#340 So hält man die Zügel beim Reiten richtig

In Folge 340 haben wir eine ganze Reihe von Themen für euch vorbereitet. Für alle, die sich noch eingehender mit dem „Titelthema“ – dem „richtigen“ Halten der Zügel beim Reiten – beschäftigen wollen, haben wir mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz einen Blogbeitrag erstellt, der zahlreiche weiterführende Links enthält. Beachte bitte: KI kann auch Fehler machen…

Zügelführung und Anlehnung im Dressurviereck

Die richtige Zügelführung ist eines der wichtigsten Elemente, wenn es um eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Reiter und Pferd geht. Besonders im Dressurreiten, wo Präzision und feine Kommunikation gefragt sind, kommt es darauf an, dass der Reiter die Zügel mit einem guten Gefühl führt. Nur so kann das Pferd sich entspannt und losgelassen bewegen – das Ziel jeder Dressurarbeit. Doch wie hält man die Zügel richtig, und worauf kommt es bei der Anlehnung an?


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So hältst Du die Zügel richtig

  1. Grifftechnik: Die Zügel laufen zwischen Ring- und kleinem Finger in die Hand hinein und zwischen Zeigefinger und Daumen wieder heraus. Der Daumen liegt locker wie ein kleines Dach auf dem Zügel.
  2. Der „Vögelchen-Griff“: Deine Faust sollte geschlossen sein, aber nicht zu fest. Stell dir vor, du hältst ein kleines Vögelchen in der Hand – genug Druck, damit es nicht entflieht, aber sanft genug, um es nicht zu quetschen.
  3. Hände und Arme: Deine Hände sollten aufrecht gehalten werden, und die kleinen Finger sollten etwas näher beieinander liegen als die Daumen. Die Unterarme bleiben parallel zum Boden.
  4. Flexibilität: Die Ellenbogen sind leicht gebeugt, damit die Hände flexibel mit der Bewegung des Pferdes mitgehen können.

Die feine Anlehnung – Was du wissen musst

Anlehnung bezeichnet die elastische, weiche Verbindung zwischen der Reiterhand und dem Pferdemaul. Sie entsteht nicht durch Ziehen, sondern durch sanfte Hilfen und ein aktives Herannehmen des Pferdes an das Gebiss. Dabei ist es wichtig, dass die Zügelverbindung immer gerade bleibt – weder nach oben noch nach unten oder außen gebrochen.

Ein ausbalancierter Sitz ist hierbei entscheidend, um ruhige Hände und feine Zügelhilfen zu ermöglichen. Nur wenn der Reiter ruhig und im Gleichgewicht sitzt, kann das Pferd sich entspannt und mit einem schwingenden Rücken bewegen.


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Häufige Fehler und ihre Folgen

  1. Zu lockere oder offene Faust: Das führt zu einer unkonstanten Verbindung und erschwert feine Hilfen.
  2. Verdrehte Handgelenke oder nach hinten geführte Hände: Diese Haltung kann Verspannungen beim Reiter verursachen und die Balance des Pferdes stören.
  3. Zu enge Unterarme oder über den Mähnenkamm geführte Hände: Diese Positionen blockieren die Bewegungsfreiheit des Pferdes und können es dazu bringen, sich zu verweigern oder zu verwerfen.

Ein nützlicher Tipp: Stell dir vor, du balancierst ein Tablett voller Gläser. Deine Hände bleiben ruhig, während dein Körper die Bewegungen des Pferdes ausgleicht. So kannst du mit Gefühl und Geduld eine harmonische Verbindung aufbauen.

Fazit

Die richtige Zügelführung und eine feine Anlehnung sind keine Hexerei, sondern das Resultat von Übung, Geduld und einem guten Körperbewusstsein. Wenn der Reiter mit Gefühl und Verständnis an das Pferd herantritt, kann er die Basis für eine entspannte und harmonische Zusammenarbeit schaffen – sowohl im Training als auch bei Turnieren.

Hier sind die wichtigsten Quellen, die für den Blogartikel verwendet wurden:


Weitere Themen in der Folge 340:

  • Vierkampf-Finale in Achern: Rückblick auf die Veranstaltung und die Ergebnisse des BaWü-Teams
  • Physiotherapie für Haflinger AC/DC: Was die Behandlung gebracht hat
  • Turnierpläne von Jenny: Welche Starts sind für AC/DC, Klex und Benny geplant?
  • Ausblick auf die nächste Folge: Individuelle Futtermischungen für Pferde – Benny bekommt seine eigene Mischung!

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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:

[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.

[0:07] Hier ist der Pferde-Podcast und wir nehmen Folge 340 auf. Jenny und Chris hier. Wir begleiten den jungen Haflinger ACDC vom Pferdekindergarten ins große Dressurviereck. Und Jenny, das ist eine komische Folge. Wir sind… Wieso ist die komisch? Die ist komisch. Ich erkläre gleich warum. Wir sind ja keine Podcast-Fabrik mit Massenfertigung. Wir haben auch keinen Berechtigungsschein. Wir haben keinen Berechtigungsschein. Hatten wir das schon mal erwähnt eigentlich. Also falls jemand sich die Frage stellt, mit welcher Berechtigung sprechen wir überhaupt über Pferde. Also keine Lizenz. Keine Lizenz. Ich mit gar keiner Berechtigung. Du reitest immer hin und du besitzt drei, vier. Vier Pferde, ja. Und die, die du heimlich vielleicht noch hast. Hast du noch Geheimnisse vor mir? Auf gar keinen Fall.

[1:06] Wir sind keine Podcast-Fabrik, wir sind eine Podcast-Manufaktur. Und wir haben ja schon ein tolles Gespräch aufgezeichnet, das kann man vielleicht schon mal so vorausblickend sagen, mit der wunderbaren Isabel aus Österreich. Sie ist ihres Zeichens Ernährungsberaterin für Pferde und wir werden für dein Nesthäkchen, für das Sportpferd Benni, ein individuell zusammengestelltes Pferdefutter machen.

[1:37] Also nicht wir, sondern Isabel wird das machen und diesen ganzen Prozess, das wird Isabel mit uns besprechen, wie das geht, wie viel es kostet. Und eigentlich ist es ja wie gemacht für so eine große Folge, die montags erscheint. Aber Isabel hat selber auch einen Podcast, Heuhafer und Co. Und der erscheint immer donnerstags. Das bedeutet, dass unsere Folge, die am Donnerstag erscheint, eigentlich eine kleine Folge, das wird wohl dann ein bisschen eine etwas Größeres. Also wird heute die etwas kleiner. Möglicherweise. Wobei wir uns ja auch immer gerne mal verquatschen können. Aber was ich sagen will, ist, wir haben mehr so ein Sammelsurium an verschiedenen kleinen Themen. So hier ein bisschen, da ein bisschen. Also wenn wir manchmal nicht wissen, was wir kochen sollen, dann sagst du immer so, bring doch mal so ein paar kleine Schweinereien mit. Das ist die kleine Schweinereien-Folge. Ja, genau. Schmabulieren. Genau so eine Folge ist das. Wer aber natürlich nicht fehlen darf, ist der Manni, unser Orchestermusiker. Und der spielt jetzt die Pferde-Podcast-Hymne. Und dann geht’s direkt rein in Folge 340. Ich hab auch so ein, zwei Kleinigkeiten. Kleine Schweinereien.

[2:46] Und es geht mit einer mega-hammer-geilen Meldung los. Soll ich den Manni jetzt abfahren? Ach, fahr den Manni ab.

[2:59] Music.

[3:13] Eine Sache in eigener Sache habe ich. Wir sind ja immer, und das interessiert unsere Hörers ja eigentlich auch nicht, sparsam mit Zahlen rund um unseren Podcast. Wie viele Hörer haben wir und so, ist alles ganz, ist auch wirklich wurscht. Muss ja auch keinen interessieren. Aber ich habe so eine App, wo man das immer sehen kann und mich interessiert das natürlich besonders. Und da habe ich, und da gibt es jetzt so einen neuen Reiter und da ist so ein Pokal, ein Pokalsymbol. Wie wenn du Top-Fan bist vom Pferdepodcast. Auch ein Pokal. Absolut. Oder wenn du eine goldene Schleife holst, dann gibt es ja auch manchmal einen Pokal. Sie hätten auch eine Scherpe abbilden können. Die hast du besonders gerne, wenn du die gewinnst. Also Scherpe ist besser als Pokal. Außerdem Pokale kriegen nur die Kinder. Die kriegen keine Pokale mehr, außer man gewinnt Olympia oder so. Ob es da einen Pokal gibt, weiß ich gar nicht. Also ich werde mich da mal beschweren, dass es kein Scherpensymbol ist. Aber jedenfalls, also man weiß ja, was gemeint ist und es steht eine Wegmarke. Wir steuern auf eine magische Marke zu mit unserem Podcast. Die Streams, also wie oft drückt jemand auf Play und so weiter. Das ist ja dann ein Stream.

[4:25] Also hast du eine Vorstellung? Ach komm, ich habe es dir beim Frühstück schon verraten. Eine Million? Eine Million, eine Million. Das ist doch Wahnsinn. Und es wirft natürlich die Frage auf, wie geht man denn damit um? Also müssen wir da irgendwas machen? Müssen wir da eine Party schmeißen? Müssen wir ein Sektchen ausgeben? Müssen wir, keine Ahnung, T-Shirts verschenken? Was macht man da? Müssen wir zu einem Event einladen? Vielleicht werden wir ja auch eingeladen. Absolut. In einem anderen Podcast als die berühmte Pferde-Podcast-Manufaktur. Vielleicht lädt uns ja mal einer ein, weißt du? So wie wir ja auch andere einladen. Vielleicht kommt mal einer und sagt, wir würden gerne mal mit euch sprechen. Wie habt ihr das eigentlich erfunden? Wir gehen überall rein auch. Also wir würden auch mal mit anderen sprechen. Wir wollen auch mal ins Interview. St. Georg, ihr Flitzpiepen. Ja, oder Cavallo, so. Wie sie alle heißen. Genau. Stichwort St. Georg. Süddeutsche Zeitung. Ja, sowas. St. Georg, kurze Randbemerkung, habe ich jetzt gestern oder so durchgeblättert. Wir hatten ja in der letzten Folge Dr. Julia Schmidt, die fantastische Sportärztin mit der Sprechstunde exklusiv für Reiterinnen und Reiter.

[5:42] Und große Geschichte im St. Georg. Dr. Julia Schmidt über Verletzungen, über Fitness für Reiterinnen und Reiter. Und wo war sie zuerst? Bei uns. Wir hatten sie zuerst. Es war uns eine Freude, der Steigbügelhalter für diesen grandiosen Karriere-Schritt gewesen zu sein. Dick aufgetragen, egal.

[6:03] Ich drücke mal einen Themenwechselknopf. War es das, was ich auf dem Zettel

[6:06] hatte? Ich glaube fast ja. Keine Ahnung, im ersten Versuch hast du noch irgendwas geredet von Grillen und was war das nochmal? Wir haben den ersten Versuch gemacht, jetzt hör auf, ihr Geheimnisse zu verraten. Vom Grill? Du hast noch, wir waren ja gestern zum Grillen eingeladen und was war dann, da hast du noch was gesagt, das habe ich aber vergessen.

[6:28] Ich habe von dieser fantastischen Maschine gesprochen. Also da sind wir bei dem Thema Fabrik und Manufaktur. Das ist jetzt nur ein anderes Bild, was ich gebracht habe. Also jedenfalls, wir waren bei, aber jetzt müssen wir es erzählen. Es war total, total schön. Sonja hatte eine, wie nennt man diese Dinge? Diese Seifenblasen, eine Seifenblasenmaschine aufgestellt. Genau, ein Rädchen, wo so viele Pustefix-Dinge… Und da kippt man das rein, das Seifenwasser, und dann dreht sich das und dann kommen ganz viele Seifenblasen. Und bei jedem Gast, der kam, hat sich das Ding angemacht. Das war so toll. Man hat sich so exklusiv gefühlt wie der rote Teppich. Absolut. Das war fantastisch und so schön anzugucken im Abendhimmel, in der untergehenden Sonne. Genau. Sehr rammondig. Und beim ersten Versuch, da hatte ich so ein bisschen Bedenken, haben wir genug Seifenblasen thematischer Art. Weißt du, normalerweise bin ich ja so eine Seifenblasenmaschine. Aber ich hatte dann irgendwie so Bedenken, ob wir vielleicht mit dem Pulver und dass wir schon Interviews aufzeichnen, die erst später laufen. So halt, dass uns die Puste aus, ach, uns geht nie die Puste aus. Ja, dann hast du falsche Themen angesprochen und dann habe ich gesagt, nix, wir machen nochmal neu.

[7:43] So ist es manchmal bei der Aufnahme, kann man ja ruhig mal sagen. Also es geht uns auch manchmal nicht so leicht von der Hand, aber wir sammeln uns dann und dann geht es wieder leicht von der Hand. Wir kommen immer wieder zurück. Es dauert auch nur fünf Stunden und dann sind wir wieder da. Wir streiten dann wie die Kesselflicke. Jetzt. Warte. Sag mal, hast du kein Hirn? Ich weiß ja gar nicht, was du da drückst, weil ich habe keinen Kopfhörer auf. Das war der Sag mal Knopf. Hast du kein Hirn? Ah, okay. Jenny, dann sind wir doch gleich beim Thema. Du kommst gerade von deinen Pferden. Wir haben uns ein bisschen abgekühlt und du bist bester Laune, wir haben uns auch nochmal gesammelt, wir sind nochmal in uns gegangen und du hast mir dann mal erzählt, ich war auch ein bisschen unaufmerksam, weil es ist ja, tatsächlich eine ganze Reihe passiert an Sachen, die hatte ich ehrlich gesagt auch schon wieder verdrängt. Vergessen. Genau, vergessen.

[8:42] Einen kurzen Blick zurück wollten wir uns noch mal gönnen, weil wir hatten ja in einer der letzten Folgen Hubert Schindler, unseren Hubi, seines Zeichens Landestrainer im Vierkampf, genau, des baden-württembergischen Teams und er hat wie ich finde hier also mit großer Begeisterung und auch begeisternd. Also mich hat er gehabt und mitgerissen und wir sind ja auch zu der Veranstaltung hingegangen. Und da war die Hölle los, dank unserer Werbung. Also das war so viele Menschen. Das Wetter war toll und es war mega. Und Hubert hat abgeliefert, muss man so sagen. Genau, also Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen und Mannschaften aus ganz Deutschland hier bei uns in Schwarzwald und wir wollen keine Opern drüber quatschen, keine Angst, aber kurz würdigen. Es war eine tolle Veranstaltung, wir haben ein bisschen mitgetrommelt. Natürlich in unserer Großkotzigkeit, sagen wir, die waren alle nur wegen uns da, ist klar.

[9:43] Uns aber keiner erkannt, wir waren inkognito. Aber es war wirklich eine schöne Veranstaltung und Baden-Württemberg hat da ja nie einen Blumentop gewonnen. Also das haben wir ja nicht so offensiv gesagt, aber zwischen den Zeilen konnte man es hören. Die waren immer schlecht. Waren immer schlecht. Dieses Jahr. Mega, ne? Hat der Hubi mit den Teams, das war ja ein Nachwuchschampionat und da hat er halt einfach gewonnen mit seinem Team. Das junge Team, genau. Und die deutsche Meisterschaft im Vierkampf auf dem Treppchen gelandet, auf dem dritten Platz. Also Hut ab, super Leistung. Und was ich mir noch so beim Joggen überlegte, weil was wirklich begeisternd war, und das ist die letzte Bemerkung dazu.

[10:22] Da war ja richtig Stimmung wie in einem Fußballstadion, auch so mit mit Fangesängen. Also erst war die Dressur und als dann aber fertig war, dann gab es so Sprechchöre mit Schleswig, Holstein und so. Da war Ramba Zamba. Und die waren verkleidet und so in den Landesfarben. Also ein Wahnsinn. Mit Rücken und es war total schön anzugucken. Also das zeigt nochmal ganz andere Möglichkeiten auf für den Reitsport, würde ich sagen. Weißt du, was ich meine? Das ist ja immer so ein bisschen gesetzt so auf den Tribünen, oder? Also Dressur immer ganz ruhig und so.

[10:52] Ja, während der Prüfung war auch alles ganz still. Das stimmt schon, aber danach war echt immer die Hölle los. Also die hatten so richtige Schlachtenbummler dabei. Total. Aber das ist natürlich auch so ein bisschen das Feeling, wie wenn wir auf die EM fahren. Man ist dann halt so ein Team. Wir waren dann halt das deutsche Team und da waren es halt dann die Bundesländer als Team. Die Rheinland-Pfälzer. Genau, und dann sind natürlich auch Eltern dabei. Also das sind ja alles noch U18, beziehungsweise ich weiß gar nicht, wie lange die, ich glaube U16 dürfen die sein. Und da sind natürlich dann die ganzen Familien mit dabei und dann ist natürlich auch Stimmung. Und dann sind halt viel mehr Leute auch, nicht nur die Reiter mit Partner oder so, sondern die komplette Family ist dann dabei und Freunde und Bekannte. Und man hat irgendwie das Gefühl, dass alle noch die Oma und den Opa mitgebracht haben. So viele Menschen waren auf dieser Anlage. Mich führte das zu der Frage, ob ich vielleicht bei den nächsten olympischen Sommerspielen als der erste Dressur-Hooligan der Reitsportgeschichte in die Sportgeschichte eingehen könnte. Kannst du nackig über das Dressur-Fierkreml. Oder so, der erste Dressur-Flitzer-Hooligan ist so gewalttätig, ne?

[12:01] Da kriege ich ja auch Spaß dran. Ich stelle mir dich gerade vor, wie du nackig die 60 Meter durch die Diagonale trabst. Im Galopp.

[12:10] Im Handgalopp. Oder nee, was ist der gute Galopp? Der gute Handgalopp. Und dann so ein… Aber durch die Diagonale musst du ja dann wechseln. Ein fliegender Wechsel bei X. Kriege ich hin. Ja. Aber ich habe jetzt gerade Kopfkino, wie das wohl aussieht. Vor allen Dingen mit dem Pillermann, ne? So. Wenn, dann nackig. Das hast du jetzt gesagt.

[12:34] Reden wir mal. Das kannst du doch nicht sagen. Reden wir mal, doch kann man, reden wir mal über deine drei Pferde. ACDC, Klecks und Benni. Eine Geschichte ist wirklich, wirklich, wirklich, wirklich total an mir vorbeigegangen, obwohl also du behauptest steif und fest, du hättest es mir erzählt. Ich bin mir ja nicht so sicher. Egal. Ich habe es dir erzählt. Das wäre ganz was Neues, dass wichtige Termine im Kalender stehen. Egal.

[13:05] Jedenfalls, es geht um den Haflinger ACDC, mit dem du ja so erfolgreich gestartet bist. Auch bei den Europameisterschaften, mit dem du dieses Jahr in einer Endressur auch schon in Aachen angetreten bist. In Aachen. Genau. Und es war auch erfolgreich. Wir haben auch darüber gesprochen.

[13:26] Und wir hatten, haben wir das eigentlich auch im Podcast erzählt,

[13:30] das weiß ich jetzt gar nicht genau. Wir hatten nämlich auch, also es war jedenfalls auch ein Thema, dass eine befreundete Tierärztin, die auch schon mal hier bei uns in der Sendung war, die Esther, gesagt hatte, du, alles gut mit AC, aber guck doch mal oder lass doch mal gucken. Hinten links, genau, da ist er irgendwie so ein, er hängt ein bisschen hinten links. Da läuft er komisch, ne? Also es wäre nur ganz minimal, hat sie gesagt. Ich habe es mir auf dem Video angeguckt und ich habe es tatsächlich in den Wolken auch gesehen. Also genau, er hängt ein bisschen. Also wirklich ganz minimal. Die Richter haben es nicht gesehen, also es hat keiner gesehen. Aber Esther hat, als ich rauskam, gesagt, gute Vorstellung, hat mir gut gefallen. Das wäre super losgelassen. Der hat ja mehrfach geschnaubt während der Prüfung. Und sie sagte dann, lass mal einen Osteopathen oder eine Physio drauf gucken, da hat er vielleicht irgendwie was eingeklemmt. Nicht zu spüren im Sattel? Nein. Also man sieht es dann tatsächlich, es gibt so Dinge, die man tatsächlich nicht im Sattel spürt und die man dann aber auf einem Video, wenn man genau hinguckt und in dem Fall darauf hingewiesen wird, sieht.

[14:34] Und dann habe ich natürlich auch die liebe Amelie gleich angeschrieben, ob sie einen Termin für mich hat und die hatte tatsächlich auch relativ kurzfristig, also jetzt vergangene Woche Dienstag war sie da und hat sich AC angeguckt und hat ihn behandelt und hat aber war wirklich total positiv. Sie sagte, sie hat noch nie ein Pferd mit so einem lockeren Hals behandelt. Also das war natürlich auch für mich ein totales Lob, weil Amelie natürlich auch immer sehr direkt ist und sagt, du reitest scheiße, deswegen ist dein Pferd so verspannt.

[15:04] Also ich schätze das auch sehr an ihr, dass sie sehr direkt ist und auch sehr direkt sagt, was man als Reiter falsch macht und weshalb das Pferd dann so ist, wie es ist. Und sie hat tatsächlich auch hinten an diesem Pferd, Also Iliosakral heißt das, glaube ich. Ich muss es immer nicht merken. Also hinten auf der Gruppe.

[15:23] Und da hat sie noch gesagt, kaum zu spüren, tolles Auge, diese Tierärztin, dass sie das gesehen hat, weil das ist wirklich so minimal, diese Blockade, dass man das normalerweise nicht sieht. Und sie war ganz begeistert davon, dass diese Tierärztin so ein gutes Auge hat und darauf hingewiesen hat. Und sie hat tatsächlich diese Blockade gelöst.

[15:44] Und man merkt es auch beim Reiten, dass er links sehr viel besser sich stellen und biegen lässt und auch sehr viel besser auf den Schenkel reagiert. Er war so ein bisschen maulig links und hat immer so ein bisschen, oh nee, da will ich jetzt nicht und irgendwie klemmt mir da was. Also das war schon was, was ich beim Reiten auch gespürt habe, aber halt wirklich nur so jammern auf hohem Niveau, ganz minimal. Also was man auch zur Seite wischen könnte. Genau, habe ich ja auch getan. Also ich dachte so, ach, der ist vielleicht jetzt einfach nur, der hat keinen Bock oder der ist ein bisschen, keine Ahnung, habe zwei Tage war ich nur im Gelände, deswegen ist er jetzt ein bisschen maulig. Aber sie hat ihn behandelt, hat ihn also wirklich durchgeknetet und gelockert und Blockaden gelöst und war aber ganz positiv über den tollen Zustand des Haftlingers. Er sagte, der sieht toll aus, der ist auch nicht zu dick, der ist gut bemuskelt, der hat die Muskeln an den richtigen Stellen. Das ist alles toll. Und das Einzige, was sie so ein kleines bisschen gesagt hat, dass er so ein bisschen fest ist im Widerriss, das stimmt ja auch, er will immer nicht so gerne fallen lassen ab dem Widerriss, sondern geht immer so ein bisschen mit dem Unterhals dagegen. Deswegen ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass er ja auch ein bisschen überbaut ist und dass es ihm deshalb auch so ein kleines bisschen schwerer fällt, auch so ein bisschen bergauf und ein bisschen vorne aufzumachen und den Brustkorb zu heben.

[17:04] Aber sie sagte, das ist wirklich nur minimal, ansonsten einfach so weitermachen, ist alles gut mit dem Pony. Okay. Und man hat sich das dann so vorzustellen, wenn es so eine Blockade gibt, dann drückt und knetet sie an, also steuert die richtigen Punkte an und so eine Blockade wird dann gelöst und das merkt man dann auch, das hast du ja gerade schon beschrieben. Also dann ist sozusagen Problem behoben und wahrscheinlich auch dann erstmal für eine gewisse, das ist ja dann immer relativ nachhaltig, muss man schon sagen. Du warst ja längere Zeit, hast du das mit so einer gewissen Skepsis auch beobachtet, so diese Pferde-Physios, aber das ist schon was, was auch einen Effekt hat auf deine Trainingsarbeit und wie man mit den Pferden arbeiten kann und also du merkst es schon. Ich war ja auch ganz oft bei Steffi Schinkel, hatten wir ja auch schon in der Sendung und Steffi hatte halt immer feste Termine, sie kommt halt alle acht Wochen und wenn ich dann nichts habe, habe ich nichts.

[18:03] Amelie ist halt hier quasi nicht um die Ecke, fährt schon ein Stück, aber wenn ich was habe, kann ich Amelie einfach anschreiben, kannst du mir einen Termin geben, dann habe ich in spätestens zwei Wochen einen Termin und muss nicht acht oder zwölf Wochen warten. Das ist der Vorteil. Weil ansonsten, wenn Steffi Schinkel hier um die Ecke wäre, würde ich das mit ihr gemeinsam so weitermachen, wie wir das auch hatten. Aber da passt es einfach manchmal von den Terminen her nicht. Oder es dauert mir zu lang. Der Benni war ja auch letztes Jahr bei Amelie, als er sich beim Bocken irgendwie ver… was weiß ich. Also er hat gebofft und danach ging er lahm. Und da habe ich auch Amelie geholt und habe ihr gesagt, so und so ist es passiert. Und dann seitdem geht der lahm, ganz minimal.

[18:46] Aber sie hat ihn auch wieder, also ja, der hat sich da vertreten, verklemmt, was weiß ich, beim Bocken und durch die Gegend springen. Ganz normal bei den jungen Pferden. Und Amelie kann ich dann einfach anschreiben und dann kriege ich relativ zeitnah einen Termin, um das Problem zu beheben. Und sie hat ja auch Klecksi schon behandelt und ich bin immer super zufrieden mit dem Ergebnis. Ich wollte gerade sagen, mir kommt das jetzt auch alles wieder in den Sinn, dass du auch sagtest, dass das nicht so darauf angelegt ist, ja, wir müssen jetzt aber dann in 14 Tagen nochmal, sondern es ist irgendwie schon auf Nachhaltigkeit angelegt und so nach dem Motto, also solange bist du nicht das nächste Mal wieder ohne Thema hast, solange bin ich hier durch die Fenster und du siehst mich nicht mehr, was ja eigentlich auch erstmal bei aller Sympathie für solche Leute, aber ich sage jetzt mal, also medizinisches Personal, man ist ja auch immer froh, wenn man sich, Wenn man es nicht braucht. Wenn man es nicht braucht. Ja, absolut. Aber wenn man es braucht, ist es auch schön, wenn es relativ zügig geht. Absolut. Und es dann nachhaltig ist. Und in dem Fall war es so. Das heißt tatsächlich, das hast du schon gedrückt. Ja, ich habe gedrückt. Das heißt tatsächlich Iliosakralgelenk. Ich konnte es mir echt merken.

[19:56] Also die Reiter wissen, was es ist. Absolut. Ist das da hinten auf dem Arsch vom Pferd? Also ich glaube, ohne das da hinten auf dem Arsch vom Pferd, wäre die Sendung auch nicht die Sendung geworden. Aber ganz viele Pferdeprobleme. Ja, ja, ja, klar. Sakral. Ideosakralgelenk. Da sitzt eine Fliege. Ich habe sie nicht erwischt. Wo wir bei deinen Pferden sind, bei lebenden Tieren. Also lebendige Fliegen, lebendige Pferde. Fliegen sind keine Tiere. Okay, doch, die muss man fangen und ins Freie setzen. Machen wir auch nochmal. Mitgeschöpfe.

[20:38] Die Turnierplanung, also ich weiß, ist jetzt nicht gerade so dein absolutes Lieblingsthema. Du bist da ja auch so ein recht spontaner Mensch und so weiter. Aber wo wir gerade bei deinen drei Pferden sind, wo wir gerade auch bei ACDC sind. Wir haben ja auch drüber gesprochen. M-Start. Nächsten Sonntag. Du hattest auch Lust. M-Tressur. Ach komm. Ja, angenehme Zeit. Morgens um 11. Das ist super. Mit AC. M logischerweise. Okay. Also und beim letzten Mal, als du angetreten bist, da war ja auch so ein bisschen so die Grundhaltung, ich habe Lust und Bock. Genau. Und da habe ich auch Lust und Bock. Okay. Und da fahre ich hin. Das ist ein bisschen weiter weg, fahre ich ein bisschen länger, aber sonntags auf der A5 ist nicht schlimm. Also freitags auf der A5 um diese Zeit. Zum Ende der Osterferien, so war das ja. Und das wollte ich mir und dem Pony auch nicht antun, dass ich mich da irgendwie vielleicht noch in den Stau stelle und da hatte ich wirklich keine Lust. Aber Sonntag auf der A5 ist alles gut, kann man machen. Also dann haben wir am kommenden Wochenende, noch nicht in der nächsten Folge, das kann man glaube ich auch schon sagen, weil wenn du dann unterwegs bist sonntags und so, Aber wir werden da natürlich so zeitnah auch darüber erzählen. Wir werden es natürlich auch posten in sozialen Medien und so weiter. Also genau, der nächste Turnierstart mit ACDC ist zumindest… Vielleicht können wir ja auch mal wieder ein Schleifchenbild posten. Das wäre ja schön. Das wäre ja mal was. Aber…

[22:07] Große Konkurrenz, großes Turnier. Kein Haflinger-Turnier, also schon… Aber an der… Also Hessen ist auch zugelassen. Und ich habe in der Richterliste gesehen, es sind einige Richter aus Hessen, die ja die Haflinge schon, also in Hessen sind die Haflinge ja, also die sind da schon mit einprogrammiert. Die sind ganz oft da auf den Turnieren und die hessischen Richter bewerten das auch anders als hier in Bavü. Das muss man wirklich sagen. Also hier in Bavü bin ich ja immer noch, immer noch der Exot. Also ich habe weit und breit noch keinen Haflinger, auch nicht in der Ältresur gesehen. Also das gibt es hier einfach nicht. Und in Hessen ist es schon, da ist der Haftlinger ganz normal in den hohen Prüfungen. Die Haftlinger gehen auch S-Präsidentin. Und die Richter haben sich daran gewöhnt und bewerten auch ganz oft diesen Haflinger im Rahmen seiner Möglichkeiten. Und deswegen habe ich auch gesagt, ich fahre lieber ein bisschen mehr Richtung da oben. Für mich ist es immer nach oben Richtung Hessen, als noch mehr nach Süden. Da bin ich ja noch mehr der Exot und habe noch mehr dieses, naja, es ist halt bloß ein Haflinger.

[23:10] Und gucken Sie mal, was der Haflinger alles kann. Der kann ja singen und tanzen. Also das ist so, man wird nicht so richtig ernst genommen im Süden. Und so Richtung Hessen ist das schon anders. Genau. Und also um das vielleicht auch nochmal klarzustellen und wir haben ja auch schon ein paar Mal drüber gesprochen, deshalb müssen wir da jetzt auch nicht das völlig ausufernd machen. Aber es geht ja nicht um einen Haflinger Bonus oder irgendwie sowas, aber einfach normal bewertet werden und dieses Stichwort ein Stück weit im Rahmen seiner Möglichkeiten. Da haben wir auch schon drüber geredet, dass die Lampenaustreter natürlich allein von ihren natürlichen Voraussetzungen, die sie so mitbringen, mehr Ausdruck und so weiter haben. Keine Frage.

[23:53] Und deshalb muss man, genau. Aber wenn man halt an die Sache so rangeht, wie man das hier tut, noch weiter südlich, da ist es dann manchmal so dieser Exotenstatus, mit dem fremdelt man halt total. Und da hatte ich ja auch mal diesen Sprecher, ich weiß gar nicht mehr, was der gesagt hat, als ich da rausgerüttet bin. Meine Damen und Herren, wie so ein Marktschreier, der den tanzenden Bären da irgendwie nochmal angepriesen hat. Das war schon so ein bisschen doof.

[24:21] Als wäre man so ein kleinwüchsiger Mensch auf dem Jahrmarkt. Genau, so habe ich mich dann auch gefühlt und ich hatte eine 6,4, was soll ich sagen. Also das ist schon wirklich komisch zu sehen, dass je mehr das Richtung Süden geht, umso weniger ist der Haflinger anerkannt. Also für die sind das Ackerpferde. Das hatte ich ja auch mal in einer Prüfung Richtung Süden, als ich dann am Richterhäuschen nach der Prüfung vorbeigeritten bin und der Richter sagte, so und jetzt kann er auf dem Acker nochmal die Ecke ziehen. Entschuldigung, ich kann euch hören. Also das war dann so, hast du das jetzt wirklich gesagt? Und das ist halt schon so, was mich manchmal auch so trifft, dass man nicht ernst genommen wird. Naja, also da will man ja völlig, also halt die Fresse, du. Genau.

[25:09] Also deswegen, das ist mir in Hessen nie passiert, sowas, obwohl ich ja auf viel Turnier mit Nixen in Hessen geritten bin. Und sowas, also solche Sprüche musste ich mir da nie anhören. Letzte Bemerkung zum Thema Turnierreiten. Und das hat in dem Fall jetzt nichts mit dir zu tun, aber es kommt mir gerade so in den Sinn, weil wir beim Thema Turnierreiten sind. Du hast dein Clip My Horse Abo letztens mal wieder gebraucht, um dem Mann zuzuschauen, der der Papa von Benni ist sozusagen. Also aus dessen Hand Benni kommt. Schätze, jetzt habe ich wieder Kopfkino. Er ist ja nicht der Papa, der Verkäufer, beziehungsweise ein bisschen der Ausbilder.

[25:46] Peter van der Rath, der war auch schon hier bei uns im Interview. Peter van der Rath und Peter, Spitzname der siegende Holländer, hat sich qualifiziert, jetzt hilf mir ganz kurz, für eine sehr renommierte Turnierserie, nämlich den Nürnberger Burgpokal. Genau, in Mannheim ist ja diese Qualifikationsprüfung, also es sind ja mehrere Turniere für den Nürnberger Burgpokal und der hat sich mit einem achtjährigen, super schicken Hengst qualifiziert, bei dieser Prüfung zu starten. Der war, glaube ich, auch Vierter, also er war auch platziert in dieser Prüfung, aber alleine schon da teilzunehmen und bei dieser Quali-Prüfung mitzureiten für den Nürnberger Burgpokal, das ist natürlich schon total klasse und schwierig da reinzukommen, sich zu qualifizieren und am Ende dann natürlich auch wirklich in Frankfurt zu reiten. Also es gibt mehrere Turniere, man muss sehr erfolgreich reiten und das ist schon wirklich höchstes Niveau, um da dabei zu sein. Und das Finale ist dann in der Frankfurter Festhalle. Genau, das ist ja immer das im Dezember vor Weihnachten das Festhallenturnier und da ist immer das Nürnberger Burgpokalfinale. Das heißt, wir könnten schon mal eine Notiz an uns selbst machen in unserem Kalender vorm Festhallenreitturnier in Frankfurt. Peter van der Rath oder also im Umfeld könnte man ja nochmal mit ihm sprechen, der ist uns ja sehr wohl gesonnen. Wir gratulieren jedenfalls ganz herzlich für diesen tollen Erfolg. Das muss man ja einfach mal sagen. Genau, qualifiziert ist er noch nicht.

[27:15] Ach so, ich habe so verstanden, er sei jetzt dann mit diesem vierten Platz auch qualifiziert fürs Finale. Nee, das glaube ich nicht, aber er hat sich zumindest mal für diese Qualifikationsprüfung qualifiziert.

[27:26] Also dafür, da muss man ja auch erst mal reinkommen. Aber wir löschen die letzten zehn Minuten für die Qualifikation. Also jetzt, nein, alles klar. Das ist ein bisschen kompliziert. Es gibt ja immer mehrere Turniere. Es gibt ja auch immer ausgewählte Turniere, um sich zum Beispiel für ein Bundeschampionat zu qualifizieren. Ich verstehe, okay.

[27:45] So ganz genau im Detail weiß ich es nicht. Er ist noch nicht in Frankfurt. Nein, er ist noch nicht in Frankfurt. Aber er ist auf einem guten Weg dahin. Ja, dieses Pferd ist auch wirklich super erfolgreich. Ich glaube, der gewinnt da fast jede Esstressur mit dem. Relativ junges Pferd, aber ich gucke mir dann die Prüfung auch bei Klippmer Horse an. Wirklich eine schöne, super schön anzugucken, schönes Reiten, also das gefällt mir wirklich gut. Und das war ja auch, der war ja auch letztes Jahr Bundeschampionat, qualifiziert und ist ja auch, hat teilgenommen. Und das Pferd hat das aber nervig nicht geschafft. Und dann fand ich das ganz, ganz großartig, dass er in der Prüfung, also der ist in den Traversalen immer angaloppiert, der hat zwei, drei Fehler gemacht, das junge Pferd. Und dann hebt der Peter die Hand und sagt, alles klar, das ist heute nicht unser Tag, wir gehen raus. Fand ich total toll, pro Pferd, für dieses junge Pferd, dass er gemerkt hat, der ist einfach jetzt hier noch überfordert und der schafft das nicht. Und dann reitet er einfach raus, das ist halt wirklich Größe. Mega. Trotzdem, wenn Peter es nicht nach, also der schafft es jetzt nach Frankfurt, sonst ist hier was los. Aber auf jeden Fall, ich will da ja gucken.

[28:53] So nämlich. Jenny, bevor wir Folge 340 beschließen, haben wir uns ja noch eine Kleinigkeit vorgenommen, die, glaube ich, gar nicht so klein ist. Ich habe auch den Folgentitel schon daraufhin gebastelt sozusagen in unregelmäßigen Abständen. Aber doch immer wieder mal schauen wir ja auch auf die Trainingseinheiten, die du sozusagen jetzt nicht als quasi auf dem Pferd sitzend absolvierst, sondern wir beschäftigen uns auch so ein bisschen mit den Talenten auf dem Berg und so. Wie wird man besser in der Dressur? Und wir gehen dann da so jetzt mal von zwei Sterne M, was dein Thema ist mit ACDC, mehrere Schritte zurück. Und wir gucken so ein bisschen drauf, was ist so bei den Grundlagen wichtig? Was sind Dinge, die du jungen Reitschülerinnen sozusagen vermittelst, wo du sagst, das sind so Themen, mit denen man schon auch, Also ja, wo man so vielleicht bei den Anfängen schon darauf achten sollte, weil wenn man nicht darauf achtet, dann laufen Dinge möglicherweise schief und dann kann man das schwer aufholen.

[30:09] Und da gibt es ja immer dann so Stichworte, die immer wieder auftauchen. Zum Beispiel, dass Anna gestern gesagt hat, die Kinder hätten Angst vor mir. Reichtig ist es, dass sie Angst haben. Genau so muss es sein. Das ist jetzt aber auch ein großes Wort, Angst.

[30:24] Nein, Respekt, glaube ich, ist das richtige Wort. Das ist auch wichtig. Ich bin jetzt auch nicht so zimperlich. Wenn halt wirklich so ein Kind bei mir im Unterricht ist oder so ein junger Mensch und ich sage dann, mach mal dies oder mach mal jenes und ich sehe, dass da nichts passiert, dann sage ich das auch nochmal und dann passiert immer noch nichts, dann sage ich es auch nochmal. Aber dann werde ich dann auch schon etwas nachdrücklicher. Also es ist wichtig, bei der Sache zu sein. Genau. Und auch wirklich umzusetzen, was der Trainer da unten sagt. Ich meine, ich mache das ja selber auch nicht immer. Ich mache auch nicht immer das, was Hubert mir sagt.

[31:01] Aber einfach aus dem Grund heraus, dass ich auch manchmal denke, so okay, nee, fühlt sich gerade nicht so gut an. Ich kann das aber gut einschätzen, wie mein Pferd sich anfühlt und kann dann auch mal was nicht machen, was ein Trainer sagt. Also ich traue mir das schon zu, aber so diese jungen Menschen, die jetzt auch gerade so wirklich Erfolge feiern, die qualifizieren sich gerade für Bundesnachwuchschampionate, für goldene Scherpe und so weiter. Und da finde ich es schon wichtig, dass sie auch so gerade in der Tressur die richtige Basis mitkriegen. Springen und Gelände ist nicht mein Part, also da sind andere Trainer zuständig. Aber wenn sie dann schon Tressur reiten bei mir, dann sind es auch so ein paar Dinge, die ich auch grundsätzlich dann erstmal mache, zum Beispiel die Steigbügellänge. Also die kommen dann alle mit ihren Springbügeln in die Tressurstunde. Okay, machen wir drei Loch länger, die Bügel. Ihr sitzt viel besser, wenn die Bügellänge sind. Schönen Gruß an die Schwarzwaldheide an dieser Stelle, die weiß schon warum.

[31:57] Und genau, das sind halt so Dinge, wo die Kinder dann auch erstmal so, oh echt, Bügellänger, die blöde Kuh und so. Ich sehe denen das ja an, dass die das scheiße finden, dass ich die Bügellänger mache. Aber mach mal, gewöhnt euch dran. Ihr lernt besser zu sitzen, mehr im Pferd sitzen, das Bein bleibt ruhiger, man hackt nicht mit den Sporen auf den Pferdebauch ein. Also das ist schon, fürs Tressurreiten ist es besser, wenn der Bügel länger ist, weil man dann einfach mehr zum Sitzen und zum Schwingen kommt. Und wir hatten uns ja ein Stichwort für heute so auf den Zettel geschrieben. Verbindung zum Pferdemaul ist, glaube ich, so die Überschrift, oder?

[32:35] Also ich würde es wahrscheinlich als Laie, der ich ja nur einmal vor Jahren auf dem Oscar saß, oben auf dem Berg, ein sehr geduldiges, schon leicht älteres Pferd. Also ich habe ja schon gesagt, ich hatte so dieses Gefühl, ausgeliefert zu sein, keine Kontrolle zu haben. Das war so mein beherrschendes Gefühl und habe mich da gar nicht so wohl gefühlt. Und ich hatte ja auch diese beiden Zügel in der Hand. Und alleine, was du mir in Sachen Zügeln sozusagen gesagt hast, im Nachhinein, was man da beachten müsste, was ich in dem Fall ja gar nicht beachten musste, weil unten hier gestanden habe. Ich war sehr froh, dass du nicht runtergefallen bist. Genau, ihr habt das Pferd geführt und für mich spielte das ja gar keine Rolle. Aber so diese Frage, wie mache ich das richtig und welche Fehler kann man da machen, antwortet eine ganze Menge. Also es spielt ja schon… Keine ganz unwichtige Rolle. Es spielt eine sehr wichtige Rolle. Genau, mit Blick auf die Verbindung in Sachen Pferdemaul. Vielleicht, also man kann das wahrscheinlich auch nicht allumfassend jetzt erschlagen, aber mal so.

[33:44] Also die Jüngeren oben auf dem Berg sind ja jetzt gerade so an diesem Punkt, dass sie ohne Ausbinder reiten. Ich kann mich noch erinnern, als ich so in diesem Alter war und als es darum ging, kannst du dein Pferd an den Zügel reiten, hieß das damals noch. Heute sagt man in Anlehnung durchs Genick reiten. Und ich weiß noch, wie stolz ich war, als ich ein wirklich mauliges Schulpferd irgendwann so weit hatte, dass ich gespürt habe, ach, das ist das Gefühl, wenn man das Pferd am Zügel hat. Das ist ja geil. Und das war so dieses Ziel von uns allen Kindern, wir wollen unser Pferd an den Zügel reiten. Und das war das Allerschwierigste überhaupt zu lernen. Und da sind die Kinder jetzt gerade, dass die jetzt lernen müssen, ihr Pferd durchs Genick in einer federnden, weichen Anlehnung zu reiten. Und das versuche ich den Kindern beizubringen, wie sie das fühlen, wie sie das machen. Und das ist natürlich für die Kids auch schwierig, weil auch mir passiert es, dass ich die Fäuste nicht schließe, dass mir die Zügel aus der Hand gleiten, dass ich zu lange Zügel habe, dass ich die Verbindung nicht halte, dass der Zügel springt. Das sind alles so Dinge, wenn die passieren, kann das Pferd sich nicht an deine Hand randehnen und es findet keine Anlehnung. Das versuche ich gerade den Kindern zu erklären. Ihr müsst eure Hände ruhig halten. Ihr müsst dem Pferd eine Anlehnung bieten, dass es auch rantreten kann.

[35:12] Und auch fühlen, wenn das Pferd fallen lässt und nachgibt. Wenn das Pferd nachgibt, gibst du nach. Also du machst immer das, was das Pferd dir vormacht. Wenn das Pferd sagt, okay, ich will nachgeben und fallen lassen, dann muss man beweglich sein im Unterarm. Man muss wirklich minimal nachgeben, heißt ja immer nur, ich entspanne vielleicht nur mal kurz meinen Oberarm. Mehr muss man gar nicht machen, das spürt das Pferd vorne schon im Maul. Das sind so Nuancen dann. Genau, die man aber nur spürt, wenn man die Hände schließt, wenn man die Fäuste zumacht. Und ganz viele reiten mit so halboffenen Händen, dann spüre ich das nicht. Ich kann nicht fühlen, ob mein Pferd ranzieht, wenn ich die Faust nicht geschlossen habe. Also nicht krampfhaft zumachen, sondern wirklich die Faust locker schließen. Der Zügel muss über dem Daumen liegen und dann fühle ich, was das Pferd da vorne macht, wenn es ranzieht oder nicht. Und auch wirklich mit der Hand auch immer so Richtung Pferdemaul denken. Also gar nicht so rückwärts reiten, sagt der Hubert immer, nicht rückwärts reiten, sondern wirklich so immer im Kopf haben, Hand vor, Nase vor, Hand vor, Nase vor. Das ist so ein… So wie so ein Tantra, was ich auch beim Reiten immer in meinem Kopf habe. Hand vor, Nase vor. Und dann reite ich viel besser. Man muss sich aber konzentrieren und man muss wirklich seinen Körper gut unter Kontrolle halten. Und das versuche ich den Kids gerade so ein bisschen beizubringen, dass wenn das funktioniert und das Pferd durchs Genick geht, dann ist alles gut, dann können sie alles reiten.

[36:33] Und natürlich ist das schwer für die Kinder. Manchmal muss ich das 20 Mal sagen in der Stunde. Zügelmaß. Zügelmaß. Zügel sind zu lang. Und das dauert dann eine Mühsekunde, dann rutschen die Zügel wieder durch, dann nehmen sie sie wieder auf, dann rutschen sie wieder durch und sie kämpfen dann halt auch so damit, dass dieses Pferd dann auch in Anlehnung kommt. Man sieht das auch richtig und natürlich ist der Impuls, dann einfach mal zu riegeln und dann, ja, da kommt die Nase jetzt runter, der ist natürlich groß. Ich versuche das gerade wieder rauszukriegen und versuche wirklich den Kindern zu erklären, dadurch kriegt ihr das Pferd nicht reell in einer Anlehnung und über den Rücken. Das braucht ihr aber für die Dressur. Was sie dann nachher im Gelände oder beim Springen machen, das entzieht sich wieder meinem Einfluss, aber in der Dressur brauchen sie einfach ein durchlässiges Pferd, das in der Anlehnung läuft, sonst können sie diese ganzen Lektionen gar nicht reiten in der Dressur. Und du sagst aber, okay, ist nicht deine Zuständigkeit, aber du würdest schon sagen, im Springparcours und auch auf der Geländestrecke schaden kann es nichts.

[37:37] Also Silvia hat mir erzählt, dass die Dressurarbeit mit Püppi ihr schon hilft im Parcours. Dass sie merkt, dass das Pferd sehr viel leichter ist im Genick und dass sie nicht mehr so dagegen büffelt und dass sie das Gefühl hat, dass sie die Kontrolle auch hat und dass sie sie auch mal zurücknehmen kann und aufnehmen kann. Also die Dressurarbeit zahlt sich schon aus, auch für den Parcours und fürs Gelände. Also das fand ich ein tolles Lob auch für unsere Arbeit, für unsere gemeinsame Arbeit, dass das auch einen Erfolg hat und dass das auch wirklich was bringt für alle drei Sparten in der Vielseitigkeit. In der Dressur, im Springen und im Gelände. Ist ja eigentlich auch das beste Ergebnis, was man sich wünschen kann. Also muss man ja sagen. Und Silvia ist im Moment gerade verletzt, die ist letzte Woche gestürzt mit der Püppi.

[38:23] Und hat sich die Schulter ein bisschen verletzt, deswegen hat die letzte Woche ausgesetzt und dann habe ich die kleineren Mädels unterrichtet oben auf dem Berg, die dieses Jahr die Scherpe reiten. Also Marie reitet die Scherpe, sie ist schon nominiert mit ihrem Pony und jetzt fehlt noch die Großpferdenominierung, da sind auch noch zwei in der Verlosung. Also wir sagen gute Besserung, wir sagen herzlichen Glückwunsch und letzte laienhafte Frage. Es gibt mehrere Versuchungen oder mehrere Fehler, die man auch relativ leicht machen kann. Das eine ist dieses, also wenn du sagst Fäuste zu, dann ist es nicht zu verwechseln mit, wir ziehen das mal irgendwie an uns ran, das Pferdemaul oder so und dann habe ich aber auch eine Anlehnung, aber sowas von anlehnender kann es nicht sein, das ist nicht damit gemeint. Auf keinen Fall. Nein, aber die Faust schließend, dass ich spüre, was da vorne passiert. Was da passiert. Das ist die Voraussetzung für das Spüren, was da passiert. Und ein zweiter, gerne gemachter Fehler oder eine Nachlässigkeit oder man passt nicht auf und schwupps ist es passiert, ist es, die Zügel zu lang zu lassen und dann nicht sozusagen das wieder ein bisschen kürzer zu kriegen. Das passiert ja dann nur, wenn ich die Faust nicht geschlossen halte und den Zügel nicht korrekt festhalte mit dem Daumen oben drauf. Dann passiert das, dass mir die Zügel aus der Hand gleiten. Und dann habe ich den springenden Zügel und dann ist das Pferd schon wieder irritiert und kann nicht in eine Anlehnung treten. Weil wenn der Zügel springt, dann kriegt das Pferd ja immer so einen Ruck ins Maul. Und das ist natürlich auch wieder kontraproduktiv für eine weiche Anlehnung.

[39:52] Auch mir passieren manchmal diese Fehler, dass ich ein bisschen ins Fummeln komme und dann muss ich mich wieder, also ins Fummeln bei den Zügen, dann muss ich mich wieder disziplinieren und sagen, Hand ruhig, Hand da vorne hinstellen und nachgeben aus dem Ellbogen. Jenny, wir können machen, was wir wollen, habe ich so das Gefühl. Wir sind dann am Ende des Tages, werden wir doch immer zu dieser thematischen Seifenblasenmaschine. Sag ich doch, du vertraust mir einfach nicht. Die Sonja gestern an den Start gebracht hat. Das ist schon… Ich probiere das einfach weg. Kochen tun wir jetzt nichts mehr, wir sind eh dick genug. Und wir essen jetzt Reste von gestern. Natürlich kochen wir ja, ehrlich.

[40:33] Guck dich an. Du bist ja schlank geworden. Wir werden das jetzt nochmal ausdiskutieren. Kochen, nicht kochen. Wir sagen erstmal vielen Dank fürs Zuhören. Wer am kommenden Donnerstag, wenn unsere kleine Folge erscheint, und ihr werdet dann quasi feststellen, das ist keine kleine Folge,

[40:54] sondern eine große Folge. Wer dann sozusagen eine Pizza zusammengestellt bekommt, eine Pferdepizza, das ist unser Nesthäkchen Benni. Ist natürlich keine Pizza, sondern eine Futtermischung, die speziell auf ihn abgestimmt ist. Und wir haben ja schon gesprochen mit Isabel und ich glaube, dass das sehr, sehr spannend wird für Pferdeleute, individuelle Futtermischungen zusammenstellen. Wie funktioniert das? Was muss man da machen? Wie viel kostet das? Was sagen die Postboten in Österreich, die die ganzen Futtersäcke immer schlemmen müssen? Die hassen sie bestimmt. Genau, Hasskappe auf. Und also ich glaube, das wird ganz toll. Und Pferdeleute sind doch immer Schnäppchenjäger, oder? Das kann man vielleicht auch schon mal verraten. Es wird einen Rabattcode geben für die Futterberatung. Und den verraten wir dann am Donnerstag. Und am Donnerstag wird der dann auch freigeschaltet. Und dann kann man, wenn man an die Kasse geht, bei Carvalho. Kasse. Klammer auf, Klammer zu. Es ist ja ein österreichisches Unternehmen und deshalb heißt es nicht Kasse, sondern Kassar.

[42:02] Ich finde das alles absolut sympathisch. Übrigens, Versandkosten frei. Die haben da so ein Abo bei der österreichischen Post. Die haben resigniert und haben gesagt, alles klar. Genau, wir verschicken eure Säcke. Genau, alles das jedenfalls in der nächsten kleinen, großen Folge des Pferde-Podcasts. Bis hierhin erstmal vielen Dank. Entschuldigung. Hat Spaß gemacht. Ich darf schon Tschüss sagen. Tschüss.


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