#431 Zwischen Wattebausch und Konsequenz: Lehrgang mit Benny

Wie viel Geduld braucht ein junges Pferd – und wann ist der Moment, an dem man mehr verlangen muss? Genau um diese Frage geht es in der neuen Folge des Pferdepodcasts. Jenny war mit ihrem Nachwuchspferd Benny zu einem Lehrgang und stand dabei vor einem klassischen Reiter-Dilemma: Rücksicht nehmen oder durchsetzen? Loslassen oder dranbleiben? Eine Entscheidung, die viele Reiter kennen – und die oft über die weitere Entwicklung eines Pferdes entscheidet.


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Probe aufs Exempel: Was bringt die Batman-Maske?

Besonders spannend: Manchmal ist eine Pause kein Rückschritt, sondern genau das, was Pferde brauchen, um mental zu wachsen. Warum ein Jahr weniger Druck am Ende zu einem besseren Ergebnis führen kann, darüber sprechen wir in dieser Folge sehr offen. Es geht um Nervosität, Vertrauen, Ausbildung – und darum, wie ein Pferd lernt, sich selbst zu tragen, im Kopf und im Körper.

Außerdem haben wir etwas ausprobiert, worüber viele Reiter sprechen: eine sogenannte „Batman-Maske“ für nervöse Pferde. Funktioniert das wirklich oder ist das nur Einbildung? Der Praxistest unter ziemlich turbulenten Bedingungen hat auf jeden Fall interessante Erkenntnisse gebracht.

Und dann ist da noch die Sache mit der Abstammung: Was bedeutet es eigentlich, wenn der eigene Nachwuchs das Temperament einer echten Pferde-Legende geerbt hat? Sagen wir mal so: Es könnte spannend werden.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:00] Hier ist der Pferde-Podcast, Folge 431. Jenny, muss ich, wir sitzen im Schwarzwald zusammen. Große Folge, große Überraschung, anderes, also wie schnell man sich an neue Dinge gewöhnt und wenn sie jetzt auf einmal anders sind, ist dann doch irgendwie, es ist gefühlt, ist alles anders diese Woche, weil ich einen Tag früher zurück in den Schwarzwald gekommen bin. Du sagst schon so eine Scheiße jetzt. Also ich bringe quasi, das ist eine Überdosis, Chris gerade, in Jennys Leben. Ja, ich zähle schon die Stunden Sonntag und Nachmittag, 16.15 Uhr, fährt der Zug. Bis ich wieder unter Atta gehe, ne? Spaß. Ich genieße es sehr, wenn du da bist, Schätze. Du bist doch mein Mann, heuchelte sie. Und es ist aber tatsächlich bemerkenswert, was das dann alles durcheinander bringt. Wir haben gesagt, ach, dann können wir ja sogar die große Folge zusammen aufnehmen. Dann haben wir ja auf einmal viel Zeit. Und jetzt auf einmal merken wir. Scheiße, wir haben gar keine Zeit. Scheiße, wir haben gar keine Zeit. Und es geht immer alles so schnell vorbei. Und hätten wir das doch mal schon unter der Woche aufgenommen, so wie in Anführungszeichen immer seit Anfang des Jahres, ich in Berlin, du hier, Dann hätte ich das im Zug alles schon fertig getackert und wir hätten jetzt quasi frei sozusagen.

[1:13] Und naja, aber wir wollen euch nicht mit unseren Problemen behelligen, sondern wir sind ja auch froh, dass wir uns jetzt miteinander unterhalten können. Es gibt auch wirklich was zu erzählen. Und jetzt kannst du mich live wie ansehen, weil wir starten natürlich auch diese Folge mit dem Hafer- und Bananenblues. Aber du musst doch gar nichts rausschneiden, weil du hast doch hier Decken und hier. Du musst doch gar nicht so machen, wie wenn ich hier bin und du in Berlin. Und dann sagst du immer, dass du das dann rausfilterst und dann wird das Viren immer weggefiltert. Aber das brauchst du doch jetzt gar nicht.

[1:47] Dann können wir doch das Viren lassen, wie es war. Das ist der Hafer und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[1:59] Wenn du jetzt noch ins Wohnzimmer kackst hier, dann ist aber was los.

[2:02] Äpfeln, bitte. Äpfeln, genau. Das ist ja bei Pferden was anderes. Jenny, was haben wir uns vorgenommen für heute? Wir hatten es in der letzten großen Folge, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, ja viel von ACDC, deinem Turnierstart, der dann leider… Deiner Tagesgrippe zum Opfer gefallen ist. Die Tagesgrippe. Ja, die Tagesgrippe. Wir hatten mit Nikola Wohlstorf gesprochen. Ein, wie ich auch nach wie vor finde, großartiges Gespräch über Turnierplanung und so weiter mit vielen handfesten, coolen Tipps. In dieser Folge ist es, also Benni Spezial ist ja jetzt ein großes Wort.

[2:42] Aber es wird, glaube ich, so ein bisschen ein Benni Spezial, Weil an diesem Wochenende im Schwarzwald steht unser Benni-Line das Nesthäkchen im Vordergrund. Also wir sind mittendrin in einem Lehrgangswochenende. Wir haben auch extra gesagt, wir nehmen jetzt noch einen Tag später auf, weil der erste Lehrgangstag soeben zu Ende gegangen ist und du tatsächlich dich mit Benni zu Raimund Wille mal wieder getraut hast. Wir haben ja in den Kalender geguckt, du warst schon lange nicht mehr bei dem großen alten Mann des Reitsports. Der hat ja jetzt wirklich viele, viele, viele, viele Reitschüler und viele Lehrgänge und so. Und ich weiß nicht, wie viele hundert unterschiedliche Reiter der hat. Aber du kamst und bam! Und er hat sofort gesagt, wir haben uns ein ganzes Jahr nicht gesehen. Ich so, scheiße, er hat mich gekannt. Und es war sowieso schon kalt heute Morgen. Und ich hatte nicht den Haflingern dabei. Am Haflingern kennen mich ja die Leute immer. Aber dann dachte ich so, oh ja stimmt, ich war ein ganzes Jahr nicht bei Herrn Wille. Du hast dich extra mit einem anderen Pferd getarnt, könnte man fast sagen, aber es hat nicht geklappt. Und es war sowieso schon kalt. Also als der Benni heute ausgeatmet hat, da sind so diese Nebelschwaden um seine Nüstern umweht. Und als er sagte, du warst ein ganzes Jahr nicht da, also da war der Eishauch nochmal 10 Grad weiter im Keller. Aber ich glaube, der wusste warum.

[4:06] Das ist ja nicht doof. Du hast kreativ gelogen, so muss man sagen. Ich war beim letzten Mal ein bisschen, wie soll ich sagen, nicht einverstanden, wie wir das gemacht haben. Und da brauchte ich so ein bisschen für mich und brauchte so ein bisschen nachdenken. Möchte ich so reiten? Nee, eigentlich nicht. Und aber, also es sind ja immer so, es schlagen ja immer zwei Herzen in meiner Brust. Einmal das Herz für das Pferd. Ich möchte meine Pferde gerne als Partner haben und auch so ausbilden und ich möchte eigentlich nicht so viel Druck machen. Andererseits schlägt auch dieses Herz, ich möchte erfolgreich sein und Turnier halten und so. Und da ist auch manchmal ein bisschen Druck angesagt. Das ist nun mal so. Aber wir waren in der letzten Einheit bei Benni, das ist mir noch sehr gut in Erinnerung, da hatte er so Angst vor einem Paar, was da hinter der Bande stand. Und ich hätte das Problem einfach so gelöst, indem ich einfach mal nicht dahin geritten wäre, sondern hätte so ein bisschen Abstand gehalten. Und da war diese Einheit bei Herrn Wille so, dass er gesagt hat, der muss da vorbeigehen. Der hatte ja sachlich, hatte er recht, weil genau das Problem habe ich mit dem Pferd, was er vorausgesagt hat. Der wird dir am Turnier nirgendwo vorbeigehen. Natürlich hat er recht, ein Mann mit so viel Erfahrung. Also na klar.

[5:26] Aber trotzdem hätte ich das anders gelöst. Ich weiß jetzt nicht, also diese Situation bin ich immer so ein bisschen umgangen, auch in dieser ganzen Zeit. Und jetzt bin ich so weit, dass ich sage, jetzt muss ich da mal durch. Und der muss auch so gewisse, also Benni muss einfach an Sachen, vor denen er Angst hat, vorbeigehen. Der darf gucken, aber er muss einfach vorbeigehen. Und letztes Jahr war ich noch nicht so weit. Und auch das Pferd war letztes Jahr noch nicht so weit und deswegen habe ich diese Pause gebraucht und das hat uns auch gut getan und deswegen habe ich heute gesagt, wir halten mal wieder Lehrgang bei Herrn Wilder und das war gut. Also diese Pause, dieses eine Jahr hat uns gut getan.

[6:05] Absolut. Es war dann ja auch, also man muss ja auch sagen, es war wirklich total friedlich. Du bist total zufrieden nach Hause gekommen wieder und du gehst morgen sogar nochmal mit Benni hin. Da hattest du eigentlich gesagt, dass du dir morgen den Haflinger einpackst und weil zweimal Wille und weiß ich nicht so genau. Aber du bist jetzt auch guten Mutes, da nochmal dran zu bleiben und nochmal drauf aufzubauen. Können wir gleich noch vertiefen. Also jedenfalls darum wird es gehen und das wird ein zentraler, also auch deshalb nehmen wir wirklich tatsächlich einen Tag später auf, weil das ja immer wirklich sehr spannend ist, wenn man mit Benni dann auch in solche Situationen geht.

[6:44] Konzentriert arbeiten, auswärts. Ihr seid ja auch wieder weggefahren, ist ja nicht bei dir zu Hause, sondern eine fremde Anlage und so. Also so dieses Gesamtpaket bleibt ja spannend und auch über allem steht ja immer die Frage, wann könnte mit Benni tatsächlich dann der nächste Turnierstart anstehen. Du bist da ja schon sehr am Liebäugeln, ihn vorzustellen und das sind ja dann auch immer interessante Erkenntnisse. Was sagt so ein Raimund Wille? Kann man machen? Sollte man warten? Also dazu hat er sich ja auch heute sehr klar positioniert. Interessant zu hören. Hat zufälligerweise auch mit Benni zu tun. Das Thema Batman-Maske. Wir hatten es in den letzten ein, zwei Folgen davon.

[7:23] UPS hat sich bequem, sie zu liefern. Du hast sie ausprobiert. Und das war ja der Tipp von der Hörerin Melanie, die uns erkannt hat beim Turnier in Altensteig, bei der Geländeprüfung von Silvia. Und es ist ja ganz oft so, dass wir von unseren Hörerinnen und Hörern profitieren und da auch häufig wirklich Tipps kriegen, die wir selber mal so ausprobieren. Das war so einer. Sie hat diese Batman-Maske sehr empfohlen für nervöse Pferde, wie ja Benny Lein erwiesenermaßen nun mal eines ist. Und du kannst über erste Erfahrungen berichten. Also das ist ganz interessant. Und…

[8:00] Weil ja diese ganze Situation mit wir nehmen später auf und das wird ja dazu führen, dass wir quasi unsere Steady-Hörer jetzt nicht, oder anders, wir wollen alle Hörer nicht warten lassen, bloß um sozusagen einen künstlichen Vorteil zu generieren, dass unsere Steady-Hörer diese Folge jetzt dann irgendwie einen Tag vorher bekommen. Und denen geht ja dieser Vorteil jetzt so ein bisschen flöten, die Hörerinnen und Hörer, die uns unterstützen, genau, ist ja eigentlich immer, also werbefreie Folgen und ein bisschen vor allen anderen soll sich ja auch lohnen, wenn man sozusagen seinen Lieblings-Podcast da, wenn man dem in Form von 1 bis 5 Euro im Monat was Gutes tut und wir haben uns, du hast es gerade gesagt, ein neues Goodie überlegt und zwar wird es zum allerersten Mal Premiere im Pferde-Podcast, wird es eine, werden wir ein Geheimnis verraten, in einer Woche für alle und heute schon für unsere Steady-Hörer und.

[8:59] Also es ist wirklich, also für Pferde-Podcast-Fans würde ich sagen, ist es ein wirklich relevantes Geheimnis. Also das wird, glaube ich, Pferde-Podcast-Fans interessieren. Ja, nächste Woche in der großen Sendung. Und heute schon für die Steady-Hörers. Wir warten noch so ein bisschen, vielleicht gibt es noch ganz viele, die ein Steady-Abo abschließen. Kann gut sein. Wir haben ja mal ausgerechnet, wenn alle Hörer ein Steady-Abo hätten, sind wir reich und müssen nicht mehr arbeiten. Das wäre toll. Das wäre toll. Jetzt spielt der Manni, unser Orchester-Musiker, den wir ja von dem Steady-Geld auch bezahlen. Der lebt ja nur vom Steady-Geld. Ja, stimmt. Das müssen wir abziehen. Also müssen wir doch noch ein bisschen arbeiten. Also du müsstest dann doch noch arbeiten. Genau. Der spielt jetzt unsere Pferde-Podcast-Hymne. Und dann geht’s los mit Folge 431.

[10:07] Jenny, womit fangen wir an? Also wenn wir es chronologisch machen, dann würden wir mit der Batman-Maske anfangen. Wenn wir mit der Aktualität anfangen wollen, also quasi reinspringen in unseren Tag im Schwarzwald, dann würden wir mit dem Lehrgang mit Raimund Wille einsteigen. Ganz konservativ chronologisch. Das ist jetzt unjournalistisch, also entgegen meinem Beruf sozusagen. Da fängt man ja immer mit dem Wichtigsten und dem Frischesten und dem Aktuellsten an. Aber ich könnte mir vorstellen, die Batman-Maske, die nervöse Pferde beruhigt, ist tatsächlich auch ein Thema, was den ein oder anderen interessieren könnte. Das dauert ja jetzt auch nicht so ewig um drei Tage. Hast du im Kopf, wie das Produkt heißt? Also da wird ja nicht Batman-Maske draufstehen. Nein, Katago heißt die tatsächlich. Katago. Ohne R, Katago. Katago, okay.

[11:06] Du siehst doch bei Amazon, siehst du doch, was ich bestellt habe. Da kannst du doch ein Foto davon auf irgendwie irgendwo hinmachen. Ja, kann ich. Ich schreibe es in die Shownotes. Ich gucke mal in der Amazon. Wenn ich unter den vielen Produkten, die der arme Amazon-Bote schon hier durch die Tür getragen hat, wenn ich das da finde, dann wäre es ja ganz frisch, die Bestellung. Ich werde in die Shownotes schreiben, wie der Hersteller heißt und dann kann man es ja sich selber googeln und nachgucken und so. Ist ja jetzt auch kein Geheimnis. Es gibt auch andere machen tolle Batman-Masken, bla bla bla, keine Werbung. Ich glaube, es gibt unterschiedliche Hersteller. Genau, wir kriegen kein Geld. Jedenfalls sollte die ja schon am Samstag kommen. Sie kam nicht am Samstag und sie kam auch nicht am Montag. Und am Dienstag hat, Ein stark kriechender UPS-Bote die Maske vor unsere Tür gelegt. War der vielleicht noch in irgendeinem Club mit der Maske auf dem Kopf und einem roten Bällchen im Mund? Also ich hatte wirklich Tränen in den Augen, wirklich. Das war echt übel. Und ich musste dann noch unterschreiben, steckst du einfach in den Briefkasten. Nein, kann er nicht machen. Du musst es unterschreiben? Ich muss es unterschreiben. Für eine Batman-Maske? Und dann musste er natürlich dann zur Tür kommen und er war dann ganz nah bei mir.

[12:29] Also wir schwimmen jetzt gerade wirklich ganz weit raus. Geh mit Gott, aber geh.

[12:34] Ja, jedenfalls ist sie da und dann habe ich natürlich am Mittwoch direkt ausprobiert, morgens früh den Benni verladen und dachte so, ich fahre jetzt mal auf die Anlage, ein bisschen reiten und ziehe die Maske an und gucke, wie er sich so benimmt. Und als hätte die Welt gewusst, dass ich die Maske an habe, waren es sehr erschwerte Bedingungen auf der Anlage. Und zwar habe ich die Hallentür aufgemacht und habe da reingeguckt und dachte so, okay, da hat jemand gestern Abend Krieg geführt. Also der Boden war nicht zu bereiten. Da hat jemand, glaube ich, seine Pferde laufen lassen und irgendwie nicht gesehen, dass er irgendwie da Krater hinterlassen hat. Und dann dachte ich so, scheiße, was mache ich jetzt? Okay, gehe ich auf den Platz. Und jetzt muss man dazu sagen, der Platz ist super, aber der liegt direkt neben der Eisenbahnlinie, wo ICEs durchdonneren, Güterzüge durchdonneren. Da sind nebendran Felder, also diese Felder, wo so Planen draufliegen. Ich glaube, da sind Erdbeeren oder sowas drunter. Und es war dieser Tag am Mittwoch, der so windig war. Sehr windig, also es raschelt. Also es hat gestürmt ohne Ende und dann dachte ich so, jetzt bin ich schon mal hier, ich probiere das. Ich hänge ihn mal an die Longe und gucke einfach, was passiert. Und der war tatsächlich erst super aufgeregt und war, also dieser Wind und dieses Knattern von diesen Planen, die da im Wind immer geweht haben, war für ihn so ein Geräusch, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Aber er war erstaunlich schnell, hat er sich beruhigt, also innerhalb von zwei, drei Minuten ist der Hals gefallen, er ist Schritt gegangen, hat geschnaubt und dachte, ich kann ja tatsächlich reiten.

[14:02] Und also er hatte die Maske auch dann beim Reiten. Ich habe sie einfach aufgelassen. Ich habe sie gar nicht ausgezogen, sondern sie war auch beim Reiten an und der war super entspannt. Also er war wirklich, der ICE ist an uns vorbeigedonnert, der Güterzug vorbeigeklappert mit mächtig Krach und das war überhaupt kein Problem. Also das Pferd ließ sich einfach reiten. Total toll. Ich war ganz begeistert, ob das jetzt Zufall war oder ob das an der Maske liegt. Das mag ich jetzt, keine Ahnung. Aber ich habe wirklich gedacht so, okay, also drauf sitzen kann ich da heute auf Gar keinen Fall, unter diesen Umständen geht das gar nicht. Aber es ging tatsächlich und ist auch ganz, ganz brav nach Hause gefahren, obwohl vor der Halle, da sind ja die Eisenwichse immer noch, die da irgendwelche Strommassen bauen. Und da war halt viel geklappt mit Ketten und Bagger und mächtig Lärm. Und er ist einfach in den Hänger gelatscht und alles war gut. Und wir sind nach Hause gefahren. Also das war so die Generalprobe. Ob das jetzt genau Zufall war oder nicht, das wird sich herausstellen, wenn ich sie einfach öfter benutze. Genau. Wir haben ja schon gesagt, du zählst nicht so zu den Kandidaten, die…

[15:07] Oder anders, du hast es schon mal gesagt, manche Leute benutzen so ein Produkt, werden selber ruhiger und dadurch wird dann auch das Pferd ruhig. Ich war nicht ruhig. Aber das Produkt hat eigentlich gar keine Wirkung. Also die Wirkung besteht darin, dass die Reiterin, der Reiter ruhiger wird. Da bist du relativ unverdächtig. Ja, weil ich schon gedacht, ich habe schon diesen Gedanken gehabt, oh Gott, der Wind und die Planer und die Frau mit ihren zwei Hunden, die da rumrasen und viele Leute und Autos und Krach. Und ich war alles andere, aber ich war nicht ruhig. Also sprich dafür, dass was dran sein könnte, dass es dann doch eine positive Wirkung hat, diese Maske. Wir halten auch fest, man kann sie beim Arbeiten, also beim Reiten, die ist jetzt nicht so schwer oder also ich frage jetzt deshalb zu blöd, weil ich habe ja zum Beispiel auch, wie du weißt, in Berlin eine Bettdecke, so eine Bleibettdecke, so eine schwere Bettdecke, naja, aber ich meine nur so. Ja, die soll vorteuchen, ich würde auf dir liegen. Genau.

[16:03] Tut sie auch gut. Also du bist natürlich viel leichter. Du bist ja wie eine Feder und die Bettdecke ist schon sehr wuchtig. Damit würde ich jetzt auch keinen Marathon laufen, aber so aus therapeutischen Gründen. Ja, die soll vorteuchen, dass man dich umarmt in der Nacht. Ja, macht sie ja. Ich fühle mich immer umarmter. Weißt du? Also das ist toll. Ich kann ja nicht mit Decke schlafen, geh weg. Ja, ich finde das gut. Ich bin so ein Softie, liebebedürftig und so. Also, mit meiner Decke könnte ich keinen Sport machen, das Pferd mit der Maske aber schon und es hat was genutzt. Was ja nichts darüber aussagt…, Wie so ein Lehrgang läuft, speziell ein Lehrgang mit Raimund Wille, dem strengen Raimund Wille, dem auch so ein bisschen old-fashioned Raimund Wille, so alter Schlag, ist ja jetzt gar nichts Böses oder so, also ein Mann mit enorm viel Erfahrung.

[17:05] Wir hatten ihn ja auch schon im Interview, wir haben auch schon erzählt, der hat auch wirklich Reiterinnen und Reiter zu großen Erfolgen geführt und ich glaube, da hat er ja auch einfach großen Anteil dran, also ein guter Trainer, ein sehr guter Trainer und aber auch einer, der sozusagen den Erfolg im Blick hat und der jetzt nicht so diesen Fokus hat irgendwie, Hauptsache keiner tut hier dem anderen irgendwie, Also Hauptsache es ist nicht anstrengend oder so, also das ist schon Sport, was er macht und sportlicher Erfolg ist sozusagen der Fokus.

[17:42] Nicht, dass der falsche Eindruck entsteht. Da werden jetzt auch keine Pferde gequält, aber es ist schon so, dass man nicht wirklich… Eher der Reiter als das Pferd. Eher der Reiter. Also für Reiter ist es enorm anstrengend. Und also er fordert einfach was ein in einem positiven Sinne.

[17:59] Und du hast es gesagt, ich glaube, wir haben über die Situation mit dem Paar, was an der Bande steht und so, da ist er dann halt schon auch so ein bisschen so, jetzt hör mal auf mit irgendwie… Genau, jetzt sei mal nicht so zimperlich und jetzt mal nicht mehr Wattebällchen schmeißen, sondern jetzt greift er mal durch. Und ich habe aber so für mich so dieses Gefühl gehabt, wir sind noch nicht so weit. Das Pferd ist noch nicht so weit. Der ist einfach noch nicht in der Lage, runterzukommen. Und deswegen, also das war mit Sicherheit richtig, von dem Herrn Wille damals in dem Lehrgang zu sagen, da musst du ja jetzt mal durch und du musst diese Situation herausfordern. Aber du hast dich nicht so behaglich damit gefühlt. Genau, und für mich war das einfach noch so, wo ich so gedacht habe, ich will dem Pferd noch ein bisschen Zeit geben. Der soll noch ein bisschen reifen, der soll noch ein bisschen erwachsener werden, um auch mit solchen Situationen umgehen zu können, ohne 20 Kilo zu verlieren. Das war es mir da nicht wert. Und der Erfolg gibt mir recht.

[18:55] Also Benni ist das erste Mal heute auswärts einen Leergang gelaufen ohne Durchfall und ohne sich die Beine zu verkacken und ohne, also er hat ja dreimal geäppelt, aber es war alles fest. Es kam keine Flüssigkeit aus dem Hintern und das ist schon mein erster Erfolg, dass so das Pferd in sich so ein kleines bisschen mehr gefestigt ist und er nicht mehr ganz so viel Nervenflattern hat und nicht mehr völlig durch ist,

[19:19] wenn wir irgendwas Neues machen. Und deswegen glaube ich, dass dieses Jahr, was er jetzt einfach hatte, wo ich auch so ein bisschen runtergefahren bin und gesagt habe, jetzt lassen wir den mal ein bisschen in Ruhe, ein bisschen erwachsener werden, ein bisschen größer werden und ich glaube, das war richtig, dass ich das so gemacht habe und gesagt habe, ich gebe dem noch ein bisschen Zeit.

[19:37] Und heute in der Einheit, wir haben wirklich so, er war immer noch so ein bisschen an, er hat auch geklotzt, als du dann reinkamst zum Filmen und immer mal wieder an der kurzen Seite, dann hebt er sich raus und dann guckt er und Herr Wille hat auch gesagt, er darf gucken, aber der muss arbeiten dabei, also der muss weiterarbeiten, der darf nicht in diesem Gucken erstarren und da musste einmal ein bisschen Druck machen und reihte weiter nach vorne, auch als ein Pferd die Halle verlassen hat, dann war das für ihn wieder, ich bin lost. Da geht ein Pferd raus und ich bin total verloren und da war er in einem kurzen Moment, so eine lange Seite, war er wirklich so, das kann ich nicht und Herr Wille sagte, einfach nach vorne reiten, halt ihn nicht fest.

[20:20] Und das hat auch funktioniert. Also er kam dann auch ganz schnell wieder runter und wir haben heute so ein bisschen an diesem, er muss sich aufrichten, er muss ein bisschen Last aufnehmen auf der Hinterhand und er muss jetzt so langsam ins Arbeiten kommen. So die ganze Zeit, sagt der Herr Willi ja auch, warst du diejenige, die ihn geführt hat, die gesagt hat, jetzt so und so und so, ihm ein bisschen Halt gegeben hat und ihn auch wirklich so ein bisschen unterstützt hat, auch so mit Nase vor, Hals lang und so. Und jetzt ist so, jetzt wird er fünf und er sagt ja und jetzt muss er langsam lernen, dass er auch was tun muss. Du sitzt da oben nur drauf und bist schön. Aber eigentlich ist so der Job, sein Job ist jetzt zu arbeiten und dein Job ist jetzt nur die Richtung vorzugeben. Und das ist jetzt so ein Punkt, das muss er jetzt lernen. Also, dass wir da nicht verpassen, dass ich ihn durch die Gegend trage, dass ich seinen Kopf durch die Gegend trage. Er muss jetzt lernen, sich selber zu tragen und daran haben wir heute gearbeitet, dass er so ein kleines bisschen hochkommt vorne, dass er die Nase ein bisschen mehr nach vorne nimmt, dass er sich nicht mehr so einrollt und dass er wirklich diesen Vorwärtsdrang einfach auch behält und auch ein bisschen vorne ran zieht.

[21:35] Und mein Problem so beim Alleinreiten war bisher immer so, dass ich so gedacht habe, ich muss ja so ein bisschen Zug da vorne auf der Hand haben, der muss mir ja da vorne ranziehen. Und darüber haben wir danach nochmal gesprochen und Herr Wille sagte, erstmal muss er sich tragen und dieser Zug an die Hand, der kommt dann wieder. Der ist da, wenn du ihn so ein bisschen durch die Gegend trägst und wenn du seinen Kopf einfach ein bisschen zu tief lässt, dann zieht der ran vorne, aber sobald du verlangst, ein bisschen mehr Bein dran und komm jetzt mal hoch mit dem Genick, dann macht er sich eng und dann hat er auch so ein bisschen den Knick in dem falschen Halswirbel und dann habe ich gar keinen Zug mehr auf die Hand und dann muss ich wirklich, dann sagt er, dann musst du nach vorne reiten und dann gib mal die Hand vor. Und dass die Nase vorkommt, aber dann hast du immer noch nicht so viel Zug, aber dann lernt er sich selber zu tragen. Und das ist jetzt so eine Phase, wo wir beide durchmüssen, dass ich ganz fein mit der Hand bin und dass er merkt, er muss überhaupt gar keine Angst haben vor meiner Hand oder er muss auch gar keine Angst haben vor diesem Zug an die Hand. Aber das ist eine Phase, wo wir jetzt einfach dran arbeiten müssen und wo wir jetzt durch müssen. Der Herr Wille hat mir jetzt so diese Wege so ein bisschen angeteast und morgen soll ich ihn nochmal mitbringen. Also nicht ACDC, sondern nochmal Benni. Und dann werden wir das nochmal ein bisschen vertiefen, wie wir dahin kommen, dass das Pferd lernt, sich selber zu trainieren.

[22:56] Wir haben uns auch vorgenommen, durch die Konstellation, so wie sie jetzt ist, ich bin im Schwarzwald, ich bin auch morgen noch da, dass wir tatsächlich diesen Teil 2 dann zum Gegenstand der kleinen Folge machen, die wir dann vielleicht auch hier im Schwarzwald noch aufnehmen und dann hätte man dieses Lehrgangswochenende mit Benni komplett. Ich fand interessant, ich habe ja also nur an der Wande gestanden und höre dann so zu, was er sagt und so und gerade mit diesem Wissen, der verlangt oft so viel und der ist so ein bisschen in Anführungszeichen streng, dass ich so spannend fand, dass da viele Aussagen waren, die so in die Richtung gingen. Es ist nicht schlimm, wenn der guckt, der darf alles machen, so ungefähr. Also ich so dachte, ach komm, jetzt hat man fast das Gefühl.

[23:42] Du versuchst da was einzufangen und er bremst dich und sagt, nein, lass mal locker. Es ist nicht schlimm, wenn der also gucken, das war sozusagen einsam oder sich auch mal groß machen, das ist ja dann damit verbunden irgendwie, also nicht ganz bei der Sache sein und aber dann, also dann war die Trennlinie, aber der soll arbeiten, also es ist schon, so, also es soll nicht völlig wild sein und dass er also völlig mit den Gedanken woanders ist, aber also das war schon so ein Punkt Genau, er darf sich alles angucken. Der eine Rolle spielt so. Ja, er darf sich alles angucken, aber er muss jetzt lernen, dass er trotzdem bei mir bleibt und dass er trotzdem zuhört, was ich von ihm möchte. Und die ganze Zeit war ich ja immer auch sehr vorsichtig mit ihm. Ich habe ihn immer alles angucken lassen, ganz in Ruhe. Und manchmal ist er ja auch wirklich so, dann erstarrt er so in seinem Blick, was ihn gerade so fasziniert. Und dann steht er da wie angewurzelt und wird dann ganz wie Beton und ich komme an das Pferd nicht mehr ran. Und das müssen wir jetzt irgendwie so ein bisschen durchbrechen.

[24:46] Herr Wille auch gesagt hat, der darf immer gucken nach allem, aber der muss da bleiben. Und das ist jetzt einfach so, was sagt er, das musst du ganz konsequent einfordern, dass der trotzdem weiterarbeitet und trotzdem zuhört, was du möchtest.

[24:59] Ich habe es aber eher als ein Plädoyer verstanden, sei nicht gar so streng, oder? Konnte man das so verstehen oder war es so dieses, aber sei so streng, dass er zumindest dir noch zuhört? Also was ist das? Okay, wie immer. Also ihn nicht mit der Hand davon abhalten zu gucken, sondern mit dem Bein. Also das ist das, was er mir sagen wollte, reite einfach weiter.

[25:18] Reite weiter und versuch nicht, wenn er jetzt sich raushebt und um da hinzugucken, mit der Hand das zu korrigieren, sondern das Korrigieren mit dem Schenkel und nach vorne reiten. Einmal kurz Impuls, der muss nach vorne gehen, dass er dann… Das ist die Botschaft, wir reiten weiter. Genau, und man macht so instinktiv, wenn die Pferde gucken, dann nimmt man instinktiv die Zügel und sagt, nix, du bleibst da. Dann will man mit der Hand diesen Kopf wieder runterziehen. Ist das wie so eine kleine Ohrfeige oder so Schlag auf den Hinterkopf, wenn man das jetzt mal auf so eine Kindererziehung übertragen würde? Ja, Schlag auf den Hinterkopf. Man schlägt ja seine Hände nicht auf den Hinterkopf. Na ja, Pferde manchmal schon, wie man heute auch so bei anderen jetzt so beobachten. Ja, das stimmt. Anderes Thema. Aber jedenfalls, genau, also er sagte Hand voll und wirklich nachtreiben und dass der dann auch merkt, ah nee, ich soll ja arbeiten. Das ist der Hinweis für ihn. Also nicht mit der Hand reagieren, sondern wirklich mit dem Bein reagieren und nach vorne reiten, um ihm zu sagen, du kannst da hingucken, aber du läufst weiter und du arbeitest weiter.

[26:21] Und das ist so, man muss da glaube ich sich selber sehr disziplinieren, wenn die Pferde sich so rausheben und klotzen, dass man dann nicht automatisch mit dem Zügel versucht, das zu korrigieren. Das ist der falsche Weg, ich weiß das auch, aber manchmal geht es mir wie dem Günther, der sagt ja immer, ich weiß, dass ich das falsch mache, aber ich kann es nicht ändern. Dann geht es mir dann auch so, dass ich weiß, dass das falsch ist. Aber manchmal ist man so schnell in seiner instinktiven Reaktion, dass man das gar nicht verhindern kann. Also muss man da noch so ein bisschen mehr selbstreflektiert und ich muss ein bisschen mehr auf meine Reaktionen achten und wirklich nach vorne reiten.

[26:57] Jenny, ich habe noch zwei Sachen auf dem Zettel. Zwei. Die eine, weil ich drücke deshalb so ein bisschen auf die Tube, weil es sind ja… Ja, ich habe mich gerade gewundert, wieso du mir so das Wort… Wie, du warst ja fertig. Nicht? Du hattest Luft geholt oder du warst, also du hattest abgesetzt. Habe ich was falsch verstanden? Egal. Sprich, mein Schatz. Du hast dich über Günther lustig gemacht. Da dachte ich, okay, jetzt reicht’s. Jetzt reicht’s. Nein, aber du kannst ja auch gerne noch weitersprechen. Ich drücke nur deshalb so ein bisschen auf die Tube wegen dir im Prinzip. Du hast gesagt, in dem Pferdeshop deines Vertrauens sind, wie heißt das, Schüsselwochen? Kübelwochen. Kübelwochen. Die Kübeltage. Dann gibt es auf alles 20 Prozent, was in den Kübel passt. Die Futtersäcke passen leider nicht rein. Aber ich brauche noch so diverse Sachen. Ich brauche neue Handschuhe und Schweifspray und so. Und 20 Prozent sind 20 Prozent und das ist halt nur noch heute. Ja, Kübelwochen. Ich hatte das irgendwie, als ich es im ersten Mal gehört habe, hatte ich es irgendwie mit Karneval. Kübeltarger. Oder Ballermann oder so. Es gibt auch einen Kübel dazu. Verbindung gebracht. Also in Eimer.

[28:05] Also, da wollen wir ja noch hin. Du willst noch einmal den Kübel vollmachen und deshalb hätte ich jetzt gesagt, weil wir morgen ja auch schon weiterreden sozusagen, dann für die kleine Folge in Sachen Benni-Line Teil 2. Benni bleibt das Stichwort. Das ist doch ein Benni-Spezial. Und zwar haben wir gestern, du hast mir gestern noch ein TikTok-Video gezeigt. Von Benni Thio. Von dem Opa. Und das wiederum, also von Bennis Opa, von so einer Hengstschau oder was das ist. Ich weiß gar nicht, was das für eine Veranstaltung war. Keine Ahnung. Aber da ist er da an der Halle rumgepupst. Ist halt auch immer blöd, über ein Video zu sprechen und es nicht zeigen zu können. Das liegt leider jetzt in der Natur der Sache. Wir haben nämlich die Rechte an dem Video, aber jedenfalls Bennys Opa bei einer Pferdeschau, kann man so sagen. Der ist da vorgestellt worden und er ist vorgestellt worden als Legende.

[28:59] Und offensichtlich, da habe ich ja nur gedacht, Hallihallo, wir haben den Enkel einer Legende. Das habe ich gelernt bei dem Video.

[29:07] Und wie, also rumgepupst, ist er jetzt, also vornehm ausgedrückt. Der hat rumgebockt, der hat den Kasper gemacht, der hat also Wahnsinn und im gleichen Atemzug sagt dann der Mann, der ihn da angepriesen hat, dass der also bis zu Grand Prix, glaube ich, erfolgreich ist und dass er in irgendwie einer Estressur eine 9,88 bekommen hat. Das sei ja ziemlich nah an 10, ja, ja. Ach echt? Nicht weit weg von 10. Wo man so denkt, alles klar, auf der einen Seite verrückt, eine verrückte Nudel, wie man in dem Video sehen kann, Rodeo-Pferd, also Yellowstone sofort erste Reihe gekauft. Benni kann das genauso wie der Benicio. Ein Wahnsinn und trotzdem so erfolgreich. Also das sind ja dann… Und der ist auch schon 20 oder 21 schon. Der ist schon ein… Und immer noch so verrückt. Ja. Und Benni hat den gleichen weißen Fleck auf der rechten Seite am Bauch, wie Benicio. Und jetzt ist die Frage, stimmt dich das mit Blick auf die Zukunft?

[30:09] Hoffnungsfroh oder macht es dir eher Angst? Also Rodeopferd, 9,88, Legende, verrückter Hund. Also das ist ja schon so ein Fingerzeig, wie dein Benni möglicherweise sich auch mal entwickeln wird. Ja, das hoffe ich doch, dass er sich gut entwickelt und vielleicht auch mal eine 9,88 kriegt in was auch immer. Aber Benni ist ja vom Charakter wirklich ein goldenes Pferd. Also der ist unterm Sattel immer noch so brav. Ich habe ihn ja jetzt über zwei Jahre und das Pferd hat noch nie einen falschen Schritt gemacht. Also der macht, wenn er alleine ist, auf dem Paddock morgens, ich kann fast nicht hingucken, weil, wo ich dann immer so denke, okay, dass der sich nicht den Hals bricht, wundert mich. Und wie der dann da rumbockt, auch alleine für sich. Also der longiert sich dann selber auf dem Paddock und dann bockt der rum und springt rum und legt sich hin und springt wieder auf und springt mit allen Vieren in die Luft. So wie der Opa in den Visio. So, genau so. Das macht der auch. Also der hat einfach Spaß daran, sich zu bewegen und rumzubocken und alle vier Beine in die Luft zu schmeißen. und er ist genauso ein Kasper wie der Opa. Also eins zu eins dachte ich so, ich sehe jetzt hier mein Pferd.

[31:20] Und für Benni ist es noch so ein bisschen schwerer, weil der so ein bisschen Vollblut mütterlicherseits hat. Deswegen ist der ja auch nicht ganz so nervenstark. Ich glaube, da kommt das Vollblut manchmal durch. Und das ist bei Benicio, glaube ich, nicht der Fall. Der ist, glaube ich, ein bisschen abgeklärter. Also zumindest wirkt er immer sehr in sich ruhend auf Turnieren. Also positive Spannung, ja. Aber wenn man ihn sich so anguckt, wie er da in den Prüfungen sich präsentiert, ist das schon sensationell. Und auch der Papa von Benni, der Ben Benicio, der wirkt auch immer sehr, als würde ihm das alles total viel Spaß machen, dass der da hier im Viereck tanzen kann. Und ja, ich hoffe, dass Benni auch mal diesen Spaß daran kriegt, sich zu präsentieren und dass da die Nerven ein bisschen in den Griff kommen. Es gibt doch so Haschkekse für Pferde. Kann man da noch so ein bisschen nacharbeiten an der Persönlichkeit möglicherweise? Ich hätte ja die Tropfen für den Hund. Vielleicht kann ich die mal dem Pferd geben. Könnte man mal andenken.

[32:22] Wir können es ja bei TikTok, könntest du ja mal versuchen, du weißt, wie das geht, das zu teilen, dieses Video. Dann könnte man das zumindest auf unserem TikTok-Kanal sich mal angucken. Es ist wirklich sehr sehenswert.

[32:34] Das Letzte, was ich für heute noch habe, ist ein Podcast-Tipp. Heuhafer und Co. Jenny, du erinnerst dich, dass wir im Pferde-Podcast uns ja beteiligt haben an dem Podcast-Ton. Wir hatten die Wethilfe hier zu Gast. Heuhafer & Co., der Pferdefutter-Podcast aus Österreich, hat auch mitgemacht beim Podcast-Tonnen, die Benefiz-Podcast.

[32:59] Veranstaltungen, wenn man so will, Podcasts stellen Organisationen vor, die Gutes tun. Und die liebe Isabel hatte in Heuhafer & Co. die Pferdeklappe Tirol zu Gast. Und die Verantwortliche der Pferdeklappe Tirol hat so ein bisschen erzählt über ihre Arbeit, wie man sie unterstützen kann, was sie tun für Pferde, was ihnen wichtig ist. Sehr bemerkenswert auch darüber gesprochen, was ist wichtig für die Pferdehaltung, was sind so Standards, die sie auf keinen Fall unterschreiten. Also da stehen keine Pferde in der Box, die sind zusammen, die haben Sozialkontakt und so. Also ein wirklich sehr hörenswertes Interview mit der Pferdeklappe Tirol im Rahmen des Podcast-Tons in Heuhafer & Co., dem Pferdefutter-Podcast aus Österreich. Dann bedanken wir uns bis hierhin fürs Zuhören. Kübelwochen bei Dingsbumshausen Pferdeshop, da fahren wir jetzt hin. Jenny macht den Kübel voll und wir hören uns schon bald wieder mit Teil 2. Benni.

[34:04] Beim großen Lehrgang, ohne Batman-Maske, wie schlägt er sich? Genau, die konnte ich da heute leider nicht anziehen, weil ich glaube, der Herr Wille hätte gefragt, was hast du da an? Ich glaube, du hast zu viel Angst vor dem. Wahrscheinlich. Das ist aber auch echt so eine Person, die einem echt viel tot hat. Ich glaube, der kann auch umschalten, so von, ach, der darf auch mal gucken. Jetzt aber Schluss, Rühe! Nein, natürlich nicht. Wir tun ihm, glaube ich, Unrecht. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Das ist das, was Autorität ausmacht, weißt du? Dass man immer für möglich hält, wenn ich jetzt hier nicht spure, dann gibt es aber ein sogenanntes Donnerwetter. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören, hat viel Spaß gemacht. Wir nehmen jetzt noch die geheimnisvolle Geheimnisfolge für unsere Steady-Hörers auf. Tschüss. Tschüss.


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