
In der aktuellen Mini-Folge des Pferdepodcasts wird es persönlich, ehrlich – und ein kleines bisschen selbstkritisch. Chris und Jenny nehmen sich wie immer zum Wochenende Zeit für eure Fragen. Und diesmal trifft eine davon voll ins Schwarze.
Hörerin Katja erinnert sich: Hatte Jenny nicht vor einiger Zeit gesagt, dass Jungpferd Benny dieses Jahr noch gar nichtaufs Turnier soll? Und jetzt… Turnierstart? Wie passt das zusammen?
Wer mit Pferden arbeitet, sollte flexibel bleiben
Jenny nimmt’s sportlich – und liefert eine starke Antwort: Ja, sie hatte ursprünglich geplant, Benny frühestens im nächsten Jahr turniermäßig vorzustellen. Aber: Pferde entwickeln sich. Und manchmal kommen Tipps von außen – in diesem Fall vom Trainer Hubert –, die einen Plan sinnvoll verändern. Also wurde Benny kurzerhand doch mal „ausgeführt“, um zu testen, wie er sich auswärts verhält. Ohne Schleifenjagd, einfach zur Standortbestimmung.
👉 Der zentrale Gedanke: Meinungsänderung ist kein Zeichen von Inkonsequenz, sondern von Tierverstand. Wer mit Pferden arbeitet, muss flexibel bleiben – denn was gestern richtig war, kann heute schon nicht mehr passen.
Chris bringt’s auf den Punkt: „Also kein wankelmütiges Hin und Her, sondern kluge Anpassung an neue Erkenntnisse.“
Jenny ergänzt: „Ich erwarte von jedem Pferdemenschen, dass er bereit ist, Entscheidungen zu überdenken – immer mit dem Wohl des Pferdes im Blick.“
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Eine Stute mit Äppel-Tick: Ist das Normal?
💡 Fazit der Folge: Pferde sind keine Maschinen. Wer sich im Pferdealltag auf starre Prinzipien verlässt, statt auf Beobachtung und Bauchgefühl, verpasst die Chance, echte Partnerschaft mit seinem Pferd zu leben.
Und am Ende geht’s auch noch – wie gewohnt – um eine skurrile Hörerfrage: Warum geht Pferd Niki immer ganz an den Rand… um dort zu äppeln? Jenny findet: „Sei froh! Ein Pferd mit eingebautem Ordnungssinn – was will man mehr?“ 😄
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:
[0:17] Folge 347, hier ist der Pferde-Podcast. Hier sind Jenny, das Pferdemädchen,
[0:22] und Chris, der Nichtreiter. Mit dem kleinen Update vorm Wochenende, das kleine Lebenszeichen.
[0:30] Indem wir, bei dem wir, das wir häufig nutzen, oh Gott, oh Gott, deutsche Sprache, es ist Vatertag, ich bin Vater, aber ich bin das, wo peinlich nüchtern ist noch. Also, was heißt noch? Du wirst auch heute peinlich nüchtern bleiben. Genau so ist es. Keine Bollerwagenaktionen, kein, gar nichts. Ich stelle mir dich gerade vor mit dem Bollerwagen. Was ist daran jetzt so lustig? Das kann ich mir nicht vorstellen, dass du mit dem Bollerwagen durch die Gegend
[0:58] rennst. Mach ich ja auch. Also jeder, der dich kennt, muss jetzt wahrscheinlich lachen. Wir beantworten, was ich eigentlich sagen wollte in dieser kleinen Folge, ja traditionell Hörerinnenfragen und es werden immer mehr und es wird Zeit, dass wir so ein bisschen was abbauen. Wir hatten, glaube ich, auch in der letzten Folge angekündigt, du erinnerst dich, da gab es dieses Heimscheißerpferd, das nicht ausreiten mag. Das würde ich aber gerne noch hinten anstellen, weil es Hörerinnenfragen gibt, die anschließen an das, was wir in der letzten großen Ausgabe besprochen haben. Du erinnerst dich, da stand ja, also zum einen hatten wir die fantastische Adina im Interview und wir haben am Anfang lange gesprochen über die Turnierpremiere mit Benni. Stimmt.
[1:48] Und es gibt tatsächlich, also deine Angst möchte ich auch nicht haben jetzt. Es gibt eine Hörerin. Vielleicht kann man vorweg sagen, also ich habe keinen Podcast-Berechtigungsschein. Absolut, genau. Also muss man immer dazu sagen. Wir werden nicht müde zu betonen, dass wir keinen Podcast-Berechtigungsschein haben. Andererseits gibt es natürlich auch meine Ansprüche. Und die lauten eigentlich wie folgt. Wenn es im deutschsprachigen Raum, also in der Dachregion sozusagen, einen Pferdepodcast gibt, auf den man sich verlassen kann und wo man sagen kann, das, was die da erzählen, das ist seriös, das ist beständig, das hat Qualität, das ist unverrückbar sozusagen, dann soll es unser Pferde-Podcast sein. Und die Frage von Katja, die an uns herangetragen wurde, und es steht in unmittelbarem Zusammenhang mit deinem Turnierstart mit Nesthäkchen Benni.
[2:54] Die rüttelt so ein bisschen daran, an dieser Institution, an der Glaubwürdigkeit des Pferdepodcasts. Deshalb habe ich auch so ein bisschen Angst, weil wir vorher ja immer nichts besprechen. Und das ist so eine Konfrontationstherapie. Also ich würde es dir jetzt einfach mal vorspielen. Die Frage von Katja, ich habe heute Morgen noch beim Joggen das Go von ihr geholt, dass wir das auch senden dürfen. Das ist ja die eine Sache, uns Sprachnachrichten zu schicken. Und die andere Sache ist ja, dass wir das einfach so senden dürfen, dürfen wir. Was die Sache nicht unkomplizierter macht für dich. Wärst du bereit? Ich habe mein Handy schon mit dem Klimperkasten verbunden. Und wenn jetzt alles gut geht und ich jetzt hier unser Instagram öffne, warte und auf die Nachricht von der Katja gehe, dann kannst du dich warm anziehen. Und du hast ja sogar ein Kopfhörer aufgesetzt, was ja für dich auch schon Stress bedeutet. So, hier Katja. Die Frage von Katja. Ich bin gespannt.
[3:56] Guten Morgen, Jenny. Guten Morgen, Chris. Ich habe nur mal eine Frage. Ich bin gerade dabei, eure neueste Folge zu hören. Bin noch nicht ganz durch. Bin noch relativ am Anfang, wo es über den Turnierbericht geht. Jetzt ist mir aber noch mal durch den Kopf gegangen, hatte Jenny nicht vor ein paar Wochen oder Monaten gesagt, dass Benni dieses Jahr noch gar nicht zum Turnier vorgestellt werden soll, sondern frühestens nächstes Jahr. Und mich würde einfach mal interessieren, was hat ihre Meinung da geändert? Und ja, das würde ich gerne wissen. Okay, bis dann. Tschüss. Es ist fünf vor, dass ich diesen Knopf hier drücke. Also ich weiß es ja nicht, aber vielleicht ist dieser Knopf hier, dass man so denkt, hat Katja recht und man muss dir die Frage stellen. Sag mal, hast du kein Hirn? Nee. Ganz klare Antwort. Was interessiert mich mein Geschwätz von Gästen?
[4:48] Nein, ich will es ja über… Stimmt, ich hatte irgendwann mal gesagt, der ist noch Baby, der ist noch klein, der muss noch nicht aufs Turnier. Ich bin auch nicht aufs Turnier gefahren mit ihm, um irgendwie, keine Ahnung, also Schleifchen jagen oder so, sondern einfach mal probieren, wie benimmt sich das Pferd denn so. Und das kam daher, dass Hubert gesagt hat, ich nehme den ja ganz oft mit zur Cavalletti-Stunde und er ist schon immer auch so ein bisschen aufgeregt und kuckig. Und Hubert hat irgendwann mal an mich herangetragen, den musst du mal mitnehmen, dass der mal so ein bisschen cooler wird, wenn der auswärts ist, dass der einfach sich an diese Atmosphäre und alles gewöhnt, musst du den mal mitnehmen. Und dann habe ich ihn mitgenommen und dachte, komm, dann kann ich auch in so eine Reitpferdeprüfung reiten, wenn er schon mal auf dem Turnier ist. Einfach mal, um zu gucken, wie benimmt er sich dann jetzt. Und wenn man es nicht macht, wird man es nicht erfahren. Und ich wollte auch nicht so böse überrascht werden, vielleicht zum Ende der Saison, wenn ich gesagt hätte, jetzt mal gerne Dressurpferde A oder nochmal eine Reitpferdeprüfung mit ihm absolvieren, dass ich dann so überrascht werde, wie benimmt er sich eigentlich auf dem Turnier. Das war wirklich dieser Test, was macht er denn auswärts bei so viel Trubel, bei so vielen anderen Pferden? Jetzt weiß ich es und jetzt weiß ich auch, was ich üben muss. Also es war gar kein Turnierstart, streng genommen. Doch, es war natürlich ein Turnierstart.
[6:02] Aber das war wirklich, um mal zu gucken, wie benimmt er sich und kann ich den denn überhaupt mitnehmen? Wenn ich noch an Klecks denke, Klecks erstes Turnier, der war sowas von cool. Also alle haben mich beneidet, das vierjährige Pferd und was hast du bei dem gemacht, wieso ist der so brav? Und ich wollte einfach wissen, was auf mich zukommt, wenn ich mit dem Benni aufs Turnier fahre. Jetzt weiß ich, was auf mich zukommt. Ich mache mir im Vorfeld ja immer auch so ein bisschen Gedanken darüber, welchen Folgentitel geben wir der Folge. Ich habe immer ganz gerne, wenn das irgendwie so, dass die Leute gleich so wissen, okay, das ist so eine konkrete Frage, über die reden die heute und spricht mich irgendwie an. Ich hatte mir so auf meinen Arbeitsgribbelzettel so geschrieben,
[6:43] wie oft dürfen Pferdeleute ihre Meinung ändern. Das steckt ja auch so ein bisschen dahinter, dass man so sagt, ich mache Dinge so und so und das ist meine Überzeugung und das ist so ein bisschen, weil, also ich sag mal so, da schlagen ja tatsächlich zwei Herzen in meiner Brust, was ich vorhin sagte, so von wegen top seriöser Podcast, was da gesagt wird, das ist quasi gesetzt und das ist die Kompetenz und man kann sich darauf verlassen.
[7:06] Ist ja eigentlich schon ganz schön. Wenn es so wäre, weißt du, was ich mache? Du verdrehst die Augen. Ich bin überhaupt gar nicht deiner Meinung. 0,0. Also ich finde, gerade im Umgang mit Pferden und Tieren muss man einfach flexibel reagieren. Und dann kann gestern was toll sein, was heute schon nicht mehr funktioniert. Also muss ich mir was anderes überlegen. Und kann auch natürlich dreimal am Tag meine Meinung ändern, wenn ich merke, dass die Dinge nicht so funktionieren, wo ich hin will. Wie ich dachte. Genau und dann ende ich einfach die Dinge und ändere auch meine, also das ist ja keine Meinungssache, ich fahre aufs Turnier oder ich fahre nicht aufs Turnier, sondern das ist ja eine Entscheidung, die man trifft und natürlich kann ich diese Entscheidung auch umwerfen, wenn ich im Laufe der Zeit merke, okay, der braucht aber da so ein bisschen Trubelroutine und deswegen habe ich einfach meine Entscheidung, also wieder rufen und habe gesagt, doch, ich mache das jetzt doch, weil ich wissen will, wie der sich benimmt und weil ich austesten muss, Wie ist dieses Pferd mit so viel Trubel, mit so viel zum Gucken und, und, und. Und ich finde, das ist durchaus legitim. Nicht nur legitim, sondern ich erwarte das auch, dass Pferdemenschen oder Menschen, die mit Tieren umgehen.
[8:15] Auch ihre Entscheidungen entsprechend auch immer wieder in die Richtung pro Tier ändern. Oder halt auch wirklich so sagen, okay, gestern habe ich zwar gesagt, ich mache das nicht, aber heute ist die Situation so, dass ich was anderes probieren muss. Und ich finde das überhaupt gar nicht schlimm. Im Gegenteil, ich erwarte das auch von Leuten, die mit Pferden oder mit Tieren umgehen. Also es ist kein wildes, willkürliches Heute-so-Morgen-so, sondern es ist ein bewusstes Draufgucken, wie ist die Situation und… Kommt man möglicherweise zu einer anderen Entscheidung mit Blick auf bestimmte Fragen, als ich das gestern oder vorgestern gekommen bin? Und das ist auch vollkommen normal. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann… Ich mache das übrigens jeden Tag beim Reiten. Meine Entscheidungen wieder umwerfen und andere Entscheidungen treffen. Auch wenn es nur im ganz, ganz Kleinen ist. Aber jeden Tag, auch wenn ich meine Pferde reite, muss ich immer wieder eine Entscheidung treffen, die vielleicht gestern war, war das noch toll, wenn ich es so gemacht habe und heute funktioniert es nicht, also muss ich die Entscheidung treffen, ich muss es machen. Also ich muss mich immer so ein bisschen auch den Gegebenheiten anpassen und auch diesem Lebewesen Pferd anpassen.
[9:24] Wenn ich es aber richtig verstehe, den Punkt, den ich gerade im Kopf hatte, den würde ich doch gerne noch kurz abfragen wollen. Dann bist du nicht auf das Turnier gefahren in dem Glauben, das wird mit Sicherheit ganz super, sondern du hast beobachtet, dass Benni, wenn du mit ihm zu Hubert fährst und so, dass er generell in einer fremden Umgebung eher aufgeregt ist und der Hubert hat Er hat gesagt, du musst ihn mal mitnehmen, damit er sich gewöhnt. Also dieser Gedanke mit dem, der soll sich an solche Situationen gewöhnen, war eher so der Vater des Gedanken, als wir sind schon bombensicher und reiten hier alles in Grund und Boden. Das war es nicht so sehr, oder? Schön wäre es gewesen. Davon träumt man natürlich immer. Natürlich träumt man immer vom Sieg, das ist gar keine Frage. Also auch ich habe, als ich auf dieses Turnier gefahren bin, so gewöhnt. Innerlich so heimlich gedacht, oh, ist ja ein Toller und vielleicht kann er ja auch gewinnen. Könnte klappen, okay. Natürlich habe ich das gedacht. Ich würde lügen, wenn ich das nicht gedacht hätte.
[10:19] Aber Vater des Gedanken, wie du das so schön ausgedrückt hast, war tatsächlich, ich muss jetzt mal wissen, wie das Pferd auf ein Turnier reagiert. Ich will es einfach wissen. Genau, und dann kann ich mich entsprechend darauf einstellen und kann das Pferd auch entsprechend trainieren, dass er einfach auch ein bisschen gechillter mit solchen Situationen umgeht. Und ich glaube, dass ich da mit dem Pferd und mir einen Gefallen tue, wenn ich sowas übe. Auch die Fahrerei auf der Autobahn, das kennt er ja gar nicht. Also auch das ist was, was wir einfach üben müssen, dass der im Hänger ruhig stehen bleibt und dass der sich nicht beeindrucken lässt, wenn ihn ein LKW überholt. Also das ist auch sowas, was das Pferd einfach lernen muss, da cool zu bleiben.
[10:57] Okay, also eine ganze Menge Faktoren, die dazugekommen sind zu dieser grundsätzlichen Einschätzung, ach, der hat viel Zeit, wir machen uns keinen Druck und vielleicht erst nächstes Jahr und dann geht man doch mit ihm mal auswärts trainieren, dann kommt der Hubert daher und sagt, du müsstest mal und dann reift so ein Gedanke und so kam es dann eben. Genau, so kam es zu der Entscheidung, ich nenne jetzt mal das Pferd für eine Reitpferdeprüfung. Und vielleicht werde ich auch noch mal ein, zwei Reitpferdeprüfungen diesen Sommer für ihn nennen. Ich weiß noch nicht, ich bin noch so ein bisschen unschlüssig. Im Moment bin ich eher so, wir fahren morgen mal in den Wald und gehen mal ausreiten. Also im Moment bin ich eher wieder so, jetzt lass ihn mal runterkommen und dann fangen wir auch wieder ordentliches Training an. Na gut, und die Strategie war ja, die du beim letzten Mal gesagt hattest, ihn quasi zu nennen bei einem Turnier, mit ihm auch hinzufahren, aber dann nur abzureiten und einfach nur, dass er diesen Trubel sieht, aber nicht unbedingt, ihn dann vorzustellen. Genau.
[11:55] Daran hat sich jetzt nicht innerhalb der letzten drei Tage was geändert. Nein, da hat sich nichts dran geändert. Und im Sommer ist ja auch hier um die Ecke ein Turnier. Da gibt es nur Adres-Wund. Da gibt es nichts für ihn, was ich mit ihm reiten könnte. Aber da werde ich ihn garantiert nennen und werde ihn nur abreiten und wieder nach Hause fahren. Ich habe ja noch, bevor wir gucken, was wir am Wochenende in der großen Folge machen, Klammer auf, Klammer zu, da gibt es ja schon eine ganze Menge Themen am Horizont, die sich da so auftun, habe ich noch deine Lieblingsfrage vorbereitet. Du hast es schon gesehen, weil ich mache oft so die Screenshots von den Hörerinnenfragen und dann hast du schon durch die Fotomediathek geswiped. Und habe die Frage gesehen. Und war so sinngemäß, so sachbar.
[12:41] Ach du Scheiße, passt zur Frage. Ach du Scheiße. Ja, hilft ja nichts. Wir beschäftigen uns mit allem und zwar, ich weiß gar nicht, wie die Nutzerin heißt. Das habe ich jetzt, ist aber glaube ich auch egal. Sie kommt aus Baden-Württemberg und sie schreibt, dass sie ein Pferd hat namens Niki und dieses Pferd mache eine komische Sache. Und zwar, wenn ich sie zum Reitplatz, Paddock, Putzplatz etc. Führe, geht sie oft auf die Seite und zwar so ganz am Rand. Also ich verstehe das so, dass es da ein Muster gibt, ganz auf die Seite, ganz am Rand und dort macht sie dann groß.
[13:28] Also sie äppelt dann da. Ich weiß nicht, ob das normal ist. Könnt ihr das bitte beantworten? Danke sehr. Ja.
[13:36] Also erstmal finde ich das ja, also sei doch froh, dass dein Pferd das macht und nicht irgendwo mitten in den Hof scheißt, wie ein Huhn. Also das finde ich ja schon mal toll, dass viele Pferde einfach auf die Seite gehen und immer auf dieselbe Stelle kacken oder pinkeln. Das ist total toll. Eigentlich nicht schlecht, oder? Also jetzt mal ernsthaft, also auch so fürs Wegmachen von dem Ganzen. Richtig, und vor allem nicht mitten auf dem Hof gekackt. Das ist doch voll gut. Ja, warum machen Pferde sowas? Also bei Hengsten sieht man ja, oder bei sehr dominanten Pferden sieht man ja ganz oft, dass die auch auf andere Haufen draufkacken. Also das ist natürlich ein Machtgehabe. So eine Dominanzgeste, echt jetzt? Genau, und dann markieren die natürlich, also hier bin ich der Boss. Also wenn da ein Hengst hinkackt und dann kommt der nächste Hengst und dann kackt der drauf und sagt, hier bin ich der Boss. Ich gehe gleich in dein Bad nochmal. Okay, also das ist gut. Hengstgehabe.
[14:30] Schätze, jetzt haben die Hörer Kopfkino. Also bei einer Stute, auch da könnte es sein, dass es einfach so ein Instinkt ist, dass die halt immer schon dahin kackt. Pferde sind ja auch Gewohnheitstiere. Es gibt ja auch viele, die in ihrer Box immer auf dieselbe Stelle kacken oder auf ihrem Paddock und das nicht irgendwie in der ganzen Box rumsauen. Woher das genau kommt, müsste ich tatsächlich mal den Herrn Gogel fragen. Habe ich jetzt noch nicht gemacht, aber das würde ich tatsächlich mal einfach… Aber sie wollte ja auch nur wissen, ist es normal? Antwort, sei ganz beruhigt, du hast ein ganz normales Pferd, sei froh, alles toll. Würde ich mir überhaupt gar keine Sorgen darüber machen. Ich glaube nicht, dass das Pferd irgendwie krank ist oder so. Im Gegenteil. Also das ist wahrscheinlich auch ein Pferd, das sehr zielstrebig ist und genau weiß, was es will. Also so würde ich das Pferd vom Charakter mal einschätzen.
[15:18] Aber du swipest jetzt schon so ins Unseriöse, möglicherweise. Stimmt. Könnte sein. Aber gut. Okay, ich nehme es zurück. Aber sie würde es gerne hören. Also es ist ja jetzt, weißt du. Aber ich habe auch gelernt, dass Pferde, die so Schweine in der Box sind, die halt wirklich in ihrer ganzen Box durcheinander kacken, dass die meistens ein bisschen blöd sind. Also irgendwie habe ich das so. Also du hast ein sehr aufgeräumtes Pferd. Genau. Wie heißt ein Pferd, das ganz viel groß macht, das aus Hessen kommt? Hä? Äppler. Späßchen, habe ich mir gerade ausgedacht. Was für ein Flachwitz. Ich fand es gut jetzt, aber gut. Also die Frage war ja auch, wir wollen jetzt also ein gutes Pferd. Muss ich an ein Schwingt denken. Ein gutes Springpferd springt ja auch nur so hoch, wie es muss. Die Frage war, ist das normal? Antwort ja. Ich glaube schon, ja.
[16:07] Themenwechselknopf. Wir sprechen über einen weiteren Turnierstart und es wurde ja auch mal wieder Zeit. Ein Schleifchen, ja. Der heimliche Hauptdarsteller dieses Podcasts ist ja nun mal der Haflinger ACDC, mit dem du im vergangenen Jahr auch so erfolgreich beim Europachampionat warst. Und du hast es mal wieder getan. Du bist mit ACDC auf Tour gegangen, eine Prüfung der Klasse M, bist relativ weit gefahren dafür und ihr habt ein Schleifchen mit nach Hause gebracht. Da können wir drüber sprechen in der Folge. Und wir müssen über gedrückte Daumen sprechen, oder? Wir waren jetzt unter der Woche noch oben auf dem Berg. Wir haben ja hier im Podcast häufiger mal erzählt über das Dressurtraining, das du für die Talente der Reitschule vom Berg so ab und zu mal gibst, um sie fit zu machen für die unter anderem Goldene Scherpe.
[17:02] Bundesweit bedeutender Nachwuchswettbewerb für die Vielseitigkeitsreiter. Und es ist jetzt an diesem Wochenende in Meckpomm. Genau, die kleine Marie Hofer ist nominiert mit ihrem Pony und startet bei der goldenen Scherbe. Wir drücken natürlich alle Daumen. Also und vielleicht, wenn wir dann am Wochenende aufzeichnen, kennt man da schon die ersten Zwischenergebnisse ja schon. Ja, das ist immer so ein bisschen kompliziert in der Vielseitigkeit. Ich kann das ja immer nicht lesen. Ich muss Nadine fragen. Und wo ich stets? Wir werden das rausfinden, wenn wir irgendwie Samstag, Sonntag aufzeichnen oder so, dass man da vielleicht schon mal sagen kann, ob du dich als Dressurcoach noch vor die Tür trauen darfst oder ob dein Name beschmutzt wurde sozusagen. Marie hat mir aber erzählt, dass ihre kleine Omara, also so heißt ihr Pony, zu Hause im Dressurtraining immer eher biestig ist und man reitet in die Prüfung und sie stellt das Köpfchen hin und lässt Marie super schön reiten. Sie sagt, Marie, das ist doch toll. Also besser als andersrum.
[17:59] Ich bin gespannt, ob sie das da oben auch macht, die Omara. Köpfchen hinstellen und trag mal die kleine Marie jetzt hier mal ordentlich durchs Vieck. Könnten wir bis zum Wochenende vielleicht noch rausfinden, ob die Omara immer auf dieselbe Stelle kackt. Das wäre auch noch ein wichtiger Indikator, um das so zu sagen. Wenn Nadine jetzt da oben im Osten, ganz oben im Osten, den Podcast hört, soll sie mir doch kurz eine WhatsApp schicken, ob Omara immer auf dieselbe Stelle kackt. Vielen Dank fürs Zuhören. Das war die kleine Ausgabe des Pferde-Podcasts. Wir nehmen die große Folge wie immer am Wochenende auf. Bis dahin. Habt eine pferdige Zeit. Tschüss. Tschüss.
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