
Reiten am Strand – für viele Pferdemenschen ein großer Traum. In dieser Folge des Pferdepodcasts verrät Jenny, warum dieser Punkt schon seit Jahren auf ihrer persönlichen Bucket List steht und weshalb die Ostsee nun endlich die Chance bietet, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ganz so einfach ist das allerdings nicht, denn Strandreiten ist an viele Regeln gebunden und oft nur außerhalb der Hauptsaison erlaubt.
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Wie geht’s eigentlich Klex im neuen Zuhause?
Außerdem sprechen Jenny und Chris darüber, wie sich die Pferde nach ihrem Umzug an die Ostsee in der neuen Offenstallherde einleben. Vor allem Benny braucht noch etwas Unterstützung, damit die Aufregung um die neue Umgebung nicht auf Kosten seines Futters geht. Warum Jenny aktuell trotzdem mehr Zeit im Stall verbringt als ursprünglich geplant, sorgt dabei für eine ebenso ehrliche wie lustige Diskussion.
Natürlich geht es auch um die Frage, ob Reiten am Meer wirklich so spektakulär ist, wie man es sich vorstellt. Viele Reiter schwärmen davon, andere sagen: Einmal erlebt, wunderbar – aber nicht unbedingt etwas für jeden Tag. Jenny hat dazu bereits einige Erfahrungsberichte gesammelt und erzählt, warum sie trotzdem unbedingt selbst mit ihren Pferden ins Wasser möchte.
Und dann gibt es noch erste Geschichten aus dem neuen Zuhause von Klex: Er hat offenbar bereits eine neue Berufung gefunden und übernimmt wieder seine Lieblingsrolle als selbst ernannter Pferde-Sicherheitsbeamter. Warum er jetzt einen neuen Schützling hat und was das für turbulente Szenen im Offenstall sorgt, hört ihr in dieser Folge.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 452. Es ist die kleine Folge, das kleine Lebenszeichen nach dem Wochenende, dass wir wieder gemeinsam an der Ostsee verbringen. Und es gibt doch diese komischen, es gibt doch diese Regenschirme, wo drauf steht Schietwetter und die auch fürchterlich unoriginell sind, Jenny. Und ich weiß, ich würde mir noch keinen kaufen, Aber man merkt schon so ein bisschen den Unterschied zwischen dem Sommer im Schwarzwald und dem Sommer an der Ostsee. Wir sind heute, es ist schon hin und her hier. Wir sind auch schon weggepustet worden. Ich glaube, im Schwarzwald ist auch hin und her. Mal Sonne, mal Wolken, mal Regen. Ist das so? Das sind nur zehn Grad mehr wahrscheinlich. Genau, es ist einfach wärmer. Aber das wäre alles klar. Es ist auch, warum reden wir eigentlich über das Wetter? Wir reden über Pferde und obwohl es die kleine Folge ist, habe ich mir Großes vorgenommen. Ich werde mit einer der großen Lügen aller Pferdemädchen, vieler Pferdemädchen aufräumen. Ich bin einer großen Sache auf der Spur. Und wir werden über etwas sprechen, was du noch nie gemacht hast und noch in diesem Jahr vielleicht machen wirst.
[1:36] Und es gibt Neues von Klecks, glaube ich, so halb irgendwie. Also das ist ja irgendwie immer so ein ständiges Online-Sein mit was, also du bist so die Pferdezentrale gefühlt für viele Pferde und es ist jedenfalls eine ganze Menge Betrieb. Womit fangen wir an? Soll ich erstmal meine… Was ist heute los? Du bist nicht so im Fluss. Soll ich meine Investigativrecherche mal auspacken? Pack mal aus. Was für eine Recherche? Investigativ-Recherche. Also du hast ja gesagt, dass du auch… Hier in den Norden ziehst, damit die Pferde wieder in einem Aktivstall stehen und du nicht mehr die sogenannte Geisel deiner Pferde bist, ne?
[2:24] Genau, klar, super. Das hast du gesagt. Also, und dass du auch mal Zeit hast, einfach die Pferde Pferde sein zu lassen und ganz was anderes zu machen, richtig? Jetzt gib uns doch mal ein bisschen Zeit. So, das hast du gesagt. Hast du gesagt? Hab ich gesagt. Hast du gesagt, genau. Genau. Jetzt ist es ja nun so, dass ich freitags spätabends hier ankomme und montags frühmorgens hier wegfahre. Das heißt, man kann immer noch eigentlich das am besten in Stunden ausdrücken und weniger in Tagen, die ich hier bin. Richtig? Nee, jetzt kann man schon sagen Tage. Vorher waren es Stunden. Ich würde es immer noch in Stunden ausdrücken, aber wir wollen jetzt hier nicht so kleinlich sein. Und jetzt könnte man ja sagen, man könnte die Pferde mal Pferde sein lassen. Also jetzt mal so rein von der Logik her. Man könnte die Pferde mal Pferde sein lassen. Und jetzt will ich mal sagen, und das ist jetzt hier, bam, Karten auf den Tisch, was so passiert. Und dass sich alle Pferdejungs von Pferdemädchen kein X für ein U vormachen lassen dürfen, weil wir sind hier und du sagst dann, ich gehe dann mal, also morgens früh, sehr früh, um sieben oder so, dann sagst du.
[3:39] Ich gehe mal nach den Pferden gucken. Dann bist du anderthalb Stunden, geschlagene, anderthalb Stunden, also warum sagt man eigentlich geschlagene Stunden? Wo werden die geschlagen? An der Kirchturmuhr werden die geschlagen. Ah ja, okay, also geschlagene, anderthalb. Jetzt schlägt die Stunde, heißt es doch, an der Kirche. So, und es schlägt aber die Stunde der Pferde und nicht die von mir. Anderthalb geschlagene, anderthalb Stunden lang, weg, Atta, ne? Atta? Und dann kommst du dann wieder mit dem Hund so irgendwie, Ding Dong, ich wäre da mal da, wir könnten jetzt mal frühstücken, Kaffee trinken, sonst irgendwie was. Anderthalb Stunden, 90 Minuten.
[4:21] Und dann nachmittags, was machen wir? Man könnte Meer ans Meer gehen, man könnte bummeln gehen, man könnte Kulturfestival, hast du nicht gesehen? Ja, aber wir müssen vorher noch kurz die Pferde füttern. Ist doch jetzt nur am Anfang. Ja, genau. Wir kommen dem Kern der Sache näher, aber das ist dann nochmal so. Also gestern waren es irgendwie … Anderthalb Stunden. Anderthalb Stunden, alles klar.
[4:50] Die Angeklagte ist geständig, das finde ich ja gut. So, macht summa summarum drei Stunden und ich würde jetzt mal so sagen für… Ich bin noch nicht mal geritten. So, und jetzt, und das ist nämlich die Kirsche auf der Schwarzwälder-Dingstorte, ist ja dann, dass man dann noch quasi vorwurfsvoll, also wenn du hier bist, dann komme ich noch nicht mal zum Reiten. Und ich denke mir, sag mal, also mache ich jetzt einen Denkfehler oder du?
[5:19] Das ist ja Wahnsinn. Wahnsinn. Also jedenfalls, das, was ich unter Pferde Pferde sein lassen verstehe, wäre jetzt was anderes. Und die Frage, die sich damit verbindet, ist, ist das alles nur eine große, also bin ich einer großen Lügengeschichte auf der Spur oder ist das eine Übergangszeit oder macht man sich die Welt einfach so, wie sie einem gerade gefällt und man passt so irgendwie, man, das ist so eine gute Ausrede, dass man Atta gehen will oder hat es einen Grund, warum das noch so ist? Das ist jetzt nur eine Übergangszeit, bis du ganz sicher bist, dass du eine große Lüge auf der Spur bist. Ah, okay. Nein, das ist wirklich nur eine Übergangszeit. Die sind ja da noch gerade mal eine Woche. Und Benni ist ja jetzt nun mal so ein Nervenbündel und der guckt noch viel nach anderen Dingen. Der lässt sich noch sehr leicht ablenken. Der kommt noch nicht so richtig in Ruhe zum Fressen. Dann ist es die Herde, dann schubsen die die noch mal weg. Das ist ja alles noch sehr aufregend. Und ich möchte nicht, dass Benni zu sehr abbaut. Und das kann passieren, wenn der sich mit allem beschäftigt, aber nicht mit seinem Futter.
[6:30] Und wenn der das mal unten hat, dann ist es schwer, das wieder drauf zu kriegen. Und deswegen habe ich jetzt gesagt, ich fütter die jetzt noch. Ich muss sie natürlich dann beide füttern. Ich hole sie beide raus und dann kriegen sie nochmal so ein bisschen Heukopf, so ein bisschen Kraftfutter, dass der Benni mir nicht zu viel abbaut in diesem Ganzen. Ich bin aufgeregt und ich kann gar nicht essen. Dann stelle ich die in zwei Notboxen, dann haben sie ein bisschen Ruhe, sie kommen ein bisschen runter und können ganz in Ruhe fressen. Und im Moment brauchen sie das oder vor allem Benni braucht es im Moment noch. Und dass Elsie sich nicht so abgehängt fühlt, kriegt Elsie auch Essen. Der kommt auch raus und der wird auch gefüttert. Der bräuchte das eigentlich nicht, aber ich möchte auch nicht, dass der dann so denkt, die holt immer nur den raus und der war ja sowieso immer so ein bisschen hinten dran, hinter den anderen und war immer so ein bisschen, oh, die holt mich als letztes und so. Deswegen nehme ich den mit, dass der gleichberechtigt ist mit Benni und der kriegt nicht ganz so viel Futter, weil der dann explodiert, aber trotzdem hole ich beide nochmal zweimal am Tag raus und Benni muss halt einfach ein bisschen mehr Futter essen, weil der durch seine Nervigkeit halt auch ganz schnell fliegt. Dass wirklich alles, was er frisst, auch wieder los wird. Und das möchte ich verhindern. Und deswegen würde ich jetzt so die ersten drei, vier, fünf, sechs und zwanzig Wochen. Das wäre jetzt mal eine Frage gewesen oder du deutest an, die Spannbreite könnte ein bisschen sehr groß werden. Aber jetzt mal ernsthaft und das sind ja dann vielleicht auch so Dinge, wie lange brauchen Pferde eigentlich, um sich an eine neue Situation zu gewöhnen? Aktivstall ist nochmal eine besondere neue Situation. Das lernen wir.
[7:59] Aber also gibt es so eine Vorstellung, wie lange sowas dauert oder kann man das schwer sagen? Ist das pferdeabhängig? Ist das wahrscheinlich situationsabhängig, ahne ich mal. Ja und es geht ja jetzt auch in den Sommer. Also jetzt im Moment ist ja noch nicht komplett die ganze Weide offen.
[8:15] Also jetzt ist gerade im Moment ist so diese Zeit, dass nochmal ein neues Stück Weide aufgegangen ist. Da ist das Gras natürlich sehr hoch, sehr grün. Das wird erst stundenweise aufgemacht und dann wieder zugemacht, dass da nichts passiert. Aber es wird irgendwann auch im Laufe des Sommers wird die ganz große Koppel, also die ist wirklich ganz, ganz groß, aufgemacht und dann bleiben die da auch einfach auf der Koppel. Also die kommen dann wahrscheinlich auch gar nicht mehr so viel rein, weil es einfach da auch genug Gras gibt und dann werden die immer im Gras bleiben, wenn das Wetter okay ist und wenn es nicht ganz so heiß ist, dann werden die auf der Koppel sein. Und hier oben ist ja sowieso ein bisschen von den Temperaturen immer ein bisschen kühler, als das zum Beispiel im Schwarzwald war. Und deswegen ist hier auch noch sehr viel Gras. Also es hat jetzt auch geregnet, jetzt wächst es auch wieder, das ist auch gut so. Aber ich denke, dass sich das spätestens bis zum Sommer, Juli, August einfach erledigt hat. Dass die einfach nicht mehr zusätzliches Futter brauchen, sondern dass die einfach ihr Kraftfutter bekommen, wenn ich die reite. Und dann bringe ich die wieder raus in den Offenstall auf die Wiese und dann bleiben die da einfach. Und dann muss man nicht mehr zweimal am Tag da hinterher rennen. Und dann wird auch Benni so ein bisschen runtergekommen sein. Also ich denke so ein bis zwei Monate maximal. Und dann ist die Frage, ob das eine gute oder eine schlechte Nachricht ist. Man könnte sagen, die Ausreden werden dann weniger.
[9:35] Dass du dann sagst, ich muss da jetzt nochmal hin. Aber das ist ja jetzt auch vielleicht. Ich will da ja auch hin. Also weißt du, das ist ja auch so, ich fahre jetzt auch morgens, reite so wie immer und fahre dann nachmittags nochmal. Einfach weil, ja, also so ein bisschen Ansprache brauche ich ja auch. Du bist nicht da, ich bin ja ganz allein. Was soll ich denn sonst machen? Also dann, ich will ja dann auch nicht, dann sitzt man hier in so einer Ferienwohnung. Das ist ja auch nicht so wirklich zu Hause. Und dann fahre ich halt zweimal am Tag in den Stall. Na und? Jenny, dann würde ich gerne noch über eine Sache mit dir sprechen, die quasi seit der Entschluss, dass wir hier hingehen, quasi auf dem Zettel steht, mit auf unserer To-Do-Liste ist, beziehungsweise auf deiner To-Do-Liste, so nach dem Motto, wenn ich da oben im Norden am Meer bin, dann will ich eine Sache, die ich noch nie in meinem Reiterinnenleben gemacht habe, unbedingt mal machen. Und das Stichwort lautet Reiten am Meer.
[10:35] Gab es nicht, die Älteren werden sich erinnern, in diesem Film mit Bo Derek, ein großer Nackt- und Sexstar. Nee, Sex da kann man nicht sagen, aber du weißt schon, so ein Sexidol so, oder? Sehr alten unter den Höhren. Wie lange ist das denn her? Was war das denn? 70er oder so? Aber gerne mal googeln. Ich glaube, wenn man Bo Derek eingibt, dieses Foto oder diese Filmszene, wo sie auf dem Pferd sitzt. Wir machen jetzt den Live-Test, ob dieses Foto gleich als erstes erscheint. Und ist sie dann nicht auch am Meer, also in so einem, wie sagt man, Negligé, oder ist sie komplett nackt, weiß ich jetzt gar nicht, Bo Derek?
[11:17] Roderick Pferd, musst du eingeben. Es gibt ein berühmtes Bild, wo sie auf dem Pferd sitzt. Ich meine, die Aufnahmestamme vom Meer. Nein, sie ist nicht am Meer. Egal, guck mal, da habe ich da wieder was dazu gedichtet. Aber jedenfalls Reiten am Meer angezogen. Das wollen wir festhalten. Hast du es vor? Vielleicht. Ich setze mich doch nicht nackt aufs Pferd. Aber wenn es doch am Meer ist? Nein, Späßchen. Genau, also Reiten am Meer, Reiten am Strand, das ist ja irgendwie.
[11:51] Ist das sowas, was man als Reiterin oder was man so als ein Ding, was man gerne mal machen würde mit Pferden, was viele so auf der Liste haben? Weil irgendwie ist es mir immer wieder mal begegnet, wenn du dich unterhalten hast, auch mit Nicole und so weiter und irgendwie, wir fahren mal an die Nordsee oder irgendwo, wo man die Pferde mitnehmen kann und dann am Strand reiten, dass das so als was Cooles gilt, als irgendwie so muss ich mal gemacht haben. So habe ich es zumindest wahrgenommen. Und wann wird es soweit sein? Weil wir lernen, ganz so einfach ist es gar nicht. Ja, ich habe es noch nie gemacht und ich wollte es immer schon mal machen. Genau, ganz so einfach ist es nicht. Also es ist hier erlaubt von, ich glaube, von Oktober bis März ist es hier erlaubt und in der Saison darf man leider nicht mit den Pferden an den Strand, auch nicht ganz früh morgens oder nachts oder so. Ich dachte, es gibt so Abschnitte, wo man halt ganz früh morgens vor 6 Uhr oder so darf. Ich glaube aber nicht, dass es das gibt.
[12:48] Man darf ein bisschen weiter östlich, darf man tatsächlich auch während der Saison, da gibt es einen Strandabschnitt extra für Pferde, da gibt es auch einen Pferdehof, wo man Urlaub machen kann und da darf man an den Strand. Da muss man aber in den Osten fahren mit den Pferden. Also es ist ja hier relativ nah an der Grenze zu Osten. Zu Mecklund, Mecklenburg-Vorpommern. Und da gibt es diesen besagten Abschnitt, wo man tatsächlich auch jetzt während des Sommers zum Beispiel darf. Genau, da gibt es auch so einen ganz großen, bekannten Reiterhof, wo man mit dem Pferd auch Urlaub machen kann und natürlich auch am Strand reiten. Aber ich warte auch gerne bis Ende September und dann werden wir ganz sicher an den Strand fahren und reiten. Mit welchem deiner Pferde wirst du das machen? Glaubst du, es ist so cool oder hast du schon mal mit Leuten geredet? Hat deine Schwester das schon mal gemacht? Ist es so cool, wie man sagt? Wird die Euphorie da gebremst? Also du lässt dich natürlich nicht davon abbringen. Ist schon klar, du willst es selber ausprobieren. Aber also weißt du schon, was andere sagen, die das schon mal gemacht haben? Und kann man das mit jedem Pferd einfach so machen? Klar kann man das mit jedem Pferd machen. Man muss halt gucken, gehen die ins Wasser oder nicht. Also ich glaube tatsächlich, dass Benni da cooler ist und dass der auch ins Wasser geht. Also das glaube ich schon. Ich glaube, sie geht nicht ins Wasser. Die meisten gehen wohl nicht ins Wasser. Meine Schwester hat das natürlich schon gemacht.
[14:08] Und sie sagt halt auch, also ganz viele Pferde gehen gar nicht ins Wasser. Die haben Angst vor dem Meer, wenn das da auf sie zukommt und so. Die reiten dann halt im Sand am Strand entlang. Aber eigentlich will ich ja auch ins Wasser. Da muss ich mir dann nur überlegen, also Globus zum Beispiel, mit dem habe ich ja mal auch, bin ich ja auch schon ins Wasser geritten und der hat sich sofort hingelegt mit Sattel, mit voller Montur und ich auch in voller Montur, mein Handy in der Hosentasche und dann lag das Pferd im Wasser und ich dachte erst so, oh Gott, der Boden unter uns tut sich auf und das Pferd versinkt. Nee, der hat sich einfach nur hingelegt. Und da muss ich dann schon überlegen, ich würde dem Benni zutrauen, dass der das auch macht, dass der sich da sofort reinlegen will und dann muss ich den alten Sattel drauf machen. Also dann werde ich natürlich nicht den teuren Dressursattel von Luisa da drauf machen, sondern den alten Springsattel würde ich da drauf machen und auch nicht keine teuren Stiefel anziehen, sondern eher Schuhe und Chaps, weil falls ich auch ins Wasser fallen sollte.
[15:01] Aber ich würde tatsächlich eher dazu tendieren, erst mal den Benni mitzunehmen und zu gucken, wie der da so ist. Ich glaube, der hat da echt Spaß dran und der könnte halt mal galoppieren, so richtig galoppieren. Und es ist wahrscheinlich, jetzt ist die Ostsee ja nicht ganz so wild irgendwie, man hat ja dann noch so die rauschenden Wellen irgendwie so im Kopf, ist nicht ganz so wild, aber trotzdem ist dann vielleicht auch gar nicht so schlecht, was so den Angstfaktor bei den Pferden angeht und ist es dann so ein Ding? Also es gibt ja so Ereignisse, wo man sagt, habe ich einmal gemacht und dann wird es auch irgendwie und dann ist es auch gut. Glaubst du, das ist so eine Nummer oder ist es sowas, was irgendwie ständig und immer wieder Spaß macht? Weil ich glaube, es ist dann ja, also ich sage mal so, also das Gelände ist natürlich geil auf eine Art am Meer, toll und so weiter. Aber es ändert sich halt auch nicht so viel. Es ist dann irgendwie.
[15:49] Wenn man es dann einmal gemacht hat, ist dann vielleicht der größte Reiz dann auch irgendwie weg. Sagen ganz viele, die das schon gemacht haben. Es gibt ja auch in Holland so einen ganz berühmten Stall und Strand, wo man auch mit Pony hinfahren kann und ganz viele sagen, ist toll, muss man mal gemacht, aber selbst wenn ich da wohnen würde, würde ich da nicht jeden Tag hingehen, weil das wird ganz schnell langweilig. Also sagen alle, die es gemacht haben, ich kann es mir gar nicht vorstellen und es gibt ja zum Beispiel an der Nordsee auch ein Turnier, das am Strand im Wattenmeer stattfindet, also Tresur im Watt, also kein Tresurviereck mit tollem Boden, sondern einfach auf Watt, wollte ich immer schon mal hin, Nicole und ich haben immer schon mal geliebäugelt, aber da muss man ein ganzes Jahr vorher muss man schon nennen und reservieren und so, weil das Turnier ist sehr beliebt und alle wollen mal im Watt einfach Turnier reiten. Aber auch die, die es gemacht haben, sagen, ist total scheiße, da willst du nicht Dressur reiten. Das ist total übel, weil der Boden ist halt nicht eben, da hast du den Taktfehler drin. Hier liegt mal ein Seestern. Genau, da liegt mal ein Seestern oder eine Krabbe oder was auch immer oder dann kommt mal Wasser. Also alle, die es gemacht haben, sagen, Katastrophe, nicht machen.
[16:58] Okay. Ich wusste ehrlich nicht, dass es das überhaupt gibt. Dressur-Turnier im Watt. Die springen da auch. Okay, das kann man sich ja fast noch eher vorstellen. Also ich weiß gar nicht, ob es überhaupt vorstellen kann, aber also da, wo es ja dann auf das Ebene und dass das alles akkurat ist und so weiter, ist ja beim Dressurreiten noch ausgeprägter, hätte ich jetzt mal so gesagt, ungeschützt als beim Springen, wo man so sagt, ach naja, ist nicht ganz so wichtig. Wobei eigentlich auch beim Springen ist ja eigentlich ein guter Boden und so, spielt ja schon eine entscheidende Rolle. Aber krass. Sehr schön. Jenny, dann also eine Geschichte haben wir noch in petto, die heben wir uns aber für die große Folge auf. Klecks, dass der verkaufte kleine Tänzer ist, glaube ich, wirklich von Beruf Sicherheitsbeamter.
[17:54] Pferdesicherheitsbeamter, und er hat sich einen neuen zu Beschützenden ausgesucht, hören wir, und wirft sich jetzt, also er hat ja nicht mehr ACDC, auf den er aufpasst, aber er hat sich jetzt jemand anderen ausgesucht, auf den er aufpasst, und den beschützt er. Sehr lustig. Genau, in seiner neuen Offenstallherde hat er einen Freund und den beschützt er gegen den Herdenchef und stellt sich mal dazwischen, wenn der Herdenchef kommt und will den ärgern. Und dann geht er schon mal hin und sagt, nee, das ist mein Freund, den lässt du jetzt mal in Ruhe. Klecks, die Pferdepolizei, ein Wahnsinn. Wir werden das vertiefen, es gibt Neuigkeiten auch darüber hinaus noch von Klecksi. Erste Reiteinheit mit einem sehr kleinen Kind, große Bedenken vorher, wie wird er sich benehmen? Wie hat er sich benommen? Können wir, denke ich, in ein paar Tagen drüber sprechen. Wir sind weiter dabei, uns zu akklimatisieren, oder sagt man das so, an der Ostsee. Wünschen eine pferdige Zeit und bedanken uns fürs Zuhören. Tschüss. Tschüss.
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