Übers Eimersaufen und das Geheimnis guten Mashs

Loulou und Globus beim Eimersaufen

Der Pferdepodcast beschäftigt sich in Folge 52 unter anderem mit der artgerechten und gesunden Ernährung von Pferden. Expertin Andrea Geiser betreibt in Obersasbach einen Futterladen und organisiert regelmäßig Ernährungsseminare. Hörer des Pferdepodcasts können ihr konkrete Fragen stellen. Zur Facebookseite von Andreas Laden geht es hier entlang.

In der aktuellen Episode spricht Andrea über die Zubereitung von Mash: Worauf kommt es an und was sollten Pferdebesitzer unbedingt unterlassen?


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Andrea sagt in der Sendung:

„Gegen das Kochen von Mash, also wenn man es traditionell herstellt und richtig selbst kocht mit Einzelkomponenten, ist nichts einzuwenden. Das ist ein sehr gutes Rekonvaleszenzfutter. Das heißt, wenn ein Pferd eine Kolik oder eine Darm-OP hatte, dann hilft ein Mash tatsächlich bei der Rekonvaleszenz. Dagegen ist überhaupt nichts zu sagen. Meistens wird es heute aber doch so gemacht, und die Jahreszeit passt natürlich – Herbst und Winter -, dass man fertiges Mash aus dem Eimer oder aus dem Sack nimmt. Da sind dann mehr als die Original-drei-oder-vier-Zutaten drin. Da haben wir dann wieder die Lockstoffe, die Füllstoffe, die Aromastoffe etcetera, die den Stoffwechsel belasten und die nicht mehr diesen Zweck haben, die Funktion haben, die ursprünglich beim alten Stallmeister ein Mash hatte.

Die zweite Frage ist: Braucht es das Pferd? Es ist seit ein paar Jahrzehnten standardmäßig eingezogen, dass ein Pferd drei oder viermal die Woche ein Mash bekommt aus dem Sack. Ich behaupte mal etwas ketzerisch, obwohl ich selbst eine Frau bin, dass die Frauen damit ihren Tüdeltrieb befriedigen, weil es natürlich super ist, wenn man sich kümmern möchte. Man möchte dem Pferd etwas Gutes tun. Dann hat es etwas befriedigendes, wenn man eine warme Mahlzeit anrührt und dieses versinnbildlichte ‚Mensch warm gleich Pferd auch warm‘ hat. Das gibt es in der Natur nicht, da frisst das Pferd das gefrorene Gras und braucht keine warme Mahlzeit. Aber es befriedigt unseren eigenen Tüdeltrieb. Dafür gibt es meiner Meinung nach keinen Grund, mehrfach die Woche ein Mash zu füttern, wenn wir nicht vorher diese Krankheitsgeschichte hatten, dass man sagt: Dieses Mash dient der Rekonvaleszenz.“

Chris im Interview mit Andrea Geiser
Ein Blick in Andreas Laden in Obersasbach

Mash-Rezepte gibt es im Netz zuhauf. Verschiedene Rezepturen und Tipps für die Zubereitung findest Du unter anderem hier (nicht selbst ausprobiert, deshalb ohne Gewähr).


Du würdest dem Pferdepodcast gerne finanziell etwas Gutes tun? Das musst Du nicht. Nein, wirklich nicht. Du willst uns trotzdem gerne ein paar Euro zustecken, weil es ja auch technische Kosten gibt und Du magst unseren Podcast halt einfach gut leiden und wir sollen uns jetzt mal nicht so anstellen? Also gut, dann mach mal. Hier:


Wir sprechen in dieser Folge außerdem über Urlaub mit dem Pferd. Doris Henn aus Cuxhaven berichtet über ihren gleichnamigen Reiterhof an der Nordsee. Die Henns bieten dort unter anderem Unterkunft für Gastpferde, Ritte durchs Watt und die Heide sowie Kutschfahrten an.

Weitere Themen in dieser Episode: Jenny berichtet über einen Tipp ihrer Trainerin Pia, der sie bei der Ausbildung des jungen Haflingers AC/DC in der vergangenen Woche wirklich weitergebracht hat. Zum Thema Zirkustricks und „spanischer Schritt“ gibt es noch eine Anmerkung unserer Hörerin Clara, die wir uns anhören. Der Sprachkurs mit unserer (manchmal) orientierungslosen Europameisterin Nicole Weidner bringt uns in dieser Woche die spanische Sprache näher: Hombre, hombre, hombre! 🙂


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