
Neid und Missgunst – zwei Begriffe, die leider auch in der Reiterwelt immer wieder eine Rolle spielen. In unserer neuesten Podcastfolge haben wir uns mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und diskutiert, wie man am besten mit solchen Situationen umgeht.
Neid im Reitsport: Ein weit verbreitetes Phänomen?
Unsere Hörerin Christyn hat uns eine spannende Frage gestellt: Ihre Arbeitskollegin berichtete von einer Situation, in der ihre Tochter (9 Jahre alt) nach nur zwei Reitstunden bereits in die Fortgeschrittenen-Gruppe wechseln durfte. Eine andere Reitschüler*in, die bereits länger in der Gruppe reitet, zeigte sich darüber jedoch wenig erfreut und reagierte mit Neid und Missgunst.
Doch ist dieses Verhalten normal? Warum entsteht Neid überhaupt im Reitsport – und wie können wir als Reitergemeinschaft damit umgehen?
Eindrücke vom aktuellen Trainingswochenende, das wir ebenfalls in dieser Folge besprechen:
Konkurrenzdenken vs. Gemeinschaftssinn
Gerade im Reitsport ist es wichtig, sich auf sich selbst und die eigene Entwicklung zu konzentrieren. Pferde und Reiter sind so individuell, dass Vergleiche oft unfair sind. Dennoch entsteht durch Prüfungen, Wettbewerbe und Leistungsgruppen oft ein gewisser Konkurrenzdruck.
Doch sollte es nicht vielmehr darum gehen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren? Gemeinsames Lernen und der Austausch von Erfahrungen bringen oft mehr, als sich an Erfolgen oder Fortschritten anderer zu stören.
Wie geht man mit Neid um?
Jenny hat in der Folge einige wertvolle Tipps gegeben, um mit Neid und Missgunst umzugehen:
- Fokus auf die eigene Entwicklung legen – Jeder Reiter und jedes Pferd entwickeln sich unterschiedlich schnell. Das sollte man akzeptieren und sich auf die eigenen Fortschritte konzentrieren.
- Offene Gespräche führen – Wenn Neid spürbar wird, kann es helfen, das Thema direkt anzusprechen. Missverständnisse lassen sich oft so aus dem Weg räumen.
- Sich nicht von negativen Vibes beeinflussen lassen – Missgünstigen Menschen aus dem Weg zu gehen oder bewusst nicht darauf einzugehen, kann helfen, den eigenen Reitspaß nicht zu trüben.
- Sich gegenseitig unterstützen – Wer anderen hilft und sie ermutigt, wird oft auch selbst unterstützt.
- Neid als Ansporn nutzen – Anstatt sich über den Erfolg anderer zu ärgern, kann man ihn als Inspiration sehen: Was kann ich tun, um meine eigenen Ziele zu erreichen?
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Dressurlehrgang mit Christina Boos
Neben diesem spannenden Thema berichtet Jenny in der aktuellen Folge auch von ihrem Dressurlehrgangs-Wochenende bei der erfolgreichen bayerischen S-Dressur-Reiterin Christina Boos in Iffezheim. Welche neuen Impulse sie mit ihrem Haflinger AC/DC mitgenommen hat und welche Lektionen besonders hilfreich waren, erfahrt ihr in der Folge!
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:
[0:00] Jenny, mein Handy ist auf Fressehalten-Modus. Dein Handy auch? Bestimmt. Nicht.
[0:07] Bestimmt nicht. Hafer und Bananenblues jetzt. Das ist der Hafer und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.
[0:19] Folge 326. Und Jenny, wenn unsere Hörers wüssten, wie die Themen, wie unsere Themen in diesen Podcast kommen, dann würden sie fremdeln sozusagen.
[0:32] Wieso? Also es war ja heute, also heute Morgen. Das ist das richtige Leben. Ja, heute Morgen. Wir haben ja im Moment so einen kleinen familiäres, also ich musste was im Internet recherchieren, um Familienmitgliedern einen Gefallen zu tun. Es ging irgendwie um, wie kauft man eine Zeitkarte, wie öffentlicher Nahverkehr, Deutschlandticket, Wie macht man das alles? Blablabla. Und ich habe mich dann quasi im Internet vertieft in die Tarifzonen eines Verkehrsverbundes, was also schon, sagen wir mal, ein wenig fordernd ist. Und während ich das gemacht habe, auf dein Geheiß hin, fängst du dann an zu reden. Das muss ich dir erzählen. Ich habe nur Heulager, Wind. Aber wenn man sich so in Hacker-Kreisen, gibt es ja so DDoS-Attacken. Kennst du das? Ja. Wenn ein Rechner mit vielen Anfragen geballert wird und dann geht nichts mehr. Bei dir sind es ja zwei Anfragen und es geht schon nichts mehr. Genau, also das war die DDoS-Attacke. Völlig analog bist du. Mega. Und fertig. Fertig, genau. Und als ich dann aber den einen Arbeitsauftrag als mein 486er Prozessor den ersten Auftrag abgeschlossen habe.
[1:52] Als der dann fertig war und ich gesagt habe, jetzt könntest du Heulagerwind, hast du nicht gesehen, erzählen, jetzt will ich nicht mehr, jetzt erzähle ich abends im Podcast. So habe ich das nicht gesagt. Ungefähr, schon. Ach, nicht ungefähr. Ich habe gesagt, nur jetzt will ich nicht mehr, wir reden drüber im Podcast. Und jetzt ist es für mich genau so eine Wundertüte, was da wohl heute mit dem Heuschober und dem Wind und Tüte, Wundertüte. Genau. Liegende Tüte und Benni. Aber ich habe, also meine kleine Revanche ist, dass ich auch ein Thema mitgebracht habe, von dem du nichts weißt.
[2:30] Genau, weil wir haben ja heute, es ist mal wieder so eine Folge, wo wir keinen Interviewgast haben. Das gibt es ja manchmal. Vergangene Woche war viel zu tun und irgendwie, ah ja, es kommt halt manchmal so aus, wie es auskommt. Und deshalb sind wir alleine. Das ist ein schön Satz. Es kommt so aus. Es passiert so, wie es passiert. Es kommt so aus. Sagt man das? Steht das im Duden? Ach, der Duden, die Arschgeigen, die winken heutzutage alles durch. Es kommt so aus. Albtraum mit P und was die alles gut finden mittlerweile. Der Duden ist nicht mehr ernst zu nehmen. Aber anderes Thema.
[3:06] Kein Interviewgast, deshalb habe ich auch ein Wundertüten-Thema mitgebracht. Und du warst heute bei einem Dressur-Lehrgang bei einer Reitlehrerin, die dir komplett neu war. Neuer Input, das findest du ja immer gut. Die treuen Hörer wissen das schon, dass du keine Stammtrainerin hast, keinen Stammtrainer hier im Schwarzwald. Wir bemängeln das dann und wann. Aber du machst aus der Not eine Tugend und sagst, du bist immer offen für Neues und für Input. Jedenfalls, was Reittrainer angeht.
[3:41] Ja, na klar. Man lernt nie aus. Was ich natürlich im Laufe der Jahre gelernt habe, keiner erfindet das Rad neu. Das ist einfach so. Aber der eine kann es besser rüberbringen und der andere weniger gut. Und es gibt ja immer so tausend Ideen, wie man ein Problem angeht. Also es gibt ja nicht nur eine Möglichkeit. Verschiedene Zugänge. Genau. Und manchmal ist es dann so, dass jemand Neues einfach nochmal eine andere Idee hat, wie man zum Beispiel bei AC die Wechsel sicher macht. Dass man wirklich sagt, jeder Wechsel gelingt und nicht nur so auch mal gelingt er und kann aber auch sein, dass er nicht gelingt. Oder dass der Wechsel von rechts nach links ist ja oft mal nachgesprungen. Ich merke das natürlich nicht auf dem kleinen Pony. Also der ist so minimal nach, aber trotzdem steht dann im Protokoll nachgesprungen. Na klar. Und dass man das in den Griff kriegt, da habe ich noch nicht so wirklich diesen Kniff. Und da dachte ich, vielleicht gibt es da nochmal eine neue Idee, wie man das trainieren kann. Christina Boos heißt die Dame. Sie kommt aus München. Sie ist hoch dekoriert. Ich habe sie mal gegoogelt. Also viele Erfolge.
[4:50] Renommierte Frau, erfolgreiche Essdressuren und genau. Du bist jedenfalls, hast du heute die Halle verlassen und hast gesagt, das war ja mal ein geiles Training. Das waren deine Worte. Stimmt, ja. Und jetzt spielt der Manni die Pferdepodcast-Hymne und dann würde ich vorschlagen, tauchen wir ein in dieses Lehrgangswochenende. Erster Teil. Irgendwie, wie beim vergangenen Mal, das war so beim, da war es Turnierwochenende, erster Tag. Auch das ist wieder ein Wochenende, zwei Tage. Heute warst du mit ACDC da, morgen geht es dann wieder weiter. Also wir werden noch ein bisschen was davon haben. Wir graben uns auch an Christina noch ran, dass sie vielleicht mal mit uns redet. Könnte also auch noch passieren, wenn du dich nicht ganz blöd anstellst. Ich könnte sie auch angraben. Mach du lieber. Mal gucken, ehrlich jetzt. Ja, mach du lieber. Ich habe heute schon einen schlechten Eindruck gemacht. Warum? Sie war die erste Person, glaube ich, die sie auf der Anlage gesehen hat. Sie hat mich gefragt, wie sie in die Halle reinkommen. Da dachte ich so, keine Ahnung, was weiß denn ich. Ich bin hier nur der Filmer. Ich bin hier nur der Filmer und ich kann gar nichts. Sie hat sie aber gefunden, auch ohne männliche Hilfe. Ja, sie wusste sich zu helfen. Sie ist eine resolute Frau, muss man sagen. Sie machte so den Eindruck, als wüsste sie sich selbst zu helfen. Der Manni spielt die Pferde Podcast Hymne, unser Orchestermusiker und dann geht’s los.
[6:13] Music.
[6:32] Jenny, jetzt löst aber doch bitte, bevor wir hier irgendwie in das Dressur-Lehrgangs-Wochenende einsteigen, löst doch bitte mal diese DDoS-Attacke auf. Der Heuschober, der Wind, was war los? Am Kloster, im Stall, es wollte ja raus und du warst irgendwie, wie soll ich sagen, ist angepisst, ein zu großes Wort. Doch du warst schon ein bisschen angepisst, dass ich gesagt habe, jetzt gerade nicht. Sei doch nicht immer so kleinlich.
[6:58] Also es war ja irgendwie, die letzten drei Tage war ja so gruseliges Wetter mit viel Regen und so und da konnte ich, oder ich wollte auch nicht reiten. Und dann dachte ich so, heute ist es endlich trocken, Benni reitet heute Morgen. Ich ahne, was kommt. Und es war stürmisches Wetter, also viel Wind und ich habe ja so ein Sonnensegel bei mir auf dem Paddock und es gibt viele Planen und es gibt, also es ist schon spooky. Wenn es bei uns windet, da bewegt sich alles. Da flattert auch mal was. Und dann sind auch noch Bauarbeiten. Die Bauarbeiter sind auf dem Dach rumgeklettert. Und es war also wirklich so Gespenstermassen. Und die sind alle rumgeflogen. Aber Benni war ganz cool. Ich dachte, okay, erst an die Longe ist klar. Und dann gucke ich mal, wie er drauf ist, ob ich mich dann draufsetze oder nicht. Er war total brav an der Longe. Also einen Bocksprung, mal so ein bisschen Juhaisasar, so ein bisschen Spannung rausgelassen, Freude gezeigt. und dann reiten. Ich steige auf, reite eine halbe Runde im Schritt und komme an die lange Seite und da ist sie direkt gegenüber unser Heuschober, wo immer diese grünen Gartensäcke drin liegen, mit denen wir Heu holen. Und dann greift eine Windhose in so einen grünen Gartensack und dieser Gartensack springt aus dem Heuschober raus, wird drei Meter groß, flattert in die Luft, Benni direkt nebendran. Wie so ein Luftballon halt. Und der war mutig. Also der hat wirklich nur… Oh, Frauchen, siehst du das? Oh Gott.
[8:25] Und er ist stehen geblieben und hat sich von mir beruhigen lassen. Also er ist nicht abgehauen, er hat nicht, er ist noch nicht mal weggesprungen. Also er hat wirklich, er wurde ganz groß, er hat da gestanden, hat geguckt. Du siehst auch dieses Gespenst, das Grüne, was da tanzt. Ja, ich sehe es auch. Und dann ist es gelandet, das Gespenst. Und dann erst war es so richtig gruselig, dann wollte er nicht mehr hin. Da hat er dann gesagt so, nee, also das traue ich mich jetzt nicht. Und die liebe Marie, die Tochter von Almut, die hat es dann weggeräumt, das Gespenst. Aber das war so, wo ich so gedacht habe, wow, hast du Nerven. Also AC wäre, glaube ich, aus dem Viereck gesprungen und sogar Klecks hätte sich erschrocken. Also ich glaube, selbst Klecks, der ja eigentlich immer cool ist, hätte vor diesem Gespenst die Flucht ergriffen. Und AC wäre aus dem Platz gehüpft. Spricht aber wirklich total für Benni, muss man echt mal sagen. Also ich war ja auch so ein bisschen, ich habe das auch gar nicht gesehen. Ich bin ja da wirklich so völlig arglos im Schritt vorbeigeritten und dann kommt diese Tüte aus dem Heuschober gesprungen und es hat mich mehr erschreckt als das Pferd. Und deswegen, da dachte ich so, ach, ich bin so stolz auf dich, wirklich. Und er ließ sich super toll reiten, trotz des Sturms, trotz immer mal wieder so Windböen, Windhosen und es war laut in meinem Ohr. Wenn es windig ist, ist es ja auch immer sehr laut. Und ich glaube, so mit dem Wind, das ist oft so der Mensch, der mehr Angst vor dem Wind hat als die Pferde. Benni war total cool, ließ sich super toll reiten. Also es wird auch irgendwie von Mal zu Mal besser.
[9:55] Und also heute hat er so richtig viel Spaß gemacht. Und es lässt so ahnen, wo es mal hingeht. Mega. Also Benni hat die Alien-Landung verkraftet und akzeptiert in seinem Leben. Alles klar, ihn kann nichts mehr erschüttern. Nee, schlimmer geht es glaube ich nicht. Das ist ja geil. Das ist wirklich geil. Ja, coole Geschichte. Schade eigentlich, dass ich in Tarifzonen eingetaucht war gerade und ins Deutschland-Ticket. Das man übrigens nur noch auf dem Handy kaufen kann. So eine Scheiße. Was machen die alten Leute? Nix. In die Röhre gucken. Aber das Gute ist, wenn wir mal alt werden, das Problem haben wir nicht mehr, weißt du? Dann haben wir andere Probleme. Wir haben ja Mainster. Wir haben ja ein Handy. Wahrscheinlich wollen dann nur noch künstliche Intelligenzen mit uns spielen. Wahrscheinlich, ja. Oder so. Und irgendwann kommt wahrscheinlich auch mal der Punkt, dass wir sagen, nee, also das machen wir jetzt nicht mehr, wir sterben ja bald.
[10:48] Hoffentlich nicht. Auf keinen Fall nicht. Themenwechselknopf. Achso, sterben. Ganz traurige Geschichte mit der berühmten Springreiterin, das ist super Talent. Du hast mir das gestern Abend vorm ins Bett gehen noch gesagt, dass dich das bewegt und beschäftigt hat. Ich habe das auch irgendwo bei Facebook, aber du bist tiefer drin im Thema. Eine super talentierte Springreiterin ist beim Training so schwer verunglückt, dass sie leider gestorben ist. Und das also schon vor ein paar Tagen, die Familie hat das ein paar Tage geheim gehalten und nicht öffentlich gemacht. Aber als ich das dann gelesen habe, das hat mich schon bewegt, wo ich so gedacht habe, also wirklich ein Talent und 19 Jahre alt und dann passiert sowas. Das ist wirklich sehr, sehr traurig.
[11:35] Man muss ja schon sagen, also wir kennen den Fall, also weißt du, was da passiert ist? Ein Trainingsunfall. Genau, die Familie hat nicht preisgegeben, was genau passiert ist. Über den Unfall selbst ist, glaube ich, nichts bekannt.
[11:52] Also, es wurden alle Sicherheitsstandards eingehalten, also das haben die Medien geschrieben, also dass es nicht irgendwie war, sie hat keinen Helm an und ist gegen eine Stange geprallt oder so, also das sagen die Medien, das wäre nicht der Fall. Ich sage mal so, wir gucken ja auch häufiger mal zu, also du bist keine Springreiterin, wir gucken ja dann und wann auch mal zu bei Springturnieren hier in der Nachbarschaft. Oder bei den Kindern auf dem Berg, die ja auch begeisterter Springreiter sind und deswegen ist mir das wahrscheinlich so ein bisschen näher gegangen, weil ich dann so gedacht habe, die Kinder, die springen alle und die sind alle mutig und die springen über große Hindernisse. Ja, meistens passiert nichts, aber so blöd, wie das jetzt klingt, manchmal passiert dann halt doch was. Es passiert auch manchmal was bei Reiterinnen, die höherklassig sind. Also wir lernen ja auch daraus, wenn du jetzt sagst, eine besonders talentierte junge Frau, die hat nicht zum ersten Mal auf dem Pferd gesessen und sich besonders blöd angestellt. Weißt du, also wo man auch sagen würde, alles klar, eins und eins ist zwei, man versteht das, also man ist da auch als routinierter Reiterin, Reiter nicht davor gefeit, dass schlimme Sachen passieren, das muss man einfach mal festhalten und es ist eine gefährliche Sportart.
[13:11] Du da machst, die ihr da macht. Und jünger, älter, wie auch immer. Also es kann, ist jetzt vielleicht, keine Ahnung, fünf Euro ins Phrasenschwein, aber dadurch wird es nicht falscher. Also muss man schon mal so festhalten. Nee, und deswegen, ich springe ja auch nicht mehr, weil ich genau diese Gedanken im Kopf habe und weil ich schon viel gesehen habe und weil ich weiß, was passieren kann. Als 15-jähriges Mädel habe ich darüber nicht nachgedacht. Da bin ich über jeden Sprung gesprungen. Und das ist auch gut so, dass man als Jugendlicher oder als Kind einfach mutig ist. Und das heißt ja auch nicht, dass jeder irgendwann mal verunglückt beim Reiten. Also das heißt es ja auch nicht. Beim Skifahren kann man auch verunglückt oder beim Motorradfahren. Also das ist genauso gefährlich. Keine Frage.
[13:54] Die Reiterwelt ist so betroffen davon, dass das junge Mädel leider einen so schweren Unfall hatte. Und ich sag mal so, wenn dann jemand verstirbt, dann ist das natürlich das Schlimmstmögliche, was passieren kann. Und also das Das sind dann schon so die Momente, wo die Reiterwelt auch innehält und betroffen ist und das aus sehr, sehr gutem Grund. Kleiner Transparenzhinweis, wir sind ja auch am Überlegen, ob wir möglicherweise mal eine Springreiterin zu uns einladen und sie fragen, ob sie nicht Lust hätte, mal zu reden, die heute keine Springreiterin mehr ist, weil sie einen schweren Unfall hatte und jetzt also immer noch auf Pferden sitzt, aber Dressur reitet und so. Also das ist so ein Thema, was uns auch immer wieder mal begleitet. Wir haben auch über Angst im Sattel ja schon bei uns im Podcast gesprochen. Also irgendwie, ich glaube, wenn man so einen Pferdepodcast macht, dieses Thema begleitet einen. Also das merkt man dann doch immer wieder mal. Und die Geschichte zählt sicherlich zu den Schlimmsten, die man sich so vorstellen kann.
[14:57] Wie kriegen wir jetzt die Kurve? Ich drücke nochmal den Themenwechselknopf und wir sprechen über das Lehrgangswochenende, das es auch noch gibt. Ich habe schon gesagt, also Raimund Wille kennen unsere Hörerinnen und Hörer. Silke Rahmschütz ist so ein Name, der immer wieder auftaucht. Der heute Premiere Wundertüte. Du hattest, glaube ich, auch in einer der letzten Folgen mal gesagt, wie du dazu gekommen bist.
[15:23] Du hattest das gehört. Die Reiterwelt ist auch da, hier im Schwarzwald klein und so weiter. Und hast dein Interesse angemeldet. Lange Rede, kurzer Sinn. Eine renommierte Reitlehrerin aus München in town, in the land. Wie es ja heißt. Und du hast gesagt, Mensch, wenn ich einen Platz bekommen kann, dann mache ich gerne mit. Heute war es soweit. Und du bist rausgekommen aus der Halle und hast gesagt, das war richtig geil. Ich habe gefilmt. Vielleicht entsteht ja auch noch ein Video in den nächsten ein, zwei Tagen dazu. Das werde du das Material gleich erst mal sichten, ob man das vorzeigen kann. Wir haben aber auch von Laura Tröger gelernt in der letzten Folge. Auch die weniger guten Dinge kann man euch zeigen. Genau, sofern man das dann auch vielleicht einfach benennt und irgendwie offen damit umgeht. Also ich fand das, genau. Ich sehe, du hast dir das Interview auch mit Interesse angehört. Also große Empfehlung nochmal, wer das bis jetzt versäumt hat.
[16:18] Ich habe ja nicht so viel Ahnung. Ich hatte das Gefühl oder mein Eindruck war, dass ihr relativ schnell eine Connection gefunden habt und irgendwie so dieselbe Sprache gesprochen habt. Und ich hatte das Gefühl, es war eine total intensive Einheit. Also du warst sehr schnell auch aus der, oder man konnte sehr schnell merken, dass sowohl du als auch ACDC habt also beide schwerer geatmet so. Es waren so Darth-Vader-Vibes in der Halle. Also das war jetzt nicht so eine Aitai-Tai- wir lernen uns mal kennen und wir reiten ein bisschen im Kreis, sondern da war schon richtig Musik drin, auch in dem Sinne, dass es richtig körperlich anstrengend war. Ich musste ein bisschen an Pia denken, ja. Okay, alles klar. Aber dann vielleicht mal der Reihe nach, was waren denn, also wie seid ihr so vorgegangen, ist ja auch immer dann so, also du hast kurz erzählt, wo ihr so steht, M-Dressuren, Platzierung, Haafi und so.
[17:10] Und dann ging es los. Man musste dann auch so ein bisschen raustüfteln, Was sind so die Themen, die man in den Angriff nimmt? Was habt ihr gemacht? Wie war es? Ich habe ja, ich kenne ja unsere Themen. Also das erste Thema für die M-Tressur ist, die Wechsel müssen einfach sicherer werden. Das ist unser Hauptthema, dass manchmal einfach noch so Zufallswechsel passieren oder das halt von rechts nach links nachspringt. Und das muss ich in den Griff kriegen, dass diese Wechsel sehr viel selbstverständlicher und sehr viel sicherer werden. Und wir haben auch mit der Galopparbeit dann angefangen. Also sie hat dann gefragt, womit ich anfangen will. Lieber mit dem Galopp, weil nachher hat er, wenn wir zu viel Trabarbeit machen, hat er keine Kraft mehr, um die Galopparbeit zu absolvieren. Hat man zuletzt auch besprochen hier, dass man lieber… Genau, wir haben dann gestartet mit der Galopparbeit. Und sie hat auch schon direkt, also es war wirklich sehr intensiv.
[18:03] Also ich musste viel Travers reiten, ihn immer wieder aufs Hinterbein setzen, Zirkel verkleinern, im Zirkel verkleinern, Travers reiten, um wirklich dieses Hinterbein immer zackig zu halten. Das ist so ein bisschen das Problem bei ihm, dass er nicht so gerne dann, oder nicht so gerne, doch er würde es schon machen, aber ihm fehlt einfach auch noch die Kraft so ein bisschen da, so komplett die Last aufzunehmen. Vor allem auf der rechten Hand wird er mir dann ganz schnell schief, weil er sich entzieht und ich muss dann wirklich auch korrekt sitzen und mich korrekt mitdrehen in den Wendungen. Ich sitze dann immer so ein bisschen konter manchmal und dann wird das Pony mir natürlich schief. Das haben wir alles sehr intensiv erarbeitet. Und wir sind dann Schritt für Schritt dann halt auch wirklich zu den fliegenden Wechseln gekommen und zwar wirklich über die Traversale und dann hat sie mich auf die Mittellinie reiten lassen, auf der rechten Hand auf die Mittellinie abwenden und jetzt stell ihn mal nach links und lass mal den linken Schenkel weichen. Dann springt er natürlich sofort um.
[19:02] Nee, ohne den Wechsel. Wirklich nur das Genick so ein bisschen lockern. Also wirklich ihn locker kriegen zu der neuen Seite, da wo er hin wechseln soll. Und das hat wirklich gut funktioniert. Er macht sich ja dann immer manchmal so ein kleines bisschen fest und drückt dann vorne so dagegen. Und dann kriege ich natürlich im Wechsel dieses Hinterbein nicht mit. Dann hängt es hinten nach und dann springt er nach. Der Wechsel von links nach rechts, der geht einwandfrei, weil er rechts in der Garnasche ein bisschen lockerer ist als links. Und das ist so ein bisschen das Problem und das haben wir ganz gut gelöst mit diesem Stell ihn ein bisschen nach außen und denk an Schenkelweichen, aber du bleibst im Rechtsgalopp. Und dann haben wir wirklich danach, nachdem wir ihn wirklich so vorbereitet haben, zwei, drei superschöne Wechsel hingekriegt, die nicht nachgesprungen waren. Und die auch nicht, also einmal hat er noch gekickt nach dem Bein. Und dann sagte sie noch ein bisschen weniger beim Auslösen, ein bisschen weniger Druck. Das muss viel, viel leichter gehen. Wirklich nur mit dem Schenkel ihn so ein kleines bisschen streicheln. Gar nicht so viel Druck machen. Und ich mache ja, irgendwie ist das ja auch so mein Defizit, dass ich immer viel zu viel mache.
[20:12] Und je weniger ich gemacht habe, umso besser lief er dann auch wirklich. Und er hat dann auch Last aufgenommen auf dem Hinterbein und die Galopp-Tour war wirklich dann auch am Ende, als wir aufgehört haben, richtig, richtig gut.
[20:24] Stichwort gerade sitzen. Sie hat dich einmal wirklich angehalten und da dachte ich, okay, jetzt müssen wir mal gucken, ob Jenny das auch noch immer, also ob sie das immer noch so lustig findet. Also sie hat dann auch regelrecht so dich gerade gesetzt. Genau. Also irgendwie, das war schon… immer ganz wichtig ist, dass beide Schultern sich genauso, also meine Schultern sich genauso mitdrehen wie die des Pferdes. Und man macht das manchmal so unbewusst, dass man so kontersitzt, dass ich zum Beispiel, wenn ich auf der rechten Hand einen Zirkel galoppiere, dass meine rechte Schulter mehr nach vorne geht. Und es muss die linke Schulter muss ja in die Wendung mitgehen. Also ich muss mich mit in die Bewegungsrichtung drehen.
[21:06] Und ich sehe das ja auch immer, wenn ich Reitunterricht gebe, das passiert ganz vielen Reitern, dass die einfach kontersitzen. Und dann kann das Pferd nicht mehr richtig durchspringen und auch nicht mehr richtig nach vorne galoppieren. Und dann hat man so dieses Gefühl, da klemmt irgendwas. Und warum geht das denn nicht? Weil ich falsch sitze. Und das hat mir wieder so bewiesen, wie wichtig das ist, dass ich korrekt auf dem Pferd sitze, weil dann funktioniert das alles viel, viel leichter und viel, viel besser. Also eine Trainingseinheit heute, die so also was bewirkt hat, die in dem Sinne auch noch mal viel Bewusstsein geschaffen hat, Augen geöffnet hat. Das mit den Traversalen habe ich natürlich gesehen, dass ihr das viel gemacht habt. Und ich habe dann auch gedacht, okay, das ist mit Sicherheit Vorbereitung auf die Wechsel. Was auch auffiel, dass ihr relativ viele Wolken geritten seid, wenn ich das so richtig beobachtet habe. Also enge Zirkel, immer, also immer, immer kreis.
[22:02] Enger, wobei irgendwann war dann auch mal, wo sie sagte, nee, jetzt nicht den Zirkel enger machen, dann auch nicht schneller werden und so weiter. Auf der kleinen Wolte traversartig galoppieren, das macht das Hinterbein schneller. Okay, also das war quasi jetzt auch, also das war jetzt kein anderes Thema oder so, sondern das war sozusagen Teil dessen, was du eben gerade auch beschrieben hast. Und das mit den Wolten, das ist ja auch so eine Übung, auch um das Hinterbein flott zu halten, um ihn dazu zu bringen, Last aufzunehmen. er darf in den Wolten, muss er vorn hoch bleiben. Also er muss oben bleiben. Und er muss den Schwung behalten in den Wolten. Und das ist wirklich schwierig in so acht Meter Wolten.
[22:40] Also ich fange immer ganz gut an und ich gehe immer scheiße raus aus der Wolte. Also das habe ich auch in jedem Protokoll, dass die Wolten immer scheiße sind. Naja, sie hat dich heute auch ein paar Mal angeschrien, jetzt nicht bei denen im Kreis, sondern ihr habt ja nicht nur die Wolten gemacht, sondern ihr habt ja auch Travea durch die Diagonale. Genau. Wo sie dann immer wieder sagte, reitet es bis zum Schluss, bis zum Schluss, bis zum Schluss, weil du quasi nicht konsequent das bis zum Ende durchgezogen hast. Und offensichtlich ist es nicht ganz unentscheidend, es konsequent bis zum Ende zu machen. Absolut. Also auch wirklich, wir haben dann auch noch eine Übung gemacht, dass wir auf die Diagonale abwenden. Das Pferd bleibt gerade und erst ab X in die Traversale. Also das ist auch so, dass das Pferd gerade bleibt. Das ist ja auch noch so ein Problem von uns, dass er immer noch so schief ist. Und dass ich ihn manchmal einfach auch nicht gerade kriege und auch gar nicht Dann verdrehe ich mich, dann bin ich der Körperklaus und das Pony wird das Körperklaus und dass ich wirklich auch ganz konsequent das Pferd gerade halte. Auch in den Übergängen ganz, ganz wichtig, dass ich nicht irgendwo den Hals rumziehe, sondern dass das Pferd wirklich in sich gerade bleibt bei jedem Übergang. Das ist ganz, ganz wichtig.
[23:50] Also eine Einheit, aus der du viel mitnimmst. Ihr hattet jetzt ja nicht viel Zeit, wie das halt ist an so einem Lehrgangswochenende. Da ist dann, also wenn du die Bahn verlässt, dann ist die nächste Reiterin schon drin und reitert sich warm und das geht dann Zug um Zug sozusagen. Sagen, ihr hattet jetzt keine Gelegenheit, euch noch mal länger auszutauschen. Wir hoffen, dass wir vielleicht, keine Ahnung, morgen oder die Tage bei Zoom oder so, dass sie da vielleicht mal so ein Viertelstündchen Zeit freischaufeln kann für uns. Um mal so ein bisschen länger zu reden, auch so ihre Eindrücke, die sie so mitgenommen hat. Wir begleiten ja ACDC, wollen wissen, wie ist der denn so unterwegs? Hast du denn zumindest so, weil wir es ja auch in der letzten Folge davon hatten, Stichwort die Wertungsrichterin, die sagt, naja, es ist ja nur ein Haflinger. Was hat denn Christina zu dem nur Haflinger so gesagt oder seid ihr dazu gar nicht gekommen? Doch, wir haben am Ende der Einheit nochmal kurz so Revue passieren lassen und dann sagt sie, ein toller Haflinger, wirklich, der geht auch es. Also das traut sie ihm zu und sie sagte, der bewegt sich gut, das ist wirklich ein super toller Haflinger, der ist ja noch sehr jung, mit neun Jahren ist der ja noch nicht alt und der steht am Anfang seiner Karriere Karriere und sie sagte auch, er ist super gut geritten. Die Seitengänge wären sensationell, sagte sie, also die Traversalen und so, das wäre wirklich gut.
[25:11] Also sie sieht durchaus Potenzial in dem Haflinger. Alles klar, okay. Das kriegt man dann aus der Ferne oft nicht so mit. Und weil ihr dann doch ganz schön weit weg seid, deshalb finde ich auch nochmal eine wichtige Info. Wie gesagt, wir arbeiten dran und hoffen, dass wir mit ihr die Tage nochmal Gelegenheit haben, ein bisschen ausführlicher zu reden. Morgen gibt es ja noch Tag zwei. Würden wir dann wie immer in der kleinen Folge unter der Woche auch nachliefern, was da passiert ist. Wie so häufig stehst du ja dann vor der Frage, gehst du nochmal mit ACDC hin oder du hast ja auch noch zwei andere Kameraden. Das habe ich so mitbekommen, als ihr dann da so in der Mitte standet. Hast du mit ihr auch nochmal kurz drüber gesprochen, so nach dem Motto, ich habe auch noch zwei andere Flitzpiepen am Kloster stehen. Und seid ihr da irgendwie schon zu einem Ergebnis gekommen oder bist du schon zu einem Ergebnis gekommen? Weil du entscheidest es ja am Ende des Tages, mit wem du dann morgen hingehst. Also ich denke, wenn ich jetzt AC noch mal mitnehme, werden wir an den gleichen Dingen arbeiten. Und ich bin ja jetzt selber schon in der Lage, das auch jetzt alleine für mich zu trainieren. Und ich habe mir überlegt, dass ich vielleicht den Klexi mitnehme. Weil der ja auch auf dem Turnier demnächst dann… Ja, und vielleicht ist da noch mal so der ein oder andere Input, der es mir so ein bisschen leichter macht, den locker zu kriegen. Und den vor die Hilfen zu kriegen. Vielleicht hat sie nochmal so eine Idee.
[26:37] Dass man das Pferd noch so ein kleines bisschen zum Zünden kriegt, ohne dass man den irgendwie haut oder sticht oder keine Ahnung. Und ohne, dass es eine Dreiviertelstunde dauert. Genau, und ohne, dass es eine Dreiviertelstunde dauert. Ich glaube, wir kommen da nicht hin, dass das so schnell funktioniert wie bei AC, dass ich eine Viertelstunde warm reite und dann ist das Pferd da. Da werden wir nie hinkommen, aber damit habe ich mich auch abgefunden. Aber vielleicht gibt es noch so das eine oder andere, was sie mir mit auf den Weg geben kann, die ich mit ihm trainieren kann, dass auch er so ein kleines bisschen mehr Kraft in der Hinterhand kriegt und sich ein bisschen mehr versammeln lässt und auch mal so ein kleines bisschen mehr rausreiten lässt und vorne aufrichtet, Brustkorb hoch. Also das sind so die Punkte, die ich gerne mit dem Klecks angehen würde. Und vor allem bei dem ist auch immer, der macht sich ja immer gerne mal wieder zu eng, dass ich das Genick oben halte. Und dann läuft er auch viel freier und viel besser vorwärts, wenn der mit dem Genick oben bleibt. Und wenn der so abtaucht, dann habe ich keine Chance, dann kriege ich ihn nicht vor die Hilfen.
[27:34] Jenny, wollen wir die Gelegenheit nutzen? Und die Tatsache, dass wir heute keinen Interviewgast jetzt an Bord haben, ich habe noch eine Zuschrift rausgesucht, wo ich sagen würde, es ist ein ganz schickes Thema. Das ist aber lang, ich sehe das nur von hier aus. Ja, naja, nein, aber ich habe ja nicht so gute Augen und habe es deshalb auch großgezogen. Also mach dir keine Gedanken. Und ich sage schon mal, bevor ich den Themenwechselknopf drücke, wenn, also ich habe es nicht gefakt. Erstens, das ist wirklich eine Zuschrift von unserer Hörerin Christine, die uns bei Instagram angeschrieben hat. Und wenn du, wenn ich das jetzt vorlese, wenn du nicht anfängst zu kichern, Und ich auch nicht. Also wenn wir beide ernst bleiben, dann merkt gar niemand, dass dieser Fall gewisse Ähnlichkeiten aufweist zu einer Geschichte, die uns näher ist, als Christine jetzt glaubt und denkt. Lest es vor.
[28:37] Es könnte auch sein, dass du sagst, wenn ich es vorgelesen habe, nein, das können wir nicht machen. Aber gut, du bist ja jetzt, es wird nichts geschnippt. Christine schreibt, hallo ihr zwei, vielleicht habt ihr ja Lust, mal über das Thema Neid und Missgunst im Reitsport zu sprechen und Jennys Erfahrungen diesbezüglich. So, und jetzt schreibt sie, wie sie darauf kommt. Die Tochter einer Arbeitskollegin in Klammer neun Jahre hat mit dem Reiten angefangen. Nach der zweiten Stunde durfte sie schon mit in die fortgeschrittenen Gruppe. Da reitet ihre Freundin, die schon länger reitet, auch. Diese Freundin ist jetzt sauer und neidisch, dass die Tochter meiner Kollegin jetzt schon bei ihr in der Gruppe reitet. Ich muss sagen, dass mich das überrascht hat. Ich war damals froh, wenn meine Freundin und ich zusammen reiten konnten. Von dem Unterricht bei uns im Stall bekomme ich nicht so viel mit, daher weiß ich nicht, ob das mittlerweile normal ist. Vielleicht hat Jenny eine Meinung oder Erfahrung dazu. Viele liebe Grüße, Christine. Gewöhn dich dran.
[29:52] Das war der Pferde-Podcast vor Folge drei. Nein, ich musste, ich habe es jetzt eben gerade noch mal gelesen. Ich hatte tatsächlich, okay, also ich hatte so bei mir im Kopf, in meinem kranken Kopf hat sich was abgespielt, was Christine gar nicht geschrieben hatte. Und zwar hatte ich die Eltern noch mit auf der Rechnung, die ja da manchmal auch eine Rolle spielen, sozusagen irgendwie. Weißt du, was ich meine? Ja, mein Kind Oder deinem Kind wird etwas zuteil, was meinem nicht zuteil wird. So diese Konstellationen, die gibt es ja dann auch manchmal. Hier und da habe ich gehört, dass das sein kann. Aber die Eltern spielen ja tatsächlich hier in dem Fall, so wie Christine, das schildert ja gar keine Rolle, sondern es ist irgendwie so nach dem Motto, das andere Kind ist Anfängerin und ich habe jetzt so lange gebraucht, da hinzukommen und ihr wird quasi jetzt nach 14 Tagen schon was geschenkt.
[30:51] In Anführungszeichen geschenkt. Ich glaube, das ist auch kein exklusives Thema für den Reitsport. Ich glaube, dass das auch in anderen Sportarten oder überall, wo so ein bisschen Konkurrenz da ist, dass das einfach passiert. Dann gibt es talentiertere Kinder und es gibt Kinder, die weniger talentiert sind. Und das wird, glaube ich, in jeder Sportart dann so sein, dass die, die nicht so gut sind, vielleicht auch neidisch und missgünstig auf die anderen gucken. Denen eher was zufällt, dann so gefühlt, denen was zufliegt. Das gibt es ja auch. Das ist dann unter dem Stichwort Talent, läuft das dann einfach. Also es sind ja nicht alle Reiter gleich gut. Es gibt welche, die wirklich super toll reiten, die talentiert sind, die setzen sich da drauf einmal in der Woche und reiten neuner Noten. Und es gibt welche, die sitzen sieben Tage die Woche auf unterschiedlichen Pferden und reiten nur siebener Noten.
[31:42] Und das ist einfach so. Und ich glaube, man sollte das, gerade wenn das Kinder sind, gar nicht so, So zum Thema machen. Also ich würde das einfach, glaube ich, wenn ich Eltern wäre, ich würde das einfach wegignorieren. Und die Kinder müssen das unter sich ausmachen. Ich will jetzt auch keine guten Ratschläge geben, so als Erziehungstipps oder so, aber dass dieser Neid auch unter den Kindern schon ist, ich sehe das ganz oft im Reitsport. Ganz, ganz oft. Also das ist nichts Außergewöhnliches und das wird so weitergehen. Wenn die Tochter der Arbeitskollegin ein Talent ist, dann muss sie lernen, damit umzugehen, dass die anderen neidisch sind auf sie. Im Reitsport ist es extrem und gewöhnlich dran.
[32:27] Okay, du würdest schon sagen, im Reitsport spielst du eine besonders große Rolle. Ich bin auch sicher, gut, du kannst andere Sachen, vielleicht ist dir nicht so nah, natürlich. Aber vielleicht ist es beim Skifahren auch so, wenn die Kinder Skifahren und dann ist eine dabei, die immer alles gewinnt und die anderen sind halt nicht so schnell oder so gut oder natürlich gucken die anderen Kinder dann neidisch auf die Hinsicht, die gewinnt schon wieder. Ja, ich habe noch so ein, zwei Fragen, weil ich sage mal so, ich finde das Thema ja grundsätzlich gut und das ist ja auch nicht auf Kinder beschränkt. Also ich sage mal, also Konkurrenzdenken und warum die, warum nicht ich? Das spielt ja auch im Erwachsenenalter eine Rolle. Ein Gedanke noch zu den Kindern.
[33:04] Wenn ich, und ich habe ja von Reiten gar keine Ahnung, aber mein Rat wäre, falls der gefragt ist, oder ich glaube, dass da die Reitlehrer einfach eine große Rolle spielen, da geht es ja auch so ein bisschen darum, dass die sozusagen die Gruppen so zusammenstellen, dass ungefähr gleich gute Kinder zusammen sind. Und all das ja auch so ein Stück weit sicherstellt, dass sozusagen den Kindern die Förderung zuteil wird, die sie sozusagen brauchen. Weißt du, was ich meine? Also wenn man jetzt quasi ganz Gute und ganz Schlechte zusammen, dann, ich rede mich gerade um Kopf und Kragen vielleicht so ein bisschen. Also ich kann mich ja noch an meine Reitstunden als Kind erinnern und ich war ja auch mit gewissem Talent gesegnet und ich durfte, ich weiß noch, als wir umgezogen sind, da war ich glaube ich zwölf und ich kam in den neuen Reitstall mit einer Schulkameradin, die hat mich dann mitgenommen und ja, ich gehe auch reiten und dann nehme ich dich mit und dann kannst du da die erste Reitstunde. Und dann hat mich dieser Reitlehrer sofort auf das Pferd gesetzt, was normal immer alle abbockt. Und ich konnte den reiten. Und dann war ich natürlich schon mal erst mal unbeliebt. Die sitzt direkt auf dem und ich durfte dann sogar das Pferd des Reitlehrers reiten. Auch auf dem Turnier und so. Also ich war dann schon so ein bisschen der Überflieger und ich durfte auch immer die Pferde reiten, die andere Kinder nicht reiten durften.
[34:29] Bin die auch ganz gut geritten damals. Ich war ja dann auch noch, ich weiß nicht, ich war zwölf oder dreizehn, ich war ja wirklich noch relativ jung und hatte auch relativ schnell ein, habe ich glaube ich schon mal erzählt, ich bin immer dieses kleine Pony geritten, die Wolke und der Besitzer dieser Wolke hat ein Großpferd gekauft für mich, dass ich was habe zum Springen auf dem Turnier. Und natürlich war dann der Neid der anderen im Reitstall war natürlich groß, die hat ja dies gerade mal ein Jahr hier. Ach so, du kennst das auch sozusagen. Ja, natürlich kenne ich das. Und das ist aber ganz normal. Und man muss da schon so ein bisschen auch drüber stehen und muss das auch ein Stück weit aushalten.
[35:09] Aber dass die, die nicht so gut sind, immer so ein bisschen neidisch sind, das ist ganz normal. Also das ist überhaupt, das wird sich auch nicht abstellen lassen. Ja, ich will trotzdem mal einmal nur kurz, ich weiß nicht, vielleicht habe ich es auch eben gerade falsch gesagt, so die Logik, alle schlechten in Anführungszeichen zueinander und alle guten zueinander. Ich glaube, so wird ja auch kein Schuh draus. Die Guten ziehen die nicht ganz so Guten ja auch immer ein Stück weit nicht. Das hat ja auch was mit Motivation zu tun. Ich verstehe schon, ich finde nur tatsächlich, also so Reitlehrer, wenn die ein gutes Auge haben, dann stellen die so Gruppen clever zusammen und sorgen so ein bisschen dafür, dass alle zu ihrem Recht kommen und dass alle auch gut gefördert werden. Das will ich damit. Also die nicht ganz so Guten brauchen ja auch eine andere Form der Förderung als die Menschen.
[35:57] Talentgesegneten Meister. Ich sehe das auch ganz oft auf dem Berg. In unserer Dienstagsspringstunde sehe ich das ganz oft, dass da halt auch unterschiedlich starke Reiterinnen in einer Gruppe sind. Und da muss ich dem Hubert wirklich mal, das muss ich dem zugutehalten, das macht der gut. Also der unterrichtet auch entsprechend dem Niveau, auf dem die Kinder sind. Also es ist da manchmal auch die kleine Lara da mit dem Pony. Natürlich kann die nicht so hoch springen wie jetzt eine Silvia oder die anderen Kinder, Die springen ja schon A, teilweise schon L. Und trotzdem ist die kleine Lara, die nur Springreiter-Wettbewerb geht, ist trotzdem mit in dieser Gruppe und wird genauso gefördert und gefordert wie die anderen auch. Also da sagst du schon richtig, da liegt es auch am Trainer.
[36:40] Dass der halt auch innerhalb von einer Gruppe, die noch nicht so gut sind oder noch nicht so weit sind, trotzdem genauso halt ihren Möglichkeiten entsprechend genauso unterrichtet und fordert und fördert wie die anderen auch. Und das klappt bei Hubert in der Springstunde mit den Kindern, das klappt wirklich richtig gut. Ich hatte nur ganz am Anfang tatsächlich, glaube ich, einen Denkfehler gemacht. Da muss ich auch sorry sagen. Ich hatte so, weißt du, so nach dem Motto, alle Guten zueinander in eine Gruppe und alle nicht so Guten. Und dann kann man die nicht so Guten irgendwie besonders fördern. Aber offensichtlich ist der Gedanke irgendwie verkehrt. Gruppen clever zusammenzustellen ist mit Sicherheit eine gute Idee. Aber wir lernen irgendwie, also heterogene Gruppen, das kann gut funktionieren offensichtlich in, Und alle trainieren gemeinsam. Also das habe ich jetzt gerade von dir gelernt. Und was wir auch lernen, also Neid muss man sich verdienen.
[37:34] Man muss es positiv sehen und gar nicht so, also die anderen Kinder sind neidisch, das hat ja auch einen Grund.
[37:42] Um die Frage jetzt vielleicht noch, also kurzer Seitenschwenk und ich will es jetzt auch nicht plattwalzen oder breitwalzen, unnötig, aber um das mal wegzuheben von den Kindern so ein bisschen und in die Dressurwelt, also erlebst du diese Welt, diese Turnierwelt, diese Reiterwelt auch da als so stutenbissig und von Neid zerfressen und so weiter? Also wenn man so hinkommt und zumindest es so oberflächlich sieht, dann würde ich sagen, ja, na klar ist da Konkurrenzdenken, aber dieses Stichwort sportliche Fairness, es ist nicht so, dass man das da komplett vergeblich sucht. Also das ist zumindest so mein Eindruck. Aber ich glaube, wenn man drin ist, hat man echt nochmal eine andere Sicht auf die Dinge. Also kannst du zarten Seelchen empfehlen, in diese Turnierszene einzusteigen?
[38:35] Also nein. Also ich muss ja sagen, ich fahre da hin, ich reite mein Turnier und fahre wieder nach Hause. Mir ist das wirklich wuppe. Du lässt die Dinge nicht so nah an dich ran. Doch schon, aber entweder reite ich gut und es wird ordentlich benotet oder ich bin schlecht und ich habe eine schlechte Not, ja dann weiß ich das aber auch. Und ich gönne jedem, der besser reitet, den Sieg oder eine Schleife, wirklich jedem. Mir ist das egal, ob da Lieschen Müller gewinnt oder Herr Meier oder Herr Schneider, das ist mir wirklich Wuppe. Anders, also deswegen kann ich gar nicht so genau sagen, ob da der Neid und die Missgunst, weil ich die meisten Leute, ich kenne die meisten Leute vom Sehen. Wir reden oberflächliches Zeug. Ach, wie geht’s dir? Ach, und auch mal wieder hier. Ja, ja, ja. Aber wir haben keine Beziehung oder so und auch keine Freundschaften. Und es sind alles nette Menschen. Ich lächle dann immer, sage guten Tag und hole mir auch mal meinen Spruch. So einen Haflinger sieht man ja auch nicht so oft in der Elmdressur. Nee, aber das ist für mich alles so, ich beschäftige mich nicht damit, ob einer neidisch ist. Und ich bewundere, wenn jemand gut reitet und denke so, wow, was für ein tolles Pferd und was für eine schöne Vorstellung.
[39:50] Aber völlig neidlos, weil, also auf was soll ich denn neidisch sein? Das ist vielleicht, weil die so ein geiles Pferd hat. Ja, ja, wo ich dann so wirklich bewundernd hingucke und denke, oh, das ist ein tolles Pferd. Und die reitet es auch gut. Aber nicht neidisch, sondern wirklich so anerkennend und so. Anders ist es auf den Haflingerturnieren. Das muss ich ja wirklich sagen. Also wir erinnern uns an das Nicht-Abhaken. Das war ja wirklich Missgunst und Neid vom Allerallerfeinsten. Und da erlebt man das immer mal wieder. Aber halt wahrscheinlich auch nur, weil man mit den Leuten dichter zusammen ist und irgendwie näher und weil man auch irgendwie so eine andere Bindung zueinander hat. Auf dem Europa-Championat habe ich es jetzt gar nicht so empfunden, dass da jemand jemandem was nicht gegönnt hat. Aber vielleicht ist es auch an mir vorbeigegangen, weil ich sehr mit mir selber beschäftigt war. Also ich habe mich gar nicht so sehr mit den anderen befasst und beschäftigt, sondern ich war ganz auf mich konzentriert.
[40:52] Und ja, also deswegen kann ich das gar nicht so… Also eine Leistungsgesellschaft ist das, glaube ich, schon auch. Und irgendwie… Ja, also wo das natürlich auch stark ist, ist bei den Züchtern. Also das hat man ja auch mitgekriegt, als wir damals bei AC auf der Körung waren. Also da gönnt der Linke dem Rechten nicht die Butter auf dem Brot. Das gab es ja in Stadel auch dieses Jahr mit den Züchtern. Also okay, je näher man darüber nachdenkt, dann denkt man doch so, alles klar, man darf nicht allzu tief, also wenn man das mit Neid und Missgunst, wenn man sagt, das ist doch alles ganz im Rahmen, dann sollte man auch besser nicht großartig tiefer nachgraben. Vielleicht können wir uns darauf einigen, weil dann könnte man doch gewisse Spuren von Neid und Missgunst entdecken. Aber das ist ja überall so. Ich glaube, dass es keinen Lebensraum gibt, wo das nicht vorkommt. Die Menschen sind einfach so. Die Menschen sind nicht alle gut und keiner, weißt du, der Nachbar gönnt dir nicht dein neues Auto.
[41:55] Ist das jetzt nur bei den Deutschen so? Weiß ich nicht. Manchmal denke ich so, mein Gartenzaun, dein Gartenzaun. Boah, die Deutschen sind schon sehr, sehr so meins und deins. Und meins ist aber schöner als deins. Also deswegen, ich glaube, das kann man nicht nur beschränken auf den Reitsport.
[42:09] Und deswegen, also Turnierreiterei, muss ich wirklich so sagen, es ist mir ganz egal, wer da gewinnt. Wenn er gut ist und verdient gewonnen hat, dann gönne ich ihm jede Schleife und alles. Ich habe ja auch noch einen Gedanken, wo ich, Also da habe ich jetzt vor der Aufzeichnung drüber nachgedacht, ob ich den bringe, weil auch die Gefahr, sich um Kopf und Kragen zu reden, ist auch so enorm groß. Also hat uns gefreut, dass ihr zugehört habt. Ich will den Gedanken, will ich den sagen, wir könnten es bei Steady einstellen und hinter die Paywall packen und gucken, was passiert. Okay, dann haben wir das. Nein, machen wir nicht. Ich wollte nur, also der Gedanke ist, ich war ja auch lange Sportreporter und es gibt ja zum Beispiel auch im Fußball und so weiter gibt es ja diese Respekt-Kampagne, den Gegner mit Respekt behandeln und so dieses, also wir akzeptieren, wenn der besser ist und der Bessere soll gewinnen und so weiter. Und wenn ich so Fußballfans sehe, also ich fand ja immer eine, also Fans.
[43:13] Die, weißt du, also so dieses Bild ist ja, was man da so aufbauen will, die singen freundlich für die eigene Mannschaft, aber man ist voller Respekt für den Gegner. Also ich habe auch immer ein Herz dafür gehabt, wenn die gegnerische Mannschaft zum Beispiel, darf ich das jetzt mal sagen, also wenn die… Eine rote Karte gekriegt haben. Nein, wenn der Gegner, also wenn die eigenen Fans die gegnerische Mannschaft auspfeifen zum Beispiel. Ich habe schon Spiele erlebt, die sind gekippt, weil der gegnerische Torhüter, sobald er den Ball hatte, das ganze Stadion gepfiffen hat, auch gegen die eigene Mannschaft. Und für mich hat das immer irgendwie dazu, also mit irgendwie Schlägereien oder so, weißt du, Fankrawalle, nee, nee, nee, das meine ich nicht. Aber so diese Atmosphäre, dass da richtig Rambazamba ist und dass man auch den Gegner attackiert, auch auf diesem. Also nur verbal, ne? Ja, ja, ich habe mich daran nie gestört, ehrlich gesagt. Und ich habe ja auch mit Fußballern Interviews gemacht, keine Ahnung, Bastian Schweinsteiger und so, die so gesagt haben, das ist für uns auch eine gewisse Motivation. Wenn du in das Stadion rausgehst und alle pfeifen, wir als die Bayern, und das ganze Stadion ist gegen dich, das ist schon auch ein bisschen geil. Ja, und die Motivation ist natürlich dann auch eine ganz andere. Und jetzt erst recht? Und so dieses jetzt erst recht. Also auch das ist deshalb. Ja und deshalb. Und wenn man Neide hat und dann muss man wirklich so die Nase noch ein bisschen höher nehmen und sagen und jetzt zeige ich es euch mal, dass ihr zu Recht neidisch seid. Ja.
[44:42] Jetzt ist gut damit. Jetzt ist gut damit. Wir halten fest. Es ist aber nicht schlecht, darüber mal nachzudenken und sich irgendwie bewusst damit umzugehen und sich vielleicht irgendwie auch eine Strategie zurechtzulegen, weil zarte Seelchen können da schon auch Schaden nehmen. Das wollen wir jetzt mal. Und du bist jetzt, also ich sage ja jetzt nicht, dass du keine Gefühle hast oder so, aber du bist halt schon auch in vielen Dingen robust und das hat auch was mit Lebenserfahrung zu tun und so weiter. Ich glaube, das ist also, liebe Zuhörerin, solltet ihr seelisch nicht ganz so robust sein, dann sich damit mal zu beschäftigen, kann sinnvoll sein. Also ich reite ja jetzt schon lange genug Haflinger gegen Warmblüte und da legt man sich dickes Fell zu und denkt bei jeder Prüfung, jetzt zeige ich es euch, auch wenn es nicht immer klappt. Gibt es Meinungen dazu? In dem Fall können wir die Tür ja gerne mal aufmachen. Haben wir Unsinn geredet? Beschimpft uns, beschimpft mich, meinetwegen auch mit dem Pfeif-Konzert für den Gegner oder so. Habt ihr negative Erfahrungen gemacht, positive, wie auch immer? Das Thema ist, glaube ich, gut. Und von daher, wir machen gerne die Tür auf für eure Kommentare. Jenny, das hat viel Spaß gemacht. Das war Folge 326 des Pferde-Podcasts. Tschüss. Die Alien-Landung in deinem Stall ist passiert. Benni hat es überlebt. Tschüss, vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
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