#398 Pferde, Preise, Panik – wo wir finanziell die Zügel ziehen

In Folge 398 des Pferdepodcasts reisen wir einmal um die ganze Welt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Unser Gast, Prof. Dr. Dirk Winter, Studiendekan für Pferdewirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, befindet sich aktuell in seinem Forschungssemester im wunderschönen Neuseeland. Mit zwölf Stunden Zeitverschiebung und einem beeindruckenden Blick auf eine Pferdeszene, die dort stark vom Rennsport geprägt ist, sprechen wir mit ihm über ein Thema, das die gesamte Pferdewelt bewegt: finanzielle Überforderung in der Pferdehaltung.


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Wann wird aus „viel“ eigentlich „zu viel“?

Prof. Winter betreut seit vielen Jahren wissenschaftliche Arbeiten rund um die Pferdewirtschaft. Eine dieser Arbeiten sorgte jüngst für Aufmerksamkeit, unter anderem durch eine Veröffentlichung in der Cavallo. Ihr Kern: Die Frage, ab wann die zunehmenden Kosten rund ums Pferd zu viel werden könnten – sowohl für private Pferdehalterinnen und -halter als auch für Unternehmen in der Branche.

Warum diese Studie gerade jetzt so wichtig ist

Die vergangenen Jahre waren geprägt von tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen:
– der Ukraine-Krieg und seine Folgen,
– Energiepreissteigerungen,
– globale Handelskonflikte,
– dazu die deutliche Anhebung der GOT, die vielen Pferdehaltern teils schmerzhafte Tierarztkosten beschert.

All das führte zu der Frage: Wie belastbar sind Pferdehalter eigentlich – und wo liegen ihre Schmerzgrenzen?

Um diese Frage zu beantworten, führte Prof. Winter gemeinsam mit Studierenden eine groß angelegte Online-Befragung durch. Über 600 Pferde-Eigentümer haben geantwortet – eine solide Zahl, auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ sein kann. Sie bietet dennoch wertvolle Hinweise.

Wer hält eigentlich die Pferde? Und wie viel Geld haben sie zur Verfügung?

Ein Ergebnis überrascht nicht – aber es ist dennoch interessant, es nochmals schwarz auf weiß zu sehen:
Der Pferdesport ist weiblich. Über 80 % der Befragten waren Frauen.

Beim Haushaltsnettoeinkommen zeigte sich Folgendes:
Der Median lag über 3.500 € – also etwas über dem deutschen Durchschnitt. Das widerlegt das Klischee, dass Pferdehaltung „ein Hobby für Reiche“ sei. Zwar verdienen viele überdurchschnittlich, aber die Hälfte der Befragten liegt unter diesem Wert. Pferdehaltung ist also keineswegs nur Wohlhabenden vorbehalten, sondern wird in vielen Familien durch bewusste Prioritäten ermöglicht.

Wie teuer ist ein Pferd wirklich?

Prof. Winter nennt einen interessanten Zentralwert:
Die durchschnittlichen monatlichen Haltungskosten liegen bei etwa 700 € (Median).

Je nach Region und Betriebsart kann das aber deutlich mehr oder weniger sein. Kosten über 1.000 Euro sind in vielen Ballungsräumen längst normal.

Bemerkenswert: Für viele Pferdehalter ist das Pferd der größte Freizeitausgabenblock – höher als Essen gehen, Urlaube oder Kinobesuche.


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Sparen ja – aber nicht am Pferd

Die wichtigste Erkenntnis der Studie:
Die allermeisten Pferdehalter wollen ihr Pferd behalten, auch wenn es teuer wird.

Stattdessen sparen sie an anderen Stellen:
– weniger Restaurantbesuche
– weniger Urlaub
– weniger Freizeitaktivitäten außerhalb des Stalls

Wenn es richtig knapp wird, drehen sie an Stellschrauben im Pferdebereich – aber erst, wenn sie müssen:

Top 3 Sparmaßnahmen unter Reiterinnen und Reitern:

  1. Weniger Turnierstarts
  2. Weniger oder günstigere Reitausrüstung & Kleidung
  3. Kürzer treten bei Reitunterricht und Fortbildungen

Dazu kommt ein weiterer Trend:
Viele überlegen, das Pferd in einen günstigeren Stall zu stellen – oft weiter weg, ländlicher, mit längeren Anfahrtswegen.

Was jedoch nicht zur Debatte steht: das Pferd abzuschaffen.

Weitere spannende Einblicke hörst Du im Interview mit Professor Winter in der Folge.

Ein weiteres Highlight der Folge ist eine Hörerfrage aus Irland: Nina, selbst erfahrene Reiterin, kämpft mit einem Vierjährigen, der allein im Dressurviereck komplett ausrastet. Während er im Vorbereitungsviereck noch brav bleibt, wird er in der Prüfung zur explodierenden Feder – bis hin zum Herausspringen aus dem Viereck. Jenny beleuchtet das Problem aus ihrer Praxis mit Klex, AC/DC und Benny, erklärt Trainingswege, typische Fallstricke und wo man akzeptieren muss, dass jedes Pferd eigene Grenzen mitbringt.


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Weiterführende Links

Pferdehaltung in Deutschland wird teurer – mit Umfrage (Cavallo): Artikel mit Aussagen von Prof. Dr. Dirk Winter zu steigenden Futter- und Stallkosten. CAVALLO

Prof. Dr. Dirk Winter – Profil an der HfWU Nürtingen-Geislingen: Kurzbiographie, Forschungsschwerpunkte und Kontaktinformationen. Hfwu

Bachelor-Studiengang Pferdewirtschaft (B.Sc.) an der HfWU: Studieninhalte, Modulübersicht, Zulassung. Hfwu

Pferdeverhalten, Kommunikation & Lernen – Weiterbildungskurs (HfWU): Wissenschaftlich fundierter e-Lehrgang unter Leitung von Prof. Winter. Hfwu

Deutsche Pferdebranche (Wikipedia): Hintergrundinformationen zur Größe und Struktur der deutschen Pferdewirtschaft. Wikipedia

Der erste Pferdewirtschaft-Professor Deutschlands – Innovations Report: Historischer Artikel über die Berufung von Prof. Winter an die HfWU. innovations-report.de


Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:00] Folge 398, hier ist der Pferdepodcast, Jenny. Wir müssen jetzt alle ganz stark sein. Weißt du warum? Es ist die vorerst letzte Folge, die wir aufzeichnen. Mit dem Klimperkasten. Wo diese, der Klimperkasten ist das Gerät, an das wir unsere Mikrofone anschließen, unsere guten Mikrofone und wo wir in guter Qualität aufzeichnen können. Und der Klimperkasten, der hat so bunte Knöpfe. Und da habe ich so unsere ganzen, wie sagt man, so Sounds und sowas draufgelegt. Sowas wie zum Beispiel das, was am Anfang immer kommt, der Haustür. Hafer- und Bananenblues. Das musst du dann immer manuell zusammenschnippeln. Ja, das wird sehr arbeitsreich. Hafer- und Bananenblues, das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[0:54] Jetzt haben wir beide in den Haferblues reingelabert sozusagen, weil du wieder keine Kopfhörer auf hast. Und was hier noch alles, also zum Beispiel auch dieses Sag mal, hast du kein Hirn? Sag mal, hast du kein Hirn? Nee. Das und dann… Weißt du, wenn man die Knöpfe hat, dann drückt man sie ja nicht und wir werden es schmerzlich vermissen. Wir haben zum Beispiel auch noch die liebe Lisa und zwar vom Turnier auf dem Kieferhof in Nordrhein-Westfalen, die mal eine Ansage für uns gemacht hat, die Turniersprecherin. Wir begrüßen jetzt das nächste Teilnehmerpaar mit den Kopfnummern 1 und 2, Jenny und Chris. Die nächste Prüfung wird auf Kandara moderiert und im Arbeitstempo gesprochen. Der Pferdepodcast. Aufgabe beginnt. Aufgabe beginnt. Der Pferdepodcast. Also diese ganzen tollen Sachen, weil ich ja umziehe nach Berlin für die nächsten fünf Jahre und dann nur am Wochenende nach Hause komme und ich ziehe jetzt um. Also wenn ihr die Folge hört, dann bin ich dabei, umzuziehen. Und da wir das Wochenende dann nicht mit Podcasten verbringen wollen, machen wir das unter der Woche. Und deswegen zieht der Klimperkasten schon mal um, weil den brauchst du dann in Berlin. Und ich bin dann hier. Und nur, dass die Hörer es auch verstehen, wieso wir jetzt die nächsten sechs Wochen keinen Klimperkasten haben. Vielleicht gehen wir ja auch mal in Weihnachtsurlaub dieses Jahr. Auf gar keinen Fall. Zimmer spottyfrei machen. Auf gar keinen Fall natürlich.

[2:18] Kommt nicht in die Tüte. Aber wir werden dann unter etwas erschwerten Bedingungen für eine gewisse Übergangszeit aufzeichnen. Kann man ja an der Stelle auch mal erwähnen. Jetzt, wir haben volles Programm in Folge 398. Der Manni spielt die Pferde-Podcast-Hymne. Unser Orchestermusiker, den muss ich auch noch aus dem Klimperkasten rauszerren, damit wir den dann manuell da in der Übergangszeit reinfrickeln können. Und dann geht’s los. Der bleibt sowieso hier, der spielt hier mit mir.

[2:47] Absolut, das bleibt dein, wie sagt man das, dein Gespiel. Ach du Scheiße.

[3:12] Wenn ich da was merke, dann werde ich sauer.

[3:16] Jenny, wir haben ein volles Programm. Wir haben endlich bei uns Prof. Dr. Dirk Winter. Das ist das Interview mit dem Hochschulprofessor aus Nürtingen, der sich um die Themen Pferde, Tiere und Wirtschaft kümmert. Und er hat untersucht, die finanzielle Belastung von Pferdeleuten, die in den vergangenen Jahren, also alles ist teurer geworden, aber auch vieles im Zusammenhang mit der Pferdehaltung ist teurer geworden. Es fängt beim Tierarzt an und hört, ich weiß nicht wo, bei den Stallmieten, bei allem, bei der Turnierreiterei hört es auf und also es ist ein weites Feld und.

[3:54] Prof. Dr. Dirk Winter hat untersucht, wann werden da Schmerzgrenzen erreicht in den Augen der Pferdeleute und an welchen Stellen treten sie finanziell auf die Bremse, wenn sie es denn müssen. Ein sehr spannendes Gespräch. Wir hatten es verschoben, ehrlich gesagt, in der vergangenen Woche. Da hatten wir es ja von unserem, von dem unrühmlichen Auftritt unseres Olympia-Reiters Christian Kuckuck auf dem Abreiteplatz in Verona. Stichwort Schlaufzügel. Wir haben es jetzt in der großen und in der kleinen Folge ausführlich diskutiert. Jetzt lassen wir es heute dann mal gut sein. Aber das… Obwohl, können wir nochmal auf ihn schimpfen? Noch einmal noch. Noch einmal, sonst sag mal, hast du kein Hirn, oder? Das könnte man nochmal, also das wäre mal angemessen. Genau, das ist das für Christian Kuckuck. Aus unserem Klimperkasten. Sag mal, hast du kein Hirn? Wenn es einer verdient hat, dann ist es der Christian Kuckuck.

[4:47] Jenny, Prof. Dr. Dirk Winter ist bei uns und wir haben in der kleinen Folge versprochen, dass wir uns in der Folge jetzt mit dem speziellen Problem von unserer lieben Hörerin Nina aus Irland, die auch schon mal bei uns im Podcast zu Gast war, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, die auch, ich meine sogar, also sie verdient mit dem Pferde-Thema oder hat zumindest mit dem Pferde-Thema auch ihr Geld verdient. Ich glaube, sie war Profireiterin. Ist es immer noch? Fragezeichen. Das weiß ich jetzt gar nicht so genau. Aber also die kann schon reiten und, Ich fühle mich ja dann immer tatsächlich wirklich geehrt, wenn solche Leute sagen, ich habe hier ein Problem und ich höre mir schon auch an, was Jenny dazu sagt. So war das jetzt auch in dem Fall.

[5:36] Und zwar geht es da um ihr vierjähriges Nachwuchspferd, mit dem sie jetzt an den ersten Turnieren teilnimmt. Und dieses Pferd, ein Irish Sport Horse, dreht am Rad, wenn es alleine ist, im Dressurviereck, da wo die Prüfungen stattfinden. Und in Irland, da finden Prüfungen immer alleine statt. Das ist, glaube ich, in Deutschland anders. Da ist es mit dem Abteilungreiten und so. Ja, also die A-Dressuren werden und E- und A-Dressuren werden häufig zu zweit geritten. Und auch die Dressurpferde-A-Prüfung auch öfter zu zweit. Und das ist da offensichtlich anders. Und da ging es um die Frage, gibt es da noch irgendwie Tipps? Und es ist ja nicht so, dass dir das Thema gänzlich unbekannt ist. Also darüber wollen wir auch sprechen. Vielleicht vorne weggeschickt. Du bist jetzt gerade nach Hause gekommen aus dem Stall, gehst auch gleich wieder zurück, wieder in den Stall, um irgendwelchen anderen Pferdemädels den Stall zu zeigen. Also man muss dankbar sein. Die wollen unsere schöne Weihnachtsdeko sehen, live, nicht nur auf dem Video. Stimmt. Und dann habe ich gesagt, müsst ihr kommen, müsst ihr gucken. Und ja, wenn es Klöwein gibt, na klar geht es Klöwein.

[6:40] Unsere Pferdepodcast-Hörer kennen die schöne Weihnachtsdeko ja auch. Haben wir im Zusammenhang, ich weiß gar nicht, mit einer der letzten Folgen auch mal als Video veröffentlicht. Ist auch sehr spektakulär, muss man wirklich sagen. Also die liebe Sonja hat da ganze Arbeit geleistet. Es gibt da so eine Comedy-Stenkelfeld, glaube ich. Du erinnerst dich da, oder kennst du das, wo es auch so einen Krieg der Weihnachtsbeleuchtungen gibt. Also ich glaube, das Ende vom Lied ist, dass im ganzen Land der Strom ausfällt, weil die Weihnachtsbeleuchtung da so krass ist. Also an solchen Effekten arbeitet ihr. Also ihr seid da sehr stabil unterwegs. Ihr läuft ja alles mit Batterien. Klar, alles. Also ein riesiges Batterienwagen. Er ist nicht so umweltfreundlich, aber gut.

[7:21] Egal, Weihnachten ist kein Spaß. Hashtag. Genau, und man muss dankbar sein, dass du es in der Zwischenzeit ganz kurz hier für die Pferde-Podcast-Aufnahme in unserer… Ich musste mich mal aufwärmen, weil ich war nämlich heute im Stall und wir haben den AC geschoren und ich bin durchgefroren und dann musste ich erst mal mich aufwärmen. Darauf wollte ich raus. Das können wir vielleicht auch mal als Video veröffentlichen. Du hattest ja lange Zeit… Ich wollte es nicht machen. Ich wollte gerade sagen, das haben wir doch hier gesagt und damit sind wir bei dem Thema, das uns ja immer durch den Podcast begleitet, was machen eigentlich die. Drei Flitzpiepen von Jenny so, geht es denen gut? Was machst du mit denen? Und du hast gesagt, und daran erinnere ich mich nämlich auch noch, dass du so irgendwie, ACDC, dieses Jahr ist es aus deiner Sicht nicht nötig, dass er geschoren wird. Der Klecksi hat, glaube ich, also der hat das meiste Winterfell gefühlt, oder? Der Klecksi sieht aus wie so ein Teddybär, aber der schwitzt nicht so arg. Also der ist zwar auch mal ein bisschen geschwitzt beim Reiten, aber lange nicht so viel wie AC.

[8:27] Benni hat wenig Winterfell, den habe ich jetzt auch bei den Temperaturen eingedeckt. Der schwitzt auch wenig, also den reite ich auch nicht so, dass er jetzt wirklich ins Schwitzen kommt. Der hat auch nicht so viel Fell, ne? Der hat nicht so viel Fell, deswegen schwitzt der auch nicht. Aber AC hat so viel nachgeschoben. Ich dachte erst, als es so lange so war, das ist ja dieses Jahr echt okay, ist gar nicht so viel Fell. Aber das ist jetzt gekommen, der sieht aus wie so ein Eisbär. Und das ist natürlich zehn Minuten Traben und dann ist der nass und ich kriege dieses Fell halt nicht trocken. Und deswegen ist es also wirklich besser, wenn man die Pferde schert und dann jetzt Decke drauf, dann wäre es halt so. Aber das will ich ihm nicht antun, dass er wirklich so sehr schwitzt. Er hat eh immer so ein bisschen Probleme mit, wenn es dann auf einmal wieder warm wird und mit Husten dann. Und dann tue ich ihm keinen Gefallen, wenn ich das dicke Fell da dran lasse. Ja, sehr lustige Bilder sind das. Also zum einen sieht es natürlich, finde ich, immer spektakulär aus, wenn da dann so eine klare Scherlinie ist. Also oberhalb ist dann noch Fell und unterhalb nicht. Den Rücken haben wir dran gelassen. Genau, ich wollte, also ihr habt das da, ihr habt nicht so kunstvoll irgendwelche Sterne auf den Arsch gedingst. Das ist aber heute zu kalt, wir wollten es natürlich werden. Schnell, schnell, komm, mach die Wolle ab, wir wollen nach Hause. Wir wollen doch, genau, wir haben doch keine Zeit.

[9:40] Und was aber sehr lustig ist, man sieht, wie neugierig der Klecksboy ist, wenn mit seinem besten Kumpel, dem ACDC, da irgendwas veranstaltet wird.

[9:50] Er hat schon wieder Panik, der geht weg und da werden wir beim Thema alleine sein. Ich wollte gerade sagen, das ist ja dann die perfekte Brücke dorthin, dass wir über das Thema von der lieben Nina mal sprechen.

[10:07] Ansonsten großartig. Also wir werden bestimmt dann in den nächsten Folgen auch mal drüber sprechen. Was habt ihr, welche Bäume habt ihr dressurmäßig so ausgerissen? Aber ich glaube, die ganz großen Bäume waren es in den vergangenen Tagen jetzt auch nicht unbedingt. Das ist richtig knackig kalt geworden im Schwarzwald, ne? Ja, es ist schon richtig kalt, aber wir arbeiten trotzdem weiter. Also auch mit Kleksi habe ich ja mich jetzt so damit abgefunden, dass der, glaube ich, bei mir die fliegenden Wechsel nicht mehr lernt. Also vielleicht würde der die bei einem Profi lernen. Das kann schon sein. Aber ich glaube nicht, dass ich das hinkriege, ihm die Wechsel beizubringen. Dafür kriege ich ihn nicht elektrisch genug am Bein. Und das muss er sein, um da einfach den Wechsel auszulösen. Und ich habe meinen Frieden jetzt damit gemacht, dass Klexi niemals in einer M-Tressur starten wird. Aber das Ziel ist, wenn er schon kein M geht, soll er wenigstens gefälligst nächstes Jahr jedes Mal in einer L-Tressur einen Schlup mitnehmen oder gewinnen. Das wäre jetzt so das Ziel. So nämlich. Trainingsziel, genau. Also ohne Schlup gehen wir nicht mehr nach Hause. Und daran arbeiten wir. Jetzt. Sehr gut. Mal gucken, ob es klappt. Ich schiele jetzt gerade nochmal so auf den Klimperkasten. Also so ein bisschen ACDC muss der Klecksi dann ja schon werden. So im Sinne auch von, dass er immer sagt. Ich kann das schon. Ich mache das mal.

[11:20] Hast du wieder keinen? Ich habe keine Ahnung, was du sagst. Ich kann das schon. Ich mache das mal. Kannst du dich erinnern? Das wäre toll, wenn Klecksi auch mal so wäre. Und dann fahrt ihr weg und alle Konkurrenten gucken euch hinterher und du kurbelst nochmal kurz das Fenster runter und sagst dann. Jetzt kochst du blöd.

[11:37] Genau so soll es sein. Okay. Was habe ich Ihnen gesagt? Ich habe keinen Kopfhörer auf. Jetzt guckst du blöd, ne? Tschüssikowski. So, genau. Das ist das Ziel. Ja, cool. Und wir hatten es ja auch im Zusammenhang mit Christian Kuckuck, so dieses Thema.

[11:55] Dass es manchmal auch ein adäquates Mittel sein kann zu sagen, okay, ich kann nicht mit jedem Pferd in einer Estressur alles in Grund und Boden reiten. Und man, also realistische Ziele setzen, das ist eigentlich so dieses, die man auch erreichen kann mit fairen Mitteln und dann so. Also die Versammlung kriegen wir inzwischen wirklich schon ganz gut hin. Also auch dieses Lastaufnehmen auf dem Hinterbein, das klappt schon ganz gut. Das ging ja in der letzten Saison auch oft noch schief, dass er wirklich auf der Vorhand gelandet ist bei den Übergängen. Aber da kriege ich ihn mittlerweile ganz gut gesetzt. Aber die Vorstellung, dem die Wechsel beizubringen, also über Stangen eventuell, aber ich kann ja dann nicht sagen, könnt ihr mir eine Stange in der M da hinlegen, dass er den Wechsel springt. Ich glaube nicht, dass ich den wirklich so… Zündig kriege, dass ich diesen Wechsel auslösen kann. Also das wird am Ende das Problem sein, den Wechsel auszulösen, weil er einfach in der Reaktion nicht so elektrisch ist wie AC zum Beispiel. Da muss ich ja oft nur denken, wechsel und dann nimmt er den ja oft auch schon vorweg und so werde ich den Glexi nicht kriegen. Und ja, wie gesagt, ein Profi würde das wahrscheinlich schaffen, aber ich werde das, glaube ich, nicht mehr hinkriegen in diesem Leben. Und ich sag mal so, also Also ich finde es ja okay, wenn du da erstmal so jetzt den Druck rausnimmst und sagst, ich lege das Thema mal ganz beiseite.

[13:18] Manchmal gibt es ja so Effekte, dass man sagt, ich verabschiede mich davon, ich habe es gar nicht mehr auf dem Schirm. Und auf einmal geht es. Und auf einmal geht es doch. Also ist jetzt reine Spekulation natürlich, aber so dieses sich von jeglichem Druck befreien auf der einen Seite und das auch gar nicht mehr anzustreben und also gar nicht mehr auf dem Schirm zu haben. Also manchmal, auch wenn man das dann gar nicht, ja das ist ja gerade der Sinn von. Ich finde noch nicht mal Wechsel im Freilauf, der galoppiert im Freilauf stumpf im Außengalopp durch die Wendung. Okay, also du sagst, es käme einem dann doch einem kleinen Wunder gleich, wenn das so eintritt. Okay, mal gucken. Aber man ist ja auch immer offen dafür, dass Überraschungen passieren im Leben. Und wir nehmen alles natürlich. Der Klimperkasten hat natürlich auch den Themenwechselknopf drin. Den drücke ich jetzt mal.

[14:15] Und… Wir gehen jetzt mal über die Brücke, die du vorhin ja schon gebaut hast, mit dem Verhalten von deinem Klecksi heute, was man wirklich sehr gut beobachten konnte. ACDC geht raus aus dem gemeinsamen Stall sozusagen und ist absolut noch in Sicht weiter. Aber man sieht schon, wie Klecks da so die Hafflinger-Polizei einschaltet. Und also der Kopf geht über die Mauer und beobachtet mit Argus-Augen, dass da sein Hafflinger nicht entführt wird. Und das geht ja so ein bisschen in die Richtung des Problems, was uns die Nina aus Irland auch so geschildert hat. Ist natürlich jeder Fall ein bisschen anders. Gut, jetzt sagst du, es ist bei dem Klecksi. Bei Klecksi ist es auch anders. Also bei Klecksi müssen die Abläufe immer gleich sein. Und das war heute ein Ablauf, der normalerweise nicht passiert. Also normal ist der Ablauf, erst AC, dann Benni, dann Klecks. Das ist so fest und wenn ich zuerst den AC raushole, der Klecks ist total gechillt, weil er weiß, ah ja, der geht jetzt erst arbeiten, aber der kommt wieder. Aber heute war dann der Ablauf so, der AC geht nochmal raus. Und das ist so. Hat das schon anders und dann ist schon… Genau, das ist anders und da ist er total autistisch. Damit kann er nicht umgehen. Also und dann ist das wirklich, wenn ich dem AC schon das Halfter anziehe, dann werden die Augen schon groß bei Klexi. Wissen wir mal, was macht er? Das ist ja die falsche Zeit, das geht überhaupt nicht.

[15:38] Deswegen, also bei Klecks ist es glaube ich nochmal anders, also so ein bisschen autistisch ist der schon.

[15:45] Aber ich muss auch sagen, ich habe es auch aufgegeben, also ich würde nicht mehr zusammen mit beiden Pferden irgendwo hinfahren, wo ich den Klecks zurücklassen müsste. Also es geht ganz gut mit den Zweien in die Halle zu fahren und den anzubinden und den AC zu reiten. Aber ich darf am Anfang nur in der oberen Hälfte reiten. Also ich darf nicht bis ganz runter reiten. Dann hängt er sich in den Strick und fängt an zu weinen. Das muss ich ganz behutsam und ganz langsam machen. Und irgendwann hat er dann geschnallt, okay, das ist ja zu, der kann ja da nicht raus. Also das geht nicht. Aber das dauert immer eine Zeit lang und ich muss es immer wieder aufs Neue machen. Also es geht inzwischen, ich könnte ihn auf gar keinen Fall auf dem Hänger lassen, da würde er sich umbringen. Und auch nach den vielen, vielen Jahren, wo ich auch immer wieder zurückkomme mit dem Pferd, ist es für Klecks eine Totalkatastrophe, wenn der Haflinger weggeht. Das ist so und da lebe ich auch mit. Und da werde ich auch nichts mehr dran rum erziehen oder so. Also ich glaube, dass das einfach nicht mehr funktioniert. Also ich kann mit dem Klecks weggehen, das ist überhaupt kein Problem. Der geht mit mir überall hin. Da ist der Haflinger scheißegal, wenn er mitgeht. Aber er kann nicht zurückbleiben.

[16:57] Lass uns mal von deinem Spezialpatienten Klecks, also das haben wir jetzt gelernt, dass das also ein ganz eigener Charakter ist mit vielen Besonderheiten. Also ich sage ja immer, jeder hat eine eigene Meise und Klecks hat eine ganz besondere Meise, ist schon klar.

[17:13] Über das Thema reden, was uns die Nina quasi geschickt hat. Und geschickt ist ja auch wirklich im Wortsinne. Sie hat einerseits den Text geschrieben. Ich habe schon skizziert, was drinsteht. Cooles Video. Und hat noch ein cooles Video hinten drauf gelegt.

[17:29] Also man sieht da, das würde ich auch noch mal mit der Folge veröffentlichen. Also guckt gerne mal in unsere Social-Media-Kanäle so rein, rund um den Erscheinungstermin. Dann seht ihr, was das Thema ist. Wir würden es in der Folge vielleicht kurz beschreiben. Also es ist ja Podcast, Audio. Wir müssen sagen, was da los ist. Also man sieht ein Dressur-Viereck und ihr irisches Sportpferd, vier Jahre alt, springt aus dem Viereck raus. Also steigt, puckelt, bockt. Nina hat in ihrer Nachricht, Das Problem besteht dann im Vorbereitungsviereck, wenn andere Pferde noch dabei sind. Kein Problem, aber sobald das Pferd alleine in das Prüfungsviereck reingeht, dann buckelt er, er nutzt jede Möglichkeit, seinen Unwillen zu zeigen. Er macht sich fest und er springt auch, und das sieht man da in dem Video eben, aus dem Viereck raus. Also es ist sehr lustig zum Angucken für Dritte. Ich glaube, wenn man drauf sitzt und das Problem hat, ist es das Gegenteil von lustig, weil man halt merkt, okay, hier kann man jetzt nicht ganz so viel gewinnen und das ist ein echtes Problem.

[18:40] Hattest du das schon mal in dieser Ausprägung? Also Klobus war auch so. Als er noch ganz, ganz jung war, hatte Klobus tatsächlich auch das Problem, alleine irgendwo, also mit dem bin ich am Anfang gar nicht Turnier geritten, aber der hatte auch das Problem, wenn keiner in der Halle war und ich wollte reiten, war der auch, das geht nicht. Also der wollte auch immer raus, der hat immer zum Ausgang gedrängt und der wollte auch nicht allein auf Platz sein.

[19:02] Ich habe das damals, der war ja auch erst vier, als ich den gekauft habe und ich habe damals noch nicht so viel Erfahrung gehabt, aber was ich so unwissenderweise gut gemacht habe, ist, ich bin mit Globus damals ganz viel alleine ins Gelände geritten, weil wir nur einen Reitplatz hatten und wenn halt der Reitplatz nicht bereitbar war und ich wollte das Pferd bewegen, dann hatte ich nur die Möglichkeit rauszugehen und bin halt am Anfang ganz viel spaziert. Gegangen mit ihm, dass ich so am Boden noch als sicherer Hafen da war und bin dann irgendwann auch dazu übergegangen, mit dem auszureiten alleine und, Das hat ihm sehr geholfen, zu mir Vertrauen zu fassen, dass er auch in der Halle und auf dem Platz irgendwann hat es mal so ein Schalterchen umgelegt. Das ist ja, ich bin zwar alleine, aber die ist ja da. Und was ich dann immer ganz oft gemacht habe, wenn ich dann in die Halle bin oder auf den Platz, dass ich erstmal geführt habe. Kann man natürlich auf dem Turnier nur bedingt machen. Man müsste vielleicht ein bisschen früher anreisen und mal zu Fuß kann ich mal auf das Viereck oder in der Pause das einfach mal nutzen. Darf ich da mal einmal reinführen? Muss man immer fragen. Manche Richter sagen, das geht nicht. Aber manche haben auch Verständnis bei einem Jungpferd. Also normalerweise sollte das eigentlich nicht so ein großes Problem sein. Bei uns ist es natürlich auch immer noch so, dass ganz oft bei den 40er-Vierecken ein Vorbereitungs-Viereck noch abgesteckt ist, wo das nächste Pferd schon wartet.

[20:27] Also wenn das in Irland auch so ist, dann könnte man vielleicht den nachfolgenden Reiter bitten, kannst du schon mal mit mir gehen und kannst du in das Vorbereitungsviereck gehen, dass mein Pferd euch noch sieht. Das wäre noch eine Möglichkeit.

[20:41] Ich muss mal kurz die Nachricht, also ich spreche gerne weiter, weil von dem Vorbereitungsviereck war in der Nachricht von der Nina auch die Rede. Aber ob das direkt nebendran ist oder ob sie damit den Abreitebereich meint, das konnte ich da jetzt nicht so genau rauslesen. Also wir haben ganz oft den Abreiteplatz und dann hat man ein Viereck, meistens 60 auf 40 und da sind die 20 Meter, die man in dieser Prüfung nicht braucht, nochmal so als Vorbereitungsviereckchen. Also hier ist auch von einem Vorbereitungsbereich, von einem Abreiteviereck die Rede, ob das tatsächlich direkt daneben ist. Wahrscheinlich ist es der abbreite Platz und der ist dann ein bisschen davon entfernt. Also aber insgesamt glaube ich, dass sich das mit zunehmendem Alter.

[21:29] Erledigen wird. Also ein vierjähriges Pferd ist natürlich noch sehr unsicher und dann ist Turnieratmosphäre und ich glaube, dass das einfach das Geduld da, das Zauberwort ist und immer wieder, wie sie es macht, fahren, immer wieder probieren. Also das ist schon der richtige Ansatz, das hat sie auch geschrieben. Was ich mit Globus halt ganz viel gemacht habe, ich habe mit dem ganz viel an der Hand gemacht, dass er Vertrauen zu mir fasst, weil für Pferde ist es immer nochmal ein Unterschied, drauf sitzen oder neben dran sein. Also ganz oft ist es mir auch passiert mit Globus, dass der einfach im Gelände vor Dingen Angst hatte und gesagt hat, ich kann da nicht hingehen.

[22:04] Und ich bin abgestiegen und er ist sofort mit mir gegangen. Also sobald ich am Boden war, hatte dieses Pferd ein Gottvertrauen in mich und ist mit mir überall hingegangen. Wenn ich drauf gesessen habe, war es für ihn nochmal so eine Unsicherheit. Und ich glaube, die jungen Pferde müssen erstmal verstehen, dass der, der oben drauf ist, genau derselbe ist, der unten steht. Und man sagt ja auch bei den jungen Pferden, der erste, der drauf sitzt, sollte nicht unbedingt der sein, der mit dem Pferd vorher schon gearbeitet hat. Wir hatten es mit AC damals auch so gemacht, ich war am Boden und eine Freundin saß zum ersten Mal drauf. Also ich habe nicht als erstes drauf gesessen, weil die Person, dem das Pferd vertraut, die sollte eigentlich am Boden sein, dass das Pferd einfach ein bisschen Sicherheit kriegt. Also das wäre so mein Ansatz, dass man wirklich versucht, dem Pferd die Sicherheit erst vom Boden auszugeben und dann, bis er das verarbeitet und dann denke ich, im Laufe der Zeit wird sich das erledigen. Ein bisschen Geduld muss man haben, ich muss bei Benni auch Geduld haben, ich bin gespannt, wie sich das entwickelt auf dem Turnier, weil ich ja ein ähnliches Problem habe, dass er zwar.

[23:06] Der hat umgekehrtes Problem, der hat Angst vor diesen vielen Pferden, der fährt mit mir überall alleine hin, das ist überhaupt kein Problem, Aber sobald diese vielen Pferde auftauchen, hat er das Problem mit den vielen Pferden. Und wenn auf dem Turnier keiner wäre, kein einziges Pferd, könnte ich, glaube ich, ganz in Ruhe reiten. Also das ist das Problem umgekehrt. Aber das macht, glaube ich, die Zeit und das zunehmende Alter der Jungpferde. Jetzt weiß ich natürlich nicht, inwieweit wir Nina, die ja wirklich, also sie ist ja jetzt keine Anfängerin, sie hat viel Erfahrung. Ich weiß nicht, ob wir wirklich weiterhelfen können mit den Tipps. Das ist ja deshalb Entschuldigung, wenn du jetzt die Augen rollst und denkst, was erzählen die da? Also für mich ist es tatsächlich, also ich unterstelle mal, Nina wird das wahrscheinlich wissen. Für mich ist es aber so aus der Laienperspektive schon überraschend zu hören. Also ich hätte jetzt gedacht, jemand, der auf Obendrauf ist auf dem Pferd, der auch eine körperliche Bindung hat, einfach im Sinne von physisch, man ist wirklich an dem Pferd dran.

[24:08] Dass das Pferd denjenigen, der obendrauf sitzt, eher als, dass es hier meinen Teampartner, der mir Sicherheit gibt, sieht und wahrnimmt als jemanden, der unten am Boden steht. Aber genau andersrum ist es. Also ich könnte mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen, der einen oder anderen möglicherweise nicht sofort so begreiflich ist, weil zumindest aus meiner Perspektive liegt es nicht wirklich auf der Hand. Aber das ist ja schon mal ein interessanter Hinweis, dass das möglicherweise helfen könnte. Also Lobus hat es damals sehr, sehr viel geholfen, dieses Vertrauen am Boden und der war ja halt wirklich auch ein Pferd, der ganz viel Angst hatte.

[24:53] Und also ich hatte, glaube ich, die Geschichte schon mal erzählt, als ich den ganz neu hatte, am zweiten Tag gehe in die Box und der sieht mich und springt aus dem Paddock und haut ab und ist weggaloppiert. Also so viel Angst hatte Lobus damals. Und da das Vertrauen zu kriegen von diesem Pferd, das war schon ein hartes Stück Arbeit. Und hat mich auch sehr viel gelehrt. Und es wäre ein Versuch wert. Vielleicht hat sie es auch schon probiert. Also ich will ja nicht, wie du sagst, vielleicht hat sie schon ganz viele Dinge probiert und es hat nichts geholfen. Aber falls sie es noch nicht probiert hat, ist es vielleicht ein Ansatz. Also die Enttäuschung dessen, die da drin schlummert in dem, was du sagst, ist, auch du hast kein Geheimrezept. Auf gar keinen Fall. Also du hast nicht den Schlüssel, alles klar, jetzt machen wir hier das Säckchen in der Vorweihnachtszeit mal auf. Tatatata, hier ist der Schlüssel, der wird deine Probleme lösen. So ist es leider nicht, aber das Stichwort Vertrauen zum Pferd und dass das Pferd in dich als Reiterin dann hat in dem Moment, das scheint dann der Schlüssel

[25:51] zu sein, nur dort dorthin kommen, das geht dann nicht von heute auf morgen so. Also was ich immer mache, wenn ich so ein Problem habe, ich frage immer ganz viele Leute.

[26:00] Und eins ist dabei, wo ich denke, das ist es. Also viele Leute fragen, viele Erfahrungen sammeln. Also wie habt ihr es gemacht? Hast du noch eine Idee? Und dann einfach so ein bisschen rumprobieren. Und irgendwann ist was dabei, was dann Klick macht bei dem Pferd. Und das ist also so wirklich so, man kann das nicht pauschal sagen, das und das hilft, da musst du den Knopf drücken und da musst du den Knopf drücken die Pferde sind alle verschieden und bei dem einen hilft dies und bei dem anderen hilft jenes also das ist wirklich nur so ein bisschen Brainstorming und rumprobieren, man muss glaube ich versuchen, einfach ausprobieren, was am besten funktioniert und so habe ich es beim Benni auch gemacht ausprobiert, was am besten funktioniert, dass er brav im Hänger fährt, im Moment klappt es super gut aber ich musste auch viel rumprobieren und viele Leute fragen. Ich habe ja noch eine Idee. Einfach mal so einen Schlaufzügel nehmen. Runterriegeln die Rübe und mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Man kann sich das auch in einem Demonstrationsvideo angucken. Einfach mal Christian googeln. Entschuldigung. Sarkasmus-Modus aus. Bitte seht es uns. Nein, wir machen keine Witze darüber. Das Thema ist zu ernst. Natürlich. Es ging gerade mit mir durch. Entschuldigung. Ich spiele jetzt nochmal den Sachma. Hast du keine? Sag mal, hast du kein Hirn? Nö. Ja, ich hatte gerade kein Hirn. Entschuldigung.

[27:22] Hirn verkühlt oder was? Themenwechselknopf. Ach, so ein Klimperkasten ist eine feine Sache. Muss man ja mal sagen.

[27:30] Jenny, dann machen wir einen Haken dran. Wir hoffen vielleicht so zumindest eine Anregung noch mal gegeben zu haben.

[27:39] Und wir würden mal die Tür aufmachen.

[27:42] In Richtung Neuseeland. Wir segeln einmal um die ganze Welt in dieser Folge 398 jetzt wirklich, denn Professor Dr. Dirk Winter von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen befindet sich gerade in einem Forschungssemester und das absolviert er im fantastischen Neuseeland. Die Zeitverschiebung ist tatsächlich zwölf Stunden. Also es ist ein bisschen witzig, man weiß gar nicht so genau, ob man guten Morgen oder guten Abend sagen sollte. Also beides traf zu, als wir miteinander gesprochen haben über das Thema finanzielle Überforderung von, das habe ich in der letzten Folge falsch gesagt, ich habe eben gesagt Pferdebesitzer, aber wir lernen, die Besitzer sind ja nicht zwingend die Inhaber. Also er hat untersucht, wirklich tatsächlich Menschen, denen… Eigentümer meinst du, nicht Inhaber. Was ist denn ein Pferdeinhaber? Entschuldigung, Eigentümer, genau. Also denen, die Pferde wirklich gehören und also nicht Reitbeteiligung oder so, sondern die Untersuchung bezieht sich auf Pferde-Eigentümer. Und ja, Stichwort, ich habe es gesagt, finanzielle Überforderung. Wann wird viel zu viel? Was sind so Schmerzgrenzen? Eine sehr spannende Untersuchung und wir sind sehr froh, dass wir jetzt mit ihm persönlich darüber sprechen können. Prof. Dr. Dirk Winter, herzlich willkommen bei uns im Pferdepodcast.

[29:08] Und was sagen wir denn jetzt? Guten Morgen oder guten Abend? Ja, herzlichen Dank. Ich habe mich sehr über Ihre Einladung gefreut und vielleicht zur Erklärung, warum diese Frage gestellt wurde. Guten Morgen oder guten Abend. Ich bin gerade tatsächlich auf der anderen Seite der Welt, weit, weit weg von meinem Heimatlandbahn Württemberg. Wir sind gerade für sechs Monate im Forschungssemester in Palmas Nors in Neuseeland. Also bei uns ist es 20 Uhr abends und insofern bei uns guten Abend und bei Ihnen tatsächlich guten Morgen. Genau, ich bin gerade erst aufgestanden und ich bin ein bisschen neidisch. Ich habe vor einigen Jahren Neuseeland auch mal besucht. Ich gehe davon aus, es ist immer noch genauso schön, wie es damals war.

[29:50] Sie haben schon gesagt, Sie sind im Forschungssemester, das heißt, Sie arbeiten da auch, aber ich ahne mal, dass Sie auch so ein bisschen Neuseeland genießen können. Das ist einfach toll da. Spielen da Pferde auch eine Rolle? Eine große Rolle sogar, eine sehr große Rolle, muss man tatsächlich sagen. Also die Pferde, insbesondere der Rennsport, ist hier sehr, sehr, sehr populär. Und alle, die mit Pferden zu tun haben und dem Rennsport affin gegenüberstehen, werden gestern vermutlich den Melbourne Cup verfolgt haben. Oder besser gesagt, vorgestern war es schon. Melbourne Cup, das wichtigste Pferderennen der Welt. Und hier in Neuseeland stand mehr oder weniger alles Kopf. Es ist wie bei uns das Finale der Fußball-WM. Ein Großereignis in Australien, aber viele, viele Neuseeländer sind sehr sportaffin und der Rennsport spielt eine große Rolle natürlich. Wow, spannend. Da habe ich schon wieder was gelernt. So schnell geht es und wir sind noch nicht mal ins eigentliche Thema eingestiegen. Herr Winter, Sie sind ja der Studiendekant Pferdewirtschaft bei Ihnen an der Hochschule, betreuen von daher auch viele spannende Arbeiten, die…

[30:59] An der Uni entstehen die Studentinnen und Studenten von Ihnen fertigen, meist zum Abschluss dann ihres Studiums. Und eine dieser Studien ist mir tatsächlich besonders ins Auge gefallen. Es hat auch eine Veröffentlichung dazu in der Cavallo gegeben. Und zwar, ich paraphrasiere jetzt mal, es geht um die Frage steigende Kosten.

[31:20] Vieles wird teurer, auch vieles im Zusammenhang mit Pferden und mit der Pferdewirtschaft. Und Sie haben sich mit der Frage beschäftigt, wann ist dieses viel denn zu viel? Also wo befinden sich Kipppunkte? Wann könnten Pferdehalterinnen und Pferdehalter überfordert werden? Vielleicht bevor wir auf die Ergebnisse gucken, was hat so den Auslöser gegeben, sich mit dieser Frage mal genauer zu beschäftigen?

[31:48] Die Fragestellung ist tatsächlich wirklich berechtigt gewesen. Wir haben uns im Vorfeld zu dieser Arbeit sehr intensiv damit auseinandergesetzt, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich in den letzten Jahren, ganz besonders in den letzten drei, vier Jahren verändert haben. Und da kann man tatsächlich festhalten, es gibt viele Ereignisse, die auch wirtschaftlich Deutschland sehr, sehr massiv betroffen haben oder betreffen. Das ist einmal der Ukraine-Krieg, der neben natürlich diesem Drama, dem menschlichen Drama, durchaus sehr, sehr große wirtschaftliche Folgen nach sich zieht. Die Zollpolitik, die in den USA derzeit durchgeführt wird, führt dazu, dass wir deutliche Veränderungen auch in den Lebenshaltungskosten auch verspüren können. Steigende Rohstoff- und Energiepreise können wir festhalten. Die Lebenshaltungskosten ganz allgemein gehen nach oben. Und ein wesentlicher Punkt natürlich tatsächlich auch die Veränderung der GOT, der Gebührenordnung für Tierärzte, die für die Pferdehalter tatsächlich in Teilbereichen wirklich massive Einschnitte verursachen.

[32:49] Haben dazu geführt, dass wir gesagt haben, wir müssen uns diese Fragestellung stellen, was hat das für Einflussfaktoren? Denn diese Arbeit soll tatsächlich für die Akteure in der Pferdewirtschaft aufzeigen oder Hinweise geben, welche Reaktionen weitere Kostensteigerungen möglicherweise verursachen können. Denn es geht ja nicht nur darum, dass möglicherweise Pferdehalter deutliche Einschnitte verschwieren, sondern es gibt natürlich eine große Wirtschaft, die auch dahinter steht, die mit diesen Kostensteigerungen möglicherweise auch für sich und für ihre Unternehmen Restriktionen hinnehmen müssen. Die Pferdezüchter sind betroffen, die Pensionsstallhalter sind betroffen.

[33:26] Das heißt, eine wirklich große Anzahl von, wie sagt man so schön, Stakeholdern, von Akteuren, die in der Pferdewirtschaft aktiv sind,

[33:34] sind möglicherweise von Veränderungen der Rahmenbedingungen durchaus betroffen. Und deswegen haben wir gesagt, es ist für uns wirklich wichtig, mal nachzuvollziehen, was bedeutet denn das eigentlich für die Pferdewirtschaft an sich? Die Pferdewirtschaft an sich ist ja wirklich groß mit 10.000 geschätzten Unternehmen, mit einem Jahresumsatz ungefähr von 7 Milliarden Euro per anno. Das ist schon eine große Wirtschaft, die auch dahinter steht. Ja, und diese Wirtschaft lässt sich nur am Laufen halten am Ende des Tages mit den Menschen, die Pferde halten und die Freude daran haben, die das als ihr Hobby begreifen, als ihren Sport begreifen. Das heißt, man kann die Antworten auf diese Fragen, die Sie gerade skizziert haben, nicht herausfinden, ohne mit den Betroffenen in Anführungszeichen zu reden. Wie sind Sie denn da vorgegangen? Also wie viele Pferdeleute haben Sie mit ins Boot genommen? Ich ahne mal, Sie werden die auch gefragt haben mit Hilfe von Fragebögen und dann, um sich da ranzutasten an das, was Sie gerade beschrieben haben.

[34:39] Ja, das war genau der Ansatz. Wir haben gesagt, wichtig, wir müssen Informationen aus dem Bereich der pferdehaltenden Community bekommen. Wir haben befragt tatsächlich die Eigentümer der Pferde, nicht die Pferdebesitzer. Wir unterscheiden ja, Pferde-Eigentümer sind derjenige, der wirklich im Besitz der Eigentumslokunde ist. Und der Pferdebesitzer kann tatsächlich auch ein Trainer sein, der den Zugriff auf das Pferd hat und interessierte tatsächlich der Pferde-Eigentümer. Wie steht er dazu, oder besser gesagt sie, weil ein Großteil der befragten Frauen waren, wie dort die Situation eingeschätzt wird und wo kann man vielleicht sagen, könnte ein Break-Even zu ergesehen sein, bei dem vielleicht die Vertehaltung dann möglicherweise schwierig wird oder nicht mehr umsetzbar wird.

[35:27] Dieser Fragebogen, den haben wir als Online-Fragebogen konzipiert, haben wir entsprechend über verschiedene Medien, Zeitschriften beispielsweise, aber auch Social Media Kanälen und so weiter verbreitet und die Reaktion darauf ist, ist tatsächlich nur oder ist tatsächlich relativ gut gewesen mit 600 oder über 600 Rückläufern, Antworten von Pferde-Eigentümern und das war auf der einen Seite schon ein sehr guter Rücklauf, wo wir eben Ableitungen treffen können. Diese Umfrage, das muss man tatsächlich immer sagen, ist natürlich nicht repräsentativ.

[36:04] Repräsentativ können wir nicht unterstellen. Wir können die Ergebnisse nur auf diese Gruppe zurückführen, die uns die Fragen beantwortet haben. Aber Ableitungen für die Pferdewirtschaft können wir sicherlich auch daraus ziehen oder ableiten. Ja, also keine repräsentative Gruppe, aber dann doch mit über 600 Rückläufern eine recht große Gruppe, so kann man es glaube ich sagen. Ein Vorurteil haben Sie gerade bestätigt, dass es so gibt in diesem Pferdethema. Häufig sind die Eigentümer von Pferden Frauen, also Pferdemädchen. Ein anderes Vorurteil, was ja auch ganz gängig ist, lautet, Pferde, das ist so ein reiche Leute Hobby. Also die haben sowieso Geld. Nun könnte man, wenn das denn wahr wäre, könnte man annehmen, dass die Ausgangsfrage, alles wird teurer und das spüren Pferdeleute, dass das gar nicht so zutrifft. Weil die sind ja eh alle reich und die merken das deshalb nicht.

[37:05] Und damit kommen wir dann zu den Ergebnissen dessen, was Sie da abgefragt haben. Ist das denn so? Also wie würden Sie sagen, jetzt mal platt gefragt, also merken das Pferde Leute, wird es wirklich schmerzhaft und nähert man sich diesem Break-Even-Point, von dem Sie gerade auch schon gesprochen haben?

[37:23] Ja, vielleicht ganz kurz zu Ihren Aussagen. Die überwiegende weibliche Eigentümer-Schar und Reiterinnen-Schar, das ist tatsächlich gar kein Vorurteil mehr, kein Postulat, sondern es ist tatsächlich so, der Pferdesport ist wirklich weiblich geworden. Wir haben weit über 80 Prozent der Pferdesportlerinnen und der Pferde-Eigentümerinnen oder Pferde-Eigentümer sind weiblich und das ist tatsächlich so. Das ist also auch nachweisbar, belegen auch die Zahlen. Die zweite Aussage, die muss man tatsächlich zweigeteilt sehen. Auf der einen Seite haben wir auch in dieser Umfrage uns angeschaut, wie ist denn das Einkommen, das Haushaltsnettoeinkommen der Pferde-Eigentümer, was uns interessiert. Und wir haben uns auf der einen Seite den Median angeschaut und der liegt über 3.500 Euro und damit auch über den bundesweiten Durchschnitt in den Haushaltsnettoeinkommen. Das ist der Median. Das bedeutet, wir haben 50 Prozent der Befragten liegen drüber und 50 Prozent liegen drunter. Und das bedeutet tatsächlich, wir haben eine Zweiteilung. Wir haben durchaus Pferde-Eigentümer, die tatsächlich weniger Haushaltsnettoeinkommen haben als diese 3.500. Und dann haben wir natürlich auch einen Anteil derer, die mehr als 3.500 Euro haben. Die Aussage, Pferde zu halten oder Pferde-Eigentum zu haben, ist nur für reiche Leute, das kann man tatsächlich so nicht sagen.

[38:52] Allerdings, wie gesagt, wenn wir uns die Medien angucken, der liegt über dem bundesdeutschen Durchschnitt, wobei wir uns jetzt nicht angeschaut haben, wie viele Personen im Haushalt zu finden sind. Sind es nur zwei Personen oder sind es möglicherweise fünf Personen? Das hat natürlich einen direkten Einfluss darauf.

[39:12] Für wie oder als wie schmerzhaft und als wie belastend Stufen, Pferdeleute, diese finanzielle Situation, alles wird teurer für sich selber denn so ein, wenn Sie da mal einen Strich drunter ziehen würden, was sind so die markantesten Erkenntnisse, die Sie gewonnen haben?

[39:32] Also die markantesten Erkenntnisse sind sicherlich, dass die Pferdehaltung tatsächlich je nach Einkommenssituation und durchaus auch einen deutlichen Anteil von den Lebenshaltungskosten einnehmen. Das muss man so sagen. Die durchschnittlichen Haltungskosten werden auch hier wiederum im Medium mit 700 Euro angesetzt, das heißt Unterbringung und weitere Kosten. Das heißt also, hier gibt es auch eine relativ größere Spannweite, die eben durchaus auch weit über 1000 Euro gehen und auch leicht unter den 700 angesetzt werden. Das kommt tatsächlich darauf an, wo die Pferde untergebracht sind. Das heißt also, ein tatsächlich großer Anteil dessen, was die Leute eben ausgeben, geht in die Pferdehaltung. Und diese Kosten, die hier aufgeführt sind, die sind auch durchaus spürbar und die Leute schätzen es tatsächlich auch so ein, dass sie tatsächlich höher sind als zum Beispiel die Wohnkosten oder Ausgaben für Lebensmittel.

[40:35] Allerdings scheint es hier so zu sein, dass es eben Kosten sind, die unabwendbar sind. Und die Pferdehaltung tatsächlich als Hobby, als Freizeitaktivität eher dann so eingeschätzt wird. Und daraus abzuleiten ist, dass die Lebenshaltungskosten und Wohnkosten eben unabänderbar sind. Die Pferdehaltung aber tatsächlich eben schon, wie sagt man so schön, einen gewissen schmerzhaften Eingriff ins Portemonnaie vornimmt. Nimmt und damit natürlich schon auch relativ deutlich hier aufgeführt ist.

[41:06] Wenn wir von ganz am Anfang von Kipppunkten gesprochen haben, würden Sie sagen, also wir, haben ja schon gelernt, es gibt einen Teil der Befragten, die durchaus auch ein höheres Durchschnittseinkommen haben, also der bundesweite Durchschnitt, aber es gibt auch Menschen, die darunter liegen. Sind denn für manche Menschen? Diese Punkte würden Sie sagen, schon erreicht, wo es dann also wirklich nicht mehr geht? Also wo man sagt, das viel wird zu viel oder ist es schwer, darüber überhaupt eine Aussage zu treffen?

[41:38] Also interessanterweise ist diese Aussage so nicht getroffen worden. Bis dato ist es tatsächlich den Pferde-Eigentümern noch möglich, ihre Pferde so zu behalten. Sie sparen eher an anderen Sachen, an anderen Freizeitaktivitäten wird eingespart, ob es jetzt das Essen gehen im Restaurant ist, ob es möglicherweise Kinobesuch oder was auch immer, Urlaub, all diese Dinge da werden Einsparungen vorgenommen, sodass man sich die Pferdehaltung noch leisten kann. Sehr interessant, dass man da doch unter den Pferde-Eigentümern feststellen kann, dass der Freizeitbereich oder der Bereich Pferd ja eine ganz besondere Stellung im Bereich der Freizeitgestaltung einnimmt. Eine besonders positive Stellung einnimmt und die Leute eher bereit sind, für das Pferd Geld auszugeben und sparen dann möglicherweise am Jahresurlaub oder an anderen Dingen. Also wenn wir über das Stichwort Pferdewirtschaft und Sie haben es angesprochen, wie viel Geld auch im Zusammenhang mit Pferden verdient wird, das ist eine gute Nachricht für all diejenigen, die in dieser Branche aktiv sind. Ja, das kann man sicherlich so sagen, dass die Beziehung der Leute zu ihren Pferden eben so weit geht, dass sie ja in anderen Sachen Einsparungen vornehmen als Pferd. Allerdings konnten wir auch feststellen, wenn.

[42:54] Der persönliche Kipp und Erreichte, der tatsächlich auch etwas unterschiedlich, je nach Person auch ausgestaltet ist oder ausgerichtet ist, dann wird tatsächlich auch Versuch zu optimieren. Man sucht möglicherweise eine andere Haltungsform, die etwas günstiger ist. Man sucht möglicherweise Ställe, die eher im ländlichen Bereich auf oder zu finden sind und damit die Pensionsfährder Kosten oder Haltungskosten nach unten gehen, weil in den urbanen Regionen das natürlich teurer ist. Aufgrund der Flächenkonkurrenz und ähnlichen Dingen. Das heißt, wo man versucht zu optimieren, wenn es denn knapp wird, aber das Pferd deswegen abzuschaffen, das ist so nicht unbedingt als Option angesetzt worden. Zumindest bei gleichbleibenden Kosten.

[43:40] An der Stelle würde ich gerne nochmal vielleicht kurz nachhaken, Herr Winter, Sie haben gerade gesagt, dass man lieber an anderen Stellen spart als beim Thema Pferd. Also das hat einen hohen Stellenwert, wenn man so diese Freizeitaktivitäten

[43:55] als eines unter mehreren sieht. Trotzdem, und das haben Sie gerade angesprochen, gibt es natürlich auch innerhalb dieses Segmentes Pferd Stellschrauben, an denen man durchaus drehen kann. Haben Sie sich das nochmal auch genauer angeschaut, an welchen Stellschrauben dann gedreht wird? Sie haben die Haltung gerade angesprochen. Man versucht vielleicht irgendwie einen Stall zu finden, der in einem etwas günstigeren Gebiet liegt. Aber es gibt ja auch durchaus noch mehr. Es gibt die Frage zum Beispiel nämlich an Turnierenteil. Es gibt aber auch ganz viel, ich sage jetzt mal, was so unter der Überschrift so Reizzubehör und so weiter läuft, irgendwie Kleidung und noch eine Schabracke, ein Klassiker. Und ich weiß, wovon ich da spreche, bei Pferdemädels. Also auch da liegt ja einiges auf dem Tisch, wo man vielleicht was machen kann. Haben Sie da ein bisschen genauer drauf geschaut, wo Pferdemädels dann tendenziell am ehesten zugreifen?

[44:52] Also es ist tatsächlich so, das gilt insbesondere für Turnierreiter, sie würden Einsparungen an Turniersport vornehmen. Das heißt also, die aktive Teilnahme an Turnieren würde runtergefahren werden, wenn die finanzielle Situation nicht mehr erlaubt. Dann an zweiter Stelle wurden tatsächlich weitere Produkte, Sie sprachen gerade Zubehörprodukte an, Reitausstattung, Reitkleidung und so weiter. Daran wurde auf jeden Fall an zweiter Stelle gespart und an dritter Stelle Reitunterricht, Weiterbildungsmaßnahmen, Kurse und ähnliches. Das waren so die drei Highlights, die genannt wurden. Zusätzlich, was ich vorhin schon aufgeführt habe, dann natürlich gegebenenfalls auch die Umstellung in Pferde in anderer Haltungsform, die günstiger sind. Umstellung des Pferdes in einer Region, die etwas preisgünstiger ist mit längeren Anfahrtswegen. Das heißt also, diese Optionen werden hier ganz klar mit aufgeführt. Aber der Turniersport bei den Turnierreitern, wobei wir im Verhältnis zu allen Reitern eine relativ geringe Anzahl an Turnierreitern haben, das wäre das, wo Turnierreiter als erstes sparen. Also keine guten Nachrichten für zum Beispiel die Reiterliche Vereinigung in Warendorf. Also die dürfte da ein solches Ergebnis eher mit Sorge sehen. Herr Winde, wir kommen dann auch so ein bisschen zu der Frage…

[46:09] Mit so einer Studie bildet man natürlich eine Situation ab, eine Selbsteinschätzung einer solchen Gruppe. Man kann vieles daraus ablesen und die Frage ist ja dann auch immer so ein bisschen, was sollte man vielleicht daraus ableiten? Was sind Lehren, die man daraus ziehen kann? Wo sehen Sie denn da Ansatzpunkte, Überlegungen, Dinge, die möglicherweise auch auf der Hand liegen?

[46:32] Was wären solche Ableitungen? Was kann man aus der Studie lernen? Ja, also die Ableitungen, die man daraus treffen kann, sind natürlich zum einen für die Wirtschaft auf jeden Fall darauf zu achten, dass die Preissteigerungen nur eben in solchem Maße durchgeführt werden sollten, wie sie denn auch durch die äußeren Faktoren bedingt sind. Das heißt also, hier zusätzlich Gelder zu generieren, die vielleicht nicht durch die Rohstoffkosten oder Ähnliches bedingt sind, sollte man auf jeden Fall darauf verzichten. Das ist ein Rat an die Wirtschaft, denn hier scheint tatsächlich so eine gewisse Sättigung und Grenze irgendwie erreicht, wobei wir über die Grenzen haben ja noch gar nicht gesprochen, was ja sicherlich gleich noch kommen wird. Für die Turnierreiter ist es tatsächlich, und auch für die FN ist es natürlich tatsächlich eine Situation, die wirklich auch eine gewisse, ja, sicherlich zum Nachdränken anregt. Für die Turnierveranstalter ebenfalls, die natürlich tatsächlich dann bei möglicherweise weiter steigenden Kosten damit rechnen müssen, dass einfach die Turnieraktivitäten weiter eingeschränkt werden. Was natürlich deutlich größere Probleme mit sich bringt. Wir sehen das ja, wenn man die Jahresberichte anschaut, dass die Anzahl der Turnierlizenzen in den letzten Jahren massiv und deutlich spürbar rückläufig sind. Das zeigt uns sicherlich nicht nur durch den Kostendruck verursacht, sondern möglicherweise auch durch andere Dinge noch.

[47:58] Dass die Attraktivität vom Turnierfort rückläufig ist.

[48:02] Und damit müssen natürlich Turnierveranstaltungen, Reitvereine, die darüber über Turnierdurchführung natürlich auch Gelder für den Verein akquirieren, sicherlich sich darauf einstellen und überlegen, wie kann man vielleicht die Attraktivität in gewisser Weise auch wieder zurückführen, dass man eben daran nicht nur an den wirtschaftlichen Zwängen der Pferde-Eigentümer und der Reiter damit hängt, sondern dass man eben auch sagt, okay, wir haben Chancen und können auch zukünftig unsere doch in der Regel schönen Turnierveranstaltungen weiter durchführen. Das muss man tatsächlich so sagen. Und für die Pferdesportler an sich, welche Möglichkeiten gibt es da, wenn es Geld knapp wird, muss man natürlich tatsächlich überlegen, wie kann ich darauf reagieren, um mir das Hobby Reitsport noch zu ermöglichen. Denn wie gesagt, auf den Reitsport zu verzichten, für die richtigen Pferdefreunde ist das so ohne weiteres keine Option, wenn es irgendwie finanziell noch machbar ist. Sie haben gerade gesagt, wir haben doch gar nicht über die Grenzen gesprochen. Mir war gar nicht klar, dass man das tatsächlich so in der Form machen kann. Deshalb die Frage nach den Grenzen, haben Sie rausgefunden, wo die liegen? Das ist ja auch eine sehr individuell zu beantwortende Frage. Ich hätte jetzt mal so gedacht, das sind eher so Werte, an die man sich so ran nähern kann.

[49:22] Aber würden Sie tatsächlich sagen, man kann solche Grenzen auch definieren?

[49:27] Haben Sie rote Linien ausgemacht?

[49:30] Also wir haben das tatsächlich versucht herzuleiten, haben aber dann auch natürlich abgeleitet und feststellen müssen, dass das tatsächlich die individuelle Situation ganz unterschiedlich ist. Und hier spielt das Haushaltsnettoeinkommen und die Haushaltssituation eine wesentliche Rolle. Wir haben in den Gruppen, die unter dem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen von 3.500 Euro lagen, lag der Ansatz der möglicherweise noch zu tragenden Kosten deutlich niedriger. Wenn man jetzt über die Gruppe hinweg an Median ziehen möchte, denn das ist ja tatsächlich auch eine Fragestellung, die an uns herangetragen wurde. Wo ist denn der Median für die Gruppe der Pferde-Eigentümer? Da liegt der Median bei 400 Euro.

[50:16] Allerdings, wie gesagt, immer daran denken, dass auch 50 Prozent unter diesen 3.500 Euro liegen. Und bei denen liegt das tatsächlich dann niedriger. Also der Median bei 400 Euro, bei Leuten, die deutlich über dieser durchschnittliche Einkommen von 3.500 Euro liegen, ist die Grenze auch höher. Die sind auch teilweise bereit, deutlich mehr noch für ihr Pferd auszugeben und gegebenenfalls dann auch an anderer Stelle zu sparen. Andere liegt es deutlich niedriger. Aber wie gesagt, so ein Median zu ermitteln über eine Gruppe ist tatsächlich auch notwendig. Allerdings man muss das interpretieren können und man muss auch daraus ableiten können, dass wir wie gesagt eine große Gruppe haben, die das eben nicht mit 400 Euro abtragen können.

[51:00] Da haben wir möglicherweise auch die Grenze niedriger. Und wenn wir über diese 400 Euro, über diesen Mittelwert sprechen, dann sprechen wir aber auch darüber, wie viel darf mich mein Pferd inklusive allem im Monat kosten. Also diese 400 Euro beschreiben sozusagen die Kosten, die im Zusammenhang mit dem Pferd anfallen. Das verstehe ich schon richtig.

[51:22] Ja, genau. Das ist so. Also derzeit auch hier der Haltungswert der Median in der Pferdehaltung wurde von dieser Gruppe mit, wie sagt er, Median 700 Euro angegeben. 700 Euro, tatsächlich, hatte mich im ersten Moment auch etwas gewundert, aber so wurde es von der Gruppe angegeben. Es gibt tatsächlich natürlich auch Pferde-Eigentümer, die deutlich drunter liegen. Es gibt aber auch etliche, die deutlich drüber liegen. Deswegen nutzen wir bei solchen statistischen Auswertungen in der Regel gerne Median und nicht das arithmetische Mittel, weil wir statistische Ausreißer haben, die dann dazu führen, dass der Mittelwert deutlich verändert wird. Und deswegen ist das immer, wo die 50-Prozent-Marke ist, 50 Prozent liegen drunter, 50 Prozent liegen drüber. Und dann hat man den Median, der eigentlich für solche statistischen Auswertungen relativ geeignet ist. 700 Euro plus 400 Euro wären dann bei 1100 Euro. Allerdings, wie gesagt, immer daran denken, dass 50 Prozent der Leute drunter liegen. Unter diesen Medien angesetzten Wert. Genau.

[52:34] Herr Professor Winter, wir haben uns im Vorfeld ja vorgenommen, dass wir so 15 bis 20 Minuten ungefähr miteinander sprechen wollen. Ich glaube, es ist mit Sicherheit auch dem Thema geschuldet, dass wir jetzt schon über dieser Zeit liegen. Trotzdem ist die letzte Frage, die ich mir immer auf den Zettel schreibe, haben wir noch irgendwas vergessen? Aus Ihrer Sicht, Sie haben sich noch viel intensiver mit dem Thema logischerweise beschäftigt. Gibt es noch irgendwie was, wo Sie sagen würden, ohne dass das noch quasi erwähnt wurde, können wir nicht aufhören. Für mein Gefühl haben wir den Zettel jetzt erstmal ganz gut abgearbeitet, aber vielleicht haben Sie noch irgendwie einen Punkt auf dem Zettel.

[53:11] Ja, vielleicht eine Frage, die tatsächlich immer wieder auch diskutiert wird. Wie geht es denn eigentlich weiter? Was passiert denn bei derzeitigen Kostenstrukturen? Sind die Menschen, die jetzt Pferde haben, denn eigentlich gewillt, wenn das jetzige Pferd aus der Zeit geht, verstirbt, wie auch immer, dann auch bereit, wieder Pferde zu kaufen. Das fand ich ein ganz interessanter und auch wichtiger Hinweis, dass knapp über 50 Prozent gesagt haben, nein, wir würden kein neues Pferd uns mehr anschaffen. Allerdings auch knapp unter 50 Prozent sagen, doch, wir würden uns wieder ein Pferd kaufen. Und das finde ich insofern eine wichtige Aussage, als dass man sagen kann, halt, diese negativen Tendenzen, die man teilweise auch hört, dass die Anzahl der Pferdebesitzer oder Pferdeeigentümer deutlich runtergehen wird, weil die sich keine neuen Pferde kaufen werden, damit aus meiner Sicht nicht unbedingt berechtigt ist, weil wir tatsächlich auch durchaus knapp 50 Prozent haben, die neue Pferde kaufen wollen. Und wenn man sich natürlich auch Pferdeeigentümer anschaut in der Altersstruktur, dann haben wir natürlich durchaus auch eine relativ große Gruppe an Leuten, die vielleicht altersmäßig dann auch vielleicht eine Grenze erreicht haben, wo sich kein Pferd mehr kaufen würden. Das, glaube ich, kann man tatsächlich.

[54:28] Womit ein Teil dieser Gruppe dann schon erklärbar wäre, derer, die sagen, es kommt für mich nicht mehr in Frage, hat dann nicht unbedingt was mit den Kosten zu tun, sondern mit dem eigenen Alter einfach. Ganz genau. Und man muss natürlich sagen, es kommen natürlich auch neue Leute dazu. Ich sehe es ja tatsächlich jedes Jahr bei meinen Studierenden, die zum Teil auch keine eigenen Pferde haben und sagen, wenn wir mit dem Studium fertig sind und ins Berufsleben eingestehen sind, sobald wir es uns leisten können, kaufen wir uns ein eigenes Pferd, was ja eigentlich eine sehr positive Aussage ist. Total. Und für mich wäre das jetzt auch so ein klassischer Fall, weil Sie gerade gesprochen haben von einer ungefähr 50-50-Verteilung. Da kann man dann immer die Frage stellen, das Glas halb voll, halb leer. Sie tendieren eindeutig zu halb voll und das finde ich ist, auch wenn wir hier jetzt keine Ergebnisse schön lügen wollen, aber das ist doch ein sehr versöhnlicher Gedanke und ein sehr versöhnliches Ende unseres Gesprächs hier.

[55:23] Ja, das stimmt. Also da bin ich auch, wie gesagt, in der Wissenschaft gehen wir ja immer so vor, dass wir wenig Emotionalität haben, weil wir interpretieren Fakten und das glaube ich, Tut der Pferdewirtschaft insgesamt gut, wenn man, wer faktenbasiert, sich Dinge anschaut und die Emotionalität in Teilbereichen, in Diskussionen ein bisschen nach hinten schiebt. Und diese Fakten liegen einfach auf dem Tisch.

[55:47] Aber Sie haben vollkommen recht, ich interpretiere das tatsächlich jetzt als haltvolles Glas. Okay, sehr schön. In diesem Sinne bedanke ich mich wirklich ganz herzlich für dieses sehr interessante und spannende Gespräch ans andere Ende der Welt. Vielen Dank, Herr Professor Winter. Ja, herzlichen Dank.

[56:05] Professor Dr. Dirk Winter im Pferdepodcast. Spannende Studie. Wir werden das auch nochmal verlinken bei uns auf der Homepage derpferdepodcast.com. Da findet man auch immer einen Blogartikel zu jeder Folge, Shownotes mit, ich sammle immer noch so weiterführende Links. Also wenn euch die Themen, die wir hier besprechen, interessieren, dann gerne mal bei uns auf der Homepage vorbeischauen. Die Chance und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Onkel Chris da noch im Netz gestöbert hat. Wo gibt es noch spannende Artikel, die noch so tiefer in die Themen reinführen? Ich gebe mir da immer recht viel Mühe. Der Onkel Chris? Ja, genau.

[56:49] Dann bedanken wir uns fürs Zuhören. Es hat viel Spaß gemacht. Es war viel drin in diesem Pferdepodcast. Ich packe jetzt den Klimperkasten ein. Ja, der geht auf die Reise. Der geht jetzt mal auf die Reise nach Berlin, wird da natürlich dann auch ausgepackt. Und schon hingestellt. Kannst du mal ein Foto machen. Das kann ich dann an die Community schicken. Da ist der Klimperkasten. So machen wir das. Und dann werden wir quasi zwei improvisierte Studios haben. Ich bin dann gespannt, wie das klappt im neuen Jahr. Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin. Vielleicht komme ich ja auch nach Berlin, schätze. Wenn die Sehnsucht zu groß ist, Dann brechen wir hier einfach alle Zelte ab. Ich packe meine Pferde ein und reite nach Berlin. Ja, los geht’s. Brandenburg, Land der Seen. Land der Pferde. Nee, das wäre Schleswig-Holstein. Viele ***-Wähler, gut, die muss man dann sich so ein bisschen weg vorstellen. Ist mal was anderes.

[57:41] Das war jetzt ein Insider. Kleiner Insider. Also, wir sind da nicht im Fanclub, aber wie auch immer. Die werden hier jetzt nicht politisch, ne? Nein, auf keinen Fall. Wir haben nämlich heute Morgen gerade drüber gesprochen, was politisch nicht korrekt ist, was man nicht sagen darf. ***Wähler. Oder beides in einem Seite. Nein, nein, dass wir nicht sagen dürfen, dass der Pimmel von dem Klexi die gleiche Größe hat wie der Pimmel von… Jetzt geht das wieder los. Genau, das müssen wir nicht sagen, weil das politisch nicht korrekt ist. Warte mal, ich habe hier jetzt noch die Lisa aus Dings vom Kieferhof. Dings, ruppig der Rot. Ruppig der Rot wird jetzt diese Folge abmoderieren. Wir bedanken uns fürs Zuhören, wünschen eine pferdige Zeit und melden uns wie immer. Kurz vorm Wochenende wieder. Abteilung rechts dreht, links marschiert auf. Marsch, Anfang, Halt, im Mittelschritt am langen Zügel die Bahn verlassen.


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