Top-Reiterin Carina Harnisch im Interview: Erst neun gebrochene Rippen, dann Dressur-Nationalteam?

Pferdepodcast-Nesthäkchen Benny.

Diese Episode des Pferdepodcast hat ein wenig Überlänge – aber das aus gutem Grund! Denn wir haben einen fantastischen Gast: Die Top-Dressurreiterin Carina Harnisch aus Baden-Württemberg gibt uns exklusive Einblicke in das bislang erfolgreichste Jahr ihrer Karriere und ihren unglaublichen Weg dorthin.

Ein steiniger Weg zum Erfolg

Kaum zu glauben: Es ist noch gar nicht lange her, da lag Carina mit neun (!) gebrochenen Rippen im Krankenhaus – ein schwerer Rückschlag, verursacht durch einen Tritt ihres Pferdes. Doch Carina gab nicht auf. Sie erzählt eindrucksvoll, wie dieser Wendepunkt in ihrem Leben ihre Perspektive auf den Sport und ihre Motivation verändert hat. Trotz der physischen und emotionalen Herausforderungen blieb ihr Wille, so schnell wie möglich wieder in den Sattel zu steigen, unerschütterlich. Ihre mentale Stärke hat sich dabei als eine ihrer größten Stärken erwiesen.


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Triumph beim Louisdor-Preis-Finale

Ende letzten Jahres sicherte sich Carina beim Internationalen Festhallen-Reitturnier in Frankfurt den Sieg im renommierten Louisdor-Preis-Finale. Dieser Wettbewerb gilt als der prestigeträchtigste Grand Prix für Nachwuchspferde in Deutschland.

Was ist der Louisdor-Preis?

Laut der Reiterlichen Vereinigung FN ist der Louisdor-Preis eine Turnierserie für acht- bis zehnjährige Pferde, die behutsam an die schwerste Dressurklasse herangeführt werden sollen. Zu den bisherigen Siegern zählen unter anderem El Santo NRW, Dablino FRH, Weihegold OLD, Emilio, DSP Samy Davis jr. und TSF Dalera BB – allesamt später Mitglieder der deutschen Championatsmannschaften. Unterstützt wird die Serie von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, die seit 2012 als Sponsor fungiert.

Ein Neuanfang mit voller Pferdepower

Im Gespräch mit dem Pferdepodcast verrät Carina, dass sie nach einem Sabbatical bei ihrem Arbeitgeber Würth eine weitreichende Entscheidung getroffen hat: Sie steigt komplett aus ihrem bisherigen Hauptjob aus, um sich nun voll und ganz den Pferden zu widmen. In diesem Jahr will sie sich auch international einen Namen machen – und wer weiß, vielleicht ist das Dressur-Nationalteam gar nicht mehr so weit entfernt? Auch diese spannende Frage klären wir in der aktuellen Folge.


Hier siehst Du die Video-Weihnachtsfolge, die wir dieses Jahr mit Europameisterin Carmen Vollbach, Nicole Weidner und ihrem Daniel aufgenommen haben:


Jennys Pferde und wertvolle Trainingstipps

Natürlich geht es zu Beginn der Episode auch wieder um Jennys drei Pferde: AC/DC, Klex und Benny. Hier werfen wir einen genaueren Blick darauf, ob die Erkenntnisse aus dem Lehrgang mit dem renommierten Reitlehrer Reimund Wille bereits Früchte tragen. Ein zentrales Thema: Nesthäkchen Benny muss lernen, selbst die Anlehnung zu suchen – und das bedeutet für Jenny, auch mal bewusst die Zügel lang zu lassen, anstatt dem inneren Impuls nachzugeben.

Ein weiteres Highlight der Folge: Jenny berichtet über eine intensive Dressureinheit mit Reittalent Silvia aus dem Schwarzwald. Silvia hat bereits als erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin an der Goldenen Schärpe teilgenommen und möchte nun im Dressurviereck den Sprung von A nach L schaffen. Welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind und wo die größten Baustellen liegen, besprechen wir in dieser Episode ausführlich.

Viel Spaß beim Hören! 🎧

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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[0:07] Hallihallo, er ist der Pferdepodcast, Folge 316. Das ist eilig. Jenny, anders als normalerweise habe ich mein Handy leider nicht ins komplette Koma schicken können, weil ich habe Berufsbereitschaft. Sie beginnt jetzt gerade. Das ist so ein bisschen, also, ich bekomme jetzt keine Push-Nachrichten, aber die Anrufe muss ich leider offen lassen. Das hat für unsere Hörerinnen und Hörer den Vorteil, dass sie live dabei sind, wenn A, die Welt untergeht, B, der Dritte Weltkrieg ausbricht oder sowas, oder C, eine Nachtschicht sagt, ich habe ein bisschen Schnupfen und ich kann nicht kommen. So. Naja, der Dritte Weltkrieg, also ein bisschen düstere Aussichten. Nein, sowas, nein, das wird alles toll. Eieiei, wie habe ich jetzt Kopfkino? Wir spulen nochmal zurück. Ja, bitte. Lass uns nochmal neu anfangen. Dein Handy klingelt nicht. Genau. Das hält jetzt nämlich mal die Klappe, weil wir jetzt den Pferdepodcast aufzeichnen. Man muss ja grundsätzlich mal sagen, Augen auf bei der Berufswahl, ne? Absolut. Wem sagst du das? Ja, und ich muss jetzt, also es hilft ja nichts, ich muss es jetzt schon erwähnen und Werbung dafür machen, obwohl es ja wie immer noch ein bisschen dauert, bis unser Interviewgast zum Zug kommt.

[1:26] Aber unter dem Aspekt macht ja Carina Harnisch, die heute bei uns ist, alles richtig. Absolut. Ich bin ein bisschen neidisch. Du bist neidisch, genau. Weil sie sagt, also man muss sagen, sie hat ja auch einen guten Job im normalen Leben. Ich glaube, irgendwie habe ich gelesen, Online-Teamleiterin bei WIRT und so, ist ja jetzt irgendwie nicht so schlecht. Aber sie hat nach einem Sabbatical gesagt, wisst ihr was? Tschüss Sikowski, ich komme gar nicht mehr wieder. So ein Sabbatical, das könnte ich auch mal machen. So ein Sabbatical, auch nicht schlecht. Und dann zu sagen, jetzt habe ich Blut geleckt, ich bin auf den Geschmack gekommen. Tschüss. Wir reden ja manchmal darüber und also okay, jetzt sind wir dann doch bei unserem Interviewgast Carina Harnisch ist bei uns und das wird fantastisch. Aber ich könnte das gar nicht machen. Ich bin ja schon froh, wenn ich meine drei geritten kriege und bin ja schon ein körperliches Frack. Jetzt habe ich nicht mehr Ischias, jetzt habe ich Schulter. Es ist, irgendwo tut immer irgendwas weh. Das echtes Alter ist total grausam. Also du würdest doch nicht dich monothematisch ausschließlich um Pferde und um die Reiterei kümmern wollen. Also Carina Hanisch muss man dazu sagen, in der Dressur-Szene ein absoluter Name. Meine Prognose ist ja auch, man wird von ihr noch sehr viel hören. Stichwort vielleicht Nationalmannschaft und so. Und wo war ich jetzt stehen geblieben? Weitschnitt.

[2:48] Faden verloren. Faden verloren. Und sie setzt jetzt alles auf eine Karte. Und wenn wir nämlich, genau, wenn wir manchmal miteinander sprechen, dann sagst du ja, und so nach dem Motto, was macht dir beruflich Spaß? Was könnte man, also machen alle Kunden gleich viel Spaß? Was könnte man verändern? Und dann hast du schon mal gesagt, eigentlich müsste man verändern, dass ich mich, wenn ich mich nur noch um die Pferde kümmern könnte, das wäre toll. Hast du schon mal gesagt? Ja, ja, aber nur um meine. Nicht um andere Leute Pferde. Nein, das will ich nicht.

[3:18] Meine. Dann würde ich das so ausgiebig. Ich würde nicht mehr morgens um halb sechs aufstehen. Das mache ich im Moment, dass ich das zeitlich alles schaffe. Halb sechs klingelt der Wecker und um spätestens sieben Uhr bin ich am Stall misten, füttern, Pferde reiten und dann schnell heim arbeiten, arbeiten, arbeiten, arbeiten und dann nachmittags nochmal Stall, weil die wollen ja auch nochmal essen und nochmal ein bisschen abäppeln. Und ja, es ist schon ein strenger Zeitplan jeden Tag. Und dein Wunsch wäre, alles so zu machen wie jetzt, nur ohne Arbeit. Alles klar, das zählt aber nicht. Genau, und vielleicht ein bisschen länger schlafen. Jetzt müssen wir nochmal zurückspulen. Das wäre toll, alles so wie jetzt, nur ohne das Verzweichen, wo man arbeiten muss. Das wäre toll. Echt so. So, und jetzt ist die Frage. Dann würde ich mindestens einmal in der Woche auf den Berg fahren und da Dressurunterricht geben. Und jetzt ist die Frage, bereut Carina Hanisch schon, dass sie uns das Interview gegeben hat? Weil sie hört das jetzt und denkt sich, alles klar, da bin ich ja bei zwei so Verrückten gelandet. Aber gut.

[4:20] Also Carina Hanisch ist bei uns. Sie hat das Louis-Door-Preis-Finale 2024 gewonnen im vergangenen Jahr in der Frankfurter Festhalle. Ich habe das Pferd auch live gesehen. Shelley, der 1,91 Meter Riese. Sehr imposantes Pferd. Okay, also schon, genau, also eine Erscheinung, das Pferd, die beiden als Paar generell, reiterlich. Ein Hingucker, absolut. Und weißt du, was das Tollste ist? Also ich habe mich ja wirklich auch reingefräst in die Vorbereitung dieses Interviews, weil ich dann ja auch… Also Fragen stellen möchte, die so durchgehen.

[5:01] Dass der andere denkt, du hast ein bisschen Ahnung zum Fählen. Ein bisschen Ahnung und es ist mir, glaube ich, gelungen. Sie hat am Ende des Gesprächs ihre Bereitschaft erklärt, sie würde auch gerne nochmal wiederkommen. Und wenn ich jetzt sage, man darf die berechtigte Hoffnung haben, dass es noch ganz hoch hinausgeht mit ihr, ist ja schon ziemlich hoch hinausgegangen, dann kommt vielleicht mal eine… Aber dann nehmen wir sie beim Wort. Wenn sie in der deutschen Nationalmannschaft ist, dann hätten wir sie gerne nochmal als Interviewpartner. Das glaubst du aber. Und dann lassen wir uns nicht abwimmeln vom Pressefredi. Also persönlich nicht, aber sie können mit dem Stahlmeister reden.

[5:37] Alles klar. Und du weißt aber, du musst dich jetzt am Riemen reißen und kein dummes Zeug erzählen, damit wir das nicht wieder verspielen. Also bis quasi von jetzt bis Beginn Interview. Wir reden über deine drei Pferde, ACDC, Klecks und Benni natürlich. Wir haben uns so ein bisschen vorgenommen, auch dieses Thema, du gibst wieder so die ein oder andere Unterrichtsstunde tatsächlich mal für Reiterinnen, haben wir erzählt, auf dem Berg, die in der Dressur jetzt nicht, also die das nicht so als ihr Kerngeschäft sehen, die also auch von den Buchstaben her, du bist da jetzt so bei zwei Sterne M angelangt, reiterlich sozusagen mit Ambitionen und dem klaren Ziel, auch bald es zu reiten. Und so die Vielseitigkeit und Springmädels, also da ist so die Dressur, so ein bisschen die Baustelle und wir gehen einfach so thematisch so ein bisschen zurück im Vergleich zu dem, was du sonst so erzählst, wenn du von Lehrgängen mit ACDC und von Turnieren mit ACDC und so erzählst. Weil es war soweit, du hast mal wieder da oben eine Stunde gegeben. Eben, der Manni kommt jetzt. Ah, okay. So, jetzt haben wir ja so skizziert, was sind so die Themen dieser Sendung. Und jetzt kommt unser Orchestermusiker Manni dran und dann würde es losgehen. Aber du weißt schon, in einer Sendung hast du mal gesagt, oh scheiße, wir haben den Manni vergessen. Mir ist es aufgefallen, aber ich dachte, das ist Absicht. War es natürlich nicht, es war einfach nur vergessen. Vergessen.

[7:03] Jetzt sind wir wieder bei Ernie und Beth. Das ist ein Insider. Das ist ein Insider-Gag. Also Manni, los.

[7:10] Music.

[7:30] Bevor wir über deine drei Flitzpiepen reden, ich muss das noch schnell loswerden. Weißt du, wie ich dazu gekommen bin, Carina anzufragen für ein Interview? Sagst du es mir jetzt gleich? Muss ich erst Reuss binden? Ja.

[7:44] Also ich habe ja den St. Georg gelesen oder so und lese dann von den Heldentaten, weißt du, so mit Hochglanzfotos, Frankfurter Festhalle, was für tolle Titel die gewonnen hat und so. Und dann lese ich so den Artikel dazu und dann lese ich, wie sie zu ihrem Pferd gekommen ist, von dem du ja auch sagst, imposante Erscheinung, 1,91 groß, Sheldon Cooper, Spitzname Shelley. Und da gehen dann so die Parallelen so ein bisschen zu uns los, weil das ist aufgrund einer Initiative ihres Mannes passiert und von dem sagt sie selber, der hat gar nicht so viel Ahnung von Pferden, also jedenfalls nicht so viel Ahnung von Pferden wie sie, ihm habe einfach der Name gut gefallen und also da muss man ja sagen, Bimmelimelim, da klingelt ja was. Also bei uns und Benni haben wir auch dank dir gekauft, ja. Also bin ich da jetzt auch dran schuld? Ja, Benni war so, ich habe gesagt, ich habe ein tolles Pferd da im Internet gesehen. Ja, ich habe morgen frei, Losruf an, wir gehen uns angucken. Ja gut, aber ja. Sonst wäre ich da nicht hingefahren. Aber bei dem ACDC war es ja dann noch mehr. Da bist du noch mehr schuld. Da bin ich ja noch mehr schuld. Also da habe ich ihm den Namen gegeben und dann mussten wir ihn kaufen. Und ich dachte, wie, ich habe ihm doch nur den Namen gegeben. Warum müssen wir ihn denn jetzt kaufen? Verpflichtet zum Kauf.

[9:04] So, ACDC, Benni, Klecks. Wir haben ja ein bisschen Pulver in der vergangenen Woche oder in den vergangenen beiden Folgen schon verschossen. Lehrgangswochenende mit Reim und Wille. Wir haben ausführlich davon erzählt. Jetzt ist wieder so eine Phase angebrochen, wo du keine Lehrgänge hast und wo, wie ist das Wetter? Alleine vor mich hin wurschtelst. Wo du alleine vor dich hin wurschtelst, genau. Aber es geht ganz gut, oder? In der letzten Woche war noch viel gefroren. Okay. Und dann, ja, nachmittags ist der Platz dann schon bereit. Man kann ihn auch, also er ist auch longierbar. Er ist nicht bockelhart gefroren. Also aber diese Schnipsel sind schon so ein bisschen angefroren, so wie angeröstet. Und ich bin ja so ein bisschen, ich habe dann immer so ein kleines bisschen Kopfkino, also so mit Hufeisen rutschen die so ein kleines bisschen. Und ich kenne mich, ich sitze auf dem Pferd und gucke auf den Boden und achte auf jedes Loch, auf jeden. Oh nee, der ist aber jetzt mehr gefroren als der andere Schnipsel. Deswegen reite ich nicht so gerne, obwohl es gehen würde. Aber letzte Woche habe ich wieder viel Longe oder auch Gelände, Benni, als Handpferd geschnappt und mitgenommen. Aber jetzt seit ein paar Tagen ist es wieder über null, weit über null tagsüber und dann geht auch Reiten super gut. Weil ich sage mal so, die Frage, die sich ja so ein bisschen aufdrängt, ist natürlich Lehrgangswochenende mit Reim und Wille. Das war in der Halle. Man hat dann quasi…

[10:27] Gute Bedingungen, man hat keine Probleme mit, es ist sowas gefroren, es ist ja in der Halle und weil wir über so viele Sachen gesprochen haben, die ihr auch angestoßen habt und so weiter, da liegt natürlich die Frage jetzt nahe, wie ist es denn weitergegangen danach? Also wenn wir nochmal zurück, erinnern uns an die letzte Folge, da ging es ja viel um den Benni mit diesem Thema, auch mal Zügel langlassen, das Pferd, also das muss alleine die Anlehnung suchen und so. Also das war so die Überschrift und das klang nach, ja, also in Ansätzen funktioniert es gut, aber wenn man den jetzt als Handpferd mit ins Gelände nimmt, dann hat man glaube ich keine schlechte Karten zu überprüfen, wie geht es denn weiter oder da dran zu bleiben. Er ist ja immer noch drei, also es ist ein dreijähriges Pferd, den ich natürlich nicht jeden Tag reite, sondern zwei, dreimal in der Woche arbeite und den Rest der Zeit kann der sein Leben chillen. Aber wir haben, also Herr Wille hat ja prophezeit, mach das mal 14 Tage ganz konsequent und du wirst sehen, der wird sich entspannen, der wird loslassen. Und tatsächlich, also ich habe jetzt, glaube ich, seit dem Lehrgang dreimal drauf gesessen. Ich bin auch jetzt nicht mehr in die Halle gefahren, sondern bin wirklich bei uns zu Hause auf den Platz geritten. Da war er ja anfangs sehr guckig, weil er ja lange nicht auf dem Platz war, sondern ich bin immer in die Halle gefahren zum Reiten, ein bisschen sicherer und da hat er nicht so viel zu glotzen.

[11:50] Und Herr Wille hat ja mit uns geschimpft. So, jetzt wäre es aber mal gut mit der Klotzerei. Er wäre jetzt alt genug, dass er nicht mehr so viel gucken muss. Aber wir haben es klar, Samthandschuhe ausgezogen. Und tatsächlich, ich bin ein bisschen tougher auf dem Pferd und lasse ihm nicht mehr alles durchgehen. Also dieses ganze, oh, ich gucke mal links und rechts. Und da habe ich ja eine ganze Zeit lang immer, ach, der ist noch so klein. Lass ihn mal gucken. Er muss ja alles mal anschauen. und, ja. Aber mittlerweile ist es schon so, dass ich ihn auch dann auffordere, nix, jetzt bleibst du mal bei mir und konzentrierst dich mal darauf, was wir jetzt machen. Und das macht er auch gut. Also er ist wirklich so einer, dem muss man nur einmal sagen, nein, möchte ich nicht. Und dann, okay, dann mach ich das nicht. Also das ist schon sehr easy mit Benni. Also der ist sofort bei dir, wenn du ihm sagst, komm, bleib hier. Und dann macht er das auch. Und ich hab das so gemacht, wie Herr Wille mir das gesagt hat, also ihn wirklich Fokus auf Vorwärts, Takt finden, ausbalancieren lassen. Das habe ich die ganzen Male gemacht, als ich ihn geritten bin. Also wirklich nur Schritt, Trab, Galopp geradeaus. Schon nicht so schlimm. Genau, und er hat dann nochmal so ein paar Mal, wo er dann gesagt hat, ich hebe mich raus und dann habe ich sofort an Herrn Wilde gedacht, Hand vor und nachtreiben. Der muss da vorne die Anlehnung suchen und wenn der da anfängt rumzuhampeln.

[13:07] Dann gibst du noch ein bisschen mehr Gas und gibst mit der Hand vor. Das hat super funktioniert. Also mittlerweile sind wir schon so, dass wir so am Ende der Einheit wirklich einen super schönen fallen gelassenen Hals haben, an einem ganz, ganz lockeren Zügel. Ich habe außen so ein bisschen Verbindung, wo ich dann probiere, kann ich schon so ein kleines bisschen anfassen. Und sobald er meckert, nehme ich die Hand wieder weg, dass er wieder fallen lässt, dass er loslässt. Die Übergänge klappen schon ganz gut, ohne dass er sich raushebt. Also er kann schon angaloppieren mit fallengelassenem Hals. Das macht er wirklich total toll. Er ist natürlich noch nicht so beständig, ist klar. Also das ist wirklich noch so, wenn da ein Hase vorbeihöppelt, natürlich klotzt er da hin und natürlich hebt er sich dann raus und sagt, ich muss da hin.

[13:54] Und er erschrickt sich auch mal, er springt auch mal zur Seite. Das darf er aber alles. Er ist ein junges Pferd und natürlich darf er auch gucken und darf sich auch erschrecken. Aber er muss bei mir bleiben, trotzdem. Und das macht er ganz, ganz artig. Wir hatten eine Zuschrift zum Thema, wir haben es häufiger gehabt in letzter Zeit von Hörerzuschriften, in dem Fall wirklich ein Hörer, der Nebelboss, auch schon ganz lange dabei. Der war aufmerksam geworden auf das Wort, ein Pferd ist guckig. Wo komme das denn her? Da muss ich jetzt ja mal sagen, lieber Nebelboss, weil du es jetzt ja auch wieder gesagt hast. Aber das ist ja in der Reiterwelt total gebräuchlich. Absolut. Ein kuckiges Pferd. Der ist heute total kuckig oder klotzig.

[14:39] Entschuldigung, ich habe den Themenwechselknopf gedrückt schon. Kommt von gucken oder klotzen. Kuckuck. Ich habe ja Carina Harnisch gefragt, geht, ist eigentlich bei dir die Saison, wobei, also Also alles klar, jetzt kommst du wieder hier, klugscheißen 2000 ums Eck. Die Saison hat ja vergangenes Jahr schon angefangen, ist ja nicht, also hat dein Turnierjahre, muss man dann ja sagen, schon angefangen. Bei Carina ist es so, sie sagt, bei manchen schon, bei ihr aber noch nicht. Es würde jetzt im März so langsam losgehen. Du merkst schon, wie ich den Switch so langsam drehen will in Richtung ACDC, genau. Turniere sind ja für Benni, also sollen dieses Jahr noch ein Thema werden. Aber erst später im Jahr, wo du gesagt hast, mal so eine Reitpferdeprüfung oder so. Je nachdem, guckst du später mal. Und da sagst du nach wie vor, ihr seid auf dem Weg dahin. Also das Projekt ist noch kein Haken dran gemacht. Nein, überhaupt gar nicht. Im Gegenteil. Sehr gut.

[15:40] Aber die Frage, die ich Carina gestellt habe, also sie sagte jetzt so irgendwie, ich glaube im März geht es los oder so und sie weiß aber auch noch nicht ganz genau mit was und wo und überhaupt. Wie ist denn bei dir eigentlich und bei ACDC? Bei uns geht es auch im März los. Also erstes Turnier ist, glaube ich, das zweite Wochenende im März. Und ausgeschrieben sind zwei L-Dressuren auf 60 Meter. Was? L-Dressuren? Warte mal, da muss ich doch nachdenken. Also da fallen mir doch, also ich bin ja senil. Letztes Jahr bin ich keine L geritten wegen der Wechsel. Genau. Und dann gab es noch so eine Phase, ich will L ohnehin hinter mir lassen, weil M ist viel toller als L und L. Und man hat sich so ein bisschen gefühlt wie in der Sesamstraße oder Bimbel und Bommel. Kannst du dich an die noch erinnern? In der Schmitt-Show, das böse L. Es gibt viele tolle Wörter mit L. Luftkrieg, Lymphdrüsenkrebs. Nee, Entschuldigung. Ja, aber das war so eine Comedy. Das war so.

[16:40] Warum ist mir das damals nicht eingefallen? Tut mir leid. Du schweifst schon wieder ab. Ursprünglich war der Plan, ich reite die beiden L-Tressuren mit dem Klecks. Und das eine ist Samstag, das andere Sonntag. Da sind zwei M-Tressuren, eine Tressurreiter M. Und ich glaube, die M6 ist auch ausgeschrieben. Und die reite ich mit AC. Und dann gucke ich, welche Aufgaben da sind in der L. Das ist die L10. Das war vor der neuen LPO eine Zwei-Sterne-L, die super anspruchsvoll ist und die kann ich mit dem AC-DC wirklich reiten. Das ist also jetzt nicht irgendwie, dass man sagt, oh scheiß L-Tressur, sondern die macht auch Spaß. Also die hat auch wirklich so Übungen drin, die ja schon fast an das M rangehen, außer die Wechsel, aber die haben auch schon Traversalen drin und die reite ich mit AC und die haben auch eine Dressurreiter L, wo ich dann auch gedacht habe, da kann ich da rein mit dem Klexi. Aber die ist auch auf 60 Meter und es ist die, ich glaube L, bin ich noch nie geritten, die 3 glaube ich, auch eine super anspruchsvolle L-Dressur. Aber da hat der Klex mal was zu tun dann. Nee, das kann ich mit dem Klecks nicht reiten. Da fall ich schon mal tot vom Pferd auf 60 Meter mit dem Klecks.

[17:49] Und ich habe mal beide ältere Huren genannt. Und mal gucken, ob ich wirklich beide reite. Also das ist ja immer so, dass ich oft auch mal zwei Prüfungen nenne und dann sage, nee, ich reite nur eine. Also bei AC weiß ich noch nicht. Ich gucke mal, wie er drauf ist an dem Tag und am nächsten Tag hat er ja dann auch noch zwei M-Tressuren. Deswegen weiß ich noch nicht so genau. Ich werde nur eine L-Tressur und zwar die L10 an diesem Samstag reiten und am nächsten Tag dann nochmal hinfallen für die beiden M-Tressuren. Also wir lernen, es soll keine Arroganzgeschichte sein oder so, dass du sagst, ich bin jetzt hier die tolle M-Reiterin. Ich will mit L nichts mehr zu tun haben und so. Eine Frage, die sich in dem Zusammenhang, du weißt ja, ich bin Laie, auch aufdrängt. Und du hast es selber gesagt, dass du es im vergangenen Jahr, bist du keine L-Dressuren geritten, weil du das Pferd nicht durcheinander bringen wolltest mit den Wechseln in Sachen M.

[18:42] Genau, da hast du immer gesagt, das ist so eine gängige Begründung. Die Pferde kommen dann durcheinander. Also nicht alle. Es gibt Pferde, die das total easy wegstecken. Aber AC hatte schon auch Probleme im Außengalopp. Soll ich jetzt umspringen? Nein, nicht umspringen. Kann das jetzt auseinanderhalten. Das ist ja die Frage, die sich, also jetzt würdest du sagen. Ja, klappt super gut. Also ich bin es ja auch schon geritten mehrfach, dass ich auch nochmal so ein bisschen die einfachen Wechsel, den Außengalopp, alles nochmal probiert habe, klappt also wirklich ohne Probleme. Und dann kann ich auch einen Außengalopp reiten und auch direkt einen Wechsel reiten. Also das funktioniert, das Pferd hat es verstanden und jetzt kann ich auch ganz sicher wieder in eine ältere Suhr reiten. Also das ist überhaupt kein Problem. Darf ich ein bisschen aufs Gas drücken? Warum?

[19:30] Weil ich mich mit Carina verquatscht habe. Ah, okay, jetzt muss ich hier mich eilen, weil du so lange geschwätzt hast. Nein. Nein, dann wird die Folge, also okay, dann, du nimmst dir alle Zeit der Welt und wir machen mit den Hörers jetzt einen Deal, dann wird die Folge halt zehn Minuten länger, oder? Ist ja auch nicht schlimm. Lieber so, ne? Hier wird keiner gehetzt, alles klar. Jetzt ist es zu spät, jetzt hast du mich gehetzt. Ich drücke nochmal den Knopf. Soll ich noch so ein Entspannungsbett drunter legen, kann ich auch machen, haben wir. Lexi können wir ganz kurz machen. Der ist jetzt gerade beim Abnehmen-Programm. Mit dem haben wir viel Longe und viel Last aufnehmen, auch beim Reiten. Den reite ich jeden zweiten Tag, Dressur. Und der muss richtig arbeiten, dass der endlich mal ein bisschen schlank wird. Das können wir in der kleinen Folge vielleicht auch nochmal vertiefen, das Thema Abnehmen für Pferde. Genau. Das ist…

[20:26] Merkst du da was, dass, also ich sag mal so, es gibt ja die Phasen der Fütterung, wo die dann ja schon gucken, warum der und warum ich nicht. Ja, aber mittlerweile wissen die beiden Fettis, dass sie nichts kriegen abends, dass nur der Benni was kriegt. Die kommen schon gar nicht mehr, weil die wissen, es kriegt nur der Kleine was. Aber okay, aber die machen da nicht, ich sag mal so, unser Hund, weil also dass Menschen auf sowas jetzt anders reagieren und vielleicht aggressiv werden und heimlich dann doch in den Kühlschrank latschen und sich dann doch irgendwie den Schokopudding rausholen und so, das ist ja geschenkt, ist schon klar. Man darf, also Menschen und Tiere darf man da ja nicht vergleichen, aber wenn unser Hund der Meinung ist, jetzt wäre es aber mal wirklich an der Zeit für ein Knöchlein, die steht dann ja auch quasi eine halbe Stunde im Knöchleinzimmer und also wie so ein, also man versteht schon, was sie sagen. Manchmal legt sie sich auch dann einfach hin ins Knöchleinzimmer. Das habe ich noch nie gesehen. Macht sie das auch manchmal echt jetzt. Wenn sie nicht mehr stehen kann und ihr die Augen zufallen, vor lauter Ich-Water-auf-mein-Knöchlein, dann legt sie sich auch manchmal da hin. Das ist eigentlich eine coole Züchter. Die Jagdhunde, die sind glaube ich darauf gezüchtet, dass die auch stundenlang vor irgendwelchen Mauselöchern und Rattenlöchern warten können. Bis da eins rauskommt.

[21:44] Das hat sie sehr viel Geduld beim Warten, bis ein Knöchlein aus dem Schrank kommt. Das machen deine Pferde aber nicht so was Vergleichbares. Also das kann man jetzt nicht sagen. Nee, aber wenn ich jetzt einmal anfange, also anfangs habe ich dann gedacht, ach komm, da kriegt dann jeder eine Möhre, weil der Benni kriegt halt normales Kraftfutter, weil der muss noch ein bisschen mehr werden. Und dann habe ich jedem von den anderen eine Möhre gegeben. Ja, dann warten die aber halt auf ihre Möhre und wenn ich keine habe, dann ist ja doof. Verstehe. Also habe ich das total eingestellt. Also es kriegt nur der Benni Futter abends und die haben ja auch Heus, es ist jetzt nicht so, dass die hungern, die haben ja keinen Hunger und die kriegen aber kein Kraftfutter und die wissen, dass sie nur morgens Kraftfutter. Okay, und das ist dann auch kein Problem. Und auch interessant, dann macht man mit einer Möhre gefühlt irgendwie mehr kaputt oder nicht gut. Also einmal fühlt es sich gut an, aber an den nächsten Tagen… Genau, also man kann dem Pferd ja nicht sagen, du hast ja gestern eine Möhre gekriegt, aber heute habe ich halt keine. Geh, verpiss dich. Das verstehen die ja nicht. Verstehe ich schon. Und deswegen habe ich es komplett eingestellt, den Klecks und den AC abends Kraftfutter zu füttern, weil sonst werde ich die ja nicht mehr los.

[22:51] Wir gehen gedanklich auf den Berg und ich habe dir im Vorgespräch schon gesagt, dass ich das so grandios finde, weil also einerseits ist das natürlich eine tolle Geschichte aus der Ferne und wir sind da ja so ein bisschen aus der Ferne. Also gut, du bist Sekt trinkenderweise häufig dann natürlich sehr nah dran. In der Reitschule im Schwarzwald auf dem Berg. Und wenn man weiß, da gibt es so drei Talente und die sollen bei einem wirklich tollen Nachwuchswettbewerb bei der Goldenen Scherpe antreten im Sommer und so. Alle fiebern da ja auch schon hin. Das ist auch so präsent. Die müssen halt auch erst mal, also es gibt ja noch die Sichtungsturniere, es ist alles noch nicht sicher. Ja, ja, genau. Die müssen noch gesichtet werden und dann auch nominiert werden vom Verband. Aber das Ziel ist tatsächlich für die zwei Kleineren, Goldene Scherpe und das Ziel von Silvia ist, dass sie dieses Jahr in eine VL reiten will. Also Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L.

[23:51] Und also klar, das gehört ja zu Zielsetzungen dazu, dass immer auch die Möglichkeit besteht im Sport, man kann auch scheitern. Sonst wäre es ja irgendwie, wenn das jetzt also klar wäre, man hat alles in der Tasche, das wäre ja nur halb so spannend. Deshalb sage ich, es ist eine spannende Geschichte, einerseits sowieso, andererseits aber auch… Bietet uns das so ein bisschen die Möglichkeit, nochmal auf so Dressur-Inhalte zu gucken, die jetzt nicht, ich sag mal so, weißt du, wenn wir jetzt auf dich und ACDC gucken, dann reden wir irgendwann über so Inhalte, was ist der Übergang von M zu S und so weiter, da kommen wir ja bald hin. Und da sagen vielleicht dann doch der ein oder andere Hörerinnen und Hörer, okay, da sind wir einfach raus, weil wir Freizeitreiter sind oder wir, keine Ahnung, haben jetzt gerade erst angefangen mit E und A und so und deshalb finde ich, ist das eigentlich eine gute Gelegenheit, auch nochmal über solche Geschichten zu reden. Silvia ist ein gutes Beispiel. Die haben ja so das Springen in der DNA und das Gelände auch. Das andere mit der Dressur eher nicht so. Deshalb finde ich ja schon dann irgendwie ganz interessant, wenn du dann mal in der ungewohnten Rolle der Trainerin da auf dem Platz stehst und eine Trainerstunde gibst mit dem Ziel, erfolgreich eine L-Dressur jetzt in dem Fall dann zu bestreiten, richtig?

[25:16] Genau, also das Ziel ist, Silvia sagte so, auch im Sommer würde sie gerne die erste L reiten. Mama Nadine sagt, noch ein bisschen später, wir schauen mal. Also es ist noch eine Menge Arbeit. Wir haben jetzt letzte Woche die erste Einheit gemacht, die erste Unterrichtseinheit. Und es ist noch viel, viel Arbeit. Oh, Handy aus. Also der Stand jetzt ist im Prinzip A eigentlich, oder? Genau, also A-Ressur, das kann sie solide, das ist auch okay. Also da kommt sie auch wirklich gut durch. Und L-Tressur, also von A nach L ist natürlich der Sprung schon gewaltig. Also da wird schon Versammlungen gefordert, da sind Lektionen drin wie Kurzkehrt, Außengalopp, einfache Galoppwechsel. Dafür braucht es ein versammeltes Pferd, was auch ein bisschen auf die Hinterhand gesetzt ist und es braucht ein durchlässiges Pferd. Und da ist es manchmal noch so ein bisschen schwierig, dass Silvia reitet ja das vom Papa abgeluchste Springpferd, die kleine Püppi, die ist ja auch erst sieben. Aber der Papa hat die halt die ganze Zeit geritten und das ist schon ein starkes Pferd. Und für Silvia ist es natürlich auch ein bisschen schwierig, wenn so ein Pferd von jemandem ausgebildet wurde, der natürlich viel mehr Körperspannung, viel mehr Gewicht in den Sattel bringt. Und dann kommt so ein kleiner Flow und dann sagt das Pferd schon mal, okay, dann büffel ich dir da jetzt mal gegen die Hand, weil ich es kann.

[26:39] Und da ist natürlich das erste Ziel, dass wir das Pferd, durchlässig machen, dass wir das Pferd locker im Genick machen, dass das Pferd sich nicht auf die Hand legt, sondern dass es wirklich auf feinere Zügelhilfen reagiert. Und natürlich kann Silvia das mit ihren Gewichtshilfen noch gar nicht so umsetzen, wie der Papa das gemacht hat. Also der Papa setzt sich einmal rein, dann ist natürlich auch da Wumms dahinter, und dann weiß das Pferd ganz genau, okay, der will nicht, dass ich mich auf die Hand lege. Aber Silvia hat natürlich mit ihren, keine Ahnung, wie viel wenig Kilo, Also natürlich ist es da schon ein bisschen schwer. Okay, also es gäbe ein paar Baustellen weniger, das habe ich verstanden, wenn das Pferd auch jetzt kein Springpferd wäre, was der Papa vorher geritten hat.

[27:26] Keine Ahnung, das weiß man nicht so genau, aber das ist halt natürlich schon, also ob da jetzt jemand mit, ich weiß nicht, 80 Kilo. Und das Pferd spielt ja immer eine Rolle, also ist ja keine Frage und keine ganz unentscheidende Rolle. Also wenn ich dich jetzt gefragt hätte nach sozusagen, was ist dann jetzt bei so einem, um bei dem Beispiel zu bleiben von A zu L, was ist die Hauptbaustelle, hast du im Prinzip schon gesagt, Versammlung, Durchlässigkeit und Versammlung. Das ist wahrscheinlich unabhängig von welchem Pferd auch immer. Das ist halt einfach so.

[27:59] Interessant ist ja, wenn man dann konkret da steht, also was sind dann die ersten Dinge, die du konkret angepackt hast? Also wenn man an die Stunde denkt, die ihr jetzt in der zurückliegenden Woche hattet. Also das Erste, was wir angepackt haben, ist, dass Silvia viel mehr sitzen muss. Also sie muss sich viel mehr auf ihren Arsch setzen. Das ist natürlich für Springreiter oder hauptsächlich auch Gelände. Die lernen ja fürs Geländereiten den Unterschenkel nach vorne, dieser Sicherheitssitz. Und sich dann aber leicht machen eigentlich. Und die Pferde ziehen ja von selber, aber die sitzen nicht so am Pferd wie jetzt in der Dressur oder wenn ich jetzt zum Beispiel ein Pferd wirklich reell von hinten nach vorne reiten will, dann muss ich das Pferd auch an meinen Sitz bekommen. Also wirklich das Pferd quasi vor mir herschieben können über meinen Sitz. Und das ist das Erste, was Silvia auch lernen muss, dass sie sich mehr ans Pferd setzt und wirklich sich auch vorstellt, dass sie ihr Pferd vor ihre treibenden Hilfen bekommt, also vor ihren Sitz und auch vor ihren Schenkel. Das ist immer so, das hört sich dann so an, das Pferd vor einem zu kriegen. Man spürt es in dem Moment, wo es klappt. Dann weiß man, wie es sich anfühlen muss. Das Pferd zieht nach vorne und… Man hat das Pferd wirklich vor seinen treibenden Hilfen und dann ist das Pferd durchlässig und dann habe ich auch eine Anlehnung und dann kann ich auch alle diese Lektionen reiten, die ich reiten möchte.

[29:26] Deswegen ist es im Prinzip wieder die Basisarbeit, das Pferd von hinten nach vorne an die Feder in der Hand ran reiten. Also wir sind wieder bei der Basis, wir sind wieder dabei, wir fangen immer ganz unten an der Basis an. und wenn die Basis stimmt und das Pferd durchlässig ist, dann kann ich auch Lektionen reiten. Aber ich kann Lektionen nicht reiten, wenn die Basis nicht stimmt. Dann klappt es auch nicht und dann wird es nie durchlässig, es wird nie reell an die Hand herangeritten und deswegen ist im Prinzip, wir üben keine Lektionen oder wir üben auch kein Kurzkehrt. Also wir haben es so ein bisschen angeteast, nur dass sie mal so eine Idee davon kriegt, hat sie ganz gut gemacht. Da haben wir einfach nur mal so eine Viertel, ich sage, reit mal eine Viertelpirouette, Reit einfach mal, wie du denkst, dass man es reitet. Hat sie super gut gemacht, so aus dem Gefühl raus, obwohl sie es noch nie geritten ist. Und da teasen wir nur manchmal so ein bisschen die Dinge an, die da kommen.

[30:22] Aber wenn das Pferd durchlässig ist, dann kann sie das später auch einfach reiten. Und das Pferd wird diese Lektion dann auch ausführen. Also ihr werdet das schon machen, aber das ist dann nicht das große, also du glaubst, das ist dann gar nicht mehr so das große Ding, sondern wenn die Basis gelegt ist, dann geht das schon. Und das oberste Ziel ist wirklich, das Pferd vor ihre Hilfen zu kriegen und eine beständige, weiche Anlehnung zu kriegen. Die muss so ein bisschen von der Hand weg und muss mehr auf den Sitz reagieren, das Pferd. Und dann hat Silvia auch viel, viel leichter in der Dressur und ich glaube, dass ihr das fürs Springen ganz, ganz viel bringt, wenn sie das schafft, das Pferd einfach von der Hand wegzukriegen. Das könnten ja dann Erkenntnisse sein, die…

[31:05] Noch Denkprozesse sozusagen auslösen. Also die den Stellenwert der Dressur möglicherweise in diesem Biotop da oben auf dem Berg nochmal nach vorne bringen. Ja, aber natürlich ist es auch Disziplin und es ist Arbeit, die Dressur. Also das ist halt auch so, dass man da sehr viel wiederholen muss und immer wieder das Gleiche machen und immer wieder und immer wieder. Und wenn ich begeisterter Springer oder Geländereiter bin, dann habe ich da keinen Bock drauf. Ich kann das auch so ein bisschen verstehen. Also selbst als Dressurreiterin kannst du nachvollziehen, warum Springreiter sagen, ach, muss man jetzt nicht haben.

[31:43] Springen macht natürlich auch viel mehr Spaß mit einem Pferd, das ich kontrollieren kann, das ich an meinen Hilfen habe. Aber da oben, die Pferde sind, die springen alle. Fantastisch. Also es sind alles sehr, sehr gute Springpferde, die auch ziehen im Parcours. Das haben die halt einfach irgendwann mal gelernt. Also das ist schon so, dass man die nicht unbedingt an den Sprung ranreiten muss. Also die muss man nicht treiben vorm Sprung, sondern die springen einfach. Das sind Springpferde, die haben das gelernt. Und wenn so ein Pferd an so einen Sprung zieht, dann macht das schon riesen Spaß. Und im Gelände ist natürlich nochmal ein bisschen mehr Tempo, ein bisschen mehr Gas. Und dann fliegt man über die Hindernisse. Und ich kann schon verstehen, dass man das lieber macht als Dressur. Du glaubst aber trotzdem, dass du den Spaßfaktor durch diese Dressurarbeit auf lange Sicht höhen können wirst, sozusagen. Auf jeden Fall, wenn es höher wird, ja. Also das ist ja, wenn Silvia L gehen will. Wenn es höher wird, ist es immer so ein bisschen, wenn ich das Pferd, also wenn so ein Pferd sich wirklich so auf die Hand legt und einfach lospastet durch so ein Parcours, über so einen A-Sprung kann sich so ein Pferd immer nochmal retten und manchmal vielleicht auch mal über einen L-Sprung. Aber wenn es schon an die L-Höhe geht, dann ist es schon ein bisschen schwierig, wenn ich keine Kontrolle über mein Pferd habe.

[33:01] Letzte Frage. Gab es so diesen, also du hast gerade schon gesagt, mit diesem das Pferd vor die treibenden Hilfen kriegen, man muss es spüren. Gab es schon diesen, also so Momente, wo du das Gefühl hattest, da fallen Groschen bei Silvia? Sie fühlt das, wovon du sagst, es ist wichtig, dass man es fühlt? Ja, also das hatte ich auch an der ersten Stunde schon, wo ich dann auch gesagt habe, da hat es Klick gemacht bei der Silvia und ja, da hat es auch so zwei, dreimal Klick gemacht und sie ist ja super ehrgeizig und ich denke, dass sie auch das, was ich ihr jetzt nochmal mitgegeben habe, was sie auch üben soll, so für sich, sie soll das Pferd auch ein bisschen öfter longieren und auch da einfach mal so ein bisschen mehr das Hinterbein anmachen und sie auffordern, dass sie den Hals fallen lässt, sie auch ausgebunden longieren. Und das hilft ihr natürlich auch beim Reiten, wenn sie das Pferd auch vom Boden aus so trainiert, dass es durchlässiger wird und dass es mehr das Hinterbein aktiviert. Und dass sie da hinkommt, sie muss sich ein bisschen mehr aufrichten, das Pferd. Der Brustkorb muss ein bisschen höher kommen. Sie muss sich lernen, selber zu tragen und das ist natürlich ein langer Weg. Das geht nicht von heute auf morgen. Das braucht eine ganze Zeit lang, bis so ein Pferd das auch kann. Also das ist nichts Hex, Hex und ach und jetzt geht’s, sondern das ist wirklich harte Arbeit und man muss da dranbleiben und muss es kontinuierlich trainieren.

[34:27] Carina Harnisch, ich freue mich so, dass wir Sie jetzt in der Sendung haben. Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte sie neun Rippen gebrochen. Du könntest jetzt mal eine Regung zeigen, bitte. Oh mein Gott. Oh mein Gott, wie viele Rippen hat ein Mensch? Genau, waren das alle irgendwie? Wie viel hat denn ein Mensch überhaupt? Zehn? Das weiß ich nicht genau. Zechst auf jeder Seite. Ich müsste mal zählen. Ich spüre meine Rippen nicht. Doch. Also, krasse Nummer wusste ich auch nicht. Ich habe das auch so irgendwie, also, ich habe es beim Einlesen irgendwo gefunden, wo ich dachte, das ist ja krass. Neun Rippen gebrochen. Das tut bestimmt höllisch. Wahnsinn. Und jetzt ist sie da, wo sie ist. Also lass mich lügen. Ich glaube, zwei, drei Jahre ist das her. Also noch nicht so lange, wo man eigentlich auch denkt, okay, das ist so eine Verletzung, von der man auch sagen kann, das bremst einen. Das bremst einen, ja genau, da hat man was davon und das bremst einen zumindest so aus, dass man nicht mehr so ganz zurückkommt, aber sie ist zurückgekommen und man hat so den Eindruck, als wäre der Punkt des Zurückkommens, also als würden wir diesen Kometen, der da so in der Umlaufbahn ist, als würde der auch noch ein bisschen weiter fliegen, als er jetzt geflogen. Er ist schon ziemlich weit geflogen, das Louis-Door-Preis-Finale in der Frankfurter Festhalle Ende letzten Jahres gewonnen.

[35:55] Und also zu den Siegerpferden dort zählt auch zum Beispiel eine gewisse Dallera in den Jahren davor. Und was diese Dallera mit ihrer Reiterin Jessica von Bredow-Werndl dann erreicht hat, das ist ja nun hinlänglich bekannt. Also das ist so mal das Regal in dem Supermarkt, in das wir jetzt greifen. Ganz weit oben, Carina Hanisch kommt aus Baden-Württemberg und wir freuen uns wirklich sehr, dass sie heute bei uns im Pferdepodcast zu Gast ist. Hallo Carina! Hallo Chris, ich freue mich sehr bei euch zu sein. Carina, dein Name ist ja so in der Dressurreiterszene wirklich zum Begriff geworden, schon seit vielen Jahren. Aber im vergangenen Jahr, da hast du, wir haben ja im Vorgespräch schon kurz uns drüber unterhalten und das sagst du ja auch selber, Das war tatsächlich das erfolgreichste Jahr in deiner Karriere, das du hattest. Mit mehreren Pferden hast du wirklich Erfolge gefeiert, die so große Ausrufezeichen bedeuten. Und ich glaube, der größte Erfolg war dann in der Frankfurter Festhalle. Das ist dann auch so die hochwertigste Prüfung gewesen. Wenn mich nicht alles täuscht, das Finale des Louis-Dohr-Cups, ein Grand Prix für Nachwuchspferde.

[37:12] Würdest du das so unterschreiben, dass du sagst, so 2024 hat einfach alles geklappt, was nur klappen kann? Ja, absolut. Also ich habe das selber gar nicht so richtig realisiert eigentlich, bis zu dem Zeitpunkt, als ich dann in Frankfurt in der Pressekonferenz gesessen bin mit den ganzen Leuten und ich gefragt wurde, wie denn mein Jahr war und dass ich doch mal erzählen soll. Und dann habe ich angefangen zu erzählen und habe erzählt, dass ich eben einen Vize-Bundeschampion der vierjährigen Pferde habe, auf dem Bundeschampionat in Warndorf, dass ich den I-West-Cup-Sieger, achtjährig quasi, dieses Jahr hatte in der Stuttgarter Schleierhalle und er ist erst acht Jahre alt gewesen, also der jüngste Teilnehmer quasi.

[38:02] Und dass ich jetzt den Louis-Dommer-Preis gewonnen habe in Frankfurt, das war in dem Moment, da dachte ich, krass, das ist ganz schön krass. Und es ist ja nicht so, dass die drei Pferde das Jahr ausgemacht haben, sondern ich habe noch so viele andere Pferde geritten, die genauso gut waren in ihrer Klasse. Es sind halt nicht alle auf Championaten gewesen, aber ich habe so viele S-Sieger, Ein-Stern-Essieger, Zwei-Stern-Essieger, Jungpferdeprüfung gewonnen, wo ich mir denke, wow, krass. Wirklich krass. Da musst du mir jetzt mal helfen. Ich werde auch gleich noch erzählen, wie ich überhaupt sozusagen auf dich gekommen bin. Jetzt mal abgesehen davon, dass du ein großer Name bist in der Dressurreiter-Szene, aber den Impuls gesteckt. Dazu zu sagen, ich schreibe die jetzt mal an, ich traue mich mal. Hat noch so ein anderer Faktor gegeben, das werde ich gleich noch sagen. Aber bei einer Sache musst du mir ein bisschen helfen. Also ich habe versucht, mich einzulesen und habe viel über diese, also du hast eben gerade so diese drei Titel genannt, ist ja auch mit drei unterschiedlichen Pferden passiert, hast du auch gerade schon erklärt.

[39:10] Aber wenn du jetzt sagst, du bist noch so viele andere Pferde geritten, wie hat man sich das vorzustellen? Bist du eine Breiterin, kann man das so sagen? Also arbeitest du irgendwie in einem Stall und man kann sozusagen deine Dienste in Anspruch nehmen und du stellst Pferde vor für andere Leute, weil das sind ja nicht alles deine Pferde, oder? Genau, das sind nicht alles meine Pferde. Also so, ich habe ein Sabbatical gemacht. Seit Mai war ich nicht mehr arbeiten bei der Firma Wirt Elektronik. Ich habe 21 Jahre jetzt dort gearbeitet und habe dann angefangen, letztes Jahr, seit dem 1. November, nee Quatsch, vorletztes Jahr, also 2023, hat mein Submetical angefangen. Ich habe quasi angespart und habe dann ab 1. Mai die aktive Phase begangen. Ich war erst in der passiven, dann in der aktiven und dann habe ich mich voll und ganz auf mein Reiten fokussieren können. Also ich habe schon eine Weile nebenberuflich immer Pferde ausgebildet für Züchter, aber auch für Pferdebesitzer einfach, die sagen, sie wollen ihr Pferd ausgebildet haben, auf dem Turnier vorgestellt haben.

[40:22] Und genau so war das eigentlich. Ich habe dann das Jahr über wirklich genutzt und mich voll darauf fokussiert. Und das war irgendwie so der Knackpunkt, also der, ja was heißt der Knackpunkt, das war einfach so, wie wenn ein Stein quasi von mir abgefallen ist und das so war, ja jetzt kann es losgehen und so hat es auch geklappt das ganze Jahr, muss ich sagen. Hat ja ganz gut funktioniert, ich wollte es gerade sagen. Und jetzt war in der Zeitung auch zu lesen, dass du sozusagen nach dem Sabbatical dich auch dazu entschieden hast, auch nicht wieder zurückzukehren in deinen Beruf bei Wirt, sondern zu sagen, okay, ich konzentriere mich jetzt komplett auf die Pferde. Also man kann sagen, du hast ein bisschen Blut geleckt, oder? Und das hat dir offensichtlich gut gefallen, diese zehn Monate im vergangenen Jahr. Vielen Dank. Ganz genau. Also das war eigentlich so das Probieren, sage ich mal, ob das dann auch wirklich so mir taugt, wenn ich es dann wirklich voll mache und nicht mehr nur so nebenher.

[41:26] Und ja, seit 1. Februar bin ich selbstständig und kann man zu mir kommen, Unterricht bekommen und ja, in erster Linie natürlich auch, dass ich die Pferde ausbilde. Am liebsten bilde ich natürlich auch junge Pferde aus, muss ich sagen. Das mache ich sehr, sehr gerne. Aber auch bereits ausgebildete Pferde sind immer herzlich willkommen bei mir. Und ja, das ist meine Leidenschaft. Und jetzt habe ich quasi mein Hobby, meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Also du hättest, wenn man dich so reden hört, theoretisch und praktisch auch noch Kapazitäten, um was zu machen sozusagen? sagen? Jein. Ah, okay. Jein, genau. Ich habe eine Warteliste aktuell, denn ich habe jetzt nicht unendlich Platz. Ich kann die Pferde nicht stapeln bei mir.

[42:16] Und deswegen ist jetzt aktuell eine Warteliste, die es gibt. Und aber trotzdem, also natürlich darf man mich dann trotzdem anschreiben und man darf trotzdem mit mir Kontakt aufnehmen. Das ist ja nicht verboten. Ja, klar, genau. Und dann kommt man irgendwie zueinander und wenn es nicht sofort klappt, dann klappt es vielleicht ein bisschen später oder so. Ich verstehe schon. Dann kommen wir aber doch noch mal zurück sozusagen auf deine Erfolgspferde, die du vorgestellt hast. Also bei Spitzname Shelley, lass mich hier, Sheldon Cooper, also als ganzer Name sozusagen. Da ist es ja tatsächlich so, der gehört dir, ne? Genau, der gehört mir und meinem Mann. Und da kommt jetzt nämlich der Faktor ins Spiel, der mich getriggert hat, dich anzuschreiben, weil du hast, ich weiß gar nicht, das stand in irgendeinem Artikel, ich glaube Reiter-Revue oder irgendwie so.

[43:09] Dass du ihn gekauft hast, geht, wenn ich es richtig verstanden habe, auch ein bisschen auf deinen Mann zurück und in dem Artikel stand, dass du über deinen Mann auch sagst, obwohl er eigentlich gar nicht so viel Ahnung hat von Pferden. Ihm hat einfach der Name gut gefallen. Das fand ich ja zutiefst sympathisch, weil ich ja bei uns im Podcast auch so ein bisschen leider da zwangsweise den Part spiele, derjenige zu sein, der nicht so viel Ahnung hat von Pferden. In dem Fall hatte dein Mann aber dann unfreiwillig doch keinen so schlechten Riecher, muss man schon mal fairerweise sagen. Das muss man sagen, ja. Also ich habe es letztens auf Instagram gepostet, weil ich habe eine Fragerunde gemacht und da kam dann unter anderem öfters mal die Frage, ich soll doch mal erzählen oder wie ist es dann dazu gekommen, dass Shady in mein Leben gekommen ist. Und dann habe ich jetzt mal gepostet, wie denn das passiert ist. Und es war einfach so, dass wir, wir waren schon auf der Suche aktiv nach einem Nachwuchspferd für mich. Aber zu dem Zeitpunkt habe ich ja viel mehr gearbeitet noch. Also bei Wirterelektronik habe ich noch mehr gearbeitet. Da habe ich noch nicht so viel Unterricht gemacht oder Beritt gemacht, sondern da war das noch viel kleiner, das Ganze.

[44:19] Und ja, dann waren wir auf der Suche und wir waren im Norden. Und dann ist uns ein Video zugeschickt worden von einem großen, schlachsigen Pferd, das ziemlich hektisch durch die Halle trat, einen riesen Galopp hatte und der Schritt war so, naja. Aber ich habe das Video gesehen und dachte, wow, weiß nicht, der hat irgendwas, ich konnte mir da einfach was drunter vorstellen.

[44:43] Und mein Mann fand ihn auch gut, auch schon, ohne dass er wusste, wie er heißt. Aber er fand ihn auch schon gut. Und dann ging das über ein paar Umwege etc. Ich muss das ja jetzt nicht alles erzählen. Das kann man ja auch meinem Account lesen, wie das Ganze passiert ist. Auf jeden Fall hat mein Mann dann mit dem Züchter und dem Besitzer telefoniert. Und der hat dann gesagt, der heißt Sheldon Cooper. Und mein Mann sagt dann zu mir, okay, den kaufen wir. Und ich so, wie, den kaufen wir? Ja, der heißt Sheldon Cooper, wie bei Big Bang Theory. Okay. Genau. Das ist ziemlich witzig. Ja, absolut.

[45:23] Kleine Fußnote, bei unserem Haflinger war es fast genauso. Da hatten befreundete Züchter einen Namen für einen Haflinger gesucht. Und er sollte mit A anfangen. Und ich habe dann aus Spaß ACDC, so wie diese Hardrock-Gruppe, vorgeschlagen. Und dann haben die den wirklich ACDC genannt. Und irgendwie, dann fühlten wir uns in der Pflicht. Und dann habe ich gesagt, jetzt müssen wir ihn auch kaufen. Und so kam das. Also es ist ganz lustig, wie aus sozusagen so Albereien dann auf einmal die Dinge ernst werden und dann steht so ein Pferd dann im eigenen Stall. Und welche Rolle, also was auch auffällt auf deinem Instagram-Account und so weiter, also die Wertschätzung für deinen Mann und du erwähnst ihn auch oft und du bedankst dich auch oft. Jetzt hast du gesagt, er hat nicht ganz so viel Ahnung von Pferden, aber eine wichtige Rolle spielt er offensichtlich in diesem ganzen Konstrukt schon, oder? Eine mega wichtige Rolle, muss ich sagen. Also ja, er hat jetzt wohl schon mehr Ahnung als damals, als Jenny quasi in unser Leben getreten ist. Er hat ja jetzt auch schon ein paar mehr Pferde mit mir gekauft. Und das war bisher eigentlich immer gut, muss ich sagen. Und er hatte ein gutes Händchen dafür, solche Pferde auszusuchen. Also irgendwas muss er schon dabei verstehen, ohne dass er weiß, dass er es versteht, wahrscheinlich. Okay.

[46:47] Genau, aber ja, er hat eine ganz, ganz wichtige Rolle. Der unterstützt mich extrem, fährt auf alle große Turniere mit. Er ist eigentlich meine mentale Stütze, ganz extrem.

[47:00] Wir müssen vielleicht noch mal ganz kurz auf diesen Louis-Door-Cup kommen. Ich habe das auch noch mal nachgelesen. Man kann das ja gar nicht hoch genug einschätzen eigentlich, weil das ist schon ein sehr prestigeträchtiger und wichtiger Wettbewerb. Und was man sagen muss, Pferde, die diesen Preis gewonnen haben, also aus dem einen oder anderen Pferd ist ja dann schon was geworden. Also in der Siegerliste steht unter anderem auch die Olympiasiegerin Dallera von Jessica von Bredow-Werndl. Wenn man jetzt so eins und eins zusammenzählt und du entscheidest dich für 100% Pferd, du gewinnst diesen Louis-Dore-Cup. Ich weiß nicht, wie oft du die Frage nach den Zielen, wo soll es denn hingehen, schon gehört hast, aber also die Vermutung liegt ja schon nahe, dass man sagt, okay, wenn man solche Erfolge feiert, wenn man sieht, was aus Pferden, die diese Prüfung gewonnen haben, was aus denen mal geworden ist, Stichwort Nationalmannschaft für Deutschland reiten und so, sind das so Gedanken, die dich auch beschäftigen oder beschäftigen die nur mich, wenn ich das sozusagen im Internet alles so nachlese und dann denke, ich bin da einer großen Sache auf der Spur.

[48:19] Absolut. Also ja, ich spreche das immer nicht so gern aus in der Öffentlichkeit. Aber ja, natürlich ist es so, dass ich jetzt gerne international reiten würde dieses Jahr und ich das auch mache. Also ich würde es nicht nur gerne, sondern das ist das Ziel für dieses Jahr, international mitzumischen und da Fuß zu fassen mit Shelly. Und natürlich ist es im Hinterkopf mit der Nationalmannschaft, mit dem deutschen Team etc. pp. Von dem her, ja, ich glaube, dadurch, durch Frankfurt sind mir viele Türen geöffnet worden jetzt, so wie ich denke. Es gehört viel Glück jetzt auch noch dazu. Also natürlich muss alles reibungslos laufen. Das Pferd muss gesund bleiben. Das ist das Wichtigste überhaupt.

[49:07] Und ich glaube, dann kann man von uns noch einiges hören, glaube ich. Okay, aber dann habe ich das doch nicht so ganz verkehrt irgendwie wahrgenommen. Und ich finde ehrlich gesagt auch, das ist die richtige Einstellung. Ich glaube, wenn man verkrampft, ist doof. Aber wenn man sagt, also wenn man so ganz so irgendwie auch mal gucken, was passiert. Ich glaube, sich so Ziele formulieren ist schon eine wichtige Sache. Und ich habe in deinem Insta-Profil auch gelesen, dass du zum Beispiel, also Stichwort mentales Training, das spielt bei dir auch eine große Rolle. Und da geht es ja auch ein Stück weit schon darum, sich Ziele zu setzen und sie so zu formulieren, dass man sie auch erreichen kann. Also da passt auch so ein bisschen eins zum anderen. Für wie wichtig hältst du das?

[49:54] Extrem wichtig. Also früher hatte ich da eigentlich nicht so den Fokus drauf. Aber ich habe jetzt jedes Jahr, muss ich sagen, für jedes Pferd am Ende vom Jahr oder im Januar quasi einmal aufgeschrieben und zwar auf Papier, handschriftlich aufgeschrieben, was für ein Ziel, welches Pferd hat. Also was ich gerne in diesem Jahr erreichen möchte, wo ich hin möchte. Und es ändert sich auch nicht das Ziel. Und auch wenn es zwischendurch eine Sackgasse gibt, dann ist es so. Es geht nicht immer geradeaus. Und es sind Tiere, mit denen wir arbeiten. Das kann nicht immer so funktionieren. Die geben einfach den Takt vor. Aber ich finde trotzdem, dass es ein Ziel geben muss. Ja, das ist richtig.

[50:43] Was auch so ein bisschen auffällt, Stichwort Shelly. Das habe ich bei Kim Krehling, der bekannten Reitsportjournalistin, nachgelesen. Die hat ja auch einen längeren Artikel. Ich glaube, das war vor dem Finale in Frankfurt über dich, über euch geschrieben. Was mir da aufgefallen war, war, also sie hatte aufgeschrieben, und ich habe es mir hier auch notiert, dass Shelley im Jahr 2024, also bis zum Erscheinen dieses Artikels Ende des Jahres, bei vier Turnieren gestartet ist und also quasi in sieben Prüfungen angetreten ist. Ich habe das gelesen und habe gedacht, boah, das ist gefühlt sehr wenig.

[51:23] Ist das nur mein… Ist so, ne? Ist so, absolut. Sehr, sehr wenig. Und dann so einen rauszuhauen, also das… Steckt da auch eine Strategie dahinter oder war das irgendwelchen Umständen geschuldet, wo du sagst, ach, eigentlich wollte ich das gar nicht so und deshalb musste das so sein? Oder ist das auch, dass du sagst, ach, man muss nicht jedes Wochenende bei zwei Turnieren antreten. Andere Dinge sind wichtiger. Ja, also beides. Also was heißt beides? Ich denke, dass man das, was du jetzt gerade sagst, abhängig von dem Pferd machen muss. Was es für ein Pferd ist, wie das Pferd von der Konstitution ist, ob das Pferd mehr sehen muss, mehr auf Turniere gehen muss, ob das Pferd nicht so oft auf das Turniere gehen muss. Also ich finde, man kann diese Fragen und die Antworten vor allem darauf immer nicht verallgemeinern. Deswegen habe ich ja auch vorhin gesagt, ich schreibe für jedes Pferd ein Ziel auf und schreibe nicht nur, ich möchte jetzt Aachen reiten zum Beispiel. Jetzt war ganz hoch gegriffen.

[52:28] Nee, ich schreibe für jedes Pferd quasi ein Ziel auf. Und bei Jenny war es einfach so, ich hätte ja niemals gedacht, dass ich auf dem Schafhof mich qualifiziere für Frankfurt. Also da war das, ich bin dorthin gefahren und bin dort geritten und ich habe gewusst, dass ich mich nicht verstecken muss. Aber ich habe jetzt damit nicht gerechnet, dass ich dort zwei Prüfungen gewinne und sowas raushaue einfach. Und von dem her war ich erstmal so, okay, wie mache ich jetzt eigentlich nicht weiter? Das war komisch in dem Moment.

[53:00] Und dann war einfach klar, dass ich jetzt nicht auf noch fünf Turniere fahren muss, weil ich weiß, ich kenne ihn ja, ich weiß wie er auf dem Turnier ist, ich kenne ihn einfach zu gut, sondern dass ich lieber zu Hause trainieren möchte und dem mehr Kraft geben möchte, mehr Sicherheit in den Lektionen etc. Und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Absolut. Also… Wir hatten ja mal eine Bundeskanzlerin, die Dinge gerne vom Ende her gedacht hat. Also wenn man sich das Ende anschaut, dieses Turnierjahres 2024, dann hast du natürlich komplett alles richtig gemacht. Und also ich finde das auch ehrlich gesagt sehr sympathisch, weil also A, dass du sagst, man muss quasi jedes Pferd einzeln angucken und jedes ist irgendwie anders und braucht auch was anderes. Und du scheust dich, also du hast da auch eine sehr gelassene Art offensichtlich. Also ich habe auch irgendwo das Zitat gelesen, dass also manche Reiterkollegen sich über dich lustig machen, weil du immer oder viele Videos postest so von irgendwelchen Geländerausritten mit deinen Toppferden. Und auch das scheint ja einen absoluten Stellenwert in dem Trainingsplan von dir zu haben. Also ist so, ne? Auf jeden Fall. Also bei Shelly jetzt zum Beispiel, also die Jungen, die Vierjährigen reite ich natürlich jetzt im Winter bei minus drei Grad nicht ins Gelände.

[54:29] Weil die sind da eher ein bisschen witzig unterwegs, glaube ich. Da muss ich mich dann richtig anschnallen drauf. Die dürfen wieder ins Gelände, wenn es ein bisschen wärmer ist und die Sonne scheint. Aber die Älteren, die gehen ins Gelände und die müssen raus und die wollen auch raus. Die gehen jeden Tag auf ihren Paddock. Die brauchen das einfach. Die sagen mir eher oder zeigen mir einen Vogel, wenn ich das nicht mache. Ja, also es wäre ein Fehler aus deiner Sicht, da zu verbissen zu sein im Training und zu sagen, und wir reiten noch eine Prüfung durch und so. Alles klar, ich verstehe. Absolut.

[55:04] Stichwort Pferde sind lustig drauf und du musst dich anschnallen. Ich bin heute beim Einlesen in das Thema Carina an einer Paywall gescheitert. Ich wollte nicht Abonnent der Heilbronner Stimme werden, obwohl es mit Sicherheit eine fantastische Zeitung ist. Und ich habe nur in so einem Antext, also quasi in dem Teaser, das hätte fast funktioniert und ich wäre Abonnent dieser Zeitung geworden, konnte man nur lesen, dass du dir das selber nicht hättest träumen lassen. Da ging es um irgendein Turnier, über das die berichtet haben, dass du da so erfolgreich bist, weil vor zwei Jahren da warst du im Krankenhaus und hattest, lass mich lügen, neun Rippen gebrochen oder irgendwie so. Da wollte ich nachfragen, was ist denn da passiert?

[55:49] Ja, das war irgendwie so der komplette Wendepunkt in meinem Leben. Da war mal kurz irgendwie alles anders, weil es hätte auch anders ausgehen können. Okay. Ich wurde getreten, also ich bin nicht geflogen, sondern ich wurde von einem Pferd getreten und ich flog drei Meter durch die Luft in der Halle und bin dann auf dem Boden gelandet auf der linken Seite und hatte dann rechts auf der rechten Seite neun Rippen gebrochen von zwölf. Wow. Genau. Aber diese Rippen, die haben ja das Leben gerettet wohl, weil die haben halt das Ganze abgefangen. gefangen. Da hätte auch mehr passieren können. Ich wurde also komplett getrieben mit einem Eisen, mit den Hinterfüßen und der hat gezielt nach mir getreten.

[56:38] Und ja, ab diesem Zeitpunkt ist irgendwie alles anders geworden. Ich habe so ein bisschen die Sicht der Dinge geändert. Mein Umfeld hat sich so ein bisschen geändert. Ich bin anders, also ich gehe Dinge anders an. Und ich bin zum Beispiel ein Mensch, der sich jetzt noch ungern von Negativität irgendwie in irgendeine Richtung drängen lässt, sag ich mal. Also alles, was negativ ist, sag ich einfach, ja, ich weiß nicht, das bringt nichts und möchte ich auch nichts mit zu tun haben. Und das war eigentlich so der Wendepunkt in dem Moment.

[57:15] Also wenn man dir so zuhört, dann denkt man sich, wow, toll, aber eigentlich, ich sag mal so, wenn man quasi dann so auf der Nase liegt, Und dann die Schlüsse draus zu ziehen, ist, glaube ich, auch keine Selbstverständlichkeit, weil das ja wahrscheinlich so die eigene Stimmung ist. Erst mal sehr ins Negative dreht. Man kann nicht mehr das Liebste machen, was man gerne machen würde, nämlich mit Pferden arbeiten und so. Und Angst ist dann, glaube ich, auch möglicherweise ein Thema. Weiß ich nicht, ob das bei dir auch dann irgendwie, also das so ganz rauszukriegen aus dem Kopf, stelle ich mir auch alles nicht so leicht vor. Und dann zu sagen, Negativität, da will ich nichts mit zu tun haben und ich sehe die Dinge positiv. Also wow, das muss man erst mal hinkriegen. Ja, also ich muss sagen, in der Zeit, ich bin fünf Tage im Krankenhaus geliegen und ich habe eine ganze Woche gebraucht, dass ich das erste Mal wieder bei meinen Pferden im Stall war. Also sowas gab es eigentlich bis nicht, aber ich konnte mich ja auch gar nicht bewegen, also null. Und ich habe so viel Schmerzmittel in mir gehabt, dass ich, glaube ich, in dem Moment gar nicht drüber nach, so richtig, also so die heiße Phase, sage ich mal, gar nicht drüber nach, die ersten zwei Wochen gar nicht so wirklich drüber nachdenken konnte, was eigentlich passiert ist und wie es weitergehen könnte. Also darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Und ab dem Zeitpunkt, wo dann die Medikamente so ein bisschen runtergefahren wurden.

[58:42] Ab dem Zeitpunkt war es dann für mich eigentlich ganz klar, dass es überhaupt gar keine Diskussion darüber gibt, dass ich so schnell wie möglich wieder aufs Pferd möchte. Und ich habe null Angst gehabt, gar nicht. Also für mich gab es gar keinen Moment, wo ich gesagt habe, aber ich will an kein Pferd mehr hin oder sowas. Gar nicht. Ich wollte aufs Pferd. Ich wollte so schnell wie möglich zurück in den Sattel. Und ich bin tatsächlich sechs Wochen nach meinem Unfall das erste Mal wieder auf dem Pferd gesessen. Und das war einerseits das allerbeste Gefühl und andererseits war ich dann so, ich glaube, dann war die Zeit gekommen, um mich mental zu stärken. Weil ich bin nämlich nicht die Alte gewesen danach, sondern ich war wie Wackelpudding da oben drauf. Ich konnte keine Körperspannung halten. Ich konnte ja gar nichts machen. Und das war viel schlimmer als die sechs Wochen zuvor. Also es hat offensichtlich was mit dir gemacht, was dich, also ist vielleicht auch so fünf Euro ins Phasenschwein, aber es hat dich stärker gemacht. Also das hört man da so raus.

[59:48] Und wahrscheinlich das in Kombination. Ich habe ein, was auch sehr spannend ist, Das Video, was man von dir und deiner Trainerin Nadine sehen kann in sozialen Netzwerken, da wird ja deine Trainerin nach deiner größten Stärke gefragt. Also was ist die größte Stärke von Carina und wie aus der Pistole geschossen kommt? Tatsächlich da dann der Satz, es ist ihre Nervenstärke. Also quasi dieses im richtigen Moment voll da sein und keine Angst zu haben, Ist das was, was dir sozusagen, was auch da so ein bisschen mitgeboren wurde oder ist das einfach so? Musstest du das trainieren? Bringst du das so oder hast du das immer schon mitgebracht? Es gibt ja Leute, die tendieren dazu, in Prüfungssituationen nervös zu sein. Andere sind es eher nicht. Du bist es offensichtlich eher nicht.

[1:00:38] Also sie sagen, meine Mutter und alle, Nadine, die sagen, dass das früher schon so war, zu Ponyzeiten. Aber da kann ich mich ehrlich gar nicht dran erinnern. Also das weiß ich nicht, ob das wirklich schon da so war, dass es schon immer so war. Aber was ich weiß, ist, dass ich so einfach über die Zeit und hinweg einfach mir so Rituale auch genommen habe, die ich mache. Ich habe immer den gleichen Ablauf vor der Prüfung. Ich bin total fokussiert.

[1:01:11] Ich mag es zum Beispiel gar nicht, wenn da ein Trubel um mich herum ist vor der Prüfung. Da bin ich so fokussiert und da möchte ich meine Ruhe haben, da gehe ich nochmal meine Prüfung durch in dem Viereck, wo ich reite und da habe ich meistens meine AirPods an und will einfach meine Ruhe haben und das hat dann nichts damit zu tun, dass ich in dem Moment mega aufgeregt bin oder nicht oder weniger aufgeregt bin, sondern da bin ich in meinem Tunnel quasi und bereite mich darauf vor und vielleicht ist das das, was das ausmacht. Und was dich dann so wirken lässt, offensichtlich auch, weil das war tatsächlich, hat das Nadine mit einer großen Bestimmtheit sozusagen vorgetragen. Als du dann gefragt wurdest zu deiner Trainerin, da hast du gesagt, sie schreit gerne im Training. Das fand ich auch bemerkenswert und mit so einem Smiley, aber man konnte schon auch sehen an deinem Gesicht, okay, du meinst das schon auch so, wie du es sagst. Und offensichtlich, also klare Ansagen in so einer Trainingssituation, damit hast du auch keine Probleme. Es gehört dazu. Es gehört absolut dazu. Also ich muss sagen, das war jetzt wie aus der Pistole geschossen. Ich will das dann nicht schlecht machen, dass sie mich nur anstreit die ganze Zeit.

[1:02:28] Aber das ist einfach so ein, ja, also klar sagen, um was es geht. Und ich glaube, sie motiviert mich damit auch ein Stück weit. Weil ich denke, so wie ich gesagt habe, ich mache ein rotes Kreuz in Kalender, wenn ich ein Lob bekomme, zum Beispiel von hier. Das ist einfach was, was mich anspornt. Ich bin sehr perfektionistisch veranlagt in der Hinsicht. Also ich suche immer noch was, was ich noch besser machen kann, was ich noch ändern kann, wie ich Dinge angehen kann etc. Und ich glaube, da hat sie mir auch so ein Stück weit mich dorthin geschoben, weil einfach, ja, sie immer das Beste aus mir rausholen wollte.

[1:03:14] Genau. Und daher verstehen wir uns wahrscheinlich auch so gut und blind. Wir kennen uns ja auch schon sehr lange. Ich wollte gerade sagen, das war in dem Interview auch zu sehen, ihr arbeitet schon sehr lange zusammen und genau, also offensichtlich funktioniert es gut und so nach dem Motto, never change a winning team, also ihr scheint euch da gesucht, also gesucht weiß ich nicht, aber ihr habt euch auf jeden Fall gefunden, also das scheint so zu sein. Ja, Carina, jetzt, wir haben ja schon so ein bisschen über deine Ziele und Träume und so weiter auch gesprochen, gemeinsam mit Shelly, Fragezeichen, weil, also, wir wollen jetzt nicht alle Pferde einzeln durchgehen, bei manchen von deinen Erfolgspferden, da hieß es auch, dass es möglich ist, dass du die dann nicht auf ewig reiten wirst, sondern dass die möglicherweise auch verkauft werden, in andere Hände kommen und so. Das ist irgendwie auch dann so dein Schicksal so ein Stück weit oder gehört auch zu deinem Pferdeberuf dann dazu, aber also Shelly, haben wir ja schon geklärt, gehört dir und deinem Mann, also von daher, es spricht nichts dagegen, diesen Weg dann mit Shelly gemeinsam weiter zu gehen, ne? Auf jeden Fall, also Shelly bleibt bei mir.

[1:04:26] Es ist nicht angedacht, ihn zu verkaufen, habe ich also aktuell überhaupt nicht. Und wir wollen gemeinsam das Ganze weiter, die ganze Reise weitergehen. Und ich glaube einfach, dass wir ein mega tolles Team sind, er und ich mittlerweile. Wir verstehen uns blind. Er ist ein Nerd und er ist nicht so ganz einfach manchmal. Also nicht, wenn ich im Sattel sitze, sondern eher so unten, wenn ich im Management etc. Da muss man ihm schon viel Recht machen.

[1:04:56] Er ist halt ein Sheldon Cooper. Also wenn man die Serie kennt, der ist ja auch ein bisschen schwierig, der Sheldon Cooper. Und genau so ist Sheldon auch. Er weiß, wer er ist und ist quasi, die Kim hat das richtig beschrieben in ihrem Artikel, der König in seinem Reich. Der König in seinem Reich, genau. So hat sie es geschrieben. Und ich fand ja tatsächlich auch noch bemerkenswert, ein besonderes Pferd in dem Sinne auch. Also er ist, das habe ich auch in einem Artikel gelesen, der größte Gewinner dieses Louis-Dore-Cup-Finales, den es je gab. 1,91 groß. Also das ist ein Riese. Also das ist schon auch bemerkenswert und eine echte Erscheinung. Und ich glaube, auch das, stelle ich mir vor, ist fürs Reiten doch auch nochmal eine besondere Herausforderung. Oder ist da jetzt der Laie in mir, der das irgendwie fällt? Also 1,91?

[1:05:57] Nein, ist schon so. Also 1,91 ist ja keine Normalkröße, sage ich mal. Und das fängt ja auch schon an mit Boxen auf dem Turnier. Also der braucht ja auch eine Doppelbox auf dem Turnier. Er kann den ja gar nicht in normale Box stellen. Dort dreht er sich im Kreis und da steht er mit dem einen Ende auf der Seite, mit dem anderen Ende auf der Seite. Also das geht ja auch nicht. Es fängt schon mit kleinen Sachen an oder beim Transport, dass er einen sehr, sehr großen Hänger hat, sonst kriegt er da Platzangst drin. Also das ist einfach so.

[1:06:30] Aber ich habe es vorhin schon erwähnt, wenn ich im Sattel sitze bei ihm, er war schon immer so, ihm ist alles sehr, sehr leicht gefallen. Und er ist auch einfach so ein Arbeitstier. Der hat so einen Willen, der hat so einen Sportgeist. Der ist einfach, ich kenne wenige solche Pferde, muss ich wirklich sagen. Der will immer, der will es mir immer recht machen. Und er will immer verstehen. Wenn er nicht versteht, dann kann er sich ein bisschen stressen. Dann muss man ihm das gut erklären.

[1:07:01] Aber wenn er es verstanden hat, dann macht er das immer richtig. Also dann will er es auch immer richtig machen. Dann muss ich mir gar keine Sorgen machen eigentlich, dass irgendwas nicht funktionieren könnte. Wenn dann mal irgendwas nicht funktioniert, zum Beispiel auch wie beim Finale vom Lüder, da waren ja auch zwei Missverständnisse drin in der Prüfung. Die gingen auf mich. Ich habe es ihm nicht richtig erklärt in dem Moment. Und dann überlegt er kurz und dann passiert ein Fehler, weil einfach verlässt sich da tausendprozentig auf mich, dass ich ihm das richtig sage. Und da kommen wir genau an den Punkt, ehrlich gesagt, wo sozusagen mein Laiendasein so voll und ganz durchschlägt. Und ich glaube, das, was du gerade beschrieben hast, ich finde das immer total interessant und spannend. Aber ich glaube, das sind auch so die Punkte, wo Nichtreiter dann Schwierigkeiten haben, das so nachzuvollziehen. Auch so Sachen wie, man spürt, der reißt sich ein Bein aus für mich. Also wie man das merkt sozusagen. Weißt du, was ich meine? Ich glaube, wenn man selber nicht reitet, dann ist es einfach schwierig, das nachzuvollziehen. Aber ich nehme immer wieder wahr, dass Reiter so über ihre Pferde sprechen und sehr genau einschätzen können, Also wollen die, sind die engagiert, machen die mit, haben die Spaß, haben die keine Lust und so weiter. Also offensichtlich können Pferde doch sprechen.

[1:08:30] Ich kann es nur nicht verstehen, aber du als Reiterin wahrscheinlich. Also offensichtlich ist es so und das ist total faszinierend.

[1:08:39] Und du hast gesagt, das war nicht von Anfang an so. Also es hat eine gewisse Zeit gedauert, bis ihr da hingekommen seid. Ja, das hat gedauert. Fünfjährig auf sechsjährig. Dieses Jahr, das werde ich nie vergessen, glaube ich.

[1:08:52] Da waren wir kein Team. Da waren wir weit auseinander, würde ich sagen. Wir haben es aber geschafft. Wir haben die Kurve bekommen. Ich konnte davon überzeugen, dass es Spaß machen kann, mit jemandem zusammenzuarbeiten, dass man nicht alleine alles machen muss. Und ich glaube, das habe ich ganz gut hinbekommen. Und jetzt noch mal kurz darauf zurückzukommen, was du gerade gesagt hast in Bezug auf, dass man das spürt, dass er das tut oder dass ein Pferd grundsätzlich das tut. Das spürt man, diesen Willen. Wenn du auf dem Pferd sitzt und es einfach, es will alles richtig machen. Es ist kein Pferd, wo zum Beispiel sagt, jetzt muss ich noch einen Schritt vorwärts gehen. Also jetzt für einen Laie gesprochen zum Beispiel. Jetzt muss ich noch einen Schritt vorwärts gehen. Oder jetzt schon alleine, wenn man jetzt sieht, der Louis-Dorps-Preis ist ja ohne Gärte das Finale. Das ist ja für viele Grand Prix-Pferde, vor allem am Anfang, wenn sie am Anfang stehen, dann ist das natürlich schwierig, weil die einfach das ja sehr schwer auf der Stelle zu pirapieren etc. Und dann hat man schon gerne mal so eine Gärte in der Hand, wo man sagen kann, jetzt machst du noch einen Schritt zum Beispiel.

[1:10:13] Das ist nicht nötig bei ihm. Brauche ich nicht. Muss ich gar nicht drüber nachdenken. Okay, weil irgendwo war auch immer vom hohen IQ dieses Pferdes die Rede. Also er ist sehr schlau. Mega schlau.

[1:10:28] Ist nicht immer leicht auch. Also muss man wirklich auch sagen. Weil er halt auch, wie gesagt, dann schon schnell nicht überfordert ist. Das ist das ganz und gar nicht, also überfordert nicht. Aber er ist dann, er will es richtig machen. Er will das richtig machen. Und wenn er was falsch macht, dann nervt ihn das, dass das falsch ist. Weil ich ja ihm erkläre, nee, nee, wir müssen das anders tun. Und dann muss ich es ihm richtig erklären, sonst versteht er es nicht. Also ich habe oder du vermittelst den Eindruck, als wenn da zwei sehr wohl wollten und also ganz dringend erfolgreich sein wollten und ich fand das total faszinierend. Gibt es schon irgendwie einen konkreten Termin, einen konkreten Plan, wo du als nächstes irgendwie, wo man dich sehen kann zum Beispiel oder ist es im Moment noch so ein bisschen, dass die Saison noch nicht so ganz so hundertprozentig losgegangen ist?

[1:11:24] Ist, glaube ich, so, oder? Also dauert noch ein bisschen, oder? Ja, also sie ist noch nicht, bei mir ist sie noch nicht losgegangen, bei vielen anderen ist es schon mal losgegangen, bei mir noch nicht.

[1:11:36] Ich konzentriere auch gerade mich natürlich auf Shelly. Natürlich. Der hatte zwar nach Frankfurt erstmal ein bisschen Pause, aber ist jetzt wieder voll im Training. Aber ich habe ja auch noch andere Pferde, die weiter ausgebildet werden. Deswegen konzentriere ich mich auch gerade da. Oder mehr drauf aktuell. Ich darf jetzt einen Lehrgang bei der Bundestrainerin reiten. Da freue ich mich schon sehr drauf. Das ist unser nächster Termin, der ansteht.

[1:12:02] Und dann werden wir mal sehen, ob ich als nächstes ein nationales Turnier gehe oder doch vielleicht schon ein internationales. Das steht dann wahrscheinlich März, April an. Okay, das sind doch schöne Aussichten erstmal. Ein Lehrgang bei der Bundestrainerin ist ja auch nicht das Schlechteste, wenn man da mal, die würde ich mit Sicherheit ohnehin auf dem Zettel haben und so, nach diesem Erfolg in Frankfurt. Also alles sehr, sehr spannend, was da passiert.

[1:12:32] Carina, ich habe dir so gerne zugehört und man könnte oder wir könnten wahrscheinlich mühelos auch noch lange über deine Pferde, über das, was du machst und vorhast und so weiter sprechen. Mit Blick auf die Uhr würde ich gerne so langsam sagen, vielen Dank und dass wir auf die Zielgerade einbiegen. Trotzdem ist meine letzte Frage, die ich immer stelle, ist, haben wir noch irgendwas total Wichtiges vergessen, wo du sagst, das wäre ich gerne noch losgeworden? Wenn nicht, ist auch nicht schlimm, dann haben wir ganze Arbeit geleistet. Aber nicht, dass da irgendwie was zurückbleibt, so nach dem Motto, das hätte ich gerne noch gesagt und hatte keine Gelegenheit dazu. Nö, ich glaube nicht. Ich konnte alles erzählen und du hast ja auch sehr, sehr gut gefragt, muss ich sagen. Ja, muss ich jetzt das Kompliment mal an dich geben. Vielen Dank. Danke, ich habe mir, ja genau, also du hast ja gesagt, du bist ehrgeizig in Bezug aufs Reiten, ich bin dann auch so ein bisschen ehrgeizig, dass ich sage, also wenn wir schon Gäste in unserem Podcast begrüßen.

[1:13:32] Also dann würde ich es blöd finden, wenn du, also wenn bei dir der Eindruck entsteht irgendwie, dass da keine Wertschätzung da ist, weil das Gegenteil ist der Fall, also.

[1:13:42] Es ehrt unseren Podcast total, dass du da warst und es hat mega viel Spaß gemacht, einfach mal so ein bisschen zu hören, wie ticken so erfolgreiche Reiterinnen wie du es bist und wie gehen die Dinge an und so. Und ich glaube, da können auch einfach viele Leute von lernen und sich inspirieren lassen. Und also ich nehme so ein bisschen mit, dass da also klare Ziele, aber du bist nicht so total verbissen und vor allen Dingen guckst du sehr genau drauf, was ist das für ein Pferd und wie gehe ich mit jedem individuellen Pferd am besten um? Und also das ist mir sehr sympathisch. Dankeschön. Hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und ja, wenn ihr mich mal wieder einladet, komme ich natürlich sehr gerne wieder. Carina Harnisch bei uns im Pferde-Podcast. Wir haben gelernt, sie hängt ihren Job bei Wirt an den Nagel, um monothematisch Pferde auszubilden. Ich habe sie mal gefragt, ob es Kapazitäten gäbe noch für ein Pferd. Weil du hast mich gefragt, ich soll sie fragen, ob es da theoretisch noch Luft gibt. Für welches Pferd eigentlich? Könntest du dir das vorstellen? Für Dummi.

[1:14:51] Für den Klecks. Für den Klecks hier, ja. Ach, ich bräuchte jemanden, der dem die Wechsel beibringt. Vielleicht lernte sie ja doch noch. Vielleicht aber auch nicht. Keine Ahnung. Also ich könnte dir da vielleicht einen Kontakt machen. Ah, wenn du Beziehungen hast, das wäre ja voll cool. Könnte sein. Mit Blick auf die Uhr. Wir haben sehr lange gequatscht, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Und mit Carina Hanisch hatten wir einen tollen Interviewgast. Wir kommen jetzt mal zum Ende. Auch, auch, weil wir den Dschungel noch nicht geguckt haben. Weil wir das Dschungel kennen. Alle haben gesagt, es wäre so fantastisch. Maurice war in der Dschungelprüfung. Und alle haben so gelacht. Und ich bin ganz neugierig, weil wir gucken ja immer einen Tag später bei RTL Plus, weil wir das live nicht gucken wegen Werbung und wegen… Und wegen Arbeiten und talala. Genau, dann gucken wir es immer einen Tag später. Also bitte nicht, keiner hat gespoilert. Wir haben nichts gelesen. Ich habe nur zufällig gesehen, dass die Dschungelprüfung der Knaller gewesen sein muss.

[1:15:48] In meinem Lieblings-Podcast, außer dem Pferde-Podcast, Baywatch Berlin haben sie sich darüber unterhalten, welche zwei Luxusartikel würdet ihr eigentlich mit in den Dschungel nehmen? Was wäre es bei dir? Auf jeden Fall ein Kissen und ich glaube Ohrstöpsel, dass ich dieses ganze Gelaber nicht hören muss. Die würde ich mir dann den ganzen Tag in die Ohren machen, wenn ich da an die Feuer sitze. Dann würde ich mich auch mit niemandem irgendwie halten. Für das Kissen würdest du da so eine Speicherkarte nehmen, wo ein Foto von mir drauf ist, zum DM gehen und das da bedrucken lassen. Würdest du so ein Kissen mitnehmen? Alles klar, Späßchen. Vielen Dank fürs Zuhören. Es war Folge 316 des Pferdepodcasts. Hat viel Spaß gemacht. Obwohl, das, was der Pierre hat, dieser Luxusartikel, das ist auch voll gut. Was hat der? Der hat so ein, wie nennt man das, weißt du, was ich immer zum Dschong anhatte, früher. Ja, ja, ja, so ein Tuch. So ein Tuch, was aber so, wie so ein Wie so ein Palästinenser-Tuch, hätte ich fast gesagt, aber es ist ein bisschen anders. So ein Schlauchtuch. Und der zieht es hoch und dann über die Ohren, dass nachts keine Viecher in seine Ohren krabbeln. Das müsste ich überlegen, was ich Ohrstöpsel oder lieber so ein Tuch. Weil, dass mir so Viecher in die Ohren krabbeln, da hätte ich, glaube ich, auch Angst vor. Ich würde, glaube ich, auch so ein Stofftier mitnehmen wie der Maurice. So ein Schnuffel. Finde ich gut.

[1:17:15] Im Ernst? Okay, tschüss. Vielen Dank fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Tschüss.

 


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