#495 Offenstall oder Box? Wenn Sportpferde Ruhe brauchen

Wie viel Offenstall ist eigentlich gut für ein Sportpferd? Diese Frage beschäftigt Jenny gerade ziemlich intensiv. Nach mehreren Monaten in einer großen Herde beobachtet sie bei AC/DC und Benny nicht nur die vielen Vorteile des Lebens in der Gruppe, sondern auch eine mögliche Kehrseite: Die Pferde sind praktisch rund um die Uhr in Bewegung, müssen sich ihre Ruheplätze mit anderen teilen und finden nicht immer die ungestörten Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten, die sie gerade als Sportpferde brauchen. Die Konsequenz ist keine grundsätzliche Abkehr vom Offenstall – aber eine neue Erkenntnis: Entscheidend sind offenbar nicht nur Haltungssystem und Platzangebot, sondern auch Herdengröße, Charaktere und die individuellen Bedürfnisse der Pferde.


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Von Neophobien und Problemen an der Futterschüssel

Auch Benny beschäftigt uns weiter. Eine Hörerin hatte in der vergangenen Folge die TRT-Methode von Tristan Tucker empfohlen, die vor allem mit Bodenarbeit und dem kontrollierten Umgang mit potenziell erschreckenden Situationen arbeitet. Jenny und Chris haben sich das Konzept zumindest einmal grob angesehen und sprechen darüber, warum es gerade für ein schreckhaftes Jungpferd interessant sein könnte. Die Grundidee: Pferde sollen lernen, mit unbekannten und vermeintlich gefährlichen Dingen selbstbewusster umzugehen – und dadurch auch in Stresssituationen besser bei sich zu bleiben. Ausprobiert haben die beiden die Methode allerdings noch nicht.

Zu Gast ist außerdem Katja, Gründerin von nuvallo, mit einem ziemlich praktischen Problem: Wie bekommt man sinnvolle Gelenk-Wirkstoffe ins Pferd, wenn das Pferd das Pulver im Futter partout nicht fressen möchte? Aus ihrer eigenen Erfahrung mit ihrem Sportpferd Colin entstand die Idee für nuvallo move, einen kaltgepressten Gelenksnack. Statt Pulver im Trog gibt es sechs Snacks am Tag direkt aus der Hand. Enthalten sind unter anderem Kollagen, Glucosamin, Hyaluronsäure und MSM. Besonders interessant ist dabei nicht nur die Rezeptur, sondern die Frage der Akzeptanz: Die Snacks sollen bewusst nicht nach „Zusatzfutter“ schmecken und wurden laut Katja mit mehr als 100 Pferden getestet. Wer neugierig geworden ist, findet nuvallo move hier – mit dem Rabattcode PFERDEPODCAST gibt es für unsere Hörerinnen und Hörer 10 Prozent Rabatt.

Und dann gibt es noch eine Erkenntnis, die irgendwie perfekt zu dieser Folge passt: Pferde sind Neophobiker – Neues und Unbekanntes wird also erst einmal skeptisch betrachtet. Das erklärt vielleicht nicht nur Bennis Verhalten, sondern liefert auch die perfekte Vorlage für Chris‘ persönliche Neophobie: Wenn man schließlich Nudeln mit Garnelen bestellt und stattdessen Nudeln mit Gemüse bekommt, kann auch ein erwachsener Mensch ausgesprochen ungehalten reagieren – und dabei sehr ungerecht werden (*schäm*). Warum die beiden am Ende trotzdem ziemlich entspannt an der Ostsee landen, hört ihr in Folge 495 des Pferdepodcasts.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Der Pferde-Podcast hier, Folge 495. Jenny, wir waren selten so entspannt bei der Aufnahme. Alles gelassen, alles easy peasy. Ich muss auch sagen. Ich habe Stress, mach hinne. Wir sind beide in einem Modus. Ich habe Stress, mach hinne. Und also ich persönlich befinde mich in einem Modus, von dem ich weiß, man muss mich vor mir selbst schützen. Ich hatte eben gerade selber für mich einen Fremdschämen-Moment in der Mittagspause quasi selbst verschuldet. Und also ich musste mich für mich schämen. Und also es ist so peinlich. Siehst du mal, wie es ist? Ich muss mich auch oft für dich schämen. Ja, das war noch nicht mal so offensichtlich. Aber also ich habe mich, also ich kann, es fällt mir schwer in den Spiegel zu gucken.

[1:07] Was hast du gemacht? Ich war in so einem asiatischen Imbiss eben gerade. Und also ich will es jetzt nicht lang erzählen, also nur ganz kurz. Ich habe Spicy Nudeln mit Garnelen bestellt. Und als ich so bezahlt habe, macht es hinter der Tee schon Zisch, Chong, Klong und hier Nudeln mit Gemüse. Und ich so, ja, gib her, Hunger und dann sitze ich da und schaufel das so in mich rein und denke, Nudeln mit Gemüse, ich hatte noch Nudeln mit Garnelen. Und dann heißt es, Nudeln mit Garnelen wären fertig. Und dann kommt eine Frau, und sagt, ich hatte aber die Nudeln mit Gemüse und irgendwie, und dann irgendwie, ja, ach komm, jetzt nimmt jeder das, was er hat. Und es in mir tobte ein innerlicher Furor, weil ich mich so geärgert habe.

[1:55] Also quasi der dazu getaugt hätte, dass also quasi alle Asiaten Berlins auf den Mond geschossen werden, so ungefähr. Ich war wütend und in meinem Brass kommt… Also hast du quasi eine fremde Frau zu Garnelen eingeladen? Wenn man so will. Und dachte, das ist ja eigentlich nett, aber eigentlich hasse ich es auch, weil ich will ja die Garnelen eigentlich. Und während ich in mich reinknötter und gedacht habe, hier gehe ich nie wieder hin, kommt der nette Vietnamese mit einem Schälchen, er hätte hier jetzt nochmal Garnelen gebraten. Und ich habe, also es war so freundlich, zuvorkommend in Berlin-Mitte, wo man immer sagt, die Leute sind schnodderig und irgendwie rau und alles und weißt du. Und irgendwie, ich habe mich vor mir selber geschämt. Ich bin hier.

[2:49] Aber so bist du, ne? Und das ist das, was ich dir immer sagen will. Du bist so unfreundlich. Nee, bin ich gar nicht. Und jetzt, immer wenn du unfreundlich bist, sage ich Stichwort Nudel mit Garnelen. Wir sind der Pferde-Podcast. Es moderieren. Ein kleines Häufchen Elend. Das bin ich, der auch dazu noch keine Ahnung hat von Pferden. Und Jenny, die fantastische Expertin, erfolgreiche Reiterin, die Frau, die mit ihrem Haflinger Esstressuren reiten möchte. ACDC ist der Name dieses Tieres. Es gibt auch noch Jungspund Benni in der Sammlung und wir haben uns ein bisschen was vorgenommen. Wir haben einen Gast, Katja, der Werbung machen wird für ein Produkt, für ein Leckerli, das den Gelenken guttun soll, wo ich jetzt so drüber nachdenke. Und ich werde mich aber nicht aufregen. Wir machen Werbung, ohne selber Geld dafür zu bekommen. Stellen wir fest, sondern wir haben nur gesagt, das ist irgendwie eine interessante Geschichte und unsere Hörers bekommen einen Rabattcode. Das ist eigentlich eine Megasache.

[3:50] Ja, aber wir haben zumindest ein Probepäckchen bekommen. Oder zum Probieren, wie das so ist und ob die Pferde das mögen. Das stimmt. Und was das Besondere von diesem Snack ist, den die Pferde kriegen, das werden wir im Laufe der Folge hören. Wir haben eine Sache noch nachzutragen. Aus der kleinen Folge hatten wir ja die Empfehlung einer Hörerin, dass der schreckhafte und nervöse Benni, dass möglicherweise die Tristan-Tacker-Methode, die TRT-Methode, etwas sei, das das Nervenkostüm des jungen Pferdes beruhigen kann.

[4:28] Wir haben, glaube ich, beide mal gegoogelt und mal geguckt, was sich hinter der TRT-Methode verbirgt zumindest. Können wir uns ja auch nochmal darüber austauschen. Dann berichtet die Cavallo in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich über das Thema Offenstahlhaltung. Und du hast gesagt, hey, das ist ein geiles Thema. Das beschäftigt mich auch gerade, weil es gerade alles nicht nur problemfrei, oder? Also es gibt die eine oder andere Sorgenfalte im Moment bei dir. Ja, ein bisschen. Ein bisschen. Also es ist ja jetzt alles im Blut, so im Großen und Ganzen. Aber wir sprechen ja über nicht nur sportliche Heldentaten und was machst du reiterlich so, sondern genau auch über solche Fragen, die optimale Pferdehaltung, was macht man am besten, was kann man verändern, solche Dinge. Deshalb, da wollen wir mal drauf schauen. Und ich glaube, also für so eine Folge reicht es dann, glaube ich, auch thematisch. Wir gucken mal, dass wir das alles in der üblichen Länge unterkriegen. Jetzt spielt unser Orchestermusiker Manni die Pferdepodcast-Hymne und dann geht’s los. Ja, einmal scharfe Udon-Nudeln mit Garnelen. Es hängt mir nach. Jenny, die Pferde.

[5:51] ACDC und Benni, das ist ja eigentlich immer die erste Frage. Was machen sie denn so? Wie geht’s denen? Der Pferde-Zahnarzt war da, habe ich nur in unserer gemeinsamen Fotomediathek gesehen. Ich bin da die Woche über immer in Berlin.

[6:06] Die Zahnärztin war da und hatte auch ganz schön was zu tun, vor allem bei Benni, wo ich ja ein bisschen erstaunt war, weil ich ja im Schwarzwald die Koryphäe schlechthin an den Pferden hatte für die Zähne. Und was musste man feststellen? Oh, der hat aber da nicht bis ganz hinten hin. So, da hat er ein bisschen was vergessen. Kann ja mal passieren, vielleicht hat er einen schlechten Tag gehabt. Jedenfalls. Bei Benni war jede Menge zu tun, aber beide haben gute Zähne, vor allem Acey hat tolle Zähne also der muss eigentlich nicht so oft zum Zahnarzt und jetzt sind beide wieder glatt geraspelt und das Gebiss ist wieder fein, also quasi wie so eine, Und Zahnreinigung und nochmal so ein bisschen alles fein gemacht, geraspelt, scharfe Kanten weg, dass da nichts wehtut in dem empfindlichen Fleisch in der Innenseite des Maunts. Ich kann ja als Mensch ein Lied davon singen und wenn ich diese Fotos und Videos immer sehe, können wir auch mal teilen eigentlich jetzt im Zuge der Folge.

[7:14] Also mir tut es ja immer physisch weh und ich bin immer erstaunt, wie ruhig die Pferde da halten. Also ist jetzt vielleicht auch… Na, die sind ja sediert. Okay, die sind sediert. Die sind sediert, alles klar. Deswegen muss auch immer, es gibt ja auch so Pferdedentisten, die keine Tierärzte sind, aber du brauchst dann immer einen Tierarzt, wenn es um die Sedierung geht. Und praktisch ist natürlich, wenn ein Tierarzt sich spezialisiert auf das Zähnemachen von Pferden. Und ich fand das ganz witzig, deswegen habe ich es gefilmt und das habe ich zum ersten Mal gesehen bei einer Pferdetierärztin, also für Zähne. Wenn man so bei der Zahnreinigung ist und dann, wenn man fertig ist und dann kommt doch am Schluss kommt immer wie so ein, so ein Gerät, was da wie so ein Schwämmchen vorne drauf hat oder so ein Bürstchen und da kommt dann irgend so ein Gel drauf und dann werden die Zähne poliert und dann macht das immer so, und das ist ja das angenehmste an der Zahnreinigung und das hat die bei den Pferden auch gemacht und das habe ich gefilmt, also quasi wie so nochmal so ein Fluid auf die Zähne, und dann wurden die so ein bisschen geputzt und das habe ich tatsächlich das erste Mal gesehen, Das hatte ich so noch nie und fand es total toll. Und die Pferde fanden es, glaube ich, auch ganz angenehm, weil dann das Zahnfleisch so ein bisschen massiert wird. Und das mögen die, glaube ich, gerne. Also es sah tatsächlich so aus, als hätten die damit null Problem. Also die Sedierung, die hatte ich gar nicht auf dem Zettel. Also das ist immer Standard. Also das ist da üblich. Das ist immer so, sozusagen.

[8:39] Also ich kenne es nur so, weil die haben ja dann auch dieses Maulgatter und hängen dann mit dem Kopf an diesem Seilzug, dass die Zahnärztin auch hoch und runter, dass sie am besten ins Maul gucken kann und so. Und wenn da ein Pferd Panik kriegt, das kann schon mal blöd ausgehen. Deswegen, also ich kenne es nur mit Sedierung. Es gibt wohl auch Pferdedentisten, die werben damit, Zähne raspeln ohne Sedierung. Aber ob die das dann ohne Maulretter macht, keine Ahnung, habe ich noch nie gesehen. Würde ich glaube ich auch nicht machen. Mir ist dieser Weg mit der Sedierung immer der sicherste. Dauert natürlich dann auch immer, man muss immer warten, bis die Pferde wieder wach sind. Man kann sie nicht einfach zurück in den Stall stellen, also sie dürfen nichts fressen, wenn sie sediert sind, weil sie dann nämlich, nicht ordentlich kauen oder sich auch auf die Zunge beißen könnten und dann gibt es auch schnell mal eine Schlundverstopfung oder eine Kolik oder so, weil sie irgendwie das Futter nicht genug zermalmen, in ihrem sedierten Zustand und deswegen muss man darauf achten, dass die Pferde, bis sie wieder ganz wach sind, Nicht fressen. Und ich warte immer so lang, bis sie gepinkelt haben. Das machen sie nämlich immer nach einer Sedierung und einen Kackhaufen gemacht haben. Und dann stelle ich sie zurück in den Stall. So mache ich das auch immer. Ist mal die Absprache auch bei mir mit dem Zahnarzt. Bitte warten Sie bis pinkeln. Groß. Und dann verlasse ich die Praxis. Nein, Späßchen. Jenny, das ist natürlich.

[10:08] Das ist jetzt natürlich der Teil, den erfahrene Pferdeleute mutmaßlich kennen. Lass uns speziell über deine beiden Jungs reden. Wir haben ja schon gesagt, dass so diese sportliche Karriere im Moment, also es liegt natürlich nichts auf Eis, aber es ist im Moment so eine Jahreszeit, wo die Turniere keine so große Rolle spielen. Die Koppeln sind zu. Es ist nicht mehr, was so Lehrgänge und so weiter angeht, ist es nicht mehr ganz so intensiv. Hilf mir noch mal ganz kurz auf die Sprünge. Ich glaube, nächste Woche steht noch mal der Besuch eines Trainers an oder du besuchst noch mal einen Trainer. Was ist es noch mal und mit welchem? Das ist der liebe Frank, der schon mal bei uns auf der Anlage war. Und der kommt noch mal wieder und dann habe ich mir noch zwei Plätze erkannt. Also sowohl ACDC als auch Benni werden da dann mit dir zusammen vorturnen. Das ist dann auf jeden Fall auch nochmal ein Blick wert, wie das so aussieht. Und auch das ist ja ganz cool, wenn du sagst, der Frank, der schon mal da war, dann ist es ja immer, also ich finde ja immer spannend, wenn man so eine Entwicklung irgendwie sehen kann, hat sich was verändert, verbessert?

[11:27] Was fällt so ins Auge? Das sind ja dann von außen auch immer nochmal Impulse, über die man dann auch mal diskutieren und reden kann. Stichwort diskutieren, genau, diskutieren und reden. Du bist angesprungen auf das Thema Offenstahlhaltung und wir kamen drauf, weil die Cavallo diesen Monat so einen Schwerpunkt darüber gemacht hat. Wir haben eben gerade kurz drüber gesprochen. Lustigerweise, Fußnote, in dem Heft ist auch erwähnt, das Dorf der Pferde in Deutschland, Lonig in Rheinland-Pfalz. Und die ganz treuen Hörer unter uns wissen, dass die Hafflinger Züchter.

[12:07] Die Steinbrüder, darüber schon mal mit uns im Pferde-Podcast berichtet sozusagen. Gesprochen. Genau, weil die wohnen nämlich dort. Die wohnen, genau. Ich bin immer ganz neidisch, wenn ich das sehe. Und die Besonderheit ist, wie war das nochmal? Der Bürgermeister ist so ein Pferdefreak und man kann, glaube ich, nur ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen, wenn man gleichzeitig auch irgendwie einen Pferdestall dran tackert. Genau. Ja. Genau so. Und, ja, ja. Und das ist irgendwie, ist es total toll. Also ich finde diese… Auch dieses Lonnig und das ist so toll gemacht. Also diese Häuser sind total schön und jedes Haus hat halt einen eigenen Pferdestall. Ich glaube, man kann da auch einen eigenen Reitplatz und so weiter. Aber die Infrastruktur ist auch da. Es gibt eine große Reitanlage, die man halt einfach benutzen kann. Aber man hat die Pferde am Haus und das ist natürlich der Traum eines jeden Pferdebesitzers. Vielleicht machen wir das auch, wenn wir in Rente sind und nicht mehr arbeiten müssen. Dann bauen wir uns ein Haus in Lonnig und sind nur noch für die Pferde da, Schätze. Ist das nicht toll? Also jetzt, wo du es so sagst, war das schon immer mein Traum. Lonnig. Siehst du? Ja, toll. Dann sind wir uns ja einig. Ja, dann sind wir uns doch mal wieder einig. Absolut.

[13:17] Wir bauen vielleicht dann ein Doppelhaus zusammen mit Mareike und Christian. Ich glaube, Christian würde es auch toll finden. Und wir lassen immer die Türen auf, so wie in Schlumpfhausen. Jeder kann reinkommen, die Steins und so. Naja, wir können ja die Folge nochmal, ich suche das nochmal raus, würde es nochmal verlinken, kann man gerne nochmal nachhören. Und im Mittelpunkt dieses Artikels stand die Familie Kruft und wir erinnern uns, Julia Kruft ist ja auch eine erfolgreiche Haflingerreiterin, die wir aus dieser Szene heraus kennen. Aber das nur so als Fußnote, Stichwort Offenstallhaltung. Du bist darauf angesprungen und hast gesagt, hey, gutes Thema, lass uns die Folge mal nutzen und vielleicht so ein paar Takte mal darüber zu erzählen. Weil es ist im Moment, also wir haben ja wirklich nur ganz kurz gesprochen, das ist ein bisschen schwierig oder sage ich da jetzt schon zu viel? Schwierig ist, glaube ich, das falsche Wort. Also bisher war ich ja immer so der Meinung, die Pferde auf den Stall, das ist das Beste und überhaupt. Aber ich muss jetzt auch nach wie lange stehen sie jetzt? Vier Monate, fünf Monate? Fünf Monate, glaube ich. In dieser großen Herde, das ist natürlich für die Pferde auch anstrengend und nicht immer ganz einfach.

[14:36] Und wenn sie im Sport gehen oder wenn man den Pferden halt auch sportliche Leistung abverlangt, merkt man schon, dass dieses Oftstalleben die Pferde auch fordert und dass die halt auch nicht so, spritzig sind, wie man das gerne hätte. Also ich habe ja auch eine Stahlkollegin, die ihre Stute im Sommer aus dem Offenstall rausgeholt hat, aber eigentlich eher wegen, sie war zu dick und sie sollte abnehmen und im Offenstall kann sie ja dieses Futter nicht so portionieren und kontrollieren. Und die hat dann auch erzählt, also seit die dann auch ein Teil des Tages in einer Box steht und ein bisschen Ruhe hat, ist sie beim Reiten viel spritziger, viel aufmerksamer. Also sie lässt sich viel besser reiten, sie ist sehr viel rittiger geworden und ein bisschen mehr Go.

[15:23] Und ich bin tatsächlich auch so ein bisschen hin und her gerissen, ob das für jedes Pferd die perfekte Haltung ist. Also vor drei Jahren hättest du mir sagen können, ich stelle deine Pferde nachts in die Box, dann hätte ich, auf gar keinen Fall mache ich das. Und ich hatte die Pferde ja immer in einem relativ kleinen Offenstall, die waren ja nur zu dritt, die hatten genug Platz, die konnten sich aus dem Weg gehen, und die hatten auch eine Liegefläche, die groß genug war, die mussten nirgendwo anstehen fürs Heu, die waren einfach nur zu dritt, kleiner Offenstall und die haben sich gut verstanden. Das kann man glaube ich nicht vergleichen mit der Haltung, wie es jetzt ist. Also im Sommer war ja auch diese Koppel, das war riesig, die waren sehr viel in Bewegung und das hatte ich dann schon bei AC auch gemerkt, dass ihnen das Einfach kräftemäßig total an den Rand bringen.

[16:13] Und ich merke das auch bei Benni, dass dem so ein bisschen der Schlaf fehlt. Also die Pferde können halt jetzt nicht wie in dem alten Stall einfach sich hinlegen und mal ausruhen. Weil dann kommt es immer darauf an, wer ist denn wo? Ist denn da jetzt der Rang hohe in der Liegehalle? Liegt der da jetzt? Dann kann ich mich da nicht hinlegen. Und eigentlich hätte ich jetzt ein bisschen Hunger. Ach nee, da ist aber der, da kann ich da jetzt nicht hingehen. Da muss ich mal gucken, ob ich woanders was zu fressen kriege. Also sie sind schon auch 24-7 in Bewegung.

[16:40] Immer beschäftigt. Und dieser Ausruhmoment, das kann natürlich sein, dass sich so ein Pferd dann mal hinlegt und fünf Minuten später kommt ein Rang hoher und sagt, ich will da aber liegen. Das ist halt nun mal so in einer Pferdeherde. An und für sich auch eine gute Sache und überhaupt nicht schlimm. Aber ist natürlich für Pferde, die im Sport gehen, vielleicht so ein bisschen semi-gut, weil die Ruhephasen manchmal fehlen. Das ist auch ganz unterschiedlich. Ich merke es an manchen Tagen mehr und an manchen Tagen weniger. Aber ich merke das deutlich, auch bei Benni und vor allem auch bei Elsie, dass denen so ein kleines bisschen einfach dieser Rückzugsort und dieses ungestörte Ruhen fehlt. Okay, also dann, wir lernen, du bist jetzt nicht auf einmal zur Gegnerin der Offenstallhaltung geworden, völliger Humbug, aber es ist so ein bisschen die Erkenntnis, okay, von der Größe der Herde hängt doch und, also die Größe der Herde gepaart mit den Charaktereigenschaften der Pferde, die drinstehen und die deine eigenen sind, davon hängt tatsächlich eine ganze Menge ab, wie das dann im Detail sich so auswirkt. Ja, irgendwie äußert und was das mit den Pferden macht.

[17:52] Absolut, ja. Und da bin ich auch wirklich so dahin gekommen, dass ich zum Beispiel sagen würde, meine Schwester hat ja zum Beispiel ihre Stute auch in diesem Offenstall, wo meine beiden stehen, aber die hat nachts eine Box. Also die kommt einfach rein für die Nacht, die kriegt da ihr Futter, die kann da schlafen, die kann da ausruhen und dann geht sie tagsüber wieder raus. Das fand ich am Anfang so, gerade so im Sommer, habe ich immer so ein bisschen geoutcht und dachte so, jetzt ist es hier bis 11 Uhr hell und dann muss dieses Pferd um 6 Uhr in der Box stehen bei 30 Grad und eigentlich hätte man sie gerne draußen.

[18:26] Also perfekt wäre so in den dunklen Monaten die Pferde tagsüber draußen, nachts drin und in den hellen Monaten, also im Sommer, dass man einfach so auch sagen kann, jetzt lasse ich die Pferde einfach 24-7 draußen, weil das Wetter ist so schön und die können auch draußen bleiben. Das wäre so.

[18:46] Dieser perfekte Gedanke. Okay, also es gibt, wenn ich das richtig sehe, tatsächlich aus deinen Beobachtungen, die du jetzt gerade schilderst, aber keine Erkenntnis oder Konsequenz, die sofort zum Tragen käme. Du willst einfach die Eindrücke erst mal teilen. Es ist ja jetzt auch nichts Schlimmes passiert in dem Sinne. Und es ist aber so ein Thema, man bleibt da einfach dran. Also, ne, so. Genau, also wenn ich nochmal den Stall wechseln sollte…, Dann würde ich, glaube ich, versuchen, einen Stall zu kriegen, der diese Haltung vielleicht anbietet, dass man sagt, die Pferde gehen nachts in eine Box und tagsüber sind sie in einer Herde draußen und können spielen und so. Ich beobachte das ja auch bei unseren Boxenpferden. Also bei uns im Stall sind ja auch Boxenpferde, die halt.

[19:35] Nach Stuten und Wallachen getrennt im Winter auf so einen Paddock gehen. Und die haben allen Spaß allein, diese Wallache. Also dieses Wallach-Paddock ist direkt neben dem Reitplatz und das ist ganz oft, dass ich reite, wenn die Wallache ihre Paddock-Zeit haben. Das ist natürlich sehr begrenzt. Ich glaube, die gehen nur vier Stunden am Tag raus. Das wäre mir natürlich zu wenig. Aber also diese Jungsgruppe, die ist wirklich zum Kaputtlachen. Also die spielen und die zehren sich gegenseitig die Decken runter und die laufen sich hinterher. Oder sie stehen mal zu viert mit den Nasen zusammen und dann denkt man so, okay, was besprecht ihr hier? Was macht ihr? Also besprecht ihr euren Fernsehabend oder was macht ihr? Also es ist wirklich zum Schreien und es ist so schön anzugucken, wie viel Spaß diese Jungsgruppe miteinander hat. Und die sind aber dann auch, die kommen aus der Box dann, die sind ausgeruht und die sind dann ungestüm und die machen dann wirklich nur Schabern. Okay. Ja, Stahlwechsel. Wer weiß schon, was das Leben so bringt. Wir lassen uns überraschen.

[20:39] Nicht, dass wir schon ein bisschen wüssten, was das hier bringt. Okay, hau, du lässt ja, also hier wird ja der Vorhang, aber dafür haben wir diese Folge keine Zeit, weil, Katja scharrt ja schon mit den sogenannten Hufen und ich wollte noch ganz kurz auflösen und du kannst gerne ergänzen, wer Tristan Tacker ist. Das hatte uns ja eine Hörerin empfohlen, dass die Methode dieses, Reitlehrers, Dressurreiters, ein Horsemanship-Trainer aus Australien, wie ich gelernt habe, das hatte uns ja die Hörerin empfohlen, dass das Konzept von diesem Tristan Tacker vielleicht was für Benni wäre.

[21:22] Ich habe es also mal so grob nachgelesen. Ein Australier, der in den Niederlanden lebt und es ist eine Methode, die viel mit Bodenarbeit zu tun hat. Und es geht darum, tatsächlich Pferden, die schreckhaft sind, dabei zu helfen, dass sie so ihre Anspannungen ablegen, Trennungsängste irgendwie hinter sich lassen. Es geht auch um Probleme beim Verladen und so weiter, sowas zu überwinden. Und es hat, glaube ich, viel mit Bodenarbeit zu tun und es arbeitet auch viel. Also ich habe so ein, zwei Videos gesehen, da waren so Elebente drin, die mich an diese Gelassenheitsprüfungen von den Jungpferden so ein bisschen erinnert haben. Da wurde mit Regenschirmen gearbeitet und mit irgendwie Rascheldecken, die an den Körpern der Pferde irgendwie so geraschelt wurden. Ich weiß nicht, hast du noch andere Erkenntnisse, aber so in die Richtung geht’s und es ist so ein ganzes Konzept irgendwie.

[22:20] Genau, also ich habe es, also wie gesagt, ich habe es nur überflogen. Ich habe mich jetzt noch nicht intensiv damit beschäftigt, aber man kann auch so Kurse buchen und kann halt also online diese Kurse machen. Und genau, also den Eindruck hatte ich auch, dass es auch ganz viel mit so ein bisschen Schrecktraining zu tun hat. Und das ist ja natürlich auch sinnvoll. Also wenn man Pferden, also Dinge, vor denen sie sich normalerweise erschrecken würden, wenn man Pferden dann begreiflich macht, hör mal, das ist überhaupt gar nicht schlimm und solange du auch bei mir bist und dann kannst du mir vertrauen, ich lasse dich nicht in eine gefährliche Situation und die Pferde werden dadurch auch ein bisschen selbstbewusster. Und das Ziel ist ja, was Katja auch schon gesagt hat, dass die Pferde lernen, in bestimmten Stresssituationen besser mit sich selber klar zu kommen. Also das Ziel ist schon wirklich super. Aber wie gesagt, ich habe mich noch zu wenig damit beschäftigt, um jetzt zu sagen, oh, ich mache diesen Kurs oder ich mache ihn nicht. Also, aber im Prinzip ist so diese Idee davon, die Pferde selbstbewusst zu machen und die Pferde halt wirklich so mit diesem, mit Planen und Wimpelchen und was auch immer, was es da alles so gibt bei diesem Schrecktraining, dass man den Pferden da sagt, das ist nichts, wo man weglaufen muss, sondern….

[23:37] Man macht sie selbstbewusst, stellt euch dieser Gefahr, dieser vermeintlichen Gefahr und guckt euch an, was damit passiert. Und die Pferde werden dadurch wirklich selbstbewusster und dadurch natürlich auch nicht mehr so schreckhaft. Also dieses Angespannt sein und dieses Angst haben hat ja auch so ein bisschen was mit Selbstbewusstsein zu tun, also des Pferdes. Und Pferde, die ganz selbstbewusst sind, erschrecken sich in der Regel nicht so leicht vor Dingen, die sie nicht kennen.

[24:02] Ganz genau so ist es und damit haben wir das zumindest jetzt mal aufgeklärt, was sich dahinter verbirgt, ohne dass wir es selber schon ausprobiert hätten oder sowas. Aber wir hatten ja in der vergangenen kleinen Folge erstmal nur die Nachricht der Hörerin vorgelesen. Wir konnten selber mit dem Namen, mit dem Schlagwort nichts anfangen. Damit wäre jetzt zumindest mal geklärt, was sich so grob dahinter verbirgt und wer tiefer einsteigen mag, der kann das ja dann möglicherweise auch selber tun. Dann würde ich vorschlagen, wir kommen zu unserem Gast heute, zu der lieben Katja von Nuvalo. Sie ist Gründerin dieses Unternehmens. Und ich weiß gar nicht, wenn wir kein Geld dafür kriegen, ob es trotzdem Werbung ist, aber damit wir ganz klar sind, es ist nicht zu erwarten, dass Katja schlecht über ihr eigenes Unternehmen und über ihr eigenes Produkt sprechen wird und Hörer des Pferde-Podcasts werden einen Rabattcode bekommen und können das dann auch mal ausprobieren. Wir probieren es selber auch aus, von daher schreie ich jetzt mal raus.

[25:09] Was ihr jetzt hört, ist auch Werbung ganz bestimmt und man muss ja Werbung kennzeichnen in Deutschland, sonst wäre es nämlich Schleichwerbung und das machen wir natürlich auf gar keinen Fall. Also Werbung, Werbung, Werbung. Trotzdem fanden wir die Geschichte von Katja super interessant. Sie hat uns angeschrieben und wir sagen Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du bei uns bist. Hallo Chris, danke, dass ich dabei sein darf. Ich freue mich sehr.

[25:38] Katja, du hast uns ja eine Nachricht geschrieben und die hat sowohl Jenny als auch mich neugierig gemacht. Und zwar ist es so, dass Nuvalo, dass dein Unternehmen, Futtermittel, einen Futterzusatz sozusagen, ein Zusatzfutter herstellt für Pferde und das tut den Gelenken von Pferden gut. Und bevor wir über die Details sprechen, dessen, was du uns auch zugeschickt schon hast zum Ausprobieren, vielleicht zwei Sätze, drei Sätze zu Nuvalo. Was verbirgt sich dahinter? Es ist ja dein Baby, wenn man so will. Du bist die Gründerin von diesem Unternehmen. Genau. Was verbirgt sich hinter Nuvalo? Hinter Nuvalo verbirgt sich zunächst einmal ganz viel persönlicher Frust, den ich mit meinem eigenen Pferd erleben durfte. Ich habe ein Sportpferd, einen 17-jährigen Wallach Colin, mit dem wir auch erfolgreich springen unterwegs sind, mittlerweile bis zur Klasse M und der ist schon seit über zehn Jahren an meiner Seite und wenn man so lange mit einem Pferd zusammen ist, dann merkt man irgendwann auch.

[26:44] Die Gelenke, die sind dann doch nicht mehr so fluffig, wie sie es mal waren und vielleicht würde ein Gelenkzusatz gut tun. Ich habe dann, wie wahrscheinlich viele Pferdebesitzer, mich auf den Weg gemacht und nach einem Zusatz gesucht, die typischen Inhaltsstoffe mir angeschaut, MSM, Kollagen, da gibt es ja super viele, auch ganz tolle Gelenkzusätze auf dem Markt. Also habe ich mir einen gekauft, stand im Stall und habe es dann meinem Pferd dargereicht in seinem Müsli. Und er schnupperte dran, drehte sich weg und sagte fast wortwörtlich, das kannst du selbst essen. Ich war erst einmal überrascht, weil ich das überhaupt nicht erwartet habe, weil davon spricht auch tatsächlich keiner. Und das ist auch wirklich das, was sich hinter Nuvalo verbirgt, nämlich die Lösung des Akzeptanzproblems. Wenn man nie ein Ergänzungsfuttermittel tatsächlich seinem Pferd da erreichen wollte, dann wird man auch nie mit diesem Problem konfrontiert. Aber Pferde sind sogenannte Neophobika. Das bedeutet, alles was neu ist, dem stehen sie erstmal skeptisch gegenüber. Das ist auch deren Natur, das ist auch wichtig, damit sie in der Natur eben überleben können. Was man nicht kennt, das wird erstmal nicht gefressen. Und die Besonderheit bei aktiven Wirkstoffen, vor allen Dingen auch im Gelenkzusatzbereich ist, sie schmecken einfach nicht. Also ich bin ehrlich, ich habe es selbst ausprobiert, weil ich wissen wollte, warum ein Pferd das jetzt nicht ist.

[28:13] Und sowohl MS als auch Glucosamin, sie schmecken einfach scheußlich. Okay. Ja. Und es ist tatsächlich so, dass man einem Pferd etwas Gutes tun möchte. Man sein Futter aber am Ende des Tages einfach scheußlich schmecken lässt. Also stell dir vor, du hast ein Lieblingsgericht vor dir und du beißt rein und es schmeckt aber komplett anders als das, was du gewohnt bist. Deswegen ist die Reaktion von Pferden auch gar nicht so… Gar nicht so komisch, sondern es ist eine natürliche Reaktion auf etwas, was sie nicht erwarten im Futter. Und erstmal wird es dann verschmäht. Okay. Und es ist, ja.

[28:57] Also es drängt einen jetzt so nach der Frage, wie sieht die Lösung aus? Weil du schon sagst, okay, du willst da Zusatzstoffe in das Pferd bekommen, von denen du auch selber sagst, ist nicht so angenehm. Jetzt findet unsere Nase vielleicht auch andere Dinge unangenehm als so eine Pferdenase. Aber offensichtlich sind sich da ja beide Nasen relativ einig. Und also ich bin gespannt auf den Ansatz. Was hast du gemacht, um das Problem zu lösen? Aber ich wollte dich auch nicht unterbrechen. Genau, also was ich gemacht habe mit dem Pulver, ich habe es irgendwann angefangen in Mesh zu mischen. Dachte mir dann aber, ich kann jetzt nicht jeden Tag Mesh kochen für mein Pferd. Vor allen Dingen, weil dann auch irgendwann das Mesh liegen gelassen wurde. Weil Colin schon gemerkt hat, okay, das schmeckt jetzt schon wieder komisch. Und es gab tatsächlich auf dem Markt keine Lösung, die dieses Akzeptanzproblem wirklich adressiert hat. Wenn, dann waren diese Pulver, die dann als schmackhaft dargestellt wurden, voll mit irgendwelchen Füllstoffen von Weizen über Soja hin zu Kartoffelflocken. Also man findet die abenteuerlichsten Sachen dort drin. Und ich habe mir dann gedacht, es kann doch nicht sein, dass man als Pferdebesitzer so alleingelassen wird. Man kauft dieses Pulver oder auch diesen Saft. Aber wie man das ins Pferd kriegt, ist dann den Herstellern erstmal egal, weil dann kann man selbst erfinderisch werden. Und ich glaube, jeder Pferdebesitzer, der das Problem schon mal hatte.

[30:20] Versteht, was ich meine, weil irgendwann greift man zu Malzbier und Apfelmus und steckt ganz viel Zucker auch ins Pferd, was da gar nicht reingehört. Was wir dann gemacht haben ist, wir haben gesagt, Mensch, es muss einen Weg geben, diese Wirkstoffe ins Pferd zu bekommen, ohne dass man als Pferdebesitzer Unmengen an Zucker oder irgendwelchen Müslis oder anderen Stoffen mit dazukippt, damit das Pferd das überhaupt frisst. Und so sind wir dann darauf gekommen, dass wir gesagt haben, Mensch, warum verpackt man das nicht in ein einfaches Format, was einfach im Stallalltag handelbar ist für jeden Pferdebesitzer und was das Pferd wirklich so gerne frisst, dass es das Gefühl hat, es bekommt eine Belohnung. Und daraus entstanden ist eben Nuvalo Move. Das ist ein kaltgepresster Snack. Also es sind wirklich Leckerlis, also es sieht aus wie ein Leckerli. Es ist aber tatsächlich ein vollwertiges Ergänzungsfutter im Snack-Format. Das heißt, dort sind die Wirkstoffe, die man kennt, die das Gelenk unterstützen können.

[31:26] Verpackt in eine Basis von Leinkuchen, Reiskleie, damit es auch magenschonend ist, damit man es über einen längeren Zeitraum auch wirklich füttern kann ohne Probleme. Und so ist Nuvalemov entstanden. Okay. Und wenn ich es jetzt aber richtig verstehe, also ich meine, der Geschmack von diesen Zusatzstoffen verändert sich ja jetzt erstmal nicht dadurch, dass man die zusammenpackt und in, so einer Leckerli-Form einarbeitet sozusagen. Also der Geschmack ändert sich nicht. Trotzdem erhöht sich die Akzeptanz, verstehe ich das richtig? Also weil es sozusagen jetzt nicht etwas Gewohntes im Geschmack verändert. Ist das so die Logik dahinter so ein bisschen? Genau. Also es gibt tatsächlich auch Forschung dazu, dass man sagt, dass Pferde irgendwann ein Trauma entwickeln am Futtertrog. Dass sie so skeptisch werden, dass sie sämtliches Futter, was anders schmeckt oder was anders aussieht, im Trog gar nicht erst anrühren. Das ist ein Punkt, an dem wir ansetzen, in dem wir sagen, wir verändern die Routine. Und zwar kannst du den Snack vor dem Reiten auf dem Reitplatz, auf dem Paddock geben, sodass.

[32:37] Diese Phobie, die das Pferd entwickelt hat, wenn man auch schon vieles ausprobiert hat und viele Pulver im Trog verstecken musste, um es so zu sagen, wir verändern, diese Routine, sodass das Pferd zum einen erstmal offener an das Ganze rangeht und zum anderen auch nicht das Gefühl hat, mir wird hier wieder was untergejubelt. Wir haben die Rezeptur auch über ein halbes Jahr mit über 100 Pferden getestet tatsächlich. Eben weil wir dieses Akzeptanzproblem nicht nur halb lösen wollten, sondern verstehen wollten, was die Pferde dazu bringt, den Geschmack anzunehmen, von diesen Wirkstoffen. Und oh Wunder, natürlich, je mehr Zucker man reinpacken würde.

[33:20] Ja, ja, okay. Das wollte die ja gerade nicht, aber okay. Und das wollten wir gerade nicht und deswegen hat es auch so lange gedauert. Wir haben die Rezeptur, glaube ich, zehnmal verändern müssen. Und was den Durchbruch gebracht hat, ist wirklich diese Basis von Leinkuchen. Leinkuchen hat einen besonders nussigen Geschmack, einen besonders nussigen Eigengeschmack, den die Pferde sehr gerne annehmen. Und es ist so, dass die Basis von diesem Leinkuchen die Wirkstoffe so gut einbettet.

[33:50] Dass sie eben nicht diesen scharfen oder unangenehmen Geschmack im Maul haben. Es ist wirklich, ja, da sind ein paar von unseren Produzenten, sind da ein paar graue Haare entstanden in der Entwicklung von diesem Zusatzfuttermittel. Eben weil es so, du möchtest die maximal mögliche Wirkstoffdichte natürlich erreichen, damit es nicht nur ein Kräuterleckerli wird. Aber gleichzeitig muss das Pferd es so gut annehmen, dass du sagst, ja, das erleichtert wirklich meinen Alltag. Und das haben wir geschafft, indem wir wirklich diese Leinkuchenbasis für uns entdeckt haben. Und wir arbeiten auch mit Bananenpulver. Also natürliches Bananenpulver. Die meisten Pferde mögen Bananen. Das bedeutet, wir haben dort nochmal diesen Bananengeschmack mit reinbekommen. Und dadurch haben wir es dann geschafft, dass, ich würde jetzt sagen, 95 Prozent der Pferde die Leckerlis auch wirklich beim ersten Mal aufnehmen und auch danach gerne weiterfressen.

[34:56] Also du hast uns ja mal eine Tüte auch jetzt zugeschickt zur Probe. Sie ist angekommen, das kann ich schon mal sagen. Wir sind sehr gespannt, ob unsere Pferde zu den 95 Prozent gehören oder doch unglücklicherweise zu den 5 Prozent. Und also ich bin da sehr gespannt, aber ich verstehe schon. Also eigentlich wäre es am besten, diese Stoffe pur zu verabreichen. Aber der Gewinner war es eben nicht, in ein gewohntes Futter zu mischen und dadurch den Geschmack zu verändern. Und der Leinkuchen wirkt dann auch Wunder. Ja, dann kommen wir doch vielleicht einfach mal noch zu der Frage, für welche Pferde macht es denn eigentlich Sinn? Also du hast schon gesagt, dein Pferd springen bis Klasse M, da werden die Gelenke natürlich stark beansprucht. Wir haben noch einen sehr alten Rentner sozusagen, der zu uns gehört. Der geht jetzt auf die 30 zu, also wirklich ein sehr altes Pferd. Und wir haben zwei relativ junge Sportpferde, die allerdings Dressur gehen. Was würdest du sagen, was ist so eure typische Zielgruppe, wo macht es Sinn und was macht Nuvalo im Pferd und mit dem Pferdegelenk? Mhm. Also zur Frage, für wen Nuvalo geeignet ist, sowohl für Senioren als auch für Sport- und Freizeitpferde, aber mit einer unterschiedlichen Zielsetzung. Du hast es vorhin schon angesprochen, gerade bei älteren Pferden kommt doch.

[36:22] Öfter, als man möchte, Arthrose dazu, die Gelenke werden steifer und man merkt, die Bewegungen sind nicht mehr so geschmeidig, wie sie es mal waren, vielleicht beim Aufstehen oder auch wenn man anfängt mit der Arbeit, Da merkt man, das Pferd braucht länger zum Warmwerden. Und genau da setzt Nuvalo an, denn die Stoffe, die in dem Snack enthalten sind, die können dazu beitragen, diese Steifheit zu reduzieren, und eben den Alltag, gerade bei älteren Pferden mit Arthrose, etwas schmerzfreier zu machen. Also sie unterstützen dabei, die Arthrosebeschwerden zu lindern. Bei Sport oder auch bei Freizeitpferden, da liegt der Fokus eher auf der Prophylaxe. Also gerade in der Dressur oder auch beim Springen gibt es Belastungsspitzen, auch in der Turniersaison, wo die Gelenke durch unterschiedliche Böden, durch hohe Trainingsintensität auch stärker beansprucht werden als vielleicht im normalen Alltag. Und dort hilft eine frühzeitige Nährstoffversorgung, dem Verschleiß vorzubeugen. Zu der Frage, was hat NuvaluMove oder was bewirkt NuvaluMove, da ist es tatsächlich so, man muss verstehen, wie das Gelenk zum einen funktioniert, nämlich ein Gelenk.

[37:40] Also die Knorpel im Gelenk, die werden nicht durchblutet, die haben keine eigenen Blutgefäße. Das bedeutet, der Nährstoffaustausch der funktioniert über ein, Über eine Bewegung. Der Knorpel wird beim Gehen, sage ich jetzt mal, oder das Gelenk wird beim Gehen gestaucht und zieht sich dann wieder auseinander. Deswegen ist es auch so besonders wichtig zu sagen, dass Gelenkgesundheit nicht bei Zusatzstoffen anfängt, sondern bei regelmäßiger Bewegung und bei genug Bewegung fürs Pferd. Denn nur so kann sich der Gelenkstoffwechsel selbst aktivieren und der Knorpel auch regenerieren. Verstehe. Also man kann noch so viel Nuvalo verfüttern, wenn man das Pferd nicht bewegt, dann bringt es gar nichts. Und gilt auch für Menschen wahrscheinlich jetzt, also nicht das Nuvalo für Menschen, aber du weißt schon, es gilt für jeden. Es gilt für jeden und es gilt auch für jedes Ergänzungsfuttermittel. Das ist auch ganz wichtig. Also man kann ein Pferd, was Baustellen hat, auch nicht gesund füttern. Das ist ganz, ganz wichtig. Man kann unterstützen, man kann gezielt unterstützen, Aber gesunde oder ausreichend Bewegung für ein Pferd ist die Basis für alles, gerade für die Gelenkgesundheit.

[38:53] Und wenn man das einmal versteht, dass der Gelenkstoffwechsel wie ein Schwamm funktioniert, dann kann man anfangen zu überlegen, welche Stoffe spielen denn eigentlich in diesem Gelenk eine Rolle. Und wenn man sich das Gelände wie einen Stoßdämpfer vorstellt, dann haben wir in Nuvalu vier Schnüsselwirkstoffe, die diesen Stoßdämpfer, sage ich jetzt mal, unterstützen können. Nämlich Kollagen und Glucosamin, die bauen die Substanz auf. Also Kollagen liefert das elastische Gewebe für den Knorpelstoßdämpfer. Und Glucosamin regt gleichzeitig die Knorpelzellen dazu an, diese Substanz ständig neu aufzubauen und zu erhalten.

[39:34] Die Hyaluronsäure ist dabei das Gelenköl, denn was die Hyaluronsäure macht ist, sie bindet extrem viel Wasser in der Gelenkschmiere, sodass die Knorpel eben nicht aufeinander reiben, sondern dort eine Gleitschicht entsteht. Ich glaube, dieses Bild haben wahrscheinlich die meisten vor Augen, wenn sie sich an ein Gelenk erinnern. Und MSM ist das Schutzschild und der Entzündungsheimer. Denn wenn es im Gelenk, eine Mikroentzündung gibt, dann werden die Nährstoffe super schnell tatsächlich, wieder abgebaut, sodass der, Knorpel gar nicht die Möglichkeit hat, diese Nährstoffe aufzunehmen. Und MSM bremst diese Entzündung aus und liefert organischen Schwefel, damit Kollagen und Glycosamin eben stabil im Körper verbaut oder im Knorpel verbaut werden können. Man kapiert, jeder einzelne dieser Stoffe klingt in den Laienohren so, dass man annehmen könnte, jeder dopingfahndende Tierarzt bei einem Turnier sagt, ha, jetzt habe ich sie erwischt. Ist das so oder ist es quasi, also kann man es auch gefahrfrei während einer Turniersaison benutzen und also ist das irgendwie, weil es gibt ja tatsächlich manche Hilfsmittel, die Pferden mal gut tun oder die man auch gibt. Auch jetzt irgendwie Medikamente oder so, wo aber erfahrene Turnierreiter sofort wissen, okay, ich muss das jetzt zwar machen, aber ich darf dann nicht aufs Turnier gehen, weil da Stoffe drin sind.

[41:03] Die man beim Turnier nicht einsetzen darf. Punkt. Spielt das irgendwie eine Rolle oder ist das bei Nuvalo quasi, also spielt es da keine Rolle? Es spielt tatsächlich gar keine Rolle, denn Nuvalo haben wir extra so konzipiert, dass es ADMR-konform ist. Alle diese Stoffe, sie klingen zwar sehr Doping-belastet.

[41:27] Ja, deshalb frage ich. Also es war jetzt ein bisschen scherzhaft und überspitzt formuliert, aber tatsächlich ist es eine legitime Frage. Definitiv.

[41:35] Und es ist uns auch ein großes Anliegen, da auch wirklich Nuvalo Move wird ja nicht das einzige Produkt bei uns bleiben. Aber es ist uns ein großes Anliegen, auch den Turnierreitern eben eine entsprechende Hilfe im Alltag zu geben und unsere ganzen Ergänzungsfuttermittel, die es demnächst vielleicht auch mal geben wird, ADMR-konform auch zu konzipieren. Warum? Also warum ist Novalomove ADMR-konform? Weil all diese Stoffe körpereigen sind. Das bedeutet, man führt nichts hinzu. Also MSM ist im Körper vorhanden, Kollagen ist im Körper vorhanden, Hyaluronsäure, Glucosamin. Also all das sind Stoffe, die der Körper bereits innehält und durch eine gezielte zusätzliche Zufuhr unterstützt man den Körper und führt keine chemischen Substanzen hinzu in den Körper, die da gar nicht hingehören. Also das ist die Erklärung dazu. Okay, ich glaube, die wichtigsten Infos haben wir jetzt während unseres Gesprächs schon zusammengetragen. Ich habe ja schon gesagt, dass wir auch die Probe von dir bekommen haben und das jetzt auch mal ausprobieren würden. Eine Frage noch. Du hast gesagt, es ist sozusagen in Form von Leckerlis. Kommt es daher in dieser Tüte? Hilf noch ganz kurz von der Dosierung her. Da fragt man sich ja dann auch gerne als Pferdebesitzer, wie viel muss ich, wie viel soll ich, wie viel macht Sinn. Ist das einfach zu dosieren? Habt ihr da eine klare Handreichung? Wie lange hält so eine Tüte?

[43:04] Also die Tüte, das ist eine 1-Kilogramm-Tüte und sie hält im Schnitt einen Monat für einen Großpferd. Wir sagen sechs Snacks pro Tag bei einem Pferd von ungefähr 500 Kilo. Wenn das Pferd mehr wiegt, dann natürlich ein bis zwei mehr. Wenn es ein Pony ist, entsprechend weniger. Man kann aber auch, wenn man sagt, man hat jetzt einen akuten Arthrose-Schub zum Beispiel, dann kann man auch bis auf die doppelte Menge hochgehen, um eben die Stoffe schneller in den Körper zu bekommen, konzentrierter in den Körper zu bekommen und dann auf eine niedrigere Tagesdosis zurückzugehen. Aber sechs Snacks am Tag ist das, was die meisten unserer Kunden füttern und dadurch hält die Tüte ein bisschen mehr als 30 Tage, also am Ende eine Monatsration sozusagen. Dann würden wir das jetzt mal so angehen und wir können uns ja vielleicht noch mal kurz sprechen danach oder so oder wir würden auch mal berichten, zum einen auf wie viel Begeisterung bei den Pferden ist es gestoßen, hat man was gemerkt, ja wir würden uns mal damit beschäftigen.

[44:08] Aus meiner Sicht würde ich sagen bis hierhin vielen Dank. Meine letzte Frage, wenn wir Gäste haben, ist aber trotzdem immer die, ob wir noch irgendwas vergessen haben. Wenn nicht, auch nicht schlimm, dann haben wir gute Arbeit geleistet sozusagen. Aber trotzdem will ich hier immer verhindern, dass irgendwie möglicherweise so ein Gefühl entsteht, Mensch, jetzt haben wir schon mal gesprochen und ich bin irgendwas nicht losgeworden, was ich unbedingt loswerden wollte. Tatsächlich habe ich eine Sache und zwar, ich glaube, mein Co-Founder schüttelt den Kopf, wenn er das dann hört. Aber was mir immer wichtig ist zu erwähnen ist, wenn man sich die gesamte Industrie anschaut von Zusatzfuttermitteln, dann bekommt man als Pferdebesitzer den Eindruck, wenn man seinem Pferd nichts zufüttert für irgendwas, dann ist man ein schlechter Pferdebesitzer. Pferdebesitzer. Und dem ist auch so bei Gelenkzusätzen. Man hat immer das Gefühl, irgendwann muss man unbedingt dem Pferd was für Gelenke zufüttern, weil sonst geht es kaputt.

[45:07] Um es mal so zu sagen. Und mir ist ganz wichtig zu sagen, dem ist nicht so. Natürlich möchten wir mit Nuvalo auch ganz vielen Besitzern den Alltag erleichtern, den Pferden eine Unterstützung bieten. Aber wenn man ein gesundes Pferd hat, was nie Probleme hatte, was ein Freizeitpferd ist, was keine Belastungsspitzen hat und auch sonst quietschfidel über die Wiese galoppiert, dann muss man einem Pferd kein Zusatzfutter geben. Weder für die Leber, noch für die Gelenke, noch für das Immunsystem. Das ist ein Punkt. Und der andere ist, fragt euch bitte wirklich, braucht mein Pferd das? Und wenn ja, was ist in dem Zusatzfutter wirklich drin? Ist die Dosierung die richtige, die mein Pferd braucht? verstehe ich die Inhaltsstoffe.

[45:55] Was genau füttere ich meinem Pferd? Denn es gibt so viele gute Mittel auf dem Markt, die aber vielleicht gar nicht passend für mein Pferd sind. Und wenn man sich gar nicht damit beschäftigt, dann kann man seinem Pferd nicht so helfen, wie man es vielleicht gerne würde und lässt sehr viel Geld auf dem Weg dahin liegen, im Glauben, man tut etwas Gutes, was dann aber am Ende keinen Effekt hat. Also das ist mein Appell vielleicht an alle, die sich immer wieder auch fragen, alle füttern das, muss ich das machen? Nein, müsst ihr nicht. Fragt euch, braucht mein Pferd das? Wenn ja, was genau braucht es jetzt vielleicht in diesem Fall? Und unabhängig davon, ob ihr Nuvalo ausprobieren möchtet oder nicht, ja, ich glaube.

[46:40] Ich finde den Austausch hier eben gerade, der war sehr offen und sehr auf Augenhöhe. Vielen Dank für deine Fragen. Voll, genau, absolut. Danke, dass ich hier sein durfte und etwas über Gelenke erzählen durfte. Ich hoffe, ihr konntet was mitnehmen. Vielleicht noch der Hinweis mit dem Code Pferde Podcast könnt ihr 10% sparen, wenn ihr Nuvalo ausprobieren möchtet. Und wenn ihr Fragen habt, schreibt uns auf Instagram, Schreibt uns über unser Kontaktformular. Wir antworten gerne. Wow, alles klar. Vielen Dank auch für den Rabattcode für unsere Hörerinnen und Hörer. Wir würden natürlich die Homepage, also wir haben für den Pferde Podcast, es gibt natürlich immer Shownotes. Man kennt das ja, die man dann nachlesen kann bei Spotify, wenn man quasi sich die Folge nochmal genau anguckt. Und wir haben aber auch eine Homepage, wo quasi zu jeder Folge ein kleiner Artikel mit den Inhalten steht und so. und da würden wir den Link logischerweise auch platzieren. Pferdepodcast, der Rabattcode. Wer es mal ausprobieren will. Vielen Dank, Katja, dass du bei uns warst. Danke, dass ich da sein durfte. Katja von Nuvalo. Wir packen die Einzelheiten, Stichwort Rabattcode, in die Shownotes und bei uns auf die Homepage. Du probierst es auch aus, Jenny. Und wir haben gesagt, wir reden dann nochmal so in einem Monat. So lange hält ja die, der Beutel ungefähr.

[48:05] Aber was schon total toll ist, ich habe die Beutel ausgepackt und dass dieses Zusatzfutter oder Ergänzungsfutter so in Form von Keksen ist, dass man gar nicht irgendwie messen muss oder so, sondern steht dann drauf, sechs Stück am Tag. Genau. Also das ist schon mal so sympathisch und so einfach, dass ich so denke, Ach, cool, weil Kekse gebe ich sowieso immer und ob ich dann jetzt einen guten oder einen schlechten Keks gebe, ist ja dem Pferd dann egal. Meine Haupterkenntnis aus dem Interview mit Katja ist ja noch eine andere, nämlich die Aussage, Pferde sind Neophobika. Also viele, die meisten haben eine ausgeprägte Angst vor allem neuen, unbekannten Situationen, veränderten Umgebungen oder fremden Dingen. Also da fragt man sich, also Pferde haben auch was Typisches für Deutschland und für Deutsche. Das kam mir so in den Sinn, weil es gibt viele Neophobiker in unserem Land. Also alles, was anders ist, vielen geht es zumindest so, da ist eine gewisse Skepsis da.

[49:12] Also ist Benni eigentlich ganz normal? Absolut. Und ich nehme mich da selber auch gar nicht aus, so als Neophobiker. Wenn ich zum Beispiel Nudeln mit Garnelen erwarte und es ist nur Gemüse drin, dann ist das was Unerwartetes, Fremdes und ich habe einen ausgeprägten, also Angst und auch Brass dann, weißt du? Damit schließt sich wieder so ein Kreis. So, schöne Grüße an alle Neophobiker Und vielen Dank an alle Neophobiker, die uns heute zugehört haben. Es hat Spaß gemacht. Das war Folge 495 des Pferde-Podcasts. Und Jenny, wir wünschen eine pferdige Zeit. Wir genießen jetzt ein bisschen die Ostsee. Macht’s gut. Die kalte Ostsee. Die kalte Ostsee. Und die windige Ostsee. Und die ein bisschen… Windig ist es überhaupt nicht. Okay. Nein. Das ist völlig windschwürdig. Die raue Ostsee auch. Also ich… Rau ist sie dann auch nicht, die ist eher gut. Okay, rau ist ja eigentlich Berlin, denkt man. Aber eigentlich sind die Leute ganz nett. So, haben wir auch schon festgestellt. Ja. In diesem Sinne. Macht’s gut. Tschüss. Tschüss.


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