#491 Abreiten top, Prüfung flop? So klappt’s im Viereck

Manchmal führt eine Reise zurück an einen vertrauten Ort nicht nur zu schönen Erinnerungen, sondern auch zu einer wichtigen Erkenntnis. In Folge 491 des Pferdepodcasts geht es für Jenny und Chris noch einmal in den Schwarzwald – zu alten Freunden, vertrauten Plätzen und vor allem zu Globus. Jennys fast 30-jähriges Herzenspferd hat ein neues Zuhause bei Nadine auf dem Berg gefunden. Das Wiedersehen ist entsprechend aufregend: Erst einmal betrachtet Globus die Besucherin mit einer gesunden Portion Misstrauen. Mit Möhren und Keksen lässt sich das Eis aber schließlich brechen. Und Jenny stellt fest, dass ihr alter Kamerad zwar körperlich deutlich gezeichnet ist, aber nach wie vor hellwach, neugierig und erstaunlich lebensfroh wirkt.


Melde Dich jetzt für unseren neuen Newsletter bei Steady an und unterstütze uns, wenn Du unseren Podcast magst und Dein Herz ebenso für Pferde schlägt wie unsere. Unterstützer*innen hören den Podcast als Dankeschön schon früher:


Link zu Steady

Was tun, wenn in der Prüfung „der Motor“ stottert?

Der Umzug war eine bewusste Entscheidung für mehr individuelle Betreuung. Denn was für jüngere Pferde gut funktioniert, muss für einen Senior längst nicht mehr ideal sein. Gerade Hitze, Insekten und ungestörte Fresszeiten können im hohen Alter zur Herausforderung werden. Jetzt bekommt Globus mehr Ruhe, gezielte Fütterung und Menschen, die ihn aufmerksam beobachten. Doch ein altes Pferd gut zu versorgen, ist nicht unbedingt günstig: Wenn die Zähne das Kauen erschweren, werden Heucobs, Rübenschnitzel und andere Futtermittel wichtig. Jenny berichtet, welche Erfahrungen sie mit Globus macht, wie sich die Futtermenge eingependelt hat und warum man die Kosten eines Pferderentners nicht unterschätzen sollte.

Nach dem emotionalen Wiedersehen wird es sportlich: Gemeinsam mit der österreichischen Dressurtrainerin Nicola Wolsdorff sprechen Jenny und Chris über ein Phänomen, das viele Turnierreiter kennen dürften. Beim Abreiten läuft das Pferd schön durch den Körper, wirkt motiviert und lässt sich gut reiten – doch kaum beginnt die Prüfung, scheint plötzlich der Motor zu stottern. Woran liegt das? Nicola vermutet einen entscheidenden Faktor häufig im Sattel: die eigene Anspannung. Wer im entscheidenden Moment die Luft anhält, zu viel Druck macht oder sich selbst unter Leistungsstress setzt, überträgt das möglicherweise auch auf sein Pferd.

Nicola hat deshalb praktische Tipps im Gepäck: einen klaren Abreiteplan entwickeln, die Abläufe und Zeitvorgaben zu Hause gezielt üben und mit jeder Prüfung mehr Routine gewinnen. Auch die eigene Fitness und der Umgang mit Lampenfieber spielen eine Rolle. Es geht nicht darum, jede Anspannung loszuwerden – schließlich darf man sich auf einen Turnierstart auch freuen! Entscheidend ist, negative Nervosität in positive Energie zu verwandeln. Eine Folge über die Verantwortung für alte Pferde, die besondere Verbindung zu langjährigen Weggefährten und die Frage, wie wir im entscheidenden Moment das Beste aus uns und unseren Pferden herausholen.


Listen on Apple Podcasts

Hier hörst Du uns bei YouTube Music:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist listenonyoutubemusic-white-2xpng.png

Du findest uns aber auch zum Beispiel bei Spotify, Deezer, Podcast.de oder TuneIn. Auch Dein Alexa-Gerät sollte den Pferdepodcast kennen. Probier’s mal aus. Oder starte das Video bei YouTube:


Den Pferdepodcast unterstützen – das geht jetzt auch per PayPal:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist img_6216.jpg

CampfireFM: Bring den Pferdepodcast ans Lagerfeuer

Und dann haben wir noch eine Bitte in eigener Sache: 👉 Wenn ihr den Pferdepodcast unterstützen wollt, helft uns beim Onboarding bei CampfireFM – das bringt unsere Community einen großen Schritt nach vorne. Die neue App ist ein großartiger Podcast-Play und bietet darüber hinaus grandiose Möglichkeiten, sich als Community auszutauschen und zu interagieren. CampfireFM würde den Pferdepodcast gerne ans digitale Lagerfeuer holen, möchte aber zunächst checken, ob unsere Hörerinnen und Hörer diese Vorfreude teilen. Helft uns deshalb bitte mit eurem Klick, dieses Signal zu senden!


📲 **So erreichst du uns!**

Ihr könnt uns auf allen gängigen Social-Media-Plattformen, per E-Mail oder über verschiedene Messenger erreichen. Alle Wege zu uns findet ihr hier. Bleibt dran und teilt uns eure Gedanken mit – wir freuen uns auf eure Nachrichten und Kommentare! 🐴❤️ #Pferdepodcast #Turnierreiterei #Freizeitreiter #Pferdegesundheit #Pferdezähne #PodcastCommunity #Lieblingsviecher

Du magst unseren Podcast? Dann schau gerne auch in unserem Shop vorbei. Du hast eine ältere Folge verpasst oder möchtest gerne noch mal was nachhören? Kein Problem. Schau einfach in unserem Archiv vorbei.


Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Mensch, der Pferdepodcast ist hier. Folge 491. Wir sind… Wer hat uns das denn gefragt? Das war so eine verdeckte Frage. Was das emotional mit uns gemacht hat, wieder zu Besuch im Schwarzwald gewesen zu sein. Ob man sozusagen eine Flucht jetzt sozusagen hinlegt und wir einfach da bleiben und sagen, weißt du, so abtauchen. Zurück in den Schwarzwald, zurück auf den Berg, Heimatgefühle, wo wir so fantastische Zeiten verbracht haben, auch pferdemäßig gesehen, muss man ja mal sagen.

[0:51] Und ich habe ja immer noch im Hinterkopf, wir kommen ja wieder. Ja. Deswegen fand ich das gar nicht so schlimm. Aber halt erst in vielen Jahren. Ja, aber es war schon, es ist natürlich schön, es ist wie wenn man….

[1:04] Wenn man in Urlaub fährt an einen Ort, wo man schon mal war und dann kennt man alles schon und dann kommt man da hin und guck, da ist das und da hat sich aber das verändert und guck mal, das sieht jetzt so aus.

[1:15] Das war schon auch, also das ist so ein bisschen wie Heimkommen und natürlich, also gerade so Berg und so, das war so ein schöner Abend, das war gar nicht so lang, weil wir haben ja wie immer draußen gesessen und es ist dann irgendwann echt kalt. Stimmt. Und dann frät man sich den Arsch ab. Aber das war so, also es war wie früher. Wir haben Pizza bestellt und haben geschwätzt und haben Spaß gemacht und haben viel gelacht. Und Günther und Nadine waren da, die Kinder waren da. Also es war wirklich total schön und ja, so als wären wir nie weg gewesen. Ein bisschen war es so. Genau. Folge 491 steht im Zeichen unserer kurzen Rückkehr in den Schwarzwald. Haben wir ja schon gesagt, Globus steht jetzt bei unserer, bei deiner Freundin Nadine auf dem Berg und so weiter. Längere Geschichte und es war eine gute Gelegenheit, ihn jetzt auch sich nochmal anzuschauen. Die Turniersaison, muss man ja sagen, trudelt jetzt oder das Turnierjahr. Genau. Hab ich ja auch gelernt. Die Turniersaison geht am 30.09. Zu Ende und die beiden Turniere, das waren jetzt schon Platzierungen für die neue Saison. Ehrlich? War das jetzt schon, also das war quasi auch schon der Saisonstart, den du schon in Hamburg hingelegt hast? Ja, und vorletzte Woche, die ältere Saison, das war auch Saisonstart. Diese beiden Platzierungen zählen schon für die neue Saison.

[2:41] Und ich wusste, es ist eine Falle, in die man immer wieder reintappen kann. Aber das trudelt jetzt ja tatsächlich so ein kleines bisschen aus. Deshalb zum Thema Turnierstarts und so weiter kann man gar nicht so super viel sagen, weil dieses Jahr gibt es keine mehr. Tschüss, Ende, aus. Aber es gibt natürlich ein bisschen was zu sagen.

[3:03] Dazu, wie geht’s Globus? Was ist dein Eindruck? Was sind so Gedanken, die sich damit verbunden haben? So dieses Wiedersehen. Warst du zufrieden, beruhigt, beunruhigt? Das Thema Globus hatte ich ja jetzt dieses Jahr auch lange Zeit beunruhigt. Du hast dir viele Gedanken gemacht. Was macht man am besten mit ihm? Und generell, wenn man so einen jetzt fast 30 Jahre alten Rentner macht, dann macht einem das grundsätzlich mal viele Gedanken irgendwie. Und darüber wollen wir so ein bisschen sprechen in der Folge. Möglicherweise gibt es ja auch noch so ein bisschen was zu erzählen zu deinen beiden Kameraden, die voll im Turnier oder im Sportgeschehen stehen. Im Turniergeschehen im Moment ja nicht, haben wir ja gerade festgestellt. Darum soll es gehen in dieser Folge. Jetzt spielt wie immer unseren Orchestermusiker Manni die Pferdepodcast-Hymne. Und dann geht’s los.

[4:15] Globus, er ist auf seine alten Tage ja nochmal umgezogen von der Rentnerwiese, die ja viele Jahre für ihn total schön war. Wir haben die Geschichte erzählt, wollen wir jetzt nicht alles nochmal nacherzählen. Es hatte oder hat auch damit zu tun, dass er wirklich sehr alt geworden ist und dass so ein Winter und auch Sommer im Schwarzwald können ja da in Baden sehr hart sein, dass das für ein so altes Pferd tatsächlich, ja, dass man da, das ist so eine Eins-zu-eins-Betreuung, oder kann man das auch sagen irgendwie, dass das gar nicht so verkehrt ist. Also jemand, der immer mal drauf gucken kann, wie viel Futter braucht der Kamerad, Hat er genug Ruhe zum Fressen? Hat er genug zu fressen? Also all solche Dinge, dass man das gut steuern kann. All das waren Beweggründe dafür.

[5:06] Dass du sehr dankbar warst der lieben Nadine, dass sie da so ein bisschen mit aufgepasst hat und auch gesagt hat, ich will nicht nur Probleme beschreiben und benennen, sondern ich bin auch gleichzeitig die Lösung. Und genau, weil Nadine hat oben auf dem Berg ja auch Einsteller, Boxen, Paddocks, was auch immer, was das Pferdeherz begehrt. Und sie hat gesagt, ich mache das und Globus kommt zu mir. Ist ja immer, also Globus haben wir auch gesagt, Der Rentner, dein totales Herzenspferd. Du hast doch immer gesagt, wie verbunden du dich ihm fühlst. So viele Jahre, so viel Spaß gehabt für so wenig Geld. Genau, der war ja echt günstig. Der war günstig? Und ist durch die RKU gefallen. Und ich habe ihn trotzdem gekauft. Ja, genau. Und so alt geworden und so gesund geblieben. Das muss man ja auch mal sagen. Bis auf diese Sehnenverletzung war der nie krank. Der hatte, glaube ich, als er junges Pferd war, so fünfjährig, hatte der mal so einen Infekt, drei Tage. Das war die einzige Krankheit, die der hatte. Und dann halt ja durch seine Art, wie er halt so ist, dass er auch mal ein bisschen verrückt ist, ist er ja mal aus dem Roundpen gesprungen.

[6:15] 1,60 Meter hoch, hat es natürlich nicht geschafft und hat sich halt das Bein aufgerissen. Wenn der Günther das jetzt hört, dass der 1,60 Meter hochgesprungen ist. Ja, der hat es versucht, der hat es nicht geschafft. Ach so. Ja, also das hat nicht geklappt. Puh, gerade noch mal gut gegangen. Der hat sich ja damals echt schwer verletzt und hat sich das ganze Bein aufgerissen, wo ich so gedacht habe, das war es jetzt, jetzt kann ich mein Pferd einschläfern, aber der damalige Tierarzt im Ort, also eigentlich ein Vieh-Doktor, so für Schweine und Kühe, der hat ihn wieder zusammengetackert, nicht so schlimm, da war es Verband rum und ein bisschen Antibiotikum und dann in zwei Wochen läuft er wieder, war so, in zwei Wochen lief er wieder.

[6:54] Dann ist es ja so, also Globus Herzenspferd und spielt eine große Rolle so in deinem Leben und deshalb war das für dich, das weiß ich ja auch, schon was Besonderes, dass du dann jetzt auch die, und ich wusste, dass du die Gelegenheit natürlich unbedingt nutzen magst und es spricht ja auch gar nichts dagegen. Und was das so für dich auch bedeutet und wie gespannt du dann auch bist. Welchen Eindruck macht er auf dich persönlich? Das ist ja schon irgendwie immer, es ist dein Pferd, du kennst den so gut und deshalb weiß ich, dass dir das total viel bedeutet. Und irgendwie, wie war denn so dein Eindruck, so jetzt mal ungefiltert? Also nicht, was sagen andere, was macht der für einen Eindruck? Das verfolgst du ja sehr engmaschig und bist total interessiert dran, logischerweise. Und aber ich glaube so dieser eigene Blick drauf ist einfach unbezahlbar und deshalb waren es sowieso besondere Momente für dich. Wie war es denn? Ich will jetzt nicht, also ich könnte jetzt auch sagen, wie ich das beobachtet habe oder also ich gebe jetzt mal einen Teaser. Er ist weggelaufen vor dir, da dachte ich, oha, mein Pferd.

[8:01] Dafür war ich zu lange nicht bei ihm. Also bei Fremden ist er ja immer sehr skeptisch. Er hat mich als Fremde angesehen, was ich auch total verstehen kann. Also wenn ich so lange nicht da war. Ich war im Juli, habe ich ihn das letzte Mal gesehen und dann auch nur kurz meine Nase gestreichelt. Aber das ist ja anders als damals, als er noch bei mir war. Aber ich bin auf ihn zugegangen und er dreht sich auf den Arsch rum und haut ab. Und das war so, so kenne ich das Pferd eigentlich, seit ich ihn habe, sehr misstrauisch Fremden gegenüber und der lässt sich auch nicht von jedem anfassen und, aber ich habe dann die Möhren und die Kekse, die ich dabei hatte, damit habe ich ihn bestochen und er kam dann auch irgendwann, die Neugier hat dann gesiegt und die steht da immer noch und die hat da was in der Hand und dann gehe ich da mal hin, und dann war auch das Eis gebrochen und er hat dann auch, also er blieb dann auch bei mir und ließ sich auch anfassen und streicheln und so und hat diese Möhren gemümmelt, die musste ich dann so klein brechen. Also er kann sie nicht mehr abbeißen, aber er kann sie noch kauen.

[8:56] Und also als ich ihn dann so betrachtet habe, natürlich ist er sehr dünn. Aber er war auch schon ein bisschen dünner so zeitweise. Also die Sommer waren immer sehr hart auf dieser Weide, weil es gab keinen Stall, es gab keinen Unterstand. Also es gab nur die Bäume als Schattenspender. Und das war natürlich für die Pferde wirklich eine harte Zeit der Sommer. Im Sommer hat er immer sehr abgebaut, weil die Pferde dann auch nicht über die Wiese zum Grasen sind, sondern die standen halt den ganzen Tag, standen die halt so ganz eng beisammen, die Köpfe unter den Schweif des Anderen wegen der Mücken und so, und da kam es dann schon mal vor, dass die halt den ganzen Tag nichts gefressen haben und das hat für so ein altes Pferd, ist das natürlich tödlich, und der hat im Sommer immer sehr abgebaut, also das wurde höchste Zeit, dass, dass diese Haltung war für ihn einfach nicht mehr altersgerecht. Und ohne Unterstand ist es ja immer auch so ein bisschen grenzwertig. Also im Winter finde ich es gar nicht so schlimm, aber im Sommer, dass die Pferde keinen Schutz vor den Mücken und so haben. Es gibt den Wald, ne? Ja, aber im Wald sind genauso viele Mücken wie draußen. Genau, vor den Mücken schützt es natürlich nichts. Vor der Sonne, ja, aber vor den Mücken und vor dem Viehzeug schützt es halt nicht. Und das war immer so ein bisschen, was ich auch mit.

[10:14] So einem Auge betrachtet, habe, wo ich gedacht habe, das ist nicht optimal. Und ich habe immer mal wieder überlegt, ist das das Richtige für mein Pferd? Ich weiß nicht so genau. Habe mich aber immer überzeugen lassen, es ist alles Tutti. Mach dir keine Sorgen, es ist alles Tutti. Okay, jetzt bei Nadine oben hat er ja quasi, also sie sind zu dritt da in diesem Offenstall. Zum Fressen werden sie abgetrennt und auch nachts werden sie abgetrennt. Da hat Globus sein eigenes Abteil, weil das Pony, was noch mit dabei steht, der ist ein bisschen unfreundlich. Das ist so ein Krantiger, alter Opa. Und dass die Pferde einfach ein bisschen mehr Ruhe haben und so. Aber ich habe überhaupt gar kein Problem damit, dass er alleine steht. Also ein bisschen Opa triezt Uropa. Genau so. Aber die Rache des Uropas könnte noch kommen, wenn du dein Pferd licht. Ich glaube, die kommt noch. Ja, der braucht noch ein bisschen. Der Uropa schlägt zurück, weißt du? Darth Vader. Aber er sieht insgesamt, also natürlich ist er dünn und da wird auch nichts mehr drauf kommen. Also diese Pferde in dem Alter.

[11:14] Da setzt nichts mehr an. Da kannst du so viel Futter reinstecken, wie du willst, aber die können das nicht mehr verarbeiten und umsetzen. Also man kann so ein Pferd, glaube ich, ganz schwer nochmal auffüttern. Man kann nur aufpassen, dass sie nicht noch dünner werden. Und das ist jetzt im Moment, also der kriegt ganz viel Heukopps, Rübenschnitzel und so Maisflocken und so, dass er einfach seine Figur zumindest hält. Das fällt mir jetzt gerade so ein, aber eigentlich wäre das dein Traum. So viel Essen, wie man mag und quasi Effekt auf die Figur null. Also man muss sich quasi gar keine Gedanken darüber machen. So viel Essen, wie ich will, dass ich meine Figur halte. Und ich habe ja immer Hunger. Ich habe ja auch nachts Hunger. Ehrlich? Ja, ich habe immer Hunger. Das ist neu, das Geständnis. Dass du immer Hunger hast, wusste ich, aber dass das quasi auch ausdrücklich nachts gilt. Manchmal, wenn ich nachts aufstehe, wenn ich aufs Klo muss und dann denke ich, Dann denke ich so, im Schrank ist noch Marzipan, ob ich das jetzt einfach alles esse? Wir sind hier in Lübeck, ne? Ja, aber dann gehe ich wieder ins Bett.

[12:19] Wir haben eine Bruchtüte von Marzipan. Aber gut, anyway, gut, das führt jetzt. Jedenfalls, also er macht einen total zufriedenen und fröhlichen Eindruck. Er ist ein ganz, ganz waches Pferd und er guckt, es interessiert ihn, was in seiner Umgebung passiert, was die Leute so machen, welche Pferde vorbeigehen, Und was da alles so um ihn herum passiert, also, das beobachtet er auch und der nimmt das auch wahr und der ist total fröhlich und, ist total zugewandt und offen. Und so hatte ich ihn tatsächlich in der Weidehaltung nicht in Erinnerung. Da war er immer eher so, die ist jetzt da, aber ach ja. Also ich glaube, dass er da schon auch ein bisschen mehr Stress hatte, so mit der Herde, mit dem Wetter, mit der ganzen Haltung. Das war, glaube ich, in den letzten ein, zwei Jahren für ihn einfach nicht mehr altersgerecht. Und zunehmend anstrengend. Genau, zunehmend anstrengend. Und jetzt finde ich, ist er total, total gechillt. Und ich glaube, der fühlt sich total wohl. Also man sieht ihm an, dass er sich wohl fühlt. Und also ich bin total happy mit der Lösung. Ich habe mein Pferd gesehen und war so positiv überrascht. Ich hätte das gar nicht erwartet, dass er so einen guten Eindruck macht. Also wenn man jetzt wirklich mal davon absieht, dass er ja klapprig ist und dünn ist, aber so vom Wesen ist er halt wirklich ein junger Knirps geblieben.

[13:41] Also ich habe ihn auch als total zugewandt erlebt, bevor wir vielleicht noch kurz, das kann ich ja kurz erzählen, wie das Günther und Nadine erlebt haben, als er kamen. Können wir vielleicht noch zu dem Thema Ernährung von so einem alten Pferd. Ich wieder mit meinem Es wäre schön, wenn Menschen was mitnehmen können aus unserem Podcast. Können wir vielleicht auch noch ein bisschen zumindest ein kleines bisschen ins Detail gehen, weil tatsächlich du da ja auch so konkrete Überlegungen hast. Wie viel Futter kommt da rein? Wie teuer darf das sein? Uns hatten Hörerinnen und Hörer ja auch schon nach den Kosten für ein altes Pferd gefragt. Und da kann man jetzt, also sagen wir mal so, das ist ja quasi.

[14:26] Das Controlling eines Unternehmens. Also es gibt ja auch das Controlling eines Pferdes und wie viel kostet das so? Und im Laufe der Zeit gibt es dann ja auch manchmal so Ausschläge, dass man denkt, ups, was passiert denn da? Da hat aber einer Hunger, da geht ja viel Futter rein, muss das denn so sein? Fragezeichen. Also damit haben wir uns auch beschäftigt und da kann man ja vielleicht noch, das fände ich jedenfalls total spannend, ein, zwei Takte dazu sagen. Aber so kurz dazwischen geschoben, das mit diesem zugewandten, fröhlichen, aufgeweckten Wesen, das ist mir auch am meisten aufgefallen. Ich habe ja auch ein Video gemacht, das können wir auch wieder parallel zu der Folge, würden wir das veröffentlichen. Das ist sehr niedlich. Da sieht man ehrlich gesagt auch, wie zugewandt er dann am Ende, nachdem er seine Scheu überwunden hat und sich da auch dank Bestechungsmöhren akzeptiert hat, wie der so war und wie er so ist. Und das ist irgendwie total sympathisch. Und so haben es Nadine und Günther auch erlebt. Also Günther hat so ein bisschen erzählt. Der kam da raus und hat sich so umgeguckt. Alles klar, ihr seid hier, die den Bums hier handeln. Und es sei wie so ein stummes Einverständnis gewesen. Alles klar, ich mag euch.

[15:44] Alles okay. Und dass er auch so seine Umgebung eigentlich nach kurzem Nachdenken, nach sehr kurzem Nachdenken, so ganz gut akzeptiert hat. Und das ist auch so. Er wirkt, also er macht einen insgesamt wirklich zufriedenen Eindruck. Und ich glaube auch nicht, dass wir uns das jetzt irgendwie schön lügen, sondern der Gesamteindruck ist total positiv, oder? Absolut, ja. Man muss halt gucken, wie er sich körperlich entwickelt. Und der Winter ist ja auch nicht so ganz ohne da oben auf dem Berg. Aber Nadine deckt ihn auch ein, wenn es regnet und so, dass er auch so ein kleines bisschen geschützt ist. Und Nadine kümmert sich wirklich so toll um ihn. Und wir haben dann noch mal so gesprochen, dass ich ihr auch zu 100 Prozent vertraue, dass sie auch ein Auge dafür hat, wenn sie merkt.

[16:33] Das Pferd hat irgendwie nicht mehr so Lust oder er verändert sich in seinem Wesen oder er baut körperlich wirklich so ab, dass man irgendwie reagieren muss oder dass man handeln muss. Da verlasse ich mich auch ganz auf Nadines Einschätzung. Sie hat so viel Erfahrung mit Pferden und auch schon viel Erfahrung mit alten Pferden. Hat selber schon genug Pferde über die Regenbogenblütbrücke begleitet, die lange in ihrem Besitz waren. Und von daher habe ich da überhaupt gar keine Bedenken, dass Nadine mich auf dem Laufenden hält und auch ein gutes Auge hat und das Pferd auch wirklich beobachtet und sagt, du, jetzt müssen wir irgendwas machen. Und dann redet ihr drüber, so ist die Vereinbarung und genau so ist es dann. Lass noch ganz kurz zu dem Thema Futter und also zum einen ist es ja schon mal total positiv, der Bub hat Hunger.

[17:21] Und er frisst, er frisst auch viel und man stellt so fest, also wenn man irgendwie so denkt, ja, die Rentner brauchen nur noch einen Seniorenteller und dann wird es günstiger, also zum Thema Kosten und so. Also das kann man tatsächlich nicht unterschreiben. Im Gegenteil, ja. Also du hast doch mal gesagt, meine Güte, das alte Pferd kostet mich fast mehr als meine Jungen. Jetzt ist die Unterbringung nicht ganz so, weil du musst natürlich keinen Reitplatz, keine Halle, sowas braucht man alles nicht. Aber was so das Futter angeht, steht dir den Jungen in nichts nach?

[18:00] Absolut nicht. Also der frisst so viel Futter. Also so viel Futter habe ich für alle drei im Schwarzwald gekauft, weil da habe ich ja einen Selbstversorger, stand ich ja da und habe ja da auch Futter gekauft. Jetzt ist ja Vollpension, da ist ja das Kraftfutter mit dabei. Also zumindest Hafer und so, Mineralfutter und sowas kaufe ich noch selber oder wenn es ein Goodie oder so. Aber ich bin ja auch weg von diesem Müsli-Scheiß, sage ich jetzt mal, Entschuldigung. Aber ich bin wieder dazu übergegangen, dass Hafer einfach das beste Pferdfutter ist und ein ordentliches Mineralfutter und fertig. Aber natürlich ist es so, dass Globus auch mit seinen Zähnen und so, die sind natürlich nicht mehr so jung. Und es fällt ihm natürlich schwer, so viel Raufutter auch zu kauen und so. Er kann ja diese ganzen Mengen, die ein junges Pferd jetzt so zu sich nimmt an Raufutter, das kann er ja gar nicht mehr kauen und fressen. Dafür braucht er ja viel zu lang. Und deswegen muss man so wie bei den alten Leuten, wo die Zähne auch nicht mehr so gut funktionieren, einfach so ein bisschen breiartiges Futter anbieten. Und das geht natürlich echt ins Geld. Also diese Heukopps oder Zuckerrübenschnitzel und so, das ist ja richtig teuer geworden. Also auch mit den steigenden Preisen, generell im Agrarbereich.

[19:11] Die Futtermittel sind extrem teuer geworden. Diese Preise sind alle explodiert, auch wegen der Spritkosten, wegen allem und… Das geht dann schon ganz schön ins Geld. Aber ich denke immer, solange es noch so eine gesunde Mischung aus Raufutter und Zusatzfutter ist, dass so ein Pferd nicht komplett nur noch, von Brei leben muss, kann ich damit ganz gut umgehen. Ich glaube, wenn es mal so weit ist, dass so ein Pferd gar nicht mehr Raufutter oder Gras fressen kann, dann ist, glaube ich, auch so eine Grenze, wo ich sage, also da, weiß nicht, da würde ich, glaube ich, outen, das über Monate, Jahre zu machen. Das hast du schon mal erzählt, dass das so ein Störmoment zumindest ist, wo du dann überlegen würdest…, Also dir die Frage stellen würdest, muss man da jetzt irgendwie aktiv werden?

[20:00] Einen Gedanken, den du ja auch noch hattest und den ihr, glaube ich, wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr den auch in die Tat umgesetzt. Es gibt schon die Möglichkeit, sagen wir mal so, Futter, teures Futter ein bisschen, zu strecken mit, ich weiß nicht, in der Wirtschaft würde man, also in einer Gaststätte würde man sagen, mit einer Sättigungsbeilage. Weißt du, so nach dem Motto, man braucht jetzt nicht drei Wiener Schnitzel, sondern lass halt ein Wiener Schnitzel weg und dafür gibt es halt noch ein bisschen Bratkartoffeln dazu oder so. Also diese Möglichkeit gibt es schon, ohne dass man jetzt wie ein Sparbrötchen dasteht und das Pferd schlecht behandelt. Also kannst du vielleicht mal kurz so die Beispiele sagen. So wie von Rübenschnitzel oder was? Genau, Zuckerrübenschnitzel. Die sind nicht ganz so teuer und die haben natürlich viel Zucker. Die machen auch ein bisschen Wumms und geben Energie ins Pferd. Die sind nicht ganz so teuer.

[20:58] Das wird viel Masse an Futter und damit kann man das alles so ein bisschen strecken und auch Maisflocken. Oder dann gibt es noch Sojaschrot, das kann man auch so untermengen. Das ist so Mastfutter für Vieh. Und das kann man ruhig auch bei einem alten Pferd, um da einfach so ein paar Pfunde drauf zu kriegen, kann man das ruhig auch untermischen. Also das ist jetzt kein Alleinfuttermittel, also ich würde jetzt mein Pferd niemals nur mit Maisflocken oder so, dafür ist es viel zu viel Stärke und so. Aber um das einfach auch die Portion ein bisschen zu füllen und auch um so ein bisschen Speck vielleicht, so eine Idee von Speck auf das Pferd zu kriegen, sind es ganz gute Mittel, die man da einfach so untermischen kann. Behutsam und so mit Augenmaß. Aber Heukops und Zuckerrübenschnitzel ist eigentlich die Hauptmahlzeit des Pferdes. Also der frisst im Moment…

[21:49] Also ungefähr, ich weiß nicht, 25, 30 Kilo Heukops in der Woche. Und das hat sich jetzt so eingependelt. Und jetzt haben wir auch so ungefähr einen Plan, wie viel Futter braucht er denn im Monat? Und wie viele Säcke und was wird das ungefähr kosten? Also jetzt ist er ungefähr ein bisschen mehr als ein Monat bei Nadine. Und jetzt kann man so ungefähr sagen, alles klar, der braucht so und so viel Futter im Monat. Also wir haben das jetzt so, Nadine hat so ein bisschen experimentiert und hat glaube ich am Anfang, hat sie, glaube ich, sechs Mal gesagt. Da war das Experiment, wie viel gibt es? Wie viel geht denn da rein? Wie viel frisst der denn überhaupt? Und irgendwann hat er dann schon gesagt, also ich wäre dann jetzt satt und konnte nicht mehr fressen. Und dann hat sie so ein bisschen runtergefahren. Aber erst mal war so dieser Anspruch, das Pferd muss fressen, 24 Stunden.

[22:32] Aber jetzt hat er schon ganz von selber auch gesagt, also ich wäre jetzt satt und ich könnte jetzt mal eine Pause machen und kein Essen essen. Also ganz konkret haben wir ja, als wir da waren, auch eigenhändig das Futter gekauft. Das waren, glaube ich, sechs Säcke a 25 Kilo. Sprich, wir hatten 150 Kilo plus im Auto und da waren diese Elemente, die du gerade so ein bisschen erwähnt hast, war da von allem ein bisschen was dabei. Wie lange frisst der dann in diesen sechs Säcken? Also das sollte jetzt ungefähr einen Monat reichen. Einen Monat? Genau. Okay, krass. So ein halber Sack Zuckerrübenschnitzel, ein Sack Heukops in der Woche. Damit sollte man ungefähr hinkommen. Also plus minus immer ein paar Tage. Nadine sagt Bescheid, wenn es leer ist. Die Rechnung waren 120 Euro oder so. Ungefähr, genau. Okay, nur dass man mal so eine Hausnummer hat irgendwie. Also Futterstrecken. Wir sind ja beide große Fans der Serie 4 Blocks. Große Empfehlung. Berliner Drogenkriminellen-Szene. Also da wird auch ständig irgendwas gestreckt. Koks meistens. Also in der Branche könntest du auch anfangen. Haben wir auch schon bei Breaking Bad gesagt, da spielt ja auch eine Buchhalterin die Co-Hauptrolle sozusagen. Also so eine Mischung aus beinem.

[23:44] Wir strecken Futter für alte Pferde. Das wäre eine Marktlücke. Vielleicht sollten wir so…

[23:52] Die Crystal Meth Küche für Pferdefutter. Wir drücken den Themenwechselknopf, den wir an der Ostsee nicht haben und gucken auf deine Turnierpferde. Und das habe ich am Anfang gar nicht erwähnt. Wir haben mal wieder in dieser Folge einen Gast, nämlich Nikola Wulstorf aus Österreich. Renommierte Dressurlehrerin, Essreiterin, Dressur. und ich habe ihr per Sprachnachricht als Themenvorschlag, sie wird gleich zu uns stoßen, Das Thema, was du schon mal sozusagen, was dich umgetrieben hatte, wenn ein Pferd sozusagen beim Abreiten sich noch ganz gut anfühlt und alles ist fein, und man hat dann so das Gefühl, in der Prüfung, ist so ein bisschen so die Luft raus. So, der Motor springt nicht richtig an und du musst dich auf dem Pferd sozusagen abmühen und so weiter. Das wollten wir mal besprechen. Was kann man möglicherweise tun, um da auf dem Punkt fit zu sein? Und ist das ein Phänomen? Das wollte ich dich jetzt vorab noch mal kurz fragen. Also du glaubst nicht, dass du alleine bist mit diesem Phänomen, dass wenn das Glöckchen klingelt und die Prüfung beginnt, dass man dann das Gefühl, also nicht immer das Gefühl hat.

[25:15] Jetzt ist sozusagen 100 Prozent der Akku voll und los geht’s. Ja, ich glaube, ich bin nicht alleine damit. Ich glaube aber, dass es mehr am Reiter liegt als am Pferd. Ich glaube, dass man ganz unbewusst vielleicht sich anspannt und dass man selber nicht atmet und das Pferd dann auch nicht atmet. Also das könnte ich mir schon vorstellen, dass das auch ganz viel mit einem selber zu tun hat. Dass so dieses Glöckchen geht und dann denkt man so, oh Gott, jetzt fängt es an und hält dann irgendwie so unbewusst die Luft an. Und das überträgt sich natürlich aufs Pferd. Aber wenn ich dann immer so, ich gucke mir ja dann auch viel so bei Clipmer Horse oder generell so gucke ich mir ja hochklassige Reiter an und beobachte ja auch, wie die reiten. Die haben dieses Problem offensichtlich nicht. Vielleicht täuscht es auch mein Auge, aber wenn ich zum Beispiel die ganz berühmten Dressurreiter sehe, das sieht immer aus, als würden die da einfach nur drauf sitzen und die Pferde würden einfach laufen. Also man sieht schon die Dynamik in den Pferden.

[26:17] Und manchmal denke ich auch, na klar, das ist auch Erziehungssache. Also dass so ein Pferd dynamisch sich bewegt, ist ganz viel auch Erziehungssache. Der Reiter muss dem Pferd natürlich beibringen. Hör mal, wenn du da wirklich dynamisch nach vorne ziehst, dann ist es ganz toll. Dann gebe ich dir ein ganz tolles Gefühl als Reiter. Und wenn du das nicht machst, dann mache ich ein bisschen mehr Druck. Und sobald du das wieder machst, lasse ich das mit dem Druck. Das muss man natürlich konsequent auch durchziehen, wenn man so ein Pferd ausbildet. Aber trotzdem, ich glaube, so uns Amateuren geht es ganz oft so, dass wir einfach noch so ein bisschen aufgeregt sind in so einer Dressurprüfung. Und ich habe das auch.

[26:55] Am letzten Wochenende tatsächlich beobachtet, weil da war ja die Prüfung direkt neben Abbreiten. Und da konnte man ja immer so ein bisschen gucken, was die anderen so machen. Und da habe ich gesehen, ich bin nicht alleine mit dem Problem. Also ein Pferd, was beim Abbreiten, wo ich noch gedacht habe, oh, der läuft aber schön durch den Körper, der zieht nach vorne, der ist schön bergauf. Und dann andere Hallenseite, Prüfung, okay. war der auf einmal so, hat man gedacht, okay, jetzt hält das Pferd aber irgendwie die Luft an und die kommt gar nicht mehr ran an das Pferd. Das ist wirklich, glaube ich, so ein Phänomen, was ganz viel mit dem Reiter zu tun hat und weniger mit dem Pferd. Aber ich bin ganz gespannt, wie Nicola das einschätzt. Hattest du das Problem in Hamburg auch wieder? Ein bisschen. Ein bisschen? Ein bisschen. Dadurch, dass er ja sowieso ein bisschen on fire war, wegen des Blechs unten. Und da war er ja noch so, also er war in dieser ganzen Prüfung ein bisschen on fire, weil er immer zu diesem Blech geschielt hat. Und eigentlich mag ich es ja lieber, wenn die Pferde ein bisschen on fire sind und ich habe die Möglichkeit, diese Spannung in positive Spannung umzuwandeln. Dann gibt es ein bisschen mehr Kadenz und dann gibt es auch ein bisschen mehr Wumms. Dann sind wir froh, dass Nikola Wohlsdorf jetzt tatsächlich bei uns zu Gast ist.

[28:02] Der rote Teppich ist ausgerollt. Wir sagen Hallo und herzlich Willkommen bei uns im Pferde-Podcast. Nicola, grüß dich. Hallo, danke, dass ich wieder bei euch zu Gast sein darf, und meinen Input zu dem Thema dazugeben darf. Ja, genau. Wir zwei und auch Jenny und ich eben gerade haben ja schon sozusagen grob das Problem geschildert, Das Jenny konkret tatsächlich immer wieder mal hatte und hat und von dem Jenny auch glaubt, dass sie nicht die einzige Reiterin ist, die in Dressurprüfungen antritt und.

[28:39] Die dieses Phänomen kennen, so dieses Gefühl Mensch eigentlich so bis zum Abreiten, hat sich eigentlich alles gut angefühlt. und dann ist, so ein bisschen die Luft raus und das wird schwerfällig und man hat so das Gefühl.

[28:58] Man gibt Gas und es funktioniert nicht so richtig. Und deshalb die Frage, was ist sozusagen dein erster Impuls auf dieses Thema? Kennst du das auch und was sind so deine Gedanken dazu?

[29:15] Ich kenne es gut, es kommt auch ganz lustig aufs Pferd drauf an. Es hat einfach, jetzt mal grob gesagt, irrsinnig viel auch mit dieser eigenen Nervosität zu tun.

[29:27] Dieser Gedanke, man reitet da in die Prüfung hinein und jetzt muss man alles geben und jetzt muss es funktionieren. Also es ist einerseits ein mentales Thema und andererseits dadurch, dass wir beim Abbreiten am Turnier, man muss sich da mal so ein bisschen beobachten, wir sind ja viel angespannter als zu Hause im Training. Zu Hause machen wir dann mal eine Schrittparade oder sagen, das ist heute anstrengend. Aber so wirklich gezielt zu Hause trainieren wir fast nie. 20, 30 Minuten richtig abbreiten mit Ausdruck, mit Go, mit wir wollen, wir wollen was herzeigen, wir wollen was präsentieren. Kurz, schnell, Bandagen runter oder Gamaschen runter und rein ins Fähig. Ja, das üben wir zu Hause ja normalerweise nie. Wir reiten und irgendwann sagen wir, okay, cool, jetzt fühlt es sich gut an, reiten wir mal die Aufgabe durch oder reiten wir mal einen Teil der Aufgabe durch. Das ist so Standard irgendwie. Und, da ist halt schon der Unterschied, dadurch, dass wir am Turnier viel angespannter sind, aus Nervosität, aus natürlich auch, wir wollen ja unsere Leistung zeigen, wir wollen uns ja präsentieren, weil wir haben ja genau dafür trainiert, sonst würden wir ja nicht aufs Turnier fahren, weil, wir es lustig finden, in der weißen Reithose vor.

[30:55] Richtern herumzuhopsen.

[30:58] Und das ist einfach das, dadurch sind wir angespannter, dadurch geben wir schon beim Abbreiten viel mehr Gas, unbewusst, als was wir das zu Hause im Training, im Alltag, im entspannten Modus tun würden. Okay, also klingt total logisch. Und was wäre sozusagen der Rat? Also würdest du sagen, dass man tatsächlich auch diese Turnierszenerie und dieses Ganze, also alles das, was du gerade auch beschrieben hast, so dieses muss jetzt schnell gehen und die Gamaschen runter und dieser Druck, also macht es Sinn, das im Training, also auch diese Faktoren so ein bisschen so zu simulieren, um dann, wenn es ernst ist, besser darauf eingestellt zu sein?

[31:46] Ich würde es, also ich mache es und ich empfehle es immer. Prinzipiell fange ich mal an, fangen wir mal ganz von vorne an. Ich sage meinen Reiterleins immer, habt einen Plan. Habt einen Plan, wie ihr abreitet, wie ihr euer Pferd löst. Und dasselbe machen wir am Turnier auch. Also ich würde dort per se nichts ändern, wo wir wissen, was zu Hause funktioniert. Das ist das eine. Das andere ist, wirklich mal zu sagen, ich übe das. Und da ist es einfach so, es ist auch die Routine. Wenn wir wirklich sagen, wir üben das jetzt zu Hause. Wir nehmen uns vor, weiß ich nicht, Startzeit ist 12.15 Uhr. Wir steigen um 11.30 Uhr auf oder um 11.15 Uhr auf zum Beispiel. Gehen 20 Minuten Schritt, dann reiten wir ab und dann machen wir die Prüfung. Egal, wie das Abreiten vorher war. Ja, ob es dann gut war oder eben nicht, dann muss in die Prüfung hineingehen. Also, dass man wirklich sich auch mal zeitlich eine Komponente setzt, wo man sagt, okay, ich habe jetzt nur so viel Zeit, dass man mal ins Gefühl kriegt, okay, wie lange brauche ich denn? Und das ist schon mal ein irrsinniger Faktor, was einfach super ist, wenn ich weiß, okay, ich brauche für dieses und jenes Pferd so und so lang vom Abreiten. Und dann einfach üben. Aufs Turnier fahren, üben, immer wieder machen, immer wieder die Routinen reinbekommen, dass es eben nicht mehr so ist, dass man so angespannt ist, sondern dass es schon so ein bisschen ist, ja.

[33:16] Sind wir wieder auf dem Turnier, cool, lass uns machen. Und also wenn ich es richtig verstehe, dann ist dieser Punkt, es ist anders als in einer Trainingssituation, man ist viel angespannter vor der Prüfung und darauf reagiert das Pferd sozusagen und deshalb, reagiert das Pferd in der Prüfung auch anders, als man sich das eigentlich erwartet und erhofft hat, richtig? Also es hat nichts damit zu tun, dass das Pferd jetzt irgendwie körperlich anders drauf wäre oder sowas. Also auf den Gedanken kommt man vielleicht, aber das ist die falsche Fährte. Also es ist schon richtig, dass das sehr wahrscheinlich damit zu tun hat, was macht der Reiter da oben drauf. Ja, also das hat zu 95 Prozent mit dem Reiter oben zu tun, weil wenn der Reiter wirklich noch Kraft und Energie hat und bei sich ist und wirklich fokussiert reitet, ohne jetzt in einer negativen Anspannung zu sein, würde das Pferd auch funktionieren. Natürlich sind die Pferde auch so, dass sie wissen, okay, ich bin jetzt in der Prüfung, auch die sind angespannter. Ist klar, Umgebung ist anders, es ist schon anders, aber sie spüren trotzdem das, was wir ausstrahlen. Und da muss ich leider wirklich sagen, das ist einfach ein Reiterthema. Also kein Pferd würde sich überlegen…

[34:41] Zu sagen, okay, ja, jetzt bin ich da in der Prüfung, der Reiter kann jetzt da oben eh nichts mehr machen und ja, jetzt ist so ein bisschen der Saft draußen. Außer natürlich, man reitet am Turnier deutlich mehr als zu Hause. Also man sagt ja immer, zu Hause musst du immer ein Viertel mehr reiten können, als was du am Turnier brauchst, an Kraft, an Energie. Also du solltest aus der Prüfung rausreiten und wissen, nicht der Saft ist jetzt so richtig draußen und mein Pferd ist alle und hat sein Bestes gegeben, sondern eigentlich könnte man jetzt noch weiter reiten. Also das ist schon auch eine Komponente, die man bedenken muss, weil auch ein Pferd ist angespannter. Es ist ja eine andere Situation. Es ist nicht wie zu Hause. Absolut.

[35:31] Und wenn du sagst jetzt, man reitet mit dem Pferd, ich weiß nicht, nicht nur eine Prüfung, sondern ganz viele an einem Wochenende, natürlich kann es da auch körperliche Faktoren geben, die dann eine Rolle spielen, also keine Frage.

[35:45] Aber was mich noch interessieren würde in dem Zusammenhang, also ich verstehe schon, du hast eben gerade auch von einer negativen Anspannung gesprochen, also einer Anspannung, die negativ sich auch auswirkt. Also da steckt ja auch der Gedanke drin, so ein gewisses Maß an Anspannung, eine positive Anspannung, wenn man so will. Also etwas, was ich dann, weil man will ja auch und du sagst es selber, es ist eine besondere Situation, man will das dann ja auch zeigen. Und dafür ist ja ein gewisses Maß an Anspannung auch total richtig und gut. Also man darf jetzt auch nicht den Denkfehler machen. Es geht darum, jede Anspannung da rauszunehmen. Also eine gewisse Anspannung braucht es ja schon, um dann auch erfolgreich zu sein. Ganz genau, ganz genau. Es ist ja auch, aber ich sage, man muss halt immer unterscheiden zwischen dieser, negativen Anspannung, wo man sich irgendwelche Horrorszenarien vorstellt mit, oh Gott, was sagen die Richter jetzt über mich und oh Gott, der Übergang war nicht gut oder, hey, cool, ich darf jetzt zeigen, was ich geübt habe, was ich trainiert habe, wie schön mein Pferd geht, wie schön ich das alles präsentieren kann. Also diese freudige, positive Anspannung, die soll ja sein. Also das ist ja auch so, wie du gesagt hast. Sonst sitzt man da wie so ein gemütlicher Kartoffelsack und.

[37:07] Reitet halt da so seine Prüfung runter. Genau. Okay, aber dann ist das, Entschuldigung, Frosch im Hals, aber dann ist das Learning oder das, was man mitnehmen kann, ist ja tatsächlich das, was du sagst, also dass man sich wirklich auf den Punkt gebracht, ganz offensiv damit auseinandersetzen soll, dass man auch einfach quasi tatsächlich mal ausprobieren soll, wie lange brauche ich, wofür, ruhig sowas auch im Training mal durchspielen. Spielen und dann so ein, also ich sag mal so, dieses Lampenfieber oder dieses Stück weit, das, was dann so negativ wird, da hilft dann wahrscheinlich auch am Ende des Tages, ist es dann so ein bisschen die Erfahrung und das immer wieder tun, was man, also da kommt man halt einfach nicht drum rum, also so ganz jetzt so, das Patentrezept, mach das im Training und dann hast du das nicht mehr, ich glaube, das, also das gibt es halt auch nicht, also man muss es einfach tun, und dann mit der Zeit, also dann bringt die Zeit dann auch, ja.

[38:13] Macht die Zeit, dass es besser wird. Genau, genau, absolut. Natürlich macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen und nicht komplett blauäugig aufs Turnier zu fahren nach dem Motto, ja, schauen wir mal. Also ich bin schon so ein Mensch, der immer seinen Schülern sagt, bitte, wir schauen jetzt auf die Uhr, wie lange reiten wir ab? Und wirklich dieses Wissen, okay, ich kann jetzt abreiten, ich kann die Prüfung reiten und mein Pferd hat nachher nochmal Kondition, genauso wie ich reite. Wenn ich dann schon nach der Prüfung am letzten Loch pfeife, sollte man vielleicht auch an seiner eigenen körperlichen Fitness was machen. Es sind halt einfach zwei, der Reiter und das Pferd und beide müssen.

[38:58] Und das kann man trainieren und dann, wie gesagt, einfach aufs Turnier fahren. Einfach üben, einfach sich freuen, Spaß daran haben und, aus seinen Fehlern lernen, mit dem Wissen das wirklich analysieren und schauen, okay, gut, was kann ich besser machen, was hätte ich besser vorbereiten können, was muss ich am Turnier zum Beispiel mehr machen, als was ich zu Hause machen muss. Es kann ja auch sein, dass das Pferd angespannter und fester ist als zu Hause, und das bringt die Routine. Und also du hast gerade auch gesagt, also körperliche Fitness gehört absolut dazu, damit man das auf jeden Fall schon mal ausschließen kann. Und ganz am Anfang unseres Gesprächs oder ziemlich am Anfang hattest du auch noch gesagt, es ist auch eine mentale Frage. Nun kennen wir ja beide oder wir alle kennen ja sehr gut die auch hier mentales Coaching, Konstanze Wiesner. Das ist ja quasi auch eine gemeinsame Verbindung gewesen, die uns zueinander gebracht hat.

[39:59] Also wenn Menschen mit diesem Thema Prüfungsangst, also Angst im wahrsten Sinne des Wortes, du weißt, was ich meine, vor der reiterlichen Prüfung und so, also wenn das Reiterinnen und Reiter tatsächlich, so stark umtreibt, dass das ein massives Problem ist, dann ist, glaube ich, auch so ein mentales Training tatsächlich eine sinnvolle Sache, über die man mal nachdenken kann, die bei diesem Problem dann auch weiterhelfen kann. Absolut, absolut. Also es sind da wirklich diese Faktoren, körperliche Fitness, mentale, kann man auch fast sagen Fitness, mentale Stärke, Pferd, mentale Stärke. Ja, also es gibt schon Pferde, die einfach extrem nervös sind und auch da kann man schauen mit gewissem Zusatzfutter und sonstigen, wie man unterstützen kann. Und Pferdefitness, genauso. Ausdauerkraft.

[40:57] Einfach dieses, wie gesagt, es muss nachher noch Kraft da sein. Cool. Also ich finde, oder man hat jetzt so tatsächlich so einen ganzen Werkzeugkasten, hast du quasi aufgeklappte Punkte, die man sich so mal am geistigen Auge vorbeiziehen lassen kann. Und ich könnte mir vorstellen, dass da ganz, ganz viele Anregungen dabei sind, was Reiterinnen und Reiter da besser machen können oder woran man arbeiten kann. Haben wir noch irgendwas vergessen? Du weißt immer meine letzte Frage bei diesem Thema. Und ich war ja tatsächlich ganz dankbar, dass du sagst, okay, kenne ich und nicht. Das ist ein Spezialproblem. Schaut zu, wie ihr damit klarkommt. Also da bin ich ja schon mal ganz, ganz froh. Aber gibt es noch irgendwas, was wir vergessen haben, was dir noch einfällt? Wenn nicht, auch nicht schlimm, dann haben wir ganze Arbeit geleistet sozusagen. Ich glaube, wir haben gute Arbeit geleistet. Nein, wie gesagt, ich kenne das Thema. Also ich kenne das selber von mir, dass mir einfach auch am Turnier schneller die Puste ausgeht. Eben durch diese Anspannung. Man möchte sich präsentieren. Das ist genau so.

[42:09] Wenn man immer zu Hause reitet, wo immer dieselben Reiter sind und plötzlich ist ein richtig guter Reiter in der Halle. Plötzlich hast du selber viel mehr Körperspannung und du möchtest viel mehr präsentieren, als wenn keiner in der Halle ist oder du alleine so vor dich hin übst. Aber prinzipiell, glaube ich, habe ich alles gesagt, was mir zu dem Thema einfällt. Sehr schön. Aber Sie können sich ja melden, wenn irgendwer eine Frage hat oder einen speziellen Wunsch, eine spezielle Situation. Das gilt generell und ich finde es sehr gut, dass du es auch nochmal ansprichst, sprichst, wenn es auch Menschen gibt, die sagen, Mensch, diese Nikola aus Österreich, was die so sagt, gefällt mir, ist interessant. Da ist immer mal eine Idee dabei und Reiterinnen und Reiter, Hörerinnen und Hörer haben vielleicht, also haben ein Thema, das sie umtreibt, dann wirklich gerne her damit. Wir gehen da sehr gerne drauf ein und in diesem Sinne, sehr schön, dass du mal wieder bei uns warst. Herzlichen Dank und die allerbesten Grüße nach Österreich. Auch schöne Grüße und bis zum nächsten Mal. Ich freue mich wieder. Nicola Wulstorf, bei uns im Pferde-Podcast wie immer ein Gewinn.

[43:31] Jenny, dann würde ich vorschlagen, hast du noch was Dringendes auf dem Herzen? Brauchst du noch was fürs Pferd? Willst du noch was kaufen? Willst du noch ein Pferd kaufen? Auf gar keinen Fall. Ich will auf gar keinen Fall mehr in ein Pferd kaufen. Ich habe ja heute Morgen, ein bisschen mit einer Stallkollegen geplaudert und die kam gerade aus dem Urlaub und es war so toll und die fährt ja normalerweise auch nicht so lange in Urlaub und sie waren jetzt glaube ich zehn Tage oder so weg. Voll der lange Urlaub und dann habe ich auch so, wir sind dann so ein bisschen ins Träumen geraten und haben uns vorgestellt, was wir alles machen könnten, alleine mit dem vielen Geld, wenn wir keine Pferde hätten. Okay, wir beginnen die gleiche Sprache zu sprechen nach 491 Folgen wert Podcast. Das ist, genau. Ja, ich gebe ja zu, manchmal habe ich schon den Gedanken, ich verkaufe die ganze Scheiße und will nichts mehr damit zu tun haben, mit Stallbesitzern. Ja, das ist ja auch nichts. mit. Und dann kommt der Benni da runtergewackelt im Offenstall und steht da am Tor, und sagt so, die Olle ist ja da. Und dann geht mir das Herz auf und dann weiß ich genau, das würde ich niemals fertig bringen. Das gibt so viel zurück. Alle Gedanken weg. Scheiß auf die Kohle, ich fahre auch nicht in Urlaub. Ich liebe meine Pferde. Die Frage, ja.

[44:45] Aber ich bin ja auch noch da. Sie haben wir nicht besucht. Wegen der Vollsperrung auf der Bundesstraße haben wir das leider nicht mehr geschafft. Aber beim nächsten Mal. Okay, jetzt springen gerade die Gedanken und du merkst schon, jetzt werden so die Spuren verwischelt, wo ich jetzt gerade so einsteigen wollte. Welche Rolle spiele ich eigentlich in dem Spiel? Interessiert keinen Menschen. Stimmt, Klecksi wollten wir auch noch besuchen, als wir im Schwarzwald waren. Der Weg wäre nicht so weit gewesen, aber es ist uns wirklich eine Vollsperrung auf irgendeiner Bundesstraße dazwischen gekommen. Wir werden das auf jeden Fall nachholen.

[45:21] Wir müssen mal wieder unseren Hund retten. Und deshalb werden wir Folge 491 des Pferdepodcasts jetzt beschließen. Es gibt ja dann wieder noch die kleine Folge unter der Woche. Und da können wir uns vielleicht mal noch mal intensiver mit dem beschäftigen, der so auf dich zugewackelt gekommen ist. Der hat nämlich schon längere Zeit hier sogar keine Rolle mehr gespielt im Pferdepodcast. Youngster Benni. Was macht der eigentlich so? Wie geht es dem? Ist er immer noch sportlich ein Sorgenkind? Macht er vielleicht auch Fortschritte? Jenny wird es erzählen. Macht’s gut, vielen Dank fürs Zuhören. Tschüss.


Entdecke mehr von Der Pferdepodcast

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Kommentar verfassen