
Die Führanlage – für manche ein unverzichtbarer Helfer im Stall, für andere eher ein Grund zur Skepsis. In Folge 466 des Pferdepodcasts erzählt Jenny, warum sie ihre beiden Pferde AC/DC und Benny nach dem Stallwechsel zum ersten Mal überhaupt in eine Führanlage gestellt hat. Nach anfänglichen Bedenken und einigen Geschichten über Unfälle war die Premiere spannender als gedacht – und gleichzeitig überraschend erfolgreich.

Ganz wichtig beim Anlernen: Geduld
Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Nutzen eine Führanlage tatsächlich hat. Die beiden sprechen darüber, wie sie Pferden beim gleichmäßigen Schritt helfen kann, warum sie sich zum Aufwärmen vor dem Reiten eignet und weshalb sie gerade dann Gold wert sein kann, wenn der Reiter selbst einmal ausfällt oder mehrere Pferde bewegen muss.
Besonders unterhaltsam wird es bei Bennys erster Begegnung mit der Anlage: Statt allein zu laufen, krabbelt er kurzerhand unter dem Stromgitter hindurch zu seinem Kumpel AC/DC. Gemeinsam meistern die beiden schließlich sogar das Richtungswechseln, das viele Pferde zunächst irritiert. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich Pferde auf neue Situationen reagieren – und wie wichtig Geduld beim Anlernen ist.
Außerdem sprechen Jenny und Chris über mögliche Risiken einer Führanlage, warum die ersten Einheiten immer unter Aufsicht stattfinden sollten und weshalb Vertrauen und Gewöhnung entscheidend sind. Eine Folge voller Stallalltag, ehrlicher Erfahrungen und praktischer Tipps für alle, die überlegen, ihre Pferde an die „Führe“ zu gewöhnen.
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Hier geht’s zum vollständigen Transkript:
[0:16] Hallo, hier ist der Pferde-Podcast Folge 466. Wir melden uns nach dem Wochenende. Es ist das kleine Lebenszeichen. Und Jenny, ich habe mir ja, wie ich das immer mache, einfach um zu testen, ob unsere eigenen Podcast-Folgen mich unterhalten und ob ich da selber dann nochmal Spaß dran habe und überhaupt und so, selbstkritikmäßig höre ich mir die Folgen immer nochmal an. Ich habe mir die große Ausgabe natürlich angehört, die am Wochenende erschienen ist, die wir gemeinsam am Ostseestrand, am Hundestrand von Scharbeutz aufgenommen haben. Und ich habe Selbstkritik tatsächlich, weil ich denke oder wir haben nicht gedacht an die Hörer, die bei uns rein stolpern und die uns gar nicht kennen. Und die sagen Pferdepodcast, auch ganz interessant, ich habe ein Pferd, ich will mal eins kaufen, was auch immer. Ich höre da mal rein, was die Hayop heißt, da so verzapfen. Und dann stolperst du in eine Szenerie hundisch dran. Du weißt nicht warum und weshalb. Dann taucht da ein Herr Gedönsminister auf, der durch den Sand droppt, der Fotos schießt. Dann taucht irgendeine Nicole auf, von der man gar nicht, also man ahnt dann, dass sie wohl was mit Pferden zu tun haben könnte. Hört halt von Anfang an, dann wisst ihr es.
[1:39] Gut, wir machen das jetzt seit mehr als 450 Folgen. Man kann natürlich davon ausgehen, dass unsere Stammhörer natürlich wissen, wer ist der Gedönsminister, wer ist Nicole. Unsere Lieblings-Haflinger-Europameisterin natürlich. Aber trotzdem, wir müssen immer mal so ein bisschen abholen. Der Pferde-Podcast, das bist im Wesentlichen ja du, muss man mal so sagen. Ja, na klar. Du bist hier so die Hauptperson, keine professionelle Reiterin, ambitionierte Hobbyreiterin. Und die Mission unseres Podcasts ist es, den Haflinger ACDC zu begleiten, vom Pferdekindergarten ins große Dressurviereck. Du möchtest mal in einer S-Dressur mit ihm starten und erfolgreich sein. Die Europameisterschaft nächstes Jahr ist das große Ziel. Und auf dem Weg dahin gucken wir immer mal so rechts und links des Weges, was es da sonst noch so alles gibt. Aber du weißt schon, sollte ich auf der Europameisterschaft in die S-Tour reiten, also sollte ich mich qualifizieren und sollte ich wirklich die S-Tour reiten und sollte ich bei einer Prüfung, es gibt ja immer zwei Prüfungen, unter den ersten fünf landen, dann habe ich eine S-Platzierung. dann hören wir auf.
[2:49] Wie jetzt? Wir haben gesagt, bei der ersten S-Platzierung mit dem Haflinger hören wir auf. Ich habe das nie gesagt. Du, ehrlich, haben wir das mal so formuliert, bei der ersten S-Platzierung, weil das ist ja in einer S erfolgreich, in S-Dressuren sein. Das kann ja auch bedeuten, Olympia-Siegerin werden, weißt du? Also theoretisch jetzt.
[3:09] Aber nur theoretisch. Ja, theoretisch. Okay, jetzt machst du, glaube ich, vielen Angst, dass es nächstes Jahr vorbei sein könnte. Vielleicht qualifizieren wir uns gar nicht. Und dann hat sich das Thema schon erledigt. Naja, wir gucken links und rechts. Wir machen eine lange Folge, die erscheint immer am Wochenende und eine kleine, die erscheint so unter der Woche. Das ist jetzt so eine. Wir reservieren uns diese kleinen Folgen häufig für Hörerinnen-Feedback. Es gibt tatsächlich auch welches. Aber wir haben gesagt, wir müssen spontan und aktuell ein Thema aufgreifen, das dich gerade beschäftigt hat. Hier an der Ostsee im Neuenstall. Wir sind ja erst vor kurzem dort hingezogen. Denn es hat eine Premiere gegeben für ACDC, für Benni und auch für dich als Besitzerin von diesen beiden Flitzpiepen. Eine Premiere, du hast die beiden in eine Anlage gestellt, von der du immer gesagt hast.
[4:07] Das ist gefährlich auch, das brauche ich nicht, und zwar geht es um, also man könnte Folgentitel, Vorschlag, Führanlage für Anfänger, heißt das so Führanlage? Genau, die Führe. Die Führe. Genau, rein in die Führe. Und du hast das jetzt, also es gibt eine Führanlage in dem neuen Stall. Ist ja auch keine Selbstverständlichkeit, dass das überall Standard wäre. Und ich habe also quasi, wir haben eben gerade noch was zu Abend gegessen. Und allein aus den WhatsApp-Nachrichten, die du hin und her geschickt hast, also habe ich gelernt, es gibt Pferde, die da schon rausgesprungen sind. Es gibt Pferde, also Verletzungsgefahr. Was ist, wenn… Wenn dieses Gitter, was da immer von hinten kommt, wenn das die Pferde überholen will und die Pferde sind zu dusselig und raffen es nicht. Ich habe gelernt, wie bei so einer Saftpresse, es geht in die eine und in die andere Richtung auch. Genau, die müssen das lernen, sich zu drehen. Und das kann ja auch. AC hat das schon komplett perfekt raus. Benni musste das jetzt erst noch lernen. Klecksi hätte es vor möglicherweise unlösbare Aufgaben gestellt, intellektuell jetzt gesehen. Der hätte sich hingelegt und hätte die Dinger über sich drüber laufen lassen. Genau, der alte Bist, ach, hast du kein Hirn? Nö, das war jetzt nicht so das allerintelligenteste Pferd. Und das ist ja auch nicht mehr bei uns. Treue Hörer wissen das. Aber dem geht es wirklich gut. Ich kriege immer Videos mit den Kindern und auch mit der neuen Besitzerin.
[5:33] Und die ist ganz in love mit ihm, hatte letzte Woche ein Posting mit ihm zusammen und dann so Hashtag lieb ihn so. Also er wird sehr geliebt und sie ist, glaube ich, ganz happy, hat mir ein Video geschickt, wie sie mit ihm durchs Gelände galoppiert. Und das sind so, wo ich dann immer so denke, okay, habe ich mich nie getraut am langen Zügel und dann noch filmen mit dem Klexigaloppieren im Geländer. Oh Gott, da hätte ich einen Herzinfarkt gekriegt. Aber der ist total brav und der ist total happy. Also wenn man diese Bilder sieht, dann geht einem das Herz auf und dann denke ich immer wieder, alles richtig und das sollte einfach so sein. Also der liebe Gott hat das so gemacht, dass das so kommen soll. Also das Hauptsache Alessio geht’s gut, das Pferdepodcast ist ja Hauptsache Klecks geht gut, kleiner Ausflug, Klecks geht’s gut und damit zurück zum Thema Führanlage.
[6:26] Also ich glaube jeder weiß was das ist, so eine Art Kinderkarussell, es gibt verschiedene Abteilungen, die sind mit so Gattern irgendwie abgedeckt, das Ding dreht sich und die Pferde sind sozusagen gezwungen Schritt zu gehen. Man kann die auch auf Traub stellen. Man kann die auch auf Traub stellen. Man kann da die Geschwindigkeit verändern, ja. Okay, also Galopp wäre ein bisschen sehr wagemutig. Keine Ahnung, ob es da Leute gibt, die ihre Fährte in der Führe galoppieren lassen. Aber in der Ferienhöhle hatte ich ja den Blick auf die Führanlage des Gestütz. Und da habe ich dann jeden Morgen die Fährte gesehen, wie sie ihre Kreise gedreht haben. Waren alle brav. Okay, aber also üblicherweise, wenn man das mal so sieht, dann ist, also Schritt ist glaube ich so die häufigste Gangart, die da so praktiziert wird. Jetzt sagst du gerade Trab geht auch, man kann es auch schneller stellen.
[7:12] Ja, Frage. Du hast jetzt Premiere gehabt. Man muss sagen, du bist ein bisschen krank geworden. Hat vielleicht auch damit was zu tun. Du kannst nicht so reiten. Du bist ein bisschen eingeschränkt. Du wirst relativ schnell müde im Moment. Ich glaube, ich habe Corona. Ich habe keinen Test gemacht, aber ich habe Corona. Ich wollte es jetzt nicht so sagen, aber du ermattest relativ schnell. Ich habe gestern den ganzen Tag am Strand geschlafen. Schade, ich habe Nicole und Daniel quasi den ganzen Tag verpennt.
[7:40] Ja, das war schon auch nicht ganz so ideal. Ja, aber ich musste einfach schlafen, bis mich diese Quasselstrippe aus dem Schwäbischen, wo ich gedacht habe, kann die mal die Fresse halten? Die redet und redet und redet und redet. Und dann habe ich irgendwann mal so die Augen aufgemacht und dachte so, oh Gott, Ruhe jetzt, Ruhe. Können wir beim Thema Führanlage bleiben? Warum macht man es? Also das ist ja vielleicht, oder du bist ein bisschen eingeschränkt, du kannst die Pferde nicht so bewegen. Dann ist es natürlich eine sehr praktische Art und Weise, dass man quasi ohne menschliches Zutun die Pferde in dieses Kinderkarussell reinstellt und die bewegen sich. Also das ist so Pferdehaltung für Faule oder Reiten für Reiten ohne zu reiten. Bewegen. Oder warm laufen vor dem Longieren, vor dem Reiten. Viele stellen ihre Pferde auch einfach vor dem Reiten zum Warmschritten in die Fühlenlage und das ist eine gute Sache. Also das braucht man nicht reiten, dann hat man die Zeit gespart, wenn man so zum Beispiel mehrere Pferde reiten muss und dann stellt man eins in die Führe, das andere reitet man schon und bis man mit dem anderen fertig ist, ist das zweite schon warm und dann kann man das direkt lostraben und galoppieren. Ich habe aus den Gesprächen, die du da so auch gestern mit Nicole geführt hast, gelernt, es kann sogar den Schritt verbessern. Ist das so und warum? Genau, die gehen da einen gleichmäßigen Schritt.
[8:58] Das ist natürlich gut für dieses Gefühl des Pferdes auch. Ich gehe einen gleichmäßigen Schritt. Also die sollen nicht so langsam da in der Führer latschen, sondern die sollen schon Schritt gehen. Also einen fleißigen Arbeitsschritt sollen die schon gehen. Und jetzt ist die so eingestellt, dass das für meine Pferde perfekt passt. Und AC muss schon große Schritte machen. Also der kann nicht trödeln, sondern der muss schon seinen Hintern bewegen. Also so ein bisschen vergleichbar mit einem Tempomat beim Auto, wo man sagt, man will konstant ein Tempo fahren, Wenn man das jetzt nur mit dem Gasfuß.
[9:30] Also du weißt, was ich meine, wenn man nur manuell mit dem Fuß aufs Gas drückt, dann ist es gar nicht so leicht zu sagen, ich fahre konstant 120 oder so. Genau, der Tempomat für den Schritt. Schon, oder? Und das hat dann eben einfach Vorteile, wenn es… Takt bleibt erhalten. Also sie gehen auch einfach einen schönen gleichmäßigen Schritt und lernen das auch und verinnerlichen das, dass sie einfach so Schritt gehen. Und wenn man als Reiter oben drauf diesen Schritt nicht stört, dann bleibt der auch. Jetzt kommen wir zu den unangenehmen Fragen, die eine Führanlage auch mit sich bringen kann. Es kann auch was schief gehen, habe ich gelernt.
[10:05] Ich weiß jetzt gar nicht, ob wir hier den Namen irgendwie verraten wollen, aber eine Reiterkollegin aus dem Schwarzwald, da gab es irgendwie auch mal tatsächlich, einen… Genau, die liebe Anna, wir können den Namen schon sagen. Und Anna, ihr Pferd ist tatsächlich, wenn die Führenlage anhält und die drehen dann in die andere Richtung, das konnte das Pferd irgendwie nicht verstehen und hat Panik gekriegt, ist rausgesprungen und hat sich tatsächlich auch ziemlich schwer verletzt. Und das hatte ich immer im Kopf und deswegen dachte ich, siehste, Führenlage ist Teufelswerk, mache ich nicht.
[10:36] Und dann war ja Nicole da und dann haben wir ja am Donnerstag, habe ich ja in der großen Folge schon erzählt, das getestet mit dem AC und wir stellen den AC mal rein, machen wir Strom an. Dann ist schon, dann geht der, hat ja funktioniert. Der kriegt dann einmal mit dem Stromgitter einen auf den Arsch und dann marschiert der. Und das hat er sich total gemerkt. Also der lief ja dann am Ende perfekt. Alleine in seinem Abteil hat gut funktioniert. Und dann dachte ich heute so ganz modig, jetzt stelle ich mal den Benni dazu in das zweite Abteil. Hab den Strom angemacht, weil Nicole mir gesagt hat, Benni dazu, musst aber Strom anmachen. Nicole kennt Benni nicht. Benni hat sich für den Strom einen Scheißdreck interessiert. Ich will hier nicht alleine sein. Ich gehe in das Abteil von AC. Und schwupp war der unter dem Gitter, das wo Strom drauf war, durchgekrabbelt und war im Abteil von AC und dann war alles gut. Aber er wollte nicht allein im Abteil bleiben. Das haben wir zweimal, habe ich das getestet. Ich habe ihn wieder raus, wieder in das Abteil, allein, nee, ich bleibe nicht, ich alleine. Okay, dann lauf doch zu zweit in einem Abteil. Geht auch. Strom wieder ausgemacht, zu zweit in einem Abteil. Hat perfekt funktioniert. Die sind ihre Runden gelaufen, wirklich so Schulter an Schulter. Haben die Drehung, also wenn die Führanlage stehen geblieben ist, am Anfang gab es noch ein bisschen Beinsalat und ein bisschen Hufknoten, aber die haben das ruckzuck rausgehabt, ah ja, jetzt müssen wir umdrehen, erst du AC, dann ich, alles klar, haben sie gemacht wie ein eingespieltes Team. Das ist ja gar nicht so einfach jetzt mal.
[11:55] Die Pferde sind schlau, die verstehen das sofort. AC weiß schon ganz genau, wenn die Führanlage langsam wird, dann steht der schon, alles klar, ich muss mich drehen. Der hat das sofort kapiert. Also das rallern die dann, weil es auch natürlich jetzt nicht plötzlich geht, es geht ja auch nicht darum, Pferde böse zu überraschen oder so. Also das trudelt dann so langsam aus und dann wissen die schon, wenn sie es denn wissen, alles klar, hält an, langsam dann umdrehen, weil es geht dann jetzt in die andere Richtung. Genau, ich hätte sie auch gerne noch ein bisschen laufen lassen, aber auf der Nachbarkoppelbahn fährt, das unbedingt heim wollte und ist da ziemlich durchgedreht, rumgaloppiert und ich hatte so ein bisschen Angst, dass der über den Zaun geht und dann in den Stall galoppiert an der Führanlage vorbei und da habe ich den beiden nicht getraut. Da habe ich gedacht, oh, das ist mir jetzt doch zu gefährlich, das erste Mal in der Führanlage, das Risiko gehe ich nicht ein. Und dann habe ich gestoppt und habe sie dann rausgeholt. Nach 20 Minuten oder so sind sie, glaube ich, gelaufen. Hat auch gereicht fürs erste Mal, war super und morgen gleich nochmal probieren. Okay, aber dann, also wenn man so Faustregeln sieht.
[12:57] Also wenn es reibungslos funktioniert, wenn die Pferde das gelernt haben, dann sagst du, ist das eine gute Sache. Es gibt vielfältige Szenarien, ein bisschen warm gehen oder so. Oder wenn man mal nicht so kann wie du jetzt, dann ist das cool. Durch die Enge von diesem Ding und dass sich da auch was bewegt und die Führanlage sieht ja nicht, wenn ein Pferd stehen bleibt. Was passiert dann eigentlich, wenn ein Pferd stehen bleibt? Ja, dann kommen ja diese Gitter und dann schubsen die die an. Und auf diese Gitter kannst du Strom drauf machen. Und dann ist das Anschubsen nicht ganz so sanft. Und es gibt ja, Essie hat ja am Anfang, bevor wir keinen Strom drauf hatten, hat er dieses Gitter einfach über sich drüber laufen lassen. Ich wollte gerade sagen, das gibt es ja auch. Genau, und Benni ist halt vorwärts drunter durch. Hat ihm auch nichts ausgemacht. Deswegen, also Benni würde ich tatsächlich nicht mit fremden Pferden in die Führerlage stellen, weil der würde auch zu einem anderen Pferd ins Abteil krabbeln. Und das wäre mir zu gefährlich, weil wenn das Pferd nicht verträglich ist und den da in diesem Abteil verhaut, dann wäre es doof. Also deswegen lasse ich Benni nicht mit anderen Pferden zusammen in die Führanlage, sondern gemeinsam mit Elsie. Okay, aber wenn ein anderes Pferd kommt, würde ich die beiden tatsächlich rausholen. Ja, weil die beiden kennen sich. Dass die sich da nicht gegenseitig irgendwie attackieren, ist ja klar, weil die sind ja Freunde und so. Aber man merkt dann schon so ein paar… So ein paar Stolperfallen oder Gefahrenquellen gibt es dann schon, weil es ist dann halt am Ende des Tages doch ein begrenzter Raum.
[14:27] Und wenn da dann Panik entsteht, in welcher Form auch immer, dann kann es halt auch mal blöd sein, siehe das Beispiel aus dem Schwarzwald. Deshalb üben, üben, üben ist, glaube ich, die Ansage. Oder es macht einfach Sinn, die ersten paar Male dabei zu bleiben. Auf jeden Fall, ja. Und vielleicht kann auch Benni dann irgendwann mal alleine im Abteil laufen. Also das muss ja jetzt kein Dauerzustand sein, dass die zu zweit laufen. Aber so fürs erste Mal fand ich das auch ganz praktisch, dass er da nicht alleine war und keine Angst hatte und sich nicht aufregt. Und so, weil aufregen kann er sich ja gut und schnell. Und dann war das für ihn, glaube ich, ganz angenehm, dass AC einfach da war. Für Anlage für Anfänger. Unsere kleine Folge des Pferdepodcasts. Jenny hat sich gut, du hast gut durchgehalten, aber wenn man dich jetzt so anguckt, dann sieht man auch, du bist, also ich glaube, es klingt alles gut, aber du bist noch nicht so ganz wieder auf dem Damm. Ich muss jetzt auch gleich wieder auf die Couch, mein Kopf platzt. Ein bisschen Bubu machen? Ein bisschen Bubu machen, genau. Bei uns ist Bubu schlafen, nur falls da draußen jemand Bubu für anderes benutzt. Ach so, das Bubu gibt es auch für, was weiß ich. Genau, Bubu gibt es heute nicht.
[15:39] Du nennst es wild durch die Kissen toben. Ja, alles klar, jetzt. Jetzt habe ich es auch. Danke fürs Zuhören, es hat viel Spaß gemacht. Das war der kleine Pferde-Podcast. Wir melden uns dann wieder zum Wochenende hin mit Hörerinnen-Feedback. Vielen Dank, dass ihr uns so fleißig schreibt und habt eine pferdige Zeit. Bis dann. Tschüss. Tschüss!
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