
Manchmal beginnt eine Podcastfolge mit einem harmlosen Lachanfall – und ehe man sich versieht, steckt man mitten in einer Diskussion über Springtraining, muskuläre Probleme, emotionale Hörerzuschriften und am Ende sogar über die Frage: Wie verabschiedet man sich eigentlich von seinem Pferd?
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Warum überhaupt springen mit einem Dressurpferd?
Diesmal im Rampenlicht: Haflinger AC/DC. Eigentlich Dressurtalent durch und durch – aber Jenny hat ihn kurzerhand „fremdgehen“ lassen und über Stangen geschickt. Mit einem neuen Springtrainer, der Huberts berüchtigte Augenroll-Qualitäten ersetzt – oder zumindest ergänzt.
Warum überhaupt springen mit einem Dressurpferd?
Was bringt das biomechanisch, mental und gymnastizierend?
Und wie fühlt es sich an, wenn ein Pferd, das für Versammlung geboren scheint, plötzlich über ein Kreuzchen hebt?
Jenny erzählt es – natürlich mit Anekdoten aus Huberts imaginärem Emoji-Repertoire.
Im Fokus: Pferde, die sich „festhalten“ – und eine Hörerin, die nicht aufgibt
Ein Highlight dieser Folge ist die Rückmeldung von Anja, einer Hörerin, deren Pferd sich im Training „festhält“ – ganz ähnlich wie Jennys Klex.
Muskulär angespannt, fast wie ein Brett unter dem Sattel, aber ohne nervöse Ursache.
Anjas Nachricht bringt Mehrwert für viele Pferdebesitzer:
- Welche medizinischen Werte können Hinweise geben?
- Wie viel hilft Gelände, Bodenarbeit, Bergtraining?
- Was macht das Wetter mit den Muskeln?
- Und: Muss man wirklich jede Diagnose bis ins Labor treiben?
Spannend: Anja berichtet von Blutwerten (erhöhte Muskelenzyme, niedrige Spurenelemente), langen Außenzeiten, Training ohne großen Hallenkomfort – und davon, dass aufgeben keine Option ist.
Jenny reflektiert dazu ihre eigenen Erfahrungen mit Klecks
und gibt Einsicht in Strategien, die über Jahre gewachsen sind – inklusive eines Geständnisses:
Ein eindecken im Winter hat sie tatsächlich noch nie probiert … wird es aber jetzt.
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Hörerbindung, echte Gespräche & ein sehr persönlicher Podcast-Tipp
Es geht aber nicht nur um Training.
Chris stellt einen Podcast-Tipp vor – eine Folge von Heu Hafer & Co., emotional, persönlich und schwerer im Thema, als man es vielleicht erwartet.
Und ja – das führt am Ende zu einem ernsten Gedanken:
Was passiert, wenn ein Pferd geht?
Ein Thema, das früher oder später jeden betrifft – aber kaum jemand gerne anspricht.
Die perfekte Mischung aus Humor, Tiefgang und Echtheit, die diesen Podcast ausmacht.
Warum sich das Hören lohnt
Diese Folge ist:
✔ fachlich wertvoll
✔ persönlich berührend
✔ voller Aha-Momente
Sie steckt voller praktischer Hinweise für Pferde, die sich festhalten, beleuchtet die Rolle von Springtraining für Dressurpferde –
und sie zeigt wieder einmal, wie lebendig die Verbindung zwischen euch und euren Hörern ist.
Wer Pferde hat, wird sich wiederfinden.
Wer keine hat, versteht danach ein bisschen besser, warum wir sie trotzdem lieben.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:
[0:01] Du lachst immer. Weil es so witzig aussieht. Man kann den Podcast,
[0:05] man kann ja gar nicht sehen, was witzig aussieht. Man kann den Gag auch gar nicht, es ist ja auch gar kein Gag. Man kann nicht verstehen, warum ich lache, weil es keiner sieht. Ich kann es mal kurz erklären. Unsere beiden Handys liegen da. Es wird, jeder zeichnet eine Tonspur auf. Also deine Tonspur auf deinem Handy, meine Tonspur auf meinem Handy. Und dann musst du natürlich gleichzeitig Start drücken. Wenn wir das gleichzeitig machen, klappt das nie. Weil wir dann immer ein bisschen verzögert sind und jetzt machst du es mit deinen beiden Zeigefingern und dann lässt du deine Finger so runterfallen auf das Handy, so back. Das sieht witzig aus, wie so ein bisschen…
[0:42] So, und das gibt einen kleinen Einblick in alles eigentlich, wie behämmert das hier manchmal ist. Aber gut, so ist die Welt. Folge 402 des Pferdepodcasts. Wir haben versprochen, dass es mal wieder um den Kameraden geht in dieser Folge, der auch das Cover unseres Podcasts ziert. Der Haflinger ACDC, ein riesengroßes Dressurtalent, ein sehr begabtes Pferd, das muss man ja mal so sagen. Und mit dem du aber fremdgegangen bist in einen Springparcours und das ist Parkürchen. paar Kürchen. Das ist trotzdem einigermaßen ungewöhnlich für dich, zumal, also Hubert, treue Hörer, wissen um Hubert, den Springtrainer, mit dem du manchmal ja auch auf Kriegsfuß stehst und nicht immer so einverstanden mit dem, was wir so machen. Ihr habt so eure Reibereien miteinander, er schüttelt gedanklich ohnehin den Kopf sozusagen, wenn er irgendwie Jenny, oh je, die stellt sich an, die macht. Hat immer Roll-Eyes, wenn es um mich geht. Genau, der Rolled-Eyes-Emoji, wenn es den noch nicht gäbe, dann würde Hubert den erfinden. Du hältst es aus, wir sprechen drüber, ein neuer Springtrainer, wir können ja vielleicht noch mal so ein bisschen drüber reden.
[2:05] Warum macht es überhaupt Sinn, mit einem Dressurpferd springen zu gehen, was bringt das alles so, muss das sein, warum machst du das, was reizt dich daran, was reizt möglicherweise ACDC daran? Ich glaube, ganz interessant.
[2:20] Dann habe ich einen Podcast-Tipp, den habe ich beim letzten Mal vergessen. Den habe ich nochmal mitgebracht in diese Folge 402. Finde ich, glaube ich, auch. Also würde mich interessieren, was du dazu sagst. Geht um Heuhafer und Co., wobei es diesmal nicht um die Pferdeernährung geht, sondern es ist eine sehr persönliche, aktuelle Folge, die auf dem Markt ist. Also sagt man das so? Auf dem Markt ja vielleicht schon. Also die jüngste Folge ist sehr persönlich geworden und es geht um ein sehr sensibles Thema. und finde ich ganz gut. Ein Thema, mit dem früher oder später auch jeder Pferdebesitzer konfrontiert ist. Dann haben wir noch ein bisschen Feedback aus der kleinen Folge mitgebracht von unseren Hörers. Eigentlich sind ja die kleinen Folgen dafür reserviert, aber natürlich sind unsere Tore auch in den großen Folgen immer offen, wenn unsere Hörer mit uns kommunizieren. Und es schließt sozusagen direkt an, an Folge 401. Und deshalb, da sind ja zwei Fragen noch so ein bisschen offen geblieben. Und deshalb ist ja ganz klar, dass wir das jetzt in dieser großen Folge machen. Das reicht ja dann eigentlich mal so, ne? Für so ein verschrabbeltes Wochenende im Fastwinter im Schwarzwald. Naja, morgen soll es 12 Grad werden und nächste Woche 17. Ist das so? Ja, der Frühling kommt.
[3:44] Ich glaube, meteorologischer Winter haben wir noch. Meteorologischen Winter haben wir noch gar nicht, oder? Doch, haben wir. Haben wir? Das ist der Dezember. Das ist der meteorologische Winter. Und der kalendarische Winter beginnt am 21. Dezember. Das Datum hatte ich im Kopf. Ha, das ist aber kalendarisch,
[4:03] nicht meteorologisch, dass du das nicht weißt. Diese Klugscheißereien in diesem Podcast hier immer, können wir das nicht mal bleiben lassen. Unseren Manni, der Orchestermusiker, spielt jetzt die Pferde-Podcast-Hymne und dann geht’s los.
[4:38] Jenny, womit wollen wir anfangen? Vielleicht mit dem, was noch aus der kleinen Folge von vor dem Wochenende in diese Ausgabe rein strahlt. Das ist, glaube ich, vielen noch so einigermaßen präsent. Wir hatten es unter anderem von unserer Hörerin Anja, die ja eine konkrete Frage gestellt hatte und zu der du auch wirklich eine ganze Menge sagen konntest, Stichwort, das Pferd lässt nicht so richtig los, das ist so ein bisschen verhalten.
[5:10] Hält, wie war nochmal der Ausdruck, hält an sich? Es lässt nicht los. Es verspannt die Muskeln, aber nicht aus Nervosität, so wie das zum Beispiel bei Benni ist. Wenn der ja nervös ist und irgendwas sieht und angespannt ist, dann ist der ja auch bretthart. Dann spannt der jeden Muskel an, aber das ist anders bei diesen Pferden. Die haben ein muskuläres Problem. Ja, genau. Es ist kein Problem mit dem Nervenkostüm und deshalb sind die irgendwie zappelig und lassen nicht und werden nicht entspannt, sondern ein muskuläres Problem. Du konntest eine Menge dazu sagen, weil ja der Klexi auch ein Kandidat aus dieser Riege ist, sage ich jetzt mal. Und ich ihn schon ziemlich lange habe und fast alles probiert habe, außer eindecken. Das wäre noch das Letzte, was ich vielleicht doch nochmal probiere. Wir kommen sofort darauf zurück. Und es gab noch eine zweite Frage. Es gab nämlich eine sehr sympathische Zuschrift und eine Zuschrift, über die wir uns sehr gefreut haben. und zwar von unserer Lieblingshörerin aus Österreich. Sie hat sich, was ja gar kein Muss ist und deshalb freuen wir uns ja umso mehr darüber, wenn Hörerinnen und Hörer das machen. Sie hat uns einfach eine Nachricht geschrieben und hat mal Dankeschön gesagt für die vielen schönen Stunden, die sie als schön empfindet mit uns im Pferdepodcast. Hat sich für das Jahr bedankt. Allegra, wir haben auch erzählt, dass wir uns mal persönlich getroffen haben beim Haflinger Europa-Championat auf dem Jahr.
[6:38] In Österreich und sie kommt aus Österreich. Deshalb war das für sie ein kurzer Anfahrtsweg, für uns überraschend. Wir haben uns total gefreut und wir hatten tatsächlich die Frage gestellt und wussten es nicht so genau. Also sie heißt im wahren Leben Allegra und ihr Nickname in sozialen Netzwerken ist SchwarzT07. Und wir hatten die Frage aufgeworfen, wenn jemand diesen fantastisch wohlklingenden Namen Allegra hat, ich glaube es gibt sogar eine Frauenzeitschrift, die so heißt, oder ist das nicht so? Was du alles weißt. Ich meine ja. Genau. Also nicht das Mehl. Das ist, glaube ich, Aurora mit dem Sonnenstern. Passt auch schön. Gibt es das noch? Weiß ich nicht. Aber Allegra war mal eine Frauenzeitschrift. Ich meine ja. Du bist ja so ein bisschen feminin angehaucht, oder? Ich? Ja.
[7:23] Wenn du weißt, wie die Frauenzeitschriften. Ja, ich weiß sowas alles. Etra und so heißen die auch. Schwarz T07, das war die Frage, ne? Das ist ja dann gefühlt schon so eine Bruchlandung. Und Bella gibt es auch. Sie wollte kurz aufklären und schreibt nochmal, hallo ihr Lieben, sie wollte aufklären, warum Schwarz T07. Sie haben sich jedenfalls sehr gefreut über die kleine Folge. Und ja, warum Schwarz T07? Eben, eigentlich ganz einfach. Meine Lieblingszahl ist sieben und das Schwarztee hat zwei Gründe. Als die sozialen Medien begannen, war mein Name Allegra noch recht selten. Also das muss vor der Frauenzeitschrift gewesen sein. Und ich wollte nicht, dass mich jemand sofort erkennt. Da ich Tee mag, habe ich mich für Schwarztee entschieden. Ich wünsche ein schönes Wochenende und einen tollen Springlehrgang. Vielen Dank. Und damit vielleicht nochmal zu der Geschichte mit ….
[8:31] Klecks, dein Kandidat und der Kandidat von Anja, sie hatte ja genau dieses Thema uns sozusagen reingegeben. Hat Jenny, hast du noch ein paar Tipps, was macht man, wenn das Pferd sich so festhält, wenn es nicht loslässt? Und ich will jetzt nicht nochmal sozusagen alles referieren, was du so an handfesten Tipps so noch mit auf den Weg gegeben hattest. Das war ja auch nicht ganz so einfach, weil wir wussten ja nicht, was hat Anja quasi schon von sich aus gemacht und was ist für sie möglicherweise neu von dem, was so deine Gedanken sind. Und wo sagt sie, ach, das habe ich alles schon probiert, bringt alles nichts. Und umso mehr haben wir uns gefreut, dass Anja sich quasi nach der kleinen Folge, nach deinen ganzen Tipps nochmal gemeldet hat und so ein bisschen gesagt hat,
[9:21] wie hat sie das aufgenommen? Was sind so Dinge, die ihr möglicherweise weiterhelfen könnten? Was will sie konkret ausprobieren? und in der Antwort hat sie auch nochmal so ein bisschen geschildert, was hat sie denn eigentlich, was hatte sie denn schon alles unternommen mit Blick auf ihr Pferd, das ja eingefahren war.
[9:42] Und dann so eine Pause hatte sportlich, sowohl im Fahrsport als auch reiterlich und seit Anfang des Jahres, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist der Kamerad ja bei Anja und hat eben seitdem diese Probleme, die dich doch sehr an deinen Klecksi erinnert haben. Du hast eine Menge Tipps gegeben, ich habe es gesagt und Anja hat sich wie gesagt nochmal gemeldet und ich würde vorschlagen, es dauert knapp drei Minuten. Die Sprachnachricht per Instagram kann übrigens jeder machen, der gerne möchte. Die Kanäle sind da immer offen. Wir haben uns gefreut, dass sie so ein bisschen Feedback gegeben hat zur letzten kleinen Folge, in der wir uns mit ihrem Pferd beschäftigt haben. Hallo Anja, erzähl mal. Hallihallo ihr zwei. Also tausend Dank für eure Antwort in der Folge. Ich habe es gerade angehört.
[10:29] Und ja, also auf alle Fälle werde ich die Tipps noch berücksichtigen, die reiterlichen Tipps. Wir sind da ein kleines bisschen eingeschränkt, weil wir zu Hause auch bloß einen Naturplatz haben. Jetzt im Winter, wenn es gefroren ist, wir können in der Woche nur so ein-, maximal zweimal mal wohin fahren, weil ich immer auf meinen Mann angewiesen bin, weil ich selber leider keinen Hänger fahren darf. Aber wir haben Wiesen, wir haben ein schönes Gelände, wo man einfach mal spazieren gehen kann. Berg auf, bergab, wir haben sehr viele Berge, das haben wir jetzt schon oft gemacht. Wir haben in der Zwischenzeit auch mal ein Blutbild machen lassen.
[11:02] Selenzink und Kupfer war, glaube ich, erniedrigt an der unteren Grenze und leider stark erhöht die Muskelenzyme, also die CK und die LDH. Wir machen da jetzt, wir wollen da nicht den Teufel an der Wand malen. Ich mache jetzt keine Muskelbiopsie oder irgendwas. Wir machen jetzt einfach so weiter, wie wir es gesagt haben, das Getreidefreie, wie ihr das auch gesagt habt und schauen einfach mal. Ich habe eine eingedeckt, wenn es jetzt so kalt ist, steht er immer mit Decke draußen, die gehen früh um sechs raus, meistens bis zu nachmittags um fünf, wie ich es halt schaffe. Und ansonsten wird er halt, ich versuche es wirklich alle zwei Tage zu bewegen und wenn es wenigstens eine Spazierrunde ist mit Bergauf, Bergab und Bodenarbeitern der Hand. Und ansonsten reiten, reiten, reiten, locker reiten, auch mal ein bisschen springen. Der springt tatsächlich auch ein bisschen, mal so ein paar Kreuze, ein paar Trabstangen und eigentlich macht ihm das Spaß und es war auffällig, dass er am Sommer halt deutlich besser war. Es ist jetzt auf die kalten Monate viel, viel schlimmer geworden. Und ja, mit dem Luftanhalten mit Sicherheit, weil er wirklich immer so sehr skeptisch und allem gegenüber ist. Aber er macht eben auch wirklich die Muskeln fest. Man sitzt wirklich drauf, also man sitzt wie auf einem Brett. Das ist wie wenn ich auf einem Brett sitzen würde. So fühlt sich das an.
[12:25] Aber es ist unheimlich beruhigend. Das klingt vielleicht blöd, aber es ist wirklich, dass Jenny die ähnlichen Probleme hat und einfach dranbleiben. Das ist klar, meine Aufgeben ist keine Option, auf gar keinen Fall. Ich denke, mit dem ist schon richtig was drin. Der hat so tolle Gänge, wenn der die auspackt. Und wir wollen schon tresortechnisch mal versuchen, was zu reißen. Aber jetzt müssen wir überhaupt erstmal in die Arbeit kommen, dass der erstmal losgelassen läuft, weil so brauchst du mit dem auf kein Turnier fahren. Das bringt überhaupt nichts. Aber das ist auch nicht das Hauptziel. Wir haben auch überhaupt keine Eile. Wir haben Zeit. Und wenn wir uns zehn Jahre erst losfahren, dann ist es so. Ist alles gut. Auf alle Fälle vielen, vielen, vielen lieben Dank. Und macht bitte weiter so. Das ist echt toll.
[13:12] Und ich wünsche euch eine tolle Vorweihnachtszeit. Und ich denke,
[13:16] wir hören uns. Vielen Dank. Ciao. Jenny, du hast die Nachricht ja logischerweise auch gehört. Vielen Dank, Adja, für die Nachricht. Ganz interessant. Wir hatten in der letzten Folge ja auch die Frage, sollte man Dinge bei Pferden, die solche Symptome zeigen oder die so drauf sind, tierärztlich abklären? Wir lernen, Anja hat es so ein bisschen gemacht, aber auch von Blutwerten. Die Rede, ganz interessant, das hast du mit Kleksi jetzt nicht gemacht. Schon ganz lange her, da habe ich mal Blut nehmen lassen, aber das ist bestimmt schon drei, vier Jahre her und das war alles unauffällig, aber ich habe keinen Test gemacht, also auf MIM oder so, das habe ich alles nicht gemacht. Das war mir zu teuer, zumal ich ja auch mit dem Ergebnis nichts anderes gemacht hätte, als was ich sowieso schon gemacht habe. Ohne das Ergebnis, genau.
[14:08] Und ansonsten fand ich es ganz gut und da hat es mich gefreut und ich ahne dich auch, dass Anja sagt, ja, von den konkreten reiterlichen Tipps, da nimmt sie schon eine Menge mit und will sie mal ausprobieren. In dem Sinne auch, liebe Anja, wenn es irgendwie, also wenn du so das Gefühl hast, Tipp. A, B, C oder D bringt tatsächlich was. Lass uns das gerne nochmal wissen. Ist schon klar, das geht alles nicht schnell, aber wir freuen uns auch, wenn du in einem Viertel oder in einem halben Jahr dich nochmal meldest und wir da sozusagen langfristig so ein bisschen dranbleiben können und so draufgucken können. Du hast gesagt, eine Sache machst du nicht. Das war das Stichwort Eindecken. Genau, ich bin ja nicht so der Fan von Eindecken, obwohl ich ja jetzt bei Benni, der ja kaum Winterfell hat. Das arme Haschall. Das arme Haschall, eines Besseren belehrt wurde. Es gibt tatsächlich Pferde, die nicht so viel Winterfell schieben, die darauf gezüchtet wurden, in irgendwelchen Stellen zu stehen. Und das macht das Fell, hat das gemerkt und ist nicht gewachsen.
[15:05] Jedenfalls decke ich den Benni tatsächlich ein, wenn das so kalt und nass ist und dem tut es auch gut. Und das habe ich aber tatsächlich bei Klexi noch nie probiert. Ihn einzudecken, weil im Winter ist es tatsächlich schlimmer als im Sommer. Also im Winter braucht er viel länger. Im Winter ist er viel, viel mehr verhalten. Also er hält sich viel mehr fest im Winter. Was vielleicht halt auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Muskeln einfach ein bisschen kalt sind und so. Er hat aber so viel Winterfell. Also er ist echt schon plüschi. Man kann das auch lassen, weil er auch gar nicht schwitzt beim Reiten. Also er ist kaum, er strengt sich an, aber er schwitzt kaum, deswegen habe ich das bisher auch nie gemacht, dass ich ihn geschoren habe, so wie AC, und dann die Decke drauf und dann denke ich immer so, auf das Winterfell eine Decke, da ouche ich immer so ein bisschen, aber ich werde es tatsächlich mal ausprobieren, so eine leichte 50 Gramm Decke, und probiere es mal aus, ob das vielleicht auch im Winter einfach ein bisschen Besserung bringt. Ich glaube, diese Pferde werden nie die rittigsten Pferde unter der Sonne, ich glaube, dieses Problem bleibt das Leben lang bestehen und man muss sich einfach damit arrangieren und muss sich damit abfinden, dass diese Pferde einfach…
[16:16] Nicht so rittig sind und sich einfach ein bisschen schwerer tun mit der Bewegung als jetzt zum Beispiel mein AC oder der Benni, der ja auch wirklich, der läuft super schön durch den Körper, der schwingt schön, also das ist natürlich gar kein Vergleich, wenn man den Klexi anguckt und den Benni. Und ich habe tatsächlich überlegt, ich habe ja nächste Woche noch mal einen Tag Springlehrgang, ob ich nicht vielleicht sogar den Klexi mitnehme und mal gucke, wie dem das tut, das bisschen Cavaletti-Springen und so. Ich bin ja mit dem noch nie höher als Cavaletti-Höhe gesprungen. Deswegen habe ich so ein bisschen die Hosen voll und weiß noch nicht so genau, was ich mache. Aber guck mal, da lernt man ja vielleicht fast so ein bisschen oder nimmt Anregungen, was er lernt, ist auch immer ein großes Wort, aber nimmt so Anregungen mit, von, wenn man sich dann so das anhört, was Anja jetzt erzählt. Also dieses, also Eindecken wäre dann das Thema, vielleicht noch ein bisschen Zusatzwärme, irgendwie wie so eine Art Wärmepflaster, wie wir Menschen das machen, oder? So ein ABC-Pflaster auf den Körper. Ob das möglicherweise, es ist halt ein Rumprobieren, ob das möglicherweise was bringt und von daher nochmals vielen Dank. Ich muss ja, ich bin, nee, bin ich ein schlechter Mensch?
[17:28] Manchmal. Manchmal, genau. Ich musste ja bei der Nachricht von der Anja, ich fand das ja noch auf einer anderen Ebene interessant, weil ich immer spannend finde, wir sind ja jetzt hier im Schwarzwald zu Hause, dass man an so Nachrichten auch immer merkt, wo wir überall Hörer haben. Also bei der Nina hört man ja, du erinnerst dich, das Pferd, das aus dem Dressurviereck springt, da hört man natürlich ganz eindeutig, dass sie nach Irland ausgewandert ist. Bei Anja hört man jetzt auch, wo sie herkommt, nämlich aus dem fantastischen Bundesland Sachsen. Und ich hatte so… Den Gedanken, jetzt sind wir ja hier im Schwarzwald zu Hause.
[18:08] Stell dir vor, wir würden so reden wie die hier. Würde uns keiner verstehen. Ja, genau. Das war so mein Gedanke. Also jetzt hat man Anja natürlich fantastisch verstehen können. Man hat so diesen sächsischen Einschlag gehört. Aber jede Wette gibt es Sachsen, die, wenn die so richtig in ihrem Slang loslegen, so wie das ja hier auch bei uns im Schwarzwald ist, wenn die in ihren Schwarzen… In Baden. Wir sind ja hier in Baden. Genau, in ihrem badischen Slang loslegen. Und ich hatte so beim Joggen, da kannst du mal sehen, wo die Gedanken dann so hinfliegen, dass wenn so ein Schwarzwälder, Badener, Bergindigener, sag ich jetzt mal so, wenn der mit so einem richtigen Sachsen und der, weißt du? Die verstehen sich nicht. Die trinken dann nur aller Prost. Ich glaube, die könnten sich darauf einigen, alles klar, wir trinken einen zusammen. In diesem Sinne drücken wir mal den virtuellen Themenwechselknopf. Wir haben den Klimperkasten nicht. Eine kleine Kostprobe. Hier heißt Bügeleisen, Biegelise. Biegelise. Biegelise. Wobei, also mein Lieblingswort ist ja das für die Blindschleiche. Blindschlich. Die Blindschlich.
[19:21] Dies als Fußnote. Der virtuelle Themenwechselknopf, wenn ich in Berlin bin, wird alles wieder schön, dann habe ich den wieder. Der Klimperkasten ist ja schon in meiner Besenkammer in der Hauptstadt. Der ist ganz allein in Berlin. Absolut. Der hat schon Sehnsucht nach mir, dass ich endlich komme.
[19:42] Themenwechselknopf, Springleergang mit ACDC. Wir haben gesagt, okay, und das ist ja auch das, was der rote Faden unseres Podcasts ist, Muss man ja auch immer mal so sagen, was daraus geworden ist, dass wir hier irgendwelche Interviewgäste ranschleifen. Eigentlich war es mal so gedacht, Jenny erzählt 20 Minuten über ihre Pferde. Ende der Vorstellung. Und das ist jetzt so back to the roots. Jenny erzählt über ihren Haflinger ACDC. Insofern ist das Pferdepodcast pur tatsächlich in dieser Folge 402. Warum, wieso, weshalb? Ein Springlehrgang, das ist ja schon so, also eigentlich ungewöhnlich für dich, weil sportliche Erfolge, da schielst du ja drauf, dass du die im Dressurviereck hast.
[20:29] Wir haben auch schon gelernt, dass du natürlich immer gerne ein abwechslungsreiches Training deinen Pferden generell bietest und dass das so die Laune hochhält. Das hast du auch schon ein paar Mal gesagt. Aber so ein Springlehrgang, du hast ja eigentlich immer die Hosen voll und dann, ich habe immer so das Gefühl, dass so der Gedanke bei dir ist, bevor ich jetzt so einem Springtrainer lang und breit erkläre, ich bin ja nicht die Allerjüngste, ich habe Angst vor sowas und wir wollen hier auch gar keine Bäume rausreißen. Dann könntest du die Stange 20 Zentimeter tiefer legen, bevor du dir diese Diskussion zum Beispiel mit dem Hubi antust, lässt es lieber ganz bleiben. Genau. Obwohl der Hubi ja jetzt echt schon gut erzogen ist. Der lässt mich keine Reihen mehr springen, weil ich da immer Angst vor habe. Der spurt schon, der Hubi. Genau, der weiß jetzt schon so, das braucht sich der gar nicht hinstellen, springt die eh nicht drüber. Ich war einigermaßen überrascht, als du gesagt hast, es gibt da so einen neuen, der macht einen Springleergang, ich fahre da mal hin. Ich bin eine Reihe gesprungen. Ohne drüber nachzudenken, dass ich da eigentlich Angst vor habe. Was macht dieser Mann? Wie war es? Erzähl doch vielleicht mal so ein bisschen. Nimm doch mich und auch die Hörers mal an die Hand. Springlehrgang mit ACDC, finde ich ja schon interessant.
[21:43] Also zwei Tage, genau, erster Tag haben wir sehr viel Stangenarbeit, Cavaletti-Arbeit, Wendungen gemacht. Und geübt, also und das Ganze dann immer mit kleinen Sprüngen, also wirklich kleine Sprünge, kleine Kreuzchen, kleine Steilsprünge und ganz, ganz viele Stangen gerade richten. Also nur mal so grob der Plan für diese erste Stunde. Und es war wirklich, also es war so, dass man das Pferd, also der Fokus lag darauf, das Pferd an den Hilfen zu haben, das Pferd gerade zu richten und das Pferd in die Mitte der Stangen zu lenken und auch wirklich mittig drüber zu springen und wirklich das Pferd einzurahmen, an den Hilfen zu haben und die Wendung korrekt zu reiten. Und wirklich, wir sind dann auch teilweise Schlangenlinie mit Sprung und dann nochmal mit Vorlegestange, dann wirklich fünf Sprünge hintereinander, kleine Sprünge als Reihe. Das war wirklich so Gymnastik vom Feinsten. Also das war ausschließlich Springen, Gymnastik und das hat AC sehr gut getan, weil der ja natürlich, der ist ja beim Springen ein kleines bisschen verhalten. Der zieht nicht so richtig dahin. Da war es wieder, da war es wieder, genau.
[22:58] Also wenn die Pferde an den Sprung ziehen, ist das alles viel, viel einfacher. Aber wenn ein Pferd nicht so richtig dahin zieht und nicht so richtig so das Go an den Sprung hat, ist es total schwierig, das Pferd gerade zu halten, das Pferd auf der Linie zu halten und auch an den Hilfen zu halten. Und ich musste da an diesem ersten Tag AC wirklich ein paar Mal auch auffordern, komm jetzt, galoppier mal. Und dann macht der immer so ein bisschen, der lupft dann so ein bisschen den Hintern, der hat da keinen Bock drauf, mal so richtig Gas zu geben. Und diese Gymnastik über diese kleinen Sprünge hat ihn so ein bisschen locker gemacht. Und dann ist er natürlich auch nach dieser, wie lange sind wir geritten, dreiviertel Stunde, super locker flockig galoppiert. Ich konnte zulegen ohne große Anstrengung und auch diese Sprünge wurden immer fluffiger. Also durch diese Gymnastik immer wieder eine Wendung, kleiner Sprung, wieder eine Wendung, kleiner Sprung. Da geht auf einmal noch mehr so ungefähr. Und diese Gymnastik hat ihm wirklich total gut getan.
[23:57] Und das war der erste Tag. Und am zweiten Tag wurde es dann schon so ein kleines bisschen anspruchsvoller. Wir haben ja dann aufgebaut auf dem ersten Tag, auf dem Training des ersten Tages. Und der Springtrainer, der Sven, hat dann natürlich auch ein paar knifflige Sachen aufgebaut. Der hat zum Beispiel sechs Stangen. Auf eine 10-Meter-Volte hingelegt, die man sowohl im Schritt, im Trab oder im Galopp auch nehmen konnte. Und je nachdem, im Schritt natürlich ein bisschen an der Innenseite, im Trab ein bisschen mehr in die Mitte und im Galopp natürlich dann ganz außen. Die größeren Abstände. Genau. Also Kunststück dabei ist wirklich diese Linie zu halten. Also ganz viele Pferde, er hat Helene und mich sehr gelobt, wir waren die Dressurreiter in diesem Springlehrgang.
[24:41] Dass wir das wirklich prima hingekriegt haben. Man merkte natürlich auch das Dressurpferd. Die Springreiter haben sich teilweise etwas schwerer getan, also die Pferde da auf dieser Linie zu halten und im Trab und vor allem nachher auch im Galopp, dass die Pferde nicht nach außen wegdriften. Dann muss man wirklich außen begrenzen, man muss die Stellung halten, man muss auf dieser Linie bleiben und man muss den Rhythmus behalten. Sieht in diesem Video total leicht aus, ist mega schwer. Und die Pferde müssen sich wirklich biegen und stellen lassen und müssen am Bein sein, sonst kommt man da nicht durch im Galopp. Im Springparcours wahrscheinlich tendenziell oder also egaler als im Dressurviereck. Deshalb ist es bei den Springreitern wahrscheinlich, oder? Oder würdest du nicht sagen, egaler? Überhaupt gar nicht egal. Im Springparcours, da habe ich auch manchmal Wendungen.
[25:33] Wo ich das Pferd einfach an den Hilfen haben muss, wo ich außen begrenzen muss, wenn die mir so wegdriften und dann komme ich nicht richtig an den Sprung. Und gerade im Sprungparcours ist es ganz wichtig, dass ich meine Linie halten kann und dass ich das Pferd korrekt an den Sprung ran reiten kann. Und wir haben natürlich auch am zweiten Tag, es war sehr witzig, war ein Gag von Sven. Wir kommen so rein in die Halle. Wir waren, glaube ich, die zweite Gruppe und die Sprünge waren hoch. Für mich war das hoch. Also das war vielleicht so E-Höhe, keine Ahnung. Ich kann es immer so schlecht schätzen, vielleicht 80 Zentimeter, keine A-Höhe. Und ich reite nur so, wir reiten so einen Schritt vorbei und ich so zu Helene, oh Gott, das ist aber hoch.
[26:12] Und das hat er gehört und dann baut er die Sprünge noch höher. Und ich so.
[26:17] Das war schon ernst gemeint, dass ich das hoch finde. Ich habe ja bloß einen Haflinger und ich traue mich ja gar nicht so hoch zu springen. Und das war psychologisch. Also er hat gesagt, jetzt guckst du dir, jetzt baue ich hier mal hoch und dann guckst du dir die ganze Zeit diese hohen Sprünge an und nachher, wenn wir da drüber gehen, mache ich das ein bisschen niedriger. Und dann war es wahrscheinlich so hoch wie am Anfang. Genau, ein bisschen höher sogar als am Anfang. Da bin ich am Ende drüber gesprungen. Also das war wirklich, und ich habe es gar nicht gemerkt und ich habe überhaupt gar keine Angst gehabt. Also der psychologische Trick hat super gut funktioniert. Dieses niedriger Bauen. Genau, erst mal hochbauen, dann hat man das so, dann hat man eine ganz andere Sicht auf die Sprünge und denkt, das muss ich ja nachher gar nicht springen, ist alles gut. Und dann macht der niedriger und dann denkt man, ach super, tolle Höhe. Und dabei war es höher als am Anfang. Genau. Und auch an dem zweiten Tag haben wir halt wirklich diese Durchlässigkeit gefördert. Also auf der Linie halten, durchlässig sein, die Übergänge ordentlich reiten und dann auch wieder auf verschiedenen Linien Reihen springen. Also mit wirklich drei Cavalettis als Reihe und danach zwei Galoppsprünge, ein Ochser oder eine Galoppstange und dann ein Steilsprung. Und das alles immer mit Linien, die immer wieder die Hand wechseln. Und zwischendurch, am Ende gab es dann einen ganzen Parcours, zwischendurch dann auf jeder Hand nochmal diese Galoppstange auf der 10 Meter Wolte.
[27:41] Da muss man das Pferd aufnehmen, muss es wieder ein bisschen zusammenschieben und dann über diese Galoppstangen und dann in die Reihe und da muss man wieder ein bisschen Gas geben. Die ordentliche, also die geforderte Anzahl der Galoppsprünge dazwischen, da muss man schon auch mitdenken, das Pferd muss mitdenken. Man muss konzentriert reiten, dass die Galoppsprünge dann auch passen und man wirklich so reitet, wie es angesagt war. Da machst du fünf Galoppsprünge, da machst du zwei, da machst du vier und das hat super viel Spaß gemacht. Man musste sich sehr konzentrieren. AC hat am Ende wirklich total toll durchgezogen und hatte auch Spaß daran. Also es war ein voller Erfolg. Es hat super viel Spaß gemacht und es war ein toll aufgebauter Unterricht.
[28:23] Und wenn ich es richtig verstehe, dann bei ganz vielen Dingen konnte man schon, also wenn man, glaube ich, genau hingehört hat, so mit irgendwie enge Wendungen, das Pferd an den Hilfen haben, einrahmen. Also das sind ja ganz viele Sachen, die man wirklich auch aus dem Dressurtraining.
[28:41] Die da immer wieder auftauchen, auch bei dem, was du sonst so, also wo Springen überhaupt keine Rolle spielst. Also ganz viele Aspekte, die… Auch eine Rolle spielen, wenn wir uns über explizit Dressurtraining unterhalten. Also das ist ja schon, also man hört da so raus, dass es total auf dieses Konto einzahlt. Genau. Und mein Fokus war ja auf, also man kommt dann zu so einem neuen Trainer und er fragt natürlich dann, was willst du denn machen, was ist denn dein Ziel? Und ich wollte wirklich, dass AC bei Stangen, Cavalletti und Sprüngen einfach ein bisschen spritziger am Bein ist, Dass der ein bisschen schneller reagiert, dass der auch mal einen großen Galoppsprung macht, ohne dass ich so viel ackern muss. Und das ist uns gelungen. Also am Ende des zweiten Trainingstages war er wirklich total fein am Bein und war spritzig, hat zugelegt an der langen Seite, wenn ich gesagt habe, komm jetzt ein bisschen mehr Galopp. Und das war so mein Ziel für dieses Trainingswochenende. Und das haben wir erreicht.
[29:39] Das hat er gut gemacht, der Trainer, dass er uns da wirklich gut hingeführt hat. Und ich war natürlich mit einer Freundin zusammen in der Gruppe, die ein 1,80 Meter Pferd dabei hatte. Und das war noch so ein bisschen die Herausforderung. Da, wo der nur zwei Galoppsprünge macht, macht AC4.
[29:56] Und da muss man schon… Ist das echt die Dimension? Genau, also der ist schon riesig. Der macht große Galoppsprünge. und wir haben natürlich von der Gruppe her gar nicht zusammen gepasst, aber das war auch so ein bisschen die Herausforderung. Können denn beide Pferde diesen Parcours bewältigen, auch auf der 10 Meter Wolte? Der Große muss natürlich ganz außen galoppieren, AC kann ein bisschen weiter innen galoppieren, aber er musste sich schon teilweise auch mal strecken. Er musste große Galoppsprünge machen, musste sich strecken und das hat ihm total gut getan. Cool. Also wo sich die Dressur und die Springwelt dann so ein bisschen dann doch so Schnittmengen bilden, von denen du auch sagst, hilft uns total weiter. Ich habe das alles kapiert. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung, dass also hoffentlich auch Hörerinnen und Hörer, die ja sowieso viel mehr in der Pferdewelt zu Hause sind, das so nachvollziehen können. Finde ich total spannend.
[30:55] Neues von Benni hätte ich auch noch. Hättest du auch noch? Hätte ich auch noch. Dann mache ich jetzt mal so den virtuellen halben Themenwechselknopf da rein, bevor wir noch einmal so das ganze Ding reinhauen, weil ich habe auch noch einen Punkt mitgebracht. Benni, Neues von Benni. Benni ist ja jetzt mittlerweile ein bisschen öfter im Training. Also die Sattlerin war da, hat den Sattel nochmal nachjustiert. Und der liegt wirklich gut. Also der Rücken sieht total toll aus. Also der kriegt jetzt wirklich Reitmuskeln am Rücken. Und also die Oberlinie gefällt mir richtig gut von dem Pferd, wo er ja wirklich noch so vor zwei, drei Monaten, wo ich noch so gedacht habe, oh, da muss noch ein bisschen was hin. Und ich habe das Futter ein bisschen umgestellt. Ich gebe ihm ein bisschen mehr Powerfutter. Also er kriegt jetzt so ein Müsli, was normalerweise die Westernpferde bekommen. War ein Tipp von einer Verkäuferin, probier doch mal das, was die Westernpferde kriegen. Hat mega eingeschlagen. Yellowstone-Core für Benny. Genau. Und das Pferd entwickelt sich im Moment wirklich zu so einem kleinen Bröckchen. Also er sieht wirklich total gut aus und auch reiterlich sind wir wirklich ein paar… Entwickelst du dich jetzt auch zu Beth? Also kurze Zwischenfrage. Fängst du an zu saufen und wirst du eine Sexbombe? Also noch mehr, als du sowieso schon bist. Wenn du willst, kann ich auch ein bisschen saufen. Nein, im Moment trinke ich keinen Alkohol.
[32:19] Jedenfalls, also so reiterlich macht er auch jetzt wirklich Fortschritte. Und jetzt kommt so diese Phase, das hatte ich bei AC auch, dass sie so ein kleines bisschen schwer auf der Hand werden, weil sie dann hinten noch nicht so richtig die Last aufnehmen können. Und jetzt probiere ich immer mal wieder so ein kleines bisschen den Brustkorb so ein bisschen hochzuholen und ihn aufzufordern, komm, setz dich doch mal so ein bisschen aufs Hinterbein und mach mal den Motor hinten noch ein bisschen mehr an. und das funktioniert wirklich gut. Der hat sofort verstanden, was er soll und auch so ein bisschen zulegen im Trab, zulegen im Galopp. Er reagiert auf die kleinste Hilfe und er kommt vorne ein bisschen hoch und er wird leicht in der Hand und das ist ganz toll. Also das entwickelt sich wirklich super bei ihm und es geht auch relativ schnell und ich hätte gar nicht gedacht, dass wir so schnell so große Fortschritte machen. Ein super rittiges Pferd, der macht wirklich viel Spaß und ist auch immer noch Also unterm Sattel ein wirklich tolles Pferd. Also umso mehr müsste ja eigentlich so der Gedanke wachsen oder auch so diese Hoffnung wachsen, wenn er sich doch jetzt nur umtopfen ließe, quasi vom heimischen Stall, Schrägstrich, Reitplatz, irgendwie Trainingsplatz, hin auf einen Platz.
[33:41] Auf ein Turniergelände und er ließe sich da auspacken und wäre da nervlich gechillt und cool und würde da das zeigen, was er zu Hause so zeigt, das wäre schön. Wir werden sehen, wie sich das nächstes Jahr entwickelt und wenn er nächstes Jahr immer noch so viel Stress hat mit Turnier und die anderen Pferde, das war, ich glaube, das Hauptproblem sind die vielen anderen Pferde, die ihn stressen. Und er ist ja auch nächstes Jahr erst fünfjährig, er ist noch ein ganz junges Pferd. Und ich habe keine Eile mit ihm. Ich werde es natürlich testen, ob das geht, aber ich werde es nicht auf Biegen und Brechen machen. Also natürlich ist es nicht auch so dieses, man muss es machen, dass sie sich dran gewöhnen. Ja, aber trotzdem finde ich, dass das Pferd im vergangenen Jahr echt so viel Stress hatte auf so einem Turnier, dass ich das nicht unbedingt ausreizen möchte. Also ich werde das versuchen, werde mir ruhige Turniere raussuchen, wo ich weiß, da ist vielleicht nicht so viel los, da ist nicht so viel drumherum.
[34:42] Kleinere Turniere vielleicht, wo ich weiß, naja, da ist nicht, keine Ahnung, nicht so viel Drubel, da sind nicht so viele Starter. Dass man sich da so antrastet. Dass man da einfach so ein bisschen langsam anfängt. Cool. Ja, weil ich sage mal so, aber ich glaube, da bist du ja auch unverdächtig. Das ist ja immer so die eine Sache, wenn man sagt, also es gibt ja so diese Trainingsweltmeister, ist glaube ich so der Begriff, Dass Leute sagen, zu Hause bin ich die Olympiasiegerin, aber dass man dann so von außen betrachtet immer sagen muss, das hilft halt alles nichts. Es wäre schon schön, wenn du Olympiasiegerin sein willst, dann musst du halt bei den Olympischen Spielen antreten. Und wenn du, was weiß ich, eine Adressur gewinnen willst, dann wäre es schon ganz schön, wenn du zum Turnier kommst. Aber um Gottes Willen, das weißt du ja und du kannst es schon, glaube ich, auch sehr gut einschätzen. Ich sage mal so, also wenn ich jetzt hier Konkurrentin wäre, ich würde so langsam mal Angst kriegen. So langsam. Auf jeden Fall. Also, hallo. Das Imperium schlägt zurück bald.
[35:50] Themenwechselknopf. Mein Podcast-Tipp. Die aktuelle Folge. Ich habe die Nummer jetzt gar nicht präsent. Die aktuelle Folge von Heu, Hafer & Co. Ein Podcast, wo wir ja schon ein bisschen helfen bei der Produktion. Wir freuen uns immer, wenn eine neue Folge rauskommt. Die Pferde-Futter-Expert. aus Österreich haben eine sehr persönliche Folge gemacht und zwar, Berichtet Co-Moderatorin Jannika gemeinsam mit der lieben Isabel. Also Jannika hat selber auch eine Stute, Kira. Leider muss man sagen, eine Stute gehabt, weil Kira ist verstorben. Und die beiden packen in der aktuellen Folge dieses schwere Thema an. Was tun, wenn ein Pferd stirbt? Wie schlimm ist das? Was braucht man dann als Pferdebesitzerin? Ganz interessant fand ich auch, dass Kira erzählt hat, ihr war irgendwie wichtig, der Aspekt, dass Kira eingeäschert wird. Also auch das gibt es bei Pferden. Ich weiß gar nicht, ob du das wusstest. Eine Urnenbestattung. Große Urne. Ja.
[36:54] Du hast ja schon so, also wir haben uns auch so beim Frühstück mal drüber unterhalten. Du hast schon gesagt, oh, das ist aber teuer. Oh, würde ich aber nicht machen. Naja, also ich hatte ja schon das eine oder andere Pferd und unser Kaminsims wäre dann voll mit Pferdeuhren. Und wir haben dann nicht mehr einen Kamin. Genau, wir haben gar keinen Kamin, wo stellen wir die hin? Also nein, ich kann das natürlich total verstehen, dass man an so einem Pferd hängt und bei dem Hund kann ich das auch, bin ich wirklich dabei, dass man zum Beispiel jetzt unsere Lulu, wenn die mal nicht mehr ist, ich glaube, die hätte ich schon gerne auch auf dem Kamin-Sims stehen, so gedanklich noch bei uns. Aber bei den Pferden, da tue ich mich so ein bisschen schwerer, weil erstens die Kostenfrage, ich glaube, das ist relativ teuer, das geht, glaube ich, vierstellig. Ja, ich glaube, das ist es tatsächlich. Sie sagt auch in der Folge, ich habe es mir jetzt nicht gemerkt, aber sie sagt auch in der Folge, wie viel das kostet und wie sie das gemacht hat und so. Also auch Nixon damals, als der gestorben ist, oder Bee Ge, also da habe ich nicht darüber nachgedacht, dass ich eins der Pferde einäschern lassen würde oder auch wenn Globus irgendwann mal stirbt und ich glaube nicht, dass das für mich eine Option ist, weil… Aus genannten Gründen erstens teuer, zweitens der Kamin-Sims quillt dann über. Und das muss man ja glaube ich auch dazu sagen, es gibt da jetzt denke ich auch nicht wirklich ein richtig oder falsch. Nee, überhaupt nicht. Absolut nicht und auch gerade deshalb.
[38:19] Glaube ich oder also nicht gerade deshalb, das ist falsch. Es ist aber auf also egal, wie man es macht. Das ist natürlich aber trotzdem ein Thema, mit dem sich jeder früher oder später mal auseinandersetzen muss. Und deshalb fand ich es ehrlich gesagt so herzerfrischend oder gut, dass eben die beiden auch so ein unangenehmes Thema, das man ja vielleicht auch gerne mal so beiseite schiebt und wegdrängt und wo man lieber nicht so drüber nachdenkt, dass die beiden das anpacken. Und in dem Sinne ein Tipp, möglicherweise vielleicht auch Pferdebesitzerinnen und Besitzer, die ahnen, dass das bald mal kommen könnte oder so, ist, glaube ich, ganz interessant mal reinzuhören. Heu, Hafer und Co. Bei AC würde ich aber wahrscheinlich die Ausnahme machen.
[39:06] Da geht es nämlich schon los. Also ich liebe ja alle meine Pferde und auch die, die nicht mehr da sind. Aber AC ist so ein besonderes Pferd. Der ist auch vom Wesen, der geht mehr in Richtung Hund als Pferd. Und wir hatten gerade die Tage uns unterhalten, dass AC wirklich ein ganz besonderer Hafi ist oder ein ganz besonderes Pferd. Den könnte ich auch ohne Halfter mitnehmen. Der würde nie weglaufen von mir. Den lasse ich ja auch auf Turnier immer einfach da grasen. Ich bin den ja auch nie an. Dem würde niemals einfallen, wegzulaufen von mir. Dafür ist der, also wir sind schon sehr verbunden und AC hängt auch sehr an mir. Und das ist so ein besonderes Pferd. Ich glaube, das hat man nur einmal im Leben. Und da würde ich wahrscheinlich schon vielleicht auch die Ausnahme machen und mir den AC auf den Kaminsim stellen. Hoffentlich lebt er noch, keine Ahnung, 35 Jahre.
[39:57] Also, oh Gott, wie alt bin ich dann? Ob ich dann noch lebe? Aber wenn du sagst, der ist mehr Hund als Pferd und ich bin ja jetzt ab nächstem Jahr nicht da. Also nur um jetzt böse Überraschungen auszuschließen, würde der hier bei uns in den Aufzug passen? Nee, aber der kann ja Treppen laufen. Ey, sie kann alles.
[40:15] Also, ich will es nicht ausschließen. Also, wenn der bei mir im Bett liegt, dann ist hier aber was los.
[40:23] Jenny, das war Folge 402 des Pferdepodcasts. Hat viel Spaß gemacht. War nach meinem Empfinden wieder eine ganze Menge drin. Wir freuen uns, wenn es Anmerkungen gibt, wenn es Themenvorschläge gibt. Wie auch immer, immer gerne her damit. Wir bedanken uns fürs Zuhören. Habt eine pferdige Zeit. und bis in Richtung nächstes Wochenende. Tschüss. Tschüss.
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