
In Folge 336 spielt der eigentliche Hauptdarsteller unseres Pferdepodcasts mal wieder eine tragende Rolle: Was ist der Stand der Dinge bei unserem Haflinger AC/DC, um den es nach den Erfolgen beim Europachampionat im vergangenen Jahr in Stadl-Paura ja zumindest gefühlt ein bisschen ruhiger geworden war?
Konkret arbeitet Jenny gerade daran, die reiterlichen Hilfen für den jungen Haflinger immer feiner werden zu lassen. Leichtigkeit soll die Vorstellungen mit AC/DC im Dressurviereck prägen – was in der Trainingsarbeit mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit für das Pferd verbunden ist. Der Haflinger soll kein Programm abspulen, keine Lektionen aus dem Kopf vorwegnehmen, sondern flexibel und fein auf Hilfen reagieren und dabei hellwach sein.
Deshalb musst du deine Dressurprüfung auswendig können
Wie sich das trainieren lässt und warum es in diesem Zusammenhang wichtig ist, Prüfungen beim Turnier aus dem Kopf zu reiten und die Aufgaben nicht vorlesen zu lassen, erklärt Jenny in dieser Folge ganz detailliert:
„Ich finde, gerade so das Einreiten zu Beginn und zum Ende der Prüfung, das ist so eine Visitenkarte. Wie macht man das? Und das ist eigentlich so der Anspruch, das hätte ich immer gerne richtig gut, weil das der erste und der letzte Eindruck ist, den die Richter natürlich von uns als Paar haben.“
Jenny beschreibt, wie sie aktuell ganz bewusst mit AC/DC übt, das Einreiten und Halten auf der Mittellinie variabel zu gestalten – mal früh, mal spät, mal gar nicht –, um seine Aufmerksamkeit zu schulen und automatische Abläufe zu vermeiden:
„Wir halten manchmal, manchmal nicht und manchmal ganz früh und manchmal ganz spät, dass er aufpasst und dass er da nicht denkt, ich kann das schon, ich mache das schon.“
Ein zentrales Thema ist dabei die Arbeit an der feinen Hilfe. Der Haflinger soll nicht mechanisch Lektionen abrufen, sondern aktiv mitdenken und bewusst auf die Hilfen reagieren:
„Es ist total schwierig, feine Hilfen zu geben und wirklich das Pferd so zu konditionieren, dass es auf die feinsten Hilfen reagiert. Das ist gar nicht so einfach. Das Pferd muss es verstehen.“
Besonders spannend ist Jennys Ansatz, Übungen immer wieder zu variieren, damit AC/DC sich nicht auf feste Muster verlässt.
Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Episode: Die mentale Einstellung zur Prüfung – nicht nur fürs Pferd, sondern auch für den Reiter. Jenny betont, wie wichtig es ist, Prüfungen auswendig zu reiten und sich nicht auf den Sprecher zu verlassen:
„Das ist ein großer Fehler. Besser ist es, jede Dressuraufgabe auswendig zu können, weil dann kann man konzentriert reiten. Wenn man zuhört, was der liest (…) dann ist die Konzentration schon weg.“
Sie beschreibt den Übergang von der L- zur M-Dressur als eine Phase, in der die Anforderungen an Reiter*in und Pferd deutlich steigen:
„Man muss sich sehr konzentrieren und man muss wirklich auch diszipliniert sein.“
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Weitere Highlights der Folge:
🐴 Mental gestärkt:
Hörerin Allegra aus Österreich berichtet, wie ihr das mentale Coaching mit Constanze Wiesner geholfen hat, mit ihrem Haflinger endlich angstfrei über Cavaletti-Sprünge zu kommen. Ist die Blockade überwunden?
🎉 Happy Birthday, Klex!
In unserer kleinen Serie „Pferde im Portrait“ stellen wir euch diesmal Klex vor – unser Geburtstagskind der Woche, das gerade neun Jahre alt geworden ist.
🏆 Im Interview: Hubert Schindler
Der baden-württembergische Landestrainer im Vierkampf erzählt im Interview, was das Bundesfinale am kommenden Wochenende in Achern so besonders macht. Warum begeistert die Mischung aus Dressur, Springen, Laufen und Schwimmen Jugendliche seit Jahrzehnten?
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:00] Pst, es geht los jetzt. Ich sag ja gar nicht. Ja doch, du hast aber, du wärst fast, hast du, du hast fast was gesagt. Gar nicht. Du hast gesagt, dass wir im Teaser nicht ganz die Wahrheit gesagt haben. Wir machen unsere Interviewgäste größer als sie sind. Du hast gesagt jetzt, wir wissen jetzt, dass unser Hubert nicht der Bundestrainer ist, sondern nur der Landestrainer. Und ich habe gesagt, pst. Oh, der Bundeslandestrainer, den Titel finde ich ja auch voll gut. Landesbundestrainer. Oder Landesbundestrainer. Nein, er ist Landestrainer Bavy für die Vierkampf, Vierkämpfer. Für die Vierkämpfer. Ich glaube, es sind nur Mädels. Ich weiß es gar nicht. Auch Jungs dabei sind. Jenny, ich habe mir eine Agenda zurechtgelegt und wir spielen den Haffer und Bananen Blues und dann würde ich, und du hast, und du bist wieder, also quasi wie ein Neugeborenes, ne? Kommst du auch in diese Podcast-Folge reingeplumpst, Nummer 336. Du hast keine Ahnung, was so auf dich zukommt. Du sagst einfach, mach halt, überrasch mich. Genau. Das ist der Hafer und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.
[1:14] Wir haben unseren Hubert in Folge 336 zu Besuch. Der Landesbundestrainer der Vierkämpfer von The Land. Das Bundesfinale 2025 findet statt am kommenden Wochenende. In Achan und wir wollen so ein bisschen Appetit machen auf diese Veranstaltung. Wir wollen aber auch so ein paar grundsätzliche Fragen mit dem klären Transparenzhinweis. Wir sind für morgen Sonntag mit Hubi verabredet und heute… Noch nicht endgültig. Der antwortet ja immer nicht. Ach der… Wir passen den ab in so einer dunklen Reithalle und dann… Und wenn man ihm ein Mikrofon vor die Nase hält, dann kann er ja da nicht dran vorbeigehen, oder? Also er könnte eigentlich auch nicht Bundeslandestrainer, sondern auch Bundeskanzler, könnte er auch. Also jedenfalls, was so sein Interviewverhalten angeht. Da siegt dann doch die Eitelkeit. So, ach, das würde er weit von sich weisen. Eitel zu sein. Ach, der Hubi doch nicht. Also ein bisschen mit seinen Haaren ist er auch sehr eitel. Also wir wollen jedenfalls mit ihm mal klären, warum eigentlich Dressurreiten, Springen, Laufen und Schwimmen eine gute Idee ist. Und es möglicherweise auch für ältere Reiterinnen und nicht nur für die Kiddies eine gute Idee wäre, Jenny. Ich kann nicht schwimmen. Also ich schwimme wie so eine Plei-Ente. Zwei Züge und dann gehe ich unter. Genau, das werden wir mit ihm klären. Was die da auch machen, ich habe es gerade noch mal nachgelesen, Pferde tauschen.
[2:41] Also Pferde losen. Und ich erinnere mich an hier Olympia, moderner Fünfkampf, ein zugelostes Pferd, das nicht springen wollte. Hau doch da mal drauf! Wenn das irgendwelche Niedersachsen oder Bremer oder Bayern mit unseren Bavü-Ponys machen. Dann gibt’s Dudu. Dann hauen wir da mal drauf. Dann hauen wir da mal drauf und Sternchen nicht auf die Pferde. Aber warum man das überhaupt macht? Mal gucken, also ich weiß nicht, ob Hubi die Frage beantworten kann. Auch ganz spannend. Jenny, ich habe mir noch so ein paar andere Stichpunkte auf den Zettel geschrieben und ich weiß nicht, inwiefern du da mitgehst. Was wir unbedingt machen müssen in dieser Folge, das haben wir auch versprochen, Allegra, unsere Lieblingshörerin aus Österreich, SchwarzT07, hat ja fleißig geübt nach ihrem Problem, dem wir versucht haben beizukommen mithilfe von mentalem Coaching, die Sache nicht übers Cavalletti gehen. Und genau, sie hatte da ein unschönes Erlebnis und seitdem eine Blockade und sie hat geschrieben, wie es ihr seitdem ergangen ist, seit wir mit Konstanze hier im Podcast dran gearbeitet haben. Sehr spannend.
[3:51] Ich würde gerne mal wieder, weil wir sind ja Jenny und Chris. Wir haben keinen Podcast-Berechtigungsschein. Ja genau, aber jetzt sage ich es. Wir sind Jenny und Chris und wir begleiten ja in diesem Podcast den jungen Haflinger ACDC vom Pferdekindergarten ins große Dressur-Viereck und ich Ich finde, es wäre dringend Zeit, mal wieder so ein kleines Update in Sachen AC zu geben. Das ist doch eine gute Idee, oder? Dann könnten wir fortsetzen unsere Miniserie. Du erinnerst dich, eine Hörerin, die mal gebeten hat, könntet ihr eure Pferde eigentlich? Ihr redet immer von und und und. Eure Pferde mal vorstellen und wir haben den Oldtimer Globus und Youngster Benny, hast du hier schon mal charakterisiert. Und aber auf dem Weg sinnvoll. Wann haben wir heute AC. Oder Klecksi, der wo Geburtstag hatte und neun Jahre alt geworden ist. Stelle ich mir ja auch ganz lustig vor. So hätten wir dann, weißt du, ein bisschen AC, ein bisschen Klecksi.
[4:49] Und ich habe noch einen Tipp, ich habe ein sehr freches Instagram-Posting heute gemacht. Ich habe noch mal einen Tipp zu einer Folge, die man noch mal nachhören kann, wenn man denn will. Es gibt ja eine wirklich sehr beliebte Comedy-Serie im Fernsehen. Wir haben das auch schon häufiger mal geguckt und immer sehr gelacht. Amazon Prime, LOL mit Bully Herbig, die Show, in der verschiedene Comedians auftreten und nicht lachen dürfen. und natürlich machen sie gegenseitig immer Schabernack und versuchen sich dahin zu bringen, dass man lachen muss. Und in der aktuellen Staffel, die vor ein paar Tagen gestartet ist, ist Helene Bockhorst dabei, die in Folge 297 zu Gast bei uns im Pferdepodcast war. Mega. Und ich habe mir erlaubt, heute zu posten und das Posting ging so in etwa. Dass wir so quasi der Steigbügel waren, ne? Zu ihrer Karriere. Genau. Wir sind sehr stolz, dass wir der Steigbügelhalter mit dem Pferde-Podcast für diesen tollen Karriere-Schritt sein durften. Herzlichen Glückwunsch. Man darf nicht lachen. Ach, na doch, komm. Es ist schon mit einem Augenzwinkern natürlich, aber Fakt ist, wir hatten sie, Helene, sehr unterhaltsames Interview bei uns im Pferde-Podcast. Im Moment ist sie zu sehen bei Bulli Herbig in LOL. Und jetzt spielt der Manni, unser Orchestermusiker, die Pferde-Podcast-Hymne und dann geht’s los mit Folge 336.
[6:18] Music.
[6:38] Jenny, womit fangen wir an? Wollen wir mit einer positiven Nachricht und mit der Allegra anfangen? Ja. Wir haben es so lange vor uns hergeschoben. Sie hat geschrieben und wir haben sie ja auch darum gebeten. Ich habe jetzt ehrlich gesagt die Folgennummer gar nicht mehr im Kopf, als Allegra bei uns zu Besuch war und gleichzeitig ja Konstanze Wiesner. Wir haben gesagt, was kann mentales Coaching eigentlich so bewirken bei, also Klammer auf, Klammer zu, es kann ja vieles bewirken bei den unterschiedlichsten Problemen. Und Allegra hatte die Schwierigkeit, dass sie an einem Cavaletti-Sprung bei ihrem Hafi aus dem Sattel gerutscht ist und sie ist so quasi auf dem Hals des Pferdes gelandet. In dem Zusammenhang hattest du gesagt, oh, übel kann passieren und kann auch sehr übel ausgehen, dass man dann so eine Art Rodeo da veranstaltet. Veranstaltet und also fortan, es ist zum Glück nichts passiert, aber trotzdem hatte Allegra so eine Blockade im Kopf und sie hatte die Blockade und das Pony hat es natürlich sofort gemerkt, alles klar.
[7:41] Die da oben im Sattel hat eine Blockade, also gehe ich fortan auch nicht mehr über die Cavalettis und da haben wir mit Constanze dran gearbeitet, gerne nochmal nachhören und wir haben natürlich darum gebeten, nach ein paar Wochen melde dich doch mal, was ist draus geworden und Allegra, die wir ja auch bei der EM in Stadel kennengelernt haben, persönlich, hat dann nochmal geschrieben. Und sie schreibt, hallo Jenny, hallo Chris, ich habe seit der Folge mit Konstanze fleißig geübt.
[8:10] Zuerst in Gedanken, und so hatten wir das ja vereinbart, also sich Dinge visualisieren, vorstellen, in Gedanken. Was sehen meine Augen, wenn ich rechterhand über das Cavaletti auf der Mittellinie reite? Was fühlt mein Becken, was fühlen meine Füße und wie fühlen sich meine Hände an? Wie bewegt sich mein Körper? Was höre ich? Wie fühlt es sich gesamt an, wenn ich auf der rechten Hand springe und weiter reite? Alles im Kopf wohlgemerkt. Dann habe ich mit meinem Hafi vom Boden ausgeübt. Ich bin mit ihm an der Hand über die am Boden liegende Stange gegangen. Ich habe das gute Gefühl vom Sprung und danach Wenden gesucht, bis es sich auch am Boden gut angefühlt hat.
[8:54] Danach bin ich an der Hand gemeinsam mit dem Hafi über das Mini-Kreuzchen gesprungen und habe das schöne Gefühl abgespeichert. Mittlerweile bin ich im Sattel angekommen. Es klappt ganz gut im Trab. Das Abwenden ist noch etwas eckig, aber es wird bestimmt auch noch werden. Also summa summarum, lieber Allegra, vielen Dank für dieses Zwischen-Fazit für diese Zwischenmeldung. Aber das klingt so nach, Allegra ist auf einem guten Weg und es wird wieder. Und das finde ich ja tatsächlich mega. Holt bei mir auch jetzt gerade die Erinnerung wieder zurück an die EM und dieses Visualisieren. Ich habe ja jetzt auch die Saison vor der Brust und das holt bei mir so wieder ein bisschen was aus dem Unterbewusstsein hoch. Und so bereite ich mich dann auch mal auf die Turniere vor.
[9:48] So sieht es mal aus. Dein Handy brummt. Ich drücke mal den Themenwitzel. Die ist der Hubert und sagt, ja, Termin passt. Tatsache. Tatsache. Ich muss früh aufstehen morgen. So ist es.
[10:00] Jenny, Stichwort, sich erinnern an die EM. Erinnerungen werden wach. Die sind jetzt ja auch nochmal wach geworden, weil Konstanze, unsere Lieblings-Mental-Trainerin, darum gebeten hat, könntest du für meine Homepage vielleicht so eine kurze, nochmal kurz beschreiben, Was hat das mentale Training mit mir gebracht bei diesem EM-Start und du durftest, wir durften ein paar Zeilen für Konstanze auf die Seite schreiben und auch da sind ja nochmal Erinnerungen hochgekommen an die Europameisterschaft, an Stadel, Paura, was für eine tolle Zeit das war und in der Tat, wie viel dieses mentale Training auch gebracht hat da auf diesem Weg zum zweiten Platz in der M2 Sterne Kür. Das war echt so das Jahreshighlight 2024.
[10:51] Und du willst natürlich 2025 anknüpfen, so ein bisschen an das alles. Und wir haben schon länger nicht mehr darüber gesprochen, wie ist eigentlich so der Stand der Dinge mit ACDC. Ist ja der rote Faden in diesem Podcast. Wir begleiten ihn quasi so durch seinen Werdegang vom Pferdekind hin zum alten Turnierhasen. Wir Hasen, wir sind so, keine Ahnung, wie viel auf der Wegstrecke haben wir zurückgelegt. Also wenn es die Hälfte ist, dann ist es wahrscheinlich viel. Aber ich finde, es ist höchste Zeit, mal wieder ein kleines Update zu geben. An diesem Wochenende, um nicht zu sagen heute, packst du ihn ein und es geht mal wieder auf, also große Fahrt ist jetzt ein zu großes Wort, aber du machst was mit ihm. Erzähl mal, was ist der Stand der Dinge bei euch? Woran arbeitet ihr? Und was sind so möglicherweise Pläne auch für die nähere Zukunft? Also wir arbeiten immer noch an denselben Dingen. Übergänge, Übergänge, Übergänge. Und natürlich, wir arbeiten sehr viel an der.
[11:54] An der Leichtigkeit, an der Kadenz, an diesem, ja, wer die Großen schon angeguckt hat im Fernsehen, da sieht man ja immer, dass man nichts sieht beim Reiten. Da würde ich natürlich auch gerne hinkommen.
[12:07] Und das ist so gerade so der Fokus, dass ich mit so wenig wie möglich so viel wie möglich aus dem Pferd raushole. Und das ist gerade so im Moment die Aufgabe. Also so wenig sichtbare Einwirkung von außen. Genau, ob sichtbar oder nicht, so wenig Einwirkung. Also die Hilfen wirklich minimieren und wirklich auf feinste Hilfen soll das Pony reagieren und macht es mir natürlich in so einer Prüfung auch leichter, weil da natürlich so ein kleines bisschen hat man manchmal das Gefühl, man reitet so rein und x-haltend grüßen und dann lässt er einen so ein bisschen verhungern. Also so die ersten paar Meter sind immer so ein bisschen schwieriger, ist natürlich auch schlau, oh wir sind jetzt in der Prüfung, jetzt kann die gar nicht so, jetzt reitet die ganz anders als zu Hause. Und das weiß der Haflinger natürlich. Und jetzt bin ich gerade so ein bisschen dabei, das zu erarbeiten, zum Beispiel auch ganz viel die Mittellinie zu reiten, dass er das nicht mehr verknüpft mit, wir halten da, grüßen, fangen an oder sind fertig. Weil in den neuen Prüfungen natürlich auch ganz oft das Halten am Ende der Prüfung bei G ist oder bei I und nicht mehr bei X. Und ihn dann über X zu kriegen, ist manchmal wirklich Schwerstarbeit und dann will er halten, weil wir immer bei X gehalten haben. Also die rallern das dann, nix, hier ist X, hier wird gehalten.
[13:28] Und dann muss ich wirklich erkennen, dass der da diese paar Meter noch weiterläuft und dann wird es natürlich unschön.
[13:35] Und ich finde gerade so das Einreiten zu Beginn und zum Ende der Prüfung, das ist so eine Visitenkarte. Wie macht man das? Und das ist eigentlich so der Anspruch, das hätte ich immer gerne richtig gut, weil das der erste und der letzte Eindruck ist, den die Richter natürlich von uns als Paar haben. Und das würde ich schon gerne so perfektionieren und das übe ich im Moment ganz, ganz viel, dass ich wirklich Mittellinie reite und an irgendeiner Stelle halte, mal ganz früh, mal ganz spät und da wirklich Abwechslung reinbringe, dass AC wirklich das aus dem Kopf kriegt, wir halten immer an der gleichen Stelle. Nein, machen wir nicht. Wir halten manchmal, manchmal nicht und manchmal ganz früh und manchmal ganz spät, dass er aufpasst und dass er da nicht denkt, ich kann das schon, ich mache das schon. Auch das ist so ein bisschen das Problem manchmal, dass er viele Dinge vorweg nimmt, dass er wirklich sagt, ich weiß, dass jetzt hier der Wechsel kommt, ich weiß das schon. Und dass er da manchmal wirklich so vor meiner Hilfe dann zum Beispiel auch wechselt oder vor meiner Hilfe schon in die Traversale abwendet. Und das bin ich im Moment am Erarbeiten, dass er wirklich auf meine Hilfe wartet und auch reagiert. Ich musste jetzt gerade auf den Klimperkasten gucken, weil ich habe den Knopf abgespeichert. Ich habe das sogar als Knopf, was der Haarflinger sagt, wenn er über X geht. Ich kann das schon. Ich mache das mal.
[14:57] Und das muss man ihm austreiben. Ich muss eine kurze Selbstanzeige machen. Und zwar habe ich eine Sache irgendwie nicht richtig abgespeichert oder mir falsch vorgestellt, weil ich jetzt gerade so sagte mit dem, also du hast gesagt, dass man möglichst Hilfen nicht sieht. Und ich habe dann gesagt, dass man die von außen nicht sieht. Und du sagst jetzt, dass der auch.
[15:25] Wenig Hilfen geben muss. Ich hatte mir das immer irgendwie so, weil du auch so sagtest, so eine Jessica von Bredow-Werndl, da sieht man von außen gar nichts. Geht mir ehrlich gesagt auch bei Videos, die ich von hier Carina Hanisch sehe, die ja kürzlich auch bei uns zu Gast im Pferde-Podcast war. Wenn man bei Instagram ihre Videos sieht, das ist ja auch immer so eine Augenweide und man hat so das Gefühl, die sitzt da drauf wie, also da passiert quasi gar nichts. Und das Pferd macht das in Anführungszeichen wie von Zauberhand. Ich hatte nur immer gedacht, okay, dass das sozusagen, dass die Hilfen so geschickt gegeben werden, dass man von außen gar nichts sieht. Aber du sagst, also ist vielleicht auch ein bisschen so, aber es sind auch ganz wenige Hilfen, die gegeben werden. Also es sind viel die Gewichtshilfen und Treiben mit der Wade, nicht mit dem Sporen. Also das sind so diese ganzen Kritikpunkte natürlich, die ich mir auch anlaste, dass ich manchmal viel zu viel mache mit der Hand, mit dem Bein, mit allem, dass ich viel zu aufwendig reite. Und natürlich, wenn auch dann so Zuschauer, die unsere Videos kommentieren.
[16:37] Natürlich haben die auch recht, wenn sie zum Beispiel sagen, zu viel Sporeneinsatz und so. Klar, ich sehe das schon auch alles und ich weiß das auch alles. Und das ist aber wirklich eine, es ist total schwierig, feine Hilfen zu geben
[16:52] und wirklich das Pferd so zu konditionieren, dass es auf die feinsten Hilfen reagiert. Das ist gar nicht so einfach. Das Pferd muss es verstehen. Man braucht einen Weg, man muss wissen, wie stelle ich das denn an, dass ich nicht mehr so viel ackern muss, dass ich nicht jeden Tritt rausreiten muss, sondern dass ich dem Pferd beibringe, ganz viel auch alleine zu machen. Und jetzt so diese, in der Klasse, in der wir uns jetzt bewegen, ist es wirklich nötig, dass das Pferd versteht, ich muss auch Dinge alleine machen. Und so bis zu L war das immer noch so relativ, ich sag mal relativ einfach. Also da können wir auch schön durchreiten, ohne zu ackern. Aber diese Lektionen in den M-Tressuren, die kommen auch relativ schnell hintereinander. Und das Pferd muss 100 Prozent bei dir sein. Er muss sich konzentrieren und ich muss jede Lektion vorbereiten und wirklich auch bewusst reiten. Und dann funktioniert es auch.
[17:49] Und manchmal, jetzt habe ich mich ja auch selber dabei, dass ich durch so eine M-Tressur einfach durchhechte und denke, lass es vorbei sein. Das ist natürlich total falsch und dann komme ich ins Ackern und dann denke ich, komm, wir müssen da jetzt. Und da muss ich wirklich weg von, dass ich auch wieder dahin komme, wie das letztes Jahr an der Europameisterschaft war, dass ich so eine M-Tressur auch mal genieße und dass ich wirklich Lektion für Lektion reite. Ganz fein und gar nicht so viel Aufwand betreiben will, um diese Lektionen zu reiten und das übe ich gerade zu Hause, ganz, ganz intensiv, gar nicht mal so lange am Stück, aber viele Lektionen, die ich wirklich so für mich.
[18:28] Wo ich mir vornehme, heute übe ich mal diese Traversalen, dass er die an jeder Stelle, dass er an jeder Stelle reagiert und nicht Viertellinie und wir gehen in die Traversale, sondern dass ich das wirklich an unterschiedlichen Punkten einfach mal reite. Die Lektion vorbereite, reite und sie dann auch wieder beende. Also für ihn überraschend kommt das dann auf. Genau, für ihn überraschend, dass er lernt, wirklich auch auf die kleinste Hilfe zu reagieren. Und das funktioniert auch, dass er aufmerksam wird, dass er, ah ja, jetzt will die das, jetzt will die das. Und umso mehr er aufpasst, umso weniger intensiv muss ich die Hilfen geben. Also du merkst es auch. Also diese Erfolge merkt man schon im Training. Okay, cool, spannend. Also das ist quasi ein Mittel, also dieses ihn aufmerksamen Kriegen. Und also das ist die eine Sache. Und wenn ich es richtig verstehe, hat es aber auch viel so mit der inneren Einstellung zu tun, mit der du an die Sache rangehst. Da sind wir wieder so ein bisschen bei Konstanze, oder? Absolut. Also nicht so verbiffen sein, sondern so eine Dressurprüfung auch genießen und gar nicht so, es ist Turnier und ich muss, ich muss, ich muss. Nein, ich muss gar nichts. Es ist bloß Turnier.
[19:40] Und im Moment habe ich nicht so diese, oder in den vergangenen Turnieren mit AC, das waren ja jetzt zwei, glaube ich, auf zwei, nee, eins habe ich erst geritten mit ihm. Aber an zwei verschiedenen Tagen, genau. Ich kann mich noch nicht mal erinnern. Da habe ich gar nicht so die Ruhe gehabt, auch in dieser M-Tressur. Deswegen habe ich mich auch verritten. Ich war mit dem Kopf nicht dabei, ich war unkonzentriert. Und das war natürlich auch, oh, die erste M-Tressur schon wieder für dieses Jahr und viele Lampenaustreter. Und dann habe ich mich wieder beeindrucken lassen von der Konkurrenz und habe mich wieder beeindrucken lassen davon, oh Gott, ich habe ja nur einen Haflinger und ich reite hier in der M-Tressur. Und das bin ich gerade dabei, aus meinem Kopf wieder rauszukriegen. Ja, und das ist wieder so dieses, was Constanze sagt, Selbstbewusst reiten. Und wir können das. Und wir können es ja auch alles. Also es ist ja wirklich so, dass wir es können. Und ich muss nur, das ist wieder so, den Gummi auf den Boden kriegen auf dem Turnier. Und das ist auch für mich, ist das eine große Konzentration und mentales Training. Und jetzt, wo ich gerade gesagt habe, Alekra bringt mich wieder dahin, dieses Visualisieren. Ich brauche auch vor einer Prüfung, muss ich mich konzentrieren, da muss ich so ein bisschen auch für mich sein und auch visualisieren, wie reite ich denn diese Aufgabe. Und bei dem letzten Turnier, ich konnte die Aufgabe auch nicht auswendig, weil ich gedacht habe, ach, die lesen ja, dann reite ich mal so, wie die lesen.
[20:59] Großer Fehler, jede Dressuraufgabe auswendig können, weil dann kann man konzentriert reiten. Wenn man zuhört, was der liest, wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt, dann reitet man nicht so konzentriert. Das ist wirklich ein Tipp an alle da draußen, verlasst euch nicht da drauf, das wird ja gelesen, sondern lernt diese Prüfung auswendig und reitet nach, also wirklich diese Prüfung so, wie ihr sie gelernt habt. Dann hört man auch gar nicht mehr hin, wenn da einer liest und wenn man zuhören muss, oh Gott, wo geht es denn jetzt lang? Dann ist die Konzentration schon weg. Das geht mal in der E-Tressur, in der A-Tressur, auch in einer L, da ist das alles nicht so wild. Aber dieser Sprung von L zu M, man muss auch seine Einstellung zu diesen Tressurprüfungen einfach ein bisschen ändern und da kann man nicht mehr einfach so durcheiern. Man muss sich sehr konzentrieren und man muss wirklich auch diszipliniert sein und das.
[21:52] Habe ich jetzt gelernt. Das ist nicht so leicht. Und auch bei A und L, ich sage mal so, bist du natürlich, wenn du dich darauf verlässt, was gelesen wird, du bist natürlich dann auch in Gottes Hand, dass die Vorleserin, der Vorleser, das vom Timing her so macht, dass es für dich dann auch gut passt. Und dass das, also der darf dann aber auch keine zwei Sekunden, also das darf dann auch keine zwei Sekunden zu spät kommen. Ist schon auch blöd, ne? Also ich glaube, der Tipp ist, also wenn man ihn beherzigt, auch in Prüfungen der Klasse L oder sogar A, also ein Fehler ist es nicht, wenn man es kann.
[22:26] Auf gar keinen Fall. Also es ist immer ein Vorteil, wenn man die Prüfung auswendig kann und wenn man weiß, was kommt denn als nächstes für eine Lektion und muss nicht darauf warten, dass der Leser die Lektion lest. Naja, genau, das meine ich. Also das ist ja, also dieser Effekt, auch wenn es dann vielleicht nicht so kriegsentscheidend ist, weil du hast gesagt, die Lektionen kommen nicht so Schlag auf Schlag hintereinander. Bei M wird es halt, Also der Ritt auf der Rasierklinge, es wird so rasierklingiger, sagt man das so? Absolut, ja. Also das geht wirklich Schlag auf Schlag. Und die kommen ganz dicht hintereinander, diese Lektionen. Und je höher diese M-Prüfungen sind, M6, M7, umso schneller geht es natürlich auch. Und wenn man jetzt eine M-Tressur reitet, zum Beispiel auf 40 Meter, dann geht es gefühlt noch viel schneller als auf 60 Meter. Weil nicht so viel Platz ist, genau. Und desto weniger sollte man sich so einem Unsicherheitsfaktor ausliefern, dass man gar nicht weiß, was als nächstes kommt oder nur so ungefähr. Aber der Leser, die Leserin wird es schon richten. Genau. Also das besser. Nicht darauf verlassen. Genau, besser nicht.
[23:28] Letzte Bemerkung zu ACDC. Vielleicht, du probierst eine neue Trainerin aus. Heute.
[23:36] Ja, ich hatte. Und es ist eine Bundeslandestrainerin. Ja, die ist Landes.
[23:43] Landestrainerin. Landes oder Bundes? Bei uns sind alle Landes-Bundestrainer. Genau. Ich reite heute das erste Mal bei Annika Gutjahr. Die kommt auf den Paulshof, mein ehemaliger Stall. Eine ehemalige Stallkollegin hat geschrieben, es wäre noch ein Platz und wer hat denn Lust? Dann habe ich mich direkt mal gemeldet. Ich probiere das mal. Ich freue mich drauf heute Mittag. Auch mit ACDC? Auch mit ACDC. Ich bin ganz gespannt, wie das wird.
[24:13] Dann kann man ja mal gucken, ob das möglicherweise, wenn sie häufiger kommt, was sie glaube ich tut, ob man sich da irgendwie rein mogeln kann. Genau, dass man so ein regelmäßiges Training hätte, das wäre schon schön. Also das ist auch so mein Ziel, dass ich jemanden finde und wenn das nur einmal im Monat ist. Aber ich habe dann ein regelmäßiges Dressurtraining und kann mir ja auch diese Dinge dann auch aufheben, wenn ich irgendwelche Probleme habe und kann dann sagen, da bin ich aber einmal im Monat und kann genau an den Dingen, an denen ich nicht weiterkomme, mit dem Trainer oder der Trainerin arbeiten. Kann dann die Frage quasi in den Raum stellen und sagen, also mal gucken, es ist ja immer dann auch so, keine Ahnung, jemand hat einen guten Ruf. Das ist bei Annika zweifelsohne der Fall, aber trotzdem muss halt auch die Chemie stimmen, deshalb mal ausprobieren und wir werden darüber berichten. Spannend wäre es ja oder eine coole Sache wäre es ja, gibt es auch schon Turnierpläne jetzt mit AC, wo wir es gerade von ihm haben, so konkret. Du guckst so nach dem Motto, ja klar gibt es welche, aber ich verrate es auf keinen Fall. Im Zuge des Vierkampfes zwei Tage davor ist das Dressurturnier hier auch in Aachen und ja, da habe ich beide Pferde für jeweils eine Prüfung genannt. Das ist Mittwoch und Donnerstag. Ist natürlich immer so ein zeitliches Problem, weil manchmal muss man noch ein bisschen arbeiten. Deswegen mit beiden Pferden nur eine Prüfung. Also eine L mit dem Klexi, eine M mit dem AC. Natürlich, wenn es nicht regnet.
[25:37] Wegen der teuren Sättel. Genau. Da war Hubert ja auch nicht so amused, als ich letzte Woche mit dem Benni auf dem Paulshof in der Cavalletti-Stunde war und wir waren draußen auf dem großen Platz, wirklich großer Platz.
[25:52] Aber es hat geregnet halt. Es hat geregnet und dann habe ich mich untergestellt. Weil der Sattel so teuer ist. Hubert hat etwas fassungslos geguckt. Wo gehst du hin? Ich muss mich unterstellen. Also ich glaube, wenn ich ihn treffe, das könnte mal, also das wäre mal so, Hubert, wir reden über den Bundesvierkampf, aber mal so eine allgemeine Frage in den Raum gestellt. Was hältst du eigentlich von Reiterinnen und Reitern, die sagen, also wenn es regnet, also da stelle ich mich erst mal unter, weil der Sattel könnte nass werden. Also mal so offen gefragt.
[26:21] Aber eins muss ich dazu sagen, das ist ein Leihsattel von der lieben Luisa. Da muss ich wirklich gut drauf aufpassen. Absolut. Schadenersatzansprüche und so. Richtig. Huiuiuiui. Jenny, um unsere, und da müssen wir jetzt ja keine Opern quatschen, aber trotzdem, also ich verstehe das Anliegen von manchen Hörerinnen und Hörern, wenn sie sagen, ihr redet immer von euren Pferden. ACDC, Klecks, Benni und Lobos, den Rentner, gibt es ja auch.
[26:50] Könnt ihr die eigentlich mal vorstellen? Und man ist dann immer so ein bisschen perplex, dass man vor der Spotify-App sitzt und dann diese Kommentare liest und sich so denkt, das ist doch jetzt nur mal sowas von klar, das haben wir doch schon ganz am Anfang. Ja, genau, ganz am Anfang haben wir das mal erklärt, aber nicht jeder hört natürlich ganz von Anfang. Wir sind jetzt bei Folge 300 irgendwas. Leute steigen sozusagen in den fahrenden Zug hinzu und sagen dann, könnt ihr nicht vielleicht, also ich verstehe das Bedürfnis. Wir haben da jetzt kürzlich mal mit angefangen. Wir haben Globus und Benni. Hast du schon so ein bisschen was dazu gesagt? Was sind das so für Kameraden? Bei Globus haben wir über seine großen Eigenheiten gesprochen. Wie der so tickt, gerne nochmal nachhören. Und Benni, da hast du so gesagt, das ist so der Lausbub, der aber trotzdem immer einen Smiley im Gesicht hat. Und so der Lausbub.
[27:51] Klexi hatte vor wenigen Tagen in der vergangenen Woche Geburtstag, ist neun Jahre alt geworden. Und wir haben, also Klexi, das kann man vielleicht schon mal sagen.
[28:01] Du hast ihn manchmal gefragt oder er macht manchmal so verrückte Dinge, dass du die Frage an ihn richtest. Sag mal, hast du kein Hirn? Da ist sogar ein T-Shirt draus geworden mit diesem Spruch drauf. Oh, nee, warte mal. Falsch gedrückt, wie beim Radio. Ja, falsch gedrückt. In der falsche Jingle eingesprungen. So, jetzt Achtung. Sag mal, hast du kein Hirn? Nö. Also dafür steht der Klecksi. Sag mal, hast du kein Hirn? Nö. Wenn er irgendwas ganz Verrücktes macht, irgendwie buckelt, bockt.
[28:32] Andere Pferde trifft oder so. Das macht er ja zum Glück mittlerweile gar nicht mehr, das mit dem Bocken. Also er ist manchmal noch etwas ungehalten, aber er verkneift sich, diese Bockerei. Das finde ich einfach echt gut. Sehr schön. Klecksi, ja, wie kam ich zu Klecksi? Auch per Zufall geihorst in der Badewanne und dann strahlt mich dieses wunderschöne, dunkelbraune Pony mit einem weißen Klecks auf dem Gesicht an, mit Wahnsinnsbewegungen. Und dann war das wirklich so, dass das Pferd zu verkaufen war in einer Ortschaft, wo ich als Kind gelebt habe und wo ich Reiten gelernt habe. Und dann dachte ich so, das ist ein Zeichen, den müssen wir angucken. Also quasi zweimal hat irgendwie das grüne Licht geleuchtet und dann nichts. Genau, der war damals vierjährig, gerade, keine Ahnung, fünf, sechs Mal unterm Sattel gewesen. Und dann sind wir da hingefahren und wirklich ein tolles Pony, eine Augenweide. Und wir haben ihn uns vorreiten lassen und dann durfte ich auch reiten. Damals war er noch etwas schmächtiger und kleiner. Und ich saß schon drauf und habe schon gedacht, der zieht aber nicht so richtig. Der ist so ein bisschen.
[29:40] Aber ich habe ihn in Gang gekriegt und habe dann so damals auch in meine Arroganz gedacht, ach kriege ich schon hin, das ist ein junges Pferd, die sind oft ein bisschen träge. Diese Trägheit ist leider geblieben und habe ich ja auch lange Jahre dran gearbeitet, das Pferd wirklich zu reiten und ganz viele Methoden ausprobiert, dass er nach vorne geht und zieht. Und mittlerweile haben wir uns ja arrangiert, ich gebe ihm diese Zeit am Anfang, bis er loslässt, bis er ausatmet und dann klappt es auch ganz gut. Und ihr holt viele Schleifen, das ist ja so, also wenn ihr teilnehmt, dann bringt ihr häufiger mal was mit. Ja, das stimmt. Er ist schon relativ oft platziert, also ältere Surne hat A gewonnen, also man sieht es immer nicht so. Er ist echt ein guter Blender und man sieht immer nicht so, wie viel ich ackern muss, dass es so aussieht, wie es aussieht.
[30:31] Aber Kleksi ist ein total liebenswertes Pferd. Also der ist, den habe ich ja auch anfangs, man kann den überall hin mitnehmen, von Anfang an. Der erschreckt sich vor nichts, der steigt überall ein, der steigt überall aus. Der ist nirgendwo, wo der wiert oder schreit oder sagt, ich grusel mich hier. Das ist eine total coole Socke, solange der Haflinger nicht dabei ist. Mit beiden kann ich leider nirgendwo hinfahren, weil wenn dann der Haflinger weggeht, dann ist wirklich Polen offen. Heute auch noch. Also das hat sich nicht geändert. Ich kann ihn gut von zu Hause wegholen, aber ich kann nicht mit dem Haflinger irgendwo hinfahren und die beiden dann trennen. Das ist wirklich, also das geht bis heute nicht.
[31:13] Aber trotzdem, ich kann mit ihm ausreiten. Er ist echt eine Bank. Also er läuft auch jetzt, ich habe den Benni als Handpferd und der regt sich auf, weil da ein Vogel irgendwo auffliegt und Klecksi ist eine coole Socke. Der bleibt immer cool. Und das damit natürlich auch so ein bisschen, also beruhigt dann auch so einen Benni, könnte ich mir vorstellen, oder? Nö, okay. Benni tanzt dann neben uns rum, aber Kleksi lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Was soll ich mich schneller bewegen? Auf gar keinen Fall. Der geht dann seinen Schritt, gerade heute Morgen, es war knackig kalt und dann komm, ich setze mich drauf und nehme den Kleinen mit ins Gelände und Benni war außer Rand und Band. Okay. Und fand das total toll, jetzt geht die Sonne auf und es ist so kalt und ich könnte hier mal vorne hoch, hinten hoch. Und Kleksi lässt sich überhaupt nicht beeindrucken, der geht einfach weiter. Und manchmal ist es dann wirklich so, dass ich so denke, okay, mein Arm wird immer länger, weil Benni da rumspastet und Lexi geht einfach weiter. Und das ist wirklich, dafür liebe ich dieses Pferd auch, dass er halt einfach so unerschütterlich ist und man kann ihn wirklich überall hin mitnehmen. Es ist überhaupt kein Problem. Also ich hätte nie Angst, dass der auf dem Turnier doof wird oder so. Und deshalb, er ist so ein liebenswertes Pferd. Und er ist manchmal, ist halt manchmal ein bisschen doof. Also er ist ja auch schon, manchmal nehme ich ihn ja auch als Handpferd mit Sitz auf AC drauf. Und dann fällt er mal hin, weil er nicht guckt, wo er hinläuft. Und dann ist es wieder so weit, ne? Genau. Sag mal, hast du kein Hirn? Nee.
[32:39] Ist uns auch schon passiert, dass er einfach neben mir auf einmal lag da, wie so ein Käfer. Und ich komme jetzt nicht mehr hoch, weil es jetzt hier bleibt. Also das ist schon manchmal so, wo ich dann auch lachen muss, weil ich dann so denke, Gott, hast du kein Leben? Ja, okay. Aber dann ist er halt wieder so, also ich kenne nichts dafür, es ist halt passiert. Und dann muss man ihn einfach lieb haben. Also es ist wirklich so, dass es so ein liebes, nettes, umgängliches Pferd ist. Man kann alles mit ihm machen, er ist brav beim Impfen, bei der Wurmkur. Also bei der Wurmkur guckt er, was hast du da? Okay, nehm ich. Beim Schmied ist er brav. Also es ist wirklich so, dass dieses Pferd im Umgang echt Sahne ist. Und deswegen bleibt er auch bei uns. Wahrscheinlich. Außer es kommt eine Sache. Themenwechselknopf.
[33:28] Ich habe hier. Was hast du denn? Was machst du denn? Ja, was? Sag mal. Entschuldigung. Ich muss mir die Knöpfe mal so ein bisschen anders belegen. Es ist alles so durcheinander. Es sind so viele. Es ist so viel. Das wäre jetzt fast der Pferdemetzger-Podcast das Dingsbums gewesen. Jedenfalls. Er ist nicht das rittigste Exemplar unter der Sonne,
[33:49] aber er ist absolut das liebenswerteste Exemplar. Das war ein tolles Schlusswort zu Klecksi. Und jetzt drücke ich den Themenwechselknopf und dann beamen wir uns rein in das Interview quasi mit unserem Bundeslandestrainer Karl. Hubert Schindler ist bei uns, ist ja fast schon so eine Art Stammgast bei uns im Podcast. Hubert, bevor wir über den Vierkampf sprechen, wollte ich noch eine allgemeine Frage zum Reitsport loswerden.
[34:21] Mal angenommen, bei einsetzendem Regen geht eine halbwegs erfahrene Dressurreiterin her und sagt, aus Angst um die Unversehrtheit meines Sattels muss ich mich unterstellen und mache jetzt eine Pause. Kann das als vorbildhaft gelten in irgendeiner Art und Weise oder wie ist es zu bewerten? Ich kann verstehen, was du jetzt fragst. Tatsächlich, das ist letzten Sonntag vorgekommen hier bei der Kavalettistunde. und das ist die Jenny, die im Prinzip das Regenwetter auf den neuen Sattel geschoben hat. Aber tatsächlich müsste sie das gewöhnt sein, weil in Ottenhöfen auf dem Berg regnet es öfters und da wird geritten, ob es regnet, ob es schneit, ob irgendwelche Überflutungen sind, völlig egal. Tatsächlich der einzige Grund, wo man vielleicht vom Platz runter soll, ist, wenn es blitzt und donnert. Aber ansonsten keinerlei Grund zum Nichtreiten und Vorbild schon gar nicht. So, also das haben wir hier jetzt erstmal klargestellt. Dann lass uns mal über das reden, was kommenden Wochenende, also am Wochenende nach Ostern auf uns zukommt. Der Vierkampf, das ist ja eine sehr traditionsreiche Veranstaltung.
[35:28] Ist auch eine wilde Mischung an Sportarten, die da sozusagen absolviert werden müssen. Und vielleicht mal so aus Zuschauersicht, so Pferdefans, wenn man da hingehen will und man kann ja kommen und zugucken, das ist ja ausdrücklich, das ist ja auch mit ein Grund, warum wir jetzt darüber sprechen. Was erwartet Zuschauer da, wenn sie am Wochenende nach Achan kommen und sagen.
[35:51] Vierkampf, Deutsche Meisterschaft, gucke ich mir mal an. Vierkampf an sich hat Tradition, das stimmt, aber tatsächlich mehr aus Westfalen, weil die Westfalen sind hier immer schon die Mannschaften, die zu schlagen sind und auch Abonnementsieger im Vierkampf Deutsche Meisterschaften. Was erwartet die Zuschauer? Tatsächlich ist Vierkampf eine Sportart, eine Reitsportart, muss man klar sagen, die aus dem Reitsport begründet ist. Sprich, Vierkampf heißt, es muss eine Mannschaftstressur geritten, ein Springen geritten. Die Athleten müssen laufen, das heißt, die müssen 2000 oder 3000 Meter laufen und müssen 50 Meter schwimmen.
[36:32] Hat also vielleicht hier mal, um mit einem Vorurteil aufzuräumen, nichts mit dem modernen Fünfkampf zu tun, was man noch aus der Olympiade kennt, wo da Sport so ein bisschen auch in Verruf gekommen ist. Tatsächlich sind auch Vierkampfmeisterschaften Mannschaftsmeisterschaften. Das unterscheidet sich komplett von anderen Meisterschaften. Also es wird die beste Mannschaft gekürt. Und tatsächlich gibt es beim Vierkampf nur Meisterschaften bis zum 18. Lebensjahr. Wir unterscheiden zwischen dem Nachwuchschampionat bis 14 Jahre und dann von 15 bis 18 bei den deutschen Meisterschaften von den Vierkämpfern.
[37:07] Und was da ganz wichtig ist, die Dressuraufgabe wird in einer Abteilung geritten. Das gibt es heute ganz selten. Vier Reiter müssen synchron sein. Das heißt, da werden nicht nur die Lektionen beurteilt, sondern tatsächlich auch die Ausführung, die Synchronität, die Zusammenstellung der Reiter, auch das Outfit der Reiter komplett. Das wird schon komplett als Mannschaft gewertet. Und was noch besonders ist, dass tatsächlich im Vierkampf bei den Großen, also beim Vierkampf, tatsächlich nur zwei von den Vierreitern das eigene Pferd reiten. Und zwei Pferde werden aus anderen Landessorventen zugelost. Das heißt, wir brauchen zwei Fremdreiter, die im Prinzip ein Pferd reiten, was sie nicht kennen, wo sie nur ganz kurz vorher drauf dürfen, ein paar runden Traben galoppieren. Und dann müssen sie im Prinzip die Dressur reiten. und dann am Sprünglist genauso, da dürfen die vier Sprünge machen am Abreiteplatz mit dem Fremdpferd und müssen dann Parcours reiten. Also da ist ganz schön, also für Zuschauer mega attraktiv, finde ich.
[38:08] Du hast gerade schon gesagt, was die Einzelteile sind, die da sozusagen gefragt sind. Ist ja erstmal gefühlt, wenn man sich so damit vorher noch nie auseinandergesetzt hat, eine wilde Mischung. Blöd gefragt, wer denkt sich sowas aus? Und zweite Frage ist diese Spezialisierung, dass Leute nur Dressur reiten oder nur springen. Ist das möglicherweise auch so ein Fingerzeig darauf, dass es vielleicht ganz sinnvoll sein könnte, in mehreren Disziplinen sich damit zu beschäftigen und dass das dann gegenseitig voneinander profitiert? Wobei ich jetzt, also ich will die Antwort nicht in eine bestimmte Richtung schubsen, aber also die Frage ist, wer denkt sich sowas aus und was ist möglicherweise der Hintergrund, dass das so gemacht wird? Ja, auch schon sehr lange. Ich habe es ja schon gerade erwähnt, es ist tatsächlich so, dass diese Meisterschaft nur bis 18 Jahre ist, also für den Nachwuchs, für die Jugend und da will man natürlich den Reitsport attraktiv machen, aber dieser Vierkampf hat natürlich Tradition, der ist nicht neu erfunden. Tatsächlich ist es so, dass der Vierkampf eben die Jugend zum Sport führen soll. Nicht nur über den Reitsport, natürlich begründet über den Reitsport, aber auch über die athletischen Sachen. Wir wollen ja fitte Reiter. Und wenn man zum Beispiel einmal guckt, wenn Reitabzeichen abgefragt werden, wird zwischenzeitlich auch die Reiterfitness abgefragt. Also Reiterfitness ist ein ganz, ganz wichtiges Thema.
[39:29] Und da wird natürlich Wert drauf gelegt, laufen und schwimmen. Und tatsächlich muss ich natürlich, wenn ich gut sein will, auch im laufenden Schwimmen trainieren, weil 3000 Meter, die schnellen laufen da zwölf Minuten, die schnellsten 50 Meter schwimmen so um die 30 Sekunden. Das ist eine ganz, ganz schöne Geschwindigkeit. Also ich würde wahrscheinlich die halbe Bahn hinter mich bringen und immer noch nicht am Ziel sein. Also tatsächlich soll die Ausbildung im Bereich Sport, Reitsport, aber auch im Bereich Fitness und auch beidseitig, das heißt Dressur und Springen, später mal, logischerweise geht es in die Spezialisierung, was auch völlig richtig ist. Aber wir wollen ja fitte Reiter haben und nicht eben nur fitte Pferde, sondern das gehört alles zusammen. Und also Reiterfitness ist aber durchaus ein Thema, was ja jetzt nicht nur bei Jugendlichen eines ist, sondern was möglicherweise bei Jugendlichen, erwachsenen Reitern auch hier und da ein bisschen zu kurz kommt. Also auch da denke ich an die erwähnte Regenfrau.
[40:25] Ja, tatsächlich ist es so. Und es gibt ja jetzt überall, ich denke hier Vorreiter oder Vorbild. Großes Vorbild ist die Jessica von Bredow-Werndl, Olympiasiegerin im Dressurreiten, die diese Reiterfitness zusammen mit ihrem Bruder, mit dem Benjamin Werndl, tatsächlich vorlebt. Aber das ist nicht nur da, sondern es wird überall gemacht. Genauso wie die mentale Fitness vom Reiter immer mehr in den Vordergrund kommt, gehört diese Fitness des Reiters dazu, weil einfach ein Pferd bewegt sich, ein Reiter bewegt sich und wir brauchen ja einen ausbalanciertes, im Gleichgewicht sitzenden Reiter. Und es geht nur, wenn ich auch dementsprechend ausgebildet bin, wenn ich sportlich bin, wenn ich auch entsprechend meine Muskulatur, die ich zum Reiten brauche, Rumpfmuskulatur, Bauchmuskulatur, diese Dinge, dass die auch geschult und auch entsprechend trainiert sind. Zwei Fragen habe ich noch, Hubert. Die erste ist, du hast es erwähnt, mit den Pferden, die zum Teil, zur Hälfte, wenn ich es richtig verstanden habe, ja auch zugelost werden von anderen Landesverbänden. Also man hat quasi zwei eigene und zwei Pferde, die man erst kurz vorher kennenlernt und mit denen man nicht jeden Tag zu tun hat. Das ist ja eine Geschichte, die, also ich würde jetzt auch sagen, ist erstmal spannend zuzugucken. Wie stellen sich Reiter da schnell drauf ein? Ist aber auch ein Thema, was durch den modernen Fünfkampf bei den Olympischen Spielen sehr in Verruf gekommen ist. Da gab es ja diese berühmte Szene mit jetzt hau doch mal richtig drauf und so.
[41:48] Ist das aus deiner Erfahrung jetzt, du bist der Landestrainer von dem baden-württembergischen Team, ist das problematisch in der Altersklasse? Gibt es da ähnliche Szenen?
[41:58] Haderst du mit dieser Regel oder würdest du sagen, nein, wenn man so in dem Umfeld, in dem wir das machen, ist es okay? Also zum Ersten sehe ich das genauso, dass man aufpassen muss, dass da nicht irgendwie schlechte Bilder sind.
[42:11] Mit diesem Vorurteil, muss ich ganz klar sagen, bin ich auch herangetreten. Ich mache das jetzt seit knapp zwei Jahren und habe mir da schon gedacht, oje, das kann ganz kompliziert werden. Aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass tatsächlich wir als Trainer natürlich erstmal die aussuchen, die auch zu Hause mehrere Pferde reiten, dass die Erfahrung haben. Und der große Unterschied zum modernen Fünfkampf ist, dass alle, die Vierkampf machen, aus dem Reitsport kommen. Das heißt, die reiten jeden Tag ihre Pferde oder ihr Pferd. Tatsächlich haben die Erfahrung mit Umgang von auch anderen Pferden. Und was wir natürlich auch machen, wir müssen dann im Vorfeld auch die zugelosten Pferde mal beobachten und schauen, welcher Reiter passt zu dem entsprechenden Pferd. Auch das ist natürlich eine Aufgabenstellung.
[42:53] Und genau das macht den Vierkampf auch so interessant und so entsprechend so, ja, ich sage es mal aufwendig, weil wir machen auch grundsätzlich immer mal wieder im Jahr einen Ausflug nach Marbach, wo ja sehr, sehr viele Leerpferde sind. Und dann dürfen unsere Vierkämpfer auch da schon mal Fremdpferde reiten, um zu gucken, wie gehen die damit um. Also es wird sehr gut vorbereitet, damit man hier wenig, wenig auch, ich sage es mal, wenig Nachteile hat. Super. Dann, du hast gesagt, du bist seit zwei Jahren der Landestrainer vom baden-württembergischen Team. Wenn ich das richtig, das habe ich jetzt nicht im Vorfeld alles nachgeschlagen, aber du hast schon gesagt, dass die Nordrhein-Westfalen da sozusagen ein gefühltes Abonnement auf den Sieg haben. Die Baden-Württemberger weiß ich jetzt nicht, wie da die Vergangenheit aussieht, aber was interessiert uns auch die Vergangenheit? Wir gucken natürlich nach vorne.
[43:42] Ehrgeizig seid ihr schon. Wie habt ihr euch vorbereitet und rechnet ihr euch was aus? Weil es ist ja dann doch auch ein bisschen, also ein Heimspiel ist es ja zumindest mal. Ja klar, rechnen wir uns was aus. Tatsächlich ist es so, die Westfalen sind ganz weit vorne. Dies gilt es erstmal immer wieder auch im Prinzip im Visier zu haben. Aber ich mache das zum Glück nicht alleine. Wir sind zwei Landestrainer. Also ich habe noch eine Kollegin, die Theresa Rauscher, die für das Laufen und für das Schwimmen zuständig ist, aber die kommt natürlich auch aus dem Reitsport, die ist Berufsreiterin, macht eine Ausbildung gerade zur Reiterin und hat natürlich hier sehr, sehr viel Erfahrung, selbst Vierkämpferin gewesen.
[44:19] Das heißt, es hilft dann schon, dass man hier mit viel Erfahrung daran geht. Wir haben uns natürlich extrem gut vorbereitet. Das liegt aber jetzt nicht nur an uns beiden Trainern, sondern es liegt auch an den ganzen Aktiven, die auch im Heimtraining, ich weiß, dass über ganz Baden-Württemberg Schwimmtrainer, Lauftrainer im Prinzip engagiert wurden. Gerade jetzt, gestern, habe ich mitbekommen, dass nochmal hier die Südbadener extrem nochmal im Schwimmbad waren, nochmal gelaufen sind.
[44:47] Und ich muss jetzt aufpassen, dass ich nicht zu viel Druck aufsetze oder überhaupt keinen Druck aufsetze. Wichtig ist uns natürlich, dass wir erstmal mit sehr, sehr viel Spaß da dran gehen. Wir haben ein Team mit 20 Aktiven. Wir gehen mit vier Mannschaften an den Start. Und dieses Team an sich ist schon mal ein Gebilde, wo ich sage, die halten zusammen wie Pech und Schwefel. Und über ein Meisterschaftswochenende ist es natürlich auch wichtig, dass hier im Prinzip ein Team auftritt. Was uns auch ganz wichtig ist, wir sind Gastgeber. So wollen wir auch auftreten. Tatsächlich, wir wollen gastfreundlich sein, wir wollen alle, die zu uns kommen, herzlich begrüßen. Und es ist ein absolut Rekordnennungsergebnis. Es kommen tatsächlich 28 Mannschaften aus 14 Landesverbänden nach Achern am nächsten Wochenende. Und da gilt es schon mal auch wirklich zu gucken, wer kommt alles. Aber schlussendlich sind wir auch schon mit einigen Erfahrenen, die letztes Jahr schon mit dabei waren, dabei. Und wir würden gerne… Auch ein entsprechendes Ergebnis, so muss ich es mal formulieren, würden gerne ein entsprechendes Ergebnis erreichen. Gerade weil es zu Hause ist und wir sind unser Heimspiel. Also wir hoffen auch auf, also das wünschen wir natürlich, wir hoffen auch auf viele Schlachtenbummler. Viel Erfolg und vielen Dank, Hupe. Vielen, vielen Dank. Vielleicht noch ganz kurz Zeiteinteilung. Also wo es interessant ist, ist tatsächlich Samstag.
[46:02] Samstagvormittag und über den ganzen Samstag wird Dressur geritten. Ab 16 Uhr wird gelaufen, da gehen die ganzen auf die Laufstricke und am Sonntag ist dann das Finale, die springen, die springen für die Pferde tauschen müssen und auch für das Nachwuchschampionat, das geht auch ab 10 Uhr los, die Springprüfung, vorher wird schon einmal so ein Test gemacht und danach ist dann die Siegerehrung tatsächlich, also Samstag, Sonntag in Aachen auf der Anlage, da kann man wirklich was mitmachen und vielleicht noch einen Tipp, der nicht kommen kann, Clip My Horse ist ja ein bekanntes Medium, überträgt live über die ganzen Tage. Das heißt also, man kann hier auch über Clip My Horse tatsächlich den Vierkampf mitverfolgen. Gut, dass du es nochmal so detailliert sagst. Wir würden das auch nochmal bei uns auf der Homepage. Ist auch nochmal eine Information, wer es nochmal nachlesen mag. Es wird es bestimmt irgendwo online geben und da kann man es dann bei uns
[46:54] auf der Pferde-Podcast-Seite nochmal nachlesen. Toi, toi, toi, die Daumen sind gedrückt. Vielen Dank und ich hoffe, dass wir ganz, ganz viele Daumen gedrückt bekommen und dir nochmal vielen Dank für das Interview. Dankeschön. Hubert Schindler, der Trainer des Bundes-Vierkampf-Teams, nee, warte mal, des Vierkampf-Teams von The Land.
[47:14] Bundesfinale. Landes-Vierkampf-Team. The Land. Die Vierkämpfer von The Land. Oder so. Also gecoacht von unserem Bavü Hubert. Wer da mal hinkommen mag und mal zugucken mag, sind wir denn auch da eigentlich? Wir sind am Sonntag auch da und feuern natürlich den Hubert an und sein Team. Sonntag, Achan, wir haben eine Verabredung.
[47:40] Einzelheiten verlinken wir bei uns auf der Homepage, also quasi Zeitplan, wann geht’s los, blibla blub. Also wer sich am Sonntag dann mal die Zeit vertreiben will. Vierkampf angucken, Springen, Dressur, Laufen, Schwimmen. Bei uns in Achan, Bratwurst essen, deutsche Meisterschaften. Coole Sache. Wir würden uns freuen, wenn da möglichst viele vorbeikommen. Und genau, dann sehen wir uns. Jenny hat viel Spaß gemacht, Folge 336 aufzunehmen. Wir wünschen eine pferdige Zeit. Wir melden uns vorm Finale mit den Hubert nochmal mit der kleinen Folge unter der Woche. Bis dahin macht’s gut. Vielen Dank fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Tschüss.
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