#421 Nächstes Level für AC/DC: Championat mit Olympia-Flair

In Folge 421 geht es um große Ziele, kleine Insider, teure Tierarztrechnungen und die Frage, ob ein Pferd irgendwann vielleicht autonom reiten kann (Spoiler: eher nicht).

Im Mittelpunkt steht natürlich wieder AC/DC – und die spannende Frage, ob es in dieser Saison Richtung S-Dressur gehen soll. Der Anlass: Ein internationales Haflinger-Championat auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem. Allein der Gedanke an diese Kulisse lässt das Herz höher schlagen. Doch Jenny wäre nicht Jenny, wenn sie nicht strategisch denken würde: Reicht es schon für die S? Oder ist die M-Tour am Ende die klügere Entscheidung, wenn es wirklich um eine Platzierung geht? „Dabei sein ist alles“ ist jedenfalls nicht ihr Motto.


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Klex kämpft mit einer Bronchitis

Ein zentrales Thema sind die Serienwechsel – technisch anspruchsvoll, koordinativ herausfordernd und nichts, was man „mal eben“ reitet. Spannend ist dabei, wie sehr sich die Arbeit verändert hat: Weg von sichtbaren Hilfen, hin zu minimalen Gewichtsimpulsen. Weniger Druck, mehr Feingefühl. Und die Erkenntnis: Serienwechsel sind nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch von Kraft, Geraderichtung und absoluter Konzentration – beim Pferd wie beim Reiter.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz gibt es aber auch die leisen Momente. Klex kämpft mit einer Bronchitis – ein Thema, das einmal mehr zeigt, wie sensibel Atemwegserkrankungen bei Pferden sind und wie wichtig es ist, früh zu handeln. Und während 250 Euro für Medikamente selbstverständlich sind, wird beim 12-Euro-Brownie plötzlich gerechnet. Pferdemenschen-Prioritäten eben.


Ein schönes Beispiel dafür, wie man mit wenig Aufwand mehr Verständnis für sein Pferd entwickeln kann.

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Amira darf wieder nach Hause in den Schwarzwald

Besonders berührend ist die Geschichte von Amira, die nach einer schweren Verletzung und einer riskanten Operation endlich nach Hause darf. Ein kleines medizinisches Wunder – und ein Beispiel dafür, wie viel Hoffnung, Mut und Vertrauen in der Pferdewelt stecken. Diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, ehrlicher Emotion und einer Prise Selbstironie macht Folge 421 zu einer Episode, die nicht nur informiert, sondern auch verbindet.

Wer also wissen will, wie nah AC/DC wirklich an der S-Dressur ist, warum Serienwechsel nichts für unkonzentrierte Tage sind – und was Tierärzte manchmal „durch die Blume“ sagen – sollte unbedingt reinhören.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:00] Jenny, hier ist der Pferde-Podcast Folge 421. Ich freue mich. Wir hatten die Woche tatsächlich, und das ist ja wirklich eigentlich, ja, ist das jetzt gut oder schlecht? Ich weiß es gar nicht, ob es gut oder schlecht ist, aber wir haben kaum miteinander gesprochen. Und eigentlich sollten wir uns vor Sehnsucht verzehren, weil wir sind ja quasi jeder für sich allein. Ich in der großen, bösen Stadt und du im Provinziellen dann doch so ein bisschen alleine, ja auch nicht so tollen Schwarzwald, aber weit gefehlt. Also ganz so dringend scheint es jetzt doch nicht zu sein, mit dem Miteinanderreden. Und insofern… Geht wie im Flug. Geht wie im Flug. Und insofern hat dieser Pferdepodcast ja auch was Verbindendes. Und ich weiß gar nicht, ob unsere Hörers uns das so abkaufen. Aber wir können gar nicht damit aufhören, weil ich will ja schon auch immer so ein bisschen wissen, was ist denn los in der Heimat, was passiert so mit den Pferden, das ist ja dein großes Ding. Und, naja, also wenn wir uns schon austauschen, können wir auch einfach ein Mikrofon laufen lassen, weißt du? Genau.

[1:14] Dann drücke ich jetzt also pro forma, dass es sich wie so eine Sendung anhört. Würde ich jetzt pro forma einmal den Hafer- und Bananenblues spielen. Warte. Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Der muss ja nur sein. Das ist ja die große Sendung, die neuerdings immer samstags erscheint. Und wir haben ein Vorgespräch von gefühlt 20 Sekunden Länge geführt und ich habe lustige Sachen darin erfahren, nämlich dass du zum Beispiel schon Hotels gebucht hast, wo ich auch hinkommen soll in großen deutschen Städten und ich weiß noch gar nichts davon und ich weiß auch noch gar nicht, ob es zeitlich geht, weil es gibt wieder ein Haflinger-Championat in diesem Jahr. Oh Wunder! Ja. Wir wollen sprechen über das Thema Serienwechsel, weil der Kamerad, mit dem du an diesem Haflinger-Championat teilnehmen könntest, ist natürlich dein Haflinger im Team ACDC. Und ich könnte mir vorstellen, bei dir hat schon ganz viel gerattert im Kopf. Was reitest du? Also nimmst du da mit dem Teil? Welche Prüfungen nennst du? Wie ist es strategisch so? Und du greifst ja, du willst ja nach den Sternen greifen. Die Serienwechsel spielen auf einmal eine Rolle. Und du kannst dir mal erzählen, wie weit du bist und was sind die größten Herausforderungen dabei.

[2:41] Und dann haben wir noch so ein bisschen dies und das. Ich habe noch ein kleines Quiz mitgebracht und zwar, ich habe etwas sehr Lustiges gelesen in der Cavallo. Ich bin mal wieder dazu gekommen in Berlin, weil ich hatte einen freien Tag, den Fastnachts-Dienstag. Da bin ich dazu gekommen, während du auf irgendwelchen Umzügen rumgefallen bist. Habe ich gar nicht. Es hat geregnet, ich war gar nicht auf dem Umzug. Ich war brav zu Hause und habe gearbeitet. Wie konnte das passieren? Das Wetter war so schlecht. Alles klar. Genau, und also du hast gearbeitet, ich habe für den Pferdepodcast gearbeitet, wenn man so will. Ich habe die Cavallo gelesen und habe was sehr Lustiges gefunden, nämlich, dass Tierärzte und Therapeuten manchmal ihren menschlichen Patienten sozusagen, also den Tierbesitzern, gar nicht so unverblümend die Wahrheit sagen wollen und deshalb durch die Blume sprechen. Und die Cavallo hat mal aufgeschrieben, also was sie sagen und was sie meinen. Ich finde es sehr lustig. Und wir könnten da quasi mal drüber reden. Dann machen wir einen Quiz, was kann ich gewinnen?

[3:46] Eine Freifahrt auf der Rolltreppe. Eine Freifahrt auf der Rolltreppe. Fun Fact, viele Rolltreppen in Berliner Bahnhöfen sind gerade defekt, ohne Scheiß jetzt. War ein großes Thema heute Morgen hier im Radio. Also Berlin öfter mal was Neues. Mit der Herstellerfirma, bla bla bla, und eingebaut an irgendeinem großen Bahnhof. Weißt du, Ostbahnhof? 50 Prozent geht nicht. Wegen der Hersteller hat Scheiße abgeliefert. Toll. Das ist wie bei unserem Aufzug im Haus. Ja, genau. Aber das ist hier quasi im Quadrat, mindestens. Zweitens.

[4:24] Ich spiele den Hafer, den Hafer und Bananenblues, sage ich schon. Ich spiele den Manni, der immer noch nach Berlin will, unbedingt… Und wer spielt jetzt die Pferde-Podcast-Hymne, unser Orchestermusiker, der uns seit über 400 Folgen begleitet, dann würde ich mal vorschlagen, es geht los mit Folge 421.

[5:06] Ach, darf ich noch einen kleinen Insider loswerden? Ich muss jetzt sagen, wenn der Manni wirklich nach Berlin kommt, zu dir, dann muss der aber bei dir wohnen. Ja klar. In deiner Wutze. Der freut sich schon. Ich bin gespannt, was der hier dann so für Volk anzieht und wann, weißt du? Meinst du denn, ihr passt zu zweit in deine Wohnung? Ich meine, der mit seinen ganzen Lederklamotten und so. Der ist ja nachts unterwegs, hat er gesagt. Ach so, dann geht ihr euch quasi aus dem Weg. Ja, genau. Das ist quasi das Optimieren von so einer Miete sozusagen. Weißt du, dass es jemand richtig abgewohnt wird. Ja, genau. Genau. Genau so ist es. Ach, der hat doch einen kleinen Insider. Also wirklich einen kleinen Insider. Ich habe doch in meinem Klimperkasten die Dateien immer nicht gefunden. Du erinnerst dich. Ja. Jetzt weiß ich auch, warum. Das Datum an dem Ding war eingestellt auf Februar nicht 2026, sondern 2025. Na, da kann man lange suchen dann, ne? In den Tiefen der Dateien des vergangenen Jahres. Also, ja, so verwirrt bin ich drauf. Jenny hat zumindest immer einen Plan. Also Jenny ist diejenige in diesem Podcast, die einen Plan hat, zumal mit Pferden. Das wollen wir mal festhalten. Und…

[6:22] Wir reden später über das Tierarztthema. Willst du das voranstellen? Klecks ist krank. Klecks ist ein bisschen krank. Er hat eine Bronchitis, sozusagen. So eine Scheiße.

[6:36] So ist er fit. Er hat auch kein Fieber oder so. Aber er hat entzündete Atemwege. Und man hört es auch, wenn man selber als Mensch so krank ist und hat dann so den Schleim auf den Atemwegen. Und das hat er auch. Also man hört das, wenn er so atmet. Und das Atmen ist ihm auch ein bisschen schwer gefallen und er hat Husten gekriegt. Und jetzt habe ich dann wirklich kurzerhand die Tierstin angerufen und habe gesagt, er braucht jetzt was gegen, also dass die Bronchien wieder abschwellen und dass die Entzündung weggeht. Und jetzt hat er halt heute das erste Mal Medikamente gekriegt und es geht ihm auch schon besser. Also ich habe auch heute Morgen ein Video gepostet, wo er mit dem Benni in der Halle spielt und so ist er total fit. Aber das mit den Bräunchen und so, damit sollte man eigentlich nicht spaßen und man sollte es auch nicht auf die lange Bank schieben. Alles, was so mit Husten und Atemwegen zu tun hat, das würde ich immer gleich behandeln, weil das kann ganz schnell mal chronisch werden und AC mit seinem Husten, also da habe ich ja wirklich Lehrgeld bezahlt, obwohl das wahrscheinlich, das hat ja ganz sicher eine andere Ursache, aber trotzdem, also Husten beim Pferd ist immer eine Alarmzeit.

[7:47] Absolut. Ich bin in Ohnmacht gefallen, als du erzählt hast, was die Medikamente kosten. Du bist ja in die Apotheke dann. Genau, wir waren ja noch verabredet mit der lieben Schwarzwaldheide, die ist ja im Ländler und wir waren noch verabredet zum Essen. Und dann habe ich ein Rezept gekriegt von der Tierärztin und das muss ich aus der Apotheke holen zum Inhalieren. Und dann bin ich noch schnell in die Apotheke und dann habe ich ja 250 Euro bezahlt für die Medikamente. Und dann waren wir noch essen und dann ging es noch darum, essen wir noch einen Nachtisch und dann gibt es immer so kleine, so Brownie-Küchlein mit so einem flüssigen Schokokern und der sollte da 11,90 Euro kosten und dann habe ich gesagt. Du hast schon angefangen zu rechnen. Dann bin ich zu geizig für so einen kleinen Schokokuchen. 12 Euro? Nee. Und Schwarzwald Heide hat sich köstlich amüsiert. Du gibst hier 250 Euro für dein Pferd aus, aber du leistest dir keinen Schokokuchen für 12 Euro? Nee. Hast du echt durchgezogen? Ja, habe es nicht gegessen. Das war mir zu teuer. Okay, krass. Ja, sehr gut. Das wird natürlich gelobt. Nein, also du hättest meinen Segen gehabt für den Brownie, also absolut. Der ist ja gut für die Figur, wenn man ihn nicht isst.

[8:59] Wo wir gerade beim Thema Tierarzt sind, also einen könnte ich schon mal spendieren. Also wenn der Tierarzt sagt, ein bisschen mehr Konsequenz wäre nicht schlecht, wenn der sich so ein Pferd so anguckt, dann ist es der Code für Der ist zu fett.

[9:13] Nee, das ist, wenn er sagt, das ist auch eher der barocke Typ. Ach so, der ist unerzogen. Ja, genau, der ist unerzogen. Alles klar, wer nähert uns schon der Sache? Ich drücke jetzt den Themenwechselknopf und dann, genau, das mit Klecksi, es blieb mir emotional so haften und du weißt ja, wie sehr ich den auch mag und ist ja irgendwie so mein Herzensboy. Und deshalb, das hat mich schon so ein bisschen getroffen, wenn ich dann höre, der ist erkältet und man denkt dann auch, okay, es werden Medikamente für 250 Euro beschafft, der muss ja krank sein.

[9:49] Also das ist ja, weißt du, das ist dann auch so mein Gedanke gewesen. Lass uns sprechen, endlich mal wieder, möchte ich fast sagen, über den Hauptdarsteller, über ACDC, den Haflinger. Und es bietet sich, glaube ich, an, wir hatten ja sowieso gesagt, wir reden mal über die Serienwechsel, aber es bietet sich an, dass vielleicht sozusagen mit diesem Championatsthema, zu verknüpfen, weil das eine hat mit dem anderen ja zumindest so ein bisschen dann doch auch was zu tun. Wir haben ja gesagt, eigentlich so Haflinger-Championate, jetzt mal abgesehen von der Europameisterschaft, im nächsten Jahr ist eigentlich in Deutschland so außer der Reihe gar nichts mehr absehbar.

[10:36] Auch so diese üblichen Verdächtigen, der Kieferhof in Nordrhein-Westfalen, die Altenstädter in Hessen irgendwie. Das findet alles nicht mehr so statt. Das ist zumindest nicht absehbar. Und jetzt kommt wie Kai aus der Kiste dann eben doch München-Riem, ich glaube im Oktober um die Ecke. Wie kam es denn dazu? Das kann ich gar nicht so genau sagen, weiß ich nicht. Aber es findet tatsächlich ein Haflinger-Championat im Rahmen der alljährlichen Körung in München. Also AC ist ja auch in München gekört worden 2018.

[11:11] Und genau, wir waren da auch schon mal auf der Olympia-Reitanlage und jetzt haben sie gesagt, es gibt noch ein Haflinger-Championat. Ich habe noch keine Ausschreibung gesehen, also ich weiß nicht, was man reiten kann, aber ich habe schon mal das Hotel gebucht, weil man will ja nah an der Reitanlage wohnen und die Hotels sind ja dann auch immer schnell weg und ich will ja auch jetzt nicht irgendwie 20 Minuten im Auto fahren, bis ich da auf der Reitanlage bin und Olympia-Reitanlage ist natürlich mega. Also da zu reiten, also ich will auf jeden Fall da reiten, egal was sie ausschreiben, ich werde hinfahren und will da reiten, auf jeden Fall.

[11:46] Also schon eine schöne Anlage. Olympia-Anlage, ich meine, das versteht sich auch dann ein Stück weit von selbst. Also gut, wie lange ist Olympia in München her? Sehr lange, aber trotzdem, also tolle Anlage, immer noch super in Schuss und so, muss man schon sagen. Hat mir damals auch total gut gefallen, absolut. Lulu hat auch schon auf den Olympia-Rasen gepischert. So, nämlich. Die war nämlich damals auch dabei und die hat da auf den Rasen gepischert. Da gibt es noch ein Foto von. Haben wir die nicht sogar in der Halle da laufen lassen? Stimmt, in dieser Halle, wo die Hengste gekürt wurden. Richtig, durfte sie sogar rumfetzen. Ja, stimmt. Die Helfer haben gesagt, mach doch den Hund los, der kann da mal ein bisschen rumlaufen. Und die hatte so einen Spaß. Und die hat das immer geliebt. Da hat sie noch gesehen, muss man sagen. Also unser Hund ist ja nicht immer blind gewesen, sondern leider erblindet im Laufe der Jahre. Aber da war sie noch sehend und fand das großartig. Also nur gute Erinnerungen an München-Rieben. Sie ist ja auch gekört worden und hat es geschafft. Das war ja dann auch noch, das hat uns ja jetzt mehr so am Rande interessiert. Aber trotzdem ist natürlich, wenn man da so als Gruppe hinfährt und Ziel ist, das Pferd zu kören, dann ist natürlich schon auch schön, wenn er es dann schafft und hat es ja auch geschafft. Also von daher, ja, man fährt nach München mit sozusagen den besten Gefühlen.

[13:04] Und nur noch eine Frage, aber das wirst du vielleicht gar nicht wissen. Es war ja immer mal im Gespräch, dass sozusagen Gunzenhausen nach München wandern könnte. Oder habe ich das falsch irgendwie? Das war immer mal so als Ersatzort oder so. Also es ist tatsächlich, also Gunzenhausen war ja auch immer das internationale Haflinger-Championat, das heißt also auch zugelassen für nicht-deutsche Reiter und tatsächlich ist das in München auch ein internationales Haflinger-Championat, also den Namen haben sie übernommen, ob das jetzt irgendwie was miteinander zu tun hat, das weiß ich nicht, also ich kenne auch die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, die, Die Verantwortlichen da nicht. Ich weiß nicht, wer das entschieden hat. Also da bin ich völlig raus und weiß auch gar nicht, wo das jetzt herkommt mit dieser Entscheidung. Nicole hat es mir geschrieben und ich habe mich gefreut und habe gesagt, na klar sind wir dabei, gar keine Frage. Genau, also wir haben jetzt keine Bluthundrecherche angestellt, sondern einfach erstmal zur Kenntnis genommen.

[14:05] Aber die Bluthundrecherche machen wir natürlich noch. Wir werden alle Hintergründe rausfinden und dann wird man es hier erfahren. Es ist ja auch ganz interessant, ist das jetzt irgendwie der Querpass, der von Gunzenhausen da jetzt gespielt wird. Am Ende des Tages ist es dann aber auch wieder wurscht, weil wahrscheinlich wird man da die üblichen Verdächtigen auch wieder treffen und das ist natürlich schön. Wir haben ja immer gesagt, wir freuen uns da prinzipiell immer drüber, wenn sich die Hafi-Community auch mal so noch trifft und dann ist es ja immer schön. Jenny, du hast jetzt gerade gesagt, ganz ehrlich, halte ich natürlich lieber in München als in Gunzenhausen, weil Gunzenhausen war immer total schön, aber die Böden waren immer maximal beschissen, sowohl zum Abreiten als auch das Dressurvieh-Eck, das war nicht gemacht zum Reiten.

[14:55] Absolut. Ab und zu sind da auch mal irgendwelche Scheunen zusammengefallen. Man hat nicht ungefährlich gelebt als Zuschauer. Eine Spätzchen ist aber wirklich passiert. Einmal in einem Jahr so ein Heuschober Scheune. Ein Wunder, dass da nichts passiert ist. Das machte einmal Roms und dann war ein durchaus massives, hölzernes Bauwerk. Also eine Etage tiefer gesackt. Also das war schon spektakulär. Du warst gerade beim Abreiten. Nee, ich sollte gerade in die Prüfung und da tut es einen Schlag und das Ding fällt zusammen. Naja, gut.

[15:29] Gunstenhausen, äh Quatsch, München-Riem, du hast schon gesagt, du weißt nicht, was da ausgeschrieben ist, aber mit Blick auf das Europachampionat, könnte dir das sogar, wenn denn da auch sowas ausgeschrieben wird in Sachen HOM-Lektionen, möglicherweise sogar eine S, könnte dir das in die Karten spielen oder denkst du soweit noch gar nicht? Also für das Europa-Championat brauche ich die S-Tressur. Alles andere habe ich. Also für die M bin ich sowieso qualifiziert. Da muss ich jetzt nicht nochmal Erfolge erreiten. Die habe ich schon erritten. Und für die M-Tour bin ich sowieso qualifiziert. Wenn ich die S-Tour reiten will, dann bräuchte ich natürlich eine S-Tressur.

[16:13] Ja, und wir erinnern uns, dass zum Beispiel in Böhnstadt auch Reiter gestartet sind in der S, wo die Serienwechsel noch nicht so gut gesessen haben und die hatten auch ihre 58 Prozent. Und dann dachte ich so, ach, mit 58 Prozent in der S wäre ich hier schon zufrieden und meine Serienwechsel klappen wahrscheinlich besser. Also das könnte eine Option sein, sich dort zu qualifizieren, aber so richtig, wenn ich das richtig verstehe, du bist nicht darauf angewiesen, Du könntest das auch bei anderen Turnieren angehen, hast da auch keine Schmerzen mit. Also das ist eigentlich jetzt erstmal zweitrangig, jetzt mit Blick aufs Europachampionat. Ja, lieber wäre es mir natürlich auf dem Hafi-Turnier, als gegen die ganzen Warmblüter in einer S zu starten, ganz klar. Aber ich muss abwarten, was die Ausschreibung sagt. Und wenn es eine S gibt, dann werde ich sie auf jeden Fall nennen und ich werde sie auf jeden Fall reiten. Und ich brauche vorher Konstanze. So nämlich. Genau so. Also Themenwechselknopf ganz kurz. Dann kommen wir jetzt endlich mal an alle Hörerinnen und Hörer, die möglicherweise darauf auch immer so ein bisschen warten. Was sind so praktische Tipps? Wann geht es denn mal ums Reiterliche?

[17:24] Dass du so ein bisschen erzählst, was sind so Herausforderungen bei neuen Geschichten, die du in Angriff nimmst? Wo gibt es vielleicht irgendwie mal einen Tipp, den man noch so abstauben kann, so im Vorbeigehen? Viele Stichworte sind ja schon gefallen. Estressur, Europa-Championat, dass das sozusagen so ein mittelfristiges Ziel von dir schon ist, so in Richtung Ende der Saison das vielleicht zu schaffen ist. Und wir hatten ja auch schon mal erzählt, dass du dich mit den Serienwechseln beschäftigst. Und du sagst, du bist eigentlich schon relativ, also das klappt schon ganz gut. Sag doch vielleicht mal, wo du bist und wie viel Strecke des Weges ist noch zu gehen. Oder dass wir mal so in das Serienwechsel-Game so langsam einsteigen.

[18:14] Also ich habe das ja ganz viel geübt auf dieser Rennstrecke da bei uns am Stall um dieses Maisfeld rum. Und das hat so ein bisschen bewirkt, dass ich dadurch, dass AC im Gelände immer ein kleines bisschen aufgeregt ist als zu Hause auf einem Platz oder in einer Halle, hat es bewirkt, dass ich diese Wechsel da draußen auf weniger Hilfe auslösen konnte. Also es hat wirklich so, Essie hat sich so verinnerlicht, dass ich wirklich nur einmal die Hüfte nach vorne schiebe oder zurück. Also ich muss gar nicht mehr irgendwie ein Bein zurücklegen oder so, sondern ich muss mich wirklich nur umsetzen, um diesen Wechsel auszulösen. Und ich muss natürlich den richtigen Moment abpassen in dieser Schwebephase, dass ich dann auch wirklich diesen Moment nutze und dann die neue Hüfte nach vorne schiebe und dass er dann auch direkt reagiert und den Wechsel springt. Und das macht er dann auch. Das macht er auch, genau. Das hat uns sehr geholfen, diese Arbeit mitzunehmen auf den Reitplatz oder in die Halle. Und da sind wir jetzt mittlerweile wirklich an einem Punkt, wo ich auch kein Bein mehr umlegen muss, sondern dass ich wirklich nur noch sitzen muss.

[19:25] Und ich muss mich, das hatte ich auch schon mal erwähnt, man muss sich wirklich sehr konzentrieren, weil wenn ich zum Beispiel an der langen Seite einen Mittelgalopp fordere und sitze eine Sekunde falsch, dann springt er sofort um. Also das ist wirklich so, man muss sich sehr konzentrieren. Und im Moment arbeiten wir wirklich noch so an der geraden Linie. Also ich mache das ganz oft entweder auf der Viertellinie oder auch durch die Diagonale oder dass ich auch einfach an der langen Seite einfach mal drei Wechsel einbaue mit vier Galoppsprüngen dazwischen.

[19:57] Da sind wir jetzt wirklich am Arbeiten, dass er auf der freien Linie gerade bleibt, dass er nicht irgendwie mit dem Arsch links oder rechts ausweicht und dass er halt auch wirklich diese Wechsel auf dieser Linie bleibend springt. Und ich komme jetzt mittlerweile auch viel besser klar mit der Zählerei. Ich weiß genau, wie ich zählen muss und wann ich auslösen muss, dass ich vier Galoppsprünge habe oder dass ich drei Galoppsprünge habe. Und je öfter wir das üben, umso mehr geht es natürlich auch in Fleisch und Blut über. Und Essie ist ja super schlau. Der weiß ja dann schon, wenn ich auf die Viertellinie abbiege und wir sind bei der Galopparbeit, weiß der ja schon ganz genau, was kommt. Ah, die Olle will hier. Da ein Wechsel, da ein Wechsel, da ein Wechsel. Ja, alles klar. Vielleicht können wir das so üben, dass ich einfach nur auf die Diagonale abwende und der macht von ganz alleine, was er soll. Weil in den Prüfungen ist es immer dasselbe. Genau, mach es einfach, weil du kennst die Aufgabe. Aber lauf durch, ich bin nur drauf und sitze nur drauf und bin schön. Das wäre perfekt.

[20:54] Okay, also ich habe schon mal von manchen Reitschülerinnen von dir gehört, wo du manchmal so sagst, dass die quasi Pferde reiten, wo man so froh ist, wenn die so funktionieren, dass man da nicht unglücklich drüber ist. Genau, also ich wäre auch nicht unglücklich, wenn das einfach so, er darf auch ruhig von alleine das machen. Ich sitze dann einfach ganz still da auf dem Pferd und lasse alle Zuschauer staunen, wie fein dieses Pferd geritten ist. Also man könnte ihm das tatsächlich beibringen, so schlau ist er. Also ich habe ihm beigebracht, vorm Aufsteigen Pipi zu machen. Und dann wird er auch lernen, wenn wir im Galopp auf die Diagonale abbiegen, dass da halt einmal vier und einmal drei Galoppsprünge dazwischen sind. Wäre ja gelacht. Ja, alles klar. Ja, spannend. Also klingt so, wenn man es auf die Autowelt überträgt, dann so Fahrassistenzsysteme, weißt du, wo das Auto einfach immer mehr… Autonomes Reiten, das wäre cool. Autonomes Reiten, ich flipp aus. Das muss in den Folgentitel.

[21:55] Da werden manche Reiter wirklich froh drum. Also es gibt ja wirklich Reiter, die denken, es gibt Pferde, die autonom zu reiten sind. Das ist natürlich in der Wirklichkeit nicht so. Also es ist leider, man muss sie immer noch reiten. Und natürlich wird es mit AC auch nicht klappen, dass der das von alleine macht. Das ist wirklich nur ein Scherz. Aber es wird so klappen, dass wir die Hilfen wirklich minimieren und gar nicht mehr mit so viel Druck oder mit so viel.

[22:23] Ich kann mich noch erinnern, letztes Jahr, als er die M-Tresur gewonnen hat, hat ja tatsächlich dieser Wechsel von rechts nach links, da war ich wieder ein bisschen viel mit den Sporen dran und da hat er sogar gekickt. Und es stand ja im Protokoll, das kickende Hinterbein mindert die Wertnot und wir hatten immer noch eine 7,4 in der M-Tressur. Also das haben wir mittlerweile nicht mehr, dass ich zu viel Druck mache und er dann nach meinen Spuren kickt. Also ich brauche den Spuren nicht, um den Wechsel auszulösen. Und da sind wir schon ein ganz schönes Stück weitergekommen. Ja, ich würde noch mal gerne ganz kurz, weil wir hatten ja in der letzten oder einer der letzten Folgen schon mal so ein bisschen gesprochen, als es auch um die Wechsel ging. Du hattest mich so ein bisschen ausgezählt, als ich gesagt habe, die einfachen Wechsel.

[23:06] Ich meinte ja natürlich dann den einfachen fliegenden Wechsel. Einen fliegenden Wechsel.

[23:30] Hilf mir da doch nochmal so ein bisschen auf die Sprünge, wo da die Schwierigkeiten liegen. Vielleicht, also erste Frage, ist es für das Pferd auch besonders anstrengend oder ist es eigentlich keine Kraft- und Körperherausforderung, sondern hat es mehr was damit zu tun, sozusagen Koordination, dass du die richtigen Kommandos gibst? Also beides. Also es hat was mit Kraft zu tun, wenn das Pferd nicht genug Kraft in der Hinterhand hat, dann wird es keine schönen Wechsel springen. Also wenn die irgendwie vorhandlastig sind, dann werden die nicht gut. Und dann hat man auch ganz oft das Problem, dass die hinten nachgesprungen sind, wenn er die Last nicht aufnimmt. Also es ist sowohl eine Kraftsache als auch Koordination, aber auch die Koordination des Reiters. Und jetzt in diesen S-Dressuren ist ja gefordert, einmal drei Wechsel auf der Diagonalen zu je vier Galopp sprüngen und drei Wechsel zu drei Galopp sprüngen. Und das ist noch relativ einfach, wenn es dann später mal Zweierwechsel oder sogar Einerwechsel, wenn man sieht, die Großen im Grand Prix, die reiten dann 15 Einerwechsel von Sprung zu Sprung, 15 Stück auf der Diagonale. Also das ist, glaube ich, eine Herausforderung sowohl an die Kraft als auch an die Koordination. Also da denke ich immer so, okay, kann ich das jemals reiten? Einerwechsel? Weiß ich nicht. Keine Ahnung. Wahrscheinlich bin ich dann 120, bis ich das reiten kann.

[24:48] Okay. Gibt es, also gäbe es Prüfungen, wo das gefordert wird? Wahrscheinlich schon irgendwelche… Ja, das ist nur Grand Prix. Also das werde ich nicht reiten. In diesem Leben nicht. Im nächsten Leben werde ich vielleicht Tochter eines reichen Moguls mit einer Reitanlage und der Papa kauft mir dann immer ganz viele tolle Tressurpferde, dann werde ich das vielleicht mal reiten. Genau. Aber in diesem Leben, glaube ich, werde ich keinen Grand Prix mehr reiten. Okay, und man muss ja sagen, das andere ist ja auch schon herausfordernd genug. Also es ist jetzt nicht so, dass das leicht geht oder so, aber wenn man dir so zuhört, dann muss man ja schon sagen.

[25:29] Ihr seid auf einem guten Weg. Also irgendwie, es fühlt sich so an, dass ihr da nach vorne kommt. Wenn man jetzt mal an dieses S-Game denkt, ist das so ein, also wenn man sagt, okay, das haben wir drauf, ist das auf dem Weg dahin, würdest du sagen, so ein Big Point? Oder gibt es dann, dass du sagst, dass man so sagt, okay, wenn wir diese Serien wechseln können, danach kommt dann noch und das sind mindestens genauso große Brocken. Oder was wären so die größten Brocken, von denen du sagen würdest, okay, die müssen wir noch irgendwie drauf haben, sonst müssen wir da gar nicht erst reinreiten.

[26:10] Also später in höheren Prüfungen, also zwei Sterne S, drei Sterne S, dann ist natürlich auch Piaf Passage gefordert. Natürlich kann man daran arbeiten, das mache ich ja jetzt auch schon. Also wenn wir zum Beispiel im Trab halbe Tritte fordern, das ist ja auch so, das ist ja ein gutes Training für die Kraft der Hinterhand. Und das übe ich auch wirklich öfter mal, dass ich wirklich im Trab sage, okay, jetzt mal so ein bisschen zurück, zurück, zurück, halbe Tritte.

[26:37] Nimm hinten die Last auf und dann wieder raus. Das ist aber für mich jetzt eher so eine Sache, also es ist eher so das Krafttraining, was ich dann mit AC mache und nicht, weil ich jetzt irgendwann mal eine Piaf oder eine Passage reiten will in einer Prüfung. Auch da sage ich, ich glaube nicht, dass wir dahin kommen, dass wir das auf einem Turnier zeigen. Also das wird ganz sicher nicht passieren. Aber trotzdem baue ich das natürlich in die Arbeit ein, einfach um auch die Muskulatur zu stärken und die Kraft zu stärken und ihn auch fein und elektrisch am Bein zu machen. Also das sind so Lektionen, die einfach das Pferd auch viel feiner machen und das Pferd aufrichten und das Genick hochholen und die Lastaufnahme fördern. Deswegen reite ich das im Training durchaus auch, aber das werde ich, wie gesagt, auf dem Turnier wahrscheinlich nie vorstellen Und auch nicht in dem Maße, wie das zum Beispiel auch die großen Reiter in den Grand Prix-Prüfungen zeigen können.

[27:36] Diese Piaf und Passage und diese Übergänge von der Piaf in die Passage oder in den Galopp. Also das ist schon richtig großes Kino, was da reiterlich und auch was die Pferde da leisten müssen. Also das ist wirklich super toll und wenn es schön geritten ist, ohne Zwang und ohne Druck, dann schaut man auch gerne zu. Ja, aber man hört da schon so raus, dass zumindest auch wenn du sagst, okay, in Vollendung muss ich manche Sachen, werde ich in diesem Leben wahrscheinlich gar nicht mehr machen. Also Anleihen aus dem Regal, wo die höher hängenden Kirschen hängen.

[28:15] Machst du dann schon, weil es einen sozusagen dann doch irgendwie auf das nächste Level heben kann. Also das ist schon, also das höre ich da so als Taktik so ein bisschen raus, dass man sich schon immer so anguckt, okay, was ist denn später mal, also in den höheren Lektionen, was ist da so gefragt und dann kann man sich da schon Dinge rauspicken.

[28:41] Die dich dann weiterbringen. Und wenn ich es richtig verstehe, die Serienwechsel sind schon ein ganz wichtiges Element, was ihr jetzt als nächstes euch dann drauf schaffen solltet. Und die Galopp-Pirouetten. Okay, und die Galopp-Pirouetten. Also das wären so zwei Dinge, die ihr einfach können müsst, weil sonst, und wenn die dann daneben gehen, dann wird es halt auch blöd mit Blick auf diese geforderten Paaren, 50 Prozent oder was auch immer da dann ja unterm Strich stehen muss. Also es muss ja eine Zahl dastehen, um sich für die S-Tour zu qualifizieren. Genau, aber ich habe ja auch schon gesagt, wenn wir nicht sicher sind in der S, dann sage ich auch, okay, dann reite ich lieber die M-Tour, weil die Chance auf einen Championatsplatz ist dann natürlich sehr viel größer als in der S-Tour. Also natürlich kann ich die S-Tour nennen und kann dann sagen, dabei sein ist alles, aber ich bin ja nicht so der dabei sein ist alles Typ, ich will ja immer gewinnen. Also ich fahre da nicht hin, um zu sagen, Hauptsache ich bin dabei und bin die S-Tour geritten, sondern ich fahre da auch hin und rechne mir was aus und wäre schon gerne zumindest mal einmal unter den ersten fünf. Das wäre schon so das Ziel. Also deswegen, wenn die S-Lektionen nicht sicher sitzen und ich sage, ach, wir fahren da jetzt mal hin und wir gucken mal, wie es dann läuft, das werde ich nicht tun. Dafür ist mir dieses Event auch zu wichtig.

[30:07] Und dann würde ich lieber wieder zurückgehen auf die M-Tour und würde sagen, da habe ich vielleicht auch eine Chance, auf dem Treppchen zu stehen am Ende des Tages, also in der Gesamtwertung auf dem Treppchen. Und wir haben ja in der Kür schon mal den zweiten Platz erreicht, aber leider waren wir, glaube ich, insgesamt waren wir Fünfter in der Gesamtwertung. Aber da vielleicht nochmal mich zwei Plätze mindestens nach vorne arbeiten, das wäre dann schon schön mit dem Anspruch auf das Treppchen zu kommen und die Championatsschärpe als zumindest mal Bronze mitzunehmen. Ja, also man hört da schon raus, das wird noch eine interessante strategische Frage dann irgendwann werden, die dann da auftaucht, wenn man dann sozusagen Farbe bekennen muss und dann Hand aufs Herz, wo trete ich denn jetzt nun an, was traue ich mir zu.

[31:00] Wo rechne ich mir Chancen aus und so. Das wird noch lustig, aber das musst du ja auch jetzt nicht entscheiden. Und das muss man ja auch sagen, wenn du jetzt an den S-Lektionen arbeitest, das macht euch für die M ja auch nicht schlechter. Im Gegenteil. Genau. Und Acey ist ja jetzt in einem Alter, wo er das ja auch leisten kann. Also der ist jetzt zehn, der ist im besten Alter, um wirklich jetzt so seine Dressurausbildung zu festigen und auch wirklich so sicher zu werden in den einzelnen Lektionen. Er war ja bisher auch immer noch mal so ein bisschen unsicher und ein junges Pferd und da hat es mal geklappt und es hat mal weniger gut geklappt. Aber jetzt ist er wirklich so in einem Alter, wo er einfach gefestigt wird und auch wirklich zuverlässig auf dem Turnier zeigen kann, was er kann. Also das wäre schon schön für diese Saison, wenn er da einfach sicher wird in den Lektionen und auch einfach abliefern kann auf dem Turnier. Ja, Jenny, dann sehr spannend. Ich drücke mal den Themenwechselknopf.

[32:06] Ich glaube, dass mit dem Tierärzte sprechen durch die Blume ist. Ich glaube, du hast das Prinzip verstanden und wenn ich das richtig sehe, was die Cavallo da so veranstaltet, so durch die Blume ist es ja ehrlich gesagt auch gar nicht. Ich habe ja noch ein Beispiel gerade vor mir, wenn der Arzt Rückenprobleme diagnostiziert und dann sagt, in der Aufbauphase wäre es gut, wenn erstmal ein leichter Reiter drauf sitzen würde, dann heißt es verklausuliert. Natürlich, du bist zu dick für dein Pferd und du solltest da vielleicht mal was tun. Jedenfalls, ich fand die Idee nicht schlecht und also quasi, dass man auch bei, zum Beispiel, wenn der Tierarzt was sagt, dass es ganz sinnvoll sein kann, auf die Zwischentöne zu hören.

[32:55] Tierarzt, es gibt eine gute Nachricht.

[32:58] Nadine vom Berg und Amira, wir hatten es letztens davon, sie kommt jetzt in den Schwarzwald zurück. Nadine ist gerade auf der Autobahn unterwegs nach Zürich. Jetzt, jetzt. In dem Moment, wo wir aufnehmen, sind wir gerade noch so im WhatsApp-Kontakt und Nadine ist jetzt unterwegs nach Zürich und morgen früh um acht packt sie Amira ein und fährt wieder zurück. Sie übernachtet einmal in Zürich, genau, weil sie sagt, sie will früh zurückfahren, dass sie den Tag noch hat, das Pferd zu Hause zu beobachten. Das ist ja natürlich total sinnvoll, wenn man jetzt irgendwie abends ankommt, das ist stockdunkel und man setzt sich ja nicht die ganze Nacht in den Stall und beobachtet das Pferd. Und da hat sie gesagt, dann bin ich lieber morgen früh direkt um acht dort, kann sie einladen und dann bin ich spätestens um zwölf zu Hause und dann habe ich noch den ganzen Tag, um zu gucken, wie sie sich benimmt. Und ich habe natürlich gesagt, ich komme morgen Mittag auf jeden Fall hoch und begrüße sie, mache ein Foto und dann nehmen wir Kontakt auf mit den Tierärzten und machen einen Termin, dass die mit uns reden und uns wirklich erzählen, wie das so war und was sie da gezaubert haben, weil wir haben uns gerade nochmal so drüber unterhalten. Amira hätte das ohne diese OP nicht überlebt. Also dieser Bruch wäre nicht von alleine zusammengeheilt. Man hat es nochmal gesehen auf dem Röntgenbild in der Klinik, als sie dann dort war, dass diese Knochenfragmente sich abgelöst haben. Und das wäre einfach, das wäre nicht mehr zusammengeheilt. Das Bein wäre einfach zusammengeheilt.

[34:26] Also das hätte nicht gehalten. Und das ist schon so ein kleines Wunder. Und Nadine hat auch gesagt, ich kann es noch gar nicht glauben, ich hole sie nach Hause. Nach mehr als zwei Monaten hole ich sie heute nach Hause. Es ist noch so, sie kann es nicht fassen, es ist noch so unwirklich, dass morgen wirklich das Pferd wieder zu Hause ist. Und das ist großartig und das freut mich total. Und ich bin ganz gespannt, was die Tierärzte uns erzählen, wie sie das empfunden haben und wie haben sie immer daran geglaubt und wie ist es jetzt mit dem Erfolg? Also wie fühlt man sich denn als Zauberer quasi, wenn man sowas vollbracht hat? Absolut. Also finde ich total spannend und ich freue mich wirklich darauf, mit den Tierärzten zu sprechen. Also Amira, wer die Geschichte nicht kennt, aber man konnte das jetzt, glaube ich, auch raushören. Ein Pferdchen vom Berg, selbstgezogen, Trümmerbruch beim Longieren und es wollte keine deutsche Klinik, also die haben alle abgewunken. Die Mediziner in der Schweiz haben sich an die OP herangetraut und damit Amira mutmaßlich das Leben gerettet. Tolle Geschichte.

[35:30] Wir haben jetzt auch Todsünde im Podcast eigentlich mit heute, morgen, gestern angefangen rumzuhantieren. Die gute Nachricht für die Hörer ist, man kann es einfach wieder vergessen, weil alles heute und morgen und sonst wie spielt sich ab. In der Vergangenheit, die Folge, also wenn diese Folge erscheint und ihr das hört, dann ist Amira, wenn alles gut gegangen ist, zu Hause im Schwarzwald auf dem Berg und du hast ja versprochen.

[36:03] Dass du dein Handy hast ja sowieso immer dabei, dass du dann auch dran denkst, mal vielleicht ein Foto zu machen und es lohnt sich dann mal unsere Social Media Kanäle so zu scannen. Es lohnt sich mal bei unserem WhatsApp-Kanal zum Beispiel sich anzumelden, den es ja auch gibt. Da würdest du dann auch einfach dann mal vielleicht Fotos von Amira reinposten, sodass man da so ein bisschen dranbleiben kann. Wir haben das ja hier im Podcast auch wirklich immer begleitet und mitgefiebert und die Daumen gedrückt. Nadine war im Interview und also, dass sie jetzt nach Hause kommt, ist halt einfach, das ist einfach so geil und mega. freut uns total.

[36:41] Und ja, also das ist irgendwie, man kann gar nicht sagen, wie viele Herzen einem da, wie viele Steine einem da vom Herzen fallen. Entschuldigung, es war ein langer Tag. Das sagst du in jeder Sendung. Es war ein langer Tag. Ich drücke jetzt den Themenwechselknopf. Ja.

[37:00] Toll. Und dann wird man hier noch so beschimpft. Oder was heißt beschimpft? So beschimpft.

[37:08] Ausgezählt. Ich habe noch einen Podcast-Tipp mitgebracht. Heute ist eine weitere Folge von Heuhafer & Co., dem Pferdefutter-Podcast aus Österreich erschienen. Ich glaube, wir haben auch die letzte Folge, haben wir das erwähnt, weiß ich gar nicht, sind in der Zwischenzeit, glaube ich, zwei Folgen erschienen und es geht um die, Ernährung zum einen von Fohlen und in der aktuellen Folge Die jetzt ganz frisch draußen ist, da geht es um die Frage, wie ernährt man trächtige Stuten richtig? Kann man denen ganz normales Müsli geben zum Beispiel oder wäre es schon gut, da eine Spezialversion am Start zu haben? Dürfen trächtige Stuten noch ganz normal auf die Weide und sich den Bauch vollschlagen oder spricht was dagegen? Kervallo-Gründerin Isabel bespricht all diese Fragen mit ihrer Co-Moderatorin Jannika. Und ich finde es eine sehr gelungene Folge geworden wieder. Und also wer entweder Fohlen, trächtige Stuten hat, in dieser Geschichte, in dieser Materie unterwegs ist und da tiefer eintauchen will in Sachen Pferdeernährung. Heu, Hafer und Co. der heiße Tipp.

[38:26] Jenny, dann haben wir es. Das war Folge 421. Wenn du nichts mehr hast auf dem Zettel. Ich habe keinen Zettel. Du hast keinen Zettel. Du bist der Zettelmann. Ja, sagst du immer. Und es fällt mir, dass das Alter drückt. Und die große Stadt auch. Alles beieinander zu haben, weißt du, im Kopf. Du wolltest in die Großstadt. Ich wollte das so haben. Jetzt bist du da, genau. Und meistens sagst du ja, toll, toll, toll. Absolut. Ist alles toll hier. Die Stadt, die niemals schläft. Also ich aber schon. Also das ist so. Nein, ich finde es alles toll. In der Tat. Aber jetzt komme ich erstmal nach Hause in den Schwarzwald. Ist ja auch schön. Die Berge wieder angucken. Und ich, keine Ahnung, wir fahren vielleicht mal hoch auf den Berg. Ich würde ja auch gerne Amira dann da mal begrüßen und so. Und das wird alles großartig. Wir haben ja erst mal eine Party von einem Bergmädel am Samstag. Auch das, genau. Die feiert ja ihren Geburtstag. Wir halten unsere Hörers auf dem Laufenden, jedenfalls. So rund um alles Wissenswerte, was da passiert. Und erst mal bedanken wir uns fürs Zuhören. Hat wieder viel Spaß gemacht. Und wir melden uns dann mit dem kleinen Lebenszeichen unter der Woche wieder. Macht’s gut. Tschüss. Tschüss.


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