#338 Reiten gefährdet die Gesundheit

Titelbild: Chat GPT

In Folge 338 des Pferdepodcasts geht es noch einmal um Jennys jüngste Turnierstarts mit dem jungen Haflinger AC/DC. Wir hatten in der kleinen Folge ja schon erzählt: Die mehr als 63 Prozent in einer M-Dressur mit starker Konkurrenz waren ein tolles Ergebnis. Doch welche Baustellen hat Jenny mit nach Hause genommen – und wie geht sie diese konkret an?

Stichwort Baustellen und Herausforderungen: Der Alltag im Stall bringt auch immer mal wieder welche mit sich. Diese Woche: Eine echte „Heukrise“! Der gesamte Heuvorrat war aufgebraucht, und Ersatz zu besorgen, stellte sich als echte Geduldsprobe heraus….

Zu Gast: Dr. Julia Schmidt – eine Ärztin mit Sprechstunde für Reiterinnen und Reiter

Neben den Alltagsgeschichten erwartet euch ein hochkarätiger Gast: Dr. med. Julia Schmidt. Sie ist eine der führenden Expertinnen für die medizinische Betreuung von Reiterinnen und Reitern in Deutschland. Als Fachärztin für Orthopädie, Unfallchirurgie, Manuelle Medizin und Sportmedizin leitet sie die Spezialsprechstunde für Pferdesportler:innen am UKE Athleticum in Hamburg – ein bundesweit einzigartiges Angebot.


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Typische Verletzungen, Prävention, Trainingsstrategien

Dr. Schmidt war selbst bis zur Klasse S aktiv im Sattel und kennt die besonderen körperlichen und mentalen Anforderungen des Reitsports aus eigener Erfahrung. In ihrer Arbeit legt sie großen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung: Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Physiotherapeut:innen, Athletiktrainer:innen und Osteopath:innen unterstützt sie Reiter:innen dabei, gesund, leistungsfähig und fit für den Sport zu bleiben.

Als Verbandsärztin des Landesverbandes betreut Dr. Schmidt unter anderem den Nachwuchskader Hamburg und arbeitet eng mit dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) zusammen. Außerdem engagiert sich Dr. Schmidt wissenschaftlich im Bereich Unfallprävention und organisiert regelmäßig Fortbildungen und Workshops. Mit innovativen Konzepten wie dem „JUMP – Joint AddUctor Muscle Program“ bringt sie Trainings- und Rehaprogramme speziell für Reiter:innen auf den neuesten Stand.

In dieser Folge sprechen wir mit ihr über typische Verletzungen, Prävention, Trainingsstrategien und darüber, wie Fitness und Gesundheit das Zusammenspiel von Mensch und Pferd nachhaltig verbessern können.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript

[0:00] Ich könnte mich schon wieder beömmeln, Jenny. Folge 338, da macht man sich im

[0:05] Vorfeld Gedanken, welche Themen könnten es denn sein? Und die 60 Sekunden vor, bevor wir hier den Aufnahmeknopf drücken, die sind es dann im Grunde genommen. So könnte man es dann machen. Also jetzt spielen wir erstmal den Hafer Blues und dann sagen wir, was wir uns vorgenommen haben. Klammer auf, eine ganze Menge, ich jedenfalls. Ich weiß von nichts. Das ist der Hafer und Bananenblues, das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[0:36] Also es ist schon wieder ein Auf und Ab der Gefühle an diesem Samstagmittag, zeichnen wir ja auf. Ich war auf Zinne, als wir gerade gefrühstückt haben, weil ich quasi die Inhalte unserer Sendung wie so ein Frühstücksbrötchen habe zerbröselnd sehen. Wir wollten ja nämlich über die Protokolle sprechen. Nach deiner M-Dressur, die du geritten bist mit dem ACDC in Aachen, haben wir in der kleinen Folge noch angeteast. Das ist doch mal ein guter Dreh. Ich habe es noch angepriesen. Hört auf jeden Fall zu und das machen wir. Ich hoffe, die sind noch da und sie haben sie noch nicht weggeschmissen. Weil es ist ja eigentlich ein neues Turnier. Mittwoch, Donnerstag war ja das Dressurturnier und dann ab Freitag der Vierkampf. Also man dürfte ihnen nicht böse sein, wenn sie es einfach weggeschmissen haben. Aber vielleicht haben sie es ja auch aufgehoben bis ganz zum Ende der Veranstaltung. Und die Themen liegen ja aber auf der Straße. Also das müssen wir verschieben leider.

[1:35] Wir verschieben das, ob wenn sie noch da sind, dann reden wir an der kleinen Folge darüber. Ansonsten drauf gepfiffen. Ja. Gibt noch, vor dem Turnier, nach dem Turnier. Genau, es gibt noch ganz viele Protokolle. Ich könnte noch alte Protokolle rausholen. Genau. Und dann bin ich ja wieder versöhnt, also weil du, ohne dass du es weißt, manchmal lieferst du ja so die Ideen. Ich beschäftige mich ja immer mit Videopodcasts. Sollen wir das machen? Sollen wir das mehr machen? Und du hast mich eben gerade auf eine Idee gebracht. Du sagst, guck mal, guck mal, guck mal, weil ich noch was vorbereitet habe für diese Sendung. Und ich so, ja was denn? Hier der Benni, guck mal, wie süß, der schläft. Wir könnten eigentlich, während wir die Folge aufnehmen, könnten wir eigentlich immer den Livestream, aus dem Stall am Kloster quasi so als Untermalung einspielen. Das wäre, glaube ich, gar nicht so schlecht. Den bin ich heute Morgen geritten, der ist Mut. Das ist wirklich sehr niedlich. Ja. Und du sagst, so eine Scheiße, mir tut jede Grete weh von dem vielen Heuschleppen. Wir haben gestern Heu geholt, ja. Und haben es natürlich erst mal aufgeladen, wieder abgeladen, aufgesetzt und jetzt habe ich Heu geholt. Damit bist du vielleicht ein Fall für den Studiogast, den wir heute bei uns in der Sendung haben. Er stellt die Ibuprofen her.

[2:48] Dr. Julia Schmidt, ihres Zeichens Medizinerin am Uniklinikum Hamburg. Mit solchen Menschen, also solche Menschen beschäftigen sich, geben unserem Podcast Interviews. Kann man es glauben. Und sie macht etwas Einmaliges in Deutschland, nämlich eine Sprechstunde für Reiterinnen und Reiter. Wo also sie ist selber S-Reiterin auf dem Niveau S-Bessurs.

[3:16] Und hat sozusagen den Blick für Reitsportlerinnen und Reitsportler, was bewegt die, kann das deshalb genau einschätzen und so. Also eine super interessante Gesprächspartnerin, übrigens nicht nur für Kaderathleten, die sie auch betreut, Klammer auf, Klammer zu, am Olympia-Stützpunkt Hamburg, bla bla bla, sondern aber auch du mit deinem, wie hast du gerade so schön gesagt, Rücke, könntest da vorstellig werden und sagen, Julia? Das ist ja kein Reitrücken, das ist ein Heuschlepprücken. Aber du hast halt auch ein Reitrücken und Reitfüße und Reit, also alles. Dann habe ich noch, also was ich alles vorhabe. Ja, da fang halt mal an. Wollen wir erst mal den Money spielen und dann sage ich mal, was ich noch alles vorhabe an besonderen Sachen. Ich habe dir einen Zettel hingelegt. Kannst du dir mal kurz vorlesen? Die Zettel, die ich dir hingelegt habe, die werden noch eine Rolle spielen am Ende dieser Folge. 5,8, 7,9 9,0.

[4:16] Der Traum eines jeden Reiters. Du vergibst Noten. Ach, ich vergib die Noten. Du vergibst die Noten. Ich erkläre, nachdem der Manni, unser Orchestermusiker, die Pferde-Podcast-Hymne gespielt hat, worum es geht.

[4:28] Music.

[4:49] Wir sind Jenny und Chris, haben keinen Podcast-Berechtigungsschein und wir begleiten den jungen Haflinger ACDC vom Pferdekindergarten ins große Dressurviereck und machen deshalb trotzdem einen Podcast darüber. Auch wenn Menschen, die uns in sozialen Medien manchmal mit dem üblichen rauen Ton anrüpeln und sagen, was habt ihr eigentlich für eine Berechtigung, über Pferdethemen zu reden. Sowas gibt es ja manchmal, die da irgendwie empört sind. Wir machen es einfach. Ohne Lizenz. Ohne Lizenz. Du hast Ahnung von Pferden, ich nicht so. Und ich gebe so meinen Senf dazu und stelle dumme Fragen. Und das ist manchmal, also mein Blick auf diese Pferdewelt, ich glaube, das ist manchmal so ein Trick, wie wir auch die, also wir sind der perfekte Podcast für Paare, wo sie Pferdemädchen ist und eigentlich immer Für Paare, wo sie, ist das richtiges Deutsch? Nee, bestimmt nicht. Tut mir leid.

[5:45] Für Paare, bei denen, bei denen, die das Mädchen ein Pferdemädchen ist und der

[5:51] Typ so sagt, mir geht es auf den Zwirn. Die stinkt nach Pferdepippi. Genau, das riecht alles nach Pferd und ich kann auch dieses Pferdegeschwafel nicht mehr hören. Und wenn dieses Pferdemädchen einen Podcast hören will, in dem es um Pferde geht, also wir kaschieren das manchmal, weil ich am Anfang, also wir sind sozusagen, also ich täusche und tarn am Anfang so ein bisschen, indem ich nochmal so einen anderen, so Dinge, die mir so in den Kopf schießen. Soll ich mal ein Beispiel geben? Ich habe ein mega Beispiel mit. Nein. Du willst gleich loslegen mit Pferde, ne? Sag dein Beispiel. In zwei Sätzen. Also wo sich meine Nachrichtenredakteurswelt und die Pferdewelt überschneiden. Also das ist eigentlich ein ganz, ganz gutes Beispiel, wo ich, also wo in meiner Welt Pferde eine Rolle spielen. Dass du in zwei Sätzen klappst, nee.

[6:42] Ich fand es mega. Also Achtung! In Niedersachsen findet gerade der Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette statt. Und an dem Ort, wo sie im Knast sitzt und so, da fehlt ein Hochsicherheitsgefängnis. Und die müssen jetzt immer lange Wege in Kauf nehmen, um da hinzueiern. Und was haben sie gemacht? Sie haben eine, Achtung, Reithalle für einen Millionenbetrag in einen Hochsicherheitsgerichtssaal umgebaut. Und wenn ich jetzt der Bonat wäre hier, der Vorsitzende vom Reitverein Aachen, weißt du? Gutes Geschäft. Da wird der ein gutes Geschäft, wo der sich so denkt, also ich will jetzt nicht sagen, dass er selber zum Bombenleger wird, aber der wird sich vielleicht überlegen, gibt es hier nicht in Baden-Württemberg auch so einen Bombenleger, den man da verurteilen könnte. Das fänden die Einsteller aber, glaube ich, nicht so witzig, wenn die Reithalle umfunktionieren würde. Aber der Brunner, weißt du, die Dollarzeichen.

[7:43] Schenkelklopfer. Liebe Grüße hier an dieser Stelle an den Vorsitzenden des Reitvereins Aachen. Genau, wo wir gleich auch hinfahren werden. Reitclub Aachen. Reitclub Aachen, wo wir hinfahren werden, um uns das Bundesfinale im Vierkampf anzugucken. Haben wir ja auch schon angekündigt. Die Zettel mit den Wertnoten habe ich übrigens, wir drehen am Ende der Folge noch ein kurzes Video, mit dem wir diese Folge bewerben. Und du sagst ja immer, du willst auf keinen Fall im Video zu sehen sein, weil du dich sozierst. Nein, ich bin heute Morgen drei Pferde geritten und sehe aus und habe die Haare nicht gewaschen. Und du hast einen Heuschlerbrücken. Also gut, das sieht man im Video jetzt nicht so, aber so, das ist dein Gesamtzustand. Und du wirst Noten vergeben für unsere Folge. Wie unterhaltsam waren wir? Was hat man über deine Pferde erfahren? Und was kann man sich so an Know-how vielleicht mitnehmen? Das ist die zweite Wertnote. Und die dritte Wertnote ist, wie war unser Studiogast?

[8:38] Und dann hat man so eine Minute, man weiß, worum es in der Folge geht und damit können wir das dann bewerben. Und du kannst dir immer die Schilder vor das Gesicht halten, weißt du? Man wird also nur die Wertnoten sehen, das ist die Idee dahinter. Das ist eine gute Idee. Bevor es losgeht mit deinen Pferden, muss ich noch eine Sache, ich bin ja, ich gebe es ja ungern zu. Also viele sagen ja von sich, sie seien nicht neidisch. Ich bin ja, also ich gucke ja manchmal so an, was andere machen und bin dann schon neidisch. Wir verkaufen ja T-Shirts mit dem Spruch, warte mal, den habe ich ja hier. Weil der Klecks, du hast ja, also du hast ACDC, du hast Klecks und den Benni und der Klecks manchmal so ein bisschen dösig im Kopf. Und da hast du den Spruch geprägt, wenn der beim Ausreiten im Gelände einfach mal hinfällt, weil er so schusselig ist, dann sagst du manchmal das hier. Sag mal, hast du kein Hirn? Nee. Und das haben wir auf ein T-Shirt gedruckt. Lustige Sache, cooles Ding, kleiner Insider, kann man sich kaufen. Helene Bockhorst, die Comedienne, die im Moment gerade in LOL bei Amazon zu sehen ist und die auch ein Pferdemädchen ist und die bei uns im Pferdepodcast zu Gast war, die hat jetzt auch neue Merchandise-T-Shirts und das ist leider gut. Da steht nämlich der Spruch drauf, eine Frau gehört an den Pferd.

[9:58] Ich mag es, ehrlich gesagt. Ich finde es ein bisschen flach, Entschuldigung. Echt jetzt? Ja. Vielen Dank. Das ist jetzt nicht mein Humor. Ich mag die ja und ich kann ja auch sehr über sie lachen und sie ist ein super sympathischer. Aber den Spruch finde ich jetzt nicht so witzig. Kommen wir mal zu deinen drei Tieren. ACDC, Benni und Klecks. Wo sind eigentlich die Protokolle von dem Turnier? Halt dein Maul. Halt dein Maul.

[10:27] Wie viel Prozent waren es noch gleich? 63, irgendwas. Genau. Hat das gut verkraftet. Der AC? Gibt es im Nachhinein noch irgendwas? Wir haben das ja in der kleinen Folge, also das Wichtigste haben wir natürlich gesagt, wie es so war. Du warst sehr zufrieden und so weiter. Du hast auch das beherzigt, was wir an Tipps quasi entwickelt hatten und gesagt hatten, was du so mit in so ein Dressur-Viereck nimmst. Also dieses, mach ihn aufmerksam. Also hat es zum Beispiel mit diesem Halten grüßen am Ende, da hast du ja gesagt, ihr haltet im Training irgendwo auf der langen Linie, damit er auf keinen Fall sich darauf einstellt, schlauer Hafi, wir halten immer bei X, nee, nee, es gibt auch andere Haltepunkte und so weiter. Also diese ganzen Sachen, hast du dich dran gehalten, hast du es gemerkt? Ja, ich habe mich daran gehalten, aber ich habe es trotzdem gemerkt, weil Einreiten im versammelten Galopp X halten. Und das hat sich der Hafi gemerkt. Und dann bei der Schlusslinie auch wieder auf die Mittellinie abwenden, aber nicht bei X halten, sondern bei I halten, über X hinaus. Und da geht dann die Bremse an. Aber wir halten immer bei X.

[11:33] Also das ist natürlich, also hier ein Hinweis an die FN. Kann man nicht einfach beim Einreiten. Dass man es einheitlich macht. Nein, dass man beim Einreiten sagt, bei G zum Beispiel halten, das ist direkt vor den Richtern und auf der Schlusslinie ein bisschen weiter hinten. Das wäre viel besser, weil dann hat sich der Haflinger nämlich nicht gemerkt, bei X, sondern bei G, alles gleich muss noch ein bisschen laufen. Und dann würde ich dazu kommen, dass ich bestimme, wo wir anhalten und nicht der Haflinger. Wir waren ein bisschen vor I, weil es sehr mühsam war, ihn über X zu galoppieren.

[12:07] Aber was sehr schön war, das habe ich auch auf dem Video jetzt gesehen, das die Bekannte gemacht hat, er schnaubt ganz viel während der Prüfung. Oh Gott, das ist ein gutes Zeichen. Total, er war total losgelassen.

[12:21] Und dann denke ich so, also Losgelassenheit war nicht unser Problem. Sehr cool. Also das ist doch, aber das ist ja wirklich schön zu sehen, oder? Das ist total schön. Weil das kann man ja auch nicht, also ich glaube, man kann ja viel kaschieren. Es gibt ja immer so Tricks, wie man, oder denke ich jetzt zu weit, aber man kann wahrscheinlich als Reiter schon so versuchen, Dinge, wo man irgendwie Druck macht und dass das die Leute nicht so sehen sollen. Also da gibt es ja schon so Tricks und Kniffe, aber so ein Pferd zum Schnauben bringen, das kriegt man halt nicht irgendwie hingezaubert. Also er war sehr zufrieden in der Prüfung und das fand ich total schön auch nochmal anzugucken auf dem Video, dass das Pferd sich auch wohl gefühlt hat.

[13:00] Voll. Jetzt hattest du ja mit dem Gedanken gespielt, auch noch bei weiteren Turnieren zu starten im Laufe der Woche. Ich glaube, du hast auch, wie du das halt immer so machst, auch mal so prophylaktisch gemeldet und dann entscheidest du immer, das machen wir. Das geht ja auch ins Geld, aber nicht so viel. Meistens halte ich auch, was ich nenne. Aber das war jetzt wirklich am Freitag eine Prüfung, die erst um vier Uhr anfing und freitags nachmittags auf der A5 ist Krieg und vor allem zum Ende der Osterferien. Und man weiß ja, wenn man nennt, kennt man ja noch keine finale Zeiteinteilung. Dann steht dann da nur Nachmittag oder Vormittag. Und dass es dann so spät am Nachmittag ist und noch so viele Nennungen sind und ich mit meinem Buchstab, also Startfolge B, das heißt, ich bin ganz am Ende dran, und dann natürlich halt wirklich zur Rushhour über diese A5 eiern müsste und dann habe ich gesagt, das ist mir jetzt nicht wert. Und dann wahrscheinlich erst um neun oder um zehn Uhr abends zu Hause gewesen wäre und da habe ich dann drauf verzichtet. Da war ich zu faul. Ich gebe es ja zu. Der AC weiß das ja natürlich alles nicht, was du eigentlich, Also der hat jetzt keinen geteilten Zugriff auf deinen Google-Kalender, wünscht er sich vielleicht manchmal. Also von daher, die Pferde nehmen es logischerweise so, wie es kommt und machen das Programm, was du halt mit ihnen machst oder auch nicht.

[14:23] Aber deshalb trotzdem nochmal so die Frage, so ein Turnierstart, das ist jetzt für ihn, also von der Belastung her ist das, glaube ich, eher wurscht, oder? Also ob ihr jetzt irgendwo, weil das ist manchmal, keine Ahnung, ich kenne das aus anderen Sportarten, wenn es dann heißt, die Fußballer haben irgendwie besonders viele Spiele, wenn die auch im Europapokal starten und so, ja, ja, stimmt schon. Aber dafür trainieren sie halt nicht so viel. Also ich an dem Pensum für den Hafi und auch für die anderen ändert sich durch so einen Turnierstart jetzt eigentlich eher nicht so viel, oder? Nee, eigentlich nicht. Also natürlich ist die Fahrt immer so ein kleines bisschen Stress für so ein Pferd. Aber das hält sich alles in Grenzen, obwohl Kleksi hat keinen Stress mit Fahren. Also der steht auch im Hänger völlig gechillt und der regt sich ja über gar nichts auf. Also der ist ja wirklich total cool. Benni ist meistens auf der Rückfahrt, wenn wir irgendwo sind, auf der Rückfahrt immer so ein kleines bisschen aufgeregt. Wo er dann auch so ein bisschen unwillig ist und sagt, ich will eigentlich jetzt hier raus und es reicht jetzt. Aber das liegt auch am Alter, der ist ja noch sehr jung. Und dass der dann noch nicht so getürzt hat. Die Ruhe weg hat.

[15:30] Aber ey, sie fährt halt wie ein alter Hase. Der ist schon so weit und so viel mit mir gefahren. Also ich glaube, das macht für die Pferde dann wenig Unterschied, ob sie auf dem Turnier geritten werden oder zu Hause. Ja, also von daher ist das, ich sage mal so, für uns, für den Podcast, ist es immer ganz, ich finde es halt immer ganz interessant, weil man dann so messbare Ergebnisse, was war gut, was war schlecht, was kann man noch verbessern, blablabla. Also das gibt halt immer Gesprächsstoff her, aber für die Pferde tatsächlich macht es jetzt nicht den riesengroßen Unterschied. Ich habe es ja immer ganz gerne, wenn die Leute auch so ein bisschen was mitnehmen können, so an konkreten Aufgaben, mit denen du zu tun hast, wo du sagst, das hat gut geklappt, da haben wir uns weiterentwickelt, Aber hier gibt es auch noch eine Baustelle und das muss ich noch angehen und so weiter.

[16:19] Und vielleicht nehmen wir einfach nochmal die Prüfung, die du ja geritten bist.

[16:23] M-Dressur, paar und 60 Prozent. Ihr wart da nicht vorne mit dabei. Es war große Konkurrenz. Die Warmblüter haben wir schon besprochen. Aber du warst sehr zufrieden. Das war ein gutes Ergebnis. Trotzdem ist es ja jetzt nicht so. Also wenn es perfekt gewesen wäre, dann hättet ihr gewonnen. Also es gibt sicherlich ja auch noch das ein oder andere, wo du dann aus so einem Viereck rausgehst und sagst, Vielen Dank. Wir hätten doch nicht gewonnen, wenn es perfekt gewesen wäre. Aber also unabhängig davon, es gibt ja auch immer noch was, wo man da rausgeht aus so einem Viereck und sagt, okay, also vieles war gut, aber diesen und jenen Punkt, da müssen wir auch noch dranbleiben, da müssen wir uns noch weiterentwickeln. Das sind so Baustellen, die bleiben. Gibt es denn da Erkenntnisse nach der Prüfung jetzt aus Achan? Also was hast du so mitgenommen? Was sind noch so Aufgaben, die bleiben? Und was ist der Ansatzpunkt, wie man da rangehen könnte?

[17:22] Also die Herausforderung ist nach wie vor der Wechsel von rechts nach links. Also der war wirklich, das war wieder dieses ausdrucksstarke Hinterbein. Bei dem ersten Wechsel von rechts nach links. So Menschen sagen Kicken, ne? Ja, er war durchgesprungen, aber dieses Hinterbein, der kickt halt immer so ein kleines bisschen nach oben. Also ausdrucksstarkes Hinterbein. Und dann kommt natürlich in dieser M7, ist der Mittelgalopp auf der Diagonalen. Ich finde das extrem schwer. das Pferd auf der diagonalen Gerade zu halten, im Mittelgalopp nach vorne ziehen, Nase vor und dann am Wechselpunkt in die Versammlung und den Wechsel. Also das ist einfach noch nicht so flüssig. Das müssen wir üben, dass er da vernünftig zurückkommt und dass er da auch wirklich sich wieder versammelt, zusammenschieben lässt und dann den Wechsel springen. Also das war so ein bisschen hingehudelt. Also der Wechsel war auch nicht schön. Der war sehr, sehr flach und auch so ein kleines bisschen gleich hinten gesprungen. Also der war nicht nach, aber der war auch nicht schön durchgesprungen. Und das ist einfach der Tatsache geschuldet, dass er das aus diesem Mittelgalopp und dann dieses Aufnehmen, da ist einfach die Reaktionszeit noch ein bisschen langer bei ihm. Und das muss ich üben, dass ich ihn viel schneller wieder aufs Hinterbein gesetzt kriege. Das ist echt so ein großer Punkt, den ich auch gesehen habe auf dem Video. Oh, da müssen wir noch dran arbeiten.

[18:43] Der Ausdruck im Trab natürlich immer. Das ist so eine Gratwanderung. Wenn ich ihn zu viel anmache, dann zackelt er rum und dann verliert er den Takt. Und wenn ich zu wenig mache, dann wirkt er müde und langweilig. Also man muss so ein Mittelding finden, dass er wirklich in dieser ganzen Prüfung schwungvoll trabt und die Kadenz behält. Das ist natürlich sehr kraftraubend. Auch das muss man üben. Das übe ich zu Hause immer mal wieder so halbe Tritte und wieder rausreiten, halbe Tritte wieder rausreiten. Also da versuche ich wirklich so diese Kadenz zu verbessern. Ist natürlich bei einem Haflinger wirklich Trainingssache. Der hat es natürlich nicht von Natur aus wie diese modern gezüchteten Pferde, die von Natur aus schon eine Eleganz und Kadenz in den einzelnen Gangarten haben. Genau, Benni zum Beispiel, der trabt an, der hat schon Kadenz im Trab und wenn er nur ganz langweilig vor sich hineiert, dann hat er schon Kadenz im Trab. Und deswegen ist es natürlich für uns eine echte Herausforderung, diesen Trab zu verbessern.

[19:46] Und der Schritt war in der Prüfung wirklich versaut. Also der ist mir nicht gut gelungen. Ich habe ihn im Schritt nicht vors Bein gekriegt. Ich habe ihn nicht zum Schreiten bekommen. Also das ist dann dieser Punkt, wenn ich zu viel will, dann macht er so einen kleinen Nähmaschinenschritt. Und wenn ich die Ruhe nicht behalte und richtig sitze und ihn vor mir herschiebe, er kann einen schönen Schritt gehen. Aber das ist natürlich dann auch der Aufklärung so ein bisschen geschuldet. Oh scheiße, jetzt kommt der Schritt und jetzt muss ich, jetzt muss ich, jetzt muss ich. Ich muss ruhig bleiben im Schritt und wirklich ihn schreiten lassen. Deine Aufregung geschuldet. Meine Aufregung, genau. Und auch die Hand dran lassen und das Pferd trotzdem bei mir behalten und geschlossen halten. Man hat dann natürlich, wenn man so diese Schrittaufgabe vor sich hat und dann

[20:30] hat man ja immer so diesen Impuls, der muss jetzt fleißig schreiten. Und umso mehr macht man natürlich. Ist völlig falsch. Eigentlich je weniger man macht, umso besser wird der Schritt. Und den habe ich echt versemmelt in der Prüfung. Also der war nicht gut. Also wenn ich die Protokolle sehe, ich glaube, da gab es fünfen drauf, vielleicht auch noch ein bisschen weniger, weil der wirklich schlecht war.

[20:52] Aber ansonsten hat er die Prüfung wirklich super durchlässig, er hat die einzelnen Lektionen wirklich ordentlich gemacht, die Traversalen waren okay, die Schulterreihen waren okay, die Trabverstärkung sehe ich auf dem Video nur von vorne, aber man sieht, dass er bergauf getrabt ist. Also das sieht man natürlich, wenn das Video von vorne ist und er kommt so auf einen zugetrappt, dann sieht man, dass er vorne hochkommt und dass er groß wird. Also die Trabversteigerung war gut, die war auch gefühlt gut und war von Punkt zu Punkt geritten mit Schwung, mit Schub aus der Hinterhand. Also ich kann mich nicht beklagen, es war alles in allem eine ordentliche Prüfung. Also mehr Licht als Schatten, das hört man da so raus. Und obwohl wir das Protokoll, obwohl du das Protokoll jetzt noch nicht abgeholt hast, wahrscheinlich werden sich viele von den Punkten, die du gerade gesagt hast, da auch irgendwie wiederfinden. Also es wäre eine Überraschung, wenn es anders wäre. Wir gucken nach, ob es noch… Vielleicht ist es noch da. Ob der Bonans noch hat unter dem Kopfkisse oder so. Der weiß ja auch, dass wir kommen.

[21:56] Die anderen beiden im Bunde gibt es da, ich frage jetzt mal ganz offen, weil das haben wir in der Redaktionssitzung, in der stundenlangen, die wir vorher natürlich wie immer gemacht haben, das haben wir gar nicht besprochen. Was gibt es zu den anderen beiden zu erzählen? Deshalb muss ich jetzt so ganz, Klammer auf, Klammer zu, war natürlich Spaß. Es gibt keine Redaktionssitzungen bei uns und wir haben genau gar nichts abgesprochen. Deshalb muss ich jetzt so doof und räudig fragen, was ist denn eigentlich mit den anderen beiden? Gibt es da aktuelle Themen? Oder sagst du, nächster Themenwechselknopf? Dann würde ich nämlich gerne auf deinen Heurücken noch kommen. Nächster Themenwechselknopf. Der Heurücken. Und du hast dem Hund? Das Gestell ausgezogen, wenn sie jetzt nämlich aufgepeitscht ist von dem, was wir hier im Podcast, sie hat geschlafen zu Beginn der Aufnahme und jetzt guckst du nämlich angstvoll hier, dass sie irgendwo gegen dotzt, weil du wärst dann nämlich schuld, an jedem Einzelnen. Sie hat sich, glaube ich, wieder hingelegt. Ich sehe sie nicht. Ich sehe sie auf die Couch. Sie hüpft die Couch hoch. Jetzt sieht man sie nicht mehr. Sie dreht sich, sie dreht sich und kloppt.

[23:11] Ich finde das ja auch immer ganz interessant, dass wir nicht nur über die reine Reiterei sprechen, sondern auch so dieser Aspekt und wir wissen das auch aus vielen Zuschriften unserer Hörerinnen und Hörer, dass viele das schon auch interessiert, so diese Themen rund um Pferdehaltung, was findest du da wichtig, Stall. Weil wir haben schon gesagt, du hast jetzt keinen eigenen Stall, aber gefühlt ist es irgendwie nah dran. Du bist Einstellerin und kannst halt viel selber entscheiden. Ist ein Offenstall auch, alle drei und so weiter. Und ein so ein Thema, und da sind wir bei dem Stichwort Heu und Heuschleppen. Euer Heu war alle. Genau, und das Neue, was er gebracht hat, unser lieber Heulieferant, das wollten wir nicht. Nicht gut. Wie gesagt, wollen wir nicht. Kannst du wieder mitnehmen, die Scheiße. Das fütter ich auf gar keinen Fall an mein Pferd. Da hat man ja so als normaler Einsteller nichts mehr zu tun erstmal und man muss nehmen, was man kriegt. Das ist natürlich einerseits jetzt ein toller Zustand, dass ihr sagen könnt, nee, das will ich aber nicht, da sind wir, also das geht gar nicht, nimm es wieder mit. Obwohl das anders versprochen hat. Da gab es auch noch bei euch im Stall so diesen, der muss jetzt aber und der muss jetzt das Problem lösen. Also muss er gar nicht. Also bevor ich mich darauf verlasse, dass ein anderer mein Problem löst, mache ich es lieber selber. Löst es lieber selber, genau.

[24:31] Und ja, dieser Luxus, dass man sagen kann, wenn da jemand Heu bringt und ich gucke das an oder es riecht schon ganz übel und dieser Luxus, dass wir dann sagen könnten, nein, wollen wir nicht, nimm es wieder mit, das hat schon was. Also wenn du irgendwo Einsteller bist, dann musst du das nehmen, was da steht oder du musst dir eigenes besorgen oder oder oder. Also hatten wir ja auch schon und deswegen waren wir dann so ein bisschen, wir hatten noch einen kleinen Rundballen, als wir ihn wieder weggeschickt haben und haben gesagt, oh Gott scheiße, was machen wir jetzt, wir haben ja keinen Heuk. Also ihn wegschicken ist ja erstmal das eine, fühlt sich in dem Fall natürlich total richtig an. Aber dann, also die Kehrseite der Medaille ist, man ist halt selber in der Pflicht auch sich drum zu kümmern. Also könnte ich mir vorstellen, wird der eine oder andere möglicherweise, würde das auch als Belastung logischerweise empfinden und das ist es ja auch. Also ihr seid dann, also ihr seid in der Zeit. Die werden Kleinanzeigen durchforstet und Nachrichten geschrieben. Hallo, hallo, wir wollen gerne Heu und natürlich vorher angucken. Also wir haben nichts blind gekauft. Ich bin dann da hingeeiert, habe mir das Heu angeguckt und wenn es nichts ist, dann haben wir gesagt, nee, wollen wir nicht. Und wir hatten aber relativ schnell, haben wir jemanden gefunden oben auf dem Berg. Also nicht unser Berg, sondern ein anderer Berg. Wir haben ja ganz viele Berge hier. Wir sind um ein Gezinger. Mager, Wiesen, Heu. Magerwiesenheu. Wir sind umzingelt von Bergen. Genau, da oben in der Brandmatt. Also wirklich, da wo Heidi wohnt. Da wohnt der Herr Mager. Da wohnt der Herr Magerweide, genau. Der hat daraus Heu gemacht. Und die Frau Magerweide. Genau. Und der Sohn Magerweide.

[26:00] Und du hast auch viel über den Sohn erfahren schon. Ja, das erzähle ich jetzt aber hier nicht. Das ist gut.

[26:08] Jedenfalls, super nette Leute. Ich war dann da, vorgestern war ich dann da oben, bin da hingeeiert und habe gesagt, ich will das Heu angucken und so. Wirklich nette Menschen, super empathisch, super zuvorkommt. Und ja, und dann hat er mir die Scheune gezeigt und da und das ist die Wiese und da haben wir das Heu gemacht und wir haben ungefähr 200 Ballen. Und dann habe ich mir das Heu angeguckt und gesagt, alles klar, wir nehmen alle. Dann hat er mich mit großen Augen, alle 200? Alle 200. Oder 220 sogar. Ja, wir nehmen alle. Und dann sind wir gestern erstmal, dass wir halt genug haben, sind wir mit meinem Pferdeanhänger, mit unserem kleinen Mistanhänger, den Berg da hochgeeiert. Aber da passen keine 200 drauf. 50 in meinen Pferdehänger. Hätte ich nie gedacht, dass wir so viele Ballen da reinziehen. An den Pferdehänger. Das habt ihr verbotenerweise quasi gemacht. Wieso verbotenerweise? Darf man das nicht? Darf man? Natürlich darf man. Ja, wieso soll man das nicht dürfen? Ich dachte, da darf man nur Pferde mit transportieren. Wenn man eine grüne Nummer hat, ja. Ach so, alles klar. Wenn man eine schwarze Nummer hat, darfst du alles damit transportieren. Jedenfalls haben wir insgesamt 80 Ballen geladen und sind dann den Berg runtergefahren. Ich habe zeitweise, dachte ich so, das ging ganz schön steil runter. Jetzt überholt mich gleich mein Heu.

[27:14] Aber es ist alles gut gegangen. Ich bin sehr langsam gefahren. Alle hinter mir haben mich gehasst. Aber dann, du musstest ja aufladen, musstest dann dort wieder abladen. Und das ist natürlich, also das ist schon körperlich extrem anstrengend. Und ich war gestern Abend, ich musste erst mal zwei Ibu nehmen,

[27:29] weil sonst hätte ich nicht mehr gerade laufen können. Also das geht schon extrem auf die Knochen und das ist so eine ungewohnte Tätigkeit, die halt wirklich, diese Muskeln sind ja gar nicht trainiert und dieses schwere Heben, die Ballen wiegen teilweise 15, 18 Kilo, das ist schon ganz schön schwer. Und heute Morgen hat der liebe Herr Magerwiesenheu den Rest gebracht, also bis auf 40 Ballen hat er dann heute nochmal gelegt, Ich glaube, 100 hat er nochmal gebracht. Genau, 100. Und dann haben wir die heute Morgen noch abgeladen und jetzt haben wir erst mal genug. Und die restlichen 40, die holen wir dann bei Gelegenheit. Aber das reicht jetzt einen Monat und dann ist es wieder leer. Wenn man da bei dem Herrn Hoy auf der Wiese steht und sagt, wir nehmen alles, alle 200, alle 200, dann kommt man sich ein bisschen vor wie die Beth von der Yellowstone Ranch, oder? Wir kaufen das ganze Land. Genau. Und wir kaufen deinen Hof gleich noch mit. Du weißt es nur noch nicht. Ja, sehr schöner Hof. Ach so, okay. Sehr schöner Hof. Jedenfalls haben unsere Pferde jetzt wieder wirklich gutes Heu. Also das ist echt gut. Dafür, dass der Sommer letztes Jahr ja so scheiße war, haben die einen guten Tag abgepasst, um das Heu zu pressen und zu lagern. Aber du hast einen Heurücken. Ich habe einen Heurücken.

[28:41] Und bis damit ein Fall für Dr. Julia Schmidt. Obwohl, also Heurücken weiß ich nicht, ob das auch ihre Kernkompetenz ist. Jedenfalls hat sie sich als Estressur-Reiterin, die sie neben ihrer Tätigkeit als Ärztin am Uniklinikum in Hamburg auch noch ist.

[29:03] Hat sie sich spezialisiert, kann man schon so ein bisschen sagen. Jedenfalls bietet sie eine sehr spezialisierte und in dieser Form in Deutschland auch einzigartige Sprechstunde an. am UKE in Hamburg, nämlich für Reitsportlerinnen und Reitsportler. Und das ist ja mal völlig klar, dass jemand, der sowas macht, auch seit vielen Jahren übrigens schon, dass der natürlich irgendwann mal auf der Wunschliste, also der Wunschinterview-Gäste des Pferdepodcasts landet. Und wir sind sehr froh, dass sie gesagt hat, Pferdepodcast klingt sympathisch. Da komme ich rein und mache natürlich mit und erkläre, was ich tue. Und das macht sie genau jetzt. Hallo und herzlich willkommen bei uns im Pferde-Podcast, Dr. Julia Schmidt. Hallo Herr Bertro, ich freue mich sehr, dass Sie mich eingeladen haben. Frau Dr. Schmidt, Sie sind Ärztin, Medizinerin am Uniklinikum in Hamburg, das UKE, Hamburg-Eppendorf ist das.

[30:05] Ja. Und ich habe mal geschaut, also Sie bieten was an. Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht falsch gesagt, aber meines Wissens ist es nach wie vor einmalig und Sie machen das schon jetzt seit mittlerweile fast zehn Jahren oder es werden in diesem Jahr zehn Jahre, wenn ich mich nicht verguckt habe. Und zwar haben Sie eine Sprechstunde speziell für Reiterinnen und Reiter. Mir ist das immer wieder schon mal aufgefallen und ich bin echt froh, dass wir heute mal zueinander kommen und dass wir da mal drüber sprechen können. Weil das ist ja tatsächlich was Ungewöhnliches. War das Ihre Idee, wie sind Sie darauf gekommen, sowas anzubieten?

[30:48] Ja, das ist tatsächlich eine Sprechstunde, die es so in der Form nicht gibt. Ich bin selber Orthopädin und Sportmedizinerin und passionierte Reiterin von klein auf und wollte tatsächlich auch eigentlich mal im Reitsport tätig werden. Bin dann aber eben doch der Medizin verfallen. Doch nur Ärztin geworden. Genau, genau.

[31:10] Und ja, wollte auch mal Tierärztin werden. Also der Wunsch irgendwie, das auch beruflich zu integrieren, war schon immer da. Und ich fand es immer ein bisschen traurig, dann im Laufe meiner Medizinerkarriere, dass mir immer wieder Mitreitsportler begegnet sind, die erzählt haben, dass sie ein orthopädisches Problem haben. Und die Kollegen dann gesagt haben, entweder reiten ist ja gar kein Sport, machen sie mal was Vernünftiges oder damit dürfen sie auf keinen Fall mehr reiten. Und das fand ich immer total schade, weil es eben häufig gar nicht zutrifft. Und dann hatte ich einfach die Idee, mit meiner medizinischen Expertise und mit meiner Reitererfahrung eben genau diesen Sportlern zu helfen, weil ich glaube halt, dass der Reitsport auch im Vergleich zu anderen Sportarten eine sehr spezielle Sportart ist. Und man muss verstehen, wie zum einen Reiten funktioniert und zum anderen, was der Reitsport auch bedeutet, weil das Pferd ist eben doch kein Tennisschläger, den man einfach mal in die Ecke stellt, sondern oftmals halt auch ein Familienmitglied und dass da einfach auch viel mehr Verbindung hinter steckt. Und ja, so habe ich die Idee gehabt, diese Sprechstunde ins Leben zu rufen und hatte dann am UKE immer auch das richtige Setting, weil ich dort zusammenarbeite mit Sportphysiotherapeuten, mit Athletiktrainern, wo wir halt den Reitsport auch ganzheitlich zum einen diagnostizieren und auch.

[32:38] Okay. Jetzt kann man nachlesen auf der Webseite des UKE, dass das dieses Jahr ins zehnte Jahr geht. Und das bedeutet, also daraus kann man ja messerscharf schließen, das, was Sie da angestoßen haben, ist auch gut angenommen worden. Ja, auf jeden Fall. Ich habe am Anfang auch eine ganz tolle Unterstützung bekommen hier in Hamburg vom Landesverband Reiten und Fahren. Da haben wir uns kooperativ zusammengetan. Ich habe dort die Nachwuchskaderreiter betreut. Das mache ich bis heute. Wir machen so einmal im Jahr eine Art Kadercheck. Und so haben wir dann gemeinsam auch eben die Sprechstunde bekannt gemacht. Das war am Anfang natürlich so ein bisschen Sisyphus-Arbeit und mühselig, weil das, wie gesagt, keiner wusste oder keiner sich vorstellen konnte, dass es so ein Spezialangebot gibt.

[33:28] Und das hat sich aber dann recht schnell rumgesprochen. Und so habe ich mittlerweile tatsächlich Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet. Ich habe auch zum Teil Videosprechstunden ins europäische, aber auch ins internationale Ausland. Also der Bedarf scheint da tatsächlich da zu sein und es ist immer wieder schön dann auch am Schluss, dass ich das Feedback bekomme. oh Mensch, endlich jemand, der auch wirklich mich und den Reitsport versteht. Und ja, das ist wirklich eigentlich ein Beweis dafür, dass der Bedarf eben da definitiv da war und ist. Ja, toll, wenn man so eine Idee hat und es wird dann so gut angenommen. Sie haben jetzt gerade, oder das Ganze dreht sich ja tatsächlich dann auch so ein bisschen um die Frage und das haben Sie jetzt auch mehrmals betont, dass also quasi der Reitsport und Reitsportlerinnen und Reitsportler dann doch eine besondere Klientel ist, eine besondere Sportart. Das Pferd spielt da eine Rolle und offensichtlich sind auch die medizinischen Themen in einer gewissen Hinsicht speziell.

[34:34] Können Sie das so ein bisschen näher eingrenzen? Also was ist sozusagen dann das Besondere an den Reitsportlerinnen und Reitsportlern? Weil ich sage mal so, es gibt ja auch andere Sportarten, wo also die bisweilen mit medizinischen Problemen einhergehen, aber Sie sagen, das Reiten spielt dann nochmal eine besondere Rolle. Inwiefern?

[34:58] Ja, also zum einen ist Reitsport tatsächlich die einzige Sportart, soweit ich das jetzt so erinnere, zumindest auf jeden Fall olympisch, wo der Sportpartner kein Mensch ist. Und das bringt halt schon mal einige Herausforderungen mit sich, was eben Kommunikation anbelangt und sich verständlich machen. Und zum anderen aus sportmedizinischer Sicht ist der Reitsport natürlich hochinteressant, weil Sportmedizin sich natürlich auch mit Sporttraumatologie beschäftigt und der Reitsporterin, das ist eben so.

[35:31] Birgt halt ein gewisses Gefahrenpotenzial. Das heißt, ich habe auch relativ viele Reitsportler, die einen Reitunfall hatten und da auch nochmal spezielle Beratung brauchen, ob sie und wann sie wieder reiten dürfen. Also das ist die eine Sparte und die andere Sparte ist, dass der Reitsport eben eine hochkoordinative Sportart ist. Also sie haben eigentlich kaum eine Sportart, die so viele Muskelgruppen auf einmal rekrutiert. Also das fängt an mit halben Paraden geben, wo wir die Handbinnenmuskulatur benutzen, bis hin zum großen Zeh, wenn wir den Fuß richtig im Steigbügel positionieren wollen. Und dazwischen die ganzen Hilfen, die man gibt, um sich eben dem Pferd verständlich zu machen. Und man muss nicht nur quasi agieren, man muss eben auch reagieren auf die Reaktion des Pferdes. Und das haben wir sonst eigentlich nur in Sportarten, zum Beispiel Wasser, wo wir halt auch reagieren müssen auf die Naturaktionen. Und von daher ist das schon eine sehr spezielle Sportart. Und wenn man das nicht selber mal intensiv betrieben hat, glaube ich, ist es schwer zu verstehen. Und daher kommt eben auch dieses Vorurteil, Reiten sei kein Sport, wie Reiten eigentlich richtig funktioniert. Und das ist sehr wohl eine sehr hoch anspruchsvolle Sport.

[36:53] Und das macht sie eben sehr besonders. Und das Dritte ist, dass eben der Sportpartner, wie ich schon sagte, kein Gerät ist, sondern ein Lebewesen, was versorgt werden muss, was natürlich auch gut behandelt werden muss. Und da ist es halt auch wieder wichtig, dass ich selber fit bin und mich gut auf dem Pferd bewege, um das Pferd auch nicht zu stören. Und die Bindung, die ich natürlich zu so einem Pferd habe. Und wenn ich eine Verletzung habe und mir gesagt wird, ja, sie dürfen nie wieder reiten und verkaufen sie ihr Pferd, dann ist das ja auch psychisch ein Thema, was man so ein bisschen mal beleuchten muss und überlegen muss, gibt es nicht vielleicht noch Möglichkeiten, dass man trotzdem weiter den Reitsport betreiben kann. Ja, total. Sie haben eben gerade schon auch kurz angerissen, Ihre Partnerschaft und die Verbindung, die Sie auch zu dem Landesverband in Hamburg, also zu der Sportseite sozusagen haben, dass Sie da die Nachwuchsathleten betreuen. Und wenn ich das richtig gelesen habe, haben sie ja auch mit den deutschen Auswahlreitern tatsächlich zu tun. Zu ihnen kommen darf aber sozusagen jeder, also das ist jetzt kein Angebot, was sozusagen geknüpft ist an irgendwelche Qualifikationen oder dass also quasi so die deutschen Topreiter da eine besondere Behandlung bekommen, sondern zu ihnen kann man als ganz normaler Mensch kommen sozusagen.

[38:21] Ja, und das ist mir auch ganz, ganz wichtig und das ist von Anfang an auch immer so kommuniziert worden. Also diese Sprechstunde für Pferdesportler ist wirklich für alle, deswegen haben wir es auch bewusst nicht Reiter genannt, wirklich für alle Pferdesportler, auch Kutschfahrer, Voltigierer davon, Freizeitreitern, aber natürlich auch bis hin zum Profi. Das bringt so ein bisschen das Institut mit sich. Wir sind auch zertifiziertes Zentrum vom Deutschen Olympischen Sportbund. Die Kaderathleten müssen einmal im Jahr sich auch sportmedizinisch untersuchen lassen. Das heißt, da führt der Weg der vor allem im Norden ansässigen Reiter ohnehin eben zu uns, aber natürlich auch diese Spezialausrichtung. Aber der Großteil meiner Sprechstundenpatienten sind tatsächlich wirklich Freizeitreiter, viele Islandreiter.

[39:11] Also wirklich, das macht das grob aus, so wie es in der Sportmedizin ehrlicherweise auch ist, dass wir nicht nur Profis in anderen Sportarten betreuen. Wir betreuen natürlich viele Fußballer und ich wollte halt auch mal ein bisschen anderen Wind reinbringen. Aber auch da sind es hauptsächlich eben Menschen, die das aus Freizeitambitionen betreiben. Ja, nun ist ja auch der Reitsport oder der Reitsport bildet ja auch ein ganz breites Spektrum ab. Sie haben es gerade schon gesagt, es gibt Freizeitreiter. Wenn wir jetzt an den Wettkampfsport denken, da gibt es ja auch die verschiedensten Disziplinen, die Dressurreiterinnen und Reiter, aber auch, ich sag mal so, die etwas waghalsigeren Geschichten wie Springen oder Vielseitigkeit und so weiter. Gibt es da, sagen wir mal, also gibt es da Sparten innerhalb des Reitsports, wo Sie sagen, da leben Pferdesportler gefährlicher? Also ich bin da natürlich Laie, aber ich hätte jetzt gesagt, dass möglicherweise so Springreiter, dass sie mit denen häufiger zu tun haben als mit den Leuten aus der Dressurabteilung so.

[40:19] Ja klar, also das ist schon so, dass die verschiedenen Disziplinen stellen verschiedene Gefährdungspotenziale dar. Und auch interessanterweise sind es gar nicht so häufig die Anfänger, sondern die Reiter, die sozusagen vom Übergang schon ambitionierter Reiter zu Profireiter, sich dann vielleicht auch mal überschätzen, die vermehrt irgendwie Unfälle haben. Und das Thema eben Reitunfälle ist mir auch aus präventionsmedizinischer Sicht wichtig, Weil ich glaube halt, man muss sich einfach damit auseinandersetzen. Wir betreiben einen Sport mit Einfluchtwesen, was einfach auch instinktiv reagiert. Und das müssen wir immer wieder uns auch bewusst machen. Und wir können uns aber gut schützen durch die Reitausrüstung. Und Aufklärung ist meines Erachtens hier eine der besten Wege, um halt auch Unfallprävention zu betreiben. Und das versuchen wir eben auch, oder ich frage das bei jedem Reiter, tragen sie eine Reitkappe, tragen sie eine Sicherheitsweste, gerade in Disziplinen, die einfach gefährlicher sind und dazu gehört Vielseitigkeit definitiv dazu und auch der Springsport im Vergleich zum Dressurreiten. Das ist einfach so.

[41:33] Und da ist es eben ganz wichtig, auch zu versuchen, Unfälle zu vermeiden. Und wenn sie passiert sind, sind sie passiert, dann eine gute Reha zu machen und daraus zu lernen und den Reitsport eben insgesamt sicherer zu machen und auch diesen Ruf zu nehmen, oh Gott, Reiten ist so gefährlich. Ja, wenn wir die Unfälle, die natürlich, Sie haben es gesagt, immer passieren können und das ja auch leider dann und dann auch tun, wenn wir die mal so ein bisschen beiseite lassen und über andere medizinische Themen sprechen, mit denen Pferdesportler zu tun haben, gibt es da so typische Sachen, wo Sie sagen würden, dieses und jene Problem kommt häufiger mal auf Pferdesportler zu? Also es gibt ja so Klassiker, ich weiß nicht, Läufer haben häufiger mit den Knien oder auch Fußballer, Skifahrer. Da sind auch die Knie immer sehr in Mitleidenschaft gezogen. Gibt es solche Analogien auch zum Reitsport?

[42:33] Ja, die gibt es schon. Also neben dem traumatologischen Bereich habe ich auch schon doch viele Patienten, die vor allen Dingen Rückenbeschwerden haben. Also vorrangig auch der untere Rücken. Es gibt relativ viele Reiter, die Beschwerden mit der inneren Oberschenkelmuskulatur haben, mit den sogenannten Adduktoren und auch der Schambeinregion. Das bringt halt diese sitzende Sportart mit sich und das sind dann auch häufig die Ursachen, so ein bisschen in der Reitperformance und in der Reitweise zuvor. Ja, verankert. Und auch da ist es natürlich gut zu wissen, okay, was ist eigentlich, wie soll man korrekt auf dem Pferd sitzen? Wie sind eigentlich die treibenden Hilfen? Muss ich mit den Beinen klemmen oder treibe ich eigentlich mit einem ganz entspannten Bein und gar nicht mit der inneren Oberschenkelmuskulatur und sowas? Also da gibt es definitiv die Region Rumpf und innere Oberschenkelmuskulatur, wo häufig Patienten oder Reiter halt kommen und Probleme haben. Das heißt nicht, dass die unbedingt immer durchs Reiten entstanden sind, aber beim Reiten eben Probleme machen. Und dann natürlich die Frage kommt, was kann ich denn dagegen tun, damit ich eben weiter reiten kann. Und was eben auch leider ein häufiges Problem ist, und das sage ich halt auch immer wieder, also Reiten ist ein toller Sport, aber alleine reicht es nicht.

[44:00] Und man muss häufig eben dazu eine Ausgleichssportart machen. Und gerade für Muskelgruppen, die eben beim Reitsport nicht so aktiviert werden. Und das ist zum Beispiel auch was ganz Wichtiges, dass eben manche Reitsportler halt einfach muskuläre Disbalancen haben und dadurch Beschwerden bekommen. Jetzt kommt der Lieblingsteil dieses Gesprächs. Und es ist tatsächlich ein Jammer, dass meine Frau, also wir machen diesen Podcast, ich hatte es im Vorgespräch gesagt, sagt ja gemeinsam, dass die jetzt gerade nicht greifbar ist. Aber das ist so ein bisschen ein Running Gag bei uns. Das ist genau dieses Thema, was Sie gerade sozusagen ansprechen. Das ist ja auch kein Geheimnis, dass wir uns, nur zu reiten, im Grunde genommen ein bisschen zu wenig ist. Man müsste quasi auch was für die eigene Fitness noch tun. Ich sage das jetzt mal so ganz ins Blaue, ohne genau zu. Sie können das viel besser sagen natürlich. Aber genau das ist halt die Frage. Was ist denn empfehlenswert? Was können denn Reiterinnen und Reiter tun, um sozusagen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen? Weil tatsächlich, also ich höre hier und da bei uns zu Hause auch so die Klage, mir tut das weh, nein, irgendwie eine Stunde spazieren gehen, das geht nicht, da fliegen mir die Kniescheiben raus und so. Also wahrscheinlich werden sie auch schmunzeln, aber wahrscheinlich müsste man ja irgendwas tun, um solchen Beschwerden entgegenzuwirken.

[45:25] Ja, genau, definitiv. Ich meine, mein Lieblingssatz ist immer, Boris Becker hat auch nicht den ganzen Tag Tennis gespielt. Also das ist ja nicht reitsportspezifisch, sondern das ist in allen Sportarten so. Es ist ganz wichtig, dass man Stabilisationstraining macht. Und wir brauchen halt einen gewissen Impact auf die Muskulatur und auch einen gewissen Progress, also einen zunehmenden Reiz, damit sich Muskulatur zum einen erhält im Laufe des Lebens oder auch sogar ein bisschen aufbaut. Und Reitern empfehle ich eben vor allen Dingen Muskeltraining im Rumpfbereich.

[46:00] Also das ist die tiefenstabilisierende Muskulatur, die ganz innen an der Wirbelsäule liegt und die Bauch- und Rückenmuskulatur und dann auch Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit des Beckens. Das widerspricht sich nicht. Also zum einen Stabilisation, zum anderen Mobilisation und also auch Dehnungsübungen und die Kombination mit einer gewissen Art an Ausdauertraining. Also weil das ist einfach, Reitsport ist eine aerobe Ausdauersportart, da haben sie keinen großen Trainingseffekt, was ihre Ausdauerleistungsfähigkeit anbelangt. Man könne zum Beispiel in den Stall mit dem Fahrrad fahren, damit fängt es schon mal an, dann hat man das schon verbunden, sein Ausdauertraining mit dem Reitsport, weil das ist ja die große Herausforderung. Reiten ist halt ein sehr zeitintensives Hobby und ich höre dann immer, ich habe noch meinen Job und ich habe zwei Pferde und ich schaffe es nicht, noch ins Fitnessstudio zu gehen und das muss auch gar nicht sein. Wie wissen Sie, was bei uns zu Hause los ist? Aber das ist so in etwa der Text tatsächlich relativ zielgenau. Genau, genau.

[47:05] Und man kann aber versuchen, vieles zu integrieren, also Ausdauertraining, indem man eben nicht ins Auto steigt, sondern wenn das einfach der Weg zulässt, das mit Fahrrad zu machen oder auch zu joggen, why not? Man muss sowieso danach duschen, wenn man aus dem Stall kommt. Und das Pferd nimmt es einem, glaube ich, nicht übel, wenn man ein bisschen vorher schon geschwitzt hat. So und das andere ist eben so ein, ja, wir haben im Athletikum tatsächlich so einen kleinen Kurs, athletischen Sattel heißt der und das ist wirklich Stabilisationstraining für Rumpf und Mobilisation für die, für die, Für die Hüftregion und auch für die Wirbelsäulenregion. Also das sind so die Regionen, die wir im Fokus haben. Es gibt ja auch verschiedene Angebote, auch schon von Profis. Das Fit im Sattel, glaube ich, von Jessica Bredow-Werndl. Das sind ja alles schon auch Bestrebungen. Auch Ingrid Klimke hat mal was gemacht. Oder Bettina Heu, Fit mit Bettina Heu.

[48:03] Was das immer wieder anspricht und anzielt, dass man eben zusätzliches Training macht. Das ist ganz wichtig und das kann man zu Hause machen mit einem kleinen Programm. Pilates bietet sich auch an, alles was sozusagen Rumpfstabilisierung ist. Weil meines Erachtens ist die, wie wir so schön sagen, Mittelpositur, die wir beim Reiten ja für viele Hilfengebungen brauchen, eine Schlüsselregion, um gut zu reiten und um auch gesund zu reiten. Mhm.

[48:35] Wenn man sozusagen den Zug, also wenn man das Gefühl hat, man hat den Zug vielleicht schon verpasst oder der Zug ist schon relativ lange unterwegs, ist es nie zu spät einzusteigen? Nein, wollte ich gerade sagen. Also der Zug ist erst angekommen an der Endstation.

[48:54] Und vorher geht immer was und es gibt immer Möglichkeiten, sich und wenn es nur kleine Schritte sind zu verbessern. Und da kommen wir, glaube ich, auch nochmal zum Thema, was mir eben auch wichtig ist als Reitsportlerin. Man tut ja nicht nur sich selber was Gutes, sondern eben auch dem Pferd, in dem man einfach besser einwirken kann. Nur ein guter Reiter kann auch eben gut auf sein Pferd einwirken und das ist gerade auch in der auflammenden Tiersturz-Diskussion ein ganz wichtiges Thema. Also dass man auch diese Verantwortung, ich behalte nicht nur mein Pferd fit und gymnastiziere mein Pferd tagtäglich, sondern auch mich selbst, damit wir gemeinsam die beste Performance hinlegen können. Ja und es ist auch so oder also das ist jetzt tatsächlich Frage, dass man kontinuierlich Fortschritte sieht oder also man ist es wie so ein, also es ist nicht wie ein Riesenberg, den man vor sich hat, sondern man fängt an und Schritt für Schritt kommt man immer ein Stückchen weiter, so hat man sich es vorzustellen, richtig?

[50:00] Ja, so ist es definitiv. Das geht natürlich in jüngeren Jahren etwas schneller. Und das ist natürlich auch abhängig von der Frequenz und der Intensität, wie man Ausgleich oder Ergänzungssport hat oder sagt immer, meckert Meiners gerne dazu. Also es ist eben wichtig, dass man das kontinuierlich macht und man merkt relativ schnell beim Reiten, dass man einfach besser die Hilfen eingeben kann. Man kann ihn plötzlich besser nach rechts runter setzen, man kann die Gewichtshilfen gezielter einsetzen und dieser Effekt setzt relativ zügig schon ein, weil man auch durch dieses Bodentraining auch die koordinativen Fähigkeiten verbessert. Und von daher kann ich das echt nur jedem empfehlen und man muss sich, wie gesagt, nicht dreimal die Woche vier Stunden im Fitnessstudio queren, 20 Minuten mit einem Programm und da ist die Krux, man muss natürlich wissen, wo sind meine Schwächen und was mache ich gezielt dagegen und da sind wir eben in der Reitersprechstunde da, wir gucken uns das an, wir suchen gezielt nach den Schwächen.

[51:07] Zeigen zwei, drei Übungen, achten darauf, dass die richtig durchgeführt werden und geben die als Hausaufgabe erst mal mit. Und das hat meistens dann tatsächlich den Effekt, dass ich eine E-Mail bekomme, ja meistens schon so erst nach sechs bis acht Wochen, manchmal auch etwas später, nur mal ein kurzes Feedback. Ich habe das konsequent gemacht und manchmal wird mir ein Video geschickt oder ein Foto oder einfach nur ein lieber Gruß mit, ich spüre schon, dass ich plötzlich besser aussitzen kann oder länger aussitzen kann oder weniger Beschwerden habe. Das sind dann die Mails, die man so richtig gerne liest, kann ich mir vorstellen. Stichwort Video, das steht bei Ihnen ja auch auf der Seite. Sie bitten tatsächlich Ihre Patientinnen und Patienten darum, vorab auch mal ein Video zu schicken, und zwar im Sattel, also beim Reiten sozusagen. Ja, ja, das ist mir ganz wichtig. Das bringen sie häufig mit. Das ist ja heutzutage ganz easy mit den Handys. Und das ist für mich total wichtig, einfach auch zu sehen, wie sitzt derjenige auf dem Pferd? Was ist das auch für ein Pferd?

[52:14] Welchen Sattel? Also wie gesagt, ich bin ja selber Dressur bis Klasse S geritten und kann dann auch manchmal so ein bisschen reitpädagogische Tipps geben und deswegen ist das für mich eine ganz, ganz wichtige Information in allen drei Gangarten auf beiden Händen, möglichst von hinten und von der Seite und mit enger Kleidung, dass ich das gut beurteilen kann. Und dann gucken wir uns gemeinsam die Videos an und ich freue mich, was ich eingangs berichtet hatte, dass ich so ein Stück meinen Leidenschaftssport in mein Berufsleben integriert habe. Zu mir darf auch jeder an Reithose und Reitstiefel kommen und den Pferdegeruch mitbringen. Das ist eher willkommen.

[52:55] Sehr schön, ganz toll. Wenn Sie sagen, dass Sie auch die Auswahlsportler bei sich haben, Sie sind aber jetzt nicht sozusagen die Mannschaftsärztin, die die deutsche Mannschaft zum Beispiel auch zu, ich weiß nicht, Olympischen Spielen in Paris oder so begleitet. Das machen Sie jetzt nicht?

[53:11] Nein, das mache ich nicht. Ich bin aber in engem Austausch. Das war ja lange Manfred Gienzsch, der ja auch hier in Hamburg ansässig ist. Und wir haben dann wirklich ganz toll zusammengearbeitet, Wenn es um Diagnostik ging, wenn es um Therapie ging, das hat ja jetzt gewechselt, das ist jetzt sozusagen auf zwei Köpfe verteilt. Auch mit der Nachfolgerin hier im Nordraum bin ich connected, auch mit dem DOKR, weil das ist natürlich auch ein sehr zeitintensiver Job, den ich in der Position, die ich da noch mit innen habe, nicht bedienen kann. Aber da bin ich definitiv im Austausch und ich habe auch einige Profireiter eben in der Langzeitbetreuung über diese DOSB-Sportmedizinische Untersuchung weit hinausgehend. Und dann kommuniziert man natürlich immer gemeinsam mit den Kollegen und auch da gilt halt, dass das nur im Team gut zusammen funktioniert. Ja, und ich könnte mir vorstellen, dass so Top-Reiterinnen und Reiter, dass die den Wert dessen, was sie tun und ihre Expertise sehr wohl zu schätzen wissen, oder? Also ich habe das so ein bisschen, wir haben uns zuletzt mal so mit dem Thema mentales Coaching und so weiter auch beschäftigt und da hatte ich so.

[54:25] Also da hatten wir die ein oder andere Top-Reiterin auch im Interview, wo ich so gemerkt habe, okay, das ist für die definitiv ein Thema. Und ich könnte mir vorstellen, dass das, was sie sozusagen adressieren, dass sie da auf sehr offene Ohren treffen bei den Top-Reitern. Ja, auf jeden Fall, weil auch da ist es eben, diese Reitsportler, diese Sportler sind ja manchmal gar nicht richtig anerkannt als Sportler.

[54:52] Natürlich ist das was anderes als einen Marathon zu laufen oder sowas, aber gerade deswegen ist es für die Sportler wahnsinnig wichtig,

[55:01] dass man einfach auch versteht, wie dieser Sport funktioniert. Ich meine, auch ein Profireiter hat Druck von Sponsoren, von Pferdebesitzern. Die müssen performen und die große Herausforderung, und das ist im Übrigen auch ein großer Unterschied im Leistungssport, Reitsportler betreiben das ja zum häufigen Anteil bis ins hohe Lebensalter.

[55:24] Während unsere Fußballprofis eigentlich mit 30, 35 sind die raus. Als jetzt ja Müller ist, gibt es übrigens ganz tolle Verbindungen zwischen Fußball und Reitsport, wie man beim Ehepaar Müller sieht. Ich wollte gerade sagen, Thomas Müller ist natürlich das Paradebeispiel dafür. Genau. Und deswegen ist es umso wichtiger, auch diese Sportlern langfristig gut zu betreuen, damit sie eben, das ist deren Lebensjob, während der Fußballer dann irgendwann Trainer wird oder andere Bereiche für sich entdeckt. Aber der Reitsportler lebt im Zweifel sein ganzes Leben davon und muss die Pferde auch vorstellen. Und die Reitsportler sind da auch zum Teil wirklich sehr hart im Nehmen. Die wollen dann eben auch mit noch nicht verhaltenen Fraktur in so einen Essparcours und da müssen sie halt irgendwie als Sportmediziner gemeinsam überlegen, okay, halte ich den jetzt davon ab oder kriegen wir das irgendwie hin?

[56:26] Und deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass man versteht, was dieser Sport im Großen und Ganzen bedeutet.

[56:37] Also das, was Sie da gerade… Ich höre die schon sehr gerne an so und die merken ja sehr schnell, alleine im Wording, wir haben ja eine eigene Sprache, dass so dann ein Verständnis da ist. Und gerade weil ich eben auch bis in den Turniersport recht ambitioniert unterwegs war, weiß ich ja, wie das ist. Und ich habe auch nie eigene Pferde gehabt und immer Pferde, die mir zur Verfügung gestellt worden sind. Natürlich dann auch Erwartungshaltungen an mich herangetragen worden sind.

[57:09] Und von daher ist es definitiv so, dass die Profisportler oder Profireiter dann auch sagen, Mensch, toll, dass wir da mit dir jemanden haben, der uns halt da wirklich ganzheitlich versteht. Ja, verstehe. Also da finden Sie Zugänge, die andere möglicherweise nicht so hätten. Und aber trotzdem das, was Sie gerade skizzieren, so Situationen mit der Fraktur in den S-Parcours, oh je, miné, da möchte ich dann doch nicht in Ihrer Haut stecken. Frau Schmidt, total spannend mit Blick auf die Uhr. Wir hatten ja vorher so eine Pi mal Daumen Zeit gesagt, da sind wir jetzt schon drüber rausgeschossen. Ich fand, also mein Fragenzettel ist schon länger abgearbeitet und irgendwie,

[57:51] wie das so ist. Man kommt dann vom einen zum anderen. Ich fand es mega spannend. Ich finde es vor allen Dingen ein nach wie vor ganz tolles Angebot, von dem sich hoffentlich die ein oder andere, der ein oder andere, der da Bedarf hat, angesprochen fühlt, wer es möglicherweise noch nicht wusste, dass wir da vielleicht ein bisschen dazu beitragen können. Frau Schmidt, wenn Sie nicht noch irgendwie was ganz Tolles auf der Seele haben, dann würde ich mich für dieses fantastische Gespräch bedanken.

[58:19] Ja, nein, ich bedanke mich auch. Ich finde, wir haben die ganz wichtigen Parts alle zumindest ein bisschen angeleuchtet. Freut mich. Genau, das ist, glaube ich, also Sie haben es gut ausgedrückt. Das ist, glaube ich, das, was wir leisten können. Und wir würden natürlich den Link zu Ihnen, zum UKE, zu dem, was Sie anbieten, das würden wir, wir haben auch so eine kleine Homepage, Das würden wir da dann draufpacken, sodass, falls es jemand hört und sagt, oh, ich müsste da noch tiefer einsteigen, dann kann man das ja dann jederzeit tun und man würde bei uns auf der Homepage dann den Link zu Ihnen finden. Frau Schmidt, dann wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg bei dem, was Sie tun und nochmal herzlichen Dank nach Hamburg. Das war ganz toll.

[58:59] Dankeschön. Liebe Grüße an Ihre Frau und die Vierbeine. Auch alles Gute für Sie. Das mache ich. Danke. Tschüss. Dr. Julia Schmidt bei uns im Pferde-Podcast. Jenny, könntest du dir vorstellen, also frage erstmal, findest du es gut, dass sich eine Medizinerin sozusagen spezialisiert hat auf Reiterinnen und Reiter, den Ansatz? Also kannst du das nachvollziehen? Findest du es gut? Ja, finde ich gut. Okay. Und jetzt hat ja Julia auch gesprochen über Reiterfitness. Das schreibst du dir schon hinter die Ohren auch so, ne?

[59:38] Pilates, Ausgleichssport. Da guckst du wie so ein genervtes Kind. Wie würde der Doug jetzt machen? Wie würde denn Doug, also aus der Serie King of Queens. Genau. Doug und Carrie. Doug ist der Paketfahrer, ne? Und der macht wie, wenn ihm irgendwas gegen den Strich geht? Hm, okay. Jenny, jetzt kommt ja noch, ach, da freue ich mich ja schon am meisten drauf. Das war der Pferde-Podcast, Folge 338. Und wir kommen jetzt zu dem Teil, den du hast und den ich gut finde. Stichwort, der Trend geht zu Video. Und unter anderem, weil nämlich bei Spotify man ja nicht nur ganze Folgen mit einem Video unterlegen kann. Wir überlegen nochmal, ob wir das immer wieder mal machen oder so. Aber man kann jetzt auch so kleine Snippets, Clips hinterlegen und das ist eigentlich auch ganz cool. Das können wir dann auch als Reel und so mal posten, dass wir sagen, Hallihallo, Folge 338 ist draußen und das erwartet dich darin. Wollen wir das mal versuchen? Hast du dein Handy zur Hand und könntest du da mal auf die Videofunktion und auf Aufnehmen drücken? Wahrscheinlich ist es geknüpft an die Forderung, dass man nicht deinen Heurücken sieht und nicht dein Gesicht sieht, oder? So ist es wahrscheinlich, oder? Genau.

[1:01:00] Also hast du auf, gut. Dann würde ich jetzt mal, also läuft, ja? Läuft. Bei mir läuft es auch. Dann ist jetzt so ein bisschen skurrile Sache, weil es am Ende der Folge, aber es ist ein Video, mit dem wir die Folge bewerben sozusagen. Okay, dann also ich versuche das jetzt mal. Hallihallo, hier ist der Pferde-Podcast. Jenny und Chris hier. Folge 338 ist draußen. Und wir besprechen oder wir wollen euch kurz sagen, worum es in dieser Folge geht. Jenny, wir haben die Sendung ja gerade aufgenommen und ich habe dir so, kannst du die mal in die Kamera halten? ich habe dir Zettel mit so Wertungsnoten quasi gemalt und du würdest die zücken. Und wir machen das jetzt so nach drei verschiedenen Kategorien, War die Sendung gut oder war sie schlecht? Erstmal, also waren wir aus deiner Sicht unterhaltsam genug? Welche Wertnote würdest du da? Meine Gags unter anderem? 7,9. Also unter anderem ja der Spruch, die Frau gehört an den Pferd. Den fandst du nicht so. 5,8, alles klar.

[1:02:06] Haben unsere Hörer wieder was mitnehmen können und was erfahren über deine drei Pferde, ACDC, Klecks und Benni? Die haben, erfahren die Hörer, was sie möglicherweise, also deine Probleme und wie du sie löst. Welche Wertnote würdest du da geben? Du hast erzählt über das Turnier in Achan, auch eine 7,9. Also du hast beschrieben, wo sind noch Baustellen mit ACDC und wie gehst du sie konkret an? Der letzte Punkt, und das ist jetzt natürlich so ein bisschen heikel, weil das hat auch was mit Höflichkeit zu tun. Da kann es eigentlich nur einen Zettel geben. Wir haben einen fantastischen Studiogast, Dr. Julia Schmidt bei uns in der Sendung. Sie ist Medizinerin am Uniklinikum in Hamburg und sie bietet die deutschlandweit einzige Sprechstunde nur für Reiterinnen und Reiter an. Jenny, wie war das Interview aus deiner Sicht? So sehe ich das aber auch. 9,0. Und wenn du sagst, das Interview war toll, dann weißt du ja, dass Ausgleichssport für Reiterinnen und Reiter ganz wichtig ist und dass du zum Beispiel überlegen solltest, mal in einen Pilateskurs einzusteigen. Kannst du die Tafel nochmal hochholen, wie du das findest? Ja, zeig nochmal. Dass ich einen Pilateskurs machen soll. Was sagst du zum Thema Pilateskurs? Alles klar. Nein, eigentlich muss man das sagen.

[1:03:27] Also, du denkst nochmal drüber nach. Den Pferdepodcast findest du ab jetzt überall, wo es Podcasts gibt. So Jenny, du kannst das Video wieder ausmachen. Folge ist rum. Hat viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank fürs Zuhören. Wenn wir die Protokolle noch bekommen und wir eiern da jetzt mal hin. Den Hubert anfeuern. Vierkampf, Finale. Der Hubert ist ja heute noch gar nicht, ich glaube, der ist noch nicht so präsent. Ist ja heute nur Dressur. Morgen ist ja springen. Egal, wir feuern die jetzt an. Die vier Kämpfer aus Baden-Württemberg, die müssen was reißen. Wir gucken nach deinen Protokollen und wir wünschen eine pferdige Zeit und melden uns im Laufe der Woche wieder. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.


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