#415 Besseres Pferd, besseres Reiten?

Wie so oft starten Jenny und Chris bei den Pferden. Bei AC/DC, Benni und Klecks – drei Charaktere, drei Ausbildungsstände, drei völlig unterschiedliche Herausforderungen. Es geht um Wintertraining ohne echte Pause, um gefrorene Böden, verpasste Trainingschancen und um kleine Frustmomente, die wohl jede Reiterin kennt.

Gleichzeitig wird klar: Der Blick geht nach vorne. Richtung Saison. Richtung Turnier. Doch der eigentliche Kern der Folge liegt tiefer. Es geht um eine Frage, die viele Reiterinnen umtreibt, aber selten offen diskutiert wird:
Würde es mit einem besseren Pferd automatisch besser laufen?


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Hilfe von Fremdreitern: Chancen, aber auch Grenzen

Jenny ordnet ein, differenziert und räumt mit einigen Mythen auf. Ja – ein gut ausgebildetes Pferd kann vieles erleichtern. Aber nein – es ist kein Selbstläufer. Ausbildung ist nichts Statisches, sondern etwas, das täglich erhalten werden muss. Wer glaubt, sich auf dem Ausbildungsstand eines Pferdes „ausruhen“ zu können, wird früher oder später eines Besseren belehrt.

Spannend wird es auch beim Thema Beritt. Wann ist es sinnvoll, einen Fremdreiter ins Boot zu holen? Wo kann das Pferd profitieren – und wo stößt dieses Modell an seine Grenzen? Anhand konkreter Beispiele wird klar: Manchmal müssen Pferd und Reiter lernen. Und manchmal braucht es jemanden, der dem Pferd zuerst zeigt, wie etwas geht, damit der Reiter es anschließend überhaupt korrekt umsetzen kann.


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Podcast-Tipp: „Heu, Hafer & Co.“ hilft bei der Jahresplanung

Diese Folge ist eine Einladung zur Selbstreflexion. Zum ehrlichen Blick auf das eigene Reiten. Und zu der Erkenntnis, dass Lernen im Reitsport niemals endet – egal, auf welchem Niveau man unterwegs ist.

Abgerundet wird Folge 415 mit einem Blick über den Tellerrand: aktuelle Absagen von Lehrgängen aufgrund von Herpesfällen, der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken – und eine klare Empfehlung für den Podcast „Heu, Hafer & Co.“, der sich in der aktuellen Folge mit der Jahresplanung 2026 in der Pferdefütterung beschäftigt.

Eine Folge für alle, die nicht nur reiten wollen, sondern verstehen möchten, warum Dinge funktionieren – oder eben nicht.

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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:00] Jenny, ich schätze mal, man kann uns hören und das ist ja die gute Nachricht gleich vorneweg. Wir haben es in der kleinen Folge angedeutet. Termine, Termine, Termine, Power-Shopping. Ich habe nicht so viel Geld ausgegeben. Nö, natürlich nicht. Und sonst irgendwas. Und werden wir überhaupt ein Zeitfenster finden, die nächste große Folge aufzunehmen? Wäre ja noch schöner, habe ich mir schon so gedacht. 4.30 Uhr, Donnerstag früh. Speckler. Genau, also wir machen, wir kennen ja nichts, keine Mühen, Kosten sowieso nicht, ganz egal. Wir nehmen den Pferde-Podcast auf. Die große Folge, die an einem Samstag erscheint neuerdings, so auch an diesem Samstag.

[0:46] Und das Zeichen, dass es sich um eine große Folge handelt, ist natürlich immer der Hafer- und Bananen-Blues. Den kloppe ich jetzt mal kurz hier dazwischen. Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[1:01] Und wir schauen mal drauf, was wir an Themen für diese Woche so zusammengesammelt haben. Wir gucken ja immer grundsätzlich auf deine drei Pferde. ACDC, der Haflinger, der erfolgreichste aus diesem Trio.

[1:17] Nesthäkchen Benni, von dem du sagst, er hat das größte Potenzial. Und der König der Herzen, mein Herzenspferd, ein bisschen, weil er halt auch so ein bisschen verstrahlt ist und so ein bisschen, wie soll ich sagen, der kriegt halt nicht immer alles sofort auf die Kette, aber er ist herzensgut. Jetzt hör auf zu heulen. Der Clown der Gruppe und ich liebe den einfach und der kann ja auch was. Also er ist der Schleifengarant, also wann immer du mit ihm, nicht ganz so hochklassig, aber der bringt relativ zuverlässig, keine Ahnung, was war das, L-Dressuren? Oh ne, in L-Tressuren bringt er nicht zuverlässig Schleifern. In L-Tressuren, ne? Genau, da muss er schon einen guten Tag haben in der L. Deswegen habe ich gesagt, ich werde ihn dieses Jahr in der L nur vorstellen, wenn es zu Hause wirklich sitzt. Und da sind wir noch ein bisschen weg von. Genau, sorry, ich habe jetzt gerade A und L. Darf einem natürlich nicht passieren, ist schon klar. No offense, aber also, wann immer du mit ihm unterwegs bist, das ist ja dann doch, also es ist immer begleitet von, es ist nicht so leicht mit ihm. Und der zweite Kaffee, wir haben schon so oft drüber gesprochen und der braucht so lange, bis er auf Touren kommt. Aber man muss fairerweise sagen, dass du mit leeren Händen zurückkommst, wenn du mit ihm unterwegs warst, ist nicht so häufig vorgekommen. Ist aber schon auch vorgekommen.

[2:34] Man redet ja nicht so gerne über seine Niederlagen, sondern immer mehr über die Erfolge. Aber natürlich sind wir auch schon mit leeren Händen zurückgekommen. Und genauso wie mit AC und mit Benny sowieso. Wollte ja nur sagen, ich mag den voll. Ich mag die überhaupt alle. Über die reden wir. Keine Frage. Wir haben gesagt, es gibt so ein bisschen was. Also nicht, dass es jetzt die Breaking News gäbe, aber so Turnierplanung hatten wir vor oder habe ich vor zwei, drei Wochen schon mal versucht hier anzusprechen. Und du hast gesagt, es ist alles noch sehr früh und jetzt hast du aber gesagt, okay, es gibt so die ersten Geschichten, die dann jetzt doch so ausgeschrieben sind, wo man auch nennen kann. Es gibt so die ersten Überlegungen. Das wird ja immer mal so ein Punkt sein bei uns im Pferde-Podcast, dass wir da so drüber informieren. Was sind so die Überlegungen? Was sind so Etappenziele, die sich dann auftun in der näheren Zukunft? Und da kann man da vielleicht mal so ein kleines Update geben. Dann ein Thema, das ich mir gewünscht habe. Und es ist erst mal auf verbitterten Widerstand von dir gestoßen, weil du so sagtest, ich weiß gar nicht, was du gegen dieses Thema hattest. Du musst ja jetzt nicht immer aus unserem Nähkästchen klauen. Genau, Nähkästchen zu.

[3:45] Ich habe, glaube ich, manchmal ist auch das Problem, dass es nicht ganz so leicht ist, meine laienhaften Beobachtungen zu übersetzen in, was meint der eigentlich? Weil du hast immer so den Verdacht, ich würde dann irgendwelche Geschichten von dir aufschnappen und ich wollte die brühwarm hier im Pferde-Podcast erzählen. Das ist nämlich die Wahrheit. Und ich würde dich nur schwindelig babbeln und dass ich das so ein bisschen verkläre. Aber eigentlich ist es im Kern, dass wir hier irgendwelche, keine Ahnung, Geschichten weitergeben, die ja eigentlich gar nicht alle angehen, alle Leute, die uns zuhören. So ist es.

[4:21] Manchmal muss man auch als Podcast etwas introvertiert sein. Aber mein Herz ist rein. Meine Gedanken sind schmutzig. Ich könnte schon wieder, ist das nicht putzig. Meine Gedanken sind fein und darum geht es mir gar nicht, sondern es geht mir im Gegenteil darum, Beobachtungen, die ich habe, zu verallgemeinern und, Diese Beobachtung, die ich habe, ich sage das jetzt mal so ins Unreine und du kannst ja dann vielleicht mal gucken, ob man das so in eine, also übersetzt in Inhalte, die glaube ich für alle was bringen und ich glaube ganz bestimmt, dass das nämlich so ist. Die Beobachtung ist, Menschen reiten.

[5:01] Wir sind ja alle jetzt hier keine Profis und Olympiateilnehmer und das klappt mal besser und mal schlechter. Und wenn es nicht so gut klappt, dann gibt es manchmal so gewisse Tendenzen, dass man sagt, mit einem anderen Pferd würde das viel besser gehen. Das Pferd ist auch nicht so gut, das kann nicht so viel. Ich brauche ein älteres, erfahreneres Pferd, was schon größere Erfolge hat und da weiß das Pferd, wie es geht und das hilft dann auch einem nicht ganz so talentierten Reiter oder andersrum, der eigentlich ja so voll talentierte Reiter wird ja durch das schlechtere Pferd, was man gerade hat, ja total ausgebremst. Also das hat dann auch so ein bisschen was mit, keine Ahnung, wie schätzt man die eigenen Fähigkeiten? Also ist so dieses Koordinatensystem, ist das alles so, also schätzt man das alles so richtig ein? Ist man wirklich so super talentiert und nur das Pferd bremst einen aus? Und mit einem in Anführungszeichen besseren Pferd würde auch alles viel besser laufen. Ich habe manchmal so das Gefühl, okay, das ist so, da lügen sich manche Menschen so ein bisschen in die Tasche, möglicherweise. Und was es ja dann auch noch gibt.

[6:16] Der Aspekt, der dazukommt, dass man sagt, okay, das Pferd ist nicht, also ich bin gut, aber das Pferd ist nicht so gut und dann lasse ich mal eine anerkannt gute Reiterin, guten Reiter auf das Pferd und damit das Pferd sozusagen ein bisschen Nachhilfestunden bekommt. Und dann kommt man auch in so ein Fahrwasser, wo man dann sagt, jetzt kann das Pferd das besser und alles läuft besser. Habe ich es erstmal richtig, ich hoffe, ich habe es irgendwie so zusammengefasst. Im Großen und Ganzen korrekt angeteast. Korrekt angeteast, genau. Und die Frage ist so ein bisschen, was macht man? Was macht man? Stimmt es? Also gibt es Fälle, in denen das stimmt? Auch so diese Frage, so ein Fremdreiter, der sich dann mal mit einem Pferd intensiver beschäftigt und also als Hilfestellung jemand, den man engagiert oder da drauf lässt und so, kann so ein Pferd dadurch dann wirklich besser werden? Wie nachhaltig ist es dann auch? Also ist es ein Move, dass man sagt, Genau das ist der Weg. Man lässt einen Profireiterin an sein eigenes Pferd. Dann wird das Pferd auf ein höheres Level gepetert sozusagen und dann löft es. Also geht das? Funktioniert das? Ist das ein guter Weg? Klammer auf. Wenn du sagst ja, dann würde ich ja sagen…

[7:32] Lass uns das doch mal so machen. Was macht eigentlich Nicole Weidner die nächsten 14 Tage, weißt du? Also holt man die mal ran und die macht dann, weißt du, die macht es dann. Sind wir jetzt eigentlich noch am, was für Themen haben wir im Podcast oder sind wir schon drin? Nee, das Thema, damit beschäftigen wir uns. Lange Rede, kurzer Sinn, wolltest du sagen. Und letztes Thema, ja, das ist immer mit meinem kurzer Rede, das muss ich mir noch.

[7:58] Hier galoppiert es immer mit mir durch. Mir macht es so Spaß, das tut mir leid. Kaum zurückzuhalten. Ja, tut mir leid. Ja, ein bisschen mehr durchkommen mit den Paraden, muss ich bei dir. Genau. Ein bisschen mehr aufs Hinterbein setzen. In die Parade fahren, sozusagen. Genau, wenn du da durchgablierst. Mir in die Parade fahren, ein bisschen durch, alles klar. Weil der Manni steht hier auch schon, ne? Der Manni steht da. Zittert vor Kälter. Ich habe noch einen Podcast-Tipp mitgebracht. Das sind die drei Geschichten, die ich auf meinem Zettel habe. Und jetzt spielt der Manni, damit er sich hier nicht zu Tode langweilt, spielt jetzt die Pferde-Podcast-Hymne, unser Orchestermusiker und dann geht’s los mit Folge 415.

[8:59] Jenny, traditionell fangen wir ja immer an, eigentlich mit deinen Jungs. ACDC, Benni Klecks. Wir haben so in den letzten ein, zwei Folgen uns viel darüber unterhalten. Durchstarten nach der Winterpause. Du hast ja auch ein bisschen was erzählt, dass es tatsächlich, also bei dir gab es jetzt im Winter ja keine Vollbremsung oder so. Du warst ja immer im Training mit denen. Wir haben auch so ein bisschen darüber gesprochen, dass Schnee und Eis hier im Schwarzwald ja auch tatsächlich lange noch eine Rolle gespielt haben. Also hier vergangenes Wochenende zum Beispiel. Warst du immer noch sehr eingeschränkt und da ging dann einen Tag ein… Sonntag war alles wieder gefroren. Genau. Samstag war schönes Wetter, bisschen Frühling, Sonntag war alles wieder gefroren. War es wieder knacke kalt, da war ich ja dann noch da logischerweise aus Berlin und so. Dann hast du gesagt, komm, ich gehe Sonntagmorgen noch schnell zu den Pferden und noch einmal kurz trainieren. du gehst laufen mit dem Hund im Schwarzwald und so. Und dann bist du wiedergekommen, so ein bisschen gefrustet. Es ging gar nicht so viel. Aber ich habe die Wand in den Hänger eingebaut. Die Trennwand.

[10:05] Frage. Immer noch eine sinnvolle Investition oder hattest du, weil das hat ja jetzt doch ein paar Wochen gedauert, bis sozusagen zu dem Hänger dann mit etwas Verspätung auch die Trennwand, das haben ja Hörerinnen und Hörer von unserem Podcast mitbekommen, ein Hänger, in dem die Pferde so schräg stehen, Und es waren nur so, so Stangen waren da jetzt erstmal nur eingebaut und du hast gesagt, so haben wir eigentlich nicht gewettet und hast du gar nicht so auf dem Deckel. So eine Trennwand macht das Leben leichter. Dann hast du ja eine Zeit lang, bis die Trennwand kam, dann doch mit den Stangen rumhantiert und hast gesagt, doch eigentlich mit ein bisschen Übung kriegt man es auch mit den Stangen hin. Also war es jetzt eine Fehlinvestition, die Trennwand oder sagst du, nachdem du es im Schweiße deines Angesichts? Aber war wirklich im Schweiße mein Gesicht? Und Finger kaputt, weil manchmal ist es ja so, dass die Schraube nicht in das Loch passt, obwohl eigentlich das Loch für die Schraube gemacht ist. Das meinte ich mit Ikea-mäßig, so Billigregal. Das ist ja wirklich so, wo ich manchmal so denke, echt jetzt? Leute, wieso passt diese Schraube da nicht rein? Das ist dafür vorgesehen. Und dann habe ich halt, teilweise musste ich echt mit dem Hammer nachhelfen, weil der Nippel nicht durch die Lasche gepasst hat.

[11:18] Dann kriege ich ja, aber ich habe es hingekriegt und die Trennwand ist drin. Trennwand drin? Das ist natürlich sehr viel einfacher im Handling. Die kann man einfach aufmachen, die kann man schwenken, fährt rein, Trennwand wieder zu. Und vor allem, wenn ich mit dem Benni alleine fahre und der so ein bisschen rumkaspert und auch mal vorne hoch, hinten hoch, da ist die Gefahr nicht, dass der über einer Stange, dass der da irgendwie hängen bleibt. Und deswegen wollte ich diese Wand haben, dass der mir nicht über irgendeiner Stange hängt und das ist schon eine gute Investition gewesen, da kann er ruhig auch mal bocken, das macht nichts. Und ich sage mal so, der Urgrund, dass du überhaupt diesen Hänger gekauft hast, war ja eigentlich Benni, das in Anführungszeichen noch ein bisschen wilde Jungpferd zu schützen. Der soll, also die Hintertüren vor allen Dingen, also dieser Hänger sollte komplett geschlossen sein. Der sollte da keine Beine über irgendwelche Ladeklappen und so weiter werfen können. und dann wäre es ja noch, also es wäre ja ein Treppenwitz gewesen, wenn er dann quasi in der Lage wäre, im Hänger sich dann da irgendwie so zu verknoten, dass alles doof ist und.

[12:25] Und die Gefahr wächst, wenn ich es richtig verstehe, in dem Maße, wenn dann halt keine zwei Pferde mit dem Hänger fahren und nebeneinander stehen, dann ist ja auch so ein bisschen der Platz begrenzt. Aber wenn der dann alleine da ist und nur die Stange, dann kann es halt auch wieder blöd werden. Ja, deswegen ist diese Trennwand schon eine gute Investition und das ist super leicht im Handling und ich bin ganz happy damit, dass sie jetzt auch drin ist, weil ich hatte die ganzen Tage keine Zeit. Die lag einfach nur im Hänger und ich bin ja auch jetzt ein paar Tage nicht gefahren, weil das Wetter gut war und ich nicht in die Halle fahren musste. Aber jetzt ist ja auch wieder Regen und so und dann brauche ich ja auch wieder den Hänger und bin auch ganz froh, dass die Trennwand jetzt drin ist. Der Hänger schreit also quasi jeden Tag danach. Fahr mich! Fahr mich, fahr mich, lad doch die Pferde ein und Turniere.

[13:14] Genau dafür bin ich doch da und alles viel luxuriöser, gefahrfreier.

[13:19] Lad doch hier auch das kleine Nestig, ich nehme Benni, der kann ja jetzt ganz gefahrfrei fahren und probiere doch mal aus. Und ich möchte dich schubsen in das Thema Turnierplanung. Also in der Tat ist es ja so, gut, das war es halt vorher auch schon, aber also du hast alle Möglichkeiten zu fahren und dann guckt man natürlich, wo möchte ich denn eigentlich starten.

[13:42] Und du hast ja auch schon mal, oder ich glaube treue Hörerinnen und Hörer wissen ja, dass das nicht so ganz banal ist, dass du einfach nur, was weiß ich, FN Neon oder so heißt ja die Seite, oder wo man da nennen kann, aufmachst und sagst, was ist ein nächstes Wochenende, sondern du guckst dir ja schon an, was sind das für Turniere. Also bei Benni soll möglichst zum Beispiel kein Jugendfußballturnier in unmittelbarer Nähe stattfinden. Und also du guckst halt schon, wo passt das, dass sich das junge Pferd da nicht dann zum Beispiel jetzt im Fall von Benni, dass der sich nicht über die Maßen aufregt oder so. Bei AC-DEC-O. Wo du weißt, im Südschwarzwald, wo also quasi alle Wertungsrichter der Meinung sind, Haflinger gehören auf den Acker oder vor die Kutsche und so weiter. Nicht alle, aber der ein oder andere. Genau. Also du guckst schon genau hin und hattest, als ich versucht habe, das letzte Mal darüber zu sprechen, hast du so gesagt, es ist noch zu früh. Vieles ist noch gar nicht so online. Du weißt natürlich aus Erfahrung, dies, das, jenes kommt dann irgendwann auch mal. Aber jetzt hast du gesagt, na komm, also für so ein kleines Update zu geben, Also könnte man zumindest jetzt mal so machen, weil jetzt das ein oder andere scheint dann irgendwie avisiert zu sein.

[14:56] Was gibt es denn und was gibt es auch nicht? Weil auch das spielt ja im Moment eine Rolle, Dinge, die es im Moment nicht gibt. Also es gibt Ende März ein Feine-Leute-Turnier für AC?

[15:06] Da werde ich auf jeden Fall die M-Tressur nennen und ich liebe Eugel ein bisschen mit der Zwei-Sterne-M, einfach mal um sie zu reiten. Also da sind die Bedingungen super, das ist eine tolle Anlage, große Konkurrenz. Also ich liebe Eugel nicht mit einer Schleife, sondern das ist wirklich so, um diese Routine wieder so ein bisschen herzustellen. 60 Meter und ja, so ein bisschen wieder diese Turnieratmosphäre schnuppern und für mich und für AC einfach dieses Turnierreiten wieder so ein bisschen anzufangen. Und die Bedingungen sind da super. Also ich mag es ja auch immer, auf tollen Böden zu reiten. Und Clip My Horse ist da wieder am Start. Ich war da schon mal auf diesem Turnier vor zwei oder drei Jahren. War ich da auch mal und hab mich geschämt? Nee, nee.

[15:52] Das war die Tressurpferde-L, genau, wo du dich woanders hingestellt hast, dass niemand sieht, dass du mich filmst. Ah, das ist eine ganz böse Unterstellung. Genau. Nee, aber ich war da tatsächlich schon mal mit dem AC in einer Zwei-Sterne-L auf 60 Meter vor, ich weiß gar nicht, zwei oder drei Jahren. Und da hat er sich sehr gegruselt vor der Clip-My-Horse-Kamera. Ob er da jetzt ein bisschen cooler ist, müssen wir mal schauen, weil die steht da so direkt an der Banda und ganz viele Pferde. Also ich habe es tatsächlich bei Klippmachorz später angeguckt. Wie waren denn die anderen so? Ganz viele Pferde haben vor dieser Kamera halt wirklich sich erschrocken und sind weggesprungen und da waren wir nicht die Einzigen. Wenn die jetzt dieses Jahr wieder da sind, wir gucken mal, ob er einfach ein bisschen cooler geworden ist. Damals war er ja auch noch recht jung. Ich glaube, sechsjährig war er da erst. Und er hatte ja letzte Woche Geburtstag und ist zehn geworden. Jetzt ist er ja echt erwachsen. Herzlichen Glückwunsch nachträglich. Kamera Angst, könnte er das von seinem Frauchen haben? Ein bisschen. Kleiner Insider. Ja. Aber jetzt habe ich ja die Zaubercreme. Jetzt kannst du mich auch filmen.

[16:54] Ich sehe aus wie 29. Die Zaubercreme. Dabei bin ich schon 32. Die Falten-weck-Creme. Die wirkt wirklich. Hätte ich ja nie gedacht. Danke, Nicole, für diesen genialen Trip. Welche? Ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert. Ich gucke in den Spiegel und denke so, bin ich das? Ich bin es tatsächlich. Es gab ja schon Situationen, da habe ich dich gar nicht erkannt. Da habe ich dich gar nicht erkannt in der Wohnung hier. Wer ist diese Frau? Was macht sie? In meiner Wohnung. Gut. Ich wohne hier in Ebims. Genau. Jedenfalls, genau. Also das ist so mit dem AC angedacht. Und mit dem Benni hatte ich tatsächlich hier so um die Ecke ein kleines Turnier. Also das ist nicht so weit zu fahren. 12, 15 Kilometer, kleines Turnier, ruhige Umgebung. Da gab es zwei Artressuren, die ich natürlich nur hätte außer Konkurrenz reiten können. Aber da wollte ich wirklich diesen Tipp von Katrin, die Hörerin. Ihr erinnert euch mit den Hufeisen, ja oder nein, letzte Woche. Und die hat auch ein Jungpferd, das auch so ein bisschen aufgeregt war auf Turnier. Und die hat mir den Tipp gegeben, einfach fahren und mal zwei Prüfungen hintereinander nennen und dann einfach mal gucken, was passiert. Und in der A-Tresur ist es ja meistens so, dass sie zu zweit sind. Und da ist es mit dem Gruseln nicht ganz so schlimm. Und da war ich echt so voller Motivation. Da nenne ich die Adressur, ich schreibe den Turnierverwalter an, kann ich da bitte mitreiten außer Konkurrenz? Ich will nur üben und so. Und was sehe ich dann bei Neon?

[18:14] Abgesagt. Da war ich wirklich enttäuscht und dachte so, ach schade. Das wäre jetzt so eine Gelegenheit gewesen, wo ich gerne mal getestet hätte, wie benimmt er sich denn? Wie ist es in der zweiten Prüfung? Geht es da besser? Aber gut, soll nicht sein, dann müssen wir noch ein bisschen warten. Alle anderen Turniere, die so ausgeschrieben sind, wo ich Benni mitnehmen könnte, das ist mir noch zu viel Trubel. Also unter anderem auch da, wo wir letztes Jahr waren mit dem Fußballturnier. Da gibt es eine Dressurpferde A, die könnte ich natürlich reiten, aber wieder parallel das Springen. Und wenn da an diesem Tag wieder Fußball gespielt wird, glaube ich, tue ich weder mir noch dem Pferden Gefallen, um das als erstes Turnier wieder auszuwählen. Das mache ich dann nicht. Naja, ich finde auch, du hast ja auch zu Recht gesagt, genau das möchtest du jetzt erstmal nicht. Und also es wäre ein bisschen behämmert dann zu sagen, okay, ich mache es anders überlegt. Ich mache den gleichen Fehler nochmal. Genau, ich mache den gleichen Fehler nochmal, das wäre ja Unsinn. Du hast mir gerade noch gesagt, es gibt im Moment auch das ein oder andere, jetzt nicht unbedingt an Turnieren, aber auch an Lehrgängen, was im Moment bei uns in der Gegend.

[19:24] Die wir ja im Grenzgebiet zu Frankreich leben, hier im Schwarzwald, im Moment abgesagt werden und abgesagt werden müssen. Genau, so im Elsass sind ein paar Herpesfälle bekannt geworden und durch die Nähe natürlich auch zum Elsass haben Veranstalter unterschiedlicher Lehrgänge die Lehrgänge einfach aus Sicherheitsgründen abgesagt. Finde ich auch gut, weil das Risiko ist einfach zu groß. Und wenn jetzt wirklich da die Pferde hin und her fahren und es ist eins dabei, was wirklich Viren ausschüttet und da passiert irgendwas, das ist kein Lehrgang der Welt wert, dass man da das Risiko auf sich nimmt. Und ich hätte ja auch nicht alle Lehrgänge mitgenommen, weil du ja am Wochenende mehr da bist und ich ein bisschen Zeit mit dir verbringen will.

[20:10] Ärgere ich mich aber jetzt nicht, dass ich bei dem einen oder anderen sowieso nicht dabei gewesen wäre, weil er findet ja gar nicht statt. Dann bin ich wieder fein, dann ist er gar nicht so schlimm. Der Grund, weshalb sie nicht stattfinden, ist natürlich schon schlimm. Und dann hoffen wir mal, dass da nichts weiter passiert und dass sie das recht schnell wieder in den Griff kriegen. Herpesfälle gibt es immer mal wieder. Also das ist kein Grund zur Panik, aber Vorsicht ist trotzdem geboten. Genau, ich glaube, es ist schon auch einfach gut, dann da entschlossen und das hilft dann alles nichts. Also das ist dann eine Spaßbremse. Man muss einfach dann Reisetätigkeiten und so weiter und Pferde von A nach B bringen. Das ist dann halt nicht. Und das muss man ja auch sagen.

[20:50] Das ist eine Geschichte, die wir hier in der Gegend ja wirklich total geil finden. Aber dieses, dass Menschen einfach ganz selbstverständlich ohne irgendwelche Kontrollen über die Grenzen fahren, obwohl es mit den Kontrollen ja zuletzt hier durch unsere Bundesregierung auch wieder mehr geworden ist. Aber so diese Grundidee, man kann sehr einfach von Deutschland nach Frankreich und umgekehrt fahren. Das wird hier halt schon auch total gelebt. Absolut. Und spielt eine riesengroße Rolle. Und es gibt ja auch tatsächlich Menschen, die in Deutschland wohnen und ihre Pferde aber in Frankreich stehen haben und umgekehrt. Also das ist einfach tatsächlich, also diese Grenze ist halt in dem Sinne jetzt keine Grenze, dass man sagt, na joch, da muss man jetzt gar nichts einschränken. Doch, doch, muss man total. Also das spielt eine Rolle mit von rüber und nüberfahren. Rüber und nüber. Rüber und nüber. Genau. Und von daher macht das also tatsächlich schon Sinn. Der BG hat ja auch in Frankreich gestanden. Stimmt.

[21:49] Also auch du hattest ja mal. Ich bin immer rübergefahren nach Frankreich, um den BG zu versorgen. Und hast viel zu selten im Super U eingekauft. So heißt es nämlich die fantastische Supermarktkette, wo man Lebensmittel kaufen kann, die es hier in Deutschland zum Teil nicht gibt. Das stimmt, ein Riesending. Und ich hasse ja einkaufen. Und wenn man da aber bei die Franzosen zum Beispiel irgendwie so Käse einkauft, dann kann das ein Gewinn sein. Oder Meeresfrüchte. Oder, oder. Obwohl die genauso weit reisen, wie wenn sie nach Deutschland kommen würden, die Meeresfrüchte. Weil es sind ja nur 10 Kilometer weg von hier oder 15. In manchen Sachen sind die Franzosen halt schon geiler als wir, muss man mal sagen.

[22:32] Themenwechselknopf. Mein Thema, was ich mir so ausgedacht habe und gewünscht habe, ist ja dieses Thema, dieser Gedanke, ich reite, ich bin eine Reiterin.

[22:48] Keine Ahnung, eine, wie sagt man, also stellt euch eine fiktive Reiterin vor und das klappt dann irgendwie nicht so und wer ist denn dann eigentlich schuld? Das Pferd, die Reiterin, beide zusammen. Häufig, und das ist nur so eine Beobachtung von mir, es gibt oft die Argumentation mit einem besseren Pferd, würde das auch besser funktionieren? Fangen wir doch vielleicht mal damit an. Also ist dieser Gedanke schon falsch oder wäre das so? Wenn ich ein besseres Pferd hätte, dann würde es auch besser sein.

[23:25] Also generell erstmal kann man die Frage mit Ja beantworten. Natürlich ist es mit einem ausgebildeten Pferd leichter, egal ob in der Tressur oder im Springen, wenn ein Pferd viel Erfahrung im Springen hat, dann macht es einem unerfahrenen Reiter natürlich leichter, einen Parcours zu bewältigen. Und genauso ist es in einer Dressurprüfung. Ein ausgebildetes Pferd auf, keine Ahnung, was auch immer, LM-Niveau, macht es dem Reiter, der vielleicht noch nicht so viel Erfahrung in der Klasse hat, auch leichter, das zu reiten und auch diese Lektionen zu reiten. Weil das Pferd einfach auch bestimmte Lektionen kann und wenn man die richtig reitet, also technisch richtig reitet, dann wird das Pferd das auch ausführen.

[24:10] Aber das ist immer so ein bisschen, da ist immer so ein Zeitstempel drauf, wenn man diesen Stand der Ausbildung nicht erhält, weil man selber nicht in der Lage ist, das Pferd auf diesem Ausbildungsstand zu halten, sondern also so ein Denken, ich kaufe mir ein ausgebildetes Pferd und dann kann ich mich entspannen, weil das läuft ja alles von alleine. Das ist halt total grundfalsch, weil genau das ist nicht der Punkt. Auch ich muss meine, alle meine Pferde, auch AC, so arbeiten, dass der auf diesem Niveau, auf den ich ihn ja jetzt schon gebracht habe, also zu dem ich ihn ausgebildet habe, dass der da auch bleibt. Also muss ich das natürlich auch jeden Tag oder in jeder Trainingseinheit auch immer wieder reiten. Ich muss immer wieder an der Basis arbeiten. Ich muss immer wieder die gleichen Dinge machen, dass das Pferd auf diesem Ausbildungsstand bleibt. Und ich muss ihn gesund erhalten und ich muss seine Muskulatur so trainieren, dass er diese Lektion auch ausführen kann. Und ich kann mich also nicht draufsetzen und denken so, okay, jetzt drücke ich mal die Knöpfe und jetzt muss ich gar nichts mehr machen, weil wir sind ja an einem gewissen Level angekommen und jetzt kann ich mich da ausruhen. Das ist halt wirklich ein völlig falsches Denken, weil auch dieses, das ist wie bei einem Sportler.

[25:25] Der einen Marathon geschafft hat in, keine Ahnung, drei Stunden, der kann sich auch nicht ausruhen auf seinen Lorbeeren, sondern der muss natürlich weiter trainieren, um dieses Level zu halten. Und genauso ist es auch bei gut ausgebildeten Pferden. Auch die müssen so trainiert werden, dass sie ihr Level auch halten.

[25:41] Verstehe. Also so dieser Gedanke, einmal ist ein Pferd auf dem Level und dann hat es das einfach immer.

[25:48] Also das ist sozusagen der Fehler, sondern das ist flüchtig und das geht dann auch wieder vorbei.

[25:57] Frage, wenn ich jetzt das Gefühl habe, oder was man häufiger auch sieht, ist, dass Reiterinnen und Reiter ihre Pferde in Beritt geben.

[26:09] Um sozusagen manche Dinge bei dem Pferd wieder aufzufrischen oder im Idealfall vielleicht, sie wissen um ihre eigenen Defizite und dass man sagt, okay, ich nehme fremde Hilfe in Anspruch, um das Pferd dann wieder auf ein etwas besseres Level zu bringen. Ist dagegen aus deiner Sicht eigentlich irgendwas zu sagen oder kann das irgendwie, oder würdest du sagen, es gibt schon Konstellationen, in denen das sinnvoll sein kann und wo hat sozusagen seine Grenzen.

[26:38] Also ich finde das durchaus sinnvoll, wenn zum Beispiel das Pferd von seinem Ausbildungsstand weiter ist als der Reiter. Und dann ist es immer sinnvoll, einen Bereiter dazuzunehmen, der in der Lage ist, das Pferd auf dem Ausbildungsstand zu halten. Ein oder zwei oder dreimal in der Woche, je nachdem, was man möchte und wie hoch man reiten möchte. Und bis der Reiter selber so weit ist, also in seiner Ausbildung wirklich so weit ist, dass er auch selber in der Lage ist, das Pferd auf dem Ausbildungsstand zu halten, Dann kann man das vielleicht ein bisschen zurückfahren und kann dann sagen, okay, jetzt probiere ich das mal selber, nur noch mit einmal in der Woche. Aber das ist natürlich sehr, sehr sinnvoll, dass wenn man wirklich ein Pferd hat mit einem gewissen Ausbildungsstand, dass man, wenn man selber das nicht reiten kann und selber dieses Level nicht halten kann, sich einfach Hilfe sucht und sagt, kannst du vielleicht ein, zwei, dreimal in der Woche mein Pferd bereiten, dass ich darauf aufbauen kann und auch ich als Reiter meine Ausbildung wirklich so weiter fördern kann. Und mithilfe des Pferdes auch lernen kann, wie ich das mache, dass ich dieses Level erhalte.

[27:42] Jenny, bevor wir auf die Konstellation kommen, weil es gibt, also im Moment reden wir ja über die Konstellation, wir haben ein Pferd, was möglicherweise etwas besser ausgebildet ist als der Reiter, der da oben drauf sitzt. Es gibt ja jetzt auch noch die Konstellation, dass man sich vorstellen kann, okay, wir haben einen Top-Reiter, aber das Pferd ist sozusagen noch, oder wir haben einen mittelmäßigen Reiter, wie auch immer. Aber das Pferd ist vom Leistungsvermögen und von dem, was es kann und weiß und so weiter noch nicht. Ein Leistungsvermögen und das, was es kann und weiß, sind ja zwei unterschiedliche Dinge. Ja, ja, ja. Also extrem leistungsvermögend natürlich, aber noch nicht so gut ausgebildet. Das meine ich da. Da würde ich auch gerne noch draus kommen, weil auch das gibt es ja. Also es ist ja nicht so, dass alle Pferde hochbegabt sind und top ausgebildet. Also noch nicht so gut ausgebildete Pferde, Das gibt es ja auch noch als Player, aber wenn wir mal darüber reden, dass das Pferd möglicherweise einen Ticken besser ausgebildet ist als der Reiter, dann ist so ein Fehler, den man unbedingt vermeiden sollte.

[28:45] Ist ja eigentlich immer nur auf das Pferd zu gucken, sondern was man ja nicht vernachlässigen darf unter gar keinen Umständen nie, nie, niemals nicht, ist sozusagen das, was man selber zu diesem ganzen Konstrukt beiträgt, oder? Also das ist so, das ist die Frage, die häufig… Also wenn es der Heiter nicht kann und das Pferd es nicht kann, dann ist es doof.

[29:06] Also dann muss man sich auch natürlich Hilfe holen und wir haben ja jetzt gerade so diese Konstellation bei Silvia auf dem Berg, die soll ja schon auch in der Vielseitigkeit mal so Richtung L gehen und, Springen und Gelände ist überhaupt kein Problem, aber Püppi zum Beispiel ist halt ein Springpferd und ein Vielseitigkeitspferd, aber in der Tressur einfach noch nicht so weit ausgebildet und.

[29:28] Da ist es natürlich auch schon so ein Knackpunkt, dass sie gewisse Dinge lernen muss, die Silvia einfach nicht in der Lage ist, dem Pferd beizubringen, weil sie es selber nicht kann. Und dann ist es natürlich ganz sinnvoll, dass man sagt, okay, dann muss da mal jemand drauf, der weiß, wie man es dem Pferd beibringt und dann dem Reiter beibringen. Und dann gemeinsam mit dem Pferd natürlich dann auch weiter daran arbeiten, dass der Reiter das machen kann oder das reiten kann, was der B-Reiter, ich nenne ihn jetzt mal B-Reiter, dem Pferd beigebracht hat. Aber dann ist es wirklich schon sinnvoll, weil wenn man an so bestimmten Sachen arbeitet und merkt, man kommt gar nicht weiter, weil das Pferd nicht weiß, was es soll und der Reiter nicht genau weiß, wie es geht, dann ist man irgendwann in der Sackgasse und dann kommt man da auch so schwer wieder raus. Und dann wirklich zu sagen, okay, wir sind hier an einem Punkt, wo wir… Beide brauchen Unterricht sozusagen. Genau, beide brauchen ein bisschen, ja, na klar. Und das ist dann wirklich auch sinnvoll, dass man dann sagt, okay, jetzt kommt mal ein Reiter drauf, der dem Pferd vielleicht mal XY beibringt. Und wenn das Pferd das kann und dann lassen wir erst den Reiter das reiten, weil dann kann man dem Reiter auch sagen, okay, du musst jetzt da so, da so, da so. Und dann, wenn das Pferd genau die Selektion schon kann, dann wird es die Selektion auch dann machen, wenn der Reiter es richtig macht.

[30:47] Aber wenn beide es noch nicht können, dann muss man bei einem anfangen. Und ich fange dann auch ganz gerne bei dem Pferd an und sage, erst mal muss das Pferd lernen, wie es geht. Und dann kann man dem Reiter sagen, jetzt reitest du das so und so und so und dann macht es das Pferd auch richtig, weil es weiß, was es tun soll. Also konkretes Beispiel, um es mal so handfest zu machen, wenn du jetzt sagst irgendwie, also Schenkel weichen oder Kugeln, Kurz kehrt zum Beispiel. Kurz kehrt. Ich wollte gerade sagen, kurz kehrt stelle ich mir tatsächlich, also fast als ein Ding der Unmöglichkeit vor, wenn ich eine Reiterin oder ein Reiter bin, der das erstmal nicht kann, ist ja jetzt nicht ganz unanspruchslos die Lektion und das einem Pferd dann beizubringen als jemand, der es nicht kann und das Pferd kann es auch nicht. Also das ist ja, also wie soll es gehen? Das würdest du sagen wäre so ein Klassiker. Es ist sinnvoll, eine Bereiterin, jemand der sich da fremd draufsetzt, bringt es erst dem Pferd bei und dann dem Reiter und im Idealfall klappt es dann danach. So, beide lernen es. Das wäre toll, wenn es dann klappt. Und das ist immer das Ziel, dass es dann am Ende klappt. Genau. Beide können es reiten.

[31:53] Aber, und da sind wir wieder bei dem Gedanken, man kann das nicht alles immer nur aufs Pferd schieben. Man muss auch als Reiter sich dann in die Lage versetzen und es üben, um dann …

[32:04] Das auch reiten zu können, also eigentlich muss man das reiten, was auch der B-Reiter geritten ist, so auf Sicht. Es ist ein ständiges Lernen und es ist nicht so, dass Reiten irgendwann zum Ziel führt. Also es ist nicht so, dass man Pferde reitet und dann irgendwann damit fertig ist zu lernen. Man ist nie fertig damit zu lernen, wenn man reitet. Und man muss auch immer mal wieder umdenken und sich neu sortieren und sich auf neue Pferde einstellen. Und ja, einfach so, nicht so einen Tunnelblick, sondern wirklich über den Tellerrand gucken und dann immer mal wieder probieren, klappt es so vielleicht besser. Oder anders oder es ist auch nie so, dass man damit fertig ist, sondern also ich fange ja auch jeden Tag mit meinen Pferden das Training aufs Neue an und das Lösen und dann wirklich das Aufnehmen und Lektionen reiten und so, aber das ist ja jeden Tag aufs Neue immer wieder das Gleiche, was ich mit den Pferden mache. Und das ist nie so, dass das irgendwann zu Ende ist und ich einfach aufsitze und direkt fliegende Wechsel reite. Also das ist einfach so ein, bei manchen so ein Denken, das einfach so nochmal angeschubst werden muss. Beim Reiten lernt man nie aus und man ist nie fertig und man kann sich nie entspannen und sagen, jetzt bin ich da angekommen, wo ich hin wollte.

[33:25] Ja, die zeckenhafte Bemerkung aus meiner bescheidenen kleinen Ecke ist dann eben die, dass manche sich das vielleicht ein bisschen zu leicht machen und die Rolle, die das Pferd spielt, dabei sozusagen zu sehr, zu wichtig nehmen. Oder anders formuliert bekommst du ja häufig zu hören, na gut, also bei dir sieht das ja alles toll aus, aber du hast ja auch tolle Pferde. Mit dem AC könnte ich das auch. Das habe ich schon mehrfach gehört, genau, mit dem AC könnte ich das auch. Aber das ist ja sozusagen jetzt im Umkehrschluss ist es ja der gleiche gedankliche Fehler, den man macht, wenn man so sagt, ja, also wenn ich nur ein tolleres Pferd hätte, dann könnte ich das alles auch. Das ist wahrscheinlich ein Trugschluss. Ganz sicher sogar. Ja, also natürlich macht es ein ausgebildetes Pferd einem Reiter immer etwas leichter, anfangs.

[34:18] Aber ganz oft ist es so, also auch so aus dem Beispiel in meiner näheren Verwandtschaft, meine Schwester, die haben sich ja auch ein Springpferd gekauft vor zwei oder drei Jahren. Und sie sind das Probegerät und alles war tutti, hat super geklappt, drei Monate lang. Und dann hat man irgendwann gemerkt, okay, jetzt geht irgendwie, irgendwas geht in eine falsche Richtung. Und die sind natürlich aber so selbstreflektiert, dass sie auch gemerkt haben, oh, jetzt wird es aber irgendwie, jetzt brauchen wir ein bisschen Hilfe. Und jetzt müssen wir mal gucken, an was liegt es denn, dass das jetzt in eine falsche Richtung geht. Und das passiert ja ganz oft, dass man ein Pferd kauft und da ist alles noch toll, weil es toll geritten ist. Und nach zwei, drei Monaten oder manchmal auch schon früher stellt man fest, oh Gott, klappt ja gar nicht. Was mache ich denn jetzt?

[35:02] Und so dieses Denken, ich kaufe ein ausgebildetes Pferd und es bleibt immer und ewig auf diesem Stand, egal was ich mache, das ist halt einfach falsch.

[35:11] Genau. Und das wollten wir vielleicht mal kurz… Als Gedanken mal in die Welt getragen haben. Und ich glaube, es ist einigermaßen gelungen. Möglicherweise gibt es auch noch andere Gedankenstränge dazu oder so. Wir sind da gerne, also wir sind da offen und also gerne her damit. Ist glaube ich auch ein Gespräch, so wie das Reiten nie fertig ist, ist wahrscheinlich auch dieses Gespräch darüber, was führt zum Erfolg, was bedingt Misserfolg irgendwie. Das ist ja auch nie fertig. Und also wie gesagt, darüber tauschen wir jetzt immer total gerne aus. aber so als, Für einen Laien wie mich hat mich das jetzt so ein bisschen weitergebracht tatsächlich. Was ist so der ausschlaggebende Punkt und was spielt so die größere Rolle? Antwort kann man gar nicht so genau sagen, aber beides ist mindestens gleich wichtig und man kann nicht einfach nur sagen mit einem besseren Pferd. Da wäre das ja alles mal gar kein Problem. Ja, ist immer ein Zeitstempel drauf mit dem besseren Pferd. Aber ja, mag sein, dass es bei dem einen oder anderen wirklich so ist, dass es mal zeitweise mit einem besseren Pferd besser klappt. Aber wie gesagt, auch zeitlich, glaube ich, beschränkt.

[36:23] Dann der letzte Themenwechsel-Knopf, Podcast-Tipp, Heuhafer & Co. Der Pferdefutter-Podcast aus Österreich, den wir ja mitproduzieren dürfen, ist erschienen. Und die neueste Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema, obwohl das Jahr 2026 jetzt ein paar Wochen alt ist, aber es ist absolut nicht zu spät, sich damit zu beschäftigen, nämlich mit dem Thema Jahresplanung 2026. Ziele, die im Zusammenhang mit der Fütterung der Pferde stehen. Mein Pferd soll zunehmen, mein Pferd soll abnehmen, auch manchmal ganz gerne genommen, auch manchmal angezeigt bei dem ein oder anderen Pferd. Mein Pferd soll bestimmte Muskeln aufbauen, weil ich es vielleicht vorbereiten will auf sportliche Herausforderungen. Also all diese Dinge, wo man so sagt, okay, es gibt Dinge, die ich mir vornehme fürs Jahr Und wie passe ich einen Futterplan dementsprechend an? Das ist so die Überschrift über der aktuellen Folge von Isabel und Janika. Große Empfehlung. Ich habe es natürlich schon gehört und gibt es im Moment überall, wo es Podcasts gibt. Gerne mal reinhören. Die Jahresfutterplanung 2026 lohnt sich mit Sicherheit.

[37:42] Sich damit mal auseinanderzusetzen und damit zu beschäftigen. Auch du hast ja das Pferdefutter quasi ständig im Blick. Und ich war ja die Tage auch mal wieder mit, wo ich dann gesehen habe, was da alles in die Schüsseln reinkommt. Gar nicht so viel. Ich bin ja relativ einfach gestrickt, was das Futter angeht. Letzten standen bei mir noch Möhren und Äpfel. Ja, das ist natürlich immer so ein Goodie. So ein Pülverchen habe ich noch gesehen. Ja, das ist, weil der Klecksi ein bisschen gehustet hat. Und der hat jetzt vom Tierarzt ein Pulver gekriegt, dass da so ein bisschen den Schleim los wird und den Lusten los wird. Okay, ich habe aufgepasst, als du das da alles so zusammenge… So wie Miraculix, der aus dem Asterix, weißt du? Der den Zaubertrank macht, so ein bisschen. So kam es mir vor. Es ist fünf Vorkräuterhexe. Nee, überhaupt nicht. Also der Benni kriegt einfach nur sein Futter, sonst nix. Und der ist sie auch. Okay, dann. Ich will da jetzt auch nicht zu viel rein geheimnissen, als es tatsächlich ist. Aber das Futterthema auch natürlich immer ein ganz wichtiges im Zusammenhang mit Pferden und das ist das Metier von Isabel und Janika, Heu, Hafer und Co. Ich hatte ja auch das Problem, der Benni nimmt nicht zu und habe ja von einer, von der Frau im Pferdeladen, wo der VIP-Verkauf stattfindet, stattfand.

[38:59] Den wirklich tollen Tipp gekriegt, die sagte dann, wir haben so ein bisschen, so ungefähr, die hat mir ein Futter empfohlen für Westernpferde, die ja insgesamt so ein bisschen muckeliger werden sollen. Also die sollen ja auch rund und viele Muskeln und ein bisschen. Und das hat tatsächlich funktioniert. Also seitdem fütter ich ja dieses Western-Pferdefutter und das war so der Game-Changer bei Benni. Ach komm. Ja, und der frisst es gerne und der mag es. Und seitdem bin ich auch wirklich super happy damit. Und der kriegt dieses Futter, das ist voll mineralisiert. Ich brauche keine Zusätze kaufen. Ich muss nicht rechnen und da und da und da. Und er sieht toll aus und es bekommt ihn gut. Und er frisst es gerne. Das ist ja immer so ein Ding bei Benni. Frisst das auch oder schmeißt das durch die Gegend. Also er ist nicht nur der Mr. Pricey, er ist jetzt sozusagen auch der Mr. Yellowstone in deiner, sozusagen, ne? Genau. Ich habe ja auch eine Kappe gekriegt, eine Yellowstone-Kappe. Die setze ich demnächst noch auf die Ohren und dann mache ich mal ein Foto mit seinem Western-Futter. Vielleicht schmeiße ich mal einen Western-Sattel drauf und reite den Western.

[40:06] Ich glaube, den Verkäufern bricht es das Herz, wenn es ein Western-Fan werden würde. Ja, und wenn dann Kevin Kostner bei dir im Stall steht, dann… sofort raus. Dann bin ich raus. Dann bin ich raus. Wir sind jetzt raus aus Folge 415. Wir bedanken uns fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Kevin Kostner. Ab Ben Affleck würde ich auch nehmen. Aber der kann nicht reiten. Aber Kevin Kostner kann auch reiten. Weil der war ja auch schon mit der mit dem Wolf tanzt. Da ist er ja auch schon geritten. Ich habe es auch nicht immer leicht. Tschüss.


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