#438 Koppelsaison eröffnet: Immer sachte beim Anweiden

Die kleinen Folgen des Pferdepodcasts leben von der Interaktion mit den Hörerinnen und Hörern – so ist es auch in Episode 438. Zwischen Hörerpost, einem augenzwinkernden Blick auf organisatorische Themen („Quengel-Time mit Chris“) und dem Aufruf, den Podcast zur neuen Plattform Campfire FM zu bringen, wird schnell klar: Diese Community lebt vom Mitmachen. Und genau darum geht’s – ob beim Abstimmen, Kommentieren oder Unterstützen.


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Klex macht wieder richtig Spaß

Ein besonders niedlicher Moment entsteht durch die Nachricht von Hörerin Liv, die sich fragt, was es mit den „Schloss-Folgen“ auf sich hat – und ganz offen erzählt, dass sie noch zu jung ist, um den Podcast finanziell zu unterstützen. Die Antwort ist so ehrlich wie sympathisch: Unterstützung ist schön, aber kein Muss. Und natürlich gibt’s Grüße – an Liv und ihr Lieblingspony Fritz.

Im Stall-Alltag wird’s dann wieder ganz praktisch: Die Koppelsaison ist gestartet – allerdings mit Bedacht. Jenny erklärt anschaulich, warum das Anweiden Zeit braucht und wie schnell es sonst zu Problemen wie Hufrehe kommen kann. Gleichzeitig wird deutlich, wie viel Aufwand hinter der Pferdehaltung steckt – vom nassen Heu bis zur täglichen Organisation mit drei Pferden. Und immer wieder blitzt die Freude durch, etwa wenn Klex plötzlich wieder richtig Spaß macht beim Reiten. Manchmal hilft ein Perspektivwechsel mehr als jeder Trainingsplan.

Zum Schluss gibt’s noch wichtige Hinweise aus der Community: Ein potenziell gefährlicher Hallenspiegel wird diskutiert – und warum Vorsicht hier besser ist als Nachsicht. Und auch ein Update zum Rentner Globus darf nicht fehlen: alt, eigenwillig, aber zufrieden. Ein schönes Bild für ein Pferdeleben, das einfach sein darf, wie es ist. Eine Folge voller kleiner Geschichten, die zusammen ein großes Ganzes ergeben.


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CampfireFM: Bring den Pferdepodcast ans Lagerfeuer

Und dann haben wir noch eine Bitte in eigener Sache: 👉 Wenn ihr den Pferdepodcast unterstützen wollt, helft uns beim Onboarding bei CampfireFM – das bringt unsere Community einen großen Schritt nach vorne. Die neue App ist ein großartiger Podcast-Play und bietet darüber hinaus grandiose Möglichkeiten, sich als Community auszutauschen und zu interagieren. CampfireFM würde den Pferdepodcast gerne ans digitale Lagerfeuer holen, möchte aber zunächst checken, ob unsere Hörerinnen und Hörer diese Vorfreude teilen. Helft uns deshalb bitte mit eurem Klick, dieses Signal zu senden!


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast, Folge 438. Es ist die kleine Folge nach

[0:23] dem Wochenende mit viel Hörerpost. Und es gibt Quengel-Time mit Chris auch wieder, so traditionell ja in der kleinen Folge, wo du die Rolled Eyes, also der Mensch gewordene Rolled Eyes Smiley, bist du ja gerne, wenn ich so organisatorisches, technisches Zeug, wenn ich unsere Hörers um irgendwas bitte. Zum Beispiel die Stimme abzugeben, dass der Pferdepodcast zu Campfire FM kommt. Ich habe es gemacht. Ans Lagerfeuer. Hast du es wirklich gemacht? Ich habe es auch gemacht. Haben auch schon einige viele, nee, nicht einige, viele gemacht, aber es sind noch zu wenige. Und deshalb würde ich in die Shownotes nochmal den Aufruf und den Link packen. Ich würde mir auch erlauben, das nochmal in unsere Instagram-Story reinzuhauen.

[1:10] Der Pferde-Podcast möchte gerne ans digitale Lagerfeuer. Das ist eine tolle neue Podcast-App, die neue Möglichkeiten bietet, für die Community sich auszutauschen, Folgen zu kommentieren. Wir haben mehr Möglichkeiten, so begleitende Inhalte zu einer Folge zu posten. Also alle hätten was davon, aber man muss den Leuten von Campfire FM signalisieren, der Pferde-Podcast will es wirklich. Und nicht nur wir, sondern auch die Hörers. Und deshalb bitte signalisiert das. Meldet euch. Also genau. Es gibt eine Homepage und da kann man anklicken und man muss, glaube ich, seinen Namen und seine E-Mail-Adresse dahin schreiben. Das habe ich gemerkt, als ich es selber gemacht habe, wo ich dachte, ups, das könnte für den einen oder anderen eine Hürde darstellen, so eine gedankliche, weil man glaubt, man hätte dann auch noch einen neuen Sattel bestellt, zum Beispiel, oder ein neues Pferd gekauft. Oder eine Waschmaschine. Ist alles nicht der Fall. Man wird, und das ist der Vorteil davon, man wird informiert, wenn der Pferde-Podcast bei Campfire FM ist. Das ist nämlich der Sinn von Sianze.

[2:21] Naja, es gibt eine sehr niedliche Hörerinnenzuschrift. Und das ist noch so ein bisschen so, wo ich dann ab und zu mal merke, das ist erklärungsbedürftig. Und in der kleinen Folge können wir uns mal die Zeit dafür nehmen.

[2:38] Eine Hörerin namens Funky, also mit dem Pseudonym Funky, hat uns geschrieben bei Spotify und hat gesagt, ich verstehe nicht, es gibt bei euch Folgen, da ist ein Schloss und ich verstehe nicht, was ich machen muss, um die Folgen zu hören. Steady abonnieren. Genau, das habe ich dann auch geschrieben. Wir sind ja bei Steady. Das ist so eine Seite, wenn man uns ein bisschen was Gutes tun will, einen Euro, einen digitalen, einen realen Euro für unsere, also wenn man quasi uns was Gutes tun will, uns ein bisschen unterstützen will, symbolisch mit einem Euro im Monat oder zwei oder fünf, dann kann man da ein Abo abschließen. Und als Dankeschön gibt es ja dann die Folgen immer ein kleines bisschen vor allen anderen und werbefrei. Und werbefrei, genau. Aber es soll ja mehr so das Symbolische sein. Man möchte den Podcast, den man so mag, eine Geste, was Gutes tun. Wir unterstützen euch, weil das kostet, wir müssen Mikrofone kaufen, Hosting, bla bla bla. Die Pferde brauchen was zu fressen. Ich sage ja immer im Scherz. Und monothematisch wird das Futter über Steady finanziert. Da würden sie aber verhungern.

[3:57] Ja, genau. Und das habe ich jedenfalls Funky dann auch geschrieben. Und ich habe gesagt, das ist auch gar kein Muss und wer mag, kann das gerne machen.

[4:04] Und genau. Und es ist auch gar nicht schlimm, wenn sie es nicht macht, weil alles gut. Und dann kommt die Folge halt ein kleines bisschen später für alle und auch kein großer Unterschied. Und dann hat sie zurückgeschrieben, ich darf das zu 99 Prozent nicht machen, euch bei Steady unterstützen, weil ich bin zwischen 10 und 15 alt. Deswegen. Okay, dann muss sie halt ein bisschen warten, bis sie die Folge dann… Und sie hat aber da noch eine Bitte. Grüßt ihr eigentlich? Wenn ja, könnt ihr mich, in Klammern Liv, und mein Lieblingspony Fritz grüßen, der wahrscheinlich meine Reitbeteiligung wird.

[4:48] Rosafarbenes Herz. Ist das nicht niedlich? Total. Ja. Liv, du Else, wer uns hier nicht unterstützt bei Steddy, den nehmen wir ja nur halb ernst. Nein, das sind Spätzchen. Liv, herzliche Grüße an dich und Fritz. Und es ist überhaupt nicht schlimm, dass du uns keinen Euro überweist.

[5:06] Bei Steady ist es wirklich nicht schlimm. Alles gut. Aber das nur so zum Hintergrund, was es mit dem Schloss auf sich hat. Weil ich könnte mir vorstellen, der ein oder andere, die ein oder andere, fragt sich das auch. Jenny, bist du schon eingeschlafen? Ein bisschen. Ach, du bist so. Also Liv ist doch wirklich niedlich. Ja. Was machen die Flitzpiepen? Alles gut. Erzähl. Koppelsaison eröffnet. Ist das so? Dürfen Sie jetzt Unlimited? Das kann man ja vielleicht bei der Gelegenheit auch mal kurz sagen. Nein, Unlimited dürfen Sie noch nicht. Es ist noch ein bisschen eingeschränkt, stundenweise, dass da nichts passiert, weil das Gras ist noch sehr grün und sehr jung. Und wenn Sie da zu viel von fressen, dann gibt es Bauchweh oder Hufrehe oder oder oder oder oder. Ich bin sehr vorsichtig und lasse sie morgens. Der Benni und der Acey dürfen schon ein bisschen früher auf die Beide, weil die ja schon eine Woche vorher angeweidet wurden. Der Klecksy muss dann immer noch mal erst was arbeiten. Der macht dann immer eine lange Nase, wenn die sind, die Kähne war auf die Kompel und ich.

[6:06] Und der darf erst nach der Arbeit dann dazu und dann bleibt der eine halbe Stunde, die anderen beiden so ungefähr eine Stunde, ein bisschen länger. Und nachmittags dürfen sie dann auch noch mal zwei Stunden. Ich habe gerade nicht aufgepasst. Entschuldigung, jetzt hatte ich gerade Aussetzer. Wer darf nicht so lange? Der Kleksi. Und warum? Weil der ja eine Woche weg war.

[6:24] Ach so. Und diese erste Woche anweiden nicht mitgemacht hat. Verstehe. Und ich nicht so genau weiß, wie viel Gras der vorher schon hatte. Also wir lernen, du nimmst das Thema aber schon sehr ernst. Na klar. Muss man schon mal sagen. Muss man machen. Wir kommen gleich noch zu einem Thema, das nimmst du gar nicht ernst. Und da muss ich sagen, oh, oh, oh, da wird noch geschimpft hier. Kleiner Cliffhanger. Aber das nimmst du auf jeden Fall sehr ernst. Also muss man machen, weil passiert auch… Also gerne mal und schnell und so? Genau, also so zwei bis drei Wochen Anweide, Zeit braucht es schon. Dann hat es zwischendurch mal geregnet, dann sind sie mal drei Tage wieder nicht auf der Weide, dann muss man wieder ein bisschen zurückfahren. Aber jetzt sagt das Wetter ja die ganze Zeit trocken und die Koppel wird die ganze Zeit offen bleiben. Und dann denke ich, dass ich sie spätestens in ein bis zwei Wochen so weit habe, dass sie unlimited. Dann lasse ich einfach auf und dann wird abends nur zugemacht, dass sie nachts halt im Paddock sind und im Offenstall. Aber ansonsten können

[7:19] sie den ganzen Tag raus und rein, wie sie wollen. Bedeutet das für dich als Besitzerin dann auch weniger Stress sozusagen? Absolut. Ja? Okay. Absolut, ja. Also ich bin ja auch im Moment, ich mache ja auch das Heu immer noch nass. Stimmt. Wegen Staub und wegen Husten, weil AC ja auch nicht so gut reagiert hat auf diese Umstellung. Nasses Heu, das ich ja gemacht habe, bevor der Klecks dann verkauft war.

[7:46] Kurzzeitig, genau. Kurzzeitig verkauft war, genau. Und dann habe ich immer noch das Heunass gemacht, weil es keine Heulage mehr gab. Und dann haben wir damit aufgehört, als Klecks ausgezogen ist, hat dem AC aber gar nicht gut getan. Der fing sofort das Husten an. Also und dann habe ich wieder gesagt, okay, dann Heu nass machen ist überhaupt gar keine Frage, wenn die das nicht vertragen. Und dann mache ich im Moment noch das Heu nass für drei Pferde. Das ist natürlich schon auch aufwendig. Also man kann das auch nicht für drei Tage im Voraus nass machen. Man muss das morgens und abends. Das gammelt sonst. Genau, das gammelt sonst. Man muss das relativ schnell verfüttern. Und gerade wenn es so warm ist und dann kann man das halt auch noch nicht mal für einen Tag im Voraus. Also ich mache dann einmal morgens und einmal abends. Das heißt, ich bin mindestens zweimal am Tag am Stall, manchmal dreimal, um dann mittags die Koppel aufzumachen für zwei Stunden. Nach zwei Stunden wieder hinfallen, Koppel wieder zumachen. Ist schon anstrengend. Und das ist wirklich, ja, also manchmal denke ich so, warum habe ich nicht Tennis gespielt? Ja, ja. Und du hast ja jetzt auch den Unterschied, auch wenn es nur sozusagen nur für eine Woche oder so war.

[8:48] Zwei- und drei Pferde ist ja eigentlich, also wäre das eine, oder war das in den wenigen Tagen, wo du ja dachtest, es ist alles gut, das Pferd ist verkauft, kleckst es weg, schweren Herzens auf eine Art, aber auch, du wusstest ja auch, warum du es machst und so. Und auch ein bisschen mit dem Ziel, den eigenen Stress zu reduzieren. Absolut. War es denn weniger Stress? Ja. Ja, total. Auch alleine schon, wenn das Wetter nicht so war, dass man auf dem Platz reiten konnte, dann muss ich nur einmal in die Halle fahren. Zwei Pferde mitnehmen, alles gut.

[9:19] Jetzt, wenn ich alle drei reiten will, muss ich mindestens zweimal fahren. Also sonst funktioniert es nicht. Und dann mache ich das wieder so, einen über den anderen Tag. Dann ist wieder das Problem, ich kann zum Beispiel nicht AC und Benny gemeinsam mitnehmen, weil Klecks hier nicht alleine im Paddock bleibt, weil der dann sagt, ich will auf jeden Fall mit. Also kann ich immer nur Klecks und Benny, AC bleibt allein, Benny bleibt allein. Ich kann auch Klecks und AC, aber halt nicht AC und Benny, das geht nicht. Und dann muss ich immer so ein bisschen jonglieren, was mache ich wann mit welchem Pferd, weil Klecks ist fit. Den reite ich, also der wird jetzt auch wieder komplett antrainiert, also der hat jetzt kein Schonprogramm mehr, da habe ich ja auch während der Ponchitis viel so Longenarbeit und nur so ein bisschen Traben, manchmal galoppieren, also ich habe das ja wirklich langsam aufgebaut und jetzt ist der wirklich so weit in Ordnung, dass man den auch wieder antrainieren kann und auch ganz normal reiten kann. Und vielleicht nochmal, keine Ahnung, vielleicht nehme ich ihn auch nochmal mit aufs Turnier. Im Mai gibt es noch so das ein oder andere, wo Drensen-L-Tressuren ausgeschrieben sind. Er läuft im Moment wirklich super. Also ich habe Spaß auf ihm.

[10:26] Vielleicht, weil ich meinen Druck so rausgenommen habe. Keine Ahnung. Ich weiß nicht, an was es liegt, aber vielleicht reite ich auch einfach anders. Jetzt so nach diesem ganzen Hin und Her und Verkaufen. Und jetzt denke ich so, jetzt setze ich mal drauf und halt mal, mal gucken, was passiert. Und was passiert, der läuft fantastisch. Also du bist auf eine Art bisschen lockerer geworden durch dieses Ganze hin und her, oder? Also du kannst damit zu tun haben, wenn man sozusagen, das ist mein Pferd und ich habe gewisse Ansprüche und die Pferde müssen auch gewissen Ansprüchen genügen und wenn der das nicht so will, also irgendwie schaukelt sich da so eine Drucksituation auf, die auf ganz eigentümliche Art und Weise sich jetzt gelöst hat,

[11:06] dadurch, dass man schon mal sich komplett verabschiedet hat. Also du hast ja komplett Abschied genommen. Das hat offensichtlich was gemacht mit euch. Ja, also ich weiß nicht, ob es anhält. Keine Ahnung. Aber im Moment ist es so, dass ich sogar Spaß habe, ihn zu reiten. Und dass zum Beispiel wie heute ich die anderen beiden nicht geritten bin, nur den Klecksi. Das gab es früher nicht. Ich musste immer noch einen, der Spaß macht, zum Ausgleich reiten. Und jetzt hat Klecks Spaß gemacht. Das ist ja voll gut. Ja, schon. Also ich hatte Freude, ihn zu reiten heute Morgen. Und sogar von Turnieren ist jetzt die Rede. Ach, ich habe nur mal so ein bisschen geguckt, was es so gibt. Und wenn es nicht so weit ist, kann man ja vielleicht mal gucken. Aber du schließt es offensichtlich überhaupt gar nicht aus. Und du sprichst ja auch dafür, wir hatten es ja jetzt in der letzten Folge auch nochmal davon.

[11:50] Gesundheitszustand, die Bronchien, Lunge und so weiter. Also das entwickelt sich demnach. Du würdest, glaube ich, nicht mal, egal wie locker auch immer, gucken, wenn du andere Sorgen hättest mit dem Pferd gesundheitlicher Natur. Also das ist dann offensichtlich, das ist ja auch immer eine gute Nachricht. Alessio geht’s gut, Klecks geht’s gut. Genau, Hauptsache Alessio geht’s gut. Und die liebe Lisa geht auch dann übernächste Woche mal mit ihm in die Springstunde und dann gucken wir mal, was dann da so passiert.

[12:20] Zwei Zuschriften habe ich noch und einen Podcast-Tipp. Den kann ich jetzt auch auf die Schnelle loswerden. Kannst du das auf die Schnelle loswerden? Ja, so eine Art Standard-Tipp. In einem Satz.

[12:31] Heuhafer und Co. Der mit uns befreundete Pferdefutter-Podcast mit Österreich sind unterdessen ein paar neue Folgen sogar erschienen. Mehrere. Es geht zum Beispiel um die Fütterung von Fohlen, wenn ich das richtig im Kopf habe. Es geht darum, wie man die Hufgesundheit mit gutem Pferdefutter unterstützen kann. Und die neueste Folge ist ein Doppelgeburtstag. Der Podcast hat Geburtstag und Kervallo, das Unternehmen, das dahinter steht, hat auch Geburtstag. Und Kervallo hat den kompletten Webshop neu organisiert. Und Isabel und Jannika erzählen in der neuen Folge, was sich da alles ändert. Sehr spannend.

[13:12] Werbung Ende. Zwei Zuschriften habe ich noch. Und die eine, die nimmst du jetzt verdammt nochmal ernst. Ich sage dir das. Das mache ich immer. Die liebe Eva hat uns geschrieben und zwar, haben wir lange rumgesucht bei TikTok und so, welchen Audiokommentar wir dazu finden. Benni, wie er sich im Spiegel in der Halle selbst bewundert, der selbstverliebte Poser.

[13:40] Und da hatten wir dann irgendwie so ein Schneewittchen irgendwie. Spieglein an der Wand. Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der Schönste im ganzen Land? Du bist der Schönste hier, aber Schneewittchen über den sieben Bergen. Also du weißt schon. Und Eva hat dazu geschrieben, dass also, oh, oh, oh, aufpassen, der Spiegel sollte abgedeckt sein. Ich habe schon mal ein Pferd in einen Spiegel springen sehen. Ich habe es gelesen und dachte, really? What? Ja, hat sie recht, macht man in der Regel. Aber unser Spiegel ist kein Spiegel. Also den kann man auch abdecken. Aber der ist kein Spiegel, sondern das ist ein, das ist so eine. Mehr so ein mattes Teil. Ich weiß gar nicht, so eine Folie ist kein Spiegel aus Glas, sondern das ist so eine Folie auf so ein Brett. Aber trotz allem der Impuls, da reinzuspringen. Ich kenne das, dass manche Pferde das haben. Und, aber Klexi und Benni, die ich da manchmal laufen lasse, die interessieren sich normalerweise gar nicht für den Spiegel und sie hat aber schon recht. Also man sollte den Spiegel abhängen. Ja, das gibt Pferde. Ist das wie bei uns Menschen, wenn man auf so einem Hochhausdach steht, hast du das auch, dass man immer so diese Vorstellung hat, man müsste da jetzt runterspringen? Ich stehe ja nicht auf dem Hochhausdach. Warum soll ich auf dem Hochhausdach? Ich habe schon mal auf dem Hochhausdach gestanden. Echt? Ja. Jetzt will ich nicht wissen, warum. Beim Wolkenkratzer Festival in Frankfurt. Ah, okay. Und das ist aber, ich habe halt auch Höhenangst. Ja, dann geh doch nicht aufs Hochhausdach. Ja, genau, häng halt den Spiegel ab.

[15:08] Okay, aber es ist nicht ganz irgendwie, wo ich so dachte, what? Nein, sollte man machen, hat sie vollkommen recht, ja. Ich war vielleicht auch ein bisschen leichtsinnig.

[15:20] Und dann gab es noch eine Frage und damit beschließen wir diese kleine Folge und da wissen wir beide nicht, haben wir das schon gemacht? Also das Schlimme ist, wir wissen, wir haben über manche Themen geredet, aber nicht mit wem. Genau, ich weiß, was ich erzählt habe. mit unseren Podcast-Leuten darüber geredet haben und hier im Podcast darüber geredet haben oder ob wir einfach nur oben auf dem Berg waren und da, wenn wir so dummes Zeug reden, reden wir natürlich auch über deine Pferde und so.

[15:48] Aber jedenfalls bei der Frage von einer Hörerin, die wir in der zuletzt erschienenen Folge schon beantwortet hatten, rund um Klecksi und Benni und so. Und zwar war das die Lieblingsfamilie. liebe Stefanie aus Sachsen, sie hatte auch gefragt, wie geht es denn Globus eigentlich eurem Rentner? Genau. Und ich kriege es nicht mehr zusammen, aber wir haben ihn letztens noch mal besucht. Genau, noch gar nicht lange in deinem Urlaub haben wir ihn besucht. Genau. Und haben auch den beiden Besitzer, den Hartmut getroffen und haben gefragt, wie es ihm geht und so. Und wir waren an der Koppel und haben die Pferde sogar gefunden. Die haben da gestanden, haben Heu gefressen und auch auf die Gefahr hin, dass jetzt unsere Hörers denken, okay, Das haben wir ja schon mal erzählt. Wir erzählen es ganz schnell. Wir erzählen es ganz schnell. Wie geht es eigentlich Globus? Dem geht es gut. Der ist fett, der ist alt und ist sehr dünn, ja, aber der ist ganz der Alte. Der steht alleine an einem Heuballen und der bewegt sich auch nicht. Der guckt nur links, rechts und keiner traut sich hin. Die Ohren werden angelegt. Es wird nur geguckt und keins der anderen Pferde ist auch nur in seine Nähe gekommen. Wenn er frisst, frisst er da alleine und keiner hat zu kommen. Also er ist alles wie immer. Die gehen alle einen Bogen um den Rund. Alle einen großen Bogen um ihn und keiner traut sich ran, außer der Herdenchef. Er ist, glaube ich, nur zweitrangig und der Herdenchef hat dann irgendwann mal gesagt, jetzt hörst du aber mal auf hier mit der Scheiße.

[17:12] Und dann musste er leider gehen. Hat er dann auch gemacht und ist an den nächsten Heuballen und hat die da alle verjahreit.

[17:19] Aber es geht ihm gut. Also er ist munter, er frisst viele Heukopps. Also die werden ja morgens und abends auch gefüttert von dem Hartmut auf der Weide. Also die ganz Alten. Er ist jetzt der Zweitälteste in der Herde, aber kein Grund zu sagen, oh Gott, das arme Pferd oder so. Also auch wenn man ihn jetzt anguckt, dann denkt das Menschenauge so, oh mein Gott, ich hole ihn nach Hause und päppel ihn auf. Aber der ist da glücklich und zufrieden. Und der hat einen guten Hunger, sagt Hartmut auch. Genau, der frisst, der ist zufrieden, der ist happy, der ist furchtbar schmutzig. Also die sind alle dreckig, wenn es da regnet, dann ist halt einfach Matsche und dann ist es nicht so schön. Aber der soll, solange er so eine Lebensqualität hat, wird der da auch einfach bleiben, ohne dass man da eingreift oder ohne dass man da irgendwas versucht. Und wenn irgendwann sein Lichtlein erlöschen soll, dann soll das passieren. Also der wird da wirklich nur noch mit den Füßen nach oben diese Weide verlassen. Und der soll so lange da glücklich sein, wie es ihm gut geht. Der lebt meinen Traum. Auf eine Art. Also, du kannst ja auch ab und zu da mal vorbeikommen, ob es mir noch gut geht. In diesem Sinne bedanken wir uns fürs Zuhören. Da denkst du jetzt drüber nach. Man sieht es an deinem Gesichtsausdruck. Der Alte redet wir. macht’s gut, hat viel Spaß gemacht, ich eier jetzt zurück in unsere beschauliche Hauptstadt, bis zum nächsten Wochenende Tschüss.


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