
Manchmal sind es nicht die großen Dramen, sondern die kleinen Entscheidungen, die zeigen, wie pferdefreundlich man wirklich handelt. In Folge 432 des Pferdepodcasts geht es genau um so einen Moment: Eigentlich war der Lehrgang mit Benny geplant – doch eine kleine, unscheinbare Verletzung am Bein sorgt dafür, dass kurzfristig umgeplant wird. Statt Risiko gibt es Pause fürs Pferd und eine spontane Planänderung. Ein guter Anlass, über Bauchgefühl, Verantwortung und vernünftiges Training zu sprechen.
So geht’s: Quadrat statt Zirkel
Mit AC/DC ging es dann in die anspruchsvollere Arbeit – Galopp-Pirouetten standen auf dem Programm. Eine Lektion, bei der man sehr schnell merkt, dass Theorie und Praxis zwei völlig verschiedene Dinge sind. Besonders, wenn eine Seite einfach schwerer fällt als die andere und man dazu neigt, Probleme mit der Hand lösen zu wollen, die eigentlich aus Sitz und Körper kommen.
Spannend sind in dieser Folge vor allem die konkreten Trainingstipps: Warum es sinnvoll sein kann, aus einem Zirkel ein Quadrat zu machen, wie man Wendungen über die Hinterhand erarbeitet und warum man bestimmte Lektionen nicht endlos üben darf, weil sie extrem kraftraubend fürs Pferd sind. Es geht um Technik, Gefühl, Timing – und um die Kunst, rechtzeitig aufzuhören.
Und ganz nebenbei wird auch noch ein kleines Geheimnis angeteasert, das in der Pferdepodcast-Welt für Veränderungen sorgen wird. Wer also wissen will, woran gerade gearbeitet wird, warum manchmal laut gerufen wird und was man aus so einem Lehrgang wirklich mitnehmen kann, sollte in diese Folge reinhören.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast, Folge 432. Wir nehmen noch gemeinsam im Schwarzwald auf. Heute ist der Tag, an dem ich wieder zurück nach Berlin fahre.
[0:30] Genau, das ist sehr angemessen, finde ich gut. Zurück in die Bundespolitik und da wird ja im Moment sehr viel diskutiert über das Thema Gewalt, speziell Gewalt an Frauen, digitale Gewalt, analoge Gewalt. Und wir waren ja heute beim zweiten Teil des Lehrgangswochenendes mit Raimund Wille. Du lachst schon. Also für Leute, die sich nicht so auskennen. Und ich will ja jetzt auch nicht Dinge miteinander vermischen, unzulässigerweise. Aber wenn man jetzt theoretisch so völlig unbedarft in die Situation heute, deiner Stunde bei diesem Lehrgangswochenende, wenn man da so reingeraten wäre. Und man dann, also jetzt weiß ich nicht, inwieweit verschärfter Kasernenhof-Ton, der da herrscht, wenn man das, also zarte Seelchen könnten geneigt sein, das schon als einen gewalttätigen Akt sozusagen zu … Verbal. Verbal, na ja, natürlich verbal. Naja, aber man hätte jetzt auch denken können, dass da irgendwie Pferde verprügelt wurden oder so. Nein, es war heute, es war generell sehr pro Pferd an diesem Wochenende. Genau. Aber heute war es nicht so pro Jenny. Aber wenn man dann sieht, welche Möglichkeiten, also wie sehr du dich auch…
[1:52] Also wie sehr du Lautstärke gegen dich erduldest auch. Da war ja auch wirklich mit irgendwie, du warst etwas begriffsstutzig so. Ich kann das ja inhaltlich nicht beurteilen, aber er hat dir vorgeworfen, du seist etwas begriffsstutzig gewesen. Da war dann auch die Rede von verdammt nochmal, guck doch nicht zu dem Pferd und mir ist doch scheißegal. Also da fielen auch so Kraftausdrücke, wo ich so dachte so an der Bande und es standen Leute drumherum, wo ich so dachte, alles klar, man bezahlt Geld. Alle waren wach danach. Es waren alle wach und man lässt sich durchbeleidigen. Der Reihe nach. Es ist ja nur die kleine Folge. Du wirst es gleich… Also angemessen erklären, was da passiert ist. Zunächst muss man mal sagen, es läuft jetzt bei dieser kleinen Folge ein bisschen anders als gedacht. Wir haben ja eigentlich gedacht, dass wir über den zweiten Teil des Lehrgangs mit Benni sprechen.
[2:44] Du hattest ihn ja am Samstag mit bei Raimund Wille und das war auch total gut. Haben wir in der großen Folge erzählt und wir haben gesagt, Mensch, um das dann abzuschließen, es wird ja dann den zweiten Teil mit Benni geben, so der Tag danach. Ihr wolltet darauf aufbauen, aber daraus wurde dann tatsächlich nichts. Du warst heute nicht mit Benni bei dem Lehrgang, sondern du hast den ACDC mitgenommen. Genau. Hilf mir kurz. Also das war ja total gut eigentlich, der erste Tag mit Benni, aber er war ein bisschen… Ich war auch willens, ihn mitzunehmen und habe heute Morgen erst gemistet und habe überhaupt gar nicht so genau die Pferde angeguckt. Aber als ich ihn dann rausgeholt habe, es war schon alles fertig, sein Zeug war schon im Hänger und war alles schon bereit. So weit wart ihr schon. Genau, und ich wollte ihn putzen und dann putze ich so das Vorderbein runter und dann hat er auf dem Fesselkopf eine kleine Macke. Also eine Mini-Wunde, kein Blut oder so, wirklich nur so ein bisschen.
[3:42] Und das Fesselgelenk war ein bisschen dicker als das andere und ein kleines bisschen warm. Also alles nicht dramatisch, aber das Risiko, naja, dick würde ich es auch noch nicht machen.
[3:54] Das hat, glaube ich, auch nur mein Auge gesehen, dass es ein bisschen mehr ist, als es normal ist. Normal ist es sehr senig, das Fesselgelenk und so sehr dünn und das kam mir so ein bisschen schwammig vor. Und dann dachte ich so, nee, das Risiko ist mir zu groß, das mache ich lieber nicht. Ich nehme den AC mit. Dann habe ich kurzerhand kurz entschlossen, ich war schon ein bisschen spät, den AC rausgezerrt, Decke runter, Sattel drauf in den Hänger und losgefahren.
[4:20] Aber also das hat ja dann, du hast es ja dem Raimund Wille auch erzählt und da fand ich, also das fand ich ja auch eine gute Aussage von ihm, wo er sagte, hör immer auf deinen Bauch. Das war glaube ich sein Satz dazu. Kann man sich vielleicht auch, also die meisten werden es wahrscheinlich sowieso so machen, aber so dieser Hinweis, folge deinem Gefühl und wenn du selber nicht 100 Prozent überzeugt bist und Bedenken hast, dann lass es lieber bleiben, fand ich ja eigentlich ganz cool. Er sagt auch, es ist kein Lehrgang der Welt wert, dass man da riskiert, dass das Pferd irgendwelche Schäden davon trägt. Und dann war das auch ganz gut so, jetzt hat er mal so ein, zwei Tage frei und am Montag oder am Dienstag gucke ich mal oder am Dienstag, ob da irgendwas ist, ob das dicker wird oder ob er lahm geht. Ich glaube nicht, dass er lahm geht. Also ich glaube, die haben einfach getobt und vielleicht hat er sich auch auf die Schnauze gelegt oder hat sich irgendwo angestoßen. naja, man darf da immer nicht hingucken. Und dann denke ich so, ja, mit Sicherheit da passiert beim Spielen und dann eine Schramme und es gibt ja auch dann schnell mal einen Einschuss.
[5:20] Aber wir hoffen mal, dass alles gut wird und da nichts passiert. Von daher wurde es heute sportlich anspruchsvoller, das muss man ja schon sagen. Absolut. Hashtag Pirouette, wenn ich das so richtig gesehen habe. Ich bin ja da dazugekommen. Und na klar erzählen wir dann eben über den, also nicht Lehrgangstag 2 mit Benni, sondern das, was du heute mit ACDC da veranstaltet hast. Und die Lautstärke wurde größer. Man hatte gestern das Gefühl, dass das alles so total pfleglich und sehr soft Und nach einem Jahr ist sie wieder da und er ahnte ja vielleicht auch, dass du da so ein bisschen gefremdelt hattest. Aber heute gab es, also wenn ich jetzt sage volle Dröhnung, dann ist es tatsächlich auch wörtlich zu nehmen. Ja, er hat ja auch den Haflinger jetzt ein Jahr nicht gesehen und war ganz, ganz positiv, sagte, der ist super schön durchlässig geworden, hat sich viel getan, also der wirkt sehr viel rittiger und einfach lockerer und du kommst viel besser durch mit deinen Hilfen und so. Ja, und genau das Gefühl habe ich auch, dass das Pferd insgesamt super rittig geworden ist und sehr viel runder auch. Also das war ja auch immer so ein bisschen unser Problem früher, dass er immer so ein bisschen dagegen gedrückt hat.
[6:30] Und so ein bisschen mit dem Unterhalt so gegen meine Hand. Und das habe ich gut in den Griff gekriegt. Und auch so insgesamt finde ich AC super durchlässig. Und er fragte, ob wir Probleme haben. Nee, Probleme, habe ich gesagt, würde ich das nicht nennen. Aber wir arbeiten jetzt gerade so an den Serienwechseln und an den Galopp-Pirouetten. Und da ist es linksrum für mich extrem schwer, weil ich da auch so ein bisschen ein Körperklaus bin und irgendwie nicht so wirklich weiß. Und das ist sehr deutlich geworden heute, wenn ich das mal so sagen darf. Also ich habe ihm danach noch gesagt, dass ich die Serienwechsel ganz viel im Gelände übe, fand er gut. Also gute Idee, gute Lösung. Ausdrücklich gelobt. Genau, und ich habe gesagt, auf dem Platz oder in der Halle klappt es noch nicht so 100 Prozent. Da ist immer mal wieder einer nach oder ein bisschen knapp oder er kickt mal. Aber er sagt, üben im Gelände auf gerader Strecke ist perfekt. Und das behalte ich jetzt auch bei, also das werde ich auch weitermachen.
[7:23] Und dann sind wir an die, wir sind erst ein bisschen getrabt. Also wirklich ganz locker, ein bisschen Schulter vor, ein bisschen Travers, ein bisschen Horware, ein bisschen Hinterhand verschieben und so. Wir haben gar nicht so viel gemacht im Trab und sind dann gleich in die Galopparbeit. Rechtsgalopp liegt uns ein bisschen mehr als linksgalopp und dann sind wir diese Pirouetten angegangen. Und mein Problem ist, dass ich ihn nicht loslasse in der Pirouette. Also ich bin zu viel mit der Hand dran und ich versuche immer mit der Hand, mit dem Zügel ihn da irgendwie rum.
[7:55] Rechts ist es mir ganz gut gelungen, dass ich ihn loslassen konnte, dass er sich selber getragen hat und er muss ja selber diesen Galoppsprung erhalten. Er muss einfach weiter galoppieren, auf dem Hinterbein, auf der Stelle und der muss hochkommen vorne und rechtsrum. Also noch weit weg von, das können wir jetzt schon zeigen in einer Prüfung, aber so die Ansätze waren wirklich schon teilweise gut. Er hat ein paar Galoppsprünge gehabt, die wirklich schön unten, also wirklich unter dem Schwerpunkt waren und hat sich schön aufgerichtet, kam vorne hoch und das war alles okay. Da war Herr Wilder auch gut. Ja, leidlich zufrieden. Ich glaube, er hätte es sich noch ein bisschen zentrierter gewünscht und noch ein bisschen erhabener. Aber wir sind ja gerade erst am Anfang mit den Pirouetten. Also, dass das noch besser geht, ist ja auch überhaupt gar keine Frage.
[8:45] Aber dann war das linksrum. Ja, also links ist mir echt schwer gefallen. Aber das ist auch mit der Kurzkehrt oder mit der Schrittpirouette linksrum habe ich ein Problem, weil ich immer irgendwie gegen die Bewegungsrichtung sitze und dann versuche ich immer, das alles mit der Hand zu korrigieren, was ich körperlich falsch mache. Ich weiß das schon, nett mit der Handhälfe wird der Hubert Zahra. Ach, jetzt hast du mir den Gag weggenommen. Aber gut, der lag jetzt natürlich nicht nett mit der Handhälfe auf Norddeutsch. Also er macht das ja dann in hochdeutscher Sprache. Aber tatsächlich, also man musste ja wirklich schmunzeln, wenn dieser Spruch, über den wir uns hier schon so oft amüsiert haben, nett mit der Handhälfe, das ist ja fast schon so ein Running Gag, einfach mal so reingehauen. Fast für alle Situationen. Für alle. Also wo auch gar keine Hände im Spiel sind. Also es passt einfach immer. Ganz egal, was man falsch macht, nicht mit der Hand helfe. Aber in dem Fall scheint es wirklich ein Faktor zu sein. Also vielleicht, okay.
[9:40] Nur für mich so als Laien oder dass man es so ein bisschen sortiert bekommt. Also du versuchst, etwas mit der Hand zu korrigieren, was du eigentlich mit deinem Körper und mit deinen Schenkeln und mit deinem Sitz quasi reiten müsstest. Und das Pferd muss mehr alleine lassen. Man kann ihm jedenfalls nicht mit der Handhelfer. Also vielleicht nochmal in deinen Worten oder so. Aber das ist so der Kern dessen schon. Und er hat mir so ein paar Tipps an die Hand gegeben, wie ich das für mich auch üben kann. Zum Beispiel Quadrate reiten, also keinen Zirkel, sondern den Zirkel im Quadrat reiten und ihn auf den Linien zu den einzelnen Zirkelpunkten immer gerade machen und dann wirklich versuchen, auf der Hinterhand diese Wendung zu reiten. Das ist ja dann nur eine Viertelwendung, das sind 90 Grad, und die dann wirklich aufs Hinterbein holen und quasi wie eine Kurzkehrt diese im Galopp, diese Viertelwendung reiten. Ist extrem schwer, das Pferd gerade zu halten auf der Linie und dann aufs Hinterbein setzen und dann diese Viertel kurz kehrt reiten im Galopp. Also so eine scharfe Kurve im Prinzip. Genau, 490 Grad. Also die Ecke eines Quadrats. Genau. Kann man das als die Rittersport-Taktik bezeichnen? Kann man, ja. Kann man, okay.
[10:54] Und also für mich ist das extrem schwer, weil links auch nicht mal eine gute Seite ist. Ich bin auch links generell immer zu viel mit der Hand dran. Also das ist aber auch, was man jahrelang so falsch macht. Das kriegt man in 30 Minuten nicht raus, weder aus dem Pferd noch aus mir. Und das ist wirklich was, wo ich die Technik einfach üben muss, wo ich an mir wirklich diese Technik üben muss. Und dann haben wir es noch einmal, also wir haben es erst probiert auf dem Zirkel, dann so ein bisschen Traversartig und dann versuchen… Immer mehr zu zentrieren und rum, aber das hat nicht funktioniert. Dann habt ihr es noch mit Schreien. Also Raimund Wille hat es noch mit Schreien probiert. Das muss man auch. Hat sich wirklich angeschrien wie, jetzt mach das doch. Ich versuche das ja, aber das geht nicht. Absolut. Und vor allen Dingen hat er dich so angeschrien, als wärst du irgendwie, also so nach dem Motto. Als wäre ich taub. Also die einzige Ausrede, die er hätte gelten lassen, wäre akuter Schlaganfall auf dem Pferd, weißt du, halbseitige Lähmung so irgendwie, aber sonst eigentlich war es für ihn nicht erklärbar, dass du das nicht kannst. So hat er halt auch geschrien und aber, Überraschung, auch das hat nichts genutzt. Okay, du sagst jetzt, du hast… Ich verstehe die Technik, ich kann das, ich muss das für mich alleine üben zu Hause, ohne dass mich jemand anschreit.
[12:09] Innenkörperlich, also innen quasi. Genau, ich muss mich auf meinen Körper konzentrieren und muss das für mich alleine üben. Und ich glaube, wenn ich da so ein bisschen Routine habe und ich merke ja unter mir, wenn es richtig ist und ich merke auch, wenn es falsch ist. Also wenn er das richtig macht, ich merke diesen Galoppsprung, der richtig ist.
[12:25] Aber ich muss mich konzentrieren auf meinen Körper und muss auch wirklich bewusst dann die rechte Schulter mit nach vorne nehmen. Mich drehen, links runter sitzen, das linke Bein dran lassen und mit das äußere Bein vorne lassen, nicht nach hinten nehmen. Das sind so diese ganzen Dinge. Von der Technik her ist mir das alles klar, wie ich das zu machen habe. Aber dann macht meine Hand wieder, was sie will und dann nehme ich ihn wieder auf und dann habe ich zu viel Hand dran und lasse ihn nicht los. Ich muss mit der Hand nach vorne gehen, nur links stellen. Die äußere Hand lässt die Stellung zu, vor mit der äußeren Hand, dass er auch rum kann und dass er sich stellen kann. Weiß ich alles. Also in der Theorie kann ich das reiten. Ich kriege es nur in der Praxis noch nicht so hin. Und das ist aber, glaube ich, einfach so eine Fleißarbeit. Das ist üben, üben, üben. Und jetzt kann man das ja auch nicht üben bis zum Erbrechen. Das ist eine super kraftraubende Lektion für das Pferd. Das kann ich mal fünfmal probieren, üben, dann muss ich aufhören.
[13:19] Und deswegen wird es so eine Zeit lang dauern, bis das auch bei mir so ein bisschen fest drin ist. Und rechtsrum kann ich es auch. Also rechtsrum ist es überhaupt kein Problem. Dann lasse ich ihn los, dann kommt er rum, dann habe ich die Beine richtig. Aber linksrum ist es für mich echt schwierig, weil ich mich da immer so ein bisschen verdrehe und nicht in Bewegungsrichtung sitze. Das ist vielleicht auch noch spannend dazu zu sagen. Raimund Wille hat ausdrücklich davor gewarnt, das zu häufig zu machen. Zitat, ich habe es noch so in Erinnerung, du machst das Pferd damit kaputt. Das macht die kaputt. Und das finde ich ja auch ganz interessant. Also zum Thema kein Ende finden, das ist nicht und also rumschreien, dann könnte man ja jetzt so das Bild zeichnen, der wüterig, der kein Ende findet und bevor es nicht gut ist, hören wir hier nicht auf. Also davon ist er auch sehr weit entfernt. Also dieses Bewusstsein, das hat Grenzen
[14:10] und es gibt quasi ein definiertes Zeitfenster, in dem man das üben kann. Aber irgendwann ist dann auch mal Schluss und da muss man eine Pause machen und dann irgendwann die Tage mal wieder anfangen.
[14:21] Man kann das ja auch im Schritt, also diese Kurzkehrt- oder Schritt-Pirouette, also wenn ich die, er sagt, du hast mit Sicherheit in jeder Tresurprüfung hast du Probleme mit der Linkspirouette im Schritt. Ja, habe ich. Also das ist immer Glückssache, ob mir die Kurzkehrt-Links gelingt oder nicht. Also manchmal habe ich auch schon ein Protokoll gehabt, dass er falsch gestellt ist. Oh Gott, das gibt eine 4. Aber ich versuche es dann immer so einigermaßen hinzuhudeln. Aber linksrum fällt mir tatsächlich schwer, auch diese Kurzkehrt zu reiten. Da muss ich mich sehr konzentrieren und wirklich mich ordentlich hinsetzen, richtig hinsetzen, dass die gut wird, dass sie zumindest für eine 6-5 reicht. Aber er hat das richtig erkannt, dass ich da immer auch ein Problem habe mit der Linkskurzkehrt oder Linksschrittpirouette. Und das übe ich erstmal im Schritt nochmal ein bisschen mehr, bevor ich dann nochmal an die Galopppirouette gehe. Wenn man jetzt dran denkt und damit biegen wir, würde ich vorschlagen, auch auf die Zielgerade ein, aber so dieses Thema, was kann man mitnehmen? Also ich glaube, man kann ganz viel mitnehmen in Sachen solche Tipps wie.
[15:24] Übe das intensiv, aber sei dir darüber bewusst, irgendwann ist auch Schluss, man macht das Pferd damit kaputt. Also das ist glaube ich so speziell bei dem, was ihr da heute gemacht habt,
[15:35] ist das ein wichtiger Punkt, den man unbedingt im Hinterkopf haben sollte. Aber würdest du sagen, diese Geschichte, mach aus dem Zirkel ein Quadrat und dann kannst du das gut üben, wäre das so ein handfester Tipp. Wenn ich es richtig verstehe, ist das glaube ich nicht so schlecht. Ja, absolut, ist auch nicht neu. Also haben mir schon Trainer auch gesagt, das übst du so. Oder auch die Ecken immer nutzen, um kurzkehrt quasi zu reiten. Das kam auch vor heute, dass du eine Ecke bewusst ausnutzen solltest und dann in so eine Wolte reiten. Genau. Und halt wirklich diese Ecken und dann in diesen Ecken wirklich das Pferd so reiten, dass er hinten die Last aufnimmt, dass das innere Hinterbein unter den Schwerpunkt kommt. Und das ist aber wirklich Trainingssache. Fleißarbeit ist das. Mit der Rittersport-Taktik eine neue Schokoladenseite hinbasteln. Jetzt denkt mal drüber nach. Entschuldigung. Der Karlauer musste jetzt sein.
[16:35] Wir haben noch einen Tipp. Und zwar, man kann immer noch, auch während ihr jetzt diese kleine Folge hört, Es gibt immer noch die geheimnisvolle Geheimnisfolge, die man exklusiv und ausschließlich bei Steady anhören kann. Man kann auch ein Probeabo abschließen, das kostet gar nichts. Man hat einen Monat lang Zugriff auf alle Steady-Folgen. Wir veröffentlichen ja quasi unsere regulären Folgen immer ein bisschen vor allen anderen und werbefrei. Und dann kann man reinhören und wir haben zum ersten Mal am vergangenen Wochenende eine Steady-Folge exklusiv nur für unsere Steady-Unterstützer veröffentlicht. Und wir haben ein Geheimnis verraten. Das wird dann in der nächsten großen Folge eine große Rolle spielen. Und dann werden wir das auch für alle lüften natürlich.
[17:30] Und wer mag und schon mal reinhören will, kleines Teasing bei Steady, die Geheimnisfolge. Es gibt gravierende Veränderungen in der Pferde-Podcast-Welt.
[17:43] In diesem Sinne bedanken wir uns fürs Zuhören. Die Folge nehmen wir dann auf. Nee, vielleicht. Ich bin ja schon wieder hier, ne? Ah ja, die nehmen wir auf, wenn du wieder hier bist. An Ostern. Am Fischfreitag. Am Fisch-am-Karfreitag. Ja, so machen wir das. Bis dahin, habt eine pferdige Zeit. Danke fürs Zuhören. Hat viel Spaß gemacht. Tschüss. Tschüss.
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