
AC/DC war für Jenny immer der absolute Musterknabe: brav, zuverlässig und niemals auf dumme Ideen aus. Doch ausgerechnet der sonst so vorbildliche Haflinger sorgt plötzlich für Schlagzeilen – als kleiner Ausbrecherkönig. Mehrfach klettert er durch den Zaun seines Offenstalls, um sich an einem besonders verlockenden Heuballen zu bedienen. Was zunächst lustig klingt, zeigt, wie schnell clevere Pferde Schwachstellen entdecken.

Die große Verführung: Ein Heuballen
In der neuen Folge sprechen Jenny und Chris darüber, warum Pferde in solchen Situationen meist nicht aus Freiheitsdrang handeln, sondern ganz pragmatisch einem starken Anreiz folgen – in diesem Fall dem Futter. Sie erklären außerdem, weshalb funktionierende Zäune und Stromlitzen gerade in Offenställen so wichtig sind und warum selbst erfahrene Pferdehalter immer wieder überrascht werden können.
Natürlich geht es auch um die Frage, wie gefährlich Ausbrüche tatsächlich sind. Während Pferde in ihrer vertrauten Herde meist in Stallnähe bleiben, können Fluchten in fremder Umgebung – etwa auf Turnieren – schnell kritisch werden. Jenny berichtet von eigenen Erfahrungen und erinnert an Fälle, bei denen aus einer kleinen Unachtsamkeit ein Großeinsatz wurde.
Außerdem rufen die beiden ihre Hörerinnen und Hörer auf: Welche kreativen Ausbruchskünstler stehen bei euch im Stall? Ob geöffnete Boxentüren, überwundene Zäune oder andere spektakuläre „Prison Break“-Momente – die schönsten, verrücktesten und unglaublichsten Geschichten sollen in einer der nächsten Folgen erzählt werden.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 460, die kleine Folge nach dem Wochenende, das kleine Lebenszeichen und wir starten gleich mit einer Selbstanzeige. Wir waren nicht so fleißig, wie wir uns das vorgenommen hatten.
[0:33] Ich wollte mich auf ACDC, unseren Top-Haflinger setzen, um auszuprobieren, ob er losläuft, weil er so fein ausgebildet ist. Wo man das Gaspedal suchen muss als Laie und manchmal nicht findet. Hast du gesagt, ich habe mich nicht drauf gesetzt und wir sind auch ein bisschen spät dran. Sorry, sorry, sorry an unsere treuen Steady-Unterstützer. Der Vorteil, mit dem unsere Unterstützer können die Folge vor allen anderen hören, schmilzt ein bisschen zusammen. Aber man muss auch sagen, wir sind jetzt in den letzten Zügen, unseren Umzug an die Ostsee abzuschließen sozusagen und irgendwie das Wetter war die ersten zwei Tage auch so schön. Wir haben am Strand gesessen und haben so ein bisschen die Ostsee und den Norden genossen. Kontrastprogramm zum Schwarzwald.
[1:24] Jetzt sind wir aber da, Folge 460 und du hast was mitgebracht und zwar Eigenschaften von ACDC, die wir bisher nicht an ihm kannten. Alle anderen Pferde sind ja gerne mal die Rabauken und machen Unsinn und stellen was an. Und ACDC war immer so ein bisschen der blonde Musterknabe, der gut gelaunte Sunnyboy, der sich aber an alle Regeln hält, der folgsam ist, der alles macht, was du sagst. Und jetzt hat er, jetzt war er rabaukig. Dabei habe ich jetzt gerade festgestellt, du hast noch nicht einmal Pieps gesagt in dem Podcast. Wie soll ich denn? Ich habe kein Mikro. Ich komme überhaupt nicht zu Wort und das Mikro ist immer bei dir.
[2:07] Und dann muss ich immer hier mich melden. So, hallo, hallo, ich würde gerne was sagen. So wie in der Schule Schnipsen, mündliche Beteiligung. Darf ich dir das Mikro jetzt mal geben? Wir haben es beim letzten Mal, haben wir es nicht durchgezogen. Ich gebe es dir. Dann hast du das in der Hand. Machst du das? Nee, dann tut mir mir der Arm weh, wenn ich das so lange siehst du, du gibst mir das nach nebenan. Ja doch, hier, da ist es doch. Du hältst es mir. Ich rede und es zeigt immer noch auf seinen Mund. So, jetzt hast du es aber in der Hand. Mir tut der Arm weh, wenn ich das so lange halten muss. Halt selber.
[2:40] AC DC hat sich daneben benommen, so könnte man es auch sagen. Und es ist ja so, also es ist vielleicht eine lustige Geschichte. Es ist eine lustige Geschichte, die wir jetzt erzählen. Aber ich könnte mir vorstellen, du bist auch nicht alleine mit dieser lustigen Geschichte, die passiert ist. Und es ist ja auch nicht nur lustig, sondern es kann auch gefährlich sein. Und deshalb glaube ich, dass wir alle mal kollektiv vielleicht schmunzeln können und so, aber dass es dann auch interessant sein wird zu hören, was sind so deine Gedanken dazu? Stichwort Sicherheit schließt sich da an. Stichwort, was kann da alles passieren? Stichwort, was sollten Pferdebesitzer beachten? Aber wir fangen erst mal mit der Geschichte an. ACDC, der Ausbrecherkönig. Das ist ja vielleicht, also Ausbrecherkönig ist ein bisschen hochgegriffen, aber er ist ausgebüxt, er ist ausgebrochen. Wir haben also eine Fernsehserie geguckt bei Netflix, Prison Break hieß die. So ein bisschen ist es so. Was ist passiert?
[3:46] Genau. Also als erstes habe ich, wir haben so eine Snapchat-Stallmädels-Gruppe und dann hat eins der Stallmädels so ein Foto da reingesnappt, Und ich gucke dahin, das ist ja mein Haflinger, wieso steht er denn außerhalb des Offenstalls an einem großen Heuballen, ganz allein und ganz vergnügt. Und das Mädel hat dann nur so, ups, das soll so aber nicht sein. Okay, wieder eingefangen, kein Problem, ich habe das auch wieder vergessen.
[4:13] Und am nächsten Tag habe ich von den Stallmädels erzählt bekommen, dass AC schon wieder ausgebrochen ist Und wieder vor dem Offenstall stand an dem großen Heuballen ganz für sich alleine und nicht im Offenstall an der Heuraufe.
[4:27] Also das war schon für mich so, okay, wieso klettert der denn da durch die Zaunbänder? Also kein Pferd geht da durch. Und dann haben wir so ein bisschen recherchiert und da ist nicht immer Strom drauf. Oh, okay, wenn der einmal merkt, da ist kein Strom und dann klettert er halt einfach raus. Das hat er auch gemacht. Also anfangs hat er auch die Bänder nicht kaputt gemacht, sondern ist einfach durchgeklettert und stellt sich dann da draußen hin. Wieso soll ich mich hier anstellen und warten, bis ich dran bin? Ich gehe an den Heuballen, der da steht und wo kein Pferd dran steht. War von ihm natürlich sehr clever, aber ich habe dann gesagt, okay, da muss Strom drauf. Dann hat der Stallbesitzer ein bisschen Strom drauf gemacht und die Bänder wieder festgemacht und am nächsten Morgen, als ich kam, hat mir der Stallmann, oh ACDC, wieder ausgebrochen und weggaloppiert und überhaupt und, ich habe nicht alles verstanden, was er mir erzählt hat, was passiert ist. Alle Pferde waren drin, keins war verletzt, keins hat geblutet. Dann dachte ich, naja, so schlimm kann es nicht gewesen sein. Und die Mädels haben dann erzählt, also sie haben ihn am Vortag eingefangen, wieder reingestellt. Und keine zwei Minuten später war er wieder draußen. Und das haben sie drei oder vier Mal gemacht. Also er hat sich einen Spaß daraus gemacht, immer wieder rauszuklettern. Und die Mädels haben ihn immer wieder reingebracht und er ist immer wieder rausgeklettert. Und dann habe ich zu dem Stallbesitzer gesagt, da muss jetzt ordentlich Saft drauf, weil sonst wird er das nicht verstehen. Das hat er dann auch gemacht, also wirklich drei Litzen gezogen, nicht nur zwei, ordentlich Strom drauf und jetzt bleibt er drin.
[5:54] Der Stallbesitzer hat ja gesagt, Isis, also Isländer und Haflinger sind die Schlimmsten. Also der kannte das schon so ein bisschen.
[6:03] Frage, ist das, also in der Pferdelogik, der hat, also du hast jetzt gerade gesagt, der hat sich einen Spaß draus gemacht. Er hat wahrscheinlich ja für den Heuballen gesehen und sich überlegt, komme ich da hin und gemerkt, es geht, oder? Also Pferde, ist das der Freiheitsdrang oder machen Pferde? Nee, also das war das, der Heuballen war der Schlüsselreiz, würdest du sagen. Ja, auf jeden Fall. Also Futter. Da steht Futter, da steht kein Pferd dran, dann gehe ich doch da hin. Und dann hat er gemerkt, geht? Naja, wenn es geht, dann kann man es ja machen. Und deswegen hat er das gemacht, aber das war nicht Freiheitstrang, weg von der Herde, das würden Pferde eigentlich nicht machen. Und es gab ein großes Gelächter, als ich so gesagt habe, das hat er aber noch nie gemacht.
[6:47] Das war natürlich so ein Schlüsselsatz. Ja, er hat es tatsächlich noch nie gemacht. Also AC war immer mustergültig, wie du vorhin schon gesagt hast. Wirklich, der hat sich immer an alle Regeln gehalten. Der hat nie was falsch gemacht. Der ist nie, nicht nur in die Nähe von einem Zaun. Also der ist immer schön da geblieben, wo man ihn abgestellt hat. Und auch wenn die Situation für ihn nicht so toll war, ist er immer da geblieben, wo er bleiben sollte. Und das mit dem Ausbrechen, durch den Zaun gehen, das hat mich total überrascht, dass er das überhaupt macht, weil er eigentlich Angst vor solchen Dingen hat. Er geht ja noch nicht mal, also er geht auch nicht an die Tränke, immer noch mit ganz viel Vorsicht und Misstrauen, weil da muss man den Kopf durch so eine Öffnung stecken. Oh Gott, oh Gott, er trinkt auch nicht aus der Badewanne auf der Koppel, weil er Angst hat, sein Kopf könnte abgehackt werden in der Badewanne. Er geht lieber den ganzen Weg hoch an die Tränke, weil da hat er sich jetzt so einigermaßen dran gewöhnt. Aber ich führe ihn an diese Badewanne, die jeden Tag frisch aufgefüllt wird. Da würde er nie draus trinken. Da würde er lieber verdursten. Und er hat eigentlich auch Angst vor Strom, hast du mal gesagt. Und normalerweise, wenn ich dich richtig verstanden habe, hätte auf den Bändern ja auch Strom sein sollen. Das kann in so einem großen Stall, wo ja auch viel abgezäunt werden muss, wahrscheinlich immer mal passieren, oder? Oder irgendwie vergessen werden, wenn da was rein und raus gebracht werden muss oder so. Aber also eigentlich hätte da doch Strom drauf sein sollen und eigentlich funktioniert ja auch Strom. Ja, Strom funktioniert auf jeden Fall auch bei dem Haflinger und eigentlich auch ein bisschen Strom.
[8:13] Und er hat jetzt auch ein, zweimal eine Gewicht gekriegt, das war lehrreich, der würde da jetzt nicht mehr rangehen. Also der wird jetzt nicht mehr probieren, ob er da durchkommt, weil er gemerkt hat, oh scheiße, jetzt ist rum mit Fressen von meinem eigenen Heuballen. Und ja, das kann mal passieren, Bänder auf, Bänder zu, dann hat mal einer nicht richtig eingehakt, dann fließt dieser Strom da nicht mehr weiter. Und genau bei so vielen Menschen und Pferden und Bändern kann das mal passieren, dass da mal an der einen oder anderen Stelle einfach kein Strom ist. Und wenn das ein schlaues Pferd ist und das direkt rauskriegt und das war wahrscheinlich zufällig so, dass AC genau diese Momente abgepasst hat und dann da durchgeklettert ist. Ich finde gut, wir haben klargestellt, Jenny hat übrigens das Mikrofon jetzt und es funktioniert wunderbar, alles klar. Und ja, was wollte ich sagen? Jenny hat klargestellt, genau, das fand ich noch wichtig, dass du das gesagt hast. Der Schlüsselreiz war das Futter, weil es gibt ja so Menschen, die an Pferdeherden vorbeigehen, ich denke an unseren Globus.
[9:13] Die dann immer unterstellen, die sind eingesperrt und da sind ja wirklich Weiten, die die zur Verfügung haben. Also so dieser Gedanke, Freiheitsdrang, ich glaube, das kann man sich tatsächlich abschminken. Jetzt in dem Fall, da ist genug Platz, das machen die nicht aus Freiheitsdrang, die wollen bei der Herde bleiben. Aber der Schlüsselreiz, dass irgendwas auf der anderen Seite des Zauns ist, der kann ja immer da sein. Und ich würde gerne noch mal kurz drüber sprechen, jetzt ist bei dir jetzt rund um den neuen Stall, da ist ja nicht so viel. Wobei, da ist zum Beispiel auch eine Straße in der Nähe, aber Spielstraße, alles verkehrsberuhigt. Aber ich sage mal so, sowas kann ja auch mal böse ausgehen, wenn Pferde ausbrechen. Hast du auch schon erlebt.
[9:59] Ja, aber der Hof hat auch noch ein großes Tor, das also nachts auch geschlossen ist. Also selbst wenn da nachts ein Pferd irgendwie aus der Box, aus dem Offenstall oder wie auch immer. Also es wäre schwierig, dass das Pferd bis auf die Straße kommt, weil das ganze Gelände eigentlich von Zäunen umgeben ist und ein großes Tor. Und ich glaube auch nicht, dass ein einzelnes Pferd einfach abhauen würde und, von der Herde wegrennen würde. Ich hatte in dem alten Stall mal so ein Erlebnis, da ist ein Pferd gerade neu eingezogen, war zwei Tage, glaube ich, da und ist aus Versehen aus der Box ausgebüxt und ist tatsächlich weggerannt, und wollte zurück, wahrscheinlich in seinen alten Stall oder was auch immer, keine Ahnung. Also das Pferd hat sowieso, das war im Kopf, glaube ich, auch nicht ganz richtig, sein ganzes Leben lang war das irgendwie so ein bisschen ein verrücktes Pferd und es wurde leider auf die Autobahn gerannt und wurde dann auf der Autobahn überfahren. Aber das ist wirklich so ein seltener Fall, dass so ein Pferd wirklich wegrennt von den anderen. Also das war in dem Fall wirklich so, weil es wahrscheinlich noch fremd war und noch gar nicht so lange da zu Hause, aber aus seinem Heimatstall wegrennen, das ist sehr ungewöhnlich. Also normalerweise machen Pferde das nicht, weil die immer im Schutz der Herde bleiben. Okay, also da würdest du sagen, also na klar soll man aufpassen.
[11:18] Aber ich hatte das irgendwie so abgespeichert unter, okay, große Gefahr, aber ist dann wahrscheinlich eher verbunden mit, es ist eine neue Umgebung oder zum Beispiel Benni, wenn der sich auf dem Turnier losgerissen hätte und alles ist neu, die sind aufgeregt und so weiter, dann kann das passieren. Aber normalerweise ist Stall ja auch eine vertraute Umgebung. Da gibt es Futter, da gibt es die Kumpels. Eigentlich bleiben die dann, Da sozusagen, also das wäre die Hoffnung. Ja, also normalerweise bleiben die Pferde in ihrem Heimatstall. Auf dem Turnier oder in fremder Umgebung ist immer nochmal was anderes. Wenn sich da eins losreißt, dann ist es halt erstmal weg. Und wenn das Pferd sich nicht auskennt und einfach irgendwo hinrennt, ziellos und gar nicht so genau weiß, wo es hinrennt. Wir hatten das, man kann sich erinnern, in Hessen haben wir mal ein Turnier besucht. Da ist der Reiter bei einem Springen runtergefallen, das Pferd ist aus dem Platz rausgesprungen und ist kilometerweit gelaufen. Also ich glaube, das war fünf, sechs Orte weiter und die Feuerwehr und die Polizei haben das Pferd verfolgt mit dem Auto und so. Sie haben es im Radio gehört. Genau, es war sogar im Radio, die haben Straßen gesperrt und alles, weil dieses Pferd einfach gerannt ist, voller Panik, irgendwo hin, weil es da halt auch fremd war und, da rennen Pferde halt auch weg von den anderen Pferden in Umgebungen, wo sie sich nicht auskennen und wo sie fremd sind.
[12:39] Ich glaube, in unserem Stall, selbst wenn da noch mal eins oder AC oder irgendeins durch den Zaun klettert, also ich glaube, die gehen bis zum nächsten Grashalm und fressen sich da kugelrund. Also im Zweifel hätte AC die ganze Nacht an diesem Heuballen gestanden und hätte gefuttert. Also mehr hätte nicht passieren können. Also oft ist es, und das denke ich, kommt auch häufiger vor, wenn so Pferde mal ausbrechen, dass dann lustige Geschichten damit verbunden sind. Vor allen Dingen auch können ja die Geschichten auch lustig sein, auf welche Art und Weise brechen Pferde aus, weil auch das soll es ja geben. Pferde sind ja auch nicht nur sehr clever beim Durchturnen durch solche Bänder, sondern auch, um quasi mit dem Kopf rauszugucken aus einer Box oder wo ein Fenster ist und dann so.
[13:25] Diese Fensterstifte und die Boxenverriegelungen zu öffnen. Also ich habe das mal gelesen und gehört, dass die da durchaus sehr kreativ und sehr geschickt sein können, den großen Pferde-Houdini zu machen, oder? Also sowas gibt es schon auch. Ja, absolut. Das gibt es ganz oft, dass Pferde auch diese Riegel von Boxen einfach öffnen können. Also das muss man dann nochmal sichern. Also das habe ich zum Beispiel auf dem Paulshof auch gemacht. Also da konnte AC und Klecks diese Fenster öffnen. Da kannst du dich vielleicht noch daran erinnern, da gab es diese Fenster an dieser Boxentür und die beiden konnten die öffnen. Und ich musste die mit dem Strick festbinden, dass die nicht diese Fenster geöffnet haben, weil das war so ein Hebelchen, das hat man einfach runtergedrückt und dann ging das Fenster auf. Und Acey hatte das ruckzuck raus und Klecksy auch. Und dann habe ich das verriegelt, dass die diese Fenster nicht öffnen können. Aber Pferde sind schon sehr schlau und sehr erfinderisch, vor allem wenn sie halt nur in Boxen stehen und ihnen einfach langweilig ist. Ich glaube, dann fällt ihnen auch einfach ganz viel dazu ein, wie komme ich denn hier raus?
[14:29] Wir haben uns ja überlegt, für diese Folge auch unsere Hörerinnen und Hörer mal zu fragen, gibt es solche Ausbrecher-Geschichten? Und ich ahne mal, es gibt sie bei der ein oder anderen, dem ein oder anderen Pferde, die, es irgendwie geschafft haben, sich aus dem Stall zu befreien, zum Beispiel Türen zu öffnen, auf kreative Art und Weise durch Zäune zu gehen. Es ist ja auch denkbar, dass manchmal die Pferdebesitzer gar nicht wissen, wie haben sie es denn geschafft? Also so hat ein Pferd den David Copperfield gemacht und es war auf einmal einfach auf der anderen Seite oder eben nicht mehr im Stall. Wir würden das gerne mal wissen und wir würden uns total freuen, wenn sich Hörerinnen und Hörer bei uns melden und die Ausbrechergeschichten, die Prison Break Einsätze ihrer Pferde schildern. Und wir würden uns freuen, vielleicht in der nächsten Folge oder so, die ein oder andere Geschichte zum Besten zu geben, die so kommt. Ich bin relativ zuversichtlich, dass da was kommen könnte und wir freuen uns über Zuschriften und über Sprachnachrichten zum Beispiel. Dann könnten wir es gleich auch im Podcast senden. Wie auch immer, wir haben ja viele Kanäle. Wir sind bei WhatsApp, wir sind bei Instagram, wir sind bei TikTok. Du bist bei Snapchat nur ja Dings. Also es gibt irgendwie, wir sind da auf sehr vielen Kanälen vertreten und würden uns freuen, von euch zu hören.
[15:57] Jenny, dann bedanken wir uns an dieser Stelle fürs Zuhören. Hat viel Spaß gemacht. Ich eier mal zurück nach Berlin aus dem heute doch etwas verregneten Norden. Und wir melden uns dann in Richtung Wochenende wieder. Hoffentlich mit euren Ausbrechergeschichten von euren kleinen Rackern. Vielen Dank fürs Zuhören. Habt eine pferdige Zeit. Bis dahin. Tschüss. Ich sage, bevor ich Tschüss sage, der Norden ist auch schön bei Regenwetter. Im Hafen sitzen und Knibbelinge essen, sich den Wind um die Nase wehen lassen.
[16:34] Und die Schiffe beobachten, auch schön. Tschüss. Ganz wichtig, auf die Möwen achten. Die Möwen. Ja, wir hatten noch, das kann ich jetzt schnell noch hinten anfügen, als wir zurückgelaufen sind, ist vor uns ein Ehepaar gelaufen und sie hatte ein Fischbrötchen und diese Möwe, ich habe diese Möwe gesehen, wie die im Sturzflug von vorne kam und ich wollte noch hoch, Achtung Möwe, da war das schon zu spät und dann hat die Möwe-Attacke auf das Brötchen gemacht. Weg war sie. Also man muss wirklich auf sein Brötchen aufpassen. Wir haben unsere Brötchen immer unter den Tisch gehalten. Wir haben reingebissen, Brötchen unter den Tisch, weil die Möwen saßen schon da und haben gegeiert. Wenn die nicht aufpassen, dann holen wir uns das Brötchen. Tschüss.
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