
Na, das wurde ja Zeit! Haflinger AC/DC startet an diesem Wochenende in die Turniersaison. Ist doch klar, dass wir in Folge 429 über diese Premiere reden. Jenny ist alleine unterwegs – ohne ihren gewohnten Begleiter an der Bande. Und versucht mit ihrem Pony, in einer M-Dressur zu bestehen.
Ist AC/DC bereit für den nächsten Schritt?
Der erfahrene Haflinger scheint bereit zu sein für den nächsten Schritt. Die Vorbereitung stimmt, das Gefühl im Sattel auch – und trotzdem bleibt ein Rest Unsicherheit. Denn Turnier ist eben nie nur das, was man zu Hause trainiert hat. Bodenverhältnisse, Atmosphäre, Tagesform: Alles kann den Unterschied machen. Genau darin liegt der Reiz – und die Herausforderung.
Parallel dazu schwingt ein ganz anderes Thema mit: Wie viel Planung braucht der Turniersport eigentlich? Gemeinsam mit Dressurtrainerin Nicola Wolsdorff aus Österreich geht es um die Balance zwischen Struktur und Flexibilität. Jahrespläne sind gut – aber sie müssen atmen können. Denn Pferde sind keine Maschinen. Und manchmal ist der klügste Schritt der, einen Gang zurückzuschalten.
Hören kannst Du den Pferdepodcast auf allen großen Podcast-Plattformen. Klicke auf diesen Button, um die aktuelle Folge bei iTunes beziehungsweise ApplePodcasts zu starten:
Hier hörst Du uns bei YouTube Music:

Du findest uns aber auch zum Beispiel bei Spotify, Deezer, Podcast.de oder TuneIn. Auch Dein Alexa-Gerät sollte den Pferdepodcast kennen. Probier’s mal aus. Oder starte das Video bei YouTube:
Eine Batman-Maske für Benny
Und dann ist da noch Benny. Talentiert, sensibel, schnell überfordert. Für ihn steht weniger die Schleife im Fokus als die Frage: Wie wird aus Stress Vertrauen? Eine Hörerin bringt eine ungewöhnliche Idee ins Spiel – die sogenannte „Batman-Maske“. Klingt kurios, könnte aber genau der kleine Baustein sein, der den Unterschied macht. Ob sie wirklich wirkt? Das bleibt offen. Aber genau solche Experimente sind es, die den Alltag mit Pferden ausmachen.
Diese Folge erzählt von Mut, Zweifel und dem ständigen Abwägen zwischen Ehrgeiz und Verantwortung. Und sie erinnert daran, dass Fortschritt im Reitsport selten gerade verläuft – sondern fast immer über Umwege führt.
Den Pferdepodcast unterstützen – das geht jetzt auch per PayPal:

📲 **So erreichst du uns!**
Ihr könnt uns auf allen gängigen Social-Media-Plattformen, per E-Mail oder über verschiedene Messenger erreichen. Alle Wege zu uns findet ihr hier. Bleibt dran und teilt uns eure Gedanken mit – wir freuen uns auf eure Nachrichten und Kommentare! 🐴❤️ #Pferdepodcast #Turnierreiterei #Freizeitreiter #Pferdegesundheit #Pferdezähne #PodcastCommunity #Lieblingsviecher
Du magst unseren Podcast? Dann schau gerne auch in unserem Shop vorbei. Du hast eine ältere Folge verpasst oder möchtest gerne noch mal was nachhören? Kein Problem. Schau einfach in unserem Archiv vorbei.
Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:00] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 429 und es ist die Folge,
[0:07] die wir getrennt voneinander aufnehmen. Man hört es den Sendungen ja immer gar nicht an, dass ich, der ja eigentlich keine Ahnung hat von Pferden und in diesem Podcast nur die dummen Fragen stellt, berufsbedingt in Berlin sitze Und Jenny, die Frau mit den drei Sportpferden im Stall und unter dem Hintern, nach wie vor im Schwarzwald ist und viel zu erzählen hat über ihre Pferde, über andere Pferde. Das Leben besteht aus Pferden. Es ist ein Wahnsinn. Und die Leitung Berlin-Schwarzwald steht mal wieder. Ist alles im grünen Bereich, Jenny. Ja, und dann könnten wir vielleicht ja auch noch erwähnen, dass du in dieser Woche eine Premiere hattest.
[0:52] Oh, wir haben ganz viele Premieren. Also erstmal finde ich ja viel wichtiger, die Premiere, die wir haben. Wir sind so lange getrennt wie noch nie, seit ich Anfang des Jahres diesen Schritt gemacht habe. Denn ich werde auch am Wochenende nicht nach Hause kommen. Ich werde nicht Zeuge sein, wie du mit ACDC, dem Haflinger, beim Feine-Leute-Turnier, oder? Startest? Keine Ahnung, da war ich noch nie. Ob das ein Feine-Leute-Turnier ist, weiß ich nicht. Die Frage ist, ob wir den Schnitt mit dem Haflinger, wenn es ein Feine-Leute-Turnier ist, dann ziehen wir den Schnitt ja immer nach unten. Gefühlt aus Sicht der Feine-Leute. Also das muss man ja schon mal sagen.
[1:31] Aber jedenfalls, ich werde nicht dabei sein. Und jetzt hör auf mit anderen Premieren. Du warst im Fernsehen diese Woche. Okay, jetzt ist es raus. Jetzt ist es erzählt. Ja, ja, ja. Das ist Teil des Jobs. Also wer es gucken mag, die Sendung Kaffee oder Tee gibt es auf SWR und auch in der ARD-Mediathek. Da kann man dich bewundern. Die Sendung vom 16.03. ab Minute 1.20. Ab Stunde 1.20. Stunde, sage ich doch. Das ist eine lange Sendung. Das meine ich doch. Also, wer gucken will, wie du aussiehst, kann da reingucken, weil da bist du gleich, keine Ahnung, fünf Minuten oder so. So ein Talk über die Spritpreise. Genau so. Und es ist aber natürlich nur die Rampe. Hin zum Highlight der Woche, zum eigentlichen Highlight der Woche, dem Pferdepodcast und dem Hafer- und Bananenblues. Und dem handgemachten Viren, das es auch diese Woche geben wird. Um ein Haar hätte ich es vergessen, aber hier kommt es natürlich. Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Jetzt müssen wir wieder wieren. Sicherheitshalber. Ich habe jetzt mal gewiert. Ich bin mir nicht zu schade, hier auch zu wieren. So wiert er ist ja auch immer, wenn ich komme. Ja, ehrlich.
[2:48] Die freuen sich, ne? Das ist ein Zeichen von, ich wollte gerade sagen, Hunger und endlich macht jemand die Schüsseln voll. Eher so oder Freude? Man weiß es nicht so genau. Genau, man weiß es nicht so genau. Freut er sich, wenn ich komme? Keine Ahnung.
[3:05] Also Jenny, wir haben eine Agenda und auf dieser Agenda stehen bei mir folgende Punkte. Vielleicht kommen ja welche dazu, weil durch diese berufsbedingte Trennung, es ist ja nun wirklich so, ich kriege ja echt vieles nicht so mit. Und unser beider Leben ist ja auch irgendwie so vollgepackt, dass wir zwar, muss man sagen, toi toi toi, also wir telefonieren jeden Tag. Das muss man schon sagen, aber es ist manchmal auch so ein bisschen so, dass man denkt, alles klar, fünf Minuten und jetzt muss man keine Zeit essen.
[3:42] Duschen, nochmal laufen, die Tage sind voll. Und was ich sagen will, wenn man vor Ort ist und wenn ich im Schwarzwald bin, dann kriege ich schon einfach so irgendwie mehr mit durch die WhatsApp-Nachrichten an deine Pferdetrullers, die du da verschickst und durch Telefonate, was man einfach so mithört. Man kriegt es mit und hier ist man dann doch so ein bisschen abgeschnitten von diesem ganzen Pferde-Thema. Dass du mit ACDC beim besagten Feine-Leute-Turnier, wir wissen es nicht so genau, starten willst, das hatten wir ja schon besprochen, bevor ich wieder hier hingefahren bin. Von daher habe ich das auf dem Zettel. Ich habe auf dem Zettel noch eine kleine Nachwehe von unserem Turnierbesuch in Altensteig beim Geländestart von deiner Reitschülerin Silvia. Da hatten wir ja erzählt, dass uns eine Hörerin erkannt und angesprochen hat und dass sie einen Tipp gegeben hat.
[4:39] Hilf mir, wie man aufgeregte Pferde beruhigen kann, ein Hilfsmittel, eine Batman-Maske anzunehmen. Und die besagte Hörerin hat uns nochmal geschrieben, du hast auch mal nachrecherchiert, was sich denn wohl hinter der Batman-Maske verbirgt und du hast eben gerade im Vorgespräch gesagt, alles klar, muss ich mir bestellen. Also das ist der Stand der Dinge sozusagen. Darüber wollen wir kurz sprechen. Und wir haben mal wieder Nikola Wohlsdorf, die renommierte Dressurtrainerin aus Österreich bei uns zu Gast.
[5:13] Eine Essreiterin macht ganz viele innovative Trainingskonzepte und mit ihr habe ich mal gesprochen über etwas, was wir letztens nur so angerissen haben, nämlich über das Thema Turnierplanung. Wenn man ambitionierte Reiterin, ambitionierter Reiter ist, sollte man sich schon so das ganze Jahr angucken, den Turnierkalender und da sich schon Dinge vornehmen oder lieber so auf Sicht irgendwie fahren und immer flexibel reagieren und jetzt vielleicht nicht so ganz in den Tag leben. Also Flexibilität oder gute Planung, darum dreht sich das Gespräch, ist richtig interessant geworden, finde ich. Und du hast ja schon gesagt, du machst so einen Mittelweg so ein bisschen. Du hast so das Ja im Blick, aber du bist maximal flexibel auch so. Einerseits, andererseits. Ja, ich bin relativ flexibel, ja. Wo wir gerade beim Thema Turnierplanung sind, ganz kurz nur. Ich bin ja, da ich ja unseren Social Media, den Pferdepodcast bei Insta betreue.
[6:18] Habe ich es bei Insta oder bei Facebook gesehen? da war von irgendwie so einer Haflinger Trophy von einem Club in Westfalen die Rede. Bist du da auch schon drüber gestolpert? Ja, das habe ich tatsächlich auch schon gesehen, aber das sind ja mehrere Turniere. Und da kann man die Haflinger Trophy erreiten. Aber das ist, glaube ich, eine Turnierserie und man muss irgendeine bestimmte Anzahl von Punkten erreichen, glaube ich, wenn wir dasselbe meinen. Ja, ich glaube auch tatsächlich, und da sagst du, dass das eher dann die Leute adressiert, die aus der Region kommen und dann auch die Chance haben, an mehreren Turnieren teilzunehmen, um quasi in dieser Trophy-Wertung was zu werden, oder?
[7:04] Genau, und das ist für mich natürlich uninteressant, weil ich mit Sicherheit nicht nach NRW fahren werde, um Turniere zu reiten alle paar Wochen. Also einmal kann man das ja machen, so Kieferhof und so, aber das ist natürlich für mich überhaupt gar keine Option. Also weil dieses Trophy-Thema für dich kein Thema ist. Ich verstehe schon. Aber trotzdem, also man stolpert natürlich drüber, wenn man irgendwie hier Hafi-Community und so und dann wenn da irgendwas mit Haarflingers, da gucke ich dann ja dann doch immer hin. Jedenfalls, das sind so die Themen, die ich bei mir auf dem Zettel habe. Du hast nicht großartig widersprochen, von daher können wir so machen.
[7:44] Dann würde ich unseren Orchestermusiker Manni, den es ja nach wie vor und immer noch die treue Seele gibt, der Kamerad, der die Pferde-Podcast-Hymne spielt, der hat jetzt seinen Einsatz und dann geht’s los mit Folge 429.
[8:21] Du wirst ja so ein bisschen nachlässig, Jenny, was die Fotos in der gemeinsamen Mediathek angeht, muss ich ja schon mal sagen. Da gucke ich ja immer rein und denke, okay, kann man da irgendwelche Rückschlüsse ziehen auf das, was du mit den Pferden treibst? Zu wenig Fotos, zu viel Essen gehen abends. Du haust die Kohle raus. Hat man so das Gefühl? Ich muss ja essen. Ja, wenn man quasi der Fotomediathek unserer gemeinsamen Geteilten folgt. Ja.
[8:52] Ich ahne mal, auch wenn es keine fotografischen Belege dafür gibt, dass du mit deinen Pferden gewissenhaft trainierst und arbeitest, insbesondere mit ACDC. Und als ich gerade das angerissen habe mit dem Thema Turnierpläne und so, da hast du ja auch nicht widersprochen. Und man konnte deinen Worten entnehmen, da hat sich nichts dran geändert. Du fährst da hin, eine M-Dressur. Du musst relativ weit fahren. Erzähl doch vielleicht nochmal so kurz den letzten Stand. Ihr fühlt euch offensichtlich noch beide bereit und du hast vor, mit AC das in Angriff zu nehmen. Das wäre dann auch der erste Turnierstart des Jahres, ne?
[9:31] Ja, ich habe ja auch die L-Tressur genannt und ich glaube, ich werde beide Prüfungen reiten, weil, wie gesagt, es ist relativ weit und es ist relativ viel Zeit dazwischen. Das heißt, AC kann sich ausruhen, kann ein bisschen essen, kann ein bisschen dösen. Also ich glaube, dass der dann auch zwei Prüfungen schafft. Und das Schöne an meinem neuen Hänger ist ja auch, ich kann ja diese Trennwand einfach zur Seite schwenken und dann kann er da im Hänger da stehen, wo er will. Also er muss da nicht eingepfercht irgendwo die ganze Zeit auf einer Stelle stehen, sondern ich kann ihm da auch ein bisschen Futter reinlegen und ein bisschen Heu und dann kann er fressen und wenn er mag, kann er sogar schlafen im Hänger. Also es ist groß genug und deswegen werde ich wahrscheinlich beide Prüfungen reiten. Du bist eh nicht da, dann bin ich sowieso, habe ich den ganzen Tag Zeit, also kann ich auch früh hinfahren. Dann bist du weg von der Straße. Genau. Er könnte sich sogar hinlegen, oder?
[10:24] Theoretisch schon, das wird er nicht machen im Hänger. Aber der Hänger hat ja auch dieses Seitenfenster, was man so komplett aufklappen kann und da kann er rausklotzen. Also ich glaube, dass er das gut finden wird.
[10:35] Also auf zum Turnier, relativ weite Fahrt, verstehe ich auch. Das ist ja dann immer so der Gedanke, okay, jetzt fährt man schon mal so weit. Dann ist es schön, wenn es sich ein bisschen lohnt. Flexibel reagieren kann man ja immer noch, je nachdem, wie es dann so läuft und was für einen Eindruck AC-DC dann auch macht an dem Tag. So wirst du es wahrscheinlich auch diesmal dann wieder handhaben. Das besondere Augenmerk liegt ja wahrscheinlich auf der M-Dressur. Korrigiere mich, also das ist natürlich das, was du besonders im Auge hast, ahne ich mal. Was sind denn so die Dinge, wo du sagst, das geht schon gut und da halte ich die Luft an im Sattel. Ich halte überhaupt nicht die Luft an. Alles gut. Also wir können alles und wir werden es zeigen, dass wir es können und ja, wir werden gewinnen. Mega.
[11:25] Grüße an Konstanze. Ich stelle mir vor, wie ich in der Siegerehrung die goldene Schleife kriege. Sehr gut. Es gibt ja eine M, es gibt zwei Sterne M, es gibt Trense, Kandare, wir haben auch schon drüber gesprochen. Ganz kurz die Feinheiten, also es gibt ja auch verschiedene, das habe ich ja auch gelernt, es gibt, ich weiß nicht wie viele L-Dressuren, es wird wahrscheinlich noch mehr M-Dressuren geben.
[11:52] Kann man irgendwie was, also ist das eine, wo du schon weißt, das liegt uns besonders oder das hat, also was sind sozusagen die Besonderheiten? Also es ist eine 1 Sterne M auf Trense ausgeschrieben, deswegen ist sie für mich so interessant, weil ich viel lieber auf Trense reite inzwischen als auf Kandara und auf 40 Meter liegt uns sowieso, wenn wir jetzt nicht durch die ganze Diagonale traben müssen. Da ist ein Mitteltrab drin, da ist ein starker Trab drin, ist auch ein starker Schritt drin. Also das ist ja in den Dressurreiterprüfungen ist ja immer kein starker Schritt, sondern nur Mittelschritt. Der starke Schritt ist natürlich für den Haflinger echt eine Herausforderung, weil die Beine halt auch ein bisschen kürzer sind und die können natürlich nicht so Meter machen wie ein Warmblut. Aber ja, wir geben alles und wir haben auch schon Prüfungen gehabt, wo im Protokoll stand, stark der Schritt gezeigt. Ah ja, danke. Also mehr will ich ja gar nicht. Ich will ja da, dass wir da keine Acht drauf kriegen auf den starken Schritt, das weiß ich schon. Aber dass man zumindest sieht, dass er ihn gezeigt hat. Also und das wäre da schon genug. Aber das ist auch das Einzige in dieser Aufgabe, wo ich sage, das könnte so ein bisschen schwierig werden, gegen die Warmblüter anzustinken. Ansonsten ist halt alles drin, was in so einer M-Tressur drin ist. Schulter herein, Wolten, Traversalen, fliegende Wechsel.
[13:11] Aber die ist ganz schön zu reiten. Ich mag diese Aufgabe. Da sind die Wechsel auch so klassisch aus der Ecke kehrt und dann vor der nächsten Ecke den Wechsel und dann nochmal durch die halbe Bahn wechseln und dann den Wechsel bei der Mittellinie. Das ist so Standard und das können wir. Also deswegen, ich glaube, wenn er gut drauf ist, dann machen wir das alles gut und ja, da kann eigentlich nicht so viel schief gehen.
[13:37] Und AC ist ja auch ein alter Turnierhase. Du sagst ja auch immer, dass er das gefühlt immer sehr genießt, mit Frauchen on Tour zu sein. Also ich habe mein Frauchen für mich alleine irgendwie, dass das immer so eine Haltung ist, die er da so an den Tag legt und dass er sich schon auch immer ins Zeug legt, um die Dinge gut zu machen. Und von daher, das ist schon, also ich finde es ja schon cool, wenn man das Gefühl hat, dass der Sportpartner Pferd dann irgendwie, ja, dass also beide sagen, okay, wir sind hier jetzt bereit, alles zu geben, uns zu konzentrieren und dann schauen wir mal, wohin es trägt. Feine-Leute-Turnier. Du sagst, du warst da noch nie. Ist wahrscheinlich dann wirklich schwer zu sagen. Es war das Turnier mit den vielen Nennungen. Irgendwie 40 oder so. Genau, über 40 Nennungen in der M-Tressur und ich glaube 35 in der L. Also außergewöhnlich viel. Vor zehn Jahren waren das ganz normale Nennzahlen. Aber seit Corona sind diese Nennzahlen halt auch einfach absolut in den Keller gerutscht. Ich bin schon Prüfung geritten mit vier Startern. Also Dressurpferde L mit Klexi war mir platziert. Super, waren nur vier Starter und ich hatte mehr als eine fünf. Also das ist halt so, das hatte ich eigentlich so seit Corona häufiger als solche Prüfungen mit so vielen Nennungen.
[14:59] Also von daher ist es ja eigentlich ganz erfreulich. Aber genau, also über die Qualität oder so kannst du, also kann man jetzt wahrscheinlich schwer was sagen. Du könntest ja mal gucken unter B, Bredow, Werndl, Nimm Teil, L, Lindner. Nein, Späßchen. Nein, natürlich nicht. Also ich weiß auch nicht, wie die Böden sind. Das ist ja für AC immer ganz wichtig. Wenn der Boden zu tief ist, dann haben wir keine Chance. Also wir waren ja letztes Jahr auch auf einem Turnier, wo wir die zwei Sterne L auf 60 Meter Kandare geritten sind.
[15:31] Der hat in der Kurzkehr die Füße nicht aus diesem tiefen Boden gekriegt. Also das ist so, wenn der Boden tief ist, dann reite ich die L-Tressur und fahre wieder nach Hause. Also, weil das brauche ich dann, also dann weiß ich genau, das ist für AC ein Boden, mit dem er einfach nicht klarkommt. Und deswegen, ich weiß überhaupt nicht, was auf mich zukommt. Sind es gute Böden? Lässt es sich schön reiten? Ich gucke mir das an und ja, also ich bin ja schon auf vielen Turnieren auch geritten, wo ich gesagt habe, da fahre ich nie wieder hin, weil die Böden wirklich schlecht waren und eigentlich möchte ich das auch den Beinen von meinen Pferden auch nicht antun. Und ich denke immer, wenn man so ein Turnier ausrichtet, sollte man zumindest dafür sorgen, dass die Böden einigermaßen okay sind. Und wie gesagt, ich war letztes Jahr, war ich auf einem Turnier, so schlimm war es tatsächlich noch nie.
[16:18] Da war auch noch eine mit einem Haflinger da, die mir dann gesagt hat, ja, ich habe mich extra an zweite Stelle setzen lassen, weil ich den Boden kenne. Und wenn da zehn Pferde durchgeritten sind, sagt sie, brauche ich mit meinem Pferd dann nicht mehr starten, weil die dann versinkt dann in dem tiefen Boden. Und das ist natürlich immer so ein bisschen schade, wenn man dann wirklich solche Turnierbedingungen hat, wo man stecken bleibt im Sand. Und es ging nicht nur dem Haflinger so, es ging auch den Warmblütern teilweise so, dass die gar nicht aus diesem tiefen Boden rauskamen. Und da sage ich halt, okay, da war ich jetzt einmal, da werde ich nie wieder hinfahren. Es sei denn, die machen ihre Böden neu. Ja, verstehe schon. Okay, also klar, alle Pferde betroffen, aber so ein Haarfeeder natürlich im Besonderen. Mal gucken. Also Wundertüte ist es ja sowieso immer und du bist also dann am Wochenende im Turniereinsatz und wir werden dann in einer der nächsten Folgen, vielleicht dann auch schon sogar in der kleinen. Also wir haben eben gerade im Spaß gesagt, wenn es scheiße war, reden wir gar nicht drüber, natürlich, na, Späßchen, wir reden ja immer kurz drüber, aber genau, wir gucken dann mal, wie wir auch aufnehmen können am Wochenende und genau, wann wir da was in welche Folge bekommen. Dann drücke ich mal den Themenwechsel-Knopf.
[17:32] Aber ich kann am Wochenende gar nicht aufnehmen, weil am Sonntag bin ich ja dann wieder in Altensteig. Ja, siehste, solche Dinge, da geht es dann wieder los. Und wenn du abends dann irgendwann da bist, dann beschäftige ich mich mit der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und so. Und da gehen sie los, unsere Probleme. Das müssen wir dann mal gucken, wie wir das irgendwie auf die Kette kriegen. Also ja, wir schauen mal. Gibt es von den anderen beiden Idioten, sagst du ja immer gerne, noch was?
[18:04] Oh, der Benni, der ist jetzt ganz gut im Training und wenn sich ein Turnier auftut, wo ich sage, komm Bennilein, da fahren wir jetzt mal hin, dann würde ich das, glaube ich, nochmal wagen. Also der ist eigentlich schon so weit, dass ich ihn gefahrlos in einer Dressurpferde-Ahr vorstellen könnte. Jetzt hier um die Ecke ist ja im April ein Turnier, da gibt es auch eine Dressurpferde A, aber da ist viel los, da wird auch gesprungen, da sind die Parkplätze auf der anderen Straßenseite und da traue ich mich wieder nicht, wenn so drumherum wirklich so viel Verkehr ist. Und ich habe dann immer so dieses Kopfkino, wenn das Pferd mir abhaut, wo läuft der denn hin? Auf den Zubringer zur Autobahn. Und da habe ich dann immer so ein bisschen Angst davor. Deswegen habe ich gesagt, nee, da nenne ich lieber nicht. Da reite ich nur einmal eine Prüfung mit dem AC, weil es um die Ecke ist. Aber der Benni braucht da noch nicht hin. Da habe ich noch so ein bisschen ein komisches Gefühl. Ich glaube, das ist nicht das richtige Turnier für ihn.
[19:03] Also ich glaube, gute Strategie, also man sollte sich schon sicher sein und dann kann ja immer noch irgendwas passieren. Also außergewöhnliche Dinge im Leben können ja immer passieren.
[19:14] Aber dass man erst mal selber seriös sagen kann, nö, ich glaube, das kann man riskieren. Das ist, glaube ich, sehr vernünftig und dann… Und dann schauen wir mal. Stichwort Benni, um den geht es ja auch, wenn wir jetzt nochmal zurückkommen auf die so nette Begegnung, die wir hatten mit der Hörerin bei der Geländeprüfung, also am Rande der Geländeprüfung von Silvia. Ja, wir haben das erzählt, dass uns das so gefreut hat. Wir sind erkannt worden. Eine Hörerin, die sagte, Mensch, der Pferde-Podcast, ihr seid doch die zwei. Und sie wusste auch alles irgendwie. Sie wusste Bescheid über Amira. Sie wusste, dass der Benni so nervös ist. Sie kannte AC. Und also das war schon irgendwie, sie hört jede Folge. Wir haben uns wirklich gefreut. Und wir haben ganz vergessen, ihren Namen zu erfragen, aber wir wissen ihn jetzt, weil sie hat noch mal geschrieben. Wir haben nämlich gesprochen und sie hatte quasi einen Tipp für dich, für den Benni.
[20:17] Stichwort, der Benni ist ja so nervös, der tut sich so schwer in fremder Umgebung und also wir haben es ja immer wieder mal davon, wann Pferde am Rad drehen, beim Ausreiten auch irgendwie. Das ist dann eher der AC und genau, also worüber wir hier halt so im Podcast sprechen und sie hatte einen Tipp und sie sprach von einer Batman-Maske und sie hat das jetzt nochmal aufgeschrieben, die liebe Melanie und das lese ich jetzt nochmal kurz vor, was sie dazu schreibt und du hast dich ja auch mal schlau gemacht, was ist denn die Batman-Maske und was kann die so? Melanie schreibt, Hallo ihr zwei, vielen Dank für die nette Erwähnung in eurem Podcast, Klammer auf in der kleinen Folge zuletzt, Klammer zu, ich habe mich richtig gefreut. Das Kompliment kann ich nur zurückgeben, ihr seid auch sehr sympathisch. Als weitere Anmerkung, Hashtag Batman, funktioniert auch super an Silvester und bei Lady, offensichtlich heißt so ihr Pferd, auch beim Ausreiten. Ich drücke euch die Daumen, dass es bei Benni auch funktioniert. Liebe Grüße aus dem Nordschwarzwald von Melanie.
[21:31] Batman-Maske, du wusstest irgendwie sofort was damit anzufangen. Was verbirgt sich denn dahinter? Also ich habe mich nicht damit beschäftigt, wie das funktioniert, habe das dann aber nachgelesen. Was macht die eigentlich? Ist das jetzt nur im Kopf des Pferdebesitzers oder hat die wirklich irgendwie eine Funktion? Die hat tatsächlich eine Funktion, das ist so eine, die haben so eingewebte Keramikpartikel, die die eigene Körperwärme reflektieren. Diese Infrarot-Wärmestrahlung erhöht die Blutzirkulation und reduziert Verspannung. Also das ist der wohltuende Effekt, erhöht die Konzentration des Pferdes. Ich hatte eine Stallkollegin, die das tatsächlich bei ihren beiden Pferden auch immer angezogen hat, weil die auch so ein bisschen kuckig waren in der Halle immer und so. Und die ist immer mit diesen Masken geritten und daher war mir das auch ein Begriff. Aber die konnte mir nicht erklären, wie diese Wirkung entsteht oder was die eigentlich machen. Ah, jetzt machen die Pferde ruhiger. Ah, okay.
[22:30] Jetzt habe ich mich aber schlau gemacht und habe mal wirklich nachgelesen, was steckt denn dahinter, hinter dieser Maske. Es gibt ja auch diese Fliegenmasken, die so eng am Kopf anliegen und die machen das Pferd dann auch nicht ruhiger, sondern es ist einfach nur eine Fliegenmaske. Aber die hat tatsächlich eine spezielle Funktion und auch spezielle Partikel, die halt einfach eine Wirkung auch erzeugen. Also da ist halt dann jetzt so die Frage, aber gut, also wie bei allem, es gibt ja, du erinnerst dich, wir haben es ja auch mal von diesen Magnetdecken gehabt, wenn sich dann so Wissenschaftler damit beschäftigen und die Frage stellen, wie genau funktioniert das, hat das eine Wirkung, ist es dann doch mehr irgendwie, also ist es Hokuspokus auf gut Deutsch oder ist es irgendwie real?
[23:18] Am Ende, also darüber können wir gar nicht sagen, ob das also Hokuspokus, ja, nein, keine Ahnung. Aber wir stellen jetzt einfach mal fest, sowohl Hörerin Melanie als auch die Stallkollegin, von der du jetzt gesprochen hast, sagen, es funktioniert. Also das bei ihren Pferden. Genau. Und es gab ja auch so eine Zeit lang, gab es ja mal diesen Strotonin-Hype. Also alle haben mit den aufgeregten Pferden, oh Strotonin und toll und toll.
[23:44] Ich bin da auch aufgesprungen auf den Zug und habe das probiert und wir haben uns ja auch tatsächlich letzte Woche auch über das Strotonin unterhalten. Wir haben beide sofort gesagt, er hat überhaupt nichts genutzt. Also gar nichts. Gar nichts, gar nichts hat das genutzt. Ja, ja, ich erinnere mich. Das sind halt so gemeinsame Erfahrungen und ich glaube, wenn jemand zum Beispiel sagt, das Strotonin, oh ja, mein Pferd ist viel ruhiger. Ich glaube, das passiert einfach, dass der Mensch dann denkt, es ist alles in Ordnung und man ist ruhiger und ganz oft überträgt sich ja das Verhalten des Menschen oder Aufgeregtsein des Menschen aufs Pferd. Und dass dann dadurch das Pferd auch ruhiger ist, weil der Mensch denkt, ich habe ihm ja was gegeben, der kann ja gar nicht aufgeregt sein. Also hat leider bei uns nicht funktioniert. Also Benni war trotzdem auf 180 auf dem Turnier, also so groß wie noch nie. Und ich habe wirklich, wie man das auch vorschriftsmäßig vier Tage vorher angefangen und dann auch zwei Päckchen an diesem Tag. Aber es hat wirklich null Wirkung gehabt, 0,0. Und da waren wir uns dann einig. Und wenn Melanie sagt, die Batman-Maske hat wirklich eine Wirkung, dann bin ich total gespannt, wenn ich die das erste Mal anziehe, wie Benni da reagiert und ob das dann auch wirklich funktioniert.
[24:57] Der hat ja dann Ende des Monats einmal Lehrgang und dann werde ich ja schon direkt ausprobieren, okay, wie ist das so? Funktioniert das oder funktioniert es nicht? Genau. Und am Ende des Tages, und das ist ja auch… Das ist ja auch was, was dann Leute sagen, die sowas testen, also die sowas physikalisch und wie auch immer wissenschaftlich unter die Lupe nehmen. Wirkung, ja, nein.
[25:20] Und also weißt du, selbst bei Placebos, das ist ja auch so dieses, wenn es doch hilft, dann, also alles, was hilft, ist ja gut. Und wenn es den Reiter am Ende des Tages ruhiger macht und beruhigt und dadurch wird das Pferd ruhiger, ja, auch wurscht, weißt du. Also ich glaube, aufs Ergebnis kommt es am Ende des Tages an. Und du sagst jetzt, okay. Ich bin ja nicht aufgeregt. Also beim ersten Turnier war ich die Ruhe selbst mit Benni. Beim zweiten Turnier war ich auch die Ruhe selbst. Von daher bist du aber vielleicht nicht die schlechteste Testperson, weil wenn mit der Maske das Pferd wirklich ruhiger wird, dann könnte es tatsächlich an der Maske liegen. Richtig, genau. Und mir geht es ja eigentlich hauptsächlich darum, dass er beim Fahren ruhig ist. Also was der jetzt dann in der Prüfung macht, da wird der aufgeregt sein und man darf diese Maske ja auf dem Turnier, also in der Prüfung gar nicht anziehen. Auf dem Turnier ist sie ja verboten. Mir ist es wichtig, dass der sicher wieder nach Hause fährt und da nicht irgendwie rumtobt und sich halb umbringt im Hänger. Und das ist bei mir echt so der Fokus. Alles andere ist erstmal egal, aber ich möchte den sicher hin und sicher nach Hause bringen. Und deswegen würde ich diese Maske probieren. Also wirklich fürs Fahren würde ich das probieren. Und der soll nicht ausreißen und abhauen. Genau. Auf dem Gelände. Du sagst ja immer, wenn man drauf sitzt, dann ist eigentlich alles gut.
[26:43] Und das davor und danach, wenn man das ein bisschen sicherer machen kann und sei es mit so einer Maske. Du willst es ausprobieren, sagst du? Ich will es ausprobieren, auf jeden Fall. Demnach kostet es jetzt auch kein Vermögen. 50 Euro. Okay, naja. Ist schon auch Geld. Aber kann man natürlich, gerade wenn man das Problem hat, mal investieren. Wer sich zurückhalten will mit dieser Investition, es gäbe einen Versuchskarnickel namens Jenny, das das mal ausprobiert, wir berichten drüber.
[27:16] Jenny, dann würde ich vorschlagen, es wäre Zeit, die Eurovisionshymne zu spielen. Wir haben ja schon über deine Turnierplanung 2026 so ein bisschen gesprochen. Ich habe gar nicht mehr genau im Kopf, in welcher Folge das war. Wir hatten es von dem Turnier in München-Riemen, das da auf einmal wie Kai aus der Kiste aufgetaucht ist. Wir hatten es von deinen Überlegungen, dass du eher so mit der Lupe suchst. Wo fährst du hin mit AC und M-Dressuren, Fokus und so weiter.
[27:49] Was sagt eine Expertin wie Nicola Wulstorf zum Thema Turnierplanung? Was sind vielleicht noch andere Überlegungen, die man da einfließen lassen kann?
[27:58] Was macht Sinn? Was sollte man machen? Was sollte man vielleicht vermeiden? Darüber sprechen wir jetzt. Wir sind echt froh. Wir haben ja gesagt, dass wir so in regelmäßigen Abständen immer mal so kleinere einzelne Themen beleuchten miteinander. Heute ist es wieder soweit. Hallo Nicola, herzlich willkommen im Pferde-Podcast. Einen wunderschönen guten Morgen aus dem sonnigen Österreich. Wir genießen das frühlingshafte Wetter. Es ist echt, es ist echt endlich schön. Und ich sende auch schöne Grüße nach Berlin. Ja, genau. Nikola, wenn du sagst, aus dem sonnigen Österreich, dann fallen mir ja alle Sünden wieder ein, weil wir haben uns, und der Vorwurf geht an mich, wir haben eigentlich verabredet, in etwas kürzeren Takten miteinander zu sprechen, weil, als wir das letzte Mal gesprochen haben, da hatten wir noch den Winterblues, wir hatten Schnee und Eis in Berlin und wir hatten auch noch Schnee in Österreich. Also das hat sich geändert. Frühlingserwachen ist da und an den Winterblues können wir einen Haken machen. Hoffentlich. Ich habe immer noch ein bisschen Sorge, dass zu Ostern doch nochmal Schnee kommt, aber ich genieße jeden sonnigen Tag, auch wenn wir mittlerweile fast 20 Grad haben. Es ist einfach traumhaft. Total.
[29:21] Dasselbe bei uns, dasselbe in Berlin, dasselbe im Schwarzwald. Von daher, wir haben uns ein Thema für heute vorgenommen, das auch bei uns im Podcast im Moment eine Rolle spielt, eigentlich immer eine Rolle spielt, nämlich das Thema Turnierplanung. Wie strukturiert man so ein Jahr durch? Du weißt ja, mit dem Haflinger ACDC ist das große Ziel dann das nächste Europa-Championat. Das steht ja dieses Jahr noch nicht an, aber sozusagen dieser Sprung von M nach S, das ist so. Ja, da bastelt Jenny dran rum und damit geht natürlich immer einher die Frage, bei welchen Turnieren startet man? Wie baut man das am besten auf? Und ich glaube, das Niveau spielt ja eigentlich auch gar keine Rolle, ob das jetzt M, L, A oder E oder wie auch immer ist. Also diese Frage, wie mache ich denn das? Welche Turniere nenne ich? Soll ich mir das ganze Jahr schon anschauen oder fahre ich lieber so ein bisschen auf Sicht? Ich könnte mir vorstellen, dass das ja für viele Reiterinnen und Reiter einfach eine Rolle spielt. Du bist jetzt eine super erfahrene Reiterin, S-Niveau und du kennst das sozusagen aus allen Perspektiven als Trainerin, als aktive Reiterin. Und von daher dachte ich, wir könnten heute mal so darüber sprechen.
[30:48] In welcher Fraktion bist du denn oder was bist du denn so für ein Typ und was empfiehlst du? Das ganze Jahr angucken oder einfach mal, ach.
[30:57] Mal so reingrooven und reinstolpern und dann mal gucken, was so kommt. Wie würdest du sagen, wie macht man es am besten? Und was ist der Weg, der am Ende vielleicht zu dem größten Erfolg verspricht?
[31:10] Das ist eine sehr gute Frage. Prinzipiell unterscheide ich immer, was das Ziel ist. Möchte ich einfach mal in die Turnierluft reinschnuppern, mich mal damit anfreunden und einfach mal schauen? Oder habe ich Ziele? Möchte ich auf eine Meisterschaft gehen? Ich weiß nicht, wie es bei euch in Deutschland ist. Bei uns in Österreich zum Beispiel hast du eine Sichtung, dass du international reiten darfst. Wir brauchen gewisse Lizenzpunkte, um zu sammeln, damit wir eine höhere Lizenz kriegen, damit wir in die nächste Klasse kommen können. Also all das sind Dinge, die wir einfach mal betrachten müssen, um zu planen. Und dann ist natürlich auch die Frage, junges Pferd, erfahrenes Pferd. Aber ich sage schon immer, dass man sich trotzdem mal das gesamte Jahr anschaut. Es gibt ja einfach auch Lieblingsturniere, wo man einfach emotional gerne hinfährt oder weil es besonders schön ist oder weil es einen Cup gibt. Das sind ja ganz viele Dinge, wo wir sagen, okay, da wollen wir halt unbedingt hin.
[32:23] Und das müssen wir auch planen. Also wenn wir jetzt zum Beispiel eben anschauen, so wie beim ACDC, der in die nächste Klasse möchte, ich würde immer nach der Winterarbeit nicht gleich als erstes Turnier eine Klasse höher anfangen. Ich würde immer mal wieder Sicherheit reinbringen, einmal noch in der Klasse starten, wo ich war, wo ich sicher bin, wo ich Fuß gefasst habe, um einfach mal zu schauen, Ist wieder alles da. Manchmal ist es doch so, dass nach einer gewissen Turnierpause wieder so ein bisschen die Routine fehlt. Da sind dann die Tischtücher plötzlich wieder gefährlich oder man ist selber plötzlich wieder ein bisschen unsicher und denkt sich, wie war denn das letztes Jahr alles so? Da kommen dann manchmal so die Gedanken wieder hoch. Und einfach, um da nochmal Sicherheit, Ruhe reinzubringen, bevor man den nächsten Schritt wagt. Ja, ich finde, das macht total Sinn, was du sagst.
[33:23] Und im konkreten Fall ACDC war jetzt also noch gar nicht die Versuchung sozusagen, schon einen Schritt höher zu gehen, weil dieses große S ist dann doch noch einfach auch von den Fähigkeiten her dann so ein bisschen weit weg. Von daher war relativ klar, dass Jenny jetzt zum Beispiel erstmal in einer M oder möglicherweise auch sogar auch nochmal eine L-Dressur mitnimmt und so. Aber das hat sich so ein bisschen aus sich selbst heraus ergeben, weil es einfach noch so weit weg ist. Aber ich verstehe schon, wenn man so im alten Jahr schon so an der Schwelle gestanden hat, dann sagst du lieber erstmal so ein bisschen auf Nummer sicher gehen und gucken, ist die Sicherheit noch da? Können Pferd und Reiterin noch alles? Und dass man dann quasi darauf aufbaut. Und dieses Thema flexibel reagieren, welche Rolle würdest du sagen, vielleicht auch aus deiner Erfahrung als aktive Reiterin heraus, welche Rolle spielt das? Weil, ich sag mal so, ein Plan, den man sich macht und wo man sich so anguckt, so habe ich es vor, das macht in der Theorie Sinn, der ist ja immer nur so lange gut, bis irgendwas in der Praxis dann vielleicht doch dazwischen kommt und dann ist alles wieder über den Haufen geworfen. Hast du möglicherweise auch selber schon solche Erfahrungen gemacht und wie geht man dann damit um?
[34:43] Ich habe absolut damit schon Erfahrung gemacht. Ich habe zum Glück, wie ich angefangen habe, in den Turniersport einzutauchen, immer einen Trainer gehabt, der mich da sehr unterstützt hat.
[34:55] Mittlerweile unterstütze ich mich selber und mein Trainer hilft mir noch so. Man muss einfach trotzdem flexibel sein, weil es kann ja trotzdem Unfallkrankheit selber nicht fit. Es sind ja immer wieder Dinge, die einfach dazwischen kommen oder plötzlich funktioniert etwas im Training nicht. Und dann muss man halt schon kurzfristig ein bisschen überlegen, okay, probiere ich es, riskiere ich es oder sage ich nein, ich ziehe zurück, fahre vielleicht nur aufs Turnier, um am Abreiteplatz zu reiten. Ich finde das eine wirklich ganz, ganz tolle Übung. Es gibt auch immer wieder Turniere, wo du so Test of Choice hast, um einfach mal Sicherheit zu bekommen, vielleicht mal an einem Problem zu arbeiten. Die Pferde sind ja auch super, super schlau. Es kommt das Glöckelein und sie wissen, okay, jetzt geht es um alles. Manchmal schleichen sich da so Fehler ein und wir reiten oft in einer Prüfung nicht ganz so wie zu Hause im Training. Also ich sage immer, wir müssen zu Hause 150, 200 Prozent reiten, dann wird es am Turnier zu 80 Prozent funktionieren.
[36:07] Und da muss man dann schon so flexibel und vor allem realistisch sein. Und realistisch bedeutet nicht negativ sein, um da wirklich abzuwägen. Also man darf sich nicht selber Panik machen. Und oh Gott, der eine Wechsel zum Beispiel, der funktioniert jetzt seit einer Woche nicht. Und da völlig eskalieren, weil dieser eine Wechsel nicht funktioniert. Und ich darf alles über den Haufen, die in einer Geschichte steht. Genau, ja. Also da wirklich nochmal selber durchatmen, reflektieren, warum dieser Wechsel vielleicht nicht funktioniert, aber nicht gleich den kompletten Lebensplan über den Haufen schmeißen und alles hinschmeißen.
[36:47] Ich habe noch zwei Fragen, die mir so auf der Zunge liegen. Ich versuche es mal zu sortieren. Die eine bezieht sich auf unser schon, also das erfolgreichste Pferd, ACDC, der ja schon ein alter Hase ist, zehn Jahre alt, auch im besten Turnieralter im Grunde genommen, der im Moment so auch strotzt vor Kraft. Also den geht es richtig gut, sagt Jenny auch. Und wir haben ja den Benni, das ist das Nesthäkchen und der hat, also da waren die ersten Turniererfahrungen, die liegen schon so ein bisschen zurück und das war immer eine Katastrophe deshalb, weil er so furchtbar aufgeregt war. Fangen wir vielleicht mal ganz kurz mit der Problematik oder was heißt Problematik? Ist es ja im Grunde genommen nicht. Aber das Thema ACDC, der ja nun ein alter Hase ist, der kennt es alles, der nimmt auch diese ganze Turnieratmosphäre recht gelassen hin und also das ist so ein abgeklärtes Pferd, kann man schon sagen. Trotzdem die Frage…
[37:46] Besteht die Gefahr, dass man sozusagen diese Turniersituation, dahinfahren, der Stress, der Trubel, dass man das möglicherweise unterschätzt und dass man es mit der Taktung, also an wie vielen Turnieren nehme ich teil, dass man das nicht übertreiben sollte, besteht die Gefahr oder ist sozusagen die Logik, das sagt man ja manchmal so bei Fußballern, wenn die viele Spiele haben, die Belastung ist groß, aber andererseits, naja, wenn sie nicht spielen würden, dann würden sie trainieren. Weißt du, was ich meine? Also das ist so irgendwas machen und wenn man die Wahl hat zwischen trainieren oder einem Spiel, einem Wettkampf, dann nehme ich doch lieber den Wettkampf so ungefähr. Also Frage, besteht die Gefahr, dass man das unterschätzt und sollte man da doch ein bisschen vorsichtig sein, dass man jetzt nicht jedes Wochenende aufs Turnier fährt zum Beispiel? Das ist eine gute Frage. Betrachten wir es mal so, im Training werden wir nie jeden Tag eine Prüfung durchreiten. Wir werden immer nur Passagen, einzelne Dinge rausholen und an denen arbeiten wir.
[38:50] Und ein Turnier ist einfach schon eine höhere Belastung. Wir haben das Abreiten, sie sind nicht zu Hause im gewohnten Umfeld und wir wollen einfach Bestleistung bringen in der Prüfung. Und das ist schon so, dass das natürlich viel anstrengender ist als zu Hause Training. Obwohl wir immer sagen, das Pferd braucht zu Hause viel mehr Konditionen. Damit es am Turnier diese Kraft hat, drei Tage hintereinander Bestleistung zu geben. Das ist mal das eine. Und ich habe einfach wirklich aus Erfahrung gemerkt, man kann schon mal zwei Wochenende hintereinander auf ein Turnier fahren, aber dann gehört eine Pause rein. Das muss ja jetzt nicht drei Monate sein, aber zumindest mal zwei, drei Wochen wieder ein bisschen ruhig. Also ruhig, aber einfach mal wieder aufs Training fokussieren.
[39:42] A für Kopf und mentale Fitness vom Pferd und B auch, du wirst am Turnier das Pferd nie so reiten wie zu Hause. Das heißt, du wirst es am Turnier nie so zu 100% durchlässig und rittig und bei dir haben, wie du es zu Hause im Training hinbekommst. Und deswegen ist das Training zu Hause oft so wichtig dann wieder, um an diesen Basissachen zu arbeiten und gar nicht so viel an den Lektionen.
[40:15] Daran wirst du eben, das machst du am Abreiteplatz nicht, da fangst du nicht an, an Übergängen zu arbeiten, da rufst du nur noch ab, Losgelassenheit, Warm-up, in die Prüfung hinein. Ja, absolut. Ich kann das total gut nachvollziehen. Ich würde auch vermuten, vielen ist das so in der Theorie irgendwie klar, aber ich glaube, das sind so Themen, das ist immer auch gut, wenn man es nochmal so hört, wie du es gerade schilderst, weil macht aus meiner Sicht total Sinn. Und auf die Unterschiede, erfahrenes Pferd, was ist das für ein Charakter und so kann man ja immer noch eingehen. Also es wird nicht für jeden immer die gleiche Lösung so ideal sein, aber ich glaube, von der Tendenz her kommt es total hin. Und ich hatte ja noch erwähnt, unseren Benni, der sozusagen ganz anders ist, der noch ganz am Anfang steht. Riesengroßes Potenzial, aber das Thema mit den Nerven, dieses nicht zu Hause sein, in einer fremden Umgebung sein und dann am Rad drehen. Oh Gott, oh Gott, da sind andere Pferde. Oh Gott, oh Gott, da sind spielende Kinder. Oh Gott, oh Gott, da ist Da sind Lautsprecherdurchsagen.
[41:26] Also das ist so das Prinzip Wundertüte. Man fährt da hin und weiß nicht, was passiert. Du hast es im Grunde genommen schon so ein bisschen vorweggenommen, dass man auch zum Beispiel sagen muss, okay, ich fahre da hin, aber möglicherweise fahre ich nach dem Abreiteplatz wieder nach Hause. Ist das so der Weg, wie man dann mit so einem Pferd vielleicht an die Sache rangehen sollte? Also ich würde prinzipiell gerade mit jungen oder unerfahrenen Pferden immer wieder trainieren, dieses Wegfahren. Und wenn ich nur auf die Nachbaranlage fahre, mal sage, ich möchte heute bitte mal zu euch kommen und trainieren. Und im Endeffekt, solche Pferde werden erst entspannt und ruhig, wenn sie so alte Hasen werden wie der Essidisi. Und der Essidisi ist wahrscheinlich auch so, weil er viele Turniere gegangen ist.
[42:21] Es gibt natürlich vom Typ her einfach Pferde, die juckt das äußerlich, innerlich meistens schon. Das sind so ein bisschen diese introvertierten Pferde, nicht so extrem. Und dann gibt es halt wieder sehr extrovertierte Pferde, die halt gleich sagen, oh Gott, ich werde hier sterben und alles ist dramatisch. Hat zum Vorteil, dass man sieht, dass sie einen Stress haben. Ich finde die Introvertierten immer ein bisschen schwieriger, die nicht so aus sich herauskommen. Da braucht man immer viel Feingefühl für ein Pferd. Und da ist wirklich dieses Feingefühl vom Reiter gefragt. Du musst sie mit den Situationen konfrontieren, weil nur, weil du zu Hause an den Lektionen arbeitest, an der Rittigkeit, die natürlich dir hilft, das Pferd unter Kontrolle zu halten am Turnier. Aber du musst in die Situationen hineingehen, damit ein Pferd lernt, es passiert ihm nichts. Es ist alles in Ordnung. Der Reiter ist da, der Reiter gibt ihm Sicherheit. Meistens ist es auch so, dass sie besondere Aufmerksamkeit am Turnier bekommen. Also ich sage immer, die Pferde sollen wirklich lernen, Turnier gehen zu lieben. Weil man einfach, ja, man hebt sie halt auf einen Stockerl, auf einen Podest hinauf und sagt.
[43:35] Es ist einfach so, dass dieser Teamsport ohne unseren Partnerpferd nicht funktioniert. Und der wichtigste Teil ist, wir können immer sagen, okay, jetzt reiß dich zusammen, jetzt komm mal und tu mal. Aber das Engagement und das vom Pferd, dass er das für uns macht, das müssen wir uns arbeiten.
[43:53] Und um jetzt nochmal auf die Situation zurückzugehen, in Ruhe mit Hirn üben. Und wenn es ist Test of Choice oder kleine Prüfungen. Einfach üben. Also ich finde tatsächlich großartige Anregungen, lernen, das Turnier gehen zu lieben, guter Gedanke. Und vielleicht letzter Gedanke dazu, das setzt tatsächlich, also auch das finde ich macht total Sinn, das setzt voraus, glaube ich aber auch eine große Disziplin von der Reiterin, dem Reiter. Und zwar in dem Sinne, dass man sozusagen den eigenen Ehrgeiz wirklich gut im Griff haben muss, im Sinne von, dass man sagt, also man selber sagt, wir machen das jetzt, aber das Pferd ist möglicherweise noch nicht so weit. Also man muss schon in der Lage sein, da die eigenen Ambitionen und den eigenen, ich will das jetzt aber, zurückzustellen. Teamsport, du hast also alle wichtigen Stichworte schon genannt, aber das steckt da ja total mit drin, dass man quasi diese Umsicht muss man haben und das ist, glaube ich, auch ganz schön schwer.
[45:06] Aber so ist es halt. Ich weiß, es verbindet sich jetzt keine Frage damit. Ich finde nur tatsächlich diesen Punkt so wichtig, weil du es auch schon so schön rausgearbeitet hast, dass man sich da in dem Sinne total im Griff haben muss. Schwere Sache, aber ist so. Ich finde, das ist überhaupt der wichtigste Punkt, diesen eigenen Ehrgeiz, dieses, ja, wir sollen ehrgeizig sein, weil ich finde, Reitsport lehrt einem schon sehr viel Dämon, aber trotzdem zu wissen, der Weg ist das Ziel und nicht, weil ich jetzt, es fängt ja schon beim Training an, diesen Willen zu haben, zu sagen, auch wenn es mal nur 20 Minuten sind, mein Pferd war heute richtig gut und er hat alles gemacht, alles, was ich wollte, Da nicht zu sagen, hey super, machen wir noch 10 Übergänge, weil ich will ja noch mehr, ich will ja noch mehr Ausdruck und dann funktioniert es plötzlich nicht mehr. Da diesen Punkt zu finden, zu sagen, super, war geniales Training, jetzt gehen wir eine Runde raus oder ich bringe dich auf die Koppel. Das ist ganz, ganz wichtig und das macht einfach einen guten Reiter aus.
[46:12] Ja, Nicola, das taugt für ein Schlusswort. Ich stelle immer wieder fest, wir nehmen uns vor, wir reden mal zehn Minuten, reicht dann ja auch. Wir machen so kleine, feine und dann der Blick auf die Uhr zeigt. Jetzt haben wir 20 Minuten gesprochen, aber ich finde, es war total viel drin, super viele Anregungen. Immer wieder eine Freude, sich mit dir über solche Themen zu unterhalten. Ich gelobe Besserung, was die Taktung angeht und sage für heute vielen Dank, Nicola. War toll. Bitte gerne. Es macht mir wirklich auch unheimlich Spaß, mit euch zu sprechen und immer wieder Tipps und Tricks zu geben und Anregungen zu geben. Das vereinfacht doch manchmal das Reiterleben. Sehr. Nicola Wohlstorf im Pferde-Podcast. Wer ein bisschen mehr erfahren will, was Nicola noch so alles macht, was sie anbietet, auch an Trainings, auch an Trainings auf Distanz, sage ich jetzt mal, also online und so weiter, das kann man alles nachlesen, auch auf ihrer Homepage. Wir verlinken das bei uns auf der Seite derpferdepodcast.com. Da findet ihr den Link zu Nikola und in dem Zusammenhang, Jenny.
[47:26] Es gibt das Angebot von Nikola. Wir haben das und das quasi als das Mikrofon dann wieder ausgeschaltet war. Haben wir darüber gesprochen, über die Frage, ob du nicht mal ein Online-Training sozusagen mit Nikola, machen wollen würdest und würdest sozusagen live im Podcast streamen, dass auch Menschen dabei zugucken können. Kannst du mir folgen? Ja, kann ich. Ja, super gerne. Ist das so? Klar. Also ich ahnte, dass du dazu bereit bist, weil du ja für solche Sachen eigentlich immer offen bist. Dann würde ich das mal so an Nikola erstens weitergeben und zweitens, ich habe ja demnächst dann auch mal Urlaub. Genau, weil Dich brauche ich ja dazu, ne? Genau, ich fürchte ja.
[48:17] Und wenn ich nicht gerade im Fernsehen auftrete, dann habe ich ja auch manchmal Urlaub und dann könnten wir ja mal gucken. Ich glaube, im Mai ist das oder so oder nach Ostern. Wir schauen mal. Also dann bin ich im Schwarzwald und dann könnte man sowas ja mal angehen. Und dann brauchen wir irgendwie eine Halle, wo wir ein bisschen Mobilfunkempfang haben, wo man dann mal so einen, keine Ahnung, so einen Livestream auf die Kette bekommt. Aber es sollte jetzt ja auch kein Hexenberg sein. Also, muss ja nicht eine Hollywood-Produktion werden. Man soll ja einfach nur hören, was Nikola sagt und sehen, was du reitest, so grob gesprochen. Darum geht es ja. Genau. Genau.
[48:58] Ja, dann haben wir doch einen tollen Plan. Und für heute bedanken wir uns fürs Zuhören. Jenny, ich weiß gar nicht, ob du ohne meine Hilfe beim Turnier klarkommst. Es wird natürlich schwer. Total. Das ist echt eine Herausforderung. Absolut. Ich bin ja immer gerne allein auf dem Turnier. Aber komm, mich nimmst du schon mit. Aber bin ich Rucksack oder Rückenwind? Das ist die Frage. Nix. Nix? Nix.
[49:32] Es ist immer nett, wenn jemand da ist, der ein Video macht, dass ich mir das hinterher angucken kann. Weil manchmal geht so selbst, also das eigene Gefühl weicht manchmal so ein bisschen von der tatsächlichen Vorstellung ab. Und dann schimpft man gerne über Richter. Und dann gucke ich ins Video und dann, oh stimmt, die hatten ja recht, so eine Scheiße. Also deswegen, das ist immer ganz hilfreich, wenn du dabei bist, dann kannst du wenigstens filmen. Aber alles klar. Aber im Kern ist es eigentlich nichts und das ist im Prinzip auch die niederschmetterndste Antwort, die man bekommen kann. Also im Kern ist es völlig egal, ob du dabei bist oder nicht. Nicht schlechter oder besser, ob du jetzt da bist oder nicht. Genau. Also dann sagen an dieser Stelle Tschüss und bis zum nächsten Mal der Kerl, der eigentlich ziemlich egal ist und die strahlende Hauptdarstellerin dieses Podcasts. Die Reiterin von ACDC, dem Super-Haflinger, Jenny. Macht’s gut! Tschüss! Tschüss! Grüße vom Nichts aus B.
Entdecke mehr von Der Pferdepodcast
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
