
Der große Umzug an die Ostsee liegt hinter ihnen – und nun zeigt sich, wie gut die Pferde tatsächlich in ihrem neuen Zuhause angekommen sind. In Folge 451 des Pferdepodcasts berichten Jenny und Chris von den ersten Tagen nach dem Umzug und ziehen eine erste Zwischenbilanz. Die gute Nachricht vorweg: Die Integration von Benny und AC/DC in die neue Herde verläuft deutlich entspannter als befürchtet.
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Wie geht’s eigentlich Klex im neuen Zuhause?
Während Benny sich erstaunlich schnell in seiner neuen Umgebung zurechtfindet und sogar beginnt, in der Rangordnung aufzusteigen, hat AC/DC noch etwas mehr mit der Umstellung zu kämpfen. Besonders die Trennung von seinem langjährigen Begleiter Klecks fällt ihm sichtbar schwer. Gleichzeitig lernt der Haflinger aber Schritt für Schritt, sich wieder selbst zu behaupten und seinen Platz in der Herde zu finden. Auch die ersten Trainingseinheiten auf der neuen Anlage zeigen, dass die Pferde zwar noch viel verarbeiten müssen, aber auf einem guten Weg sind.
Für Benny könnte die neue Umgebung sogar einen unerwarteten Vorteil bringen. Das Leben in einer großen, lebendigen Anlage mit vielen Pferden erinnert ihn täglich an die Situation auf Turnieren. Genau dort hatte er bislang oft Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen. Nun besteht die Hoffnung, dass die permanente Gewöhnung an Trubel und Bewegung langfristig auch auf Turnieren für mehr Gelassenheit sorgt.
Natürlich gibt es auch Neuigkeiten von Klex. Der kleine Tänzer hat sich in seinem neuen Zuhause bestens eingelebt, kommt mit seiner neuen Besitzerin und ihren Kindern hervorragend zurecht und scheint seine Chance auf einen Neustart voll zu nutzen. Für Jenny ist das zwar emotional nicht immer leicht, aber die vielen positiven Berichte und Bilder zeigen deutlich: Manchmal finden Pferd und Mensch genau dann zusammen, wenn es eigentlich gar nicht geplant war.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:00] Das ist der Hafer- und Bananenblues, das ist das, was jedes Pferd haben muss. Hier ist der Pferdepodcast Folge 451, der Pferdepodcast live, wenn man so will, von der Ostsee und aus Berlin. Jenny, unsere schöne Zeit gemeinsam, der Umzug mit den Pferden und der halbe Umzug von uns in die Ferienwohnung. Wir hatten da ja so vier Tage mal am Stück. Das war ja geradezu luxuriös. Aber die sind natürlich jetzt auch schon wieder rum. Und wir sind wieder getrennt. Und deshalb… Ja!
[0:45] Alles klar. Das war noch so der Nachhall. Und ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie ein Flitzebogen, was passiert ist in diesen Tagen. Das ist ja alles irgendwie… Also mich interessiert eigentlich alles im Zusammenhang mit den Pferden, wie das so vorangegangen ist. Wir haben ja in der kleinen Folge so einen Erstaufschlag gemacht und haben gesagt, also der Start war gut, es ist kaum was passiert. Der Benni hatte so offensichtlich eine Mini-Auseinandersetzung mit einer Mini-Wunde.
[1:15] Ansonsten war so keine Feindschaft in der Herde, hat alles gut geklappt. Aber das ist natürlich immer nur so eine Momentaufnahme. Und es ist natürlich immer nur so eine Momentaufnahme. Also ich mache mir ja normalerweise auch immer Gedanken, was machen wir in der Folge, welche Themen und ich lese nochmal nach und gibt es ein Interview. Also mein Eindruck ist so ein bisschen, also ich habe so einen Sack voll Fragen im Zusammenhang mit, wie ist es seit der letzten Folge, die wir aufgenommen haben, weitergegangen. Also ich ahne mal, wir brauchen darüber hinaus irgendwie gar keine Themen, außer du hast noch was. Also so ganz persönlich hast du natürlich noch was, du lernst gerade ein ganz neues Leben kennen. Zum Beispiel das Handling von Waschsalons. Hat jetzt nichts mit Pferden zu tun, zugegebenermaßen, aber es ist so. Genau, die Ferienwohnung hat leider keine Waschmaschine, also muss ich, ich muss ja waschen, weil so mit Pferdekram und so, Das muss man ja, bei den Temperaturen kann man das ja nicht zweimal anziehen, obwohl ich das schon gemacht habe, weil ich so gedacht habe, einmal dran geschnüffelt, für einmal reiten geht noch, stinkt eh schon. Ach Gott, oh Gott, was würde Pia dazu sagen? Aber gut, Hashtag Schabracke, egal. Genau, wir leben so ein bisschen beide wie die Studenten.
[2:28] Und wir haben noch nicht unsere Haupthöhle bezogen an der Ostsee. Das kommt, dann wird das Leben auch wieder so halbwegs normal. Im Moment ist alles noch ein bisschen wild.
[2:37] Aber ist ja auch schön, auf eine Art. Ich bin immer wieder begeistert von dir, dass du diesen ganzen Quatsch mitmachst, weil ich bin ja auch so ein bisschen schuld. Und ich habe manchmal auch Angst davor, dass du mich deswegen hassen könntest. Aber du tust es nicht. Du bist schuld, nicht nur ein bisschen. Du bist schuld, dass das alles jetzt hier durcheinander ist. Vollumfänglich, aber gut. Aber du beschwerst dich nicht. Das finde ich, also jetzt weiß ich nicht, ob das nur deiner Generosität zuzuschreiben ist, deiner Großzügigkeit, oder ob du es auf eine Art auch gut findest. Ich will es auch gar nicht, also man darf ja noch Illusionen haben, weißt du, dass man so denkt, okay, sie findet es vielleicht insgeheim auch gut. Wenn du jetzt sagst, bam, ich finde es beschissen, ich hasse dich, das wäre doof. Wir lassen mal unseren Orchestermusiker Manni die Pferdepodcast-Hymne spielen, damit ich meinen Sack voller Fragen, dass ich den mal aufmachen kann und dass wir da irgendwie, ja, dass wir da so ein bisschen weiterkommen. Unser Orchestermusiker Manni, natürlich mit an die Ostsee gezogen. Hier ist er mit der Pferde Podcast Püm.
[4:03] Jenny, wir haben in der kleinen Folge schon gehört, der Erstaufschlag war, wie soll ich sagen, war friedlich. ACDC und Klecks sind gut. Äh, Klecks. Oh, ich hatte Frühdienst, Entschuldigung. Aber den habe ich vergessen. Wie es Klecks geht, muss man natürlich auch noch wissen. Ja genau, über den müssen wir auch reden. Absolut, ganz genau so ist es. Aber lass uns mit ACDC und Benni anfangen. Die sind ja sozusagen in deinem unmittelbaren Dunstkreis und Radar. Du hast jeden Tag mit denen zu tun. Die Ankunft war super, es war friedlich, aber das ist ja immer die Frage, geht es auch so weiter und tauchen irgendwelche Probleme auf, die man gar nicht auf dem Zettel hatte, ging alles so gut weiter, wie der erste Eindruck das hat hoffen lassen, sagen wir mal so. Und das wäre eigentlich auch so die Frage. Du hast ja dann auch relativ schnell gesagt, okay, die haben jetzt mal so zwei, drei Tage zum Ankommen. Die haben wir uns ja auch genommen. Wir waren mal am Strand und haben da gefrühstückt und so ein bisschen bummeln gegangen und so. So eine Bummelphase gab es, wenn man so will, auch für die Pferde, wobei die sicherlich viel zu tun hatten mit, wir kommen in einer neuen Herde an und das ist anstrengend und so weiter. Aber du hast dann auch gesagt, du willst dann auch mal wieder anfangen, so langsam zumindest mit Reiten.
[5:25] Und deshalb die Frage, hat das denn so funktioniert oder ist das dann problematisch? Ich habe so ein bisschen gelernt, das könnte auch problematisch sein, wenn du dann einen rausholst, um mit dem zu reiten, dann könnte der andere sagen, das ist ein Fall für den europäischen Pferdegerichtshof, dass ich jetzt hier alleine zurückgelassen werde. Also zum Beispiel, dass dann jemand da am Rad dreht und versucht auszubrechen und also es ist alles so ein bisschen wundertütig. Deshalb mal ganz offen gefragt, hat es denn alles so funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast und was hast du auch gemacht mit den Pferden in den letzten Tagen? Also es hat relativ gut funktioniert. Ich habe mir nicht so viel vorgestellt. Ich war ganz offen und habe gesagt, ich lasse das mal auf mich zukommen, wie das wird. Auch in dieser Herde so direkt rein. Diese Erfahrung habe ich ja noch nie gemacht, aber hat erstaunlicherweise gut geklappt. Die waren ja auch direkt nachts mit draußen. Also auch die Koppel ist auch offen nachts. Also sie waren direkt 24-7 draußen. Die können natürlich hoch in den Stall. Also es gibt zwei Liegehallen und es gibt auch noch ein großes Paddock und es gibt auch Heuraufen und so. Also das hat wirklich erstaunlich gut geklappt. Und ich habe sie die ersten zwei Tage, also Freitag kamen wir an, Samstag, Sonntag einfach mal in Ruhe gelassen, habe sie nur rausgeholt zum Fressen, dass sie halt auch einfach so ein bisschen wissen, ah, wir gehen mal raus und dann gehen wir wieder rein und dass man so ein kleines bisschen mal anfängt mit einer Routine.
[6:51] Aber das hat alles gut geklappt. Und am Montag habe ich dann so gesagt, okay, jetzt werden beide mal geritten, dass sie direkt wissen, es geht hier ganz normal weiter. Also das ist hier kein Ferienlager, sondern normales Leben. Und ich habe angefangen mit Benni am Montag, habe ihn raus. Natürlich ist dann das Gewirr immer noch groß. Also AC hat mehr Verlustängste als Benni. Das muss man wirklich sagen. Ich hätte gedacht, dass Benni sich das Schwere tut. Aber AC trauert schon, wenn Benni weggeht, dann ist er so, wo geht der hin, wo geht der hin. Dann habe ich den Benni, also ich kann ihn da anbinden, wo AC ihn auch sieht und dann steht AC ganz brav da im Offenstall und guckt zu, was wir so machen. Und dann muss ich natürlich einmal raus aus dem Stall, muss um den ganzen Stall rum, um auf den Reitplatz zu kommen.
[7:37] AC kann dann den ganzen Offenstall entlanglaufen, bis runter zum Reitplatz und kann uns da natürlich wieder sehen. Aber diese Phase zwischen, jetzt ist Benni verschwunden. Wo er ihn nicht sieht.
[7:48] Genau, da ist natürlich das Geschrei groß. Dann wiehen die sich natürlich zu. Der eine da, der andere dort und dann antworten die sich immer. Und dann irgendwann kamen wir unten an und dann hat AC gesehen, der Benni ist da, alles gut. Dann kann man da reiten. AC wartet ganz brav, also vor dem Zaun in diesem Offenstall und guckt uns zu. Und das hat auch gut funktioniert. Also Benni war schon on fire. Also viele Pferde. Er war so ein bisschen wie auf dem Turnier. Also viele Pferde. Er braucht eine ganze Zeit lang, um runterzukommen. Aber das hat trotzdem gut funktioniert und war alles in allem konnte ich ganz okay reiten. Also noch weit weg von Arbeiten, aber wir sind so ein bisschen Schrittrapp-Galopp und einfach so, dass so langsam eine Routine kommt. Das hat gut funktioniert und ich bin noch nicht lange geritten, eine halbe Stunde oder so und dann Pferde tauscht. Dann habe ich Benni wieder rein in den Offenstall und AC rausgeholt. Benni blieb dann bis zum Fertigmachen, blieb er auch dabei und hat dann auch so zugeguckt. Ja, ja. Und dann bin ich den gleichen Weg natürlich mit AC runter an den Reitplatz. Benny war ja schlau und hat gewusst, ich war vorhin dort. AC stand draußen, jetzt ist es umgekehrt. Und Benny hat dann unten schon gewartet am Zaun und konnte auf den Reitplatz gucken. Und AC war ganz erleichtert. Oh, Benny ist ja da. Super, super. Nur Benni hat sich nach zwei Minuten gedacht ich stehe hier rum, guck dazu ich gehe auf die Koppel.
[9:09] Benni ist einfach auf die Koppel zu den anderen also die können dann weiterlaufen, runter Richtung Koppel und AC war natürlich total entrüstet und hat gewirrt und geschrien und du kannst doch nicht einfach weggehen und also er fand das wirklich maximal scheiße und hat auch wirklich, er konnte es gar nicht fassen, ich habe doch auch gewartet, dann kannst du doch auch warten, bis ich fertig bin. Alles klar, ihm wäre es nie eingefallen und der Benni macht es einfach, alles klar. Spielt da die Stute noch eine Rolle? Gibt es da neue Erkenntnisse? Was macht die junge Liebe? Benni hat sich so ein kleines bisschen verguckt in so eine Rappstute, also so direkt am ersten Tag und die waren dann auch echt ganz dicht. Das dauert erfahrungsgemäß nicht lange, zwei, drei Tage und dann sagt die Stute wieder, du bist mir zu langweilig, geh weg. Es ist wie im richtigen Leben. Also erst sind die jungen Kerle ganz interessant und dann merken die Weiber, ach ne, die sind ja doch nicht so interessant und dann wenden sie sich lieber wieder den erfahrenen Wallachen in der Herde zu, wenn mit dem jungen Gemüse nichts anfangen.
[10:05] Aber insgesamt so dieses Herdengefüge, also Benni behauptet sich langsam, der wehrt sich auch, also der sagt auch hier, jetzt kommst du mir mal nicht zu nah, der klettert so langsam in der Rangfolge nach oben. Das ist auch gut so. Also um Benni mache ich mir ja immer so ein bisschen sorgen, dass er nicht genug Futter kriegt. Also wenn so an den Heuraufen und so, wenn der Rang niedrig ist, dann kriegt der nicht genug zu fressen und dann baut der relativ schnell auch ab. Und ich habe jetzt auch noch so ein bisschen Zusatzfutter gekauft und hole den auch immer mal raus und lasse den mal eine Stunde fressen. Also es gibt da immer so Notboxen, dann kann man die Pferde mal reinstellen, kann sie mal in Ruhe fressen lassen, um dass sie sich so ein bisschen erholen können von dem ganzen Herdenstress. Und Benni braucht es im Moment auch noch, weil der ist natürlich von der Statur Ruhe ist ein ganz schmales Kerlchen und der baut natürlich sofort viel ab und dann wirkt der schon direkt klapprig. Und das muss ich direkt am Anfang schon abfangen, weil wenn der wirklich abnimmt, das kriege ich so schnell nicht mehr drauf. Deswegen achte ich jetzt schon darauf, dass der nicht vor lauter Aufregung zu viel Gewicht verliert und fütter halt schon noch jede Menge zu, dass er einfach seine Figur behält und dass er, bis er da eingegliedert ist, bis da Ruhe eingekehrt ist.
[11:17] Dass er da einfach sein Gewicht hält und nicht dünner wird, weil das wäre wirklich blöd. Ich muss ganz kurz reingrätschen, Achtung, Moment. Entschuldigung, jetzt muss ich ganz kurz reingrätschen. Wir überlegen uns ja immer, wenn wir Werbepartner haben, wann wir am besten die Slots setzen, dass wir Werbung einspielen. Und jetzt muss man wissen, zu dem Zeitpunkt, wo wir diese Folge aufnehmen, in dieser Phase haben wir tatsächlich einen Werbepartner. Und also wenn wir darüber reden, weißt du, also quasi zusätzliche Futtermittel und so und also dass da Kraft und Muskelpower erhalten bleibt, weißt du, also so im weitesten Sinne, dann würde ich sagen, also wenn nicht jetzt, wann dann? Und los geht’s. So, und jetzt geht es weiter, Jenny, mit, ich habe dich in deinem Redefluss unterbrochen. Also es war der Gedanke, es ist gut, dass Benni in der Rangordnung ein bisschen weiter aufsteigt.
[12:14] Auch mit Blick auf, weil die ranghöheren Pferde es ein bisschen leichter haben an den Futterstellen. Also deshalb auch ganz wichtig tatsächlich. Also nicht nur einfach, ich will, dass mein Pferd da irgendwie der große Macker ist, sondern so ganz praktische Erwägungen. Genau.
[12:28] Also ausschließlich diese Erwägung, der muss, der darf nicht ganz rangniedrig sein, weil er dann zu wenig Futter kriegt. Also in der Koppelsaison ist es ja kein Problem, aber im Winter, wenn die Koppeln zu sind und die rangniedrigen Pferde, also es gibt noch zwei Heustationen eben für diese rangniedrigen Pferde, die können da in einem Automaten Heu fressen, ganz in Ruhe, ohne dass einer sie wegschicken kann und so, das ist auch wirklich gut. Wir haben das auch ein bisschen geübt, aber ich befürchte, dass Benni würde sich nicht in diesen Heuautomaten stellen und Heu fressen. Der will bei den anderen sein und deswegen dachte ich so, ist es schon ganz gut, wenn er nicht ganz rangniedrig ist und mit den anderen an der Heuraufe fressen kann. Und AC ist so ein bisschen lost. Also das Gefühl habe ich wirklich, der hat es so ein bisschen verlernt mit diesem, ich wehre mich, weil Klecks das immer für ihn übernommen hat. Klecks hat ja immer alles abgewehrt, was dem Haflinger zu nahe kam und hat ja wirklich wie so ein Schutzwall um AC rum agiert. Naja, total. Und der muss jetzt einfach wieder neu lernen, sich auch mal zu wehren. Also das hat er ja jetzt jahrelang nicht machen müssen, weil Klecks immer da war als Pferdepolizei. Und jetzt habe ich ihn heute zum ersten Mal gesehen, als so eine kleine Stute ihm frech zu nahe kam, dass er auch mal die Ohren angelegt hat und gesagt hat, weg da. Das war aber das erste Mal, ansonsten hat er sich immer umgetreten, ist weggegangen, sofort. Also er hat immer sofort den Schweif eingekniffen und hat gesagt, ich gehe schon.
[13:55] Und konnte irgendwie so gar nicht viel damit anfangen. Also der war auch gar nicht so, dass ich so gedacht habe, jetzt dreh dich doch mal um, stell dich dem doch mal entgegen. Nee, dann hat er sich hinter Benni versteckt und hat Benni den Job machen lassen. Aber jetzt so langsam taut er so ein bisschen auf und lernt wieder dieses soziale Gefüge in einer Pferdeherde. Und deswegen ist es auch wirklich enorm gut, dass Klecks nicht mit dabei ist, weil das hätte, glaube ich, auch nicht gut funktioniert innerhalb dieser Herde, weil Klecks einfach krankhaft an diesem Haflinge geklebt hat. Und jetzt muss AC das erst nochmal neu lernen, auch dass es andere Pferde gibt und dass er sich auch nochmal mit anderen Pferden beschäftigen kann, ohne dass sofort einer dazwischen funkt, weil Benni ist null eifersüchtig. Also Benni geht ja auch selber weg zu den anderen und geht zu jedem mal hin und sagt, hallo, ich bin der Benni, wer bist du? Und wenn der andere dann sagt, geh, verpiss dich, okay, wollte nur mal wissen, wer du bist, aber dann gehe ich woanders hin. Also der ist total offen und freundlich, aber der wehrt sich auch. Also gestern Abend hat er auch so, als dann wirklich meine Schwester bei den beiden stand und dann kam ein anderer und da hat Benni aber schon ganz klar gesagt, weg da, wir stehen jetzt hier. Und da war er auch nicht zimperlich. Also der setzt sich schon durch und der wehrt sich auch und der lässt sich auch nicht alles gefallen. Und gut, so ist es. Aber es gibt. Keine Verletzung. Also AC hat eine kleine Bisswunde oben auf der Gruppe, aber wirklich nicht der Rede wert. Das ist nur Fell ab.
[15:21] Nichts Schlimmes, also kein Blut oder so. Es ist wirklich nur das Fell ab, sonst gar nichts. Und ansonsten keine Macken, keine Blessuren, toi toi toi, dass es so bleibt. Also das ist wirklich bisher extrem friedlich und extrem harmonisch. Es ist insgesamt eine sehr ruhige Herde. Es sind auch viele ältere Pferde drin.
[15:41] Und genau, gestern habe ich ja die erste Cavaletti-Stunde gemacht mit AC und dann hat die Stallbesitzerin und auch Trainerin der Cavaletti-Stunde so gesagt, oh, der wäre mir ja viel zu schade für den Offenstall. Wieso zu schade? Ach komm. Naja, das tolle Pferd und der ist sehr dressurmäßig, so super. Also den könnte ich nicht im Offenstall laufen lassen, wenn da was passiert. Ja, das ist ja immer so diese Denker, die Turnierpferde und so, die gehören in die Box, aber ich möchte ja natürlich auch, dass mein Pony glücklich ist und der kann ja im Offenstall laufen und trotzdem Turniere laufen. Und ich bin ja auch immer der Meinung, passieren kann immer alles, egal ob im Offenstall oder in der Box. Das ist ganz egal, wo ein Pferd gehalten wird. Natürlich ist das Risiko in so einer Herde ein bisschen größer. Gar keine Frage, dass da mal was passiert. Aber der Preis dafür wäre, dass er in der Box steht und ein unglückliches Pferd ist. Und das möchte ich auf gar keinen Fall. Absolut. Ich wollte nur kurz, also zwei Fragen hätte ich noch im Zusammenhang mit NIT 3 eigentlich.
[16:44] Also futtermäßig wegen dieser Rangordnungsproblematik und ACDC muss erst noch lernen, sich wieder auch mal ein bisschen zu wehren. Futtermäßig machst du dir um den aber keine Sorgen, weil der ist halt insgesamt auch schon älter, stabiler und wenn der jetzt mal irgendwie ein paar Tage da nicht ganz so zum Zug kommt, ist nicht weiter dramatisch. Also bei Benni ist das irgendwie krasser, oder? Genau, also bei AC, AC ist wirklich gut beieinander, der sieht gut aus, der ist eher ein kleines bisschen zu viel als zu wenig. Und das ist ja auch, wenn auch jetzt diese ganz große Koppel aufgeht, auch wieder mit hohem Gras und so, dann werden die auch, also da wird auch Benni zunehmen und da besteht ja auch für AC die Gefahr, dass er ein bisschen zu mobsig wird. Deswegen bei dem muss ich gar nicht aufpassen. Also wenn der mal nicht ganz so viel Futter kriegt, dann schadet ihm das nicht.
[17:34] Dann frage gedanklich nochmal zwei Schritte zurück. Du hast gesagt, dass du mit Benni, dass du den rausgeholt hast, auf dem Reitplatz mit ihm warst und so weiter und dass es gefühlt ein bisschen war wie beim Turnier, viele Pferde aufgeregt, schwierig ihn zu erreichen, so ein bisschen wie beim Turnier.
[17:53] Frage, hast du das Gefühl, dass das vielleicht sogar gar nicht so schlecht ist, so diese Konfrontationstherapie, zu Hause die Situation zu haben, dass er das dann quasi irgendwann, also dass es zu Hause wirklich tägliches Brot ist und er sich dann auch auf Turnieren eigentlich nicht mehr drüber aufregen dürfte? Das könnte doch so sein, oder?
[18:13] Ja, absolut. Also viele Pferde, da ist viel los, da gibt es ganz viel Hufgeklappe, da gibt es viel zu gucken. Ich hoffe, dass das für ihn jetzt einfach so Routine wird, dass es normal wird, dass einfach so viel los ist. Er war ja sehr behütet bei mir, also egal in dem Stall, da war immer sehr viel Ruhe, da war nichts los. Das war immer alles sehr gediegen und gechillt und da kamen halt auch keine fremden Pferde oder so. Und jedes Mal, wenn ich irgendwo war, wo andere Pferde waren, großer Stall, da war der natürlich total aufgeregt. Und da das jetzt einfach sein Zuhause ist, hoffe ich doch, dass das auch auf dem Turnier irgendwann mal Routine wird, dass er sich da gar nicht mehr so aufregt, wenn er viele andere Pferde sieht. Und das kann für ihn nur gut sein. Und das ist ja auch so… Wenn ich ihn raushole und AC geht tatsächlich mal außer Sichtweite, dann führt er sich auf wie auf dem Turnier. Also dann will er steigen, dann will er da nicht stehen bleiben und dann schlägt er mit dem Kopf um sich. Und auch das ist so eine Routine, die er einfach lernen muss. Und ich versuche immer ganz ruhig zu bleiben, wenn er sich so aufregt, weil es hilft ja auch nichts, wenn ich mich dann auch aufrege. Und er kommt dann tatsächlich runter. Also es ist tatsächlich so, dass immer die Momente, wo er auch sich wieder beruhigt, immer mehr werden. Und auf dem Turnier hatte ich ja bisher gar keine Chance, ihn irgendwie runterzukriegen.
[19:33] Und das gelingt mir jetzt schon ganz gut, weil ich das auch immer wieder probieren kann. AC geht immer mal wieder weg, wenn Benni draußen steht zum Putzen und zum Fertigmachen und dann verschwindet AC immer mal wieder aus seinem Sichtfeld. Und dann ist er natürlich aufgeregt und dann sagt er, ich will da natürlich mit. Und dann ist wirklich so, das muss er jetzt lernen, dass er dann trotzdem ruhig bleibt und dass er sich nicht aufregt. Aber er gebärdet sich dann wie auf dem Turnier. Also wenn ich ihn auslade und dann schlägt er ja auch immer so mit dem Kopf und lass mich los und ich will da hin und das macht er dann jetzt im Moment auch, aber es wird immer weniger und die Phasen des Aufregens werden immer kürzer und er bleibt dann auch mal ruhig stehen, sodass man ihn auch satteln kann und brensen kann und so und da bin ich wirklich guten Mutes, dass sich das insgesamt einfach irgendwann erledigt hat.
[20:23] Es wäre ja Quatsch, daraus jetzt einen Tipp abzuleiten für alle. Also bitte nachmachen sozusagen. Das ist ja Schwachsinn. Man kann diese Situation ja nicht nachstellen. Aber tatsächlich könnte es sein, dass dir dieses ganze neue Setting mit Blick auf diese Benni-Problematik wirklich so ein bisschen in die Karten spielt. Mal schauen. Finde ich cool. Letzte Frage sozusagen im Nachgang dessen, was du jetzt gerade alles erzählt hast, wenn du… Die beiden Pferde rausnimmst und du sagst ja, dass du das also quasi auch um so ein Stück Normalität zu signalisieren, hey, es ist also quasi jetzt nicht alles anders, wir arbeiten auch zusammen. Wenn du die rausnimmst und die reitest, merkst du, dass diese Situation, Integration in die Herde, dass das anstrengender ist für die Pferde auch, dass die vielleicht so diese Ruhephasen, die sie im Schwarzwald noch hatten. Zu dritt, man kannte alles, chillen und so weiter. Und in so einer Herde muss man ja schon auch immer aufpassen. Also ich könnte mir vorstellen, das ist anstrengender. Für die merkst du das beim Reiten?
[21:27] Bei AC schon. Bei Benni, der hat sich schon recht gut akklimatisiert. Und der lag auch gestern schon auf der Koppel zum Schlafen oder zum Ausruhen zumindest. AC, glaube ich, hat noch nicht gelegen. Also man sieht es ja auch immer so ein bisschen am Fell.
[21:44] Der hat, glaube ich, noch nicht geschlafen. Der traut sich noch nicht so richtig loszulassen und sich hinzulegen. Benni schon. Und bei Elsie habe ich auch gemerkt, in der Cavalletti-Stunde, nach einer halben Stunde, der konnte halt einfach nicht mehr. Also als es dann dran ging, jetzt könnten wir noch ein bisschen springen, habe ich lieber gesagt, lass mal, wir machen das nächste Woche, weil jetzt, der war wirklich durch und der war auch fertig. Und dann habe ich auch gesagt, wenn ich jetzt noch springe und er macht einen Fehler, mache ich mir das gute Gefühl jetzt wieder kaputt. Das ist mir nicht wert. Und ich höre jetzt lieber auf mit dem restlichen Stück Kraft, was er noch hatte, hat er es gut gemacht. Aber als es dann wirklich ans Springen ging, habe ich gesagt, nee, das riskiere ich jetzt nicht, dass er da einen Fehler macht und sich vielleicht noch wehtut oder so. Und dann machen wir, wir haben Zeit genug, also wir müssen jetzt nicht überstürzen bei der ersten Stunde. Aber bei AC merke ich schon, dass ihn das ganz schön schlaucht. Und auch dieser Schlaf, der ihm wahrscheinlich fehlt, das braucht er einfach noch. Und diese 10 Uhr morgens, das Morgennickerchen, was er ja schon als Fohlen gemacht hat, das hat er im Moment halt einfach nicht und das merkt man auch an seiner Ausdauer. Also er ist so ein kleines bisschen müde. Unsere Freunde vom Haflinger Gestüt Stange würden ein bisschen schimpfen, das 10 Uhr Nickerchen ist heilig, ein Leben lang.
[22:56] Aber gut, so ist es halt manchmal. Ich hau mal den Themenwechselknopf rein, obwohl es eigentlich gar kein wirklicher Themenwechsel ist. Es ist gedanklich so ein bisschen ein Minisprung. Und zwar, du hast eben gerade schon so Schlagworte fallen lassen wie Kavaletti-Stunde, Trainerin, wir lernen. Das ist nicht einfach nur ein Stall, sondern da finden auch Kavaletti-Stunden statt. Da sind auch Trainerinnen auf der Anlage mal. Und du hast da schon irgendwie, obwohl erst ein paar Tage da.
[23:28] Ganz gut Anschluss gefunden. Also vielleicht einfach mal, was das so angeht, dass man auch so einen Eindruck bekommt, so Trainingsmöglichkeiten. Und wir haben ja auch an dem ersten Wochenende zusammengesessen und so viele Leute so kennengelernt. Ihr habt auch schon so ein bisschen über Turniere gesprochen und was ist schön und so weiter. Ich weiß nicht, vielleicht schilderst du einfach mal ganz kurz so zu dem Thema Training und Turniere. Auch wenn das ja jetzt nicht Prio 1 hat. Du bist da jetzt nicht angekommen, um dann in Rekordzeit an irgendwelchen Turnieren teilzunehmen. Aber so im Hinterkopf hat man es natürlich. Und du nimmst ja auch schon teil an so Sachen wie Cavalletti-Stunden und so.
[24:08] Genau, ich habe auch schon mal so ein bisschen den Turnierkalender angeguckt und habe festgestellt, da gibt es tatsächlich Adressuren, die für LK3 ausgeschrieben sind. Nein! Könnte ich sogar reiten. Nicht auf jedem Turnier, nicht jeder Veranstalter, aber es gab tatsächlich Mitte Juni irgendwo ein Turnier, wo ich so geguckt habe, oh echt jetzt? Da darf sogar LK2 in die Adressur. Also da denke ich so, oh, die armen LK5 und Sechsler, die da auch reiten, die sind dann echt so ein bisschen gearscht, wenn da jemand reinreitet mit seinem S-Pferd. Aber das wird keiner machen. Im Normalfall macht man das nicht. Also ich würde da jetzt nicht mit ACDC reinreiten, aber die Gelegenheit dann für Benni vielleicht nochmal die ein oder andere Artressur mitzunehmen, das würde ich vielleicht dann schon auch mal in Anspruch nehmen, dass ich sage, ich reite da nochmal eine Artressur. Das war das Thema, was wir so hatten. Also Benni quasi, dass dir da die Wege verbaut sind, wären im Schwarzwald Adressuren. Deshalb warst du da sehr zurückhaltend.
[25:02] Aber das muss man vielleicht auch nochmal sagen, die Regeln im Norden sind jetzt keine anderen, sondern die Turnierveranstalter schreiben das so aus und sagen, das ist dann offen auch für höhere Leistungsklassen. Die sind da so ein bisschen großzügiger irgendwie. Ja, nicht alle. Also ich habe zum Beispiel auch L-Dressuren gesehen, die ich auch schon nicht mehr reiten darf. Die sind nur für LK 4 und 5 ausgeschrieben. Also wo ich gesagt hätte, da könnte ich mit dem AC so nochmal so zum Einsteigen vielleicht nochmal in eine L-Tressur reiten. Oh nee, darf ich nicht. Also das kommt immer auf den Veranstalter an. Das war jetzt das eine Turnier, was ich gesehen habe, aber das ist schon Mitte Juni. Das ist mir einfach zu früh. Also ich werde jetzt nicht in zwei Wochen schon aufs Turnier gehen. Aber so vielleicht so im August, September werde ich bestimmt nochmal das ein oder andere Turnier reiten wollen. Und da gucke ich einfach mal, was da noch für Ausschreibungen gibt. Also bis jetzt ist, glaube ich, noch gar nicht alles online. Es werden noch einige kommen, die zu reiten sind. Und dann werde ich mit Sicherheit nochmal mit Benni und mit AC ein bisschen was reiten. Und die Trainingsmöglichkeiten sind gut? Die sind exzellent, ja. Oh, okay. Du hast ja jetzt so ein bisschen auch ausprobiert schon, ne? Genau. Es gibt eine Halle mit einem tollen Boden. Es gibt einen großen Springplatz mit einem super Boden. Also es gibt eine Führanlage. Das haben wir gestern auch getestet mit Tim Acy.
[26:20] Nee, das ging nicht. Also der stand dann ganz schnell bei der Stute meiner Schwester im Abteil und ist mit der mitgelaufen. Die ist zum Glück friedlich und die stehen ja auch zusammen im Offenstall. Aber er hatte Glück, dass er die Hanni erwischt hat und nicht ein Pferd, was auch noch mit drin war, weil die hätte ihn glaube ich getötet. Er hat einfach dieses Zwischen, die pendeln ja dann immer so, er hat einfach dieses Zwischenpendelding über sich drüber laufen lassen und stand dann auf einmal bei Hanni im Abteil. Also das müssen wir noch üben mit der Führanlage. Aber das mache ich mal mit den beiden zusammen, dass die beide in die Führanlage gehen und dass ich einfach auch dann nochmal mitlaufe. Habe ich dann gestern auch nochmal gemacht, ich bin nochmal ein paar Runden mitgelaufen, aber das ist einfach so eine Übungssache. Sie kennen das ja beide nicht, Führanlage und da habe ich auch immer so ein bisschen Angst, wenn da mal eins ausrastet oder so. Ich habe mich das nie getraut, aber alle Pferde, die es können, machen es total gechillt. Also deswegen, ich werde das bestimmt ausnutzen, weil das kann auch mal gute Dienste leisten, dass man einfach das eine Pferd in die Führeinlage stellt, das andere schon mal reitet und dann kann das andere sich schon mal warmlaufen. Das ist schon ganz praktisch mit so einer Führeinlage. Und dann wird ja jetzt noch ein großer Longier-Zirkel gebaut und der müsste jetzt auch in absehbarer Zeit auch fertig sein. Also die Trainingsmöglichkeiten sind super. Also da kann ich mich wirklich nicht beklagen. Letzte Frage, bevor wir noch kurz darüber reden, wie es Klecks in seinem neuen Zuhause so geht.
[27:46] Eine Frage, die übrig geblieben ist aus der kleinen Folge. Das Ebbe- und Flutsystem, ich glaube, spielt beim Longier-Zirkel eine Rolle und bei noch irgendwas anderem. Und also ich bin Laie, muss man ja auch dazu sagen.
[28:02] Tja, was jetzt im Roundpen das Ebbe- und Flut-System sein soll, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich lachen jetzt viele, die es einfach wissen und die das kennen, aber Ebbe und Flut im Norden an der Ostsee, bei euch auf dem Reitplatz, gibt es das offensichtlich. Was verbirgt sich dahinter? Also der Boden wird von unten bewässert, also die Bewässerung und die Entwässerung durch ein unterirdisch eingebautes System, also der ideale Wasserstand, der wird eingestellt und dann macht der das automatisch, dass der den Wasserstand hält des Bodens. Das heißt, dass halt der Boden immer gleichmäßig konstant feucht ist auf der gesamten Fläche und dass die Tretschicht halt auch nicht staubt und so, sondern dass der Boden immer eine optimale Feuchtigkeit hat. Also definitiv etwas, was Günther und überhaupt die Reitschule auf dem Berg im Schwarzwald nicht hatte. Und das wäre selbst mit dem Laienauge erkennbar gewesen. Also wenn man das war ein bisschen Insider.
[29:09] Ja, also der Insider-Gag besteht darin, dass auf dem Berg quasi die Staubwolke, wenn man da saß, maximal war. Und dann nochmal, also das Maximum nochmal gesteigert wurde, wenn da jemand trainiert hatte und mit Pferden auf diesem Reitplatz zu Gange war. Genau, wir haben immer gesagt, wir stellen das Essen rein ins Stübchen, weil sonst staubt es uns so ein. Absolut. Also dieses Elbe- und Flutsystem, ganz was Feines, sagen Reiterleute. Total. Super Sache. Sehr schön. Dann sprechen wir zum Abschluss noch über meinen allerbesten Freund, den kleinen Tänzer alias Klecks. Du bist da ja, ich kriege das ja immer so ein bisschen mit im engen Austausch mit der neuen Besitzerin, muss man sagen. Du hast es, da haben wir auch drüber gesprochen in den letzten Folgen. Sie selbst, aber auch die Kinder. Jetzt war unsere Telefonverbindung …
[30:08] Unterbrochen. Entschuldigung, das wird jetzt natürlich im Podcast irgendwie, Entschuldigung, es gibt jetzt, also wir hatten, muss man dazu sagen, wir nehmen jeder unsere Tonspur, logischerweise, weil ich Berlin, du Ostsee, jeder für sich getrennt aus und wir sind parallel dazu, jeder für sich getrennt auf. Jetzt mal ganz unhektisch. Jeder nimmt für sich getrennt auf und wir sind parallel dazu über eine ganz simple Telefonverbindung miteinander verbunden und die war jetzt gerade weg. Und das ist natürlich blöd, wenn man sich miteinander unterhalten will. Ich meine, ohnehin ist dieses Setting schon einigermaßen blöd, weil wir uns auch nicht sehen. Aber wenn man sich gar nicht mehr gegenseitig hört, dann wird es schwierig mit dem Gespräch. Das zur Erklärung. Wo waren wir stehen geblieben? Und Klexi, die Besitzerin, du bist im engen Kontakt, genau, die Besitzerin, die neue und ihre ein oder zwei Kinder, weiß ich jetzt gar nicht mehr genau. Zwei. Zwei Kinder, die auch mit dem Pferd zu tun haben. Genau. Okay, genau. Und also ihr kriegt es ja immer so mit, ihr seid in einem engen Austausch über WhatsApp und sie schickt auch viele Videos und Fotos. Deshalb einfach mal ganz offen gefragt, auch das ließ sich ja gut an. Die ersten Eindrücke waren positiv, aber auch da gilt ja, okay, man muss natürlich auch so ein bisschen über die Zeit gucken, funktioniert das alles, tauchen irgendwelche Probleme auf.
[31:30] Ist alles noch im grünen Bereich oder sind Probleme aufgetaucht? Nein, es ist alles im grünen Bereich. Also Kleksi ist jetzt auch in der Herde integriert und hat sich auch dem Herdenchef gegenüber sehr gut behauptet, der ihn also schon unsympathisch auch gejagt hat. Also gesagt hat, du kommst hier nicht rein. Es ist eine relativ kleine Herde, es sind nur fünf Pferde, aber…
[31:54] So ein paar Tage gedauert. Also er durfte ja anfangs noch gar nicht dazu. Jetzt haben sie am Wochenende, haben sie ihn einfach mal dazu gestellt auf die Koppel und da gab es natürlich auch Rangeleien. Also dann kommt dann so ein Herdenchef und sagt, du bist fremd, du verpest dich, das ist meine Herde. Aber Kleksi hat das wirklich gut gemeistert. Und inzwischen sieht es so aus, als würde er sich da wirklich nach oben arbeiten. Und es gibt auch keinen Streit mehr mit dem Herdenchef. Also es lässt sich wirklich gut an. Er darf mit den anderen jetzt zusammen. Er ist draußen, er ist im Offenstall mit den anderen. Und ich glaube, er fühlt sich da auch wirklich wohl. Also die neue Besitzerin sagt auch, er trauert überhaupt nicht. Er ist ganz gut der Dinge. Er ist total aufgeweckt. Und es macht sehr viel Spaß mit ihm. Sie schickt auch immer Fotos von den Kindern. Die Kinder haben so viel Freude mit ihm. Und der ist ja auch wirklich so im Umgang mit den Kindern ist er ja herzallerliebst. Der ist ganz vorsichtig. Die Kleine ist ja erst vier und er lässt sich putzen und streicheln. Und das ist wirklich alles total schön anzugucken. zu gucken. Und auch das Reiten klappt super gut.
[32:58] Also die neue Besitzerin hat auch schon Trainerstunden genommen und kommt gut mit ihm klar. Also sie futtelt sich da jetzt ein. Man braucht immer so ein bisschen, um sich auf neue Pferde einzustellen. Aber er ist ja gut ausgebildet und die Trainerin ist ganz begeistert von ihm. Tolles Pferd und er macht es auch super. Und jetzt kommen schon so die Ambitionen noch ein bisschen Turnierreiten, so ein bisschen Adressur. Wow, okay. Ja, feel free, mach das. Aber Klexi geht es wirklich gut, der ist da gut angekommen und man hat auch so das Gefühl, dass er, dass er eine tolle Verbindung hat zu seiner neuen Besitzerin. Vielleicht liegt es an der Haarfarbe. Sie hat die gleiche Haarfarbe wie Aisy. Vielleicht ist es das. Also vielleicht muss man blond sein, um in Plexis Gunst ganz oben zu stehen. Okay, alles klar. Steile These, aber kann natürlich sein. Und das ist ja nun wirklich schön zu hören, dass es auch sozusagen, also dass er ein sympathisches Pferd ist. Mehr kann ich ja auch gar nicht beurteilen. Also das kann ich aber beurteilen. Und das ist er ja ganz ohne Frage. Natürlich muss es auch mit dem Reiten klappen. Das kann ich nun wiederum nicht einschätzen.
[34:07] Aber also gut ausgebildet hast du gesagt, aber du hast ja auch nie verschwiegen sozusagen die Schwierigkeiten, die du mit ihm hattest. Deshalb ist es, glaube ich, auch keine Selbstverständlichkeit, dass jetzt eine neue Besitzerin, dass das alles so funktioniert und dass es offensichtlich so funktioniert und da alle auf einem guten Weg sind, das finde ich ja, also ja, wenn man ihn schon hergibt, dann will man ja auch, dass das gut wird und gut ist und von daher, das freut mich dann ja jetzt schon, auch wenn ich es immer noch scheiße finde, also nur um das so alles.
[34:41] Die liebe Carmen hat es, glaube ich, schon richtig gesagt. Manchmal sollen die Dinge so kommen, wie sie kommen, damit Pferd und Mensch zusammenfinden. Wenn das alles so nicht passiert wäre, hätten die beiden sich nie gefunden, also Klecks und die neue Besitzerin. Und das sollte vielleicht einfach so sein. Manchmal ist es auch Schicksal, die Wege, die so passieren. Jetzt kommst du hier mit so Schicksalstheorien. Du bist doch gar nicht so eine Schicksalstheorie. Ach, manchmal schon. Manchmal denke ich so. Also es ist ja nicht so schlimm, als dass es nicht für irgendwas gut wäre. Und ich glaube, für Klexi war das einfach so bestimmt. Weil besser, glaube ich, Könnte er es jetzt nicht mehr treffen. Also man hat sehr das Gefühl, dass die beiden sehr innig sind und dass er da einfach angekommen ist und happy ist. Und ich denke auch, die Trennung von AC tut auch Klecks gut. Also das wäre so halt weitergegangen, dass er sehr an dem Haflinger geklebt hätte und ich glaube für Klecksis weiteres Leben, es ist viel, viel besser ohne ACDC und neue Freunde finden und nicht mehr so krankhaft an diesem Haflinger kleben. Also das ist, glaube ich, wirklich eine gute Sache, weil er regelrecht aufblüht und ein ganz anderes Pferd ist. Und Acey wird sich daran gewöhnen. Also auch der muss sich jetzt behaupten, ohne seine Pferdepolizei und auch der wird zurechtkommen.
[36:11] Für meine Ohren klingt das, also taugt es für ein Schlusswort, was du gerade gesagt hast. Ich denke noch mal darüber nach, ob ich dich gerade tatsächlich als Maus bezeichnet habe. Das habe ich nämlich noch nie gemacht. Ich weiß auch gar nicht, was mich geritten hat. Du hast mich Maus genannt. Ja, als Schicksals. Du bist doch gar nicht so eine Schicksalstheorie. Maus, habe ich dann gesagt. Und ich weiß gar nicht, das ist irgendwie so eine, keine Ahnung, was mich da, egal. Also nicht, dass irgendwelche Traumata aufreißen, kleiner Insider weg. Aber ich würde vorschlagen, wir beschließen an dieser Stelle Folge 451 des Pferdepodcasts. Ich fand es mega gut. Wir können ja dann so in den nächsten Folgen mal überlegen, ob wir auch wieder so irgendwie, keine Ahnung, thematische Blöcke oder wenn wir dann ein bisschen spezieller wieder werden können. Aber im Moment spielt einfach so dieses Gewöhnen an die neue Situation und klappt das alles und diese ganzen Herausforderungen, das beschäftigt. Uns und die Pferde natürlich sehr. Von daher fand ich das super spannend. Wir können auch überlegen, ob wir irgendwann, wenn wir mal ein bisschen mehr Zeit haben, nochmal so eine Videofolge machen, dass man nochmal so vielleicht, du weißt, so auch mal visuell sieht, wie es da so ist. Aber gut, wir denken mal drüber nach am Wochenende im Norden.
[37:39] Jenny, dann vielen Dank fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Habt eine gute Zeit und bis in Kürze. Tschüss. Tschüss.
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