#426 Stallwissen am Schnapsbrunnen und eine wichtige Heulage-Frage

Manchmal entsteht eine Podcastfolge genau dort, wo Pferdemenschen sich am wohlsten fühlen: draußen in der Natur. In Folge 426 des Pferdepodcasts sitzen Jenny und Chris nicht im improvisierten Wohnzimmerstudio, sondern mitten im Schwarzwald – mit Blick bis nach Frankreich, begleitet vom Klopfen eines Spechts und dem leisen Plätschern eines Schnapsbrunnens. Mehr Schwarzwald-Atmosphäre geht kaum.


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Entspannte Kulisse, wichtige Fragen: Welche Rolle spielt der Feuchtigkeitsgrad?

Doch trotz der entspannten Kulisse geht es auch diesmal um Themen, die viele Pferdebesitzer beschäftigen. Eine Hörerin meldet sich mit einer interessanten Nachfrage zur letzten Folge: Dort hatte Jenny erzählt, dass sie ihre Pferde testweise von Heu auf Heulage umgestellt hat – mit überraschend positiven Effekten auf die Atemwege der Pferde. Aber ist Heulage wirklich gleich Heulage? Und wie lange darf ein Ballen eigentlich offen bleiben?

Die Diskussion zeigt, wie unterschiedlich die Erfahrungen in verschiedenen Regionen sind. Während in manchen Gegenden Heu Standard ist, wird in anderen fast ausschließlich Heulage gefüttert – einfach, weil das Klima für trockenes Heu nicht ideal ist. Entscheidend sind unter anderem der Feuchtigkeitsgrad und die Herstellung der Ballen. Genau darüber sprechen Jenny und Chris noch einmal genauer und erklären, worauf Pferdehalter achten sollten.


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Pferdepodcast-Ausblick: Spannende Interviews stehen an

Neben dieser praktischen Stallfrage gibt es auch einen Blick nach vorn: Im Podcast stehen mehrere spannende Gespräche an – unter anderem mit einer Dressurtrainerin aus Österreich, die konkrete Trainingstipps geben wird. Außerdem geht es um eine bemerkenswerte Initiative aus der Tiermedizin, die zeigt, wie belastend der Beruf für viele Tierärztinnen und Tierärzte sein kann.

Eine kleine Folge also – aber mit viel Atmosphäre, ehrlichen Stallgeschichten und spannenden Einblicken in Themen, die Pferdeleute wirklich bewegen.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 426. Jenny, wir sagen ja immer, die kleine Folge, die nehmen wir im Schwarzwald auf.

[0:27] Zusammen ist ja auch so, aber gefühlt ist es ja dann, ich sag mal so, meistens machen wir das ja im improvisierten Pferde-Podcast-Studio bei uns in der Wohnung am Frühstückstisch. Da werden dann irgendwelche Decken ausgelegt, irgendwelche Schallschutzwände auf den Tisch gestellt und so. Und dann ist es ja doch irgendwie gefühlt so, diese in Anführungszeichen Studioatmosphäre. Ja, also heute, dieses Mal in Folge 426 ist mehr Schwarzwald than ever, möchte ich fast sagen. Wir sitzen jetzt im Schwarzwald am Schnapsbrunnen. In der freien Natur, mit dem Blick auf Frankreich. Und mit dem Kuckuck im Ohr. Nee, der Specht, nicht den Kuckuck. Hört man den Specht? Der macht immer so.

[1:11] So, wir haben gesagt, wir wollen keine Minute verlieren. Aber eins wollte ich noch sagen. Hast du eigentlich gemerkt, wenn ich alleine im Schwarzwald an unserem Küchentisch sitze und du in Berlin und wir aufnehmen und ich habe nie irgendwelche Decken oder Schallschutzwände aufgebaut, sondern einfach nur das Mikrofon und den kleinen Klimperkasten. Ist dir noch nie aufgefallen, oder? Doch, ist mir bis jetzt jedes Mal aufgefallen. Und das hat bis jetzt noch immer tiefen Hass in mir ausgelöst.

[1:43] Aber bis ich dann nach Hause fahre, weil wir nehmen ja oft so Mitte der Woche dann auf, so Mittwoch, Donnerstag, bis ich dann im ICE, dann, weißt du, dann zu Hause bin. Dann ist mein Hass auf die deutsche Bahn. Ein Bier runtergespült im Zug. Einmal das und mein Hass auf die Deutsche Bahn ist dann also größer als der Hass über die Tatsache, dass du weder Decken noch Schallschutzwände und sonst wie was. Komm mal, der Herr Bahn schenkt dir immer ganz tolle Schokolade. Das stimmt, genau, so ist es. Jenny, es ist das kleine Lebenszeichen nach dem Wochenende. Und also jetzt, wir blödeln jetzt ein bisschen rum, aber es ist tatsächlich jetzt nicht geflunkert. Also wir haben wirklich gesagt, wir wollen, also das Wetter ist ein traumhaft schön. Wir haben gesagt, wir wollen von der gemeinsamen Zeit im Schwarzwald, so dieses Schwarzwald-Feeling, wir wollen irgendwie keine Minute davon her schenken und deshalb habe ich gesagt, komm, wir knicken heute mal den ganzen Kram mit irgendwie aufbauen. Ich nehme einfach ein Handmikrofon mit und wir schließen das ans iPhone an und wir setzen uns irgendwo draußen hin. Wir sitzen, wie du gesagt hast, vor einem klopfenden Specht, Kuckuck, was auch immer.

[2:55] Der Schnapsbrunnen plätschert vor sich hin. Wir haben schon mehrere französische Touristen dabei erwischt, wie sie den Schnapsbrunnen beschissen haben. Ja, das ist eine Schweinerei. Da steht so ein Kesslein und dann steht da erst bezahlen, dann trinken. Und was machen die? Die trinken und bezahlen nicht. Das geht gar nicht.

[3:15] So nämlich und so. Und jetzt aber gut sind wir die Schnapsbrunnenpolizei des Schwarzwaldes. Vielleicht, wenn wir in Rente sind, noch nicht.

[3:23] Also wir lassen es einfach mal so geschehen. Wir haben viel Spaß. Wir haben aber auch eine große Folge hinter uns gebracht und es gab tatsächlich, und Jenny, du müsstest jetzt kurz mal dein Handy anwerfen. Es gab nochmal eine Nachfrage dazu und zwar hatten wir in der großen Folge, die ich heute übrigens beim Joggen nochmal gehört habe und ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, vor allen Dingen diese Stallmythen. Ich fand es irgendwie mega. Ich musste wirklich sehr schmunzeln über welche Stallmythen sind Haftlinger stur und so weiter. Also sehr lustig. Und ein größeres Thema war ja auch deine Futterumstellung von trockenem Heu, Raufutter auf Heulage. Und du hast gesagt, dass das vor allen Dingen den Pferden mit Blick auf diesen Hustenreiz, weniger Staub und also dass das wirklich ein Game Changer ist. Und da gab es nochmal eine Nachfrage von unserer lieben Hörerin Christine dazu, die uns auch schon häufiger mal geschrieben hat. In diesem Sinne, jetzt fällt mir mein Aufnahme-Handy runter.

[4:27] Jenny hiebt flink auf, läuft noch. Ja, läuft noch. Alles gut. Christine hat noch eine Nachfrage gehabt und sie hat uns geschrieben, ich sehe gerade eine halbe Stunde vor Mitternacht, also wann Leute uns hören und schreiben, krass. Christine schreibt, hallo, ich habe heute die neue Folge gehört und habe etwas gestutzt über Jennys Aussage über die Heulage. Ich komme aus dem wunderschönen Schleswig-Holstein. In meiner Region ist es zu nass, um echtes Heu zu produzieren. Ich glaube, sie meint damit dann trockenes Heu wahrscheinlich, oder? Ja, genau. Normales Heu. Normales, trockenes Heu.

[5:07] Und sie schreibt es hier auch, füttern alle im Umkreis Heulage. Ich kenne keine Heulage, die stinkt oder vergoren riecht. Ich denke, Heulage gibt es in verschiedenen Trocknungsformen. Wir machen eine Fußnote, Fragezeichen. Stimmt das? Ja, bestimmt. Das, was Jenny beschreibt, klingt für mich aber fast nach Silage. Das darf tatsächlich nicht zu lange an der Luft bleiben. Gute Heulage kann man aber schon mehrere Tage füttern. Das kippt nicht innerhalb von vier Tagen. Unsere Ballen sind ein bis zwei Wochen offen. Die Silage kippt allerdings sehr schnell und das sollte nicht an Pferde gefüttert werden. Mein Stallbesitzer macht seine Heulage immer selbst und die riecht nicht unangenehm.

[5:57] Die Silage füttert er seinen Kühen. Vielleicht gibt es bei euch andere Heulage. Ich wünsche euch eine schöne Woche. Liebe Grüße, da stecken ja jetzt eine Menge Fragen drin. Unter anderem die, fangen ACDC, Klecks und Benni, deine drei Pferde demnächst an zu muhen, weil du aus Versehen Kuhfutter fütterst.

[6:20] Und eine Bemerkung, bevor ich es vergesse, vorneweg noch von mir. Ob etwas riecht, unangenehm riecht, angenehm riecht, das liegt in der Nase des Riechenden, möchte ich mal sagen. Also so ein schöner Sattel, vollgesogen, das Leder mit Pferdeschweiß, wo ich sagen würde, da riecht dein Auto ganz stark danach. Da würdest du sagen, angenehm. Ich sage, boah. Braucht man nicht. Aber vielleicht, um das nochmal aufzuklären, hast du da möglicherweise was verwechselt? Gibt es verschiedene Trocknungsgrade bei Heulage oder ist möglicherweise unsere Hörerin Christine noch mehr im Heulage-Game als du?

[7:01] Nein, es ist kompliziert. Genau, es ist kompliziert. Es gibt tatsächlich verschiedene Trocknungsgrade, das stimmt. Also es gibt die ganz trockene Heulage. Nicole Weidner hat mir das ausführlich erklärt, weil das in ihrem Stall auch so ist. Es gibt unterschiedliche Heulagen, welche die ganz trocken sind, welche die ein bisschen feuchter gepresst sind. Es ist auch tatsächlich ein Schildchen oben auf den Ballen, wie viel Prozent Feuchtigkeit noch drin ist, wann er gepresst wurde.

[7:27] Heulage gepresst am, keine Ahnung, 26. fünften oder so, weiß ich gar nicht mehr, so viel Prozent Feuchtigkeit drin und es ist tatsächlich Heulage und riecht, ist ein bisschen feuchter, riecht ein bisschen süßlich, wenn man es aufmacht. Ich mag den Geruch nicht so, also es gibt ja Leute, die sagen, riecht gut, aber man riecht es schon, dass es Heulage ist und Silage riecht nochmal ganz anders und sehr viel, sehr viel stärker, sehr viel extremer und nein, ich füttere keine Silage, also das Das ist wirklich Heulage, die ein bisschen feuchter gepresst wurde und vorsichtshalber, also der Heulagenlieferant hat gesagt, mach lieber nicht mehr als fünf Tage. Er sagt, die hält sich auch ein bisschen länger, aber lieber vorsichtig sein und man riecht es ja auch, wenn die Heulage umgeht. Also er sagt, das merkst du sofort, dann riecht es so ein bisschen wie abgestandenes Blumenwasser und das hatte ich tatsächlich noch gar nicht. Also der Ballen hält jetzt ungefähr so fünf Tage und der riecht immer noch wie an dem Tag, als ich ihn aufgemacht habe. Und mein Auto, tatsächlich das stinkt, aber das kommt daher, da habe ich ja die Heulage transportiert und wenn dieser Geruch so da drin ist und das Auto steht dann in der Sonne und dieser Geruch, Im Autohimmel, ich glaube, man kriegt das nie wieder raus. Das riecht immer so ein bisschen. Ich mache die Autotür auf und es riecht immer noch so ein bisschen, weiß nicht, so heulagig.

[8:55] Aber okay, also wir halten fest, es könnte auch damit zusammenhängen mit der Frage, welche Gerüche vorher in dem Auto schon gespeichert waren und womit sich sozusagen der Geruch der Heulage vermischt. Also das kann schon sein, dass das eine Rolle spielt. Also so ein Mix aus, die Misstschuhe, die im Kofferraum stehen, wo ich vorher im Pferdepippi rumgelaufen bin, die riechen natürlich auch. Dann habe ich vielleicht auch mal gepupst beim Fahren und habe ein bisschen nach Schweiß gestunken nach dem Reiten. Und das vermischt sich dann alles so und dann stinkt das Auto einfach nach. Der Sattel, der Pferdeschweiß, also das spielt ja alles eine Rolle. Ich sage es ja nur mal so. Absolut, ja. Ja, genau. Und also alle Nichtreiter, die sozusagen Pferde mit Pferdemädels zusammen sind, die sich also in meiner Situation befinden, vielleicht spürt ihr so ein bisschen meinen Schmerz. Aber wir halten fest, also der Punkt, den Christine da macht, ist ein Punkt. Und das, was sie schreibt, auch zum Thema Haltbarkeit von Heulage und diese Mutmaßung. Vielleicht gibt es unterschiedliche Feuchtigkeitsgrade. Also da kann man ja schon mal klar festhalten, ja, gibt es. Und das macht ja auch total Sinn, dass das wahrscheinlich da eine Rolle spielt bei der Frage, wie lange hält sich das? Also gemessen an dem Feuchtigkeitsgrad und wann fängt sowas an zu gären?

[10:18] Genau, so. Also ich fülle die Heuraufe damit auf und wenn da jetzt Hass über die Sonne drauf scheint, dann wird es quasi zu Heu. Also das trocknet und ist dann wie Heu.

[10:30] Und deswegen, ich fütter dann zweimal am Tag, weil sie es lieber mögen, wenn die so ein bisschen feucht ist und dann ist sie irgendwie frischer. Aber sie fressen es auch noch, wenn es so ein paar Stunden in der Sonne in der Raufe gelegen hat und dann ist es halt wie trockenes Heu. So viel zur Nachfrage von Christine und zur noch offenen Frage, die sozusagen noch resultiert ist aus der letzten großen Folge, die wir gemacht haben.

[10:59] Wir sprechen uns unter der Woche wieder. Wir haben ja schon gesagt,

[11:02] es stehen diese Woche eine ganze Reihe von Gesprächen an. Wir haben Nikola aus Österreich im Interview. Nach wie vor sind die Türen offen, wenn ihr Themen habt, die Estressur-Trainerin, konkrete Tipps, die euch bewegen im Zusammenhang mit euren Pferden, im Zusammenhang mit dem, was ihr im Training so machen wollt. Gerne her damit. Noch können wir da reagieren und auch auf Wünsche eingehen.

[11:28] Es gibt das Gespräch, hoffentlich klappt es mit der behandelnden Ärztin von Amira. Das wird mit dem Trümmerbruch vom Berg die Schweizer Ärztin, die gesagt hat, yes, wir machen das und wir behandeln das und operieren Amira erfolgreich, muss man sagen. Also Amira steht nach wie vor oben. Du hast so ein bisschen verfolgt. Es ist weiterhin alles gut. Man hält ja immer so die Luft an. Ja, ist alles gut. Ich glaube, am Dienstag kommt die hiesige Tierärztin zur Kontrolle und ich weiß gar nicht, wann der Gips abkommt. Jetzt auch irgendwann demnächst. Dann wird es nochmal spannend, weil das ist ja wie bei den Menschen auch, wenn da der Arm zum Beispiel in Gips war und man macht nach sechs Wochen oder früher war das so, man macht nach sechs Wochen den Gips ab, dann ist das so ein Ärmchen. Also keine Muskeln mehr und so ein schlaffes Ding und ich bin gespannt, wie das mit Amira wird, weil sie muss ja auf dem Bein draufstehen und ich glaube, das wird schwierig, da erstmal draufzustehen und dann wird das wahrscheinlich wieder so sein, dass man denkt, oh Gott, oh Gott, das arme Pferd kann gar nicht mehr laufen. Also damit rechnet, glaube ich, Nadine auch, dass das erstmal nochmal so wie so ein gefühlter Rückschlag ist, wenn der Gips weg ist. Also da bin ich ganz gespannt, wie Amira sich das entwickelt und wie schnell dann auch wieder so ein bisschen Standfestigkeit auf das Bein kommt. Weil der Knochen hält, das ist gar keine Frage.

[12:48] Aber wenn man so lange dann auch ein Bein nicht benutzt hat, dann ist das, glaube ich, erstmal, dann muss man das, glaube ich, nochmal neu lernen. Das Pferd wahrscheinlich auch. Ja, wird mit Sicherheit so sein. Genau. Und … Und das weißt du, oder da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen. Wir müssen mal gucken, wann wir das alles dann zeitlich unterkriegen in dem Pferde-Podcast-Folgen, weil was am kommenden Samstag auch beginnt, ist die Phase des Podcast-Tons. Das ist ja diese weltweite Podcast-Bewegung, wo Podcasts, die gerne mitmachen wollen, Klammer auf, wir sind mit dabei, Klammer zu, Organisationen vorstellen, die Gutes tun. Wir haben ja schon ein Interview geführt mit der Wethilfe. Das ist eine Organisation, die Gespräche anbietet und moralische Unterstützung, Hilfe, praktische, also wie so eine Art Kummatelefon für Menschen, die in der Tiermedizin arbeiten. Tierärztinnen, Tierärzte, aber auch Personal, das in Tierarztpraxen beschäftigt

[13:52] ist und so. Das ist ein sehr belastender Beruf. Und am kommenden Samstag ist, glaube ich, der erste Termin, wo man eine Folge veröffentlichen kann, sozusagen, die dann teilnimmt an diesem weltweiten Podcast-Charity-Event, dem Podcast-Ton.

[14:09] Könnte also gut sein, dass wir das dann gleich nutzen. und am kommenden Samstag wir das Interview mit der Wethilfe mit an Bord haben. Und dass das tatsächlich so ein Thema ist. Du bist ja mit einer Tierärztin auch befreundet.

[14:24] Und ich glaube, so viel kann man sein, die das auch als sehr belastend empfunden hat und die jetzt nicht mehr Tierärztin ist. Sie ist immer noch Tierärztin, aber sie arbeitet nicht mehr als Tierärztin. Aber sie ist natürlich noch Tierärztin. Und wenn ich es richtig abgespeichert habe, waren nicht die Tiere das Problem, sondern die Besitzer der Tiere. Genau, also ich glaube, dass die Menschen für die Tierärzte sehr viel schwieriger sind als die Tiere. Wenn nur die Tiere kämen zur Behandlung, ich glaube, dann wäre der Job nicht ganz so nervenaufreibend. Aber die Menschen gehören ja auch dazu. Und ja, sie hat irgendwann gesagt, ich mag den Job nicht mehr machen, ich möchte was anderes machen und ist jetzt auch glücklich damit, dass sie nicht mehr als Tierärztin arbeitet. Und das muss man sich mal reinziehen, weil ich glaube, also gefühlt 80 Prozent der jungen Mädchen, die man fragt, was möchtest du denn irgendwann mal werden? Da lautet also ein solider Tipp, was das Mädchen, was die Mädchen wohl als Antwort geben ist. Also wenn man da Tierärztin sagt, da liegt man in der Regel nicht so ganz falsch mit und das muss man sich schon mal reinziehen. Also, ich gucke mir das alles nochmal genau an von den Terminen her, aber wenn ich mich nicht ganz irre, dann könnte es gut sein, dass das am kommenden Samstag in der nächsten großen Folge bei uns eine Rolle spielen wird. Die Wethilfe und der Podcast-Ton, an dem der Pferde-Podcast teilnimmt.

[15:42] Vielen Dank fürs Zuhören. Wir genießen jetzt noch ein bisschen den Schwarzwald. Es ist ein Jammer, dass ich nur einmal die Woche Alkohol trinke, wo wir hier an Schnapsbrunnen vorbei wandern und mein Biertag quasi immer auf meine Fahrt im ICE gelegt ist. Aber gut. Ich esse dir halt auf und trinke halt hier mal ein Weinchen oder Schnäpschen.

[16:06] Aber es hilft auch, wenn man Bahn fährt und einfach, weißt du, also dann, wenn man Bahnkunde ist und dann die Option hat, so im Rucksack, weißt du, so ein schönes Berliner Helles, dann, also viele Dinge sind dann auch ein bisschen leichter zu ertragen. Heller. Genau, heller. Macht’s gut. Vielen Dank fürs Zuhören. Grüße aus dem Schwarzwald. Tschüss. Tschüss.


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