#464 Oldtimer Globus: Ein Abschied für immer?

In Folge 464 des Pferdepodcasts geht es um zwei Pferde, die Jenny extrem am Herzen liegen – Haflinger AC/DC und Oldtimer Globus. Während AC/DC nach dem Umzug an die Ostsee mit einem heftigen Maukeschub kämpft und offenbar auch den Verlust seines langjährigen Herdenkumpels Klex verarbeitet, steht Oldtimer Globus im Mittelpunkt der Folge.


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Reitabzeichen und Co.: Wie läuft der Einstieg ins Turnierreiten?

Jenny erzählt von ihrem Besuch bei Globus im Schwarzwald. Der inzwischen fast 30-jährige Wallach bleibt bewusst in seiner vertrauten Herde und ist nicht mit an die Ostsee gezogen. Gerade alte Pferde brauchen vor allem eines: Sicherheit, Gewohnheit und ihre sozialen Kontakte. Ein weiterer Umzug wäre für Globus vermutlich mehr Belastung als Hilfe.

Besonders bewegend wird die Folge, als Jenny beschreibt, wie sie sich von ihrem Herzenspferd verabschiedet. Nach 25 gemeinsamen Jahren weiß niemand, ob sie Globus noch einmal sehen wird. Die Erinnerungen an unzählige Ausritte, gemeinsame Erlebnisse und ein Vierteljahrhundert Partnerschaft machen diesen Moment zu einem der emotionalsten im Pferdepodcast.

Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz: Chris trauert auf seine ganz eigene Art dem inzwischen ausgezogenen Klex hinterher und sorgt damit trotz aller Wehmut für ein Schmunzeln. Eine Folge über Abschied, Freundschaft und die Frage, was für unsere Pferde am Ende wirklich zählt: Lebensqualität.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:17] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 464. Es ist die kleine Ausgabe nach dem Wochenende. Wir sind ein bisschen spät dran, auch in dieser Woche. Termine, Termine. Wir werden gleich erklären, warum der Pferde-Podcast. Auch das habe ich gelernt. In der Podcast-Schule sollte man immer wieder mal sagen, was der Pferde-Podcast, also was ein Podcast eigentlich ist und was er soll. Der Pferde-Podcast ist der Podcast, bei dem wir zwei Jenny, ambitionierte Hobbyreiterin, die gerne mit ihrem Hafflinger ACDC mal in einer Essdressur starten möchte. An diesem Ziel arbeitet sie und ich. Ich habe keine Ahnung von Pferden, ich bin nur der mitleidende Ehemann sozusagen. Sagen, wir zwei nehmen euch mit auf die Reise eben von unserem Hafflinger ACDC auf die Reise hin zu Estressuren und erzählen so nebenbei quasi auch noch, was links und rechts mit den Pferden so passiert. Und ich will jetzt nicht ausschließen, dass man vielleicht auch so ein bisschen was lernen kann, dass zumindest manchmal vielleicht auch geteiltes Leid halbes Leid ist. Und ich sage erst mal Hallo Ostsee, Hallo Jenny. Auch das muss man wissen. Jenny ist an der Ostsee und unter der Woche bin ich in Berlin. Moinsen. Moin.

[1:43] Hier sagt man ja zu allem Moin. Also guten Tag, guten Appetit, tschüss. Egal, es heißt immer Moin. Ist alles Moin. Könnte eigentlich auch eine Berliner Erfindung sein, sozusagen. Also so diese gewisse.

[1:58] Faulheit und ach passt schon. Genau. So nämlich. Jenny, die wichtigste Frage ist ja, ich bin ja noch in Berlin und dann erst am Wochenende an der Ostsee. Wir haben ja schon gesagt, dass unsere Lieblings-Europameisterin Nicole Weidner, die also quasi mit ihrem Ariano das schon erreicht hat, was du gerne mit ACDC noch erreichen möchtest. Ihr seid befreundet, wir sind befreundet und Nicole und ihr Gedönsminister Daniel wollen uns ja besuchen an der Ostsee.

[2:31] Ist der Adler schon gelandet sozusagen? Also sind die nordrhein-westfälischen Möwen, haben die schon aufgesetzt am Ostseestrand? Ja, die sind gestern gelandet im schönen Norden in unserer Ferienhöhle. Wohnen sie jetzt die ganze Woche. Und wir waren gestern Abend schon am Strand und ein bisschen Fisch essen. Also haben uns den Wind um die Nase wehen lassen. Und jetzt kommt eine spannende Woche. Deswegen sind wir ein bisschen… eng mit unserer Zeit. Genau, wir nehmen auch zu quasi nachts schlafender Zeit auf und gucken mal, dass das alles noch mit der Veröffentlichung von dem Podcast rechtzeitig funktioniert. Hat Nicole schon Pferdeentzug? Weil auch das muss man ja sagen, sie ist ohne Pferde angereist, denke ich mal. Und wollt ihr eigentlich auch gemeinsam reiten in der Woche? Oder wart ihr schon am Stall? Oder war es Nicole möglich und Daniel, die Pferde einfach auch mal Pferde sein zu lassen? Also wir, ich weiß nicht, ne Pferdeentzug hat sie glaube ich noch nicht, ist ja erst ein Tag, sie sind erst morgens losgefahren, da hat sie ihre Pferde ja noch gesehen. Ja, wir hatten eigentlich vor zusammen zu reiten, aber jetzt hat Essie ja einen echt krassen Maukeschub bekommen, also das war wohl eine Reaktion auf alles, auf den Umzug, auf das ganze Spiel.

[3:54] Wechsel des Klimas, Futter, die ganze Umgebung und so. Und er ist jetzt wirklich ein sehr empfindliches Pferd, was das angeht. Und das ist jetzt letzte Woche, als ich die beiden habe noch impfen lassen, ist es so richtig rausgebrochen. Und dann ist wirklich ein Bein explodiert mit Mauke und es wurde dick und warm und der konnte nicht mehr laufen. Und dann habe ich mir Zaubersalbe anrühren lassen vom Tierarzt und habe ihm jetzt Antibiotikum gegeben. Und jetzt ist es seit gestern schon ein bisschen besser. Aber Reiten ist, glaube ich, keine gute Idee. Also ich muss mal gucken, am Freitag wäre ja auch der Lehrgang.

[4:31] Und da habe ich mich ja wirklich sehr darauf gefreut, mit AC bei diesem Trainer zu reiten. Mal gucken, wie das jetzt am Donnerstag aussieht, wenn das Bein wieder ganz dünn ist und er wieder schmerzfrei laufen kann. Spricht sicher nichts dagegen, dass man da auch eine halbe Stunde bei dem Trainer trainiert. Aber das muss ich jetzt noch abwarten, wie sich das entwickelt. Aber zusammen reiten, das fällt dann leider flach. Okay, also werden wir im Auge behalten, wirst du logischerweise im Auge behalten. Ihr könntet es so machen, wie du das mal beschrieben hast, wie ihr es als Kinder gemacht habt. Und zwar einfach Pferde von irgendeiner Weide klauen. Ich meine, das ist ja ein Offenstall, eine große Herde. Einfach zwei kapern und nehmen. Aber das käme wahrscheinlich im Stall nicht ganz so gut an. Dumme Idee. Ja, hier stehen ja überall Pferde rum. Also wir können einfach woanders hingehen, wo uns keiner kennt und klauen uns zwei Pferde und reiten ein bisschen durch die Gegend. Genau. Und wenn sich dann irgendwer beschwert, dann so nach dem Motto, hallo, da ist eine amtierende Europameisterin oder eine, ne, amtierend ja nicht, aber eine Europameisterin und eine, die es werden will, so gut sind eure Pferde noch nie geritten worden. So nämlich, ne, könnt ihr noch eine Rechnung schreiben. Genau, da können wir noch Geld für verlangen. Das ist nicht klauen, sondern Korrektur reiten. Also so sieht es mal aus. Beritt. Beritt, so. So, Jenny, dann, bevor wir über all diese Dinge, und wir haben uns ja auch vorgenommen, ich hoffe, dass wir das irgendwie schaffen, weil.

[5:55] Wer gackert, muss ja auch legen, ob wir es schaffen, irgendwie eine gemeinsame Folge dann aufzunehmen am Wochenende. Ich ahne, dass es wieder schwierig wird, weil wir wollen ja auch an den Strand und so weiter. Mal gucken, aber dann lass uns doch vielleicht die kleine Folge nutzen, um noch eine Geschichte zu erzählen, die, finde ich, auch irgendwie interessant ist, ein bisschen ans Herz geht, die dir ans Herz gegangen ist. Und zwar geht es um unseren Oldtimer-Globus. Man muss ja wissen und unsere Hörer wissen das ja auch, dass es neben ACDC gibt es noch den Jungspund Benni, der ist mitgezogen an die Ostsee natürlich, ist ja klar. Tolles Pferd und es gibt den Oldtimer Globus, der geht auf die 30 zu, steht auf der Rentnerweide im Schwarzwald und das war ja auch schon, von vornherein klar, wir werden umziehen mit den jüngeren Pferden und so weiter, aber Globus, alte Bäume verpflanzt man nicht und Globus bleibt in in seinem Zuhause und der fühlt sich da total wohl, ist ein bisschen klapprig auch, ist ein wirklicher Opa und.

[7:10] Das war klar und wir sind ja am vergangenen Wochenende sozusagen final umgezogen wir haben auch die letzte Kiste noch gepackt der Möbelwagen, wie man sich das so klassisch vorstellt, also wir haben jetzt im Schwarzwald erstmal Lebewohl gesagt bis auf weiteres, und sind an der Ostsee und du hast nochmal wenn man so will, Abschied genommen von Globus, das kann man glaube ich schon so sagen. Du hast ihn jedenfalls noch mal besucht und das war emotional und auch da die Frage, wie geht es ihm, weil es war ja auch so, dass Globus so ein bisschen Schwierigkeiten hatte mit dieser extremen Hitze im Schwarzwald. Erzähl doch mal. Ja genau, ich habe mich mit dem Hartmut nochmal verabredet und habe gesagt, ich komme nochmal vorbei und besuche meinen Klobilas, und der war dann auch da, also wir haben uns getroffen an diesem Freitag, als ich zum Umzug in den Schwarzwald gefahren bin, haben wir uns getroffen am Stall und Klobus ist tatsächlich immer noch in diesem offenen Stall mit direktem Zugang zur Koppel mit einem weiteren Rentner, weil die beiden einfach, das sind die Ältesten in der Herde und das ist der Hund.

[8:15] Das sind die Ältesten in der Herde und die brauchen einfach so ein bisschen den kühleren Stall. Bei diesen Temperaturen kann man die nicht da auf der Weide draußen lassen, weil das ist einfach auch zu warm und zu heiß. Und jetzt steht er ja seit diesem Wochenende, als es diese 40 Grad hatte, steht er zusammen mit dem anderen Opi da in dem Offenstall, fühlt sich auch ganz wohl. Und ja, er sieht auch munter aus. Ja, er ist klapprig, er ist wirklich ein dünnes Pferd. Er kriegt aber viel, viel, viel Futter. Hartmut hat mir gezeigt, welche Mengen das Pferd an Futter kriegt. Aber natürlich in dem Alter, wenn der ist 29, der wird jetzt demnächst 30. Und da geht natürlich nicht mehr so viel ran an so ein Pferd. Aber solange er munter ist und solange er einen wachen Blick hat, ist alles in Ordnung. Hartmut hatte mir dann auch angeboten, dass er auf einem anderen Grundstück, Macht er jetzt nochmal einen Stall extra für solche Rentnerpferde, die halt vielleicht auch dreimal am Tag Futter benötigen und so. Hat er mir auch angeboten, könnte Globus mit hinziehen, aber ich habe mich dagegen entschieden, weil ich gesagt habe, ich möchte nicht, dass er jetzt von seiner Herde wegkommt, nochmal in dem Alter und nochmal in eine neue Umgebung und das möchte ich eigentlich nicht. Und ich denke halt auch auf der Weide, das ist so sein Zuhause seit über sechs Jahren und jetzt nochmal in eine neue Umgebung und nochmal ein Transport, das möchte ich dem Pferd nicht zumuten. Das ist einfach, ja, ich finde das nicht gerecht und ich denke dann auch so…

[9:42] Er soll auf der Weide leben, solange er das schafft und wenn seine Zeit vorbei ist, dann ist sie vorbei und dann lasse ich ihn auch gehen. Also ich werde nicht an ihm rumdoktern und versuchen ihn irgendwie, oh komm, das schafft er schon und Medikamente und so, das würde ich nicht machen. Er hatte ein tolles Leben, er hatte jetzt tolle sechs Jahre in Freiheit in dieser Herde und ich gönne ihm diese ganze Zeit. Und wenn er dann irgendwann sagt, jetzt ist er müde und jetzt würde er gerne gehen, dann würde ich ihn auch lassen. Aber ich möchte nicht, dass er nochmal umzieht oder irgendwie sich an neue Pferde gewöhnen muss, irgendwie neu integriert werden muss und so. Das möchte ich ihm nicht mehr zumuten.

[10:22] Also das ist ja gar nicht so, dass wir das jetzt geplant haben inhaltlich, aber das ist ja fast wie so eine inhaltliche Klammer, wenn wir jetzt angefangen haben mit ACDC, und wie viel ihm der Umzug offensichtlich dann doch auch zu schaffen macht. Dann finde ich, legt es ja schon auch so eine Linie zu der Überlegung jetzt mit Globus und das war mir jetzt also bis zu unserer Aufzeichnung gar nicht so bewusst, aber tatsächlich da ist ja, also das Beispiel ACDC zeigt ja, was so ein Umzug mit so einem Pferd auch einfach machen kann, also quasi neue Umgebung, alles neu, man darf es nicht unterschätzen und bei so einem alten wahrscheinlich umso weniger.

[11:03] Genau. Und was man bei AC natürlich auch nicht vergessen darf, ist Klexi. Also ich glaube schon, dass das auch eine große Rolle spielt. Die beiden waren sechs Jahre lang ganz eng befreundet und dann auf einmal ist sein bester Freund weg. Pferde können ja nicht sprechen, die können ja nicht sagen, ich vermisse aber den Klecks, aber ganz sicher ist das so, dass AC auch sehr getrauert hat, als Klecks weggegangen ist. Ja, die werden das immer alle überleben, aber das macht auch was mit dem Immunsystem des Pferdes, mit dem kompletten Allgemeinzustand des Pferdes. Und bei AC, der ja sowieso ein super sensibles Pferd ist, sowohl mental, also auf Turnieren hat er ja ganz oft nicht gefressen. Der war immer depressiv in einer Einzelbox, auf dem Turnier, im Stallzelt. Das ist für den immer wirklich eine ganz, ganz anstrengende Sache und er reagiert da super sensibel drauf. Er ist total brav, er ist dann so in sich gekehrt und ist dann wirklich so ein bisschen so zurückhaltend, wo man denkt, ach, das ist aber ein höflicher Haflinger und so. Aber ich glaube, dass das mit dem Klecks auch eine große Rolle spielt, dass er jetzt einfach, dass das Immunsystem zusammengebrochen ist und der gesagt hat, also jetzt brauche ich mal eine Pause und das war jetzt einfach alles zu viel. Und wenn ich mir dann vorstelle, Globus ist ja auch so ein sensibles Pferd. Und ich glaube, das würde er vielleicht auch nicht überleben, Wenn man ihn jetzt nochmal aus seiner gewohnten Umgebung von seinen Freunden weg, weil in der Herde hat er ja auch Freunde.

[12:31] Und Hartmut war auch völlig bei mir und sagte, ich wollte es dir nur angeboten haben, weil ich es anderen auch angeboten habe und sagte, ich kann deine Entscheidung komplett verstehen, lieber ein bisschen kürzer leben, aber dafür hat er eine Lebensqualität und fühlt sich wohl und ist einfach in seiner gewohnten Umgebung.

[12:48] Und für mich ist das ja auch so ein bisschen, wo ich auch so gedacht habe, vielleicht sehe ich ihn ja gar nicht wieder, weil das sind jetzt schon 750 Kilometer, und wenn jetzt irgendwas ist mit ihm, bin ich halt nicht mehr eben in 20 Minuten da. Also das habe ich zu Hartmut auch gesagt, wenn irgendwas ist.

[13:05] Ich brauche mindestens einen Tag, um da zu sein und vielleicht war das jetzt ein Abschied für immer. Das kann ich überhaupt nicht sagen. Jedenfalls, wenn wir im Schwarzwald sind, werden wir ihn auf jeden Fall immer besuchen. Also diese Gelegenheit werde ich immer nutzen. Aber ich kann ja nicht sagen, wann ist es denn soweit. Vielleicht lebt er ja auch noch fünf Jahre. Und wenn wir zurückkommen, ist er immer noch da. Total, ja, absolut. Deswegen kann ich das gar nicht sagen. Das war schon so ein bisschen emotional. Hartmut hat dann auch gesagt, er würde dann mal gehen und würde mich noch einen Moment alleine lassen. Und dann so ein bisschen innerlich Abschied genommen von meinem Herzenspferd habe ich dann schon. Und dann musste ich auch ein bisschen weinen, weil ich wirklich so gedacht habe, ich weiß nicht, ob ich ihn nochmal wieder sehe. Und dann kommen so die letzten 25 Jahre gemeinsam mit diesem Pferd und dann erinnert man sich so, was man alles so gemeinsam erlebt hat und.

[14:01] Wie viele tolle Ausritte ich mit ihm hatte und wie viel wir gemeinsam erlebt haben, was ich auf diesem Pferd gelernt habe und wo es uns auch überall hin verschlagen hat. Auch Globus ist ja überall hin mitgegangen, wo ich hingegangen bin. Und der hat mich die ganzen letzten 25 Jahre begleitet und das ist schon eine ganz schön lange Zeit. Jenny, du bist, ich muss das jetzt mal sagen, wirklich die perfekte Podcasterin geworden. Ich habe jetzt gedacht, ich müsste quasi hier Journalist spielen, der ich ja im wahren Leben auch bin und müsste quasi hier jetzt mühsam so emotionale Details aus dir rauspopeln, in irgendwelchen Wunden rumwühlen und ob das denn vielleicht ein Abschied für immer war und ob das emotional möglicherweise was mit dir gemacht hat. Du hast jetzt alles freiwillig erzählt.

[14:49] Wahnsinn. Und ich möchte nur noch eins sagen und noch einmal zurückkommen, weil du hast davon gesprochen, was das möglicherweise emotional mit deinem Haflinger ACDC macht, dass sein bester Freund, Klecks uns ja im Zuge dieser kompletten Umzugsaktion, in ein tolles neues Zuhause verlassen hat. Wer fragt eigentlich, wer, und das frage ich jetzt dich, wer fragt eigentlich danach, was das mit mir, dem Nicht-Pferdemenschen, macht, dass mein Lieblingspferd, und das war nämlich ohne jeden Zweifel der Klecksi, dass der nicht mehr da ist. Der ist ja noch da. Ja, aber nicht mehr bei uns sozusagen. Aber du würdest ihn eh nicht sehen, weil du bist in Berlin und er wäre hier. Ja, aber am Wochenende bin ich ja da. Aber du bist ja nie im Stall dabei. Wie, ich komme immer in den Stall mit. Also jetzt mal langsam. Naja. Ich will jetzt einmal noch den, weil Kleksi war ja auch so ein bisschen dusselig. Auch deshalb habe ich ihn so gemocht, weil wir da so ein bisschen Brüder im Geiste sind. Ich will jetzt einmal den Sachmal-Hast-du-kein-Hirn-Knopf drücken. Für unseren Kleksi. Sachmal, hast du kein Hirn? Nö. So nämlich. Den Spruch gibt es auch als T-Shirt. Und ich bin schon auch traurig und kleiner Insider jetzt. Ich habe auch ein bisschen Mauke am Fuß.

[16:13] Ja, stimmt. Das habe ich gesehen letztens am Strand. Ih, was ist denn da an deinem Fuß? So.

[16:20] Mit diesen… Mit diesen Bildern im Kopf. Also guckt mal, dass ihr sie möglichst schnell rausgeschoben bekommt aus dem Kopf. Mit diesen Bildern im Kopf lassen wir euch jetzt dann erstmal allein. Wir freuen uns auf eine sehr pferdige Zeit am Ostseestrand. Am Wochenende stoße ich dann auch dazu. Ich will mal gucken, ob wir da in irgendeiner Form dann auch eine gemeinsame Folge hinbekommen. Also ich glaube, da haben aber auch alle Lust drauf, Jenny, oder? Ja, ne? Ja, und wenn nicht, dann ist egal. Genau. Wir machen das und wir werden es irgendwie gebacken bekommen. Und bis dahin wünschen wir eine pferdige Zeit und bedanken uns fürs Zuhören. Macht’s gut. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.


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