
In der neuesten Folge unseres Pferdepodcasts haben wir eine ganz besondere Gästin: Carina Warnstädt. Die junge Autorin ist Pferdemädchen durch und durch und hat mit ihrem neuesten Werk „Hilfe, meine Freundin ist ein Pferdemädchen. Das Lexikon für Nicht-Reiter“ die Herzen von Reitern und Nicht-Reitern gleichermaßen erobert. Es übersetzt auf humorvolle Weise die Sprache der Reiterwelt für Leute, die damit nichts zu tun haben. Der auf den ersten Blick anzügliche Titel der Folge ist übrigens gewissermaßen der Klassiker dieser Missverständnisse….;-) In unserer Episode sprechen wir mit Carina über ihre Leidenschaft für Pferde und wie sie es schafft, humorvolle und tiefgründige Themen miteinander zu verbinden. Es ist übrigens bereits Carinas zweiter Besuch bei uns im Pferdepodcast.
Carina Warnstaedt: Die Autorin hinter den bewegenden Pferdebüchern
Carina Warnstädt wurde 1999 geboren und schreibt seit ihrer Kindheit leidenschaftlich Geschichten. Als Autorin hat sie sich mittlerweile mit einfühlsamen Pferderomanen einen festen Platz in der deutschsprachigen Jugendliteratur erobert. Ihre Bücher richten sich nicht nur an Jugendliche, sondern sprechen auch erwachsene Leser*innen an.
Was Carinas Werke besonders auszeichnet, ist die Kombination aus spannenden Pferdeabenteuern und tiefgründigen Themen wie mentale Gesundheit, Tierschutz und Persönlichkeitsentwicklung. In ihrer bekannten „Nina“-Reihe beispielsweise geht es um ein autistisches Mädchen, das durch die Begegnung mit Pferden innere Ruhe und neue Lebensperspektiven findet. Themen wie Agoraphobie, Trauer, Panikattacken und queere Identitäten werden in ihren Geschichten feinfühlig behandelt – ohne Klischees und immer mit viel Empathie.
Carina ist bekannt für ihre Unabhängigkeit und veröffentlicht ihre Bücher im Selfpublishing, um kreative Freiheit zu bewahren und authentische Geschichten zu erzählen. Neben ihren Pferdebüchern bietet sie auch Trainingstagebücher für Pferdebesitzer*innen an und ist als Coachin aktiv. In der Folge erzählt sie von ihren Erfahrungen im pferdegestützten Coaching und ihrer Arbeit, die Achtsamkeit, Stressbewältigung und eine harmonische Mensch-Pferd-Beziehung fördert.
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🎙️ Weitere Themen der Folge
Neben dem Gespräch mit Carina gibt es in dieser Episode noch viele weitere spannende Themen:
- Jennys Turnierstart mit Haflinger AC/DC: Nachdem Jenny in der letzten Woche einen großartigen zweiten Platz in der L-Dressur erreicht hat, stellt sich nun die Frage: Kann sie auch in der M-Dressur erfolgreich sein? Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen des Turniergeschehens.
- Intensives Training mit Klex: Jenny spricht über das fortschreitende Training mit ihrem Deutschen Reitpony Klex und welche Fortschritte sie gemeinsam erzielen.
- Der Maßsattel von Benny: Das erste Maß für Bennys neuen Sattel ist im Anflug – ein spannender Meilenstein in der Pferdeausstattung!
- Hörerzuschriften: In dieser Folge erreicht uns auch wieder eine emotionale Zuschrift von Anja, die mit uns ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit ihrem Fjordwallach Toni teilt.
Sei dabei und höre rein!
In dieser Folge nehmen wir euch mit in die Welt von Carina Warnstädt und sprechen über die faszinierende Mischung aus Pferden, Psychologie und persönlicher Weiterentwicklung. Verpasst nicht auch die anderen spannenden Themen, die diese Episode zu bieten hat.
Hört jetzt rein in die Folge und lasst euch von Carinas Humor und tiefgründigen Einblicken inspirieren!
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript der Folge:
[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss.
[0:07] Der Pferdepodcast hier, Folge 358. Hier sind Jenny, das Pferdemädchen, die sich das ehrgeizige, das muss man sagen, das, das Pferdemädchen, das sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat. Schreibt man, dass das jetzt mit einem oder mit zwei ist? Das Pferdemädchen, das. Also man muss ja mal ein Geheimnis hier mal offenbaren. Ich habe übrigens unsere Donnerfärz-Folge. Nein, nein, nein, nein, warte mal. Da kommen wir auch noch drauf zu sprechen. Eins nach dem anderen. Aber weißt du, wir… Ich habe den Fehler gefunden. Ich habe ihn gefunden. Ne, habe ich nicht. Merk es dir bitte. Aber wir werden die Gedanken überpurzeln sich gerade. Merkst du es? Du wirst ja, wir wollen es mal kurz festhalten, du wirst von vielen deiner Bekannten da oben auf dem Berg auch so ein bisschen, also gehasst ist jetzt ein großes Wort, aber du korrigierst die immer mit wie und als. Und ich habe selber den Fehler gemacht. Hast du? Ja. Okay. Hast du wie und als verwechselt? Ja.
[1:10] Sehr schön. Es war peinlich. Ich habe es heute gehört und dachte so, oh Gott, ist das peinlich. Jetzt habe ich den Fehler selber gemacht. Es gibt noch mehr Peinlichkeiten aus der letzten Folge, aber eins nach dem anderen. Also das Pferdemädchen, das, da schreibt man das das natürlich mit einem S. Ich wollte uns ja auch nur kurz vorstellen, du bist das Pferdemädchen, das mit dem Haflinger ACDC das ehrgeizige Ziel verfolgt, mal in einer S-Dressur zu starten und du bist so auf halbem Weg ungefähr, du startest in M-Dressuren. Es gibt auch noch die Pferde Benni und Klecks. Also es gibt immer was zu erzählen und zwar nicht aus der Perspektive, die Profireiterin erzählt mal, wie es geht, sondern ein ganz normales Pferdemädchen erzählt über ihre Pferde und ihr Leben mit den Pferden. Ich bin nur derjenige, der hier die Mikrofone aufstellt, der Chris.
[2:02] Wollen wir den Manni die Pferde-Podcast-Hymne spielen lassen und dann kurz erzählen, was wir alles vorhaben. Wie rum machen wir es denn? Egal. Vorne rum. Oder hin rum.
[2:15] Bist anzüglich unterwegs. Vorne rum und hin rum, alles klar. Genau, erstmal der Manni. Der soll vorne rum mal spielen. Der Manni spielt vorneweg mal die Pferde-Podcast-Hymne. Manni ist unser virtueller Orchestermusiker. Und dann erzählen wir, es gibt eine ganze Menge. Wir haben einen tollen Gast heute. Das weißt du gar nicht, ne? Jenny kümmert sich nämlich nicht so sehr um die Inhalte. Setzt dich zweimal die Woche den Kopfhörer auf, redet ins Mikrofon und ansonsten hast du mit dem Podcast gar nicht so viel zu tun. Doch, du hörst ihn dann. Das machst du schon. Ja, ich höre schon unsere Sendung, na klar.
[2:50] Ich muss mir ja anhören, wie es so klingt und ob es witzig ist. Und ich muss ja ganz oft auch über uns selber lachen. Wir sind schon manchmal witzig. Manchmal schon. Manchmal sind wir aber auch, also es gibt auch kritische Anmerkungen unserer. Die löschen wir alle. Genau, die löschen wir alle, aber die besonders kritischen lesen wir auch hier im Podcast vor. Es gibt ein bisschen Feedback. Normalerweise haben wir immer die kleinen Folgen vor dem Wochenende dafür reserviert, aber die Sachen müssen ja auch raus. Es gibt aus den letzten Folgen Feedback. Da kümmern wir uns ein bisschen drum. Wir haben einen tollen Interviewgast und du bist quasi auf dem Sprung. Es ist fast so ein bisschen so wie vergangene Woche. Du startest bei einem Turnier und davon habe ich jetzt ausnahmsweise wirklich keine Ahnung. Ich habe keine Ahnung, mit welchem Pferd, wo, welche Prüfung. Keine Ahnung. Also du hast mir nur beim Frühstück gerade erzählt, Ach, was ein Glück, habe ich die Ausschreibung noch mal angeguckt. Das ist ja auf Trense geritten. Jetzt hätte ich fast die Kandare mitgenommen.
[3:47] Ja, Gott sei Dank habe ich noch mal gelesen. Ja, genau. Im Trense auf Trense, nicht auf Kandare. Das lässt mich vermuten, dass du mit ACDC unterwegs bist. Ich habe ja sonst kein Pferd, das die wechselspringt. Kleck, sie lernt es vielleicht noch. Nächste Woche hat Andrea gesagt, sie will sich mal draufsetzen auf den Guten.
[4:03] Also es gibt viel zu erzählen. Wir haben uns viel vorgenommen. Jetzt spielt unser Manni die Pferde-Podcast-Hymne. und dann geht’s los.
[4:10] Music.
[4:30] Folge 358 habe ich, glaube ich, schon gesagt. Ich sage mal kurz, was wir haben und womit wir uns beschäftigen.
[4:40] Und bei unserem Interviewgast, der führt uns, ohne dass sie es will, zu einer Problematik, die ich noch nie hatte. Und zwar, wenn man so eine Folge einstellt, also eine Podcast-Folge beim Hoster, da muss man auch immer so ein Häkchen setzen.
[5:00] Wird in dem Podcast explizite Sprache, also jugendgefährdende Sprache verwendet? Ja oder nein? Und es war bis jetzt immer ein No-Brainer? Natürlich nicht. Wir reden über Hotte Hüß und Pferde und das hat ja nichts mit jugendgefährdender Sprache zu tun. In dieser Woche ist Carina Warnstedt bei uns. Sie ist Buchautorin und sie hat ein Übersetzungsbuch geschrieben. Pferdemädchen, Deutsch, Deutsch, Pferdemädchen. Also eigentlich, das könnte fast, also es ist ein bisschen das Leitmotto des Pferdepodcasts. Und da gibt es dann, also ich bin sehr geneigt, in den Folgentitel sowas zu machen wie, ich spritze noch schnell ab und dann komme ich. Weißt du, also ein Klassiker natürlich, aber… Genau, ein Klassiker. Ein Klassiker, aber das, also solche Dinge, so nach dem Motto, Pferdemädchen stolpern überhaupt nicht drüber und aber nicht Pferdeleute, die das zum ersten Mal hören, denken so, what?
[6:00] Das hat sie in ein sehr unterhaltsames, lustiges Buch gepackt. Wir sprechen mit ihr drüber und ich werde mal darüber nachdenken, ob wir jetzt bei der expliziten Sprache ein Häkchen setzen müssen oder nicht. Unsere letzten Folgen haben Hörerfeedback provoziert. Da freuen wir uns ja immer sehr. Und ich glaube, das muss einfach relativ fix raus. Und wir sprechen natürlich über deine Woche mit ACDC, Benni und Klecks und den bevorstehenden Turnierstart heute.
[6:32] Fangen wir mit dem Feedback mal an. Die liebe Angela Möller hatte, also du hast in unserer letzten Folge einen Als-Wie-Fehler gefunden bei dir. Ja, aber ich weiß jetzt gar nicht mehr die Stelle. Es ist nur so, ich war so erschrocken, dass ich vergessen habe, an welcher Stelle es war. Und du hast dich selber verachtet natürlich dafür, weil du jeden korrigierst. Du bist auch so ein Seit-und-Seit-Nazi. Also seit mit T, seit mit D, das kann man ja… Wir schreiben es jetzt mit DT, kann nichts schief gehen. Genau, so. Okay, den Fehler. Und ein das Nazi bin ich auch. Wenn mir jemand so eine WhatsApp schreibt und schreibt es falsch.
[7:09] Dann denke ich immer so, das ist aber falsch. Ich hatte aber noch so einen peinlichen Moment und das ist ja eigentlich auch, also wir sind ja nicht frei von Fehlern, wie wir gerade hier jetzt in einer Selbstanzeige feststellen. Angela, Angela, Nachnamen habe ich vergessen, Entschuldigung, hat uns bei Spotify geschrieben und ich hatte den gleichen Impuls auch. Kannst du dich erinnern? Wir hatten es von der großen Hitze im Schwarzwald und wir kamen so auf hitzefrei. Und du hast so gesagt, also früher in der Schule, da war alles besser.
[7:43] Da gab es einfach hitzefrei. Und da hat keiner sich drum gekümmert, irgendwie die Kinderbetreuung und hat das nicht problematisiert. Und da habe ich auch so gedacht, so Autsch, weil du den Satz sagtest, da waren die Mütter noch zu Hause und haben sich um die Kinder gekümmert. Und wenn man bei uns so reinstolpert und das wäre die erste Folge, die man hört, dann würde man sagen, warte mal, man würde sagen, warte. Sag mal, hast du kein Hirn? Nee. Ja, genau. Was sind das denn hier für Dad-Jokes, die die machen? Ja, absolut. Aber das war wirklich so, also ich kann mich wirklich verinnern. Red dich nicht, bitte nicht im Kopf. Meine Mutter hat ja gearbeitet. Also bei uns gab es mittags nichts Warmes auf dem Tisch, weil meine Mama gearbeitet hat. Aber es gab ganz viele Klassenkameradien und ich war immer so ein bisschen neidisch, die dann nach Hause gegangen sind und erzählt haben, heute Mittag gibt es Schnitzel mit Kartoffelbrei oder so. Weil die Mamas zu Hause waren. Und da war ich immer so ein bisschen neidisch. Deswegen ist mir das noch so präsent, dass ganz viele Mütter zu dieser Zeit einfach noch oder nur Teilzeit gearbeitet haben und mittags zu Hause waren und halt wirklich was gekocht haben und so. Und ich hatte immer einen Bärenhunger, wenn ich aus der Schule kam. Aber wir mussten uns immer selber kümmern und mussten halt, okay, gibt erst abends was Warmes, dann halt ein Brot und gut ist. Wir formulieren positiv, ihr wart damals schon modern. Und das ist auch gut so.
[9:00] Angela hat nämlich geschrieben, früher war alles besser, echt jetzt? Und ich habe versucht, das so wegzulächeln, habe so geschrieben, naja, natürlich nicht, Hüstel, aber das mit dem Hitzefrei war schon geiler. Stimmt. Swinker Smiley. Und sie hat dann geschrieben, ja, und ihr macht das toll. Also, pfff, Angela. Aber es war so, ich hatte so kurz Angst. Ich fühle mich jetzt so ein bisschen wie Christoph Maria Herbst in diesem Film, großartig, bei Netflix zu gucken. Guter Filmtipp. Wir sind ja aber nicht der Filmtipp-Podcast, sondern der Pferde-Podcast. Also, und wir sind moderne Menschen. Hallo! Total.
[9:41] Dann haben wir eine Zuschrift und die geht ja so ein bisschen ans Herz. Du hast ja in der kleinen Folge erzählt von diesem besonderen Moment, den du mit ACDC hattest bei dem Turnier, dass du das Gefühl hast, er ist so froh, sein Frauchen für sich zu haben. Genau, das habe ich aber immer, wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin, egal ob Turnier oder Lehrgang oder, oder wenn ich ihn alleine verlade, er geht von ganz alleine auf den Hänger. Also er geht richtig freudig auf den Hänger und dann habe ich immer so gedacht, der fährt gerne mit mir alleine weg. Und jetzt hast du eine Nachricht bekommen von einer Anja, ne? Genau. Genau. Und du hast gesagt, wir dürfen die vorlesen. Ich glaube schon. Ich habe sie jetzt nicht explizit gefragt, aber ich glaube schon, dass wir die vorlesen dürfen. Anja, dürfen wir? Ja, alles klar. Und das ist so rührend. Ich habe dir mal den Kopfhörer hingelegt. Es gibt ja so, also da müssen wir noch so ein stimmungsvolles Musikbett drunter legen. Und ich wollte dich mal fragen, welches. Also es gibt das hier. Wäre das? Also das wäre die eine. Es gibt aber auch noch so eins mit Piano. Nee, das erste. Das ist ein bisschen fröhlicher. Okay, also dann das erste.
[10:57] Hallo Jenny, ihr hattet es im Podcast davon, dass ACDC so gerne mit dir alleine unterwegs ist. Das kenne ich von meinem Fjord-Wallach Toni auch. Ich hatte fast immer drei Pferde und musste natürlich die Aufmerksamkeit und Liebe auf alle verteilen. Wenn ich mit ihm alleine unterwegs war, was häufig der Fall war, öfter auch Tagesritte oder ganze Urlaube, so hat er es immer genossen. Er hatte die komplette Aufmerksamkeit und Liebe für sich alleine. Es waren immer sehr innige Momente, die wir beide genossen haben. Leider kann ich ihn seit Anfang des Jahres aufgrund eines Knieschadens nicht mehr reiten. Es hat Monate gedauert, bis wir beide mit dieser Situation zurechtgekommen sind. Allmählich haben wir uns in die Situation hineingefunden. Ich hoffe, dass in naher Zukunft zumindest Spaziergänge wieder möglich sind. Vielleicht sogar mit Verladen und Wohinfahren. Anfangs hasste er das, Hänger fahren. Später hat er mich zur Seite geschoben, hat gesagt, auf jetzt, komm, wir machen einen Ausflug und ist alleine hineinspaziert.
[12:09] Sehr rührende Geschichte. Und genau so empfinde ich das mit AC auch. Jenny, warte mal, der Themenwechselknopf. Vielen Dank, liebe Anja, jedenfalls für die Nachricht. Ich hoffe, wir durften sie vorlesen. Aber wir haben sie ja schon vorgelesen. Es ist zu spät. Wenn es noch weitere Kommentare und noch weitere Magic Moments mit euren Pferden gibt, dann natürlich gerne her, damit das sei nur noch mal erwähnt.
[12:38] Und nochmal der Themenwechselknopf und wir sprechen mal, würde ich vorschlagen, über das Sportliche. Fangen wir damit mal an, das ist dann das Nächste. Im Moment ist irgendwie Schlag auf Schlag ACDC unterwegs in der Turniersaison. Du hast ja schon gesagt, ich soll nicht immer so tun, als wäre das so huiuiui, da seid ihr ja ganz schön viel im Einsatz. Du sagst, es ist halt Turniersaison, das bedeutet viele Starts bei Turnieren und es ist mal wieder soweit. Ja, er war jetzt auch relativ häufig, ich glaube jetzt drei Wochenenden hintereinander. Ja, gefühlt schon. Das ist auch erst mal das letzte Turnier für ihn. Also dann hat er erst mal Pause. Ich nutze halt immer aus die M-Tressuren, die auf 40 Meter ausgeschrieben sind. Und davon gibt es nicht so viele. Und deshalb war das jetzt einfach zufällig dreimal hintereinander und jetzt heute aber das letzte Turnier für ein paar Wochen. Genau, die M1 auf Trense geritten, 40 Meter. Ist ganz nett zu reiten. Ich mag die Tressur sehr. Turnier, wo ich noch nie war. Ich bin ganz gespannt, wie es da ist. Okay. Ist es Richtung Norden oder Richtung Süden? Richtung Norden. Richtung Norden ist ja das Haflinger-Freundliche. Genau. Im Süden mögen sie den Haflinger nicht so. Also da bin ich oft so, ja, ich glaube, da sind sie so ein bisschen.
[13:54] Diskriminierend zu dem Haflinger. Also da habe ich ja auch wortwörtlich schon gehört, auch gut geritten, sehr korrekte Vorstellung, aber es ist ja nur ein Haflinger. Also können wir keine Sieben geben. Und im Norden habe ich das tatsächlich noch nicht gehört. Also deswegen, vielleicht ist das auch was, was nur in meinem Kopf basiert. Wir verallgemeinern gerade sehr bösartig, möglicherweise. Vielleicht ist ja aber auch was dran. Aber gut. Aber im Süden hatte ich auch schon diesen Sprecher, der gesagt hat, kannst du dich erinnern? Ja, ja, ja. Das war wirklich peinlich. Meine Damen und Herren, hier sehen Sie das zweiköpfige blonde Pony. Menschentiere-Sensation. Absolut. Okay. Gut, eine M auf Trense geritten ist ja das Gegenteil von einer L auf Kandare geritten. Kann man so grob, also für die Laien würden das so ausdrücken, das Gegenteil davon. Nein, Quatsch, aber du hast in der vergangenen Woche, bist du Zweite geworden in einer auf Kandare gerittenen L-Dressur.
[14:49] Aber wir haben auch schon mal drüber gesprochen, dein Training ist ja nicht so aufgebaut, Wir machen diese Woche M und die nächste Woche L oder so, sondern das sind ja immer einzelne Versatzstücke, Lektionen, die du so einstreust. Wenn ich dich jetzt frage, was habt ihr gemacht, dann sagst du wieder Übergänge. Genau, aber sonst habe ich wirklich nichts gemacht. Weil auch das im Protokoll stand, dass die Übergänge noch ein bisschen geschmeidiger sein müssen. Das ist tatsächlich auch so ein bisschen unser Problem, will ich es jetzt gar nicht nennen, das Jammern auf hohem Niveau. Aber manchmal sind die Übergänge etwas stockend. Und die hätte ich gerne noch ein kleines bisschen harmonischer. Dass das nicht so, zum Beispiel, wenn ich vom Galopp in den Trab, dass das nicht so stockend ist, sondern dass das wirklich ein harmonischer Übergang.
[15:36] Fließend vom Galopp in den Trab und genauso vom Trab in den Schritt. Also da habe ich letzte Woche vermehrt daran gearbeitet. Ich habe gar nicht so viel aufge… Einmal bin ich die Aufgabe durchgeritten, habe nochmal die Wechsel abgefragt, rückwärts richten, obwohl es kommt in dieser Prüfung nicht vor, das rückwärts richten. Das kommt gar nicht vor. Wir hatten es davon, die letzten beiden Male war das irgendwie, obwohl sonst immer gefühlt eine Stärke von euch, aber da hat es nicht so geklappt. Die letzten beiden Male hat es nicht so gut geklappt, aber das habe ich auch nochmal geübt. Also mittlerweile läuft er wieder ganz flüssig und durchlässig rückwärts. Da haben wir jetzt heute nur das übliche in einer M-Tressur, Traversalen, die Schulter herein, kurz kehrt, fliegende Wechsel, zwei Stück und wir haben einen starken Schritt, starken Trab und starken Galopp. Also das ist nochmal so eine Herausforderung, vor allem der starke Schritt ist eine Herausforderung mit dem Pony. Aber wir machen es so gut, wie wir es können und schauen, was dabei rauskommt. Du hattest ja zuletzt nach den Trainingseinheiten mit Andrea zusammen so ein bisschen erzählt, dass ihr tatsächlich Fortschritte gemacht habt bei den Wechseln. Das war ja lange Zeit so, dass du gesagt hast, irgendwie so ganz diese Leichtigkeit und dieses ich kann das auslösen und es kommt mit so einer Selbstverständlichkeit, dass du gesagt hast, okay, das klappt wirklich ganz gut. Und jetzt hast du gerade so bei den Stichworten, die du so aufgezählt hast, was ihr nochmal gemacht habt, da waren die Wechsel, doch die waren Teil davon, aber nicht so der dominierende Teil, also.
[17:05] Du würdest sagen, da seid ihr jetzt auf einem Niveau, wo du sagen würdest, ja, das kann ich abfragen und dann kommt es. Genau, ich habe ja leider zu Hause keine Spiegel. Also ich müsste tatsächlich, um ganz sicher zu sagen, die waren gut, müsste ich immer vor einem Spiegel reiten. Aber gefühlt waren es gute Wechsel, auch der Schwere von rechts nach links. Also das ist jetzt wirklich so mit einer Selbstverständlichkeit. Ich weiß auch, wie ich ihn jetzt zusammenstellen muss vor diesem schweren Wechsel, wie ich das Hinterbein schnell kriege, dass er da ordentlich springt und ohne, dass er mit der hohen Gruppe oder mit dem kickenden Hinterbein. Also gefühlt waren die gut. Ich habe es auch gar nicht übertrieben, aber ich glaube, ich habe den Kniff jetzt raus. Ich will jetzt die Klappe nicht so groß aufreißen. Vielleicht kann es dann heute Mittag nicht. Das kann immer nochmal schief gehen. Also so ganz 100 Prozent sitzen, dafür wäre es noch ein bisschen früh. Ich glaube, da brauchen wir einfach noch ein bisschen Turnierroutine, auch in den M-Tressuren und ein bisschen mehr Wechselroutine. Aber inzwischen klappen sie auf jeden Fall viel, viel besser als noch vor einem Monat. Also wir haben sehr viel daran gearbeitet und Andrea hat mir halt die richtigen Tipps gegeben, so musst du das reiten und dann klappt es auch.
[18:17] Also, was ist schon 100 Prozent? Du bist keine Profireiterin und ich glaube, selbst bei einer Profireiterin kann ja auch immer mal was passieren oder dazwischen kommen. Sieht man jetzt in Aachen, da kann auch immer mal was passieren bei den Profis. Also, was ein Glück. Schlafe ich ja neuerdings mit Schlafmaske und Ohrstöpseln und das ist gut. Weil du hast dir neuerdings oder seit dieses CHIO, sagt man, nicht CHIO, wie die Chips. Es gibt auch welche, die sagen CHIO. Aber das sind die ganz blutigen Amateure. Ich sage einfach Aachen. In Aachen, genau. Aber das guckst du dir im Bett jetzt auch immer an. Genau. Klipp mal raus und dann gucke ich natürlich, was da so tagsüber passiert ist. Aber du hast ja Stöpsel und Schlafmaske. Du siehst und hörst ja nichts. Ja, geht gut. Also, ja, absolut.
[19:06] Meine Schlaf-App sagt, ich schlafe auch gut, also alles fein. Na dann, wir dürfen sehr gespannt sein und das vielleicht noch als letzte Bemerkung. Es ist tatsächlich so, dass du, also du hast eben gerade, bevor wir hier jetzt den Podcast, wir uns hingesetzt haben, um den Podcast aufzunehmen, hast du gesagt, ich muss mir die Aufgabe nochmal angucken, dass da auch nichts schief geht. Also du hast nicht die Aufgabe gepaukt. Du hast gesagt, die Woche einmal durchgeritten. Und also es ist nicht so sklavisch, dass du dich an dieser Aufgabe orientierst. Und ja, wir sind gespannt und wir werden es so machen wie in der vergangenen Woche, dass wir dann so unter der Woche… Wenn du nichts hört, war es scheiße. Genau. Und wenn wir es einfach wegnuscheln, das machen wir auch manchmal. Genau, dann war es einfach nicht gut. Ganz wichtiger Punkt auch. Dann reden wir von was ganz anderem. Absolut. Also das ist ja auch immer mindestens genauso wichtig wie das, was berichtet wird, gilt auch bei anderen Themen, ist ja das, was nicht berichtet wird. Denkt mal drüber nach.
[20:11] Was sind mit den anderen beiden Flitzpiepen? Mit Kleksi warst du bei der besagten Andrea, bei der Trainerin, mit der du jetzt recht intensiv und regelmäßig arbeitest, was auch eine gute Sache ist. Also du fährst immer noch hin und also offensichtlich weißt du das zu schätzen. Das ist ja ganz spannend und Benni bekommt in der kommenden Woche, um nicht zu sagen, also regulär erscheint diese Folge ja an einem Montag und dieser Montag ist der Tag, an dem eine neue Zeitrechnung, also es gibt einen vor diesem Montag. Benni-mäßig gesehen, leistungsmäßig gesehen und ein Nach diesem Montag. Wollen wir es mal hoffen. Teuer genug ist das Scheißding ja. Genau, Luisa kommt und bringt meinen Sattel. Ich freue mich und es soll regnen.
[21:05] Der einzige Tag seit, also wahrscheinlich in diesem Jahr, der einzige Tag, an dem es regnet im Schwarzwald. Und das ist der Tag, an dem Luisa aus Berlin mit dem Sattel kommt. Na, herzlichen Dank. Ja, und wir haben ja keine Halle. Jetzt müssen wir mal gucken, vielleicht, manchmal ist der Wettergott ja gnädig. Und hat dann mal vielleicht so eine Regenpause am Nachmittag. Das wäre toll. Eine Stunde würde ja schon reichen. Lieber Gott, kannst du das machen, dass es da eine Stunde nicht regnet? Oder wir mieten die Reitanlage in Achan für den Nachmittag und sagen, verpisst euch alle, bleibt alle daheim, geht alle in den Europapark zum Beispiel, wir passen da jetzt mal den Sattel an.
[21:43] Aber gut, also tatsächlich eine Herausforderung, aber du freust dich. Das sind dann schon so Tage, wenn so ein Mars-Sattel kommt, nach wochenlanger Wartezeit und so, das ist schon cool. Ja, auf jeden Fall. Und vor allem, ich war jetzt heute Morgen mit dem Benni nochmal auf der Anlage reiten und dachte so, ich bin so froh, wenn ich in einem gescheiten Sattel sitze. Nicht, dass der Sattel nicht gescheit wäre, aber wie gesagt, der passt mir einfach nicht. Und ich fühle mich nicht wohl in dem Sattel, der setzt mich blöd hin. Und deswegen bin ich froh, wenn jetzt mein Maßsattel, der auch für mich angefertigt wurde und angepasst wurde, dass wenn der jetzt kommt und ich ordentlich auf dem Pferd sitzen kann. Wir werden auf jeden Fall darüber berichten, wie ordentlich sich das dann anfühlt. Und es wird dann ja auch spannend, ja, dann einfach zu sehen, wo geht es dann hin mit Benni. So langsam soll es dann ja auch mal irgendwie losgehen. Man könnte dann nochmal daran denken, ihn irgendwo vielleicht nochmal einmal in diesem Jahr vorzustellen oder so. Also all diese Dinge, da gibt es dann auch wieder Anknüpfungspunkte, wo man drüber reden kann. Ja, ich bin ja gerade dabei, mit ihm dieses Fremdreiten zu üben, dass er nicht mehr so aufgeregt ist und klotzig und dann werde ich auch demnächst mal ihn mitnehmen zu Andrea, auch das ist ja wieder eine gute Übung und dann werden wir so langsam wirklich ihn dran gewöhnen, dass er auswärts auch ein bisschen cooler bleibt, weil das ist einfach das Problem. Das Problem ist nicht, dass wir das noch nicht könnten, also wir könnten auch durchaus schon in eine Dressurpferde-A-Prüfung starten, aber das Problem ist wirklich seine Nerven.
[23:12] Also er ist nicht sehr nervenstark und er titscht relativ schnell aus und ist total abgelenkt und aufgeregt. Und deswegen mache ich das jetzt so oft wie möglich, dass ich den einfach verlade und mitnehme. Wohin auch immer, auf dem Paulshof, auf die Reitanlage nach Achern. Also ich versuche ihn wirklich sehr daran zu gewöhnen, dass er auswärts cool bleibt. Und wenn du sagst aufgeregt, dann reden wir von so aufgeregt, dass es schwer ist, ihn wieder auf so ein normalen Maß runterzudimmen, sondern da geht dann reitmäßig nicht mehr so viel. Genau, er wird nicht blöd, er bockt auch nicht, aber er lässt auch nicht los. Und dann ist natürlich Reiten, er kann überhaupt nicht zeigen, wie toll er sich bewegen kann, weil er total angespannt ist und weil er nur sich oben hinstellt und null loslässt. Und so kann ich ihn in einer Dressurpferdeprüfung nicht vorstellen. Also da wird ja auch bewertet, die Losgelassenheit, die Rittigkeit und dann ist das alles nichts. Deswegen werden wir erst auf einem Turnier starten, wenn wir das im Griff haben. Nur für den Fall, dass noch mal jemand darum bittet, könntet ihr das mit dem Unterschied von wie sieht es aus, wenn ein Pferd losgelassen ist und nicht losgelassen ist, könntet ihr das anhand von einer Playmobil-Figur oder einem Schleichpferdchen erklären? Die Antwort lautet Nein!
[24:26] So, was wir erklärt haben, ist die Sache mit der gedachten Linie und wo soll die Nase sein? Und die senkrechte, ne? Das ging ja noch relativ gut mit dem Schleichpferdchen, aber… Gerne noch mal nachgucken bei uns in den Social Media. Also das Fleischpferdchen ist von Natur aus durchlässig. Und losgelassen. Das kann man gar nicht anders zeigen. So, mit dem Klecksi. Das muss man vielleicht für Leute, die so neu dazukommen zu unserem Podcast. Der besagte Benni mit dem Mars-Sattel ist das Nesthäkchen. Der ist auch noch ganz klein. Der fängt gerade erst an. ACDC ist der sportlich erfolgreichste. Ist der Haflinger, der ist schon auf M-Niveau, ist gestartet beim Europachampionat. Und Klecks ist ein besonderer Fall, ein besonderer Charakter. Und der ist so leistungsmäßig in der Mitte. Der ist auf L-Niveau.
[25:18] Mittleres L-Niveau. Also ich würde ihn noch nicht als gutes L-Niveau bezeichnen, weil er immer noch das Problem hat mit der Lastaufnahme. Also in den Übergängen Last aufzunehmen, vor allem auf der linken Hand, fällt ihm extrem schwer. Rechts kriegen wir es schon ganz gut hin, aber links ist es wirklich schwierig. Der ist aber auch für Schleifchen gut, in L-Pressuren.
[25:39] Ja, wenn wir uns so durchmogeln und die anderen schlechter sind als wir, dann haben wir immer ein Schleifchen. Naja, dann gut, aber das gehört ja auch dazu. Also das ist aber schon drin, nur dass man so ein Gefühl dafür bekommt, wie so ist es. Wir hatten auch an guten Tagen auch schon mal die 7 vorm Komma, aber da muss es ein sehr guter Tag sein. Ansonsten war es wirklich so, wenn wir die L-Schleifchen mitgenommen haben, dass die anderen wirklich schlechter waren und wir mit einer mittleren bis hohen 6er Note ein Schleifchen mitgenommen haben. Aber das ist natürlich nicht das Ziel, sondern das Ziel ist, dass wir das schon so absolvieren können, dass da auch guten Gewissens eine Sieben vorm Komma stehen kann. Das wäre jetzt so das Ziel, mit ihm in den Ältere-Souren wirklich so durchzustarten, dass er das ganz ordentlich macht. Dann nimm uns doch noch mal ganz kurz mit zu Andrea mit Klecks zusammen. Ihr habt das gemacht, war das das erste Mal oder hat sie ihn schon gekannt eigentlich? Wie war das und was waren so die Baustellen, die ihr da angefasst habt? Also ich war ja schon mal mit dem Klexi bei Andrea und da habe ich ihr ja auch so ein bisschen die Problematik geschildert, dass wenn man den anpackt, er ganz gerne mal unwillig wird und auch das Bocken anfängt.
[26:49] Und ich habe ja die ganze Zeit, wenn ich so für mich alleine vor mich hin reite, dann fasse ich den ja nicht so gerne an. Dann sage ich immer so, oh ja, wenn du das nicht willst, dann müssen wir das nicht machen.
[26:59] Und Andrea hat mich jetzt wirklich so ganz behutsam dahin geführt, dass sie gesagt hat, probier doch immer so ein bisschen mehr, immer so ein bisschen mehr und dann machst du mal ein bisschen mehr Druck. Und wenn du merkst, er hält diesen Druck nicht aus, dann lässt du wieder locker. Aber du musst ihn wirklich mal dahin bringen, dass er auf dein Bein reagiert, dass er nicht so zäh ist und dass er ein bisschen zündet am Bein. Das habe ich mittlerweile ganz gut im Griff, dass er auch wirklich, dass ich ihn vor meine Hilfen kriege, dass er eine schöne Anlehnung hat und dass er auch auf mein Bein reagiert. Und auch die Tatsache, dass sie gesagt hat, du musst ja nicht alles in fünf Minuten machen. Lass ihm doch die Zeit, die er braucht. Ist überhaupt nicht schlimm. Wenn der halt zehn Minuten braucht, dann braucht er so lange. Und damit komme ich gut zurecht und habe auch darauf aufgebaut. Und jetzt diese Woche habe ich gesagt, ich nehme ihn jetzt nochmal mit, dass wir einfach nochmal so an der Galopparbeit wirklich nochmal drangehen, an die Übergänge nochmal drangehen, an den einfachen Wechsel drangehen.
[27:54] Und das haben wir gemacht. Also wir haben wirklich monothematisch diesen Galopp versucht zu verbessern. Also sie sagte auch, wenn der Galopp klappt, dann kannst du im Draht ja auch alles reiten. Aber wir kriegen den jetzt mal an das Ziel, nur über die Galopparbeit. Und wir haben ganz viel Galopptraht, Galoppschritt, haben versucht, den aufs Hinterbein zu setzen, dass der auch bei dem Übergang nicht vorne so runterfällt. Also der kann sich nicht selber tragen beim Übergang. Also der fällt wirklich noch runter oder muss sich rausheben. Also er braucht seinen Hals einfach noch, um da die Balance zu halten, wenn wir zum Beispiel einen Galock-Schrittübergang reiten. Und das ist eine Kraftsache.
[28:33] Das muss ich einfach üben. Und genau das habe ich ganz stumpf gemacht. Nach Andrea, die Tage, bin ich dann nochmal geritten und habe genau das stumpf gemacht. Übergänge, Übergänge, Übergänge, sonst nichts, bis er gekotzt hat. Und der lässt ja dann auch los. Also das ist ja dann wirklich so, dass ich dann am Ende einen Galoppschrittübergang reiten kann, der wunderbar ist. ganz harmonisch. Und das trainiert aber die Muskulatur auch, die er dafür braucht. Er braucht die Kraft, um das zu tragen. Und wir haben jetzt vereinbart, ich komme nächste Woche nochmal mit Klexi und dann setzt sie sich mal drauf, dass sie einfach auch mal fühlt, wie der so zu reiten ist. Ich glaube, bei ihm muss man drauf sitzen, um nachzuvollziehen, was ich für Probleme mit ihm habe. Hast du schon mal gesagt, dass es oft anders aussieht von unten als das, was du fühlst und das ist natürlich viel wert. Andrea sagt, der sieht total easy aus. Der sieht ganz, ganz fluffig aus.
[29:25] Und dann habe ich gesagt, Andrea, du musst den reiten, dass du das Gefühl dafür kriegst, wie der so zu reiten ist. Weil der lässt einen super schön aussehen, aber es ist wirklich Knochenarbeit, dieses Pferd zu reiten. Und jetzt haben wir das mal so vereinbart und ich habe dann so zu Andrea gesagt, weißt du, ich bezahle ein bisschen mehr und du stellst mir den so ein, dass ich da am Sonntag nur noch drauf sitzen muss und die beiden Ältere so einen gewinne. Das wäre toll, hat sie gelacht. Da wollen wir mal gucken, ob wir die sehr gute Trainerin Andrea, ob wir sie da nicht vielleicht doch an ihre Grenzen auch mal führen. Das ist ja auch, also nicht die Trainerin führt dich an die Grenzen, sondern dank Klecks machen wir es vielleicht andersrum. Also für alle diese
[30:07] Themen gilt, to be continued, Fortsetzung folgt. Ich drücke jetzt mal den Themenwechselknopf, weil wir haben ja noch Carina Warnstedt bei uns, ihres Zeichens, eine sehr sympathische junge Frau, Pferdemädchen, Buchautorin und sie ist zum zweiten Mal bei uns im Pferdepodcast.
[30:30] Es war mir tatsächlich auch schon entfallen. Es ist Jahre her, aber tatsächlich war Carina schon mal bei uns und sie hat ein Wörterbuch geschrieben, kann man sagen, das fast so dieser Idee folgt, die auch der Pferdepodcast ein kleines bisschen hat, nämlich Pferdemädchen zu verstehen. Ihr neues Buch heißt Hilfe, meine Freundin ist ein Pferdemädchen. Was ist noch schlimmer als das? Hilfe, meine Frau ist ein Pferdemädchen. Kleiner Insider. Du könntest jetzt kurz lachen, bitte.
[31:05] Finkelklopfe. Ach, jetzt, wie du mir in die Parade fährst durch Nichtstun, das ist schon ganz schlimm. Wir sagen jedenfalls, hm? Wolltest du was sagen? Nee. Hast Angst vor mir? Hast angetäuscht, ja, ja, hab ich. Ein bisschen, ne? Bist nicht der Einzige. Viele sagen auch der Einzigste. Üb du noch ein bisschen als wie.
[31:25] Wir sagen jedenfalls, hallo und herzlich willkommen. Wir freuen uns sehr, dass du wieder bei uns bist.
[31:35] Okay, nicht wegschneiden. Nicht wegschneiden. Lass ihn mal drinnen. Jetzt fängst du nochmal an. Ganz ruhig, Braune. Wir freuen uns, dass du wieder bei uns bist. Hallo und herzlich willkommen bei uns im Pferde-Podcast. Carina Warnstedt. Hallo, ja, vielen Dank, dass ich dabei sein darf nochmal. Ich freue mich total. Ich habe gerade schon mal überlegt, es sind jetzt drei Jahre. Unfassbar. Ich finde, die Zeit ist verflogen. Und ja, ich freue mich sehr, dass ich nochmal dabei sein darf. Total. Es kommt nicht so oft vor tatsächlich, dass ich mich durch das Hören unseres eigenen Podcasts auf ein Interview vorbereiten kann, das ich an dem Tag führe. Ich bin eben gerade nach Hause gekommen und habe im Auto tatsächlich nochmal in unser Gespräch von 2022 reingehört. Und da haben wir, wenn ich das richtig erinnere, tatsächlich über dein erstes Buch gesprochen. Also ich habe ja den Podcast gehört, wir haben über dein Buch gesprochen. Das war aber damals auch dein erstes Buch, ne? Ja, das ist richtig. Das war mein erstes Buch damals. Da war ich noch ganz frisch dabei. Und ja, seitdem ist viel passiert. Genau, weil man verliert sich dann, wie das immer so ist, ein bisschen aus den Augen. Und ich blätter ja immer regelmäßig. regelmäßig und das wissen treue Hörer unseres Pferdepodcasts. Ich bin derjenige, der hier für die Redaktion zuständig ist. Und deshalb blätter ich immer so diese Pferdereitsportmagazine.
[32:59] Die Cavallos, mein Pferd, dieser Welt, immer regelmäßig durch und gucke so, gibt es da irgendwie was Interessantes. Und dann habe ich deinen Namen gelesen und dachte, da kenne ich doch, da klingelt doch was. Und tatsächlich habe ich dann gedacht, ach komm, die Carina ist dabei geblieben. Sie hat wieder ein Buch veröffentlicht. Da sprechen wir auch gleich drüber. Wie das dann so ist.
[33:22] Liest man danach das zweite Buch, aber weit gefehlt. Wenn man deinen Namen dann googelt, dann sieht man, es ist ja nun wahrlich nicht das zweite Buch, sondern ich weiß ja, ich konnte es gar nicht so zählen auf die Schnelle. Du wirst wahrscheinlich durchgezählt haben. Also sagen wir mal so, in den zurückliegenden drei Jahren warst du sehr fleißig und du bist bei der Schreiberei dabei geblieben. Ja, absolut. Ich wünschte, ich könnte dir jetzt genau sagen, wie viele es sind. Du weißt es selber nicht. Ich weiß es selber nicht. Ich bin nicht so gut mit Zahlen, deswegen schreibe ich halt lieber. Aber ich glaube, lass mich jetzt nicht lügen, ich glaube, es sind mittlerweile acht Romane geworden, sieben, acht. Und dazu dann die Trainingstagebücher und ein kleines Sachbuch. Ja, ich wollte gerade sagen, das geht so in Richtung zweistellig. Wir hatten ja uns damals unterhalten und vielleicht kann sich ja tatsächlich auch die ein oder andere Hörerin, der ein oder andere Hörer noch daran erinnern. Wir hatten uns vor drei Jahren unterhalten, dein erster Roman, es ging um Nina.
[34:25] Eine fiktive Geschichte eines Mädchens mit Autismus und diese Nina hat sozusagen entdeckt, wie Pferde ihr Leben bereichern können und eine sehr anrührende Geschichte, die hast du dann auch fortgeschrieben. Erzähl mal. Genau, ja. Nina hat dann eine Trilogie bekommen. Das heißt, nach dem ersten Teil sind noch zwei weitere erschienen. Ich habe sie noch in weitere Abenteuer gestürzt sozusagen. Sie durfte sich noch ganz viel weiterentwickeln, dann auch mit ihrem eigenen Pferd und hat dann nicht nur für sich selbst eben viel mitnehmen dürfen, sondern auch anderen dabei geholfen, über sich was zu lernen und das auch von den Pferden zu übertragen. Sehr cool. Wir wollen natürlich über dein aktuelles Buch sprechen. Und als ich das gelesen habe, worum es da geht und was das für ein Buch ist, dann dachte ich also eigentlich, es ist das perfekte Pferdepodcast-Buch. Also hätten wir theoretisch auch schreiben können, obwohl wir es hätten schreiben können, weiß ich nicht. Aber die Idee dazu, die hätten wir auch haben können, weil das ist ja so ein bisschen das Setting, das auch unseren Podcast so kennzeichnet. Hilfe, meine Freundin ist ein Pferdemädchen. Das ist ja auch bei uns im Podcast der Fall. Jenny ist das Pferdemädchen. Wir reden über ihre Pferde. Und ich bin derjenige, der mit Pferden eigentlich.
[35:50] Gar nicht so viel am Hut hat. Und der manchmal auch mit großen Fragezeichen in diese Reitsport- und Pferdewelt reinguckt. Und du hast, wenn man so will, das Übersetzungslexikon geschrieben. Weil das ist ja allein schon Sprech. Sprachlich manchmal nicht ganz so leicht. Nimm uns mal an die Hand, was ist die Idee von dem Buch? Also okay, Pferdemädchen Deutsch, Deutsch Pferdemädchen, das habe ich verstanden. Aber wie bist du darauf konkret gekommen? Ja, das ist genau die Idee gewesen. Also ich weiß gar nicht so genau, ich habe irgendwann im Stall gestanden und hatte diesen Moment von, wie haben wir eigentlich diese eigene Sprache entwickelt? Und wieso verstehen Menschen uns eigentlich nicht, die nichts mit Pferden zu tun haben? Und dann hatte ich als erstes den Titel im Kopf. Wie du gerade schon gesagt hast, Hilfe meine Freundin, sein Pferdemädchen. Denn ich glaube, das ist genau das, was viele Menschen denken, wenn sie erst mal mit diesem Thema in Berührung kommen. Oh Gott, Pferde, will ich das? Ja, ja, absolut.
[36:54] Das ist ja das eine Thema, als sie generell mit Pferden zu tun haben. Aber Pferdeleute sprechen wirklich manchmal auch in Rätseln. Also man muss es ja wirklich sagen. Total, genau. Und das war auch dann wirklich die Idee, dass ich gesagt habe, ich überlege mal, was gibt es denn für Begriffe, die so in irgendeiner Form doppeldeutig sind. Das kann ja einfach alles sein, im Grunde genommen, wenn man sich überlegt, allein der Begriff Schabracke, den wir so als Pferdeleute benutzen und wir wissen, ja, das gehört unter den Sattel. Aber die jüngere Generation kennt es vielleicht nicht mehr, aber an sich gibt es ja den Spruch, die alte Schabracke oder so. Da denkt nicht jeder an ein Pferd. Genau, also eine abwertende Bemerkung gegenüber einer älteren Frau oder eines älteren Mannes kann man ja auch machen. Also irgendwie schon so leicht eine alte Schabracke, ein bisschen runtergekommen und also quasi, genau. Aber man denkt zunächst mal nicht als normal tickender Mensch an die Decke, die man da auf die Pferde drauflegt. Genau. Also Zügel aus der Hand kauen lassen, fällt mir spontan auch so ein. What? Ja, genau. Da sind so viele Dinge überhaupt auch an die Hand herantreten. Aua. Ich möchte nicht getreten werden. Genau, Tatsache.
[38:10] Als ich das las, musste ich spontan tatsächlich, also zum einen, habe ich ja gesagt, an unseren Podcast denken, zum anderen aber auch tatsächlich mal an eine, also wir kommen ja eigentlich aus Hessen an eine Veranstaltung in Hessen, in Bad Homburg, in dem altehrwürdigen Kurpark. Da gab es eine Veranstaltung und da waren wirklich hunderte Menschen waren da in diesem Park und das war eine Pferdeveranstaltung und da waren Leute von diesem Reitclub da in Bad Homburg und sollten und durften, konnten vor einem wirklich großen Publikum so ein bisschen erklären, was sie mit den Pferden machen und da war so einer, der tatsächlich ausschließlich.
[38:50] Davon sprach, an die Hand rantreten und aus der Hand habe ich jetzt dann das und das gemacht. Und also die Leute haben original nicht verstanden, was er meint. Also das war schon tragisch auch auf eine Art. Du hast aber versucht, das so ein bisschen humorvoll auch aufzuarbeiten mit einem Augenzwinkern.
[39:08] Genau. Ja, ich wollte jetzt nicht das x-te Lexikon schreiben. Also klar, ich denke, es gibt wahrscheinlich auch Lexika, die sich ganz, ja, wie soll man sagen, ganz ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Ich möchte schon Wissen vermitteln, aber es soll auch so sein, dass die Leute Spaß dabei haben. Und gerade weil man eben schnell merkt, wie viel Doppeldeutigkeit in unseren Begrifflichkeiten drin ist, hat sich das auch total angeboten. Und dann habe ich gedacht, es soll wirklich sowas sein, wo man mal durchblättern kann, wo man sich einzelne Begriffe rauspicken kann und einfach schnell einsteigen kann, damit man tatsächlich dann die Möglichkeit hat, am Stall mitzusprechen und jetzt nicht ganz tief in die Materie einsteigen muss und sich erstmal in die Fachliteratur einarbeitet, sondern wirklich leicht zugänglich, humorvoll, dass man sich auch behalten kann mit so ein paar Eselsbrücken oder so. Ja, dass man da ganz einfach mal den Einstieg findet. Naja, ich spritze noch schnell ab, dann komme ich. Wurde zum Beispiel lobend erwähnt bei den Amazonen Bewertungen des Buches und so, wo man ja tatsächlich auch, oh Gott, oh Gott, manche werden Rotpferdemädel sagen, naja, naja, also ganz normaler, also Sätze, die jeden Tag bei uns im Stall fallen. Ja, wir müssen dann erstmal nachdenken, was daran denn jetzt komisch ist, so eine Sekunde lang, wenn wir im Stall sind und dann rattert es dann bei uns und dann klickt es und wir sagen, ah, ja stimmt, Kontext. Das meintest du, genau, der Kontext.
[40:33] Wir versuchen ja, oder ich kann mich erinnern, dass wir vor drei Jahren haben wir bei dem Buch über Nina, mit der Hauptfigur Nina, haben wir auch darüber gesprochen, für wen ist es denn? Ich habe mal so, ich habe eben gerade auch schon erwähnt, ich habe ja ein bisschen dann doch gespickt. Bei Amazon werden ja die Bücher auch immer fleißig rezensiert von Leuten. Also was auffällt, alles ist also wirklich sehr positiv. Leute loben, dass du das mit so einer Leichtigkeit rüberbringst, mit dem Augenzwinkern, mit dem Berühmten. In Pferdeställen wird das tatsächlich als Geschenk weiter verschenkt. Und worauf ich raus will, ist die Frage, für wen ist es denn? Also es ist jetzt ja nicht nur sozusagen als Unterhaltung gemeint, sondern Lexikon meint schon auch, die Leute wirklich an die Hand nehmen, die diesen Sprech noch nicht so drauf haben. Also es ist jetzt nicht irgendwie ein ironisches Buch oder ich führe mal alles vor, was es da so an Verrücktheiten gibt, sondern es ist tatsächlich auch so die Idee dahinter, man kann sich da einladen, einlesen, Und kann danach dann ein bisschen besser mitreden als vorher. Also das ist so der Eindruck, den ich zumindest habe. Ja, auf jeden Fall. Also es ist durchaus ein Sachbuch. Und das ist mir auch sehr ernst damit. Mir war es auch wichtig, da viel auch Wissenswertes reinzubringen. Zum Teil vielleicht auch mal ein bisschen tiefer einzusteigen. Stichwort so Dauerfresser oder sowas.
[41:56] Dauerfresser, Dauertfuttersucher. Das ist so ein Ding, was ja auch in der Pferdewelt immer noch nicht jedem was sagt. Und dementsprechend ist schon die Idee, dass man da, wenn man möchte, sehr viel von mitnehmen kann. Aber eben halt natürlich auf einer leichteren, verständlicheren Weise, als jetzt die klassischen Sachbücher sind. Und eben die Frage war immer, weil du gerade gesagt hast, für wen ist es? Das war genau das, was wir uns auch im Lektorat dann zum Beispiel angeschaut haben. Dass immer die Frage war, für wen ist es geschrieben? Für die Leute, die nichts mit Pferden zu tun haben. Das heißt, wir wollen es wirklich leicht runterbrechen. Und dann haben wir auch manche Sachen nochmal gekürzt, weil wir gesagt haben, okay, das ist jetzt tatsächlich für jemanden, der selber nicht reiten möchte, einfach nicht relevant, sondern wirklich Praxisbezug. Wir wollten Praxisbezug schaffen, leichtes Lernen, leichtes Lesen und Spaß dabei und trotzdem hinterher schlauer rausgehen, als man vorher war. Ja, also jeder, der den Ehrgeiz hat, sich so ein bisschen reinzufinden in diese Welt. Und das sind ja nur nicht gerade wenige. Also wenn man unser Setting hier nimmt, also Hilfe, meine Freundin ist ein Pferdemädchen. Das sind ja die Jungs, die Pferdemädchen irgendwie zur Freundin haben und eigentlich nichts mit der Welt zu tun haben. Das fällt einem so ein. Aber auch zum Beispiel Nachwuchsreiterinnen und Reiter, die so da in Kontakt kommen und die sich da so reinfuchsen wollen. Das sind so zwei Zielgruppen, die man sich in dem Kontext so vorstellen könnte.
[43:24] Genau, total. Das waren auch so die beiden Hauptzielgruppen, die ich angesprochen habe. Ein bisschen natürlich vielleicht auch Elternteile, die jetzt gerade Nachwuchs haben und sagen, da möchte mein Kind jetzt gerne Reitsport machen und ich hatte aber noch nie damit zu tun. Was erwartet mich denn da? Genau, das wären so die Zielgruppen, die ich ansprechen möchte und eben vor allen Dingen in Bezug auf alles rund um das Pferd, also gar nicht speziell das Reiten, sondern Reiten kommt natürlich auch vor, aber eher ganz viel im Umgang, die ganzen Begrifflichkeiten von der Pflege, ja, sowas, alles, was dazu zählt, genau. Gibt es so besonders absurde Begriffe, die dir irgendwie hängen geblieben sind oder so? Oder wo du gesagt hast, okay, das ist jetzt eine besonders harte Nuss für Leute aus der Nichtreiterwelt, wenn sie damit konfrontiert werden. Also da werden die Fragezeichen in den Gesichtern besonders groß. Oh, ich glaube, das sind tatsächlich recht viele.
[44:25] Aber ja, ich hatte vieles, was so in so eine Richtung Bau ging. Also Gebäude ist sowas, was mir aufgefallen ist. Da können nicht Pferdemenschen zwar was mit anfangen, aber nicht im Kontext vom Pferd zum Beispiel. Donald Trump versteht was anderes drunter, ja? Absolut, genau. Das war mir zum Beispiel erst da aufgefallen, dass das ja so ein ganz anderer Kontext ist. Das fand ich ganz witzig. Oder was ich auch lustig fand, war einparken. Also einparken ist eigentlich sehr naheliegend von dem, wo man es auch herkennt. Aber das verbindet man ja auch gar nicht mit dem Pferd. Das sind so Sachen, die ich lustig fand. Ich kann auch sonst mal was vorlesen, wenn du möchtest. Lesung im Pferdepodcast. Eine kleine Passage? Fände ich nicht schlecht. Was würde dich denn interessieren? Soll ich mal… Zügel aus der Hand kauen lassen. Ich glaube, das habe ich tatsächlich gar nicht drin gehabt. Ah, okay. Das war das, wo ich eben gesagt habe, wir haben manches gekürzt, weil das schon so spezifisch wurde, dass wir gesagt haben, okay, das wird wahrscheinlich viele gar nicht interessieren, die nicht selber reiten wollen. Wir haben zum Beispiel, vielleicht nehme ich das mal, weil es auf den ersten Blick nicht unbedingt dazu passt. Ich habe auch den Begriff Zeit mit reingenommen.
[45:44] Soll ich das mal vorlesen? Ich glaube, da gibt es sehr unterschiedliche Interpretationen von so. Ich freue mich drauf. Carina Warnstedt. Dankeschön. Dann fange ich mal an. Zeit. Jetzt denkst du wahrscheinlich, ich weiß doch, was Zeit ist. Wozu soll ich das denn lesen? Aber weit gefehlt. In Reitstellen ticken die Uhren anders. Das ist wie in Science-Fiction-Serien, wenn Zeit plötzlich anfängt, anders zu verlaufen. Oder, wie erkläre ich das so, dass es gut greifbar ist? Vielleicht wurdest du in der Schulzeit einmal gezwungen, ein Theaterstück anzusehen, das du super langweilig fandest. Und plötzlich haben sich die zwei Stunden gezogen wie Kaugummi. Und der Sekundenzeiger auf der Uhr hat scheinbar Minuten für jede Sekunde gebraucht. Womöglich geht es dir so auch, wenn deine Freundin von Pferden spricht. Das umgekehrte Phänomen passiert Pferdemädchen im Reitstall. Für dich ist das sehr relevant, denn wenn du dich auf eins verlassen kannst, dann ist es das nur kurz in den Stall gehen, niemals. und ich wiederhole niemals, kurz ist. Wenn deine Freundin sagt, dass sie eine Stunde braucht, kannst du wahrscheinlich die doppelte Zeit rechnen. Der Reitstall ist ein Zeitloch. Einmal hineingesogen, kommt man einfach nicht mal heraus. Da hilft nur eins, Geduld.
[46:56] Ich glaube und bin ganz sicher, du sprichst so vielen Pferdemädchen so aus der Seele und für die Jungs, die da eine Rolle spielen, also für die ist es einfach ein seriöses an die Hand genommen werden und zu sagen, pass mal auf, ist so, wegen ist so, gewöhn dich dran. Fantastisch. Carina, Hut ab, Chapeau, endlich schreibt es mal eine. Apropos schreiben, wir waren da ja eben gerade so ein bisschen hängen geblieben, dass wir beide erstmal durchzählen müssen, ist die Zahl der Bücher jetzt schon zweistellig oder nicht. Wir haben gesagt, vor drei Jahren haben wir zuletzt gesprochen, dann eine zweistellige Zahl an Büchern, damals das erste Buch. Also du bist unglaublich produktiv.
[47:44] Also du kriegst das alles schon so unter einen Hut und du bist jetzt nicht irgendwie ein Freak oder so, der nie schläft oder also wir haben es ja gerade gehabt von der Zeit. Es geht dir offensichtlich ganz gut von der Hand, die Sache mit dem Schreiben. Ja, also ich werde häufig gefragt, ob ich vielleicht irgendwie so einen Zeitumkehrer von Harry Potter habe oder sowas. Irgendwie ein geheimes Mittel, wie ich meine Zeit verlängern kann. Tatsächlich habe ich drei eigene Pferde und mir ist Schlaf sogar sehr wichtig. Und wenn ich meine acht Stunden schlafenlich bekomme, dann ist es manchmal ein bisschen schwierig mit mir.
[48:17] Das heißt, ja, irgendwie muss man seine Zeit gut managen können. Und ich glaube, der große Vorteil ist, dass ich das alles unheimlich gerne mache, mit viel Leidenschaft und dass mir das leicht von der Hand geht tatsächlich. Also ich muss mich da nicht zu zwingen, sondern die Ideen sprudeln so und ich muss mich dann eher stoppen und mal sagen, okay, Pause, jetzt müssen wir mal aufhören. Super. Ich finde das sehr großartig und das ist, finde ich, offensichtlich ein sehr gutes Beispiel, dass dieses, ich mache irgendwas gerne und dann geht es mir leicht von der Hand und dann bin ich auch produktiv und kreativ. Also ich finde das ja großartig. Und auch da sind wir wieder beim Thema Zeit. Es ist jetzt irgendwie, zieht sich alles wie Kaugummi und es ist alles ewig lang oder vergeht die Zeit wie im Flug und man hat richtig was geschafft. Ich finde das wirklich großartig, denn, und das kann man auf deiner Website ja auch nachlesen, die Sache mit dem Schreiben ist ja tatsächlich nicht das Einzige, was du machst. Vor drei Jahren haben wir schon gelernt, du bist auch, damals hattest du die erste Phase deines Psychologiestudiums, glaube ich, gerade abgeschlossen. Du warst dann auch bei Professor Dr. Katrin Schütz, die auch schon häufiger hier bei uns im Pferdepodcast war. Da ist ja so das Stichwort Pferdegestütztes Coaching. Da hattest du ein Praktikum gemacht und in dieser Welt bist du ja auch so ein bisschen…
[49:37] Also hängen geblieben klingt jetzt so negativ, ich meine das aber ganz im positiven Sinne. Damit hast du auch zu tun und das bietest du auch an. Erzähl doch mal, was du sozusagen jenseits der Schreiberei mit Pferden auch noch zu tun hast. Also du bist dir da auch ein Stück weit treu geblieben, auch auf diesem Sektor.
[49:56] Ja, total. Also ich bin halt wirklich einfach Pferdemädchen durch und durch, sage ich immer. Und du hast es gerade schon gesagt, ich habe bei Katrin die Ausbildung zur Pferdegestützten-Coaching auch gemacht und biete das jetzt eben auch an. Mittlerweile habe ich da den Schwerpunkt tatsächlich auf Stress auf der einen Seite und andererseits Neurodivergenz, da schließt sich dann der Kreis wieder. Das sagt vielen wahrscheinlich nichts, aber Neurodivergenz umfasst unter anderem ADHS und Autismus. Ah, da sind wir wieder bei Nina, ne? Genau, da sind wir wieder bei Nina. Und das sind so meine Schwerpunkte mittlerweile. Und da begleite ich eben Menschen, sowohl mit eigenem Pferd als auch ohne eigenes Pferd. Gerade in dem Autismus-ADHS-Bereich eher ohne eigenes Pferd. Die kommen dann zu mir und bekommen da den Ruhepol, den Nina auch gesucht hat.
[50:48] Und offensichtlich funktioniert es. Das ist ja immer die Frage, Man kann ja teure Ausbildungen machen und so weiter und dann, also manchmal steht man da und irgendwie, man stellt fest, es hat nichts gebracht und es lässt sich dann doch nicht zu einem Geschäftsmodell irgendwie ausbauen. Das war bei dir offensichtlich nicht so. Also ich finde das sehr großartig, wenn Dinge klappen. Also ich bin immer so Fan von, man hat sich was vorgenommen und dann klappt es dann und bei dir ist das so. Das hat sich dann auch richtig durchgesprochen, dass du das gut kannst und dass du da eine gute Ausbildung genossen hast? Oder wie muss man sich das vorstellen? Ja, also ich bin da noch auf dem Weg so ein bisschen. Das heißt, ich mache ja noch meinen Masterabschluss jetzt noch zu Ende. Ich schreibe gerade noch die Masterarbeit. Das heißt, aktuell ist es mein Nebenjob sozusagen. Ja. Der Hauptjob immer noch Studentin ist. Genau, die Masterarbeit ist jetzt aber wirklich gerade auch noch nicht in den letzten Zügen, aber fast, also gefühlt in den letzten Zügen. Ich gebe im September ab, das heißt, dann ist das Thema wirklich dann auch erledigt. Aber das heißt, genau, bislang ist es mein Nebenjob. Damit bin ich sehr happy, das funktioniert sehr gut. Ob das dann reicht, um davon vollständig leben zu können, das werden wir dann in dem Mund lassen darauf sehen, würde ich mal sagen.
[52:06] Aber es ist auf jeden Fall so, dass ich jetzt die Chance hatte, das in den letzten Jahren schon mal anzufangen und für mich auch auszuprobieren, was macht mir Spaß, was funktioniert für mich, mich weiterzubilden, sowohl durch das Psychologiestudium als auch durch weitere Fortbildungen, die ich gemacht habe. Und da merkt man einfach selber dann sehr, wie die Person da zu resonieren. Also gerade auch in dem Bereich Autismus, ADHS, das, was ich viel auch in dem Buch beschrieben habe, habe ich jetzt ganz, ganz viel selber erlebt. Und da kommt eben tatsächlich ganz viel zurück, dass man das auch gespiegelt bekommt. Und hier die Pferde geben mir so viel Ruhe und ich unterstütze dann eben auch nochmal damit, dass ich Fragen stelle auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch helfe, Struktur zu finden.
[52:51] Und verschiedene Dinge anbiete, um mit gewissen Besonderheiten, sage ich mal, klar zu kommen und sich an die Welt anzupassen, die nicht unbedingt für ADHSler und AutistInnen gemacht ist. Und genau, da bekommt man aber schon viel Feedback, das auch sehr positiv ist. Und deswegen hoffe ich natürlich, dass ich das jetzt auch noch weiter ausbauen kann, sobald das dann mit dem Studium auch wirklich durch ist und die Zeit das dann auch erlaubt. Weil genau, das hatten wir ja eben schon, das muss halt immer auch zeitlich reinpassen. Total. Und ich sage mal so, dann ist ja immer dann die, also dann kann man auch mal ausprobieren, wie weit kommt man denn, wenn man, noch mehr Zeit da rein investieren kann. Und wahrscheinlich, ahne ich mal, musst du ja auch nicht oder bist du nicht darauf angewiesen, dich selbstständig zu machen. Es gibt ja auch in dem Beruf verschiedene andere Modelle, wo man noch arbeiten kann, wie man sich da verwirklichen kann. Und dann tüftelt man so die beste Variante für sich raus. Aber auf jeden Fall sehr spannend. Und wenn ich es richtig verstehe, dann bist du ja auch ansprechbar und wenn jemand sich angesprochen fühlt und sagt, mit dieser Carina will ich mal Kontakt aufnehmen, dann kann man das ja auch jetzt schon tun. Also du hast eine Website und so weiter und genau, da gibt es schon Möglichkeiten.
[54:10] Ja, da gibt es Möglichkeiten und tatsächlich biete ich auch vieles online an, also sowohl das ADHS-Autismus-Thema als auch gerade so Sorgen rund ums Pferd, Und wenn jemand ein chronisch krankes Pferd hat oder so und da Unterstützung braucht, nicht bei dem Gesundmachen des Pferdes, sondern für sich selber damit klar zu kommen, den Stress zu reduzieren, dann sind das zum Beispiel Themen, die ich auch sehr viel einfach online mache. Also da kann man sich auch sehr gerne melden. Ja, ich meine auf deiner Seite irgendwo den Begriff Life Coach gesehen zu haben. Habe ich mich verguckt? Nee, das ist schon, also würdest du sagen, dass das trifft so ein bisschen? Weil in einem medizinisch-therapeutischen Sinne kannst du ja, glaube ich, nicht tätig werden, oder? Genau. Also ich habe keine Approbation, ich bin keine Therapeutin, ich darf keine Heilversprechen machen und das möchte ich auch nicht. Das schließe ich auch ganz klar aus, in jeder Form therapeutisch zu arbeiten. Deswegen ist Life Coach aktuell der Begriff, der am stimmigsten ist, obwohl ich auch damit ein bisschen meine Probleme habe, weil er leider oftmals sehr negativ besetzt ist. Ich suche noch nach dem perfekten Begriff sozusagen.
[55:16] Also wir halten fest, du bist nicht so ein Online-Hyopei, der eigentlich, also es ist ja was dahinter bei dir. Also viel Wissen, ein Studium, ich verstehe schon, wenn man dann so Life Coach nennt sich, ist ein nicht geschützter Begriff und so. Genau, das ist das Problem. Da haben wir halt viele Assoziationen mit, die ich auch verstehen kann, die nicht immer positiv sind. Deswegen versuche ich immer zu betonen, ich habe das Psychologiefachwissen und ich habe eben tatsächlich auch die Erfahrung mit den eigenen Pferden.
[55:44] Was ja nicht unbedingt jeder vorweisen kann. Und naja, deswegen tue ich mich mit dem Begriff ein bisschen schwer. Aber man muss es ja irgendwie benennen, damit Leute verstehen, was man da macht. Und deswegen bleibe ich aktuell dabei. Ich bin Journalist, deshalb weiß ich, wovon du sprichst. Das ist eine ähnliche Problematik. Das darf sich auch jeder an den Briefkasten und ans Klingelschild schreiben, aber es gibt dann auch da eben feine und auch nicht so feine Unterschiede. Genau. Carina, du bist enorm produktiv, das haben wir schon gelernt. Du wirst im Spätsommer, Herbst deine Abschlussarbeit abgeben. Wenn wir über die Bücher nochmal sprechen, gibt es da schon sowas wie ein nächstes Projekt, weil ich weiß gar nicht, ehrlich gesagt, das ist ja dann immer, wenn ich in so einer Pferdezeitschrift es lese, Carina hat ein neues Buch rausgebracht, dann ist das ja wahrscheinlich auch schon ein paar Wochen oder möglicherweise Monat. Zu kaufen gewesen und für dich ist das Projekt schon lange abgeschlossen und du beschäftigst dich vielleicht sogar schon gedanklich mit dem Nächsten. Das weiß ich ja alles gar nicht, deshalb frage ich jetzt einfach danach. Gibt es da schon irgendwie was in Planung? Ja, absolut.
[56:55] Okay, erzähl. Also das Buch, über das wir gerade gesprochen haben,
[56:59] ist schon im Februar erschienen, Ende Februar. Das heißt, sind ich jetzt im Juni, also vier Monate ist es schon auf dem Markt. Das heißt, wenn ich bei meinem Rhythmus bleiben will, dann muss ich natürlich schon deutlich weiter sein. Und, Ja, ich kann jetzt sogar hier was erzählen, was noch gar nicht öffentlich bekannt ist. Das heißt, du bist jetzt der Erste, der das erfährt. Wow, wir sind unter uns. Also ich hoffe nicht so sehr unter uns.
[57:22] Genau. Nein, tatsächlich wird mein nächstes Buch sogar früher erscheinen als geplant, nämlich im September.
[57:29] Und das ist ein Buch, was schon angekündigt ist, aber eigentlich für Oktober. Und das erscheint unter meinem Pseudonym, was ich jetzt neu beginne. Stimmt, du hast auch noch ein Pseudonym. Irgendwas mit Kallen, ne? Genau, Tina Kaischeuer ist mein Zollbüro. Okay, ja. Okay. Genau. Und das wird das nächste Buch sein, was von mir veröffentlicht wird. Da geht es jetzt nicht hauptsächlich um Pferde, aber Pferde spielen auch eine Rolle. Und zwar geht es nicht um, aber berittenes Bogenschießen ist dabei ein Thema, was da reinkommt. Also wieder was ganz Spezielles, Spannendes und auch für Leute, die eben jetzt nicht zwangsläufig mit Pferden zu tun haben. Aber alle, die meine Pferdebücher mögen, werden trotzdem auf ihre Kosten kommen. Okay, ich habe das nur auf der Amazon-Seite gelesen und habe irgendwie, da waren so Stichworte, dass du unter diesem Pseudonym dich mit Themen beschäftigst. Ich paraphrasiere jetzt aus dem Kopf, so irgendwie moralische Grenzen überschreiten und irgendwie, also es klang verrucht und wir setzen zumindest mal einen Fuß in Zonen, die so ein bisschen verboten sind. Oder habe ich das falsch verstanden und einfach nach einem langen Tag irgendwie war ich da verwirrt? Nein, das hast du absolut richtig verstanden. Also ich, naja, ich studiere ja nicht umsonst Psychologie und finde das eben doch sehr spannend, wozu Menschen auch fähig sind in gewissen Formen und was für Motivationen es geben kann. Speziell auch Liebe ist natürlich ein ganz starker Motivator.
[58:57] Und genau deswegen taste ich mich da so ein bisschen dran zu gucken, wo sind die Grauzonen der Menschheit Wann kann man gewisse Handlungen noch gutheißen oder zumindest erklären? Wann kann man jemandem verzeihen, was er getan hat? Wann nicht mehr? Und was ist eigentlich moralisch gut und was ist moralisch falsch? Gibt es das überhaupt? Das sind so die Fragen, die mich da viel beschäftigen. Also das klingt total spannend und man ist immer wieder erstaunt, wie du so diese vielfältige Palette an Aktivitäten, an Themen, wie du das alles so auf die Kette bekommst. Also da wirklich gut ab. Hörbücher gibt es auch von dir, oder? Also du hast das auch, weil wir sind ja ein Podcast und ein akustisches Medium und ich habe auch dich so ein bisschen bei Spotify mal gestalkt. Man kann es auch hören. Hast du das selber eingelesen, einlesen lassen? Wie ist das abgelaufen? Ich habe die alle einlesen lassen tatsächlich mit verschiedenen Sprecherinnen. Das war bis auf den neuesten Roman sind jetzt alle tatsächlich vertont worden. Und es war mir sehr wichtig, einfach auch um da Barrierefreiheit zu schaffen, nach Möglichkeit, dass auch.
[1:00:10] Jeder die Möglichkeit hat, die Bücher zu konsumieren in irgendeiner Form und da habe ich mich erstmal ganz vorsichtig ran getastet, weil das war doch ein großes Projekt. Also ich habe darüber nachgedacht, sie selber einzusprechen, weil mir das Spaß macht, aber ich habe dann gesagt, nee, es soll professionell sein, das soll jemand machen, der weiß, wie das funktioniert, und genau, da habe ich verschiedene Sprecherinnen mir gesucht, die perfekt, finde ich, zu meinen Protagonistinnen passen und denen jetzt Leben einhauchen durften. Und ich finde, die sind total klasse geworden. Aber gut, ich bin da auch ein bisschen befangen. Du bist befangen, das stimmt schon. Aber also Nina gibt es auch als Hörbuch. Genau, genau. Okay, weil ich frage deshalb so nach, weil man kann neuerdings tatsächlich auch als Podcaster, kann man Inhalte miteinander verlinken. Und es ist ja nun mal Ehrensache, dass wir unter der Podcast-Folge jetzt mit unserem Interview, dass wir da auch mal dranhängen, So ein, zwei Querverweise und Links direkt zu deinen Hörbüchern, damit wer will, da dann auch gleich mal reinhören kann und sozusagen dann die erste Kostprobe machen. Nicht nur in Buchform, sondern auch in akustischer Form. Also man muss quasi noch nicht mal die App wechseln, sondern kann dann bei Spotify gleich mal reinhören, bei Carina Warnstedt. Carina, das hat total viel Spaß gemacht. Super spannend. Ich bin gespannt, wann wir das nächste Mal telefonieren. Aber wenn du weiter so fleißig bleibst, wie du es bist, dann glaube ich, wird es auf jeden Fall dazu kommen.
[1:01:37] Ja, würde mich auf jeden Fall freuen. Ich habe mich total geehrt gefühlt, dass ich noch mal kommen durfte. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Es immer schön, mit dir zu sprechen. Von daher vielen Dank für die Einladung. Carina Warnstedt bei uns im Pferdepodcast. Wir verlinken auf unserer Homepage, derpferdepodcast.com natürlich ihre Seite, wo man sich nochmal ihr gesamtes Werk sozusagen anschauen kann, ihre Bücher, was sie anbietet an Kursen. Wer ist Carina Warnstedt? Gerne mal bei uns auf der Homepage vorbeischauen, derpferdepodcast.com. Jenny, mit Blick auf die Uhr, Es war eine tolle Folge, es hat viel Spaß gemacht und du bist auf dem Sprung. Du musst jetzt gleich rüber zu den Jungs und reiten. Musst du lange fahren? Ja. Okay. Muss der Hund wieder in die Kiste? Ja.
[1:02:27] Und dann stelle ich die Kiste in den Pferdehänger und lasse denen beim Pferdehänger alle Türen auf, dass es schön ein Durchzug ist. Aber ich muss sie in der Kiste lassen, weil wenn sie nur angebunden ist, dann stößt sie sich überall an. Das können wir nicht machen, weil sie ist ja blind, die süße Maus. Also, schnell reiten, schnell gewinnen und schnell das Schleichchen holen. Das wäre mega. Das ist so das nächste Ziel. Ich will auch mal eine M gewinnen. Wir werden berichten, ob es geklappt hat. Wir bedanken uns erstmal fürs Zuhören. Hat viel Spaß gemacht. Das war Folge 358. Es passieren spannende Dinge. Jenny startet beim Turnier. Benni bekommt seinen Maßsattel an diesem Montag. Wir melden uns und wir hören uns. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.
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