
Für AC/DC war es der erste Turnierstart in seiner neuen Heimat an der Ostsee – und damit eine kleine Premiere. In einer M-Dressur auf dem 60-Meter-Viereck zeigte der Haflinger eine insgesamt solide Leistung und kam auf etwas mehr als 64 Prozent. Ein kleiner Patzer im versammelten Galopp kostete Punkte, ansonsten gab es unter anderem für die beiden fliegenden Wechsel jeweils eine 7. Die Richterkritik an Grundschwung, Kadenz und Schritt konnte Jenny gut nachvollziehen.

Der erste Turnierstart von Klex als Familienpferd
Gleichzeitig stellt sich aktuell eine ganz andere Frage: Wie viel Bewegung ist eigentlich zu viel Bewegung, wenn ein Pferd sportlich Höchstleistung bringen soll? AC/DC und seine Koppelkumpels verbringen derzeit bei perfektem Wetter fast rund um die Uhr draußen und sind entsprechend aktiv. Für die Pferde ist das wunderbar – für die Spritzigkeit im Dressurviereck offenbar nicht unbedingt. Jenny merkt, dass AC/DC im Moment etwas matt ist und sich mehr „Elektrik“ und Leichtigkeit am Bein wünscht.
Während AC/DC im Norden also noch an seiner Form arbeitet, durfte sein ehemaliger Kumpel Klex am vergangenen Wochenende zeigen, was er in seinem neuen Zuhause gelernt hat. Und das Ergebnis macht richtig Freude: Mit seiner neuen Besitzerin startete er erfolgreich in einer E-Dressur, während er anschließend mit deren siebenjähriger Tochter sogar einen Reiterwettbewerb Schritt-Trab absolvierte. Beide bekamen eine Schleife – und Klex zeigte sich dabei genau so, wie man sich ein zuverlässiges Familienpferd wünscht: brav, aufmerksam und völlig unbeeindruckt vom Trubel.
Besonders begeistert hat Jenny dabei Klex’ Gelassenheit im Reiterwettbewerb. Trotz einer teilweise ziemlich chaotischen Abteilung blieb der kleine Tänzer entspannt und reagierte fein auf die Hilfen seiner siebenjährigen Reiterin. Sein locker pendelnder Schweif wurde dabei fast zum Symbol für seine innere Ruhe. Für Jenny ist das nicht nur eine schöne Entwicklung, sondern auch ein Beweis dafür, wie fein Pferde selbst kleinste Hilfen wahrnehmen können. Und so gibt es in Folge 477 gleich zwei Turniergeschichten zu erzählen – eine, die zeigt, woran weiter gearbeitet werden muss, und eine, die einfach nur glücklich macht.
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[0:01] Hafer-Blues. Das ist der Hafer- und Bananen-Blues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Hey, hier ist der Pferde-Podcast, Folge 477. Schon wieder.
[0:16] Geht eine Woche zu Ende. Und ich stelle gerade fest, ich habe meine Balkontür offen. Ich habe es gehört. Haben Sie irgendwelche Folgeschäden? Sie wohnen seit fünf Jahren an der Autobahn. Oh nein. Genau, so ist es. Aber es ist ein bisschen, es hat sich ein wenig Muff in der Bude gesammelt, so im Laufe eines Berliner Tages. Aber ich, also jetzt wird mal auf den Muff gepfiffen und ich brate in mein, wie sagt man, ich muss den Muff jetzt mal aushalten, weil ich bin ja auch so ein audiophiler Mensch, weißt du? Weißt du, was das ist? Ja, aber du hast dich doch an den Puma-Geruch schon gewöhnt, oder? Puma. Ja, ich wollte den Puma gerade rausfläuchen lassen, aber jetzt der Pferdepodcast macht, dass der Puma in der Bude bleibt.
[1:12] Die Zeit fliegt. Siehst du das auch so? Nee. Nee? Nee. Na, pferdemäßig passiert. Im Moment eher nicht. Ist das so? Aber pferdemäßig passieren tausend Sachen. Fast auf einmal. Turnierstarts Training mit Reim und Wille Ich weiß gar nicht worüber wir Es hat sich ja so ein bisschen geknubbelt Also wir haben so einen Themenstau Und ich habe das Gefühl Wir könnten zwei Pferde-Podcasts brauchen Um das alles irgendwie, abzuarbeiten Und dann hat man sich noch nicht um alles gekümmert.
[1:48] Dann machen wir es jetzt mal wie beim Knödel essen, eins nach dem anderen und gucken, wie lange wir brauchen und ob wir noch was in die nächste Sendung schieben. Sehr guter Vorschlag. Wir haben ja gesagt, dass wir die große Folge mal dafür reservieren wollen, also jetzt diese große Folge, mal über deinen Turnierstart Singular im Norden, dein erster Turnierstart in der neuen Heimat, darüber zu sprechen. Und ich war gerade mit Einzahl und Mehrzahl ein bisschen am Schleudern, weil ich natürlich weiß, dass wir über zwei Turnierstarts sprechen wollen. Aber der zweite Turnierstart war eben nicht im Norden, sondern wir schauen noch auf unseren alten Freund. Hast du kein Hirn? Nö, Klecks. Das Pferd, das jetzt, sagen wir mal, also wenn es so einen Pisa-Test für Pferde gäbe, so schulische Leistungen und tut sich ein bisschen schwer mit den Grundrechenarten, und so weiter, so an den Basics kann man manchmal, es gibt so leichte Aussetzer, aber er ist ja ein toller Kerl. Du liebst ihn ja schon auch so ein bisschen, unseren Klecksi.
[3:05] Ja, immer noch. Immer noch. Ja, na klar. Genau, er hat vor unserem Umzug an die Ostsee ein tolles neues Zuhause gefunden. Wir haben die Gründe erklärt auch. Und ich glaube, alle Beteiligten sind im Nachhinein glücklich, dass es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist.
[3:25] Kann man auch alles nochmal nachhören bei uns im Pferdepodcast. Aber am vergangenen Wochenende ist sozusagen parallel zu deinem Start. Ist auch Klexi an den Start gegangen, du mit ACDC, das wollte ich sagen, im Norden und Klexi parallel mit seiner neuen Besitzerin und ihrer Tochter. Also es war ein anstrengendes Wochenende, es war ein anstrengender Tag für unseren Klexboy. Okay, mehrere Prüfungen musste er laufen und das war ja auch so ein bisschen, so die Probe aufs Exempel, wie also dass er quasi zum Familienpferd taugt und sich da großartig gegenüber den Kindern verhält und das alles super brav mitmacht. Das haben wir ja schon gelernt, aber wie wird es als Familienpferd, wenn er dann parallel dann eben auch noch im Dressurviereck zeigen soll, was er kann. Funktioniert auch das? Und wir haben das sehr aufmerksam verfolgt und hatten sehr viel Freude. Und über diese beiden Turnierstarts wollen wir mal ganz entspannt erzählen. Und ich, also keine Ahnung, es gäbe noch irgendwie andere Sachen, aber ich glaube, das ist erstmal was. Da gibt es erstmal genug drüber zu sagen.
[4:40] Dann spielt unser Orchestermusiker Manni jetzt die Pferde-Podcast-Hymne. Und dann geht’s los mit dem Turnierstart von ACDC im Norden und dem Turnierstart von Klexi als Familienturnierpferd.
[5:19] Wir sind ja der Pferde-Podcast, der den Haflinger ACDC begleitet vom Pferdekindergarten, ins Dressurviereck, ins große Dressurviereck. Esst Dressuren mit einem Haflinger, das ist dein großes Ziel. Ein Start bei der Haflinger Europameisterschaft im nächsten Jahr in der sportlich wertvollsten Prüfung, die da so angeboten wird bei den Dressurreiterinnen und Reitern. Ein steiniger Weg und das Training und die Turniere, diese ganzen Starts und so weiter, ist ein bisschen unterbrochen worden mit unserem Umzug an die Ostsee. Da hat man viele andere Dinge, mit denen man beschäftigt ist. Es gibt, auch für die Pferde war das ja eine anstrengende Zeit, muss man also eine neue Umgebung, eine Herde, in die sie sich einfinden müssen. Alles nicht so einfach und von daher hat es ein bisschen gedauert, bis du tatsächlich an der Ostsee zum ersten Mal an den Start gehen konntest. Das war ja auch so ein bisschen am vergangenen Wochenende, stand es noch auf der Kippe, aber es hat dann geklappt. Wie war es denn? Mal frei raus gefragt und frei raus erzählt. Wie war es denn mit ACDC?
[6:37] Also wir hatten ja eine M-Tressur auf 60 Metern genannt, auf Trense geritten, und es war die M5, also eine ganz nette Prüfung, die mag ich ganz gerne, die hat eine schöne Linienführung und wir sind, ich kenne ja jetzt hier noch gar kein Turnier, Deswegen fährt man da überall jetzt erstmal hin zum ersten Mal und muss einfach.
[7:00] Gucken, was kommt auf einen zu, wo ist was und wie ist die Anlage, wie kann man da reiten. Ein sehr schönes Turnier, ein Feine-Leute-Turnier. Also wir waren wirklich schon so, wir sind schon so angekommen und dachten so, oh Gott, also nur Warmblüte, sehr viel los. Also die haben drei Prüfungen gleichzeitig veranstaltet. Also auf dem kleinen Dressur-Fierg waren Dressuren, auf dem großen Fierg waren schon Dressuren. Es wurde gleichzeitig auch gesprungen. Also eine riesige Anlage, total schön gemacht. Es gab keinen Kuchen.
[7:32] Also das maniere ich wirklich, es gab keinen Kuchen. Normal gibt es auf dem Turnier immer Kuchen. Nee, also da gab es keinen Kuchen. Das ist ein echtes Manko. Also das so, falls die zuhören da auf der Anlage. Also Kuchen muss einfach sein. Also richtig familiär war es jetzt nicht. Muss man echt, also das war schon so professionell aufgezogen. Also deshalb vielleicht auch Feinleute-Turnier. Also es waren viele Caterer da. Das billigste Essen kostete 10 Euro, glaube ich. Und das war ein Stück Pizza. Also da würde der Berliner hier. Ein kleines Stück Pizza. Ein kleines Stück Pizza. Der Berliner würde sagen, da scheiße ich dem her für einen Koffer und also zeternd, würde der Berliner an sich da vom Hof gehen und sagen, ihr habt sie ja wohl nicht alle. Irgendwie sowas. Aber gut, es ist halt Reitsport. Man hat sich so ein bisschen, ein kleines bisschen so in so eine elitäre Welt. Da war es dann doch so. Aber gut, es hatte halt schon auch Stil, muss man schon auch sagen. Also es war schön. Ja, ein schönes Turnier, aber man fährt da so auf diesen Parkplatz, ich nenne es mal Parkplatz, das war halt einfach eine Wiese und dann kommt da so ein Manneken und sagt, drei Euro. Und ich so, ich bin Teilnehmer, drei Euro.
[8:46] Echt so? Als Teilnehmer muss ich hier Gebühren zahlen, um auf eurer Kackwiese zu parken? Das wäre so. Okay, dann mache ich das. Also das hatte ich tatsächlich auch zum ersten Mal, dass ich als Teilnehmer eines Reitturniers Parkgebühren bezahlen muss. Okay, auch wieder was gelernt. Also wir sind, Abreiten war in der Halle. AC war gut drauf. Das ist ja sowieso, wenn ich den verlade und dann ist der so, alles klar, die fährt mit mir ganz alleine weg, dann ist der sowieso immer gut drauf. Und ich bin, ich wollte ihn auch gar nicht so viel abbreiten, weil er auch im Moment so ein kleines bisschen, wie soll ich sagen, geschafft ist von diesem vielen auf der Koppel sein. Also die sind ja im Moment wirklich fast 24-7 draußen, weil das Wetter es auch einfach zulässt. Es sind keine Fliegen da, es geht immer ein angenehmer Wind, und dann gehen die fast gar nicht in den Stall mal zum Ausruhen oder so und.
[9:40] Deswegen ist der relativ, ja, also nach 20 Minuten ist einfach die Luft raus und man merkt ihm das schon an. Pia würde sagen, stell dir denn die Box, wenn du Turnier reiten willst. Ja, da hätte sie sogar ein bisschen recht. Also das muss ich schon sagen, dass das zulasten seiner Spritzigkeit geht. Das ist wirklich so. Und ich habe schon gemerkt, er ist so ein kleines bisschen müde und er ist nicht so elektrisch am Bein. Es war beim Abreiten war es echt noch okay und wir kommen dann auf dieses Viereck, und da hat er erst so ein bisschen geklotzt, aber den musste ja nur einmal sagen, komm, geh vorbei und dann geht er an allem vorbei. Also das ist völlig unproblematisch, auch wenn er ein bisschen klotzt. Aber er ließ sich sehr bitten in der Prüfung. Das muss ich schon sagen. Also ich habe echt arbeiten müssen und er hat mir nichts geschenkt. Aber wir haben eine ganz ordentliche Prüfung abgeliefert. Wir hatten einen Patzer drin, der ist mir einmal im Galopp ausgefallen, ist mir noch nie passiert und auf einmal trappt der und dachte, was machst du denn, was ist galoppieren? Dann gibt es natürlich auf den versammelten Galopp, gab es da von allen Richtern eine 4, ja, kann ich auch verstehen. Aber ansonsten gab es durchweg 6, 6,5, ich hatte auf beide Wechsel eine 7, also es war insgesamt wirklich eine ganz, ganz solide Vorstellung.
[10:59] Natürlich wurde dann auch moniert, dass der Grundschwung ein bisschen wenig ist. Die Kadenz sollte noch ein bisschen mehr sein. Also es sind alles so Dinge in den Protokollen, die ich total nachvollziehen konnte. Wir waren am Ende bei bisschen was über 64 Prozent. Damit bin ich echt zufrieden. Damit muss ich mich nicht verstecken. Es war ganz ordentlich, aber es könnte natürlich auch besser sein. Und ich weiß natürlich auch, an was wir arbeiten müssen. Genau daran, an diesem Grundschwung im Trab und an der Kadenz. Und was auch nicht gut geklappt hat in der Prüfung, war der Schritt. Also manchmal ist er so ein bisschen in sich zusammengezogen und dann lässt er nicht so richtig los und er kommt nicht so richtig ins Schreiten. Also wir hatten auch schon 7,5 auf den Schritt, aber in der Prüfung ist uns der Schritt nicht so gut gelungen. Aber wie gesagt, insgesamt war es eine ganz ordentliche Vorstellung und die Ergebnisse lagen alle wirklich total dicht beieinander. Es gab ganz viele, 64, 65 Prozent, also es waren wirklich durchweg.
[12:01] Also es waren so ein paar Ausreißer, es gab glaube ich auch einmal 56 und einmal 58 Prozent, aber alles was so im Mittelfeld war, lag relativ dicht beisammen. Und deswegen, also ich war wirklich zufrieden mit AC für das erste Turnier auf 60 Meter. Das hat er wirklich gut gemacht. Aber ich nehme natürlich auch mit, an was wir arbeiten müssen. Okay, also tatsächlich, es war ja, es hatte ja wirklich so den Charakter von zum ersten Mal Turnierluft schnuppern im Norden. Wie sind die da so drauf? Wie ist das so? Auch da wird es wahrscheinlich von einem zum anderen Turnier irgendwie Unterschiede geben. Also wirklich so ein erstes Kennenlernen.
[12:38] Bei Feine-Leute-Turnieren sind wir ja immer so beide, habe ich so das Gefühl. Also da geht man auch immer so ein bisschen mit zitternden Knien rein, so nach dem Motto, wie wird man da mit dem Hafitier angeguckt.
[12:51] Das war, glaube ich, kein Problem, weil ich, also irgendwie, man hat sich da schon, also sehr ernst genommen gefühlt, du warst auch nicht die einzige Haflingerreiterin in der Prüfung, fand ich eigentlich auch ganz interessant und wie du sagst, also es war wirklich eng beieinander und man hatte so den, also so das Gefühl, okay, wenn zum Beispiel diese Patzer nicht gewesen wären, dann wäre der Weg so an die Schleifenränge ranzukommen, also viel lag da nicht dazwischen. Also es lag was dazwischen, ja, ja, und du sagst ja auch selber, die Kritikpunkte kann ich auch total akzeptieren, aber das Gute ist doch, man ist so, also wie sagt man das, bei der Musik so.
[13:35] Also das Fazit kann man glaube ich schon ziehen. Ja, absolut. Also es ist nicht irgendwie so, dass wir, dass wir da hinterher hechten. Also wir können schon ganz gut mithalten. Und sie hat es total toll gemacht. Und genau, es war noch ein Haflinger mit in der Prüfung. Unsere Ergebnisse waren ähnlich. Ich glaube, die war knapp hinter mir mit 63,9 irgendwas. Aber die haben wir uns auch angeguckt. Und ich dachte auch so, also das unterscheidet sich nicht so sehr von unserer Vorstellung. Und es war dann am Ende tatsächlich so, also sie war minimal schlechter als wir, aber wahrscheinlich auch genau dieselben Kritikpunkte. Ich habe auch bei der zweiten Haflinger Reiterin, habe ich auch gesehen, ja, da fehlt halt einfach die Kadenz und der Schwung und die Warmblüter, die können sich natürlich ganz anders bewegen. Und das muss ein Richter auch bewerten. Unten auf dem Notenbogen ist das ein Bewertungspunkt. Und natürlich kann ich dann keine Acht dafür geben, weil die Haflinge einfach.
[14:31] Diesen Grundschwung nicht haben, die ein Warmblut schon von Natur aus hat. Und deswegen kann ich das total nachvollziehen. Ja, also wir halten erstmal fest, nach vorläufigen Erkenntnissen, die uns vorliegen, sagen wir erstmal, bam, mit seinem ersten Start im Norden ist ACDC, also nach unserem Stand der Kenntnisse sozusagen, der beste Haflinger derzeit in Norddeutschland. Also wir haben noch keinen besseren gesehen. Also das muss man, also so ist so.
[15:06] Und ich habe noch zwei Fragen zu deiner Prüfung. Du hast ja jetzt gerade, und das ehrt dich ja auch, gesprochen über die Punkte, wo du sagst, okay, da ist noch Nachholbedarf. Du weißt, woran du arbeiten musst und du hast es ja auch eben gerade so ein bisschen skizziert. Ich bin an einer Stelle noch so ein bisschen hängen geblieben, weil du ja die Wechsel und die Zuverlässigkeit der Wechsel und auch den Ausdruck bei den Wechseln, Da hattest du ja gesagt, dass das so ein Punkt ist, den du mit Raimund Wille intensiv beackert hast, weil das eigentlich…
[15:45] Eine Geschichte war, wo du noch, also wo du gesagt hattest, okay, da können wir auch ein bisschen zulegen und speziell dieser Punkt, die Wechsel, ich habe es nicht mehr ganz genau im Kopf, aber da sprachst du sogar von 7 oder 7,5er Noten und so von den Wertungsrichtern.
[16:02] Also was speziell das angeht, hat sich die viele Arbeit dann aber bezahlt gemacht? Fragezeichen?
[16:10] Ja, absolut. Also es gab auf beide Wechsel zweimal die 7, einmal die 6,5 und damit bin ich super zufrieden. Also die 7 auf dem Wechsel hatten wir, glaube ich, ganz selten und man weiß es ja auch immer nur beim getrennten Richten. Also und beim gemeinsamen Richten gibt es ja keine einzelnen Noten auf die einzelnen Lektionen. Aber wenn du da einen Wechsel verkackst, dann haut dir die Note in den Keller. Und das ist einfach so, weil die Wechsel, die müssen einfach sitzen, weil sonst kann ich nicht in einer M-Tressur starten. Das ist einfach Fakt. Und ja, wir haben sehr viel, sehr intensiv an den Wechseln gearbeitet und auch heute wieder in dem Training bei Herrn Wille. Und er sagte auch, ja, wenn du richtig reitest, sind die Wechsel richtig gut. Am Ende der Stunde haben wir noch ein paar Wechsel verkackt, aber weil ich da auch einfach keine Kraft mehr hatte und wirklich auch nicht mehr konnte. Und wenn ich dann keine Körperspannung mehr habe, dann fällt das Pferd auseinander und dann kann ich auch keinen ordentlichen Wechsel reiten. Aber ich habe ja einmal den Fehler gemacht, bei Herrn Wille zu sagen, ich kann nicht mehr. Das mache ich nicht mehr. Also immer durchhalten, auch wenn man runterfällt vor Schwäche. Ach so, das stachelt ihn an sozusagen, also schwächeln gibt es nicht in seiner Welt sozusagen. Nee, also wir reiten ja auch nur 30 Minuten halt die gefälligst durch. Was willst du, es reiten und dann sagst du nach 20 Minuten, ich kann nicht mehr? Also hat er ja auch ein bisschen recht.
[17:34] Aber das war wirklich jetzt heute so, wir haben weniger an den Wechseln gearbeitet, wir haben vermehrt an der Kadenz und an dem Schwung gearbeitet und….
[17:42] Heute habe ich auch nochmal gemerkt in dem Training, dass er einfach so ein bisschen matt ist und dass er nicht so zündet am Bein. Und daran haben wir heute gearbeitet, dass er einfach mal wieder so ein bisschen elektrisch wird und ich lege das Bein an und das Pony geht nach vorne. Und das ist jetzt das, was uns im Moment so ein bisschen fehlt und das hat uns auch in der Prüfung gefehlt. Also ich möchte ja nicht da durchackern und ich will ja auch nicht mit einem Sauerstoffzelt abgeholt werden nach so einer Prüfung. Ich hätte gerne ein bisschen Leichtigkeit und ein bisschen, dass er mehr von sich aus nach vorne zieht und da ran zieht und nicht den Schwung verliert und vorne runter fällt. Und daran haben wir heute gearbeitet. Da sind wir bei dem Punkt, den ich noch als zweiten Punkt ansprechen wollte. Bei dem Thema, du hast es gesagt in der Prüfung, elektrisch am Bein und du hast es auch jetzt nochmal wiederholt, du möchtest, dass der, also diese Leichtigkeit, was voraussetzt, das Pony macht mit, also du musst sie nicht immer auffordern, so verstehe ich das, sondern.
[18:39] Er hat diese Spritzigkeit und aber also einen Grund, warum es in der Prüfung nicht so geklappt hat, den hast du ja, hattest du ja schon benannt. Und Stichwort, naja, die Haltung in der Herde, die sind im Moment auf der Weide. Das Wetter ist, wenn ich es richtig verstehe, also die Pferde finden es super. Dieses viel draußen sein. Ja, das perfekte Koppelwetter. Ja, viel draußen sein. Und im Sommer, wenn es halt so richtig warm war und die Sonne kam, sind die immer hochgegangen und haben sich in den Schatten gestellt und haben den ganzen Tag gechillt. Das machen die jetzt nicht mehr. Die sind den ganzen Tag da draußen, bewegen sich super viel und latschen auf der Koppel rum. Und dann kommen sie so ein bisschen wenig zum Ausruhen.
[19:19] Ist natürlich, also wenn man jetzt mal schaut, also das ist eigentlich ja die natürlichste Pferdehaltung, die man sich nur vorstellen kann, oder? Das sind Herdentiere, sozial, die also auch in der Natur würden die doch in so einem Herdenverband sein. Genau, aber in der Natur drehen sie keine Pirouetten im Trassurvieck. Jaja, und da fangen sie an, die Probleme. Also du tust eigentlich ACDC einen großen Gefallen mit dieser Koppelgeschichte. Er findet super.
[19:52] Und dann gibt es halt die Probleme, wenn man dann im Dressur-Viereck Höchstleistung möchte. Ein bisschen, ja. Also das muss ich schon. Pia hat es ja immer gesagt, die hat ja damals immer schon gesagt, nimm den Nixen aus dem Aktivstall, der ist zu müde, der kann das nicht leisten, wenn der den ganzen Tag da rumeiert und spielt und läuft und macht und tut. Und ja, Pia hat das schon auch ein bisschen recht, aber ich bringe es immer nicht übers Herz, die Pferde einzusperren. Also so dieses Ideale, keine Ahnung, morgens um sechs raus und abends um zehn rein und sie haben für acht Stunden eine Box oder das wäre perfekt, aber das gibt es fast nirgendwo in keinem Stall. Also das wäre, glaube ich, das Perfekte, dass die Pferde einfach die Nacht in der Box verbringen oder den Tag, je nachdem, wenn es halt 35 Grad hat, kann man sie auch mal morgens um acht oder um zwölf reinholen und bis um sechs, drinnen lassen und nachts auf die Koppel gehen lassen. Also so eine Lösung wäre natürlich perfekt, aber das muss man erst mal finden. Also das kann man, glaube ich, auch nur machen, wenn man das in Eigenregie macht. Und dann hat man wieder das Problem, dass man wieder so angebunden ist und nichts anderes machen kann, außer Pferde. Weil man eben dann für diese Gänge rein und raus und so weiter, also das muss man dann eben einfach selber leisten und dadurch hat man jeden Tag eine Verabredung mehrfach mit den Pferden. Ich verstehe schon.
[21:18] Aber das ist ein Zwiespalt, den muss man dann irgendwie, tja, du hast jetzt schon gesagt, schlechtes Gewissen, ich bringe es nicht übers Herz und so weiter. Und damit muss man dann leben. Also das ist dann das, was man sich einhandelt sozusagen. Und tja, es gibt auch keine richtige Lösung dafür, in deiner Welt zumindest nicht.
[21:39] Ich habe noch keine gefunden in meiner Welt. Also vielleicht gibt es ja die richtige Lösung, die ich auch irgendwann mal finde. Keine Ahnung. Wenn es irgendwie, keine Ahnung, also das würde uns dann, glaube ich, auch mal interessieren. Vielleicht haben wir ja auch Hörerinnen und Hörer, die so ähnlich ticken oder die vielleicht sagen, so nach dem Motto, ja, also die so ähnlich ticken, die vielleicht ähnliche Ziele haben und die mal erzählen, wie machen sie es denn? Holen die die Pferde rein und stellen sie in die Box und haben kein schlechtes Gewissen oder haben doch ein schlechtes Gewissen und wollen hier mal ihr Herz ausschütten. Wäre ja auch mal interessant. Oder vielleicht gibt es irgendwelche Organisationsmodelle, wie man das irgendwie in einer Gemeinschaft organisieren könnte. Wir sind ja Sozialautisten, also ich zumindest. Aber keine Ahnung, wie machen andere da so einen Austausch? Fände ich persönlich mal ganz spannend. Ich muss mal schnell den Hund retten. Du musst den Hund retten, sehr schön. Ich drücke mal den Themenwechselknopf schon mal. Und mache mal eine kurze Selbstanzeige. Wir wollten ja eigentlich im Laufe der Woche auch wieder Videos veröffentlichen. Und wir haben kläglich versagt, weil viel zu tun und es tut mir auch total leid, aber es war so viel los.
[23:03] Im Job und in dem, was man sonst noch so tut, dass die Videos ein bisschen gelitten haben. Podcast-mäßig waren wir ja immer gut dabei, aber die Sache mit den Videos, wir geloben Besserung und wir würden uns jetzt am Wochenende mal darum kümmern, ein paar Bilder zusammenzustellen, unter anderem von dem Pferd, über das wir jetzt reden, Klecksboy, der kleine Tänzer, das Pferd, das uns quasi kurz vor dem Umzug an die Ostsee verlassen hat. Jenny, ist der Hund gerettet? Ja, der Hund ist gerettet. Sonst hätte ich noch kurz.
[23:45] Werbung gemacht. Und hätte noch kurz erwähnt, für alle, die das nicht kennen, wir sind ja ein fantastischer Pferde-Podcast und auf allen Plattformen, auf allen, Podcast-Plattformen vertreten, kostenlos zweimal die Woche eine große Folge und eine kleine Folge auf Spotify, auf Apple Podcast und wir machen das total gerne. Wenn jemand das Bedürfnis hat zu sagen, hey, ich finde es cool, ich unterstütze das ein bisschen, weil das ist ja nun auch mit Kosten verbunden. Wir müssen Mikrofone bezahlen, wir müssen unseren Podcast-Hoster bezahlen. Also ein paar Euros kostet das auch, einen solchen Podcast zu produzieren. Wenn jemand sagt, hey, ein Euro oder drei oder fünf Euro im Monat. Oder tausend.
[24:33] Oder tausend auch gerne. Ich gebe es einfach gerne und damit unterstütze ich das ein bisschen. Dann, ihr müsst das nicht machen, ihr könnt es aber gerne machen, einfach mal bei uns auf der Website schauen, derpferdepodcast.com. Da gibt es den Link zu unserem Steady-Angebot und es gibt auch immer ein kleines Dankeschön, denn die Folgen, die wir so machen, die veröffentlichen wir auf Steady, in der Regel ein bisschen früher, manchmal sogar einen ganzen Tag früher. Man kann dann quasi schon exklusiv ein bisschen eher als alle anderen die Folge anhören. Und es gibt die Folgen werbefrei. Als kleines Dankeschön für all diejenigen, die uns bei Steady unterstützen. Man kann das auch einen Monat ganz kostenlos ausprobieren. Ob man sagt, hey, ich habe da auch ein bisschen was davon und ich höre tatsächlich ein bisschen früher. Und das mit dem Werbefrei ist auch ganz cool.
[25:29] Jetzt rühre ich nochmal den Themenwechselknopf. Ups, warte. Und wir sprechen mal über Klecks, den kleinen Tänzer. Wir haben ja schon viel gesagt, er ist zum Familienpferd geworden. Das wäre alles schwierig gewesen, ihn mit an die Ostsee zu nehmen, weil er so fixiert war auf ACDC. Der hätte alle anderen Pferde versucht, in die Flucht zu schlagen an der Ostsee, in dem neuen Stall. Ich glaube, im Nachhinein bist du ganz froh, dass das so gekommen ist, wie es gekommen ist. Absolut, das hätte nicht funktioniert mit Klecks zusammen. Also ich glaube, der hätte alle getötet.
[26:04] Oder versucht es zu tun und das hätte tatsächlich böse werden können. Und was natürlich das Herz dann umso mehr freut, dass das jetzt in seinem neuen Zuhause, es gab da ja auch einen sehr böse, gescheiterten Versuch, aber jetzt ist wirklich alles top für Klecks. Man hat das Gefühl, also wir bekommen viele Videos, viele Bilder und es ist schon sehr süß, was man da sieht. Aber, und wir haben ja auch schon immer gesagt, der Ernst des Lebens und die Arbeit im Leben, das hat er jetzt nicht unbedingt erfunden. Also quasi sich im Training anstrengen, Turniere. Naja, wobei, also Turniere hast du immer gerne mit ihm gemacht. Also das war nie so das Problem. Ja, weil er halt auch wirklich im Umgang total perfekt war auf dem Turnier. Also man konnte ihn überall ausladen. Es hat ihn nichts erschüttert. Er hat nicht geklotzt. Er war immer total brav.
[26:58] Und ich bin ja froh, dass das jetzt an dem vergangenen Wochenende auch so war mit den Kindern. Das ist natürlich so, man steckt immer nicht drin. Man kann das immer nur sagen, wie es bei einem selber war. Aber wir hatten ja auch beim Kauf eine dreimonatige Probezeit vereinbart, weil ich gesagt habe, ich kann nicht vorhersagen, wie der sich entwickelt mit den Kindern. Vielleicht sagt er nach sechs Wochen, das geht mir auf den Wecker und wird irgendwie böse oder so. Das mochte ich ja jetzt nicht vorauszusagen. Aber er hat sich großartig entwickelt und ist mit den Kindern so toll. Also er ist ja dann am Wochenende mit der Besitzerin eine E-Tressur gestartet. Die ist schon ganz, ganz lange raus aus dem Turniersport. Das war jetzt ihr erstes Turnier seit ganz, ganz vielen Jahren. Und sie haben es so toll gemacht. Also ich habe dann so ein bisschen gestalkt in den Ergebnislisten und dann sehe ich dann irgendwann 7,4 aktuell auf Platz 3. Tolle Note, also für das erste Turnier und sie hatte so Angst, ob sie das kann und ob sie das schafft. Und dann habe ich gesagt, natürlich schaffst du das und Kleckzi trägt dich da durch. Das ist überhaupt kein Problem. Und genau so war es dann auch. Und es hat mich so von Herzen gefreut, dass sie so erfolgreich war mit ihm. Und auch sie selber war total happy und er hat das toll gemacht. Sie hat mir die Videos geschickt. Also ich habe gesagt, ich habe nichts zu meckern. Es ist alles super.
[28:18] Viel spannender war es dann, wie wird er das machen im Reiterwettbewerb Schritttrab, mit der siebenjährigen Tochter. Da konnte ich noch nicht so vorhersagen, weil das wird ja in der Abteilung geritten und da bleibt er ja brav in der Abteilung, wenn das Pferd hinter ihm vielleicht so ein bisschen aufrückt, tritt er aus oder mag er das nicht, aber von all dem nichts passiert, gar nichts. Also der ist da durchgelaufen, als hätte er nie was anderes gemacht. Es hat ihn auch nicht gestört, wenn das Pferd hinter ihm, hinter ihm war eine Haflingerstute, die ist ihm ständig irgendwie in den Arsch gelaufen.
[28:54] Er war so entspannt, also der Schweif hat so gependelt beim Traben und Klexi war wirklich tiefenentspannt, als hätte er vorher einen Joint geraucht. So hat er auf mich gewirkt und der hat die Kleine so zuverlässig und so brav durch diese Prüfung getragen. Es hat mich total stolz gemacht. Ja, also die Videos waren wirklich sehr beeindruckend. Diese gute Note von der großen Besitzerin. War das dann auch eine Schleife am Ende des Tages in der Abrechnung? Ja, beide haben die Schleife gekriegt. Genau, die Kleine hatte eine blaue Schleife. Und ich weiß gar nicht, am Ende war es, glaube ich, der sechste Platz in der Tresur. Ich müsste noch mal nachgucken. Aber es waren beide Starts mit Schleife. Also alles toll. Und das hat super geklappt. Und jetzt ist sie natürlich angefixt. Jetzt vielleicht da noch ein Turnier und da noch ein Turnier und jetzt muss Klecksi noch mal ein bisschen los. Also zum Ende der Saison muss er noch mal ran.
[29:48] Aber eigentlich, also so soll es sein, also wie du schon sagst, also das macht einen total happy. Ich fand interessant, du hast dir beide Videos angeguckt, von der Mama und von dem Kind und du hast immer, also da habe ich auch wieder was gelernt, so aus der Pferdesport-Laiensicht und das muss man auch nochmal sagen, also die meisten werden es vielleicht auch schon mitbekommen haben, ich bin der Laie in diesem Spiel und kenne mich da gar nicht so gut aus. Du hast ja mal gesagt, wie dieser Schweif da so pendelt, wie der so locker runterhängt und wie so ein, keine Ahnung, also wie so ein Schwarzwald-Kuckucksuhr.
[30:27] Was sagtest du? Pendel. Wie ein Pendel. Wie so ein Pendel. Genau, wie ein Pendel. Oder ja, genau. So der Pendel, der an so einer Schwarzwald-Kuckucksuhr hängt, so ging das so hin und her. Ist das sozusagen ein Zeichen für so Gelassenheit, Ruhe, ich bin ganz gechillt, so? Ja, absolut. Also daran kann man ja ablesen, wie so ein Pferd drauf ist. Und bei Glexi war das in beiden Prüfungen. Also der war unerschütterlich, das muss ich wirklich sagen. Auch in diesem Reiterwettbewerb war es so ein kleines bisschen chaotisch. Also vorne an der Spitze war ein Pony und dann haben sie das Großpferd hinten dran und dann der Haflinger und dann ganz hinten war eine mit einem Pferd, das echt flott unterwegs war. Also das war irgendwie nicht so glücklich eingeteilt, diese Reihenfolge. Und es war wirklich manchmal chaotisch in dieser Prüfung. Sie sind alle aufeinandergeritten, dann mussten sie sich wieder auseinanderdriften. Die sind natürlich teilweise alle noch sehr klein und können die Pferde noch nicht so lenken und beherrschen, wie das zum Beispiel in der Dressurprüfung dann der Fall ist, dass jeder genau weiß, wo er hinzureiten hat. Aber der Klexi war die ganze Zeit total entspannt und gechillt und hat es überall hingegangen, wo die Kleine ihn hingelenkt hat.
[31:44] Sie hat ihn ja auch wirklich gut im Griff, sie kommt ja überhaupt noch gar nicht mit den Füßen unter das Tattelblatt. Also da muss ich wirklich so sagen, dass er überhaupt macht, was sie will. Das finde ich super toll. Und wie fein er reagiert auf die Hilfen von einem siebenjährigen Mädchen. Also das ist wirklich total toll anzugucken, weil eigentlich merkt er ja gar nicht, wenn sie irgendwas macht. Aber dann sieht man mal wieder, die Pferde spüren ja sogar die Fliege auf ihrem Fell. Man muss gar nicht so viel machen, dass die Pferde wissen, was sie sollen. Also wenn sogar so eine kleine Siebenjährige, die nicht mit den Füßen unter das Sattelblatt kommt, ihn traben, lenken, durchparieren, also wirklich einen Reiterwettbewerb eigenständig reiten kann, das ist schon toll. Also ich war ganz begeistert, wie gut das geklappt hat. Absolut. Also das ist schon eine Lehre. Also ich sage mal so, er hätte sich doof stellen können, theoretisch, so nach dem Motto, ich ignoriere das weg. Und dann hätte man vielleicht gesagt, naja, die ist noch so klein und die kann dies nicht und der merkt das einfach nicht. Aber wir lernen, wenn die Pferde wollen, dann merken sie sehr wohl auch, was so ein körperliches, jetzt so von den körperlichen Voraussetzungen her, noch so ein Kind sozusagen da an Impulsen geben kann. Wenn sie wollen, können die Pferde das sehr wohl lesen.
[33:04] Das ist schon interessant. Und wie oft der mich ignoriert hat, da oben drauf. Okay, also genau. Im Nachhinein werden Dinge klar, da könnte man jetzt noch einen Brass kriegen, wenn man so überlegt. Nein, überhaupt nicht. Also mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie der da angekommen ist und wie sehr er auch geliebt wird. Auch von den Kindern, die sind so… Also die sind so süß mit ihm und Klexi genießt alles, was die Kinder mit ihm anstellen. Also er macht auch den Kopf immer runter und lässt sich da streicheln und schmusen und ist wirklich total angekommen in seiner Familie.
[33:42] Jetzt habe ich noch eine. Also wusstest du eigentlich, wenn man an der Spitze reitet im Reitsport, dass man das dann auch, also du hast jetzt gesagt, An der Spitze, man könnte aber auch sagen, an der Tete.
[33:58] Das wusstest du nicht. Dass es die Tete ist, doch. Ich als Profi musste hier so Reiter, Insider wissen. Das muss ich dann hier beisteuern. Ja, okay, ich wusste es nicht. Du hast mir jetzt das Wissen vermittelt. Danke, mein Schatz. Du bist so schlau. Dass es auch an der Tete heißt im Reitsport. Ja, natürlich weiß ich, dass das an der Täter heißt. Ich bin genug Reiterwettbewerbe geritten, wo der Richter gesagt hat, wer ist die Täter? Bitte Hand heben. Und dann musste man sagen, anfangen hier und musste die Hand heben. Ja. Ja, da guckst du. Wir sind jetzt nicht an der Täter des Pferdepodcasts angelangt, sondern am… Finale. Hat es hinten auch irgendwie einen Namen? Ende. Am Finale, genau. Am Ende. So sieht es aus. Was soll das für einen Namen haben? Ende. Ende. Tschüss. Ihr könnt ausmachen, kommt nichts mehr. Nein, wir bedanken uns vorher natürlich noch fürs Zuhören. Hat viel Spaß gemacht. Ich würde dann mich mal wieder an die Nachdem wir hier aufgenommen haben, würde ich mich da wieder in den Zug setzen, diesen Pferdepodcast zusammenbasteln und wenn ihr das hört, dann sitze ich schon wieder am Ostseestrand und hau mir ein Fischbrötchen hinter die sogenannten Kiemen. Zwischenbär.
[35:17] Zwischenbier und ich habe unseren Hörers, als du unseren Hund gerettet hast, versprochen, dass wir mindestens ein Video zusammenbasteln mit dem, unter anderem mit dem pendelnden, Schweif von Klecks. Das kriegen wir hin. Na klar. Sehr gut. Dann danke fürs Zuhören. Habt eine pferdige Zeit. Bis denn. Tschüss. Tschüss. Toll.
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