
Worauf kommt es bei einer Dressurreiterprüfung wirklich an? Diese Frage stellt Hörerin Lia, die bald ihre erste Dressurreiter-A-Prüfung reiten möchte. Da sie weiß, dass Jenny mit ihrem Haflinger AC/DC regelmäßig in solchen Prüfungen startet, hat sie sich mit ihrer Bitte um Tipps an den Pferdepodcast gewandt. Eine gute Gelegenheit, einmal genauer hinzuschauen: Denn in der Dressurreiterprüfung zählt nicht allein, wie spektakulär ein Pferd seine Beine bewegt. Hier steht vor allem die Reiterin oder der Reiter im Mittelpunkt – mit Sitz, Einwirkung und präziser Hilfengebung.

Goldener Tipp fürs Training: Hufschlagfiguren reiten!
Jenny verrät, worauf Richter besonders achten: Ein gestreckter Sitz, ein ruhiges Bein und eine ruhige Hand sind wichtige Grundlagen. Auch der Blick sollte nach vorne gerichtet sein, statt ständig zum Pferd oder auf den Boden zu wandern. Besonders entscheidend ist außerdem die korrekte Linienführung. Wird eine Lektion bei einem bestimmten Bahnpunkt verlangt, sollte sie auch genau dort beginnen. Ein Zirkel soll rund sein, Übergänge sollen möglichst präzise erfolgen und das Tempo sollte in allen drei Gangarten gleichmäßig bleiben. Dazu kommt eine leichte Anlehnung, bei der das Pferd vor den treibenden Hilfen bleibt. Das klingt nach einer ganzen Menge – und ist tatsächlich vor allem eine Frage des regelmäßigen Übens.
Einen besonders wertvollen Trainingstipp hat Jenny ebenfalls parat: Hufschlagfiguren reiten! Wer im Training nicht einfach nur seine Runden dreht, sondern Schlangenlinien, Zirkel und andere Figuren bewusst und korrekt ausführt, verbessert damit nicht nur die eigene Präzision. Auch die Einwirkung auf das Pferd wird klarer, denn jede Figur verlangt gezielte Hilfen und eine bewusste Abstimmung zwischen Reiter und Pferd. Außerdem sprechen Jenny und Chris darüber, was Dressurreiterprüfungen von gewöhnlichen Dressurprüfungen und Dressurpferdeprüfungen unterscheidet – und warum ein Haflinger in der Dressurreiterprüfung durchaus seine Chancen hat. Jetzt muss nur noch Lia zeigen, was sie aus den Tipps macht. Die beiden Podcast-Hosts sind jedenfalls gespannt auf ihren Prüfungsbericht!
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:16] Hallo, der Pferde-Podcast hier, Folge 492. Wir melden uns von der Ostsee. Mein Urlaub geht zu Ende. Wir tauchen wieder ein.
[0:30] Das ist eine sehr angemessene Reaktion. Ich finde es gut. So ist es halt. Ich Berlin, Hauptstadt.
[0:38] Du verharrest. Also du bleibst hier in diesem Paradies, in diesem Pferdeparadies. Das müssen wir ändern. Meinst du? Ja, das müssen wir ändern. Es ist genug hier mit Fernbeziehung. Meinst du? Haderst du mit dem Thema Fernbeziehung? Mein Herz weint jeden Sonntag, wenn du wieder wegfährst. Schnüff. Und der Pferde-Podcast ist immer so, also die kleine Folge, die nehmen wir immer noch so zusammen auf. Und das ist immer so ein, also man kann zwischen den Zeilen hängt so ein bisschen Wehmut jetzt so noch auch mit in euren Podcast-Playern. Also ihr könntet es spüren, wenn man nur genau in sich reinhört. Aber es gibt ja so ein paar Sachen, die du auf jeden Fall, bevor man überhaupt daran denkt, das Thema Fernbeziehung wieder da einen sogenannten Haken dran zu setzen. Es gibt ja noch so ein bisschen so eine To-Do-Liste. Du warst noch nicht reiten am Strand, muss man sagen. Stimmt. Also, ne? Ja. Und jetzt könnte man, muss man, das ist ja quasi während des Jahres, also während hier die Touristen sind und während des Sommers ist das ja verboten. Und es gibt so eine Zeit dann ab dem Herbst irgendwann. 1. Oktober bis, ich glaube, 31. März darf man mit dem Pferd an den Strand. So, wir dürfen ja mit dem Hund jetzt an den Strand. Genau, magisches Datum wollte ich ja, also 1. Oktober ist das magische Datum, gilt nicht nur dann für Hunde, sondern auch für Pferde. Also das musst du unbedingt noch machen, so Bucketlist-mäßig. Aber wir schwimmen weit raus. Die kleine Folge ist ja…
[2:05] Und also wenn wir das haben und wir haben das ja sehr regelmäßig und wir freuen uns regelmäßig auch darüber, Hörerfeedback, dem Hörerfeedback sind die kleinen Folgen vorbehalten, und jetzt habe ich so ein bisschen Angst, weil die kleine Folge heißt ja auch kleine Folge, weil sie klein ist. Also wir sagen, es gibt eine konkrete Frage zum Beispiel einer Hörerin und kurz und bündig so, geben wir, wenn wir das können, wenn wir dazu in der Lage sind, geben wir unseren Senf dazu, vielleicht einen Gedanken, einen Tipp, eine Anregung und gut. Und ich ahne, dass du zu der Frage unserer Hörerin Lia, also dass du auf diese Frage seit 492 Folgen gewartet hast und jetzt geht’s los, weißt du, dass dir da zu viel einfällt.
[2:58] Also ich könnte mir vorstellen, dass dir die Frage gefällt. Lese halt vor jetzt. Ich lese sie jetzt mal vor. Hallo, ich liebe euren Podcast und ich wollte fragen, ob ihr mir helfen könnt. Das ist ja schon mal sehr freundlich, ne? Lia schreibt, ich reite bald eine Dressurreiter A, und vielleicht habt ihr ja Tipps, was die Richter bei Dressurreiteraufgaben am liebsten sehen, weil ihr ja auch viel darüber redet, dass ihr Dressurreiteraufgaben reitet. Ihr könnt die Nachricht super gerne im Podcast klären, falls ihr Zeit dazu habt. Ich bin sogar Steady-Hörerin und freue mich immer über eine neue Folge. Liebe Grüße, Lia. Also zunächst mal auf vielen Ebenen vielen Dank, liebe Lia.
[3:45] Auch, dass du uns bei Steady unterstützt, das freut uns total. Vielen Dank vor allen Dingen, dass du uns geschrieben hast. Und natürlich haben wir Zeit dazu, deine Frage zu beantworten. Und Dressurreiter A ist gefragt, was wollen die Richter sehen?
[4:03] Lia hat ja auch total recht, dass wir häufiger schon mal darüber gesprochen haben, dass du Dressurreiterprüfungen… Genau, mit dem Haflinger reite ich liebe Dressurreiterprüfungen, weil der Fokus da auf dem Reiter liegt. Und nicht so sehr auf dem Pferd, natürlich auch auf dem Pferd, aber da ist zum Beispiel Kadenz und Ausdruck nicht ganz so wichtig wie in einer normalen Dressurprüfung. Da wird auch bewertet, wie viel Kadenz hat so ein Pferd, wie viel Ausdruck, wie viel Schwung und so weiter. Und deswegen entscheide ich mich ganz gerne für die Dressurreiterprüfung, weil ich eben mit einem Haflinger gegen die Warmblüter antrete. Und da ja schon die Voraussetzungen der Schwungentwicklung und so alleine körperlich für den Hafling ja schon schwieriger ist als für so ein Warmblut. Kann man vielleicht für die Laien, bevor du nochmal auf die Besonderheiten der Dressurreiterprüfungen und der Dressurreiter A eingehst, das ist ja Lias Frage, nur für die Laien, und ich bin ja wirklich hier der Laie in unserem Podcast, Es gibt Dressurreiterprüfungen, es gibt Dressurpferdeprüfungen, das wäre das Gegenstück dazu sozusagen.
[5:16] Nee, nicht um, ja, nein. Aber da stehen die Pferde ein. Also du kannst ja dieses Raster vielleicht, lass mich kurz, also Dressurreiter, Dressurpferde und normale Dressurprüfungen. Das ist so das, was es so gibt. Und bei den Dressurreitern, hast du schon gesagt, steht der Reiter im Vordergrund. Und da geht es schon los mit dem Laientum. Wenn ich jetzt sage, die Dressurpferdeprüfung, da steht das Pferd mehr im Vordergrund. So habe ich mir das abgespeichert. Offenbar stimmt es nicht ganz. Also bei den Tressurpferdeprüfungen, das sind ja immer Jungpferdeprüfungen. Wir hatten es schon häufiger hier, dass ich zum Beispiel mit Benni dieses Jahr gar keine Tressurpferde-Ahr mehr gestartet bin, weil er sechsjährig nicht mehr als eine Platzierung haben darf. Und da ich Angst hatte, dass er aus Versehen vielleicht doch noch ein Schlüppchen holen könnte, habe ich das dieses Jahr gelassen, weil das ist für die Jungpferde und da wird halt das Potenzial als Tressurpferd bewertet. Da steht natürlich das Pferd im Vordergrund, aber das Jungpferd. Und da wird einfach die Perspektive und das Potenzial, es gibt ja auch Springpferdeprüfungen, also auch da wird das Potenzial als Springpferd später bewertet. Und dann ist es nicht so wichtig, wie der Reiter jetzt da drauf sitzt, also auch schon wichtig, also der kann jetzt nicht irgendwie da so halb auf dem Hals hängen oder so, aber da ist es zum Beispiel nicht so schlimm, wenn so ein Reiter jetzt nicht so, so ein Dressurreiter jetzt nicht so einen gestreckten Sitz hat oder also alles so Kriterien, die bei einer Dressurreiterprüfung sind.
[6:44] Die in Sicht auf den Reiter wichtig sind, ist in der Dressurpferdeprüfung nicht ganz so wichtig. Da wird nur das Potenzial als Dressurpferd bewertet. Genau, also das Pferd steht im Mittelpunkt, stimmt schon, aber du schränkst ein und sagst, besonderer Fokus, das Potenzial des Pferdes.
[7:00] Weil Jungpferdeprüfung und damit dann wiederum dann doch Unterschied, es ist nicht ganz so analog zu Dressurreiter, weil da steht halt nicht dein Potenzial als Reiterin im Mittelpunkt, sondern also diese Logik stimmt nicht so ganz. Genau, in einer Tressurpferdeprüfung darf auch eine Lektion mal schief gehen. Das ist überhaupt nicht schlimm. Also junge Pferde dürfen auch Fehler machen in so einer Prüfung. Und das ist auch der Unterschied jetzt zu einer normalen Tressurprüfung. Also da wird natürlich auch Wert auf die korrekte Ausführung der Lektionen gelegt und auf die Schwungentwicklung, auf die Kadenz des Pferdes, auf den Ausdruck.
[7:35] Und bei den Dressurreiterprüfungen, da ist halt wirklich der Fokus auf dem Reiter, ob er, genau, der Sitz des Reiters, die Einwirkung, die Hilfengebung und wie prompt reagiert das Pferd auf die Hilfengebung und auch ganz wichtig ist die korrekte Linienführung in diesen Dressurreiterprüfungen. Also da wird ganz viel darauf geachtet, wird korrekt geritten, werden die Hilfen korrekt gegeben und wie durchlässig nimmt das Pferd die Hilfen des Reiters an. Und das ist natürlich auch Voraussetzung, dass der Reiter einen korrekten Sitz hat, um diese Hilfen korrekt geben zu können. Also das spielt dann schon so eins ins andere. Der Sitz ist wichtig, die Hilfengebung ist wichtig, die Losgelassenheit und die korrekte Ausführung der einzelnen Hufschlagfiguren ist auch ganz wichtig in einer Dressurreiterprüfung. Ob das Pferd jetzt nun von seiner Gangqualität irgendwo so ein Lampenaustreter ist oder nicht, spielt da gar keine große Rolle. Also das spielt wirklich mehr eine Rolle, wie werden die einzelnen Lektionen ausgeführt und wie ist die Hilfengebung des Reiters. Ob der jetzt Lampen austritt im Mitteltrab oder nicht, ist ganz egal. Aber wenn der Schub entwickelt wird und man ganz klar erkennen kann, dass die Dritte vergrößert werden, dass die Rahmenerweiterung stattfindet, dann ist es egal, ob der Lampen austritt oder nicht. Gut, Lia. Dann ist es gar nicht so leicht. Haben wir gehört. Frage ist beantwortet. Mach das Beste draus. Viel Erfolg.
[9:03] Nein, nochmal so. Späßchen. Aber du hast ja ganz viel… Dann kriegst du wieder böse Nachrichten, dass die Ironie nicht so gut ankommt. Oh, ich bin bös geschimpft worden von der Hörerin. Wir wollen jetzt die Einzelheiten nicht nochmal auffächern, aber mein sarkastischer Ironie-Modus ist…
[9:22] Also wird bisweilen, kommt bisweilen nicht gut an, so muss man das sagen. Genau, und jetzt gebe ich noch ein paar Tipps für die Dressurreiter-A-Prüfung. Ganz genau, da wollte ich jetzt in aller gesitteten Form sozusagen überleiten und auch ganz ohne Spaß, also man hört da schon raus und das ist ja jetzt auch wirklich ganz ironiefrei so, es kommt tatsächlich auf die Reiterin an, in dem Fall auf Lia und dass es nicht so ganz einfach ist, Das ergibt sich ja auch aus dem, was du sagst. Du hast jetzt häufig das Wort korrekt auch in den Mund genommen, korrekter Sitz und so weiter. Und ich glaube, da schlummert auch schon der erste Tipp so ein bisschen drin, ahne ich. Weil so korrektes Reiten, das erwähnst du ja häufiger mal, dass das schon eine gute Idee ist. Aber versuch doch nochmal tatsächlich, weil Lia, wenn ich es richtig so raushöre, ist Lia auch noch recht jung. Und so steht es so am Anfang ihrer Turnierlaufbahn. Vielleicht kannst du so ein, zwei, drei so handfeste Ratschläge, kriegt man da vielleicht noch so rausgewrungen so aus deinen ganzen Erfahrungen. Also ganz sicher ist das so, weil du ja schon viele Dressurreiterprüfungen auch hinter dich gebracht hast und so ein bisschen weißt, also das, was Lia ja auch konkret wissen wollte. Worauf gucken denn die Richter? Was kommt da gut an? Worauf sollte man vielleicht besonders achten?
[10:42] Also in erster Linie genau. Der Sitz ist natürlich ganz, ganz wichtig. Ein gestreckter Sitz, ein ruhiges Bein, eine ruhige Hand. Und was ganz viele Reiter und Reiterinnen auch sich so angewöhnen, ist dieses nach unten gucken. Herr Wille schimpft dann immer, guck nicht an, fährt an. Alles klar. Ja, also wirklich geradeaus gucken, guck hin, wo du hinreitest und die ganzen Hufschlagfiguren so korrekt wie möglich, also von Punkt zu Punkt reiten. Und wenn da steht, bei K angaloppieren, dann bei K angaloppieren, nicht eine Pferdellänge vorher oder eine Pferdellänge danach, sondern wirklich korrekte Ausführung der einzelnen Hufschlagfiguren ist ganz, ganz wichtig. Der Zirkel muss rund sein. Also wenn dann heißt ab A auf dem Zirkel geritten, dann durchreite ich die erste Ecke in die Ecke und dann gibt es keine Ecke mehr. Dann reite ich ab A einen runden Zirkel. Also so diese ganzen Kleinigkeiten sind enorm wichtig. Also Richter achten auch darauf, wie korrekt die Hufschlagfiguren geritten sind. Ganz wichtig, ein gleichmäßiges Tempo. Also der Rhythmus muss beibehalten werden in allen drei Gangarten, ob das im Schritt, im Trabe oder im Galopp ist, dass man einen schönen gleichmäßigen Rhythmus behält und dass das Pferd natürlich auch immer, in einer schönen Anlehnung.
[11:58] Vor der treibenden Hilfe gehalten wird. Das hört sich jetzt so theoretisch an. Das ist natürlich viel Üben, Übergänge, Übergänge, Übergänge, um das Pferd wirklich in eine schöne Anlehnung und vor die treibenden Hilfen zu bekommen. Also das würde ich tatsächlich auch wirklich üben, diese Übergänge, sowohl Schritt-Trab, Trab-Galopp. Ich weiß nicht, was es für eine, nee, in der Tressurreiter A ist, glaube ich, der Übergang immer nur von Galopp zum Trab. Ich glaube, in der Zwei-Sterne-A gibt es einen Galopp-Schritt-Übergang, aber in der Tressurreiter A gibt es das, glaube ich, nicht. Und da ist wirklich der Fokus, korrekte Linienführung, schöner Sitz und eine leichte Anlehnung und den Rhythmus behalten in allen drei Gangarten. Okay. Viel Holz, aber ich finde es ganz gut, dass du jetzt doch so ein bisschen fokussiert hast auf das Thema auch so korrekt reiten, Hufschlagfiguren, genau sein und, ich sage mal so, das finde ich ja auch bemerkenswert, weil du ja eigentlich so vom Mensch her, so vom Typ her bist du manchmal auch und ich finde, das bringt einen im Leben ja auch so ein bisschen weiter. Also, naja, komm, jetzt guckst du, also Jenny guckt mich gerade ganz böse an. Also so dieses…
[13:18] Oft ist es ja auch ein sinnvoller Ratschlag so, dass man nicht irgendwie so, der Erbsenzähler sein muss und alles so 150-prozentig. Aber in diesen Dressurreiterprüfungen, da kommt es dann tatsächlich, also da wird diese Genauigkeit und Präzision von den Wertungsrichtern auch geschätzt. Genau. Und im Training, ein guter Tipp, also im Training Hufschlagfiguren reiten. Viele sagen ja, ach, was muss ich denn Hufschlagfiguren reiten? Die reiten in Kringel, reiten ganze Bahnen, reiten durch die Diagonale fertig. Aber das Hufschlagfigurenreiten zwingt einen dazu, also präzise Hilfen zu geben. Und das ist natürlich auch ganz wichtig in so einer Dressurreiterprüfung, die Einwirkung des Reiters auf das Pferd. Also auch das wird natürlich bewertet von den Richtern. Wie schnell reagiert das Pferd auf die Hilfe? Wie sichtbar ist die Hilfe? Und ich finde immer, Hufschlagfigurenreiten hilft dem Reiter enorm, die Einwirkung auf das Pferd zu verbessern, weil man sich ganz anders konzentriert und weil man weiß, ich reite jetzt eine Schlangenlinie an der langen Seite und wenn ich genau weiß.
[14:23] Wie diese Hufschlagfigur zu reiten ist, dann muss ich natürlich Stellung, Biegung, Hand, also umstellen und so weiter. Das muss ich natürlich ganz bewusst machen, wenn ich diese Hufschlagfigur korrekt reiten will. Und dadurch reite ich natürlich auch, habe ich eine ganz andere Einwirkung auf mein Pferd, wenn ich ganz bewusst diese Hufschlagfiguren reite. Und ich finde das im Training total hilfreich, wenn man wirklich viele Hufschlagfiguren reitet. Anstelle von einfach so vor sich hin reiten und so ein Sammelzug. Genau, machen ja ganz viele. Die reiten einfach so vor sich hin, großer Kringel, kleiner Kringel, geradeaus oder mal durch die Diagonale. Aber ich sehe ganz selten Reiter, dass sie wirklich mal korrekte Hufschlagfiguren reiten. Und ich finde das für das Dressurtraining, für die Durchlässigkeit und so weiter, finde ich das unbezahlbar. Also das hat ja auch einen Sinn, warum man das mal erfunden hat. Dann haben wir zum Schluss noch eine Bitte an die liebe Lia. Wir würden gerne wissen… Wie es ausgeht. Genau, was dabei rausgekommen ist, wenn du deine Dressur Reiter A Premiere hoffentlich erfolgreich hinter dich gebracht hast. Wir hoffen, dass wir ein bisschen was hoffentlich dann dazu beitragen können, dass das natürlich gut wird und ja, wir sind interessiert daran, wie es ausgegangen ist. Wir bedanken uns fürs Zuhören. Das war die kleine Folge.
[15:44] Ich eier mal zurück nach Berlin und wir hören uns dann in Richtung Wochenende wieder. Macht’s gut, bis dahin. Tschüss.
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