
Nach unserer extralangen Folge mit Carina Harnisch zu Beginn der Woche gibt es heute eine kompakte Ausgabe, die sich vor allem einer Hörerfrage widmet. Lia hat uns über die Kommentarfunktion bei Spotify geschrieben und gefragt:
„Hey – hat Jenny vielleicht ein paar Tipps, wie ich aus dem Trab ruhig angaloppieren kann und wieder in den ruhigen Trab durchparieren kann? LG Lia ☺️“
Diese Frage ist nicht nur spannend, sondern auch extrem relevant, denn geschmeidige Übergänge sind ein Schlüsselfaktor für harmonisches Reiten. Jenny erklärt in der Folge, warum das gezielte Training von Übergängen so wichtig ist und wie man sie korrekt und zielführend reitet. Sie teilt dazu ihre Erfahrungen aus den Trainingseinheiten mit den Schwarzwälder Talenten „auf dem Berg“, wo genau dieses Thema immer wieder eine Rolle spielt.
Podcast-Tipp: Leinsamen unter der Lupe
Auch an diesem Donnerstag haben wir eine Podcast-Empfehlung für euch! In der 23. Folge von „Heu, Hafer und Co.“beschäftigen sich Isabel, zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde, und ihre Co-Moderatorin Jannika mit einem spannenden Fütterungsthema: „Leinsamen – Mythen, Fakten, praktische Tipps“. Leinsamen gilt als wahres Wundermittel für die Verdauung und das Wohlbefinden von Pferden – doch was ist wirklich dran? Isabel und Jannika nehmen das Naturprodukt genau unter die Lupe und klären auf.
Den Podcast „Heu, Hafer und Co.“ findest du hier.
Viel Spaß beim Zuhören und bis zur nächsten Folge! 😊
Hier siehst Du die Video-Weihnachtsfolge, die wir dieses Jahr mit Europameisterin Carmen Vollbach, Nicole Weidner und ihrem Daniel aufgenommen haben:
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:
[0:00] Music.
[0:17] Jenny, nach der Podcast-Folge ist ja immer vor der Podcast-Folge bei uns. Nummer 317 steht an, aber wir haben Anfang der Woche mit unserer großen Folge wirklich… Schon voraus gepodcast. Jetzt machen wir heute nur ganz klein. Also, tschüss.
[0:36] Tschüsslein. Jenny, ganz so einfach machen wir es uns natürlich nicht, aber vom Prinzip her hast du schon recht. Wir haben Überlänge gehabt. Wer es noch nicht gehört hat, Carina Harnisch ist bei uns im Interview gewesen in Folge 316. Wir haben uns gestern Abend noch darüber unterhalten. Es war ein sehr witziger Dialog, fand ich. Ich habe dich nämlich gefragt, sag mal, hast du eigentlich das Interview mit Carina Harnisch gehört? Und du hast gesagt, ja, ja, klar. Und ich habe gesagt so, und? Also du hast so ein bisschen, also für meinen Geschmack hast du deutlich zu verhalten reagiert. Aber weil du so gut warst. Du hast dir selber auf die Schulter geklappt. Ich habe Wert drauf gelegt. Sie war aber auch gut. Sie war natürlich tausendmal besser. Ich habe wirklich gestern Wert drauf gelegt. Aber das ist doch dein Job. Wie fandest du mich? Wahnsinn. Wie fandest du mich? Oh Gott. Ja, schlimm. Ich war wirklich so ein bisschen stolz auf das Interview, weil ich das Gefühl hatte, wirklich viel aus Carina rausbekommen zu haben, in Anführungszeichen. Also es lohnt sich wirklich total. Seit 30 Jahren nichts anderes. Trotzdem fand ich es extrem gelungen. Darf ich doch wohl mal sagen. Du warst so gut.
[1:47] Falls wir es noch nicht gesagt haben, du warst so gut. Jetzt hör mal auf damit. Mach weiter. Marina war natürlich gut.
[1:56] Jenny, wir haben ja immer versprochen, dass wir Hörerfragen beantworten in dieser kleinen Folge. Machen wir auch heute. Es gibt eine wirklich sehr praktische und coole und interessante Frage von unserer Hörerin Lia. Vorher muss ich ja noch ganz kurz erwähnen, dass der Schwarzwald heute quasi dafür steht, weswegen meine Eltern mit uns Kindern früher, als wir noch klein waren, immer in Urlaub hingefahren sind. Das ist weiß. Was sagen deine Pferde dazu? Und was sagst du dazu? Dass es weiß ist. Ich finde es scheiße, für mich ist ja schon Sommer. Bald. Jetzt nochmal Schnee? Das ist irgendwie doof. Ich habe keine Krebs mehr. unter den Eisen. Weil wir alle gesagt haben, es gibt keinen Schnee mehr, jetzt haben die Pferde keine Krebs. Darf ich mal sagen, was mir auffällt? Also erstmal habe ich ein Podcast-Titelbild wieder basteln lassen von der künstlichen Intelligenz. Zwei Podcaster, ein Mann und eine Frau im Winter Wonderland mit Pferden. Also bitte gerne auch mal das Ding angucken, das Podcast-Bild. Weißt du, was mir im Zusammenhang mit dem Wetter auffällt?
[3:04] Und da kommst du nicht drauf. Ich war heute schon wieder so früh zu Hause heute Morgen, weil es so geschüttet hat und es war kalt. Und dann habe ich nur gemistet und bin schnell wieder heim. Und jetzt kommt die Sonne. Heute Mittag will ich ein bisschen ausreiten gehen. Genau. Und mit dem, was du eben gerade gesagt hast, kann ich wunderbar connecten. Weil du warst irgendwie nass und es war weiß und es war Schneeregen und so weiter. Und dann hast du deine Stalljacke genommen, auf einen Bügel gehängt und in unser Badezimmer auf so ein, also quasi über unsere… Mein Regenmantel ist noch nass von gestern, aber dann habe ich eine Jacke angezogen, ja, und stinkt. So, und jetzt, wie das in unserem Badezimmer stinkt. Ach, halt dein Maul. Das ist unfassbar. Stinkt, echt? Ich muss mal reingehen. Es ist unfassbar, wirklich.
[3:53] Es riecht gut. Also wie man sich eine Bahnhofspferdetoilette vorstellt. Also wenn es sowas gäbe, eine Bahnhofspferdetoilette. Ja, bei Regen ist es immer noch ein bisschen schlimmer mit dem Stinky. Das ist unfassbar. Jetzt halt, es ist gut jetzt. Also wie drückt man das vornehm aus? Schöwall Nummer 1. So, so riecht es bei uns. Schöwall Nummer 5 ist es ja. Also es ist wirklich krass. Kann man da irgendwas dagegen tun? Ich nehme sie jetzt gleich wieder mit. Ja, aber woher kommt das? kann man da was? Die bleibt im Auto, deswegen fährst du nie mit meinem Auto mit. Weil es da auch immer stinkt. Aber was hat denn das mit dem Regen zu tun? Wenn es feucht ist, riecht es noch mehr nach Pferd. Das ist wirklich krass jetzt. Na gut. Ich wollte es ja mal gesagt haben. Vielleicht haben andere das Problem aus. Interessiert doch gar keinen.
[4:38] Nein, das ist in unserem Bad nach Pferd stinkt. Bude, stinkt wie die Pest. Ich rieche nichts. Ich habe Schnupfen.
[4:45] Die Frage von Lia. Bist du bereit? Sie hat uns über die Kommentarfunktion bei Spotify angeschrieben übrigens. Das kann man ja auch. Viele Wege führen zum Pferde-Podcast. Alle eigentlich genau genommen. Sie schreibt, hey, hat Jenny vielleicht ein paar Tipps, wie ich aus dem Trab ruhig angaloppieren kann und wieder in den ruhigen Trab durchparieren kann? Liebe Grüße, Lia. Das klingt also erstmal vielen Dank, Lia, für die Frage. Das klingt banal, aber ich könnte mir vorstellen, das ist ein Problem oder ein Thema, was viele beschäftigt. Ja, das ist ein Durchlässigkeitsproblem, wenn das nicht klappt, wenn das Pferd unter einem wegrennt, beziehungsweise sich nicht aufnehmen lässt, weder zum Angaloppieren noch zum Durchparieren. Das ist einfach ein Durchlässigkeitsproblem. Und da sind wir wieder bei der Basisarbeit. Haben wir gerade am Dienstag in der Dressurstunde mit Silvia auch gemacht, weil die ja auch so ein bisschen, die Püppi ist ja so ein bisschen heißer Ofen und die will auch nicht so gerne.
[5:47] Ruhig eingaloppieren und vor allem, wenn sie durchpariert vom Galopp in den Trab, dann ist das immer so ein Stechtrab. Und da haben wir aktuell daran gearbeitet und ich habe es mit Silvia, es kommt auch immer so ein bisschen aufs Pferd an, man muss probieren, was für welches Pferd geeignet ist, aber vielleicht kann sie einfach mal das so probieren, wie wir es mit Silvia gemacht haben. Also wir sind am Anfang erstmal in der Trabarbeit, immer wieder rausreiten, wieder aufnehmen im Trab. Das haben wir ziemlich lange, also zehn Minuten bestimmt gemacht, dass wir da innerhalb der Gangart immer wieder zurück, zurück aufnehmen. Das Hinterbein muss angewinkelt sein, die muss ein bisschen Last aufnehmen. Und ich habe zu Silvia dann gesagt, nimm sie mal wirklich, versuch mal fast zum Schritt durchzuparieren und dann wieder rausreiten, aber nicht Schritt gehen, sondern wirklich nur so wenig und klein traben, dass sie fast im Schritt ist. Also nicht die Gangart wechseln, ist dann die Kunst. Also innerhalb des Trabs bleiben, aber da Tempo variieren. Man kann auch Schritt-Trab-Übergänge machen. Ich will das jetzt gar nicht ausschließen. Ich will jetzt nur mal sagen, wie wir es gemacht haben am Dienstag in der Dressurstunde und wie es dann auch wirklich gut geklappt hat. Also ihr seid in der Gangart geblieben. Genau, wir sind in der Gangart geblieben und dann bis wir Püppi so ein kleines bisschen im Trab auch versammeln konnten, dass der Brustkorb so ein bisschen hochkam.
[7:06] Ich habe zu Silvia dann immer gesagt, tipp sie so ein kleines bisschen auf der Gruppe an, dass sie das Hinterbein ein bisschen mehr bewegt und als sie da durchlässig war mit diesem raus und wieder aufnehmen und wieder raus und wieder aufnehmen und dann haben wir irgendwann gesagt und jetzt galoppierst du mal aus diesem Aufnehmen. Nicht rausreiten in den Trab, sondern dann die Galopphilfe geben und angaloppieren. Und dann galoppieren die Pferde bergauf und ein bisschen gesetzter an und stürmen nicht los. Also das wäre eine Variante, das mal zu probieren. Und beim Durchparieren zum Trab haben wir es dann so geübt, dass wir Zirkel verkleinern im Galopp und wirklich aufnehmen auch im Galopp, bisschen kleiner den Galopp. Das habe ich noch so von Pia drin, die hat dann immer gesagt, du denkst dir den Galopp kleiner, kleiner, kleiner, kleiner Trab. Aber in einem Zirkel geritten dann? Auf dem Zirkel geritten. Ja, wenn die Pferde so ein bisschen dazu neigen, loszustürmen oder unter einem wegzurennen im Galopp, dann sage ich immer, wend doch ab auf eine Wolte oder Zirkel verkleinern. Die müssen wirklich lernen, bei einem zu bleiben und die müssen sich auch regulieren lassen und sie können nicht einfach so losstürmen, aber das müssen die Pferde erstmal lernen. Und das macht es halt wirklich mit viel Üben, Übergänge reiten.
[8:22] Egal jetzt, ob innerhalb der Gangart oder Schritt, Trab, Trab, Galopp, also Übergänge reiten hilft wirklich das Pferd aufmerksam und durchlässig und an die Hilfen zu bekommen. Das ist gar nicht so ein Hexenwerk und es ist auch nicht das Rad neu erfunden, sondern es ist wirklich, das Pferd muss durchlässig werden und das erreiche ich, indem ich immer wieder Übergänge reite. Und das mit dem Angaloppieren, letzte Frage, das macht man dann zu einem Zeitpunkt, nachdem man das ein paar Mal gemacht hat, mit diesem innerhalb der Gangart, mit also rausreiten, wieder aufnehmen und dann aber der Übergang von Trab zu Galopp ist dann sozusagen aus dem fast schon Schritt heraus, also am Anfang dieser Skala und nicht sozusagen schneller werden, schneller werden und dann traben, galoppieren, sorry, sondern quasi fast Schritt und dann aus dem Schritt heraus, wenn man so will oder aus dem Ganzen. Langsamen Trab heraus angaloppieren. Es kommt jetzt natürlich auch darauf an, wie alt ist denn das Pferd, was ist es für ein Pferd. Deswegen, man kann es ja nicht so pauschal sagen, wenn ich das jetzt mit dem Benni übe, das Angaloppieren aus dem Trab, dann mache ich es tatsächlich umgekehrt.
[9:28] Da habe ich dann wirklich angefangen, als ich das geübt habe, mit dem Angaloppieren, ihn einfach so in den Galopp reintraben zu lassen. Und da habe ich das dann wirklich so gemacht. Er muss ja erstmal einen Rhythmus finden und muss ja erstmal verstehen, was ich möchte. Und da habe ich das tatsächlich umgekehrt gemacht. Deswegen ist es immer so ein bisschen, es kommt darauf an, was es für ein Pferd ist und wie weit ausgebildet ist das Pferd schon. Also Lia wird ja jetzt genau wissen, wo man ihr Pferd da so einnorden kann, aber ich verstehe schon, wenn Pferde da zu neigen, so wegzurennen irgendwie, und das Ziel ist, die so ein bisschen einzufangen, in Anführungszeichen, dann kann es tatsächlich auch so sinnvoll sein, dass man aus diesem ganz langsamen heraus dann angaloppiert. Also ist schon auch eine Variante. Und dann springen die Pferde auch in der Regel ein bisschen mehr bergauf und mit ein bisschen mehr Lastaufnahme nach vorne oben in den Galopp und nicht nach vorne unten in den Galopp. Also sie sollen ja nicht so in den Boden reingaloppieren, sondern sie sollen ja wirklich bergauf galoppieren. Und das bekommt man hin durch das, was du erklärt hast.
[10:30] Jenny, wir haben zehn Minuten gemacht. Wir haben versprochen, uns kurz zu fassen, kurz und knackig zu sein. Ich habe noch, ohne dass ich irgendwie einen Ausschnitt dabei hätte, den Hinweis, dass eine neue Folge von Heuhafer Co. erschienen ist, Nummer 23. Wir dürfen ja bei der Produktion ein bisschen mithelfen und sind deshalb immer super informiert, worum es da geht. Es geht um Leinsamen in allen seinen Variationen.
[10:55] Leinsamen wird ja eine durchaus positive Wirkung auf den Pferdemagen. Das soll beruhigen und so weiter. Andererseits ist wohl auch Blausräure drin. Was ist da? Muss man es kochen? Muss man es nicht kochen? Welche Darreichungsformen gibt es. Isabel und Jannika sprechen auch über, so ganz im Vorbeigehen noch, über das Thema Hanf. Hast du das eigentlich schon mal probiert? Das Haschpferd. Haschkekse fürs Pferd. Ich habe ohne Pferd gehascht.
[11:23] Toll. Ja, alles klar. Wir machen hier nochmal eine… Als ich noch jung war und das Geld brauchte. Ich habe das tatsächlich noch nie gemacht. Also Alkohol immer gern, aber Hasch noch nie. Okay. War es gut? Och. Ging so. Okay. Also auf keinen Fall nachmachen. Nö, nicht so gerne. Muss man nicht. Kannst du dich erinnern, in Hessen, in dem Stall, da gab es so ein Nachbarpferd. Das haben wir immer das Bob-Marley-Pferd genannt, weil das auch so eine Frisur hatte. Kannst du dich an den noch erinnern? So ein Norweger, ja. So ein Norweger mit der schwarzen Atze-Schröder-Perücken-Frisur. Genau. Wir schweifen schon wieder ab. Vielen Dank fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Wir haben in der Folge, die wir am Wochenende aufnehmen, wieder einen fantastischen
[12:06] Gast. eine Influencerin aus Österreich und die hat was geschafft, wovon wir nur träumen. Wir haben ja bei TikTok und auch bei Instagram die Millionengrenze geknackt mit Reels, die wir mal gepostet haben. Die Influencerin, die bei uns zu Gast ist, hat die 100 Millionen Grenze geknackt und zwar hat sie mit ihren Pferden in einem Video getanzt. Das muss als Teaser reichen. Es wird fantastisch, es ist sehr interessant und macht sehr viel Spaß, ihr zuzuhören. Freut euch auf die Folge. In diesem Sinne, danke fürs Zuhören. Habt ein schönes Wochenende. Bis dahin. Tschüss.
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