#327 Welche Pferderassen sind für Anfänger besonders geeignet?

Foto: Chat GPT

In unserer kleinen Mittwochsfolge stehen wieder die Anliegen und Fragen unserer Hörerinnen und Hörer im Mittelpunkt. Wir freuen uns immer sehr, eure Nachrichten zu lesen und auf eure Themen einzugehen.

So hat uns Katharina aus der Schweiz noch einmal geschrieben. Ihr erinnert euch vielleicht: In Folge 325 haben wir uns mit ihrem Problem beschäftigt. Ihr Pferd wird beim Ausreiten extrem nervös, wenn sich die Gruppe im Gelände trennt und ist dann kaum noch zu beherrschen. Jenny hatte dazu einige Tipps gegeben. Nun hat Katharina sich erneut gemeldet:

„Danke für die Tipps. Das mit dem Spazieren mache ich sonst auch. Alleine ausreiten geht wunderbar. Aber das mit der Trennung muss ich wohl wirklich üben. Ich hoffe, ich finde da auch geduldige Mitmieter. LG und toll, dass ihr euch meiner Frage gewidmet habt. Katharina.“

Wir freuen uns, dass wir helfen konnten, und drücken die Daumen, dass Katharina mit etwas Training und den richtigen Mitreitern das Problem in den Griff bekommt!


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Welche Pferderassen sind für Anfänger geeignet?

Ein weiteres spannendes Thema hat uns Martha über die Kommentarfunktion von Spotify geschickt:

„Hallo, ich bin mir nicht sicher, weil ich noch nicht alle Folgen gehört habe, aber gibt es eine Folge über eure Lieblingsrassen und ob die für Anfänger geeignet sind? Also einfach über Pferderassen? Liebe Grüße.“

Jenny nimmt sich in dieser Episode die Zeit, ausführlich über dieses Thema zu sprechen. Gibt es eigentlich Pferderassen, die sie persönlich bevorzugt? Welche Rassen haben es ihr besonders angetan?

Und vor allem: Welche Pferderassen eignen sich besonders für Anfänger? Eine pauschale Antwort darauf ist schwierig. Denn innerhalb jeder Rasse gibt es Pferde mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Alter, Erfahrung und Ausbildungsstand spielen eine große Rolle, wenn es um die Frage geht, ob ein Pferd für Anfänger geeignet ist.

Dennoch gibt es einige Rassen, die für ihre ruhige und ausgeglichene Art bekannt sind. Für Anfänger lohnt sich daher ein näherer Blick auf diese Pferde besonders.

Falls du dich tiefer in das Thema einlesen möchtest, findest du weitere interessante Informationen in diesem Artikel von Fressnapf: Welches Pferd passt zu mir?

Wir wünschen dir viel Spaß mit der Folge!


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:01] Was lachst du? Bis du immer den Knopf drückst. Ja, ich muss mich immer erstmal sammeln. Weil es wird wirklich, also es wird jetzt gravierend. Ich brauche auch noch den Hafer-Blues, um mich weiter zu sammeln. Versammeln. Versammlung ist angesagt. Das ist der Hafer- und Bananen-Blues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[0:23] Folge 327. Und ich habe bedeutende Ankündigungen zu machen. ist eine Zäsur im Pferdepodcast. Ja, nicht weniger als eine Zäsur. Also zwei Ankündigungen habe ich zu machen. Erstens gibt keine Reitvideos mehr.

[0:43] Jetzt Schluss. Wegen der Klubscheiße da draußen. Ende. Also es gibt keine Reitvideos mehr fürs nächste halbe Jahr. Ab Sommer. Okay, schade, ich hätte ja auch gerne mal gezeigt, wie der Kleck so toll war. Ja, nee, weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist es auch nicht perfekt. Also wir haben ja nun extra Social-Media-Expertin Laura Tröger bei uns im Pferde-Podcast zu Gast gehabt. Ich wollte dich ja auch so ein bisschen bekehren, so nach dem Motto Mensch, wenn man das so und so und so macht, dann ist das mit den Videos schon ganz okay. Jetzt war es ja so, dass du mit ACDC und Klecks bei Christina Boos warst beim Lehrgang und ich hatte auch mal Zeit und ich habe gefilmt und wir haben so den Stand der Dinge, so einen Zusammenschnitt. Zwei Minütchen haben wir mal eingestellt und du hast auch kommentiert, das Video. Und es kam, wie es kommen musste. Also wie nach Lehrbuch eigentlich. So wie von Laura Tröger. Es kamen dann auch so ja, hier, das ist aber nicht so schön und ein bisschen viel Bein und ein bisschen viel Sporen und ein bisschen viel dies und ein bisschen viel das. Und das gefällt mir nicht. Geilste war noch. Hast du alle gelesen? Ich dachte… Nee, ich habe dann nicht mehr alle gelesen.

[1:55] Es kam ein absolutes Knallerding und dieser Knallerkommentar führt uns zu meiner zweiten Ankündigung. Aber sag erst du. Nee, sag deine zweite Ankündigung. Ich will sie ja nicht irgendwie entpuffen. Entpuffen? Also es kamen die Kommentare und dann haben wir es gemacht, so wie Laura uns das im Pferde-Podcast erklärt hat. Man geht offen mit den eigenen Fehlern um, quasi. Und dann war ja quasi… Die waren ja nicht zu übersehen. Und dann war unser Kommentar, ja, wir zeigen keine Perfektion. Wir zeigen halt so, wie es ist. Und was noch nicht perfekt ist, daran arbeiten wir. Das war so, glaube ich, sogar im Wortlaut war das, was du noch geschrieben hast im Auto. Wir waren unterwegs. So, und dann hast du dann weitergelesen noch die Kommentare, die dann noch kamen. Ja, dann kam irgendwie noch ein Kommentar, na ja, bevor man denn dann an die Wechsel geht, Jetzt solle man ja dann mal an die Aufgabe, das Bein ruhiger zu halten gehen. Irgendwie sowas. Genau. Genau.

[2:56] Aber der allergeilste Kommentar. Würde ich den jetzt noch wissen? Den habe ich nicht gelesen. Ich glaube, den willst du nicht wissen. Eigentlich willst du den nicht wissen, aber deshalb führt er ja auch zu großen Umwälzungen im Pferdepodcast. Wir werden uns nämlich umbenennen. Das kann ich schon mal sagen. Und der Manni ist bei uns und er wird die neue Pferdepodcast-Hymne spielen für unseren neuen Podcasttitel. Also der Kommentar. Wir haben gesagt, es ist nicht perfekt und wir sind weiter dabei zu perfektionieren und wir zeigen halt den Stand der Dinge. So weit, so gut. Und dann hat sich eine Kommentatorin geschrieben, ja, ja, wahrscheinlich sind sie auch im wahren Leben perfekt und immer nur weiter perfektionieren und perfektionieren. Und die Pferde, die den Weg nicht mitgehen, ist doch immer dasselbe. Über kurz oder lang landen die beim Schlachter. Ohne Scheiß. Und Schlachter, das Wort war so, da waren die einzelnen Buchstaben, waren noch so mit so Buchstaben, mit so Punkten abgetrennt, weißt du? So wie FDP oder Schlachter.

[4:00] Okay, gut. Ich beschäftige mich ja normal nicht mit dem Social Media. Ja. Also ich muss dazu sagen, Ich muss jetzt mal dazu sagen, gut, dass es raus ist. Genauso ist es, wir perfektionieren und Pferde, die diesen Weg nicht mitgehen, tja, so wäre es dann halt. Die grillen wir am Wochenende. So? Und den vielen Kommentatoren bei Facebook sagen wir, seid mal froh, dass wir nicht den Menschen-Podcast machen. Bibi. Und jetzt kommt der Manni und spielt die neue Pferde-Podcast-Hymne,

[4:45] kann ich nicht mal sagen. Wir werden uns jetzt umbenennen. Achtung.

[4:51] Music.

[5:07] So, keine Videos mehr. Der Pferdemetzger-Podcast. Folge 1. Schön, dass ihr da seid. Am Klecksi haben wir ganz schön lange zu essen. Ich glaube, der reicht für ein Jahr oder so. Und dann habe ich jetzt ja gerade gelernt, deine Pferde haben sich für den Pferdemetzger-Podcast auch dadurch qualifiziert. Brandneue Informationen, indem sie die Kabel von Kameras fressen. Oder? So war es doch. Genau heute. Ich dachte, wieso ist denn diese scheiß Kamera schon wieder aus? Kein Wunder, weil das Kabel durchgefressen ist. Wer ist jetzt der?

[5:39] Achso, du weißt nicht, wer der… Keine Ahnung, da sind ja… Wie viele Pferdemaul da kommen da? Also eigentlich sollte das Pferdemaul da nicht drankommen, weil wir echt einen schönen Kasten drum gebaut haben. Aber irgendwie ist das Kabel wohl… Hat so ein bisschen da rausgelugt. Das ist zu spannend, das Kabel. Genau, es ist zu spannend. Und also der Stecker liegt auf dem Boden und der mit Strom verbindet und so. Also es war nach dem Durchfressen war es nicht mehr mit dem Strom verbunden, Gott sei Dank. Sonst hätte das Fährt jetzt heute eine Erokesenfrisur. Aber der Stecker liegt auf dem Boden und das Kabel ist so richtig aufgefressen. Also so. Aber wie kann das denn? Hä? Wir haben so eine Kiste da drum herum gebaut. Ach so, und die haben die Kiste geknackt sozusagen, oder was? Nee, anscheinend ist ein Stück von dem Kabel so ein kleines bisschen runtergerutscht. Wir haben das in dieser Kiste versteckt und oben eigentlich festgemacht. Und manchmal, keine Ahnung, durch was auch immer, hat das Kabel so ein kleines bisschen unten in der Kiste rausgeguckt. Und da hat sich ein schlaues Pferd dieses Ende geschnappt und hat es rausgezogen. Also ganz nach Dien, nach Pferdestall. Dien war das dann demnach aber auch nicht. Wir lernen, also Pferdemetzger-Podcast ist gar nicht so. Wir töten auf vielfältige Weise. Auch mit dem Entschuldigung. Entschuldigung, wir spulen nochmals.

[6:57] Entschuldigung, wir sind albern. Wir haben nichts gesagt. Also das sollte natürlich nicht so sein. Und ach, wir reden uns hier um Kopf und Kragen, merke ich gerade. Du, ich nicht. Ich bin ja zahm. Ach so, stimmt. Krankes Gedankegut. Jedenfalls veröffentlichen wir keine Reitvideos mehr. So. Schnauze voll jetzt. Ja, genau. Teil 2. Das Lehrgangswochenende ist bei Christina Boos. Darüber sprechen wir in der großen Folge, die wir am Wochenende aufzeichnen.

[7:27] Wir haben uns ja vorgenommen, in den kleinen Folgen unter der Woche und damit jetzt mal wieder sachlich werden und runterkommen, uns mit Hörerfragen, Hörerinnenfragen zu beschäftigen. Und ich habe zwei Hörerfeedbacks mitgebracht heute.

[7:43] Und zwar das eine ist die liebe Katharina aus der Schweiz. Das ist die Hörerin, deren Pferd sich beim Ausreiten im Gelände, was immer so wuschig wird, weißt du? Und wo sie gefragt hatte. Ach so, wenn sie sich trennt. Wenn sie sich trennen, genau. Und dann wird das Pferd sozusagen unkontrollierbar. Und da hattest du ein paar Tipps gegeben. Und Katharina hat jetzt nochmal geschrieben. Danke für die Tipps. Das mit dem Spazieren mache ich sonst auch. Also, dass sie spazieren geht, war ja erstmal so dein Tipp. Also nicht gleich immer oben drauf sitzen, sondern auch mal spazieren gehen.

[8:18] Alleine ausreiten geht wunderbar, aber das mit der Trennung, das muss ich wohl wirklich üben. Ich hoffe, ich finde da auch geduldige Mitreiter. Liebe Grüße und toll, dass ihr euch meiner Frage gewidmet habt, weil du hast ja gesagt, also dieses, man sollte, sie sollte mal spazieren gehen, erstens. und das Trennen üben. Ja, dann ist das das Wichtigste, aber das Problem wird sein, immer Mitreiter zu finden, die das dann auch mitmachen. Die auch Zeit dafür haben, zur Not mal zwei Stunden irgendwie im Gelände rum zu stehen und zu warten, ob das Pferd von der Erde weggeht oder nicht. Ja, richtig. Aber Katharina packt es an und das finde ich ist ja auch irgendwie schön zu hören und irgendwie, dass das sozusagen auf fruchtbaren Boden fällt. Wir wissen noch nicht, ob es alles so klappt, aber zumindest mal wie soll ich sagen?

[9:04] Also mal Katharina konnte nachvollziehen, was du gesagt hast und geht es jetzt an. Ich habe noch eine Frage von Marta. Sie hat uns über die Kommentarfunktion bei Spotify gesprochen. Spotify. Oh, ja, wir bräuchten mal Spotify. Ja, ja, Spotify geschrieben.

[9:22] Und Marta ist eine der Hörerinnen, die uns ganz besonders intensiv immer wieder schreibt. Und sie hat gerade angefangen, unseren Podcast zu hören und äußert sich quasi nach jeder Folge. Ich kann jetzt immer sozusagen von Folge zu Folge, kann ich immer sehen, wo sie gerade ist. Sie ist noch im zweistelligen Bereich. Aber sie schreibt jetzt, hallo, ich bin mir nicht sicher, weil ich noch nicht alle Folgen gehört habe. gibt es eine Folge über eure Lieblingsrassen und ob die für Anfänger geeignet sind. Also einfach über Pferderassen. Haben wir, glaube ich, so komprimiert und so kompakt noch nicht gemacht. Pferderassen haben ja immer wieder mal eine Rolle gespielt, aber da stecken ja so zwei Sachen drin.

[10:08] Einmal Lieblingspferderassen? Und ob die auch für Anfänger geeignet sind. Tatsächlich, ich bin ja hier der Laie in diesem Podcast und kann nur schwachsinnige Pferdemetzger-Promos bauen.

[10:20] Finde ich ganz interessant. Gibt es Pferderassen, die für Anfänger besonders, wie soll ich sagen, prädestiniert sind? Oder also wären zum Beispiel der Haflinger, wäre das ein Pferd, wo man einen Anfänger nicht draufsetzen kann? Also der Haflinger ist definitiv kein Anfängerpferd. Also wenn es erwachsen ist, gut ausgebildet und dann vielleicht. Aber so prinzipiell würde ich sagen, der Haflinger ist kein Anfängerpferd. So per se. Ist wahrscheinlich schwierig. Also kann man das überhaupt so sagen? Manche Rassen sind für Anfänger besonders geeignet, weil wie du schon sagst, also wenn ein Haflinger schon vielleicht selber nicht mehr ganz jung ist und ganz gut ausgebildet, kann man da wahrscheinlich sehr wohl einen Anfänger draufsetzen, oder? Also Beispiel von heute bei uns am Stall wird gerade so ein bisschen gebaut mit Parkplatzanlegen und viele Bagger, viel Lärm, direkt neben dem Reitplatz. Ich bin heute Morgen alle drei geritten. Der Einzige, der sich nicht reiten ließ, war der Haflinger. Ach komm. Der wirklich auf zwei Beinen stand und die Maschinen fressen mich sogar. Der Benni, der ja auch ein modernes Sportpferd ist, der hat zwar mal geguckt, aber der ließ sich reiten und Klecks sowieso. Klecks ist echt eine coole Socke. Aber der Haflinger ging nicht an die lange Seite. Also da bin ich heute nur auf der Hälfte des Platzes geritten, weil der ging da nicht hin. Der hat Vollstops gemacht, wenn der eine Maschine vorbeifuhr, wenn der Bagger seinen Arm gehoben hat. Oh Gott, der frisst mich.

[11:43] Also deswegen, auch wenn der Haflinger etwas älter ist, so generell würde ich das nicht machen, also Haflinger, Anfänger auf Haflinger. Aber so. Und generell, ich glaube, es gibt so Rassen, die einfach vom Gemüt her ein bisschen ruhiger sind, die eine relativ hohe Toleranzschwelle haben. Also zum Beispiel so, was mir in meinem Pferdeleben begegnet, es sind Tinker, die echt geduldsame Pferde sind. Also ich habe noch nie einen Tinkerbocken sehen, glaube ich. Vielleicht gibt es auch welche, die ein bisschen spritziger sind. Mir sind sie nicht begegnet. Freiberger Pferde sind mir aufgefallen, die auch ein sehr ausgeglichenes Wesen haben, die super cool sind. Und so generell auch Pferde, die nicht so viel Schwung haben. Also so ein Anfänger, der kann sich noch nicht so gut halten auf einem Pferd. Deswegen finde ich, dass man auch so ein bisschen darauf achten sollte, dass man jetzt nicht so einen Lampenaustreter für einen Anfänger nimmt, weil wenn der antrappt, dann fällt der ja gleich runter. Aber selbst du als fortgeschrittene Reiterin sagst ja manchmal, dass wenn die so große Übersetzungen haben, dass das selbst für dich schwierig ist zu sitzen. Also ich brauche für den Benni definitiv eine Sitzbronthese, wenn ich den mal aussetzen soll. Also das ist, ja, weiß nicht, stelle ich mir jetzt noch nicht so vor, aber ich brauche definitiv einen Sattel, der mir ein kleines bisschen mehr Halt gibt und wo ich einfach ein bisschen tiefer am Pferd sitze, näher am Pferd und mich ein bisschen sicherer fühle.

[13:09] Aber ja, so generell Rassen sind jetzt so die zwei, die mir so spontan einfallen. Aber prinzipiell, glaube ich, gibt es in allen Pferderassen brave Pferde, die ein sehr ruhiges Gemüt haben, die sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, die auch vorsichtig sind mit Anfängern. Und es gibt halt in allen Rassen auch Pferde, die einfach ein bisschen spritziger sind und ein bisschen nervöser. Also ich glaube, man sollte sich nicht so an einer Rasse festhalten, sondern wirklich so, Also wenn man auf der Suche ist nach einem geeigneten Anfängerpferd, wirklich hinfahren, wenn das so angepriesen wird, sich das angucken und einfach sich mal so auf sich wirken lassen, wie benimmt sich denn das Pferd beim Putzen, beim Führen. Also gerade wenn man so ein Pferd aussucht für Anfänger, würde ich das schon zwei, drei, vier Mal machen, dass ich mir dieses Pferd wirklich genau angucke und wirklich auch mal hinfahre, vielleicht unangekündigt, dass man wirklich auch sicher geht, dass das ein braves Pferd ist, das sich handeln lässt, auch von jemandem, der noch nicht so viel Erfahrung hat. Aber Rasse spezifisch würde ich das jetzt, glaube ich, gar nicht festmachen. Also es gibt mit Sicherheit auch den Haflinger, auf den man guten Gewissens einen Anfänger setzen kann und so weiter. Also das ist jetzt…

[14:24] Es ist nicht als Ausschließlichkeit zu verstehen oder so. Man muss erst einen Hafflinger Führerschein machen oder so oder ein Jahr lang Erfahrung haben. Erst dann kann man sich auf Pferd XY setzen. Also wie du sagst, innerhalb einer Rasse gibt es immer auch solche und solche.

[14:40] Trotzdem sagt man gewissen Rassen gewisse Charakter oder so Gemütseigenschaften nach. Und da sagst du, da gibt es dann halt so die tendenziell geduldigeren und gemütlicheren und so genügsameren Kameraden. Genau, aber es gibt ja auch, wir haben ja auch die liebe Claudia schon zweimal bei uns in der Sendung gehabt, so als Angstreiterin. Die hat sich ja auch als relative Anfängerin bzw. Schwache Reiterin eine vierjährige Haflingerstute gekauft und ist gut damit klargekommen. Also da war der Haflinger geeignet für eine Anfängerin. Also das kann auch Ausnahmen geben. Deswegen, ich würde mich gar nicht so auf eine Rasse festlegen, sondern wirklich das Pferd, also im Speziellen das Pferd angucken und beurteilen. Und wenn das ein seriöser Verkäufer oder Züchter ist, dann wird er auch wissen, welches seiner Pferde für einen Anfänger geeignet ist und welches nicht. Schade. Du hattest die Chance, dass wir zum rassistischen Pferdemetzger-Podcast werden, aber du hast sie verstreichen lassen, muss man mal klar so sagen. Nein, aber ich verstehe schon, was du meinst. Da steckte auch die Frage, also ich glaube, Frage ist damit beantwortet. Macht es wahrscheinlich nicht leichter, aber also wenn man vor der Entscheidung steht, aber so ist es halt.

[15:55] Lieblingsrassen, hast du sowas überhaupt? Also es gibt ja so Pferderassen, wo ich gesagt habe, das hätte ich gerne mal. Zum Beispiel, ich habe immer geliebäugelt mit einem deutschen Reitpony. Die waren mir aber immer zu klein. Also so unter 1,50 ist nichts für mich, dafür bin ich zu groß. Jetzt hast du den Klecks, der in den Zaubertrank gefallen ist. Genau, der ist als Fohlen in den Zaubertrank gefallen und der ist 1,60 groß. Aber der ist von der Rasse halt ein deutsches Reitpony. Und der war ja vierjährig, war der ja noch ganz zart und wirklich, da war das noch so ein bisschen grenzwertig, ob ich gedacht habe, der ist vielleicht zu klein und zu schmächtig für mich. Mittlerweile denke ich das nicht mehr. Ich bin zu schmächtig für ihn.

[16:35] Aber das war so eine Rasse, wo ich so gesagt habe, hätte ich gerne mal. Und dann gab es auch immer noch mal, wo ich immer mal wieder geliebäugelt habe mit so einem Trakena-Schecken. Ach komm. Aber die sind natürlich relativ hochpreisig immer gewesen. Immer wenn ich geguckt habe, war das so außerhalb des Budgets, wo ich gedacht habe, nee, das ist mir zu viel Geld für ein junges Pferd. Und ja, jetzt habe ich einen Haflinger, ein deutsches Reitpony in Russen und ein deutsches Sportpferd. Also ja, von allem etwas. Eine bunte Mischung, so ne? Aber so Lieblingsrassen, nee. Also es waren immer nur mal so ein, zwei Rassen, wo ich immer geguckt habe, was gibt es denn da zu kaufen? Und das deutsche Reitpony ist es dann irgendwann mal geworden. Also ich sehe schon, also man sieht schon allein an der Bandbreite und an der Verschiedenartigkeit der Pferde, die du so hast, da sieht man ja schon dran, dass du jetzt keine, also nicht die… Eine Lieblingsrasse ausgeguckt hast und die muss es immer sein. Allein dadurch beantwortet sich ja schon die Frage.

[17:35] Meine letzte Frage ist natürlich, wir sind da am Anfang vor lauter Hi-Hi und Hö-Hö so drüber hinweggegangen. Der Kern der Kritik, das zu unruhige Bein auf dem Video mit ACDC, das euch ja jetzt wahrscheinlich nach unserem neuen Intro und so weiter der ein oder andere dann auch nochmal anguckt.

[17:56] Also ist denn da was oder fällt das? Stimmt das gar nicht. Natürlich haben die Kritiker da recht. Ich bin ja auch nicht bescheuert. Ich sehe das natürlich auch und ich merke das natürlich auch auf dem Pony. Das ist natürlich sowas, das kriegt man nicht so leicht in den Griff. Also wenn ich zum Beispiel mich auf dem Kleck sehe, habe ich dieses unruhige Bein nicht. Der trabt aber auch viel größer, der nimmt einen viel besser in der Bewegung mit und wenn der mal läuft, zieht der ganz anders. Und dieses Video wurde auch aufgenommen, relativ am Ende der Einheit, wo AC schon wirklich seine letzten Kräfte mobilisiert hat, um wirklich diese Trabtraversalen nochmal wirklich schön und nach vorne. Und es war sehr viel Druck im Kessel da in dieser Reiteinheit. Also es war von Christina von unten auch immer, der muss mehr, der muss mehr, der muss mehr. Und irgendwann ist man auch als, ich bin ja jetzt keine 20 mehr, auch als Reiter mal so ein bisschen, dass die Beine einfach Gummi werden. Und natürlich habe ich das gesehen auf dem Video und ich habe das auch beim Reiten gemerkt, gar keine Frage. Aber das ist dann halt irgendwie, ab einem bestimmten Zeitpunkt kann man so eine Körperspannung oder ich kann dann die Körperspannung nicht mehr halten.

[19:09] Und wenn ich, genau mit 20 oder so, wenn ich diese Mädels sehe, die wie festgeschraubt auf ihren Ponys sitzen oder eine Jessica von Predo-Werndl, wo man gar nichts sieht am Bein, Hut ab. Ich habe da größten Respekt davor, aber man unterschätzt, wie viel Körperspannung nötig ist, um so ruhig auf dem Pferd zu sitzen. Also da würde ich ja fast mal diesen Spruch bringen, den ich ja eigentlich verachte, draufsetzen, besser machen.

[19:38] Aber natürlich also ich bin ja nicht blöd und ich sehe das natürlich auch und ich habe es auch beim Reiten gemerkt gar keine Frage, aber wir haben jetzt Laura Tröger wir haben das so gemacht wie sie empfohlen hat, auch mal Videos zeigen die nicht so perfekt sind und zack kommt der Schlachter um die Ecke und zack kommt der Schlachter um die Ecke unten steht schon der Transporter, der holt die jetzt ab und dann gibt es am Wochenende, Ferdesteak und das Sauerbraten vom Pferd Das ist lecker, habe ich schon gegessen. Späßchen, wir machen nur Spaß. Habe ich wirklich schon gegessen. Hör doch mal auf. Das ist aber schon ganz lange her. Und du hast es auch nicht gewusst.

[20:14] Das war Folge 327 des Pferdepodcasts. Hat viel Spaß gemacht. Wir nehmen, wie immer, die große Folge am Wochenende auf. Es gibt wieder einen spannenden Interviewgast. Erzählen wir alles am Wochenende. Wir quatschen schon wieder viel zu lang. Tschüss. Hab eine fertige Zeit. Tschüss.


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