#453 Klex, der Kindergarten-Cop

Der Pferdepodcast geht langsam auf Abschiedstour im Schwarzwald – zumindest für die letzten verbliebenen Wochenenden. Doch bevor die letzten Umzugskisten gepackt werden, gibt es jede Menge Neuigkeiten aus dem Pferdeleben von Jenny. Besonders im Fokus steht diesmal Klex, der sich in seinem neuen Zuhause offenbar bestens eingelebt hat. Der ehemalige „Pferdesicherheitsbeamte“ hat nicht nur einen neuen vierbeinigen Freund gefunden, den er beschützt, sondern zeigt auch im Umgang mit Kindern genau die Eigenschaften, die ihn so besonders machen.


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AC/DC trainiert Serienwechsel an der Ostsee

Auch bei Benny und AC/DC läuft die Eingewöhnung in der neuen Herde an der Ostsee besser als erhofft. Ein gemeinsamer Morgen mit zwanzig Pferden in der Liegehalle zeigt: Die beiden sind angekommen. Besonders spannend ist dabei die Erfahrung mit der gemischten Herde aus Stuten und Wallachen, die deutlich harmonischer verläuft, als Jenny es aus früheren Ställen gewohnt war.

Sportlich wird es ebenfalls wieder ernst. Nach den turbulenten Wochen rund um den Umzug startet Jenny mit AC/DC zurück ins gezielte Dressurtraining. Eine neue Trainerin soll helfen, den Weg Richtung S-Dressur und Haflinger-Europameisterschaft vorzubereiten. Erste Erfolge lassen bereits aufhorchen: Serienwechsel gelingen immer sicherer und die Planungen für die kommende Turniersaison nehmen Fahrt auf.

Und als wäre das nicht genug, stehen gleich mehrere Premieren an: Online-Reitunterricht für die „Kinder vom Berg“, ein erstes Turnier in Hamburg sowie ein Haflingerturnier in der neuen Heimat. Eine Folge voller Aufbruchsstimmung, Pferdefreundschaften und neuer Herausforderungen – mit vielen Geschichten, die zeigen, dass manchmal genau die Veränderungen die schönsten Entwicklungen möglich machen.


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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:

[0:00] Hier ist der Pferde Podcast Folge 453. Es ist die große Folge zum Wochenende und wir starten mit dem Hafer- und Bananen-Blues. Das ist der Hafer- und Bananen-Blues. Das ist das, was jedes Pferd haben muss. Jenny, der Hafer- und Bananen-Blues ist ja sowas Baden-Württembergisches. Das Äffle und das Pferdle singen die ja. Im Original, genau. Nicht badisch, schwäbisch. Das sind ja richtige Schwurbe. Ja, irgendwie bringt mich das wieder zu dem Gedanken, dass unser endgültiger Abschied aus Bavü, Schrägstrich aus dem Schwarzwald, ja irgendwie jetzt so vollzogen wird. Man sagt ja immer, man hat noch einen Koffer in Berlin, wir haben noch einen Koffer im Schwarzwald. Aber es ist eines der letzten Wochenenden, das wir tatsächlich im Schwarzwald verbringen. Also jetzt kann man so an einer Hand abzählen, wahrscheinlich die Male, die wir noch da sind. Egal, soll nicht das Thema unserer Folge sein. Wir kommen ja auch wieder. Keine Frage. Genau, wie sagte schon ein berühmter rosa-roter, Entschuldigung, verschluckt, ein berühmter rosa-roter Philosoph.

[1:25] Ah, ich komme wieder, keine Frage. Jenny, ich habe in der letzten kleinen Folge, und das ist mir noch nie passiert, obwohl doch, nee, das ist mir schon oft passiert, ich war nicht geistesgegenwärtig und ich habe einen Gag liegen lassen, eine Pointe. Weil ich habe nämlich die Folge beim Joggen durch Berlin die Tage gehört und dachte, wie konnte mir das passieren? Es liegt so auf der Hand und wir starten jetzt diese große Folge mit der Frage, ob wir beide den gleichen, leicht bescheuerten Humor haben. Ob du auf den gleichen Gag kommst. Hast du schon Angst, wenn ich dir das jetzt erzähle? Wir haben ganz sicher nicht den gleichen Humor. Aber vielleicht kommst du drauf. Wir hatten ja zum Ende der letzten Folge hin noch so als kleinen Ausblick und als kleine nette Geschichte von Klecks erzählt. Das ist das Pferd, was ja mein Herzenspferd ist.

[2:30] Und was du aber reudig verkauft hast, du hast es verscherbelt, das müssen wir einfach so sagen. Und wir kümmern uns in unserem Podcast ja trotzdem immer noch so ein bisschen auch darum, wie geht es dem denn jetzt so. Es haben ja auch viele mitbekommen, der erste Versuch, ihn zu verkaufen, ist so grandios gescheitert. Jetzt hast du ein sehr nettes neues Zuhause für ihn gefunden. Und du hast so ein bisschen erzählt, dass die alte Freundin ja, die die Käuferin auch ist, die alte Freundin von dir, dass die, ich glaube, zwei Kinder hat, oder? Genau, zwei Mädels. Zwei Mädels und das jüngere der beiden Mädels, das kleinere Kind, hatte jetzt quasi Reitpremiere auf Klecks. Und wir haben gesagt, wir wollen darüber sprechen. Jetzt in der großen Folge so ein bisschen. Und wir haben gesagt, dass der Klecksi ja quasi von Beruf Pferdesicherheitsbeamter ist. Ich muss dich jetzt aber mal unterbrechen. Das Ältere der beiden Mädels hatte jetzt Reitpremiere zu Hause auf Klecks. Sie hat ihn ja probieren dürfen, aber zu Hause durfte sie in der ersten Woche noch nicht reiten. Und das war jetzt, dass sie zu Hause das erste Mal Klecks reiten durfte. Das ist aber das Ältere der beiden Mädchen, dass wir hier nichts Falsches erzählen. Da wollen wir korrekt bleiben. Für den Gag ist wichtig, Klecks und das Kind.

[3:53] Wenn man den schon so lange ankündigt, den Gang, dann kann er nicht schief gehen. Nee, der ist gut. Klecks und das Kind. Und wir hatten erzählt, und das wissen unsere Hörerinnen und Hörer ja auch, dass Klecksi von Beruf Pferdesicherheitsbeamter ist und dass er sowas war wie der Leibwächter von ACDC. Er hat deinen Haflinger immer bis aufs Messer verteidigt. Er war die Pferdepolizei, haben wir immer gewitzelt. Und du hattest erzählt, dass er quasi in seinem neuen Zuhause, in dieser Offenstallherde, in der er steht, also quasi einen neuen Schutzbefohlenen gefunden hat. Also er hat einem anderen Pferd befohlen, sein Schutzbefohlener zu sein. So kann man das sagen. So kann man es sagen, ja. Und jetzt kommt der Gag. Wenn man das jetzt in einen Filmtitel, also wenn man das übertragen wollte, auf einen bekannten Filmtitel, wie würde der Film heißen? Und das liegt so auf der Hand, dass du, also eigentlich würde ich sagen, Bodyguard? Nicht schlecht. Ich denke aber, also Bodyguard ist ja mit Whitney Houston und, ich glaube, Kevin Kostner, oder? Ist das nicht so?

[5:02] Da ist ja kein Kind dabei. Muss man sagen, ne? Nee. Keine Ahnung. Deshalb noch ein Versuch. Es ist ein bekannter Hollywood-Film. Du kennst den Titel sofort, wenn du es hörst. Bodyguard ist aber schon mal warm. Du bist genau auf der richtigen Fährte. Ich kenne den Film, glaube ich, nicht. Der Kindergartenkopf. Habe ich nie gesehen. Ich auch nicht, aber den Filmtitel kennt man doch. Ja, das ist doch mit Arnold Schwarzenegger. Jetzt will ich nicht behaupten, dass Klecks der Pferd geworden Arnie ist, aber der Kindergartenkopf kommt schon hin. Aber Baby, ernsthaft, das ist doch nicht witzig. Findest du? Nee. Also ich fand’s Puppen lustig.

[5:47] Ich musste beim Joggen wirklich… Ich muss jetzt darüber lachen, weil es nicht witzig ist. Deine Hunde ist komisch. Ich kann da immer nicht drüber lachen. Ich musste beim Joggen wirklich vor mich hin kichern und fand es irgendwie knuffig. Du bist ja leicht zu unterhalten. Absolut, absolut. Ich bin wirklich leicht zu unterhalten.

[6:03] Jenny, womit fangen wir an? Jetzt sind wir natürlich thematisch schon mal bei Klecks. Es liegt ja immer nahe, dass wir eigentlich ja mit quasi anfangen, damit von den Pferden zu erzählen, mit denen du jeden Tag zu tun hast. Das ist ein Nesthäkchen Benni und dein sehr prominenter, sehr erfolgreicher Sporthaflinger ACDC, mit dem du nächstes Jahr auf die Europameisterschaft gehen willst. Was machen die Pläne, in einer Essdressur zu starten? All diese Fragen. Wollen wir es heute trotzdem mal gegen den Strich bürsten und mit Klecksi anfangen? Können wir machen, aber übrigens, heute vor zehn Jahren haben wir AC gekauft. Ehrlich? Ja.

[6:48] Welcome to the family, kleiner Haflinger. Heute vor zehn Jahren. Alles klar. Transparenzhinweis. Wir nehmen diese Woche relativ früh schon auf, nämlich zu Mitte der Woche hin. weil es ja mit einem Podcast immer schwierig ist, wann hören die Leute die Folge, wann erscheint es. Also wenn ihr es hört, rückwärts gerechnet, der Mittwoch davor, das ist der Stichtag, richtig? Genau. Also quasi heute am Tag der Aufzeichnung, Mittwoch, vor zehn Jahren, haben wir ACDC gekauft. Das heißt, da waren wir heute, also vor genau zehn Jahren, waren wir am Edersee, sind durch den Stangestall und haben das da alles vereinbart und eingetütet und gedealt und so? Genau. Und haben Fotos gemacht von Baby Acey. Und der war so hübsch.

[7:35] Das war er wirklich. Der war ein hübsches Pferdekind. Ja, gut. Aber Fohlen sind natürlich nochmal eine andere Geschichte.

[7:48] Der Kindergartenkopf, komm, bevor wir zu ACDC und auch Benni kommen, da gibt es ja auch irgendwie tolle Neuigkeiten. Es gibt auch ein schönes Video, was wir posten können zu der Folge, aber wo wir gerade thematisch schon jetzt die Rampe gebaut haben, ich. Also die total unwitzige Rampe natürlich, der Kindergartenkopf, ich weiß, es war total langweilig. Du bist nämlich nicht leicht zu unterhalten, das muss man auch mal sagen.

[8:15] Klecksi, erzähl doch mal die Sache mit dem, wie wird er sich verhalten wenn die Kinder mit ihm zugange sind, das war ja für den Kauf also für deine Freundin, schon eine wichtige Frage weil also sie reitet oder will den Klecks ja auch reiten und damit klarkommen aber ihre Kinder sollen das eben, schon auch und deshalb das war ja auch so ein bisschen Wundertüte, oder? Jetzt muss ich nochmal reinkrätschen, der Manni steht hier und wartet auf seinen Einsatz. Oh Scheiße. Oh Scheiße, genau. Weil der mit mir an die Ostsee gekommen ist und nicht mehr bei dir in Berlin ist. Und dann sagt er, kaum aus den Augen hat er mich vergessen. Unser Orchestermusiker Manni, der ja immer in den großen Folgen die Pferde-Podcast-Hymne spielt. Und also Jenny, du rettest das wirklich. Ich glaube, das hätte Proteste gegeben von den Hörers. Die Hymne des Pferde-Podcasts, die ja auch berühmt geworden ist, es das noch gab, Haflingerturnier in Altenstadt. Als Siegerhymne bei den Siegerehrungen. Das war ja auch total mega. Manni, es tut mir wirklich total leid. Jetzt die Hymne, dann die Frage, wie hat sich unser Kindergarten-Cop mit den Kids verkauft und wer ist eigentlich das Pferd, wer ist eigentlich das Pferd, das jetzt neuerdings, anstelle von ACDC.

[9:40] Von unserem Klecksboy, bis aufs Messer verteidigt wird. Hier die Hymne.

[10:07] Ich bin dir dankbar, dass du mich so an die Hand nimmst hier. Ja, du bist ein bisschen verwirrt. Ja, wirklich. Ich habe immer gedacht, ich wäre hier der Podcast-Profi, der das alles im Blick und im Griff hat und so weiter. Ich erschrecke mich manchmal vor mir selbst. Egal, andere Geschichte.

[10:27] Klecksi. Ich hatte das vor der Hymne ja gesagt, die Kinder schon irgendwie auch ein wichtiger Punkt und das war so ein bisschen so Blackbox mäßig. Ach, nicht so ganz. Nee, also ich hätte jetzt nicht gedacht, dass da irgendwas völlig in die Seife läuft, aber ich wusste jetzt nicht so genau in fremder Umgebung, wenn er vielleicht ein bisschen aufgeregt ist oder so, macht er das dann trotzdem brav mit den Kids. Und also die Kleine durfte letztes Wochenende das erste Mal reiten und ja, er hat seine Runden genauso brav gedreht wie zu Hause, also als sie bei mir waren und das probiert haben. Er ist einfach total brav mit der kleinen Maus durch die Halle getrabt, das war total, süß, er hat sehr aufgepasst und er passt auch beim, also die Kleinste, die ist ja erst vier, die darf auch immer helfen beim Putzen und so und er ist sehr vorsichtig mit den Kindern. Er lässt sich das alles gefallen. Er ist super geduldig. Und ich habe jetzt gerade heute Videos bekommen von der neuen Besitzerin von der Koppel und er spielt. Er spielt, wie er mit Benni gespielt hat. Also das ist wirklich toll anzugucken, wie sehr der da angekommen ist. Und die neue Besitzerin hat mich dann gefragt, er wäre halt immer so müde. Und dann habe ich dann geantwortet, naja, ist halt jetzt nicht so der Typ Pferd, der mit der Unterhose auf dem Kopf auf dem Tisch tanzt. Also was meinst du mit müde? Ja, genau das, dass er nicht mit der Unterhose auf dem Kopf auf dem Tisch tanzt. Aber so ist er.

[11:54] Der ist jetzt nicht so, dass man ihn jetzt, wenn man ihn in die Halle stellt und dass der dann direkt losbrecht. Also dann fragt er sich, okay, wieso stellst du mich hier hin? Was soll ich hier machen? Du sollst galoppieren, so wie du willst. Nö, will ich nicht. Dann stelle ich mich hin. Also dem muss man schon auch sagen, so jetzt ist Arbeit und jetzt kannst du machen, was du willst. Aber der würde jetzt nicht… Einfach ohne Motivation durch die Halle galoppieren. So wie ein Benni das macht. Den stellt man in eine Halle oder auf den Platz und dann galoppiert der los. Dann bewegt er sich aus Spaß an der Bewegung. Das würde Klecks nicht einfallen. Aber der ist einfach so. Das ist der Charakter des Pferdes. Und das hat ja auch mit den Kindern einen echten Vorteil, dass der nicht einfach so lospegst. Man kann die Kinder da draufsetzen und.

[12:41] Wenn die ihm keinen Druck machen oder so, dann läuft der einfach. Also der geht an sein Tempo, aber der würde jetzt nie. Und losbocken oder losgaloppieren oder so, das würde der nicht machen, weil er den Sinn darin nicht sieht, sich zu bewegen, wenn ihn keiner dazu antreibt. Ja, das gibt es ja auch bei Menschen, denen man so sagt, Mensch, ich war heute joggen eine halbe Stunde und es hat so Spaß gemacht. Und dann kommt so die Frage, warum hast du das gemacht? Also was hast du davon? Und naja, und irgendwie, das tut gut. Und dann so die Gegenfrage, aber du hättest doch mit dem Auto fahren können. Und dann merkt man schon, okay, jetzt wird es ein ganz schweres Auswärtsspiel, dieses Gespräch noch irgendwie so zu gestalten, dass man da jemanden überzeugt. Aber absolut, ich meine, er ist ja jetzt auch kein Totalausfall, er ist ja jetzt kein Verweigerer oder so. Und das kann man sich schon vorstellen. Im Umgang mit den Kindern hat das große Vorteile, weil er halt dann auch ein Stück weit berechenbar ist und irgendwie, das ganz gut zu handeln ist und so. Und schön ist ja auch, der zweite Aspekt, den du gerade schon gesagt hast, der ist angekommen und die Nummer, dass er sich also quasi einen Ersatz.

[13:57] Also wie heißen die, die von den Bodyguards beschützt werden? Du weißt schon, was ich meine. Die Beschützten. Ja, genau. Die Beschützten, dass er sich einen neuen Beschützten ausgesucht hat, das ist ja schon auch eigentlich puppenlustig. Also wie kam das denn? Gibt es da nähere Informationen? Es ist schon einer, den er sich ausgeguckt hat. Genau, es ist einer und zwar auch einer, der relativ neu dazu kam und der Herdenchef, der ist so ein bisschen ein Arsch. Also der ist nicht so freundlich und der hat den auch immer so ein bisschen gepiesackt und Klecksi hat dann irgendwann mal sich so dazwischen…

[14:30] Den lässt du in Ruhe. Und das macht er halt jetzt nach wie vor, dass er halt ihn beschützt. Und wenn der Herdenchef auf seinen Freund irgendwie losgeht und dann kommt Klexi und sagt, nix da, da musst du schon mit mir anlegen. Also die gehen sich aus dem Weg, die streiten auch nicht, aber wenn der irgendwie der Herdenchef kommt und will seinen Freund ärgern, dann kommt Klexi schon und sagt, nix da, da bin ich auch noch da, da musst du erst an mir vorbei. Und das ist total niedlich und die spielen sehr viel zusammen und das ist schön anzugucken. Also diese Videos, da geht mir wirklich das Herz auf, wo ich dann so denke, ach guck, alles richtig gemacht und manche Dinge sollen so kommen oder manche Dinge sollen so sein und das, zeigt es mir dann wieder, wenn ich sehe, wie glücklich das Pferd ist und die sind ja 24-7 auch auf der Koppel, also die können immer raus und das mit dem Müde ist natürlich auch, die gehen natürlich nicht runter in den Stall zum Schlafen, die bleiben auf der Koppel, die nutzen das natürlich nachts auch aus, dass da keine Fliegen sind nachts und dann bleiben die nachts draußen.

[15:27] Und natürlich hat er bei mir viel mehr geruht und geschlafen. Die haben ja sehr viel geschlafen, die drei. Ich merke das jetzt auch an Benni und an Acy, dass die so ein bisschen durch sind, dass die so ein bisschen auf dem Zahnfleisch gehen, weil das einfach anstrengend ist. So eine neue Herde und da sich zu integrieren, das ist auch anstrengend für die Pferde. Und dass der dann auch so ein kleines bisschen müde wirkt, ist, glaube ich, ganz normal. Also wenn der sich akklimatisiert hat und da richtig angekommen ist, Es sind ja jetzt auch, wie lange ist er jetzt weg? Drei Wochen? Das ist ja noch gar nicht so lange. Das ist ja noch keine Zeit.

[16:01] Aber dafür hat er sich wirklich total entspannt. Er wirkt überhaupt nicht traurig. Also er wirkt total zufrieden und sehr happy. Sehr schön. Dann haue ich mal den Themenwechselknopf rein.

[16:15] Dieses Thema, das ist ja noch gar nicht so lange. Man unterschätzt das manchmal so ein bisschen, weil wir auch irgendwie im Podcast so regelmäßig drüber sprechen. Aber du hast vollkommen recht. Es sind ja erst drei Wochen. Es sind auch erst… Es ist auch erst so eine kurze Zeit für ACDC und Benni. Bei denen bist du jetzt ja nun jeden Tag und man guckt das immer alles an.

[16:37] Ganz genau verfolgt das irgendwie, klappt das alles. Und auch da musst du ja sagen, dass das tatsächlich sehr gut funktioniert. Bevor wir auf die Einzelheiten kommen und da gibt es auch tatsächlich sehr, sehr nette und schöne Einzelheiten. Lass mich noch kurz eine Hörerin-Mail vorlesen. Und zwar nimmt die liebe Christine, ist eine Stammhörerin von uns, Bezug auf die letzte Folge. Da hattest du ja quasi so ein bisschen gesprochen über deinen, ja, ist viel gesagt, weiß ich nicht, über deinen Traum oder über deinen Wunsch, den du ja schon lange hast, so nach dem Motto, also wenn ich schon am Meer wohne, dann will ich irgendwann auch mal am Strand reiten. Ist eine coole Sache. Kann man an der Ostsee dann im Herbst, ist es dann auch erlaubt an den Stränden, dass man da mit dem Pferd hin darf. Und Christine hat dazu eine kurze Nachricht geschrieben. Sie schreibt, moin, ich bin auch schon mit beiden Pferden am Strand gewesen. Es macht mega Spaß. Meine Pferde hatten, als sie einmal drin waren im Wasser, keine Probleme mehr mit der Brandung. Es macht super viel Spaß den Pferden, auch da sie mal Fläche haben zum Laufen. Außerdem ist das Wassertreten ein tolles Krafttraining.

[17:59] Also, ob das bei deinen beiden, du hattest da ja so leichte Zweifel angemeldet, bei ACDC, ob das da auch so gut läuft, weiß ich nicht, aber bei Christine scheint es extrem gut gelaufen zu sein, wenn sie das sogar als Krafttraining wertet, mit Brandung. Davon kann man ja nur träumen, dass das so funktioniert. Ja, also ich glaube, mit Benni ist das kein Problem. Der geht mit Sicherheit ins Wasser. Und genau das würde ich dann machen, da im Wasser traben. Und das ist mega Krafttraining. Ich glaube, dass das den Pferden total gut tut. Und ja, mit Acey muss ich mal gucken, ob der überhaupt einen Huf ins Wasser setzt. Der ist ja so ein bisschen, oh Gott, mein Fell wird nass. Genau, wir sind gespannt. Christine, vielen Dank für die Nachricht. Und… ACDC und Benni, du hast so ein kurzes Video gepostet in unsere Familiengruppe und ich glaube, es gibt die Erlaubnis, dass wir es dann auch mit unserer Podcast-Familie in diesen Tagen teilen dürfen. Und ich glaube, der Text, den du dazu geschrieben hattest, war so nach dem Motto.

[19:02] So geht Integration oder so. Genau. Also erzähl kurz die Szenerie. Es war sehr, sehr großartig anzugucken. Ja, das war, also hier oben ist ja das Wetter manchmal auch ein bisschen unberechenbar und, wir saßen dann gestern Abend noch so ein bisschen draußen und es war wirklich kalt und dann, oh, es gibt ganz viel Regen und ich habe auf Anraten meiner Schwester, hier oben haben alle diese halben Decken, also wo nur, der Rücken mit einem Regenschutz und dann unten ist alles Fliegendecke. Oh, ziehe ich die halbe Decke an? Ja, nein, hm, hm. Und dann habe ich gesagt, okay, dann ziehe ich jetzt heute Nacht mal die halben Decken an, beiden Pferden. Und das hat wohl wirklich heute Nacht so heftig hier geschüttet. Also wirklich total viel laut. Es war auch kalt heute Morgen. Und es gibt ja die große Liegehalle. Und als ich dann heute Morgen in den Stall kam, standen alle Pferde in dieser großen Liegehalle. Alle 20. Und Benni und Acy mittendrin. Also das war so schön. Da ist mir das Herz aufgegangen. Und dann dachte ich so, okay, ihr steht hier einfach mittendrin mit den anderen, ohne Gerangel, ohne Streit, also wirklich auch ganz dicht zusammen alle.

[20:10] Und ich habe dann so kurz überlegt, wahrscheinlich sind sie zuerst reingegangen und durften dann nicht mehr raus oder so. Also ich konnte sie einfach rausführen, ohne Probleme. Also da hat keiner gezickt, da hat sie keiner weggejagt oder so. Also das ging wunderbar und da war ich auch so erleichtert. Alles klar, ich brauche eigentlich keine halbe Decke, wenn mal Regen nachts angesagt ist, weil sie können sich auch unterstellen. Ich hatte so ein bisschen Angst, dass sie nicht rein dürfen oder dass sie sich nicht unterstellen dürfen. Und wenn sie dann da in dem kalten Regen mit dem Wind stehen nachts und deswegen hatte ich die Decken angezogen. Aber brauche ich gar nicht. Also ich glaube, dass sie irgendwo in der Mitte sich jetzt eingegliedert haben in der Herde und dass sie auch überall hin dürfen. Und ich muss ja nochmal sagen, diese Stuten bringen da wirklich Ruhe rein. Das hätte ich nie gedacht. Bei den Wallachen, also auf der Nebenkoppel.

[21:01] Sind die Wallache, also die Boxenpferde, die tagsüber rausgehen, zusammen als Gruppe, einmal die Wallache, einmal die Stuten, da ist die Hölle los. Also da wird gerangelt, da wird gezankt, da wird getreten, gequietscht, gebockt, also da wird auch gestritten. Aber bei uns in der Herde ist es wirklich ruhig, ruhig, ruhig. Das hätte ich nie erwartet so. Das ist schon tatsächlich interessant, genau. Und man muss also fairerweise muss man dazu sagen, du hast hier andere Versionen sozusagen im Pferdepodcast auch schon mal so als Gesetz quasi verbreitet. Also du weißt, was ich meine. Du hast gesagt, das mit Stuten ganz schlechte Idee, das gibt immer Streit, das ist wie im wahren Leben, die Kerle prügeln sich um die Stuten und so. Das gibt nur Unruhe und das Das klingt ja eigentlich aufs erste Hinhören auch mal total logisch. Also ich bin da überhaupt 0,0 drüber gestolpert. Wirklich interessant, oder? Also Überschrift, man lernt nie aus so ein bisschen. Ich habe es aber auch schon anders erlebt. Also ich habe es auch schon so erlebt, genau so, dass es nur Unruhe gibt und dass die Wallacher sich um die Weiber streiten, also wie im richtigen Leben.

[22:13] Aber es gibt ja auch in Hessen, da wo wir damals gewohnt haben in der Nähe, auch einen Aktivstall, der auch eine gemischte Herde hat und eine große gemischte Herde und da funktioniert es auch. Also ich glaube, es kommt auch immer so ein bisschen darauf an, haben die Pferde genug Platz, sich aus dem Weg zu gehen? Gibt es genug Futter? Gibt es genug Unterstellmöglichkeiten? Und gibt es genug Wege, wo man sich aus dem Weg gehen kann und sich halt auch mal nicht sehen muss? Wenn so ein Stall halt einfach zu klein ist und alle hocken sich ewig auf der Pelle, ich glaube, dass es dann problematisch wird. Aber wenn genug Platz da ist, glaube ich, ist es auch kein Problem. Also jedenfalls bis jetzt funktioniert es super gut. Benni ist natürlich so ein kleiner Macho, also der will an die Spitze. Man sieht das immer wieder, der teilt auch aus. Der hat auch heute also wirklich eine Bisswunde abgekriegt, wo ich so gedacht habe, okay, da hast du jetzt aber heute dich mal angelegt mit dem Chef. Und der hat ihm mal kurze Hand in die Flanke gebissen, da ist jetzt so ein bisschen Tapete ab, nichts Schlimmes. Es ist immer alles nicht schlimm, also wirklich nur ein bisschen Silberspray drauf und dann ist es wieder okay. Aber der geht der Konfrontation auch nicht aus dem Weg. Also der sagt schon auch, komm du, komm, komm, komm, rühre einmal meinen Rücken und dann wirst du sehen. Du wirst einmal meinen Rücken rühren und dann wirst du sehen. Und der ist schon mutig, der Kleine. Und der wird sich hochkämpfen. Also das glaube ich schon. Und AC wird in seinem Windschatten mitschwimmen.

[23:35] Spielt er mit seiner Eintrittskarte in die Herde? Nicht, dass der Stallbesitzer da oder die Stallbesitzerin da irgendwie sagen, diese Schwarzwälder-Rabauken, die können wir hier nicht gebrauchen. Also es ist dann doch weit davon entfernt. Was nicht geduldet wird, ist, wenn die Wallacher auf die Stuten aufspringen. Aber bis jetzt, toi, toi, toi. Also ich hatte bei Benni so ein kleines bisschen Bedenken, dass der vielleicht so ein Dominanzgehabe hat und dann die Stuten deckt. Aber das hat er nicht gemacht. Und ich glaube auch nicht, dass er das macht. Also die Stuten rossen ihn auch an und er dreht sich rum und geht weg. Die sind ihm alle nicht schön genug oder jung genug oder was auch immer. Keine Ahnung. Das ist mein Pferd. Das ist mein Pferd. So muss das sein. Dich haben die Weiber auch angerostet und du bist einfach weggegangen. Jeden Tag.

[24:16] Wie jeden Tag. In Berlin auch noch. Du bist ein alter Knochen. Ach, na klar. Ach, Späßchen. Ich gucke doch da gar nicht hin. Ich weiß es nicht. Ich gehe davon aus, dass es so ist, aber ich nehme es gar nicht wahr, weißt du? Weil du mich hast, gell? Genau, so. Wer mich hat, braucht auch gar nicht links oder rechts gucken. Absolut. Genau so ist es.

[24:42] Habe ich da jetzt mal den Themenwechsel freien, um diese vielleicht ja auch peinlichen Gedanken, einfach mal so wegzuwischen. Vielleicht. Und ich hatte das gar nicht auf dem Schirm, weil du das auch eben gerade erst so gesagt hast mit diesem Jubiläum. Zehn Jahre ACDC. Und wir werden ja auch immer wieder gefragt irgendwie, Jenny, warum die Haarflinger? Warum tust du dir das an? Kannst du noch mal erzählen, wie du dazu kamst? Und so weiter. Also ich will jetzt nicht die komplette Leier wieder anfangen, aber vielleicht kann man ja mal so dieses 10 Jahre ACDC so ein bisschen nutzen, um mal so vielleicht noch mal so kurz zu würdigen, dass wir den quasi als kleines Fohlen sozusagen kennengelernt haben. Man kauft den dann und man weiß ja nicht, was draus wird. Also es ist ja schon dann am Ende des Tages immer Wundertüte, oder? Oder sieht man schon bei denen, schon, oder? Man konnte ungefähr ahnen, was draus wird. Also dass jetzt nichts Schlechtes draus wird, das hat man schon als Fohlen gesehen. Und der hat sich ja auch toll entwickelt. Der ist gekört worden damals in München, also tolles Pony. Und dass der mal sportlich einen tollen Weg haben wird, das war eigentlich auch schon zu erwarten. Also dass der ein guter Sporthaflinger wird.

[26:08] Aber trotzdem kann man ja vielleicht noch mal so ein bisschen würdigen, dass das dann eben doch auch kein Selbstläufer oder keine Selbstverständlichkeit ist, dass es auch wirklich so kommt. Und man muss ja schon sagen, tolle Sachen mit ihm erlebt, tolle Erfolge gefeiert. Vielleicht kann man auch mal so ein bisschen Revue passieren lassen also das absolute Highlight war wahrscheinlich das liegt dann gar nicht so lange zurück.

[26:37] Europameisterschaft und diese Sache M-Kür, zweiter Platz irgendwie wo man so das Gefühl hat, also wirklich das Gefühl bekommen hat, mit dem ist irgendwie so alles drin ich erinnere mich auch so einen Satz von Diana Stange da war der noch ganz jung ich traue dem alles zu oder hat sie das über Nixen gesagt ich weiß gar nicht mehr, aber sie hat es bestimmt doch über ACDC gesagt, wie ich Diana Stange so kenne. Ja, was soll sie auch sagen, es ist aus ihrer Zucht das Pferd jetzt kann sie doch nichts anderes sagen nein, aber das zeigt sich ja jetzt auch also wir sind ja jetzt, hier bin ich jetzt die Tage das erste Mal Dressurtraining geritten bei einer Trainerin, die ich nicht kenne Wie war es denn? Also ich habe gesagt, wo ich hin will, dass ich nächstes Jahr die S-Tour reiten will bei der Haflinger Europameisterschaft und wo so ein bisschen unsere Probleme sind. Und sie hat uns ganz gut abgeholt. Man muss sich natürlich immer erst so ein bisschen beschnuppern und kennenlernen und wie tickt die so und so. Aber wir haben gestern in der Einheit wirklich auch gute Lektionen. Wir hatten unsere erste Serie Dreierwechsel fehlerfrei. Das war super. Wow. Und wir haben an Dingen gearbeitet, die auch wichtig sind für die Basics.

[28:02] Wir schneiden nichts, weißt du schon. Doch, das musst du schneiden. Warte, ich muss noch mal niesen. Scheiß Pollen. Hier sind die Gräserpollen etwas später als bei uns und dann kribbeln die mir in der Nase du reißt den Pollen hinterher genau, ich reise den Pollen hinterher, so eine Scheiße, Ja, aber das Training war wirklich gut. Wir haben ein bisschen was mitgenommen und ich werde auch dabei bleiben, einmal in der Woche einen Dressur-Trainer zu finden, ist auch hier oben mega schwer. Und ich reite einmal in der Woche Dressur-Training und einmal in der Woche Spring-Training, oder Cavaletti oder Stangen, je nachdem, welches fertig ich habe.

[28:44] Aber wir sind auf einem guten Weg und ich glaube schon, dass uns die Trainerin auch dahin bringen kann, dass wir so an den Esslektionen arbeiten, dass wir da einigermaßen sicher werden. Ich meine, wir haben noch ein ganzes Jahr Zeit und das ist so das Ziel, dass wir einfach diese, was brauche ich glaube, 50 Prozent in einer Essdressur. Ich will natürlich nicht mit 50 Prozent aus einer Essdressur rausreiten. Also so 57, 58 wäre schon toll, dass es nicht ganz so peinlich ist. Aber also so genau diese Lektionen, an denen ich wirklich noch viel arbeiten muss, diese Serienwechsel, dass jeder Wechsel durchgesprungen ist, dass keiner knapp wird, dass sie gerade bleiben, das ist immer noch manchmal das Problem, dass der Arsch dann nochmal so ein bisschen schief wird. Aber wir haben es gestern ganz gut hingekriegt und es hat Freude gemacht. Cool. Also ehrlich gesagt, da haben wir im Vorfeld auch gar nicht drüber gesprochen, dass das so ist, weil ich so auch so das Gefühl hatte, jetzt so für den Podcast, man müsste vielleicht auch so langsam mal wieder ins Erzählen kommen, so ein bisschen darüber, okay, weil diese sportliche Arbeit, trotz des ganzen Ortswechsels, Integration, also jeder versteht ja auch, dass das wie so eine Zäsur ist. Die Pferde müssen sich erst mal dran gewöhnen. Die sind viel damit beschäftigt. Also das ist so eine Pause. Aber irgendwann muss es ja auch mal weitergehen.

[30:03] Also das kann ja nicht ewig so sein, dass man sagt, es ist jetzt gerade Pause. Weißt du, irgendwie Mainzelmännchen tanzen rum, sondern irgendwann ist ja dann auch mal vorbei. Und dann geht der Spielfilm weiter, so ungefähr. Und das ist ja eigentlich eine coole Sache. Und du hast so das Gefühl, dass diese Trainerin…

[30:21] Eine sein könnte, mit der du auch häufiger mal arbeitest. Ja, auf jeden Fall. Also wir beschnuppern uns jetzt noch, wir probieren das nächste Woche nochmal und dann gucken wir einfach mal, dass wir so ein bisschen zueinander finden. Das ist natürlich für Trainer und für Reiter immer schwer, weil man sich so gar nicht kennt. Und wenn man gar nicht weiß, wie tickt denn der andere so, wie baut der sein Training auf. Und da muss man sich so ein bisschen annähern und muss ein bisschen gucken, wie es funktioniert, wie man harmoniert. Und bringt mich das weiter, was der Trainer mir da sagt oder ist sowas, was total verpufft und in einer Sekunde wieder vergessen ist oder kann ich damit arbeiten, weil mir ist es immer ganz wichtig, dass ich aus dem Training auch mitnehme.

[31:04] Das kann ich auch selber reiten. Also ich kann selber für mich diese Dinge, die wir im Training erarbeitet haben, selber für mich üben. Und das ist für mich immer ganz wichtig, weil es nützt mir nichts, wenn ich nur in einer halben Stunde gut reite, weil unten jemand steht, der sagt, so jetzt machst du das, jetzt machst du das, jetzt machst du das. Ah ja, dann klappt es. Aber ich muss es ja selber reiten. Und deswegen ist es für mich immer ganz wichtig, dass ich was mitnehme und dass ich das nachreiten kann. Und dass das bei mir hängen bleibt und dass das nachhaltig ist für mein Reiten. Und das ist ganz gut gelungen in dem Training. Also ich habe da schon ein paar Dinge auch mitgenommen und auch dann direkt heute nochmal geübt und daran gearbeitet und da werde ich dann drauf aufbauen. Und dann können wir ja vielleicht, also ich glaube, das mit dem Beschnuppern ist ja auch ganz wichtig und ich glaube, das kann man auch total, also ich kann es zumindest total gut nachvollziehen, aber möglicherweise kann man dann so in einer der nächsten Folgen vielleicht mal so ein bisschen auch darauf eingehen, was macht der denn so inhaltlich, interessiert glaube ich auch. Auch dann irgendwie, du weißt ja, ich bin immer Fan von oder glaube, dass Menschen sich dafür interessieren, wie reitest du konkret dies und das? Ich weiß, es ist immer ein bisschen schwer zu beschreiben, dann auch in so einem Podcast, aber trotzdem.

[32:21] Ja, so dieses, ja, also wie kommt man konkret reiterlich weiter und so ist, glaube ich, schon auch ein gutes Thema, weil am Ende des Tages wollen das ja ganz viele und wenn man da so ein bisschen was mitgeben kann, finde ich es immer nicht schlecht Und.

[32:37] Du hast die Trainerin aber noch nicht darauf vorbereitet, dass sie, dich nicht nur gut auf dem Reitplatz briefen muss, sondern dass sie eigentlich auch in der Lage sein sollte, dann und wann mal in unserem Podcast zu performen. Das habt ihr noch nicht besprochen. Nein, also ich weiß gar nicht, ob die hier oben eigentlich wissen, dass wir einen Podcast haben. Keine Ahnung. Die wissen es doch gar nicht. Ich glaube nicht. Und das soll auch erst mal so bleiben. Okay. Vielleicht wissen sie es auch und keiner sagt was. Keine Ahnung.

[33:06] Das wäre interessant. Alles klar. Wie kriegt man es raus? Ach, vielleicht gar nicht. Ist ja gar nicht so schlecht. Wir sind im Zeugenschutzprogramm. Genau. Und ich will ja eigentlich auch immer so ein bisschen im Hintergrund bleiben. Flachspielen, Hochgewinnen. So genau. Das erste Turnier habe ich genannt. Oh, weia, oh, weia. Sagt man beim Fußball ehrlich. Also jetzt kommen hier ja hinten raus, kommen ja noch die Kracher. Ernsthaft? In Hamburg. Nein! Wir reiten in Hamburg. Turnier. Ernsthaft? Wirklich? Ja, die erste M-Tresor auf 60 Meter. Die RM3, die bin ich noch nie geritten. Die muss ich mir erst mal angucken. Ich glaube, die ist schwer. Die hat, glaube ich, fünf fliegende Wechsel drin. Das ist ja der Hammer. Hamburg, meine Perle. Ich bin immer froh, wenn zwei ganz gut klappen. Aber fünf Wechsel in einer Prüfung, das ist schon eine Herausforderung. Das Tor zur Welt. Hamburg. Ja, wenn die alle fünf klappen. Jetzt halt doch mal die Klappe mit deinem blöden Hamburg. Ist ja nur ein Vorort von Hamburg. Nein, Hamburg ist Hamburg. Also würde der Hamburger jetzt vielleicht nicht sagen, aber Hamburg ist toll. Da habe ich dich gefragt, ob du meine Frau werden willst. Remember? Ich erinnere mich, was ist nur da mit mir durchgegangen? Nein, Späcklein. Ich wollte gerade sagen, jetzt halt aber mal die Luft an.

[34:25] Im Restaurant von Tim Welser. Was wir heute auch gemacht haben, Premiere, weil die Kinder vom Berg haben ja keinen Dressurtrainer und haben ja wirklich geweint, als ich weggegangen bin. Und dann habe ich gesagt, wir probieren das mal online. Und das hat super funktioniert. Ehrlich? Die Mutti hat gefilmt, das Kind ist geritten, hatte die Kopfhörer in den Ohren und hat gehört, was ich sage. Ich habe auf dem Video gesehen, was sie macht. Und es hat super funktioniert. Also Premiere geglückt. Können wir dieses technische Setting, wie habt ihr es gemacht? Mit geringem technischem Aufwand. Jetzt verrat doch nicht alles. Mit geringem, mit minimalistischem Aufwand. Technische… Man braucht eine Mami, man braucht ein Handy. Von Idioten. Kopfhörer und WLAN. So machst du unsere Inhalte kaputt. Ich hätte das jetzt über die nächsten drei Pferde-Podcast-Folgen gestreckt, die Leute neugierig machen. Wie machen die das? Ich schätze, junge Leute hören unseren Podcast. Dass sie wissen, wie das geht. Wir erzählen es trotzdem noch mal und erklären, wie du es gemacht hast und wie es war. Ich finde sowas ja total spannend. Und kann man so eine Session vielleicht auch mal live übertragen auf unserem YouTube-Kanal?

[35:39] Jenny, ich finde, es hat total viel Spaß gemacht. Und ich finde es einerseits sehr gut, andererseits so als Redakteur, der ich ja auch bin, total beschissen, dass wir im Vorfeld darüber reden, ja, was kann man denn heute so besprechen und so, ach ja, weiß auch nicht, komm, wir lassen es uns mal so treiben und du ballerst hinten raus irgendwie, du hast eine neue Trainerin, Online-Stunde gegeben, die Kinder vom Berg, wie geht’s dir, also alles tolle, interessante Sachen. Und noch was? Sensation, ja, es gibt ja hier oben ein Haflingerturnier. Und da habe ich auch genannt, da gibt’s zwar, ist zwar nur ausgeschrieben bis L, aber ich reite die beiden L-Tressuren und ich will einmal springen auf dem Hafi-Turnier. Jetzt reicht’s.

[36:24] Wir können doch nicht alle Inhalte in einer Folge verschleudern, weißt du. Ach, bis nächste Woche sind wieder Neue da. Also, wir werden das noch nacharbeiten, was vielleicht noch nachzuarbeiten ist, was jetzt nur so als Stichwort hinten raus gefallen ist. Ich glaube, das eine oder andere ist noch dabei. Hat viel Spaß gemacht. Ich freue mich auf eines unserer letzten Wochenenden im Schwarzwald. Wir packen die letzten Kisten zusammen und so und melden uns aber trotzdem. Wir sind ja fleißig, was das Podcasten angeht, melden uns trotzdem. Also wir werden da irgendwie im Schwarzwald eine kleine Folge aufnehmen und melden uns dann in Kürze wieder. Vielen Dank fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht. Bis dann. Tschüss.


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